Mittwoch. 24-September Ml
iger, im September 1941. Nadelstiche fallen die Strah-
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neuen Kriegsmittel, vor allem oura? oie «u|uuu|F, >
ist seine Bedeutung für das Mittelmeer zwar em- britischen Herrschaft.
ten. Hält England Gibraltar finmer noch für un- litbehrlich? Haben der technische Fortschritt und Die
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Knox fordert Aushebung desAeutralitätsgesetzes
Von Charkow zum Asowschen Meer
Mechanisierung des Krieges hieran etwas geändert? Las bedeutet der Besitz und was wurde Der Ber= Lift von Gibraltar für die britische Kriegführung Meuten? Kurz und schlicht: Was ist Gibral-
führt wurden.
Demonstrationen in Kostarika.
San Jose de Costarica, 23. September. (DNB.) Die Zeitung „Epoca" schreibt zur „A n t i- Nazi-Demonstratio n", die am National' feiertag mit Genehmigung der Regierung von Co- starica stattfand: „Unparteiisch und ehrlich gesprochen müssen wir bekennen, daß der Kommunismus bei dem lärmenden Fest am 15. September aus Anlaß der Feier unserer nationalen Unabhängigkeit den Rahm abschöpfte und daß der Mittelpunkt der Versammlung unzweifelhaft der Führer der Kommunistischen Partei, Mora, war, dessen Rede von der bolschewistischen Menge am meisten applaudiert wurde. Tatsächlich gab uns die Darbietung, bei der rote Fahnen und der charakteristische kommunistische Radau vorherrschten, den Eindruck, daß wir es mit einer der vielen kommunistischen Kundgebungen zu tun hatten, die früher unsere Straßen überfluteten, aber diesesmal mit Unterstützung und offenbarem schütz ID er Regierung von Costarica.
lar belaufen, sowie schließlich auf b r i trage mit 3,67 Milliarden Dollar.
Deshalb hält England auch heute noch Gibraltar für einen seiner wichtigsten Stützpunkte. Durch die neuen Kriegsmittel, vor allem durch die Luftwaffe,
Der Wehrmachtberichi.
DNB. Aus dem Führerhauptquartier, 23. September. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Nachdem die Ausbruchversuche der im Raum ostwärts Kiew zufammengedrängten Kräfte erfolglos blieben, machen sich, wie durch Sonder- Meldung bekanntgegeben, zunehmende A u f l ö - ongserscheinungen des Feindes bemerkbar. An vielen Stellen haben Offiziere und Kommissare der Sowjets in feiger Flucht die Truppe verlassen, um sich einzeln in Sicherheit zu bringen. Trotzdem konnten sie ihrem Schicksal nicht entgehen.
Die Zahl der Gefangenen aus dieser Schlacht hat sich inzwischen auf rund 3 8 0 0 0 0 erhöht. Mehr als 570 Vanz erwägen und 2100 Geschütze wurden bisher als Beute eingebracht oder vernichtet. Diese Zahlen find noch ständig im wachsen. 50 Sowjetdivisionen können als völlig vernichtet gelten. Unter den Gefangenen befindet sich der Oberbefehlshaber der 5. russischen Armee.
Außer den bereits genannten Armeen sind an dem glücklichen Verlauf der Schlacht auch die Armeen des Generalobersten Freiherrn v o n w e i ch s
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Bisher schon 380000 Gefangene in-erVernichtungsschlacht ostwärts Kiew
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Füirfzig Angehörige britischer Panzerverbände sind in den USA. eingetroffen, um die USA.-Tanks kennenzulernen. Später sollen sie in England als Instrukteure für die britischen Besatzungen von USA.-Tanks tätig sein.
Oie LlGA. erwarten steigende Arbeitslosigkeit.
