Ausgabe 
24.6.1941
 
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Dienstag, 2§. Juni 1941

Die Stunde des Ostens

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Moskau war man sich 1938 offenbar dar-

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uv-,,m klaren, daß die Parole der W e l t r e v o - ist des r l«-'on: allem nicht mehr .zum Siege ausreiche.

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Die ersten russischen Gefangenen

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»v'.lse W l in einer harten Form an die Frage des J lieber manche schweren Schläge und Prü- !(t dann auch andere Völker ebenfalls vor

i«1® . neidende Frage des Lebens aeftellt worden utd I**? r* 5n "ach und nach Menschen hervorgebracht, KM n diese neue große europäische Front ein- ytt ei 2b heute aktiv im Osten kämpfend oder °VM.lsch davon entfernt zuschauend, begreift uropa heute, daß hier um das Dasein !i%liJEcn Europäers gekämpft wird. So verschie-

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rn deutschen Volk befanntgegeben. Dieser Aufruf öjyenns allen aber auch, wie unablässig der Füh- 2Tu er die Vorgänge im Osten gewacht hat, und eJ(' schließlich nach der Besiegung der Gegner Westen ein Vorrücken der Sowjetunion in keiner [®e mehr dulden konnte.

--------rf zweier um aanz Europa Lebensauffassungen werten. Auf der einen roch der Zersetzungszeit eines jüdisch zersetz-

flugzeuge unter Jagdschutz zur Kanalküste wurden in Luftkampfen elf, durch Flakartillerie und ein vor­postenboot zwei britische Flugzeuge abgeschossen.

In v o r d a f r i k a griffen gestern deutsche und Ualienifche Flugzeuge feindliche Stellungen und Vorratslager bei Tobruk an. In der Abwehr­schlacht bei S o llu m vom 15. bis 17. Juni wurden 237 britische Panzer vernichtet. Außer-! dem konnten 12 gebrauchsfertige Panzer, 10 (5e- schühe, 74 Lastkraftwagen sowie zahlreiche Hand­feuerwaffen und Munition erbeutet werden. Meh­rere hundert Briten wurden gefangengenommen.

Ein stärkerer Verband deutscher Kampfflugzeuge belegte in der Nacht zum 23.1uni den britischen Flottenstützpunkt Alexandria mit Bomben aller Kallber. Im Hafengebiet wurden erhebliche Zer­störungen angerichtet.

Britische Kampfflugzeuge warfen in der letzten Nacht eine geringe Zahl von Spreng- und Brand­bomben im westlichen Reichsgebiet. In Bremen und anderen Orten entstanden Gebäudeschäden in Wohn­vierteln. Nachtjäger und Flakartillerie schossen drei der angreifenden Flugzeuge ab.

Die Note Luftwaffe warf mit schwächsten Kräften in Ostpreußen Bomben, ohne nennenswerte I Wirkung zu erzielen.

planmäßiger und erfolgreicher Verlauf der Kämpfe gegen die Rote Armee

, mit M mit 49A

Neben den Kolonnen unserer über die Sowjetgrenze oorgehenden Truppen marschieren bereits die erste Gefangenen zu den rückwärtigen Sammellagern. (PK.-Cusian. Scherl-M)

Lingam bricht die Beziehungen zu Moskau ab.

ofjlmtM er.

- 646 8

Der Wehrmachtbericht

Berlin, 23. Iuni. (DNB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Im O st e n verlaufen die Kämpfe des Heeres und der Luftwaffe gegen die Rote Armee planmäßig und erfolgreich. In der östlichen Ostsee stießen Schnellboote in die Küstengewässer der Sow­jetunion vor und versenkten ein Küstenwachboot und vier feindliche Handelsschiffe mit zusammen 5950 BRT.

3m Schwarzen Weer wurde ein gemischter deutsch-rumänischer Verband leichter Seestreitkräfte bei einem Erkundungsvorfloß durch eine Sowjet- batlerie beschossen.

Im Kampf gegen Großbritannien ver­senkten Unterseeboote im Nordatlantik und westlich Afrika sechs feindliche Handels­chiffe mit zusammen 26 500 BRT. Die Luftwaffe vernichtete im Seegebiet um England drei Fracht- chiffe mit zusammen. 11 000 BRT. und erzielte Bombentreffer schweren Kalibers auf zwei weiteren großen Handelsschiffen.

Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht Hafenanlagen an der Themsemündung, Flugplätze in Nordfchottland und militärische Ziele an der eng­lischen Südostküste mit gutem Erfolg an.

Bei einem lagesanflug einzelner britischer Kampf-

B u d a p e st, 24. Iuni. (DNB. Funkspruch.) Die ungarische Telegraphenagenlur 21113. teilt amtlich mit:

In Anbetracht des eingetretenen Kriegszustandes zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion hat die Königlich Ungarische Regierung sich ent- schlossen, die. bisher zwischen Ungarn und der Sow- jetunion bestehenden diplomatischen Beziehungen abzubrechen.

Budapest in der antibolschewistischen Front.

Budapest, 23. Juni. (Europapreß.) Für Un­garn, den Grenznachbarn Sowjetruß- ..... wewe ' 15., brachten die letzten Wochen mit ihren Kamps zu unterstützen, den heute die' unentwirrbaren Knäueln von Gerüchten über viel-

Oergroße plan."

den frühen Morgenstunden des Sonntags, stehen Millionen deutscher Soldaten in der offensi­ven Abwehrschlacht gegen Sowjet-Rußland, das als sNller Verbündeter Englands und der Vereinigten Staaten enthüllt ist. Von dem Nordkap bis zur Donaumündung erstreckt sich die Front im engsten Sinne Infolge der raumgreifenden Aktion der deut­schen Luftwaffe reicht die tatsächliche Front, über diese Landfront noch weit hinaus. England und die Verewigten Staaten sind zum Zuschauen ver­dammt. In Norwegen gewann Deutschland mit einem Vorsprung von elf Stunden; in Serbien und Griechenland mit einem Vorsprung von einer Woche, in Rußland wird Deutschland mit dem Vorsprung dieses Sommers gewinnen.

Die englische Presse hat gar keine Zweifel über oas Ziel gelassen, durch eine Fortdauer unklarer militarifd) - politisch ° wirtschaftlicher Verhältnisse an öer deutschen Ostgrenze eine Pause bis zum Herbst und damit nach Möglichkeit bis in das nächste Früh, lahr zu gewinnen. Darauf gründeten sich die anglo- amerikanischen Pläne, das Jahr 1942 zu einem etroas ausgeglicheren Kriegsjahre, die Jahre 1943 und 1944 zu den Jahren des Erfolges gegen Deutsch- land zu machen.

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leidrt bevorstehende Ereignisse im Osten h ö ch st e Gespannthei t.Denn das Ungarn des Re.chs- verwesers von horthy ist in den Wirrnissen der ^cachkriegszeit aus der nationalen Erhebung' im Kampf gegen die ungarische, von Moskau gestützte Kommune entstanden, und die unauslöschliche Er­innerung daran wurde alljährlich feierlich began­gen Deshalb betrachtet man hier, wie auch maß-, gebende politische Kreise betonen die! neuen Ereignisse mit der größten Sympathie, ja ^'I Freude. Die neue Front, die Deutschland wählte, bedeute, daß das Reich seine Mission im Neubau Europas im höchsten Sinne des Worte« auffasse und mit dem neuen Kampf die weitere Aufgabe auf rid) genommen habe, im Interesse der neuen Weltordnung den Bolschewismus v us zurott en. .In diesem Kampf bestätige Deutschland nicht nur die neue europäische Ovd-

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l»ü^^eten Jntelligenzschichten in Zentral- und Wiiopa. Auf der anderen Seite mußte nach .T1 Lösungen gesucht werden, die den Tradi- V der verschiedenen Völker entsprechen und, Wrz Europa gesehen, doch eine einheitliche Er- dieses Europas erstrebten. Der National-

>Lr«us und der Faschismus waren die ersten »Wen in einer harten Form an die Frage des