Washington, 23. Sept. (Europapreß.) Die Behörde für die produktive Erwerbslosenfürsorge erwartet für den Nooernberrnonat einen Höhepunkt in der Arbeitslosenbewegung, vor allem in den Städten mit führender Konsumgüter- oder Seiden- industrie, obwohl das Produktionsbüro der USA. mit allen Mitteln eine Umstellung der zivilen Industrie auf den Rüstungsbedarf beschleunigt durchzuführen versucht und Aufträge in die von einer steigenden Arbeitslosenziffer bedrohten Bezirke selbst dann vergibt, wenn die Preise bis zu 15 v. H. hoher liegen. Die Zunahme der Arbeitslosenziffern m den USA. wird auf 1 bis 2 Millionen geschätzt. Die Zu-
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Cromwells Vermächtnis
Von unserem Dr. H. L.-Korrespondenten.
Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis8't.Uhr des Vormittags
Arueigen-Preile:
Anzeigenteil 7 Rvt ie mm bei 22 mm Zeilenbrette, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbrette
Nachlässe:
Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenttaffel B Plavvorschritt tvorheriae Vereinbarung) 25°/«» mehr
Obwohl Englands Weg nach Indi'en in den letzen siebzig Jahren durchs Mittelmeer fubrte hat man in London niemals vergasen, daß .Gibraltar ursprünglich eine atlantische 6 ta t ton war. Serabe' bei Ausbruch des fetzigen Krieges wies man Gibraltar wieder eine wichtige atlantische Rolle BU. Die Verteidigung des Mittelmeeres übernahm England in der östlichen Hälfte wahrend d,e ,ran Zösllche Flotte den westlichen Teil zugewiesen er- -ielt. Gibraltar, welches natürlich den Mittelmee "treitträften der Alliierten zur Verfügung stand, richtete aber den Blick vor allem n ach - »
rhm fiel, gemeinsam mit dem ziemlich sch $ Westindiengeschwader, der Schutz des mittleren und südlichen Atlanttk zu. Nach außen W^r muröe diese Rollenverteilung, als nach dem Gefech schen dem Panzerschiff „Graf Spee^ britüchen Kreuzern vor der Mündung des La Plata brttls-h Verstärkungen von Gibraltar herangezogen ^Der^Zusammenbruch Frankreichs machte es er- sorderlich, daß diese Dispositionen geändert vmrden lund daß Gibraltar stlh Mieder starker d telm e e r zuwendete. Gleichzeittg abe neTeitet Verkehr von und nach Indien ums Kap gellte werden, peil der Kriegseintritt Italiens den 9
Grell und spitz wie . , .
Lu der Mittagsonne auf die Meerenge von G i - : tr a 11 a r. Nichts bleibt ihrer spähenden Schärfe erborgen, selbst in den geringen Schatten, den die Staubten Palmen um diese Stunde auf die iiranbpromenabe werfen, scheint ihre gleihenbe jrlligkeit einzudringen. Eine frische Brise, die - Mich im Osten ausspringt, kommt der Sonne zu Litfe und zerreißt die Dunstschleier vor der spa- ", jchen Küste, die sich in seltener Klarheit enthüllt, icharf stehen die Kanten der Gebirge gegen den ikllen Himmel, und dort im Nordwesten erscheint fgar Kap Trafalgar, im Oktober 1805 Schau- i atz von Nelsons Sieg über die französisch-spanische fgotte, der für mehr als ein Jahrhundert Groß- jritanniens Herrschaft zur See sicherstellte. Hundert icihre vorher hatte England Gibraltar den c paniern geraubt. Es lohnte sich vielleicht, zu fra- ,=n, ob Nelson ohne Gibraltar den Sieg von 'rafalgar hätte erringen können. Sicher ist jeden- «llö, daß der Sieg ohne den Besitz von Gibral- ir nicht in so entscheidender Weise hätte ausge- nertet werden können. Cromwells weit- chauende Erkenntnis, das sechs Fregatten in Gibraltar nützlicher seien als überall anders eine anae Flotte, wurde im Kampf gegen Napoleon !iurchschlagend bewiesen. Sett diesem Oktobertage i25 Jahres 1805 hat Gibraltar in der Empire-Stra- >gie der Briten eine überragend wichtige Rolle ge- ^Wenn heute die Machtmittel des britischen Weltliches wieder in starkem Maße zur Befestigung mb Verteidigung dieses Außenpostens aufgeboten »erben, so erhebt sich die Frage nach den Ueber- .•(jungen, welche diesen Maßnahmen zugrunde lie- Bnmpr nnrh für un-
durchs Mittelmeer allzusehr gefährdete. Lediglich ein relativ geringer Verkehr nach dem Nahen Osten nimmt jetzt noch seinen Weg durchs Mittelmeer. Auch heute noch ist das eigentliche Mittelmeergeschwader in Alexandria stationiert, während das Gibraltargeschwader doppelte Aufgaben hat; denn der Weg nach Indien geht heute wieder wie vor dreihundert Jahren durch den Atlantik.
Aber nicht nur zum Schutze des Verkehrs mit Indien richtet sich Gibraltars Blick heute wieder mehr nach Westen. Das Mittelmeer hat als Meer, das heißt als Operationsgebiet von Seestreitkräften nur noch zweitrangige Bedeutung, seit sein östlicher Zugang praktisch geschlossen ist. Die Entscheidung dieses Krieges fällt nach englischer Auffassung aus dem Atlantik. Ihn gilt es zu sichern, er ist das eigentliche Schlachtfeld. Ein Blick auf die Karte und ein paar Zahlen genügen, um Gibraltars Bedeutung für die Schlacht auf dem Atlantik zu erklären. Von Gibraltar nach Plymouth sind es 1050 Seemeilen, das heißt nur wenig mehr als bis nach Malta. Nach Neufundland sind es 2200 Seemeilen, das heißt nur wenig mehr als nach Haifa. Freetown an Afrikas Westküste ist 1700, Natal an Südamerikas Ostküste 3000 Seemeilen entfernt. Madeira liegt nur 610, die Kapverden 700, die Azoren 1130 und Dakar 1500 Seemeilen weit. Mit anderen Worten: ein starkes auf Gibraltar gestutztes Geschwader beherrscht den mittleren und südlichen Atlantik.
N euy ork, 23. Sept. (DNB.) Nach Hüll forderte nun auch Marineminister Knox in einer Rebe in Massachusetts die Aufhebung des Neutralitätsgesetzes, weil dieses die Absichten der USA.- Regierung lähme. Denjenigen, die versuchten Den Krieg von den Küsten der Vereinigten Staaten fernzuhalten, dürften keine Fesseln angelegt werden. Es dürfe keine Zeit versäumt werden, das Neutra- litätsgesetz aufzuheben. „ Ä .
Der Berichterstatter der „New York Herold Tribüne" schreibt, daß zum ersten Male amerikanische und britische Journalisten d i e s o w 1 etische Front aufsuchen durften. Sie seien von den Sowjets jedoch nur in der Etappe he rum geführt worden. Von tatsächlicher Kampftatigkeit hatten sie kaum etwas gesehen. Das Blatt meint, fetzt, wo schlechte Nachrichten aus dem Osten kamen, wo Kiew gefallen sei und die Deutschen das Donez. und wahrscheinlich auch das Don-Gebiet gefährdeten, raufe man sich in Washington und in London die Haare und suche Wege, um den Sowiets Tanks, Flugzeuge und Geschütze liefern zui tonnen Dabei müsse man die Feststellung machen, daß dies ste u 1^e fchmiertger sei als noch vor wenigen Wochen. Man merke nun, in welch gefährliche Lage man selbst kommen ttferbe, falls die Sowjets zufam- menirädien. „New York Herold News" memt skeptisch daß die Ni-derringung Deutschlands nur durch den Marsch nach Berlin erreicht werden knne. Da,u müßten di- USA. zumindest mehrere Mül.w nen Soldaten opfern. Aber selbst dann sei noch keine Garantie für di- Erreichung des Sieges gegeben „Es ist daher bester für d-e Vereinigten Staaten", so folgert das Blatt abschließend wenn sie ausschließlich um di- eigene Sicherheit be- müht sind."
Das Ziüstungsprogramm der USA.