Willen zum Siege eingestellt, unt> mir wissen, daß ein anderes Ergebnis in diesem Kampf gar nicht Lvglrch.ist. Ein solcher Sieg des Deutschen Reiches ist dabei zwar in erster Linie eine Sicherung der Freiheit der deutschen Nation für Die kommenden Jahrhunderte, aber auch zugleich bie Errettung der übrigen l k e r vor ihrer unmittelbaren Vernichtung oder doch vor ihrer dauernden Zersetzung. Ein solcher Sieg aber beweist erneut, wie sehr Freiheit und Größe der deutschen Nation mdentisch sind mit Freiheit und Größe des europäischen Kontinents. Die Börsenjuden in Den Demokratien zeigen sich in enger Verbindung mit den Sowjetjuden und ihren Untergebenen. Die dieser Weltverschwörung gegen die noch selbständigen Nationen der Welt und ihre Wohl- sahrt wurde eine Zeitlang unterbrochen, nicht aus dem entstehenden guten Willen des einen Teils (onDcrn aus der nüchtern erkannten Gefahr eines Zusammenstoßes mit Deutschland. Jetzt glaubte man ungehindert gemeinsam einen solchen Schlag füh­ren zu können. Aber Mitten in diesen provozieren- öen Aufmarsch ist der Schlag des Führers und sei- ner Wehrmacht erfolgt. Jetzt ist der Kampf um Die Entscheidung angebrochen und alle Gedanken Des deutschen Volkes begleiten feine Soldaten auf dem Wege zum Sieg.

nung, sondern werde auch das Gesicht der Welt um­gestalten.

Ungarns Verhalten sei schon dadurch bestimmt, es könne darüber kein Zweifel bestehen, da es sich lewerzeit dem Antikommterpakt angefchlossen habe und seine Verpflichtungen außerdem im Dreimächte­pakt fes gelegt worden seien. Diese Verpflichtungen I werde Ungarn wie in der Vergangenheit, so auch mV «r9an5 erfüllen. Den Kamps I gegen die Rote Armee verfolge Ungarn mit der ge­wissen Ueberjeugung, daß sie unter den Schlägen Der beut^en Truppen, vor denen sie sich nicht werde Ichutzen können, in kürzester Zeit genau so zusam- rnenbrechen werde wie früher Polen, Frankreich und Jugoslawien.

Aus den Kommentaren der ungarischen Blätter zu dem deutsch-folvjetrussisä-en Krieg fei der der Zeitung Acht-Uhr-Blatt" angeführt,' in dem be- I wird, Ungarn sei schon im Jahre 1919 bei h n r%bur r^'^es von Szegedin ein anti. b o 1 f rf) e m i ft t f $ e s Land gewesen. Das Land der Honveds sei auch heute eine treue Feste des Gedankens im Kampf gegen den Weltbolschewis- |mus. Die deutschen Streitkräfte hätten den Kampf gegen den funfzackigen roten Stern, gegen die ren Lenins und die Praktiken Stalins aufgenom- men Ntm Nap" sagt, die deutschen Truppen hatten eigentlich den Kampf auf den alten Schlacht- scldern wieder begonnen, auf denen vor 700 Jahren öer Deutsche Ritterorden den Weg angetreten habe moU'n wir5rtiten'rUf Cippen: -®en O'tm

Das Echo in Japan.

L Xx0 'r 23' (Europapreß.) Der Beginn der deutsch-sowietrufsischen Feindseligkeiten beherrscht die lapanische Preße.Tokio Nitschi Nitschi" betont, l?EMand habe eine strategische und politische Lage geschaffen, die eine ungehinderte Aktion gegen Sow- jetrußland ermögliche. Moskau rühme sich wohl fei« 'JRphrmn*1? aber diese fei der deutschen

Wehrmacht absolut unterlegen. Außerdem dürfe

DeI?C^cn' ba& bie Lage mit dem letzten tJrieg SV 3U vergleichen sei, da Deutschland auf dem Kontinent von keiner Seite bedroht sei Kokumin Schimbun^ sagt, was Japan anbetre fe so müsse man erwarten, daß die Regierung gegev- uber diesen neuen Ereignissen bereits ihre Haltung beschlossen habe. Das japanische Volk aber müsse eÄlneJ'ft,n welch ernsten Zeitabschnitt die japa- Nische Außenpolitik emgetreten sei. Die Regieruna hat für Montag, 17 Uhr, eine Sitzung des V erb in- dungsausschusses zwischen dem Kabinett und dem militärischen Hauptguartier angesetzt, in der über r b°ge beraten werden soll. Außenminister M a b .^trag gehalten und an- schließend mit Miiilsterpras-.dent Ko noye eine Be- Beratungen Iag ber Bericht öes Botschafters Oshima über den Beginn der Feindseligkeiten zugrunde.