; Washington, 23. Sept. (Europapreß.) Wie , das Produktionsbüro der Vereinigten Staaten mit- teilt wird das Rüstungsprogramm der r * USA. die Summe von insgesamt 66,19a Milliarden
! ar wert?
Keine dieser Fragen kann ohne Betrachtung einer >arte beantwortet werden, doch kommt es darauf "n den Atlas an der richtigen Stelle aufzuschlagen. Leder die Karte des Mittelmeerraumes, die mel- -icht ein Italiener, dessen Heimat und Machtsphare - :or allem diesem Raum angehören, Heranziehen ( würbe, noch eine Karte Europas etwa um die Lage Gibraltars zur Heimatinsel zu betrachten, genügen Her. Nur eine Weltkarte reicht aus, um Die ( Sebeutung Gibraltars richtig einzuschätzen.
Als Cromwell den ersten, erfolglosen Versuch zur Besetzung Gibraltars unternahm, verfolgte er einen tappelten Zweck: Schutz des britischen Handels und , Sehinderung der spanischen Handlungsfreiheit; denn Spanien war damals neben England die stärkste Seemacht, und der Handelskrieg gegen die spanischen Silberflotten aus Mexiko und Südamerika verbrach gute Beute. Daß Cromwell trotzdem vor :llem an den Schutz des eigenen Handels mit >zn- :ien auch in kommenden Jahrhunderten gedacht >at, kann um fo mehr angenommen werden, als wicht nur Spaniens Macht schon in deutlich sicht- »aren Verfall geraten war, sondern weil der Lord Protektor, welcher 1657 der East Jndia Company Ihre über zwei Jahrhunderte dauernde Form und Verfassung gab, als erster britischer Staatsmann »irklich weltumspannende Pläne seiner Po- litit zugrunde gelegt hat. Die Anschauungen Crom- »ells über die Bedeutung Gibraltars sind heule ) eshalb so bemerkenswert, weil sie in diesem Kriege »jeder Gültiakeit bekommen haben.
Zur Zeit Cromwells nahm der englische Handel mit Indien zum größten Teil seinen Weg um das Kap der Guten Hoffnung, und nur em geringer Keil wurde Über die Levante und durchs Mittei- meer geleitet. Der englische Seeweg uach Indien Ährte um Afrika; sein Schutz oblag der 5 I o 11 e m Atlantik. Ihr galt es, Stutzpunkte zu schaf- ien, deren es zu Cromwells Lebzeiten noch keinen - innigen gab. Die GoldkÜst e und S t. H eie n a, >ie beiden ältesten britischen Kolomen m Afrika mürben erst in den Jahren 1672 73 erobert Beide ngen aber allzu weit vom Mutterland und können erst Bedeutung erlangen, wenn eme Zwiscyen- ttation geschaffen wurde. Hierfür war Gib rat- : a r der ideale Punkt, weil es außer dem Weg ums Kap auch noch den Verkehr mit der Levaitte schützen ’onnte. Daß Gibraltar gerade für das Mittelmeer »ie große Bedeutung gewann, die ihm der-Lau »es Suezkanals verlieh, konnten wohl weder Crorn well noch König Wilhelm HL, auf dessen Betreiben »er Felsen im Jahre 1704 besetzt wurde, voraus-
Charkow wurde im Wehrmachtbericht vom Freitag zum erstenmal im Zusammenhang mit der Eroberung des berühmten Schlachtortes Poltawa genannt, der 120 Kilometer WSW. von Charkow entfernt liegt. Charkow ist der wichtigste Eisenbahn- knotenpunkt der ganzen Ukraine. Er übertrifft in dieser Eigenschaft noch Kiew. Die Entwicklung Kiews wurde durch den mächtigen Dnjepr etwas gehemmt. Die Flüsse um Charkow sind aber keine wesentlich technischen Hindernisse. Sie gehören alle dem Ober- lauf des Donez an, der unweit der Stadt nach Süden abfließt. Als Eisenbahnknotenpunkt kommt Charkow unmittelbar nach Moskau und Leningrad. Daher haben auch unsere Kampfflieger den Eisenbahnanlagen von Charkow und Umgebung schon wiederholt Bombengrüße gewidmet. Charkow liegt auf einem mäßigen Hochplateau von 100 bis 150 Metern mittlerer Höhe mit Steilabfällen an den Flüssen, die oft allein bewaldet sind. Denn der Wald wird hier schon zur Ausnahme. Er hat unseren Truppen in den westlichen Teilen der Sowjetunion viel zu schaffe gemacht, wo er 30 bis 60 v. H. des Bodens bedeckt. Hier in der östlichen Ukraine finkt fern Bodenanteil auf etwa 11 v. H. der Gesamtfläche! Eine Eigentümlichkeit der Erdgestaltung sind die
nähme der Arbeitslosigkeit in Detroit, die allem durch die Halbierung bei .Automobilerzeugung ausgelöst wird, schätzt man für Dezember auf 100 000 Mann. Rechnet man vergleichsweise auf 100 Auto- arbeitet 30 Angestellte, die im Automobiloerkauf und Zubehörhandel usw. beschäftigt sind, so ist auch hier eine stärkere Arbeitslosigkeit zu erwarten.
geschränkt worden; für den weiten atlantischen Raum ist aber der Besitz eines Stützpunktes m dieser Gegend heute noch so wichtig wie vor 200 Jahren. Das zunehmende angelsächsische Interesse an den französischen, portugiesischen und spanischen Besitzungen im östlichen und mittleren Atlantik beruht nicht zuletzt auf der Erwägung, daß man sich für den Fall des Verlustes von Gibraltar einen neuen Stützpunkt schaffen möchte, daß Madeira seiner geographischen Lage nach für den Atlantik die gleichen Dienste leisten könnte wis Gibraltar, beweist ein Blick auf die Karte.
Der Verlust des Mittelmeeres würde für England einen schweren, aber keinen tödlichen Schlag bedeuten; er würde Gibraltar nicht entbehrlich machen. Der Verlust Gibraltars würde aber nicht nur den Verlust mindestens des westlichen Mittelmeeres bedeuten, er würde vor allem eine umstürzende Aende- rung der Atlantik-Strategie erforderlich machen. Deshalb die ständige Sorge und Fürsorge für die Felsenfestung, deshalb die fieberhaften Rüstungen und Vorbereitungen.
Es sind jedoch nicht nur die strategischen Ueber- legungen, die der englischen Entschlossenheit, Gibraltar bis zum letzten zu verteidigen, zugrundeliegen; denn nicht erst der endgültige Verlust, schon die dauernde Belagerung würde die Festung als Flottenstützpunkt ausschalten. Spätestens dann schon
W SSiÄeissra. ««ä* würde die Festung sich zu halten versuchen, weil sie Soldaten auch schon m der südlichenWestukrame zu einem Symbol britischer Herrschaft an den großen vorfanden. Sie sind erst auf nahe Entfernung sicht Straßes der Welt geworden ist. Gibraltar ist dem bar, werden durch Wolkenbruche ausgewaschen, Engländer nicht nur irgendeine Festung; es ist eme haben erst steile und dann ganz jähe^ Ränder auf britische Institution. Churchill, welcher sich gern als beiden Seiten und gehören gewiß n cht zu den Hüter und Vollstrecker geschichtlicher Mandate fühlt, Erguicklichkeiten der Fahrer. Charkow liegt an der mag wohl in Gibraltar ein Vermächtnis Cromwells Grenze zwischen dem Schwardenerze-Geblet und sehen. Der ragende Fels, die Säule des Herakles dem verhältnismäßigen schmalen Gürtel fetter Wei repräsentiert ihm und jedem Engländer die Dauer-1------
Hastigkeit, die „gottgewollte Unvergänglichkett Der
Siebener Anzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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Operette*
Die Reichsdeutschen im Lande zu Hetzen, fand seinen Ausdruck in Der Tatsache, daß Sterne und eine Teerbombe gegen das Botschaftsgebäude geworfen wurden. Die Polizei konnte schließlich nicht umhin, einzugreifen. Nachdem die Menge zerstreut war, wurden an dem Ort dieser von den Roosevelt-Jun- ,qern skrupellos inszenierten Demonsttation wettere Great Z a rm o u lh. , Erplosiostoffe, eine Brandbombe und Drei Flaschen
Bei der Abwehr eines feindlichen Luftangriffes estgestellt.