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Annahme von Ameisen für die Mittagsnummer bis 8'/,Uhr des Vormittags

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Nachlässe:

Wiederholung Malstaffell Abschlüsse Mengenstaffel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25% mehr

Oberstleutnant Wälders errang am aestriqen Tage feinen 72. Luftfieg.

Seit 1939 bestand zwischen England-Amerika aus der einen und Sowjet-Rußland auf der an- Deren Seite nur ein Unterschied, w e r die größeren Stiesel anhat und oorangehen soll. 1939 schob Stalin diese Vorrangstellung England zu. Der alte Ueberlegenheitsfimmel der englischen Diplomatie hotte ihm dieses Spiel erleichtert. Aber in keinem Augenblick dachte er daran, Deutschland in den Sattel zu heben und siegen zu lassen. Sein Ziel war, England und Amerika zu schwächen, Deutsch­land für die bolschewistische Welteroberung reifzu- machen. Das ging im wesentlichen daneben. Die deutschen Truppen siegten zu rasch. Zu rasch m Norwegen, zu rasch in Frankreich und letzthin auch zu rasch auf dem Balkan.

Aber unerquicklich war und blieb der Hintergrund des deutsch-russischen Verhältnisses. Wenn der rus- fische Bar auch nicht zum Absprung kam, weil je­weils die Dinge schon ins Reine gebracht waren, wenn er zu feinem Meistersprung ansetzte, so war doch der große Siegeszug der deutschen Truppen an der Nord-, West- und Südostfront begleitet von immer wiederholten Vorstößen ultimativer Art gegen die baltischen Staaten, gegen Bulgarien und Kumarnen Sie ganze Wahrheit ist: während die putschen Truppen siegten, arbeitete Rußland in t ?er deutschen Zwangslage entgegen

feierlichen Zusicherungen sowohl mit den altbekann­ten Zersetzungs- und Sabotagemethoden wie auch - *!P.mer neuen ultimativen Vorstößen, die sich oV un£ Apnl 1941 zu einer unmittelbaren Flankenbedrohung Deutschlands auf dem Balkan auswuchsen. Das Geschwindtempo der deutschen Siege m Serbien und Griechenland war eine kate- gansche Lebensnotwendigkeit für Deutschland. Es war wahrhaftig nicht die Sucht nach einem mili-

Heriegungszeir eines juoija? zer,eg-

2^-ralismus die Zeit sozialer Zusammenbrüche -^^BL^.^-rzweiflungen, ausgenutzt durch die letzten mischen Instinkte im Osten, aber auch durch

n/nß iK hat die weltgeschichtliche Entschei- 3 Ift9/stunde im Osten geschlagen! Zwei Pro- n' stehen somit der nationalsozialistischen Revo- und dem Deutschen Reich bevor. Das eine Te Niederwerfung des Bolfch ewis - ,5.3^ 3bee und politische Macht, das andere ist, ui'ung der aus der Geschichte dieses Riesen­de- und der Völker der Sowjetunion Wcbenben Aufgaben. Diese Aufgaben zu lösen.

ihren Verbündeten auf den in rrenen des Ostens durchführt.

x nationalsozialistischen Kämpfer aber er- °l- ->i° letzte Konsequenz de- aphhtTo* k Unsere Kameraden einst gekämpft, oder gestorben sind. Niemals sollte ber WS nbAU?fd,C" wieder -inen Novem- durften jene jüdifch-morxi- and ein^n mad,t gelangen, um Deutsch-

üa.n X 4 schwereren Zusammenbruch zuzu- B j ®!£ damals Und wenn wir auch wußten wlsm.?- Deutsche Reich weltanschaulich dem Bolsche- W SMUS gegenüber immun geworden war, konnten Wuckck ibrer^ni Macht^im Osten schon durch die Deüttckiland n,lt übersehen. Der Führer hat h i. ?°r den Folgen einer totalen Einkrei- i!h9nrbr!a?)rfi llhanre öer Sowjetunion,

N °ilem aus Ihr Territorium zu beschränken, ist oer^et ^"blendung der Machthaber im Kreml

>! * und nunmehr geht es der Ent- sche.dung ,n Europa9 entgegen. Die ber Sani nationalsozialistischen Bewe- gung, des ganzen deutschen Volkes sind auf den