auf einen Geleilzug schossen Minensuchboote vier Bezeichnend für Die Taktik Roosevelts ist es. Daß i britische Flugzeuge ab. fast zur gleichen Zeit, in Der Die auf gehetzte Menge
Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichs- Dor Dem Botschaftsgebäude in der argenttmschen
gebiet sanden weder bei Tage noch bei Rächt statt. Hauptstadt Demonstrierte a u ch i n Sa ntia g o
lb ’ De Chile „KunDgeber" vor dem Deutschen
Konsulat aufmarschierten und Die Dort aus Anlaß Des chilenischen Nationalfeiertages gelsißte . Reichsflagge mit Steinen bewarfen und einige Fensterscheiben zertrümmerten. Auch an nnh oeib- anderen Stellen wurden deutsche, ttalienische und Dollar erreichen, sobald die neue Pacht- und Leih , abgerissen und Fenster eingewor-
Norlage genehmigt ist Das b-deut-t g jstb-zeichnens daß die von Moskau bezohl-
doppelung der im letzten Weltkrieg enorderrich bollchewistisch-n Zeitungen Chiles die Agenten gewesenen Auswendungen non rund 32 Milliarden gioolevelt-Kolonne leiern und zur Nachah. Dollar. Seit Juli .1940 ist durch Ausgaben unb Wei Städten °uf-
Entleihungen über insgesamt 56,54 Milliarden Dal- "
lar verfügt worden, wobei die Aufwendungen un. torBern ourt, ■ französischen Botschaft berücksichtigt geblieben sind, die vor der Einführung Buenos Aires kam es zu Zusammenstößen, des .^siC^ndhilt-ges-tz-s gemacht worden Bonner Elemente stießen Drohrufe gegen den fran.
bis i-tzt beanspruchten Summe entfallen 24,61 Mü Botschafter und Marschall Pötain aus. Der
liarden Dollar aus das Heer, 16,98 Milliarden M-i-yen ^ französischen Botschaft wurde mit
und die von dem Juden Nathan K a l i n s k y ge-
Die Hetze s,‘"" der Roos-v-lt-Ag-nt-n.
3m Kampf gegen sowjetische Seestreilkrafte und Deutschfeindliche Kundgebungen Transportschiffe hatte die Luftwaffe auch gestern südamerikanischen Hauptstädten, große Erfolge. Sturzkampfflugzeuge warfen fud- Aires 22 September (DNB.) Für
li<6 Obeffa Einen ®rro3" *r“f™ L? TOittd, mit denen Roofevelt seine g-kaust-n
Torpedoboot und -in vorposlenbool schwer und z-r en^n in Südamerika di- Hetz- gegen alles störten neun Frachter mit zusammen 15 000 Deutsche betreiben läßt, liegt ein neues bezeichnen- 3m Seegebiet von kronstadt versenkte Die be5 ^eugnj5 vor. Vor Dem Deutschen Botschastsge- Luftwaffe einen Kreuzer und einen Zerstörer. Auf bäuDe in Buenos Aires kam es am Wochenende einem weiteren Kreuzer und zwei Zerstörern rour- Lu „Demonstrationen" höchst durchsichtigen
militärische Anlagen in C e n i n g r a D, ferner gegen Argentinien gestattet wivD, gegen das Reich und Eisenbahnverbindungen des Feindes um Brjansr^.^ Reichsdeutschen im Lande zu hetzen, sand seinen und Charkow sowie in Der Krim.
3m Kampf gegen die britische Versorgungsschiff- fahrt versenkte die Luftwaffe in der letzten Nacht ostwärts der humbermündung ein Handelsschiff von 8000 BRT. und bombardierte Den Hafen von