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tc <mant "'Ä Unrecht, angesichts der .....'Opalen Nöte in vielen Völkern, wie tyrenbipli- |lr Osteuropa durch dauernde Revolten und Atten- M auch in den anderen Staaten zum gleichen lchch! Ut i gefangen. All die wüsten Räterepubliken, k ^schlage aus dem Balkan und schließlich die lkä e -ln Spanien waren stärkste Attacken des Mchewismus gegen Europa. Diese Attacken haben M Elnwohnern der Sowjetunion Milliarden-über Werden gekostet, haben furchtbares Unheil ge= pmt aber nicht zum Siege geführt. Die IBteehnraft der Kulturnationen war noch zu stark Wölbst in schwerer Not einem Selbstmord zu er- W^- «I* S tat in 1938 zum erstenmal auf dem Parteitag auf einen Angriff gegen , Mchland verzichtete, mußte das als ein Symp- 1 jr der nüchternen Erkenntnis der entstandenen werden. Angesichts der steigenden ( Mefsioität der englischen Einkreisungspolitik ging ' *jOi:au dazu über, an (Stelle der unmittelbaren I

>!revolution den Versuch zu unternehmen, durch W'ung der Verwicklungen zwischen Deutschland e meits und EnglandFrankreich andererseits die ^kldrockelungstaktik unmittelbar am - ° de des Sowjetterritoriums einzu- J Taktik war an sich klar und die Gefahr Ach, jedoch mußte sie als bedeutend geringer 7 ctÄh-k r F0ncn als ein unmittelbarer Zusammenstoß der X tW J Mtunion mit Deutschland. Moskau selbst schätzte i M '^militärischen Kräfte sehr nüchtern ein, wollte . V.e i t gewinnen und führte die Politik (Lhr '»1?ru<fbaltens. Wie erpresserisch die Sowjet- n Zwei Jahren vorgegangen ist, hat

'mi Führer in einem großen Aufklärungsaufruf

_lMk 1 S u uuö Viel um uu=>

"iS $ 11J . Europäers gekämpft wird. So verfchie- geistigen und politischen Entwicklungen auch mögen, so scharf sich manches Mal die

iif 15 6 Europas geäußert haben mögen und noch

-1 a^e Bälker bindet doch eine gemein- -M«Äkn^.schichtliche Leistung. Und heuteigarn, ! ihnen allen der größte historische Auf- land

-9*1 irsn Sa« köitia hi»1 iinpnft

Von Alfred Rosenberg.

Jeder Nationalfozialist hat in der Minute als « Führer erklärte, jetzt endlich offen fpreX'n

unendlicher ErleichNg A ebt Wir alle haben gewußt, welch eine Ueber- O'ndung und welche Härte einer nüchternen Staats.

licnMt notwendig gewesen sind, um den Vertraq itrt der Sowietunwn 1939 herbeizuführem M? ^ben den Bolschewismus als bie extremste Er- chemung der marxistischen Gebankenwelt als u n !-ren Lobfe,nb vierzehn Jahre betämpft unb r;r haben erlebt, wie nach der Machtübernahme L seine offenen und getarnten Fronde in ber Seit eine Hetze geaen Deutschland entfachten. Aber nr haben uns nicht in eine lebensferne Ideologie hÄL- 5!Db- ba5s beutfche Volk nun ba^u ,, usersehen , sei, irgendwo einen Kreuzzug gegen Sosfau 3u Mren, um unter Aufopferung Deutsch- fcibs bie Errettung der ganzen übrigen Welt zu mX* h ebfe ,n be^ Datschen Politik der ö i.m aufgezwungenen Riesen-

t-npf um Europa mit einem Mindestmaß deutschem Blut durchzuführen

Pakt mit der Sowjetunion hatte zur Ur- Ph me,nL Olle Staatsraison Deutschland Dir einem gleichzeitigen Zweifron ° tinfrieg zu bewahren und damit die Chan- w. des Sieges im Westen entscheidend zu erhöhen.

R V* ÖU-r^ ö,e bauernden Erpressungen durch der Kampf um Die national» p allstlfche Revolution und ein verjüngtes Europa N das Stadium ber letzten Entfchei- i n g eingetreten ist, da bürfen mir wohl aus. firMjen, daß dieser für den Führer schwere, aber W ber Staat5notn>enbigteit bittierte Entschluß *11 Zehntausenben und aber Zehntau,enden beut- Wh Solbaten bas Leben bewahrt unb bie gesamte An^kraft der deutfchen Wehrmacht entscheidend yetgen hat. *

191. Jahrgang Nr. ,48 e

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