Ausgabe 
24.5.1941
 
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Druck in der Schläfengegend

Unser herzensguter Vater» Schwiegervater, Großvater, Schwager und Onkel

Herr Heinrich Grofehaus ist heute unerwartet infolge eines Herzschlages m die Ewigkeit abberufen worden.

Für die trauernden Hinterbliebenen:

Heinrich Baumann.

Altersheim Frankfurt a. M., (früher Gießen), 22. Mai 1941. Die Beerdigung findet Montag, den 26. Mai, um 14 Uhr, auf dem Neuen Friedhof in Gießen statt.

01790

erben auf die Zeit um 2000 v. Ehr. geschätzt, f.re Blütezeit dürste etwa um 1600 v. Chr. liegen.

ertragen wurde. Nach unseren

aus vielen kretischen Abbildungen und Mün-

All- ft en und den Galerien spielte sich der wichtigste Teil Dl des offiziellen Lebens ab, die großen Emp-

fmge, Sportfeste und kultischen Feiern. Der Haupt-

30. Mai 1941.

Welcher Ausgabetag für die Bezugsberechtigten in Frage kommt, ergibt sich aus der Ausstempeimng

auf dem Personalausweis.

Gießen, den 22. Mai 1941.

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2340D

Ernährungsamt, Abt. B, und Wirtschaftsamt.

Dollar, 24. Mai 1941.

am Sonntag, dem 25. Mai, nach-

150 D

Die trauernden Hinterbliebenen.

Heuchelheim, im Mal 1941.

01789

Familie Karl Agel Familie Hans Heuser Familie Adam Kreuter Familie Peter Kreuter.

Die Beerdigung findet mittags 3 Uhr statt.

r- und INarmeladekarlen bis 1941 bei den Waren Verteilern

Die Beerdigung findet Montag, den 26. Mai. nachmittags 3*4 Uhr, von der Kapelle des Alten Friedhofes aus statt.

2339D

»er entnehmen können, eine absichtliche Anlage mit Jlgängen, auf manchen Vasenbildern sogar türm- arg dargestellt. Außer dem großen Mittelhof um« " eßt der Palast noch eine Anzahl kleinerer Höfe, von allen Seiten von übereinanderliegenden

abgegeben haben.

Der Anspruch auf Warenzuteilung durch die Warennerteiler beginnt mit dem ersten und endet in jedem Falle mit dem letzten Werktage der auf den Karten aufgedruckten Gültigkeitsdauer. Die Warenverteiler sind zu einer früheren Belieferung nicht berechtigt.

Während der Ausgabetage werden Bezugschein-

ligen Begriffen ist es allerdings ein Labyrinth, 3 aber die Griechen so nannten, das war, wie

anträge nicht entgegengonommem Gießen, den 23. Mai 1941.

Der Oberbürgermeister.

Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme beim Heimgang unseres lieben Vaters

Philipp Schleenbecker III.

danken wir herzlichst.

1. Ausgabetag: Montag, 26. Mai 1941,

2. Dienstag, 27. Mai 1941,

3. Mittwoch, 23. Mai 1941,

4. Donnerstag, ^29. Mai 1941,

5. Freitag,

iSBB ist oft unerträglich.

Das Denken fallt Ihnen schwer, man ist nur em* halber Mensch. Alle Energie ist nutzlos vertan. Dabei sollten Sie sich gleich derSpalt- Tabletten" erinnern.Spalt-Ta­bletten" sind ein bekanntes Spezial­präparat gegen Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Migräne, rheuma­tische Schmerzen usw. Die Zu­sammensetzung ist 90 getroffen, daß auch die spastisch bedingten Kopfschmerzen bekämpft werden. ----- Zu haben in allen Apotheken.

Bekanntmachung.

Vetr.: Ausgabe der Lebensmittelkarten für den

24. Versorgungsabschnitt

Heute nachmittag entschlief sanft meine Hebe, treu­sorgende Pflegemutter

Kätchen Lott

im 68. Lebensjahre.

In tiefer Trauer: Frieda Hennige.

Am 22. Mai, vormittags 11 Uhr, entschlief sanft im 60. Lebensjahr an den Folgen eines vor beinahe 9 Mo­naten erlittenen Unfalles meine liebe Frau, unsere her­zensgute Mutter, Schwiegermutter und Großmutter

Frau Marie Bepler, geb. Leun

In tiefer Trauer:

Anton Bepler Albert Bepler

Panin Faber, geb. Bepler Hngo Bepler, x. Z. im Felde Albert Faber nebst Enkelkind.

Großen-Linden (Obergasse 17), den 22 Mai 1941.

Die Beerdigung findet Sonntag, den 26. Mai, nachmittags um 3 Uhr statt

Nach längerem schweren Leiden verschied am 22. Mai unser lieber, treusorgender Vater, Schwiegervater, Groß­vater, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Wilhelm Kreuter

im Alter von 67 Jahren.

Die tieftrauernden Hinterbliebenen:

Bei König Minos auf Kreta

Lleberreste einer jahrtausendealten Kultur.

lange Hof, auf den unzählige Fenster und Aus- lge münden, umgeben von Sälen, Zimmern, igen, Treppen, so unübersichtlich im Grundriß, die Borstellung vomLabyrinth" direkt

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Jett-, Lier-, spätestens 31.

Bekanntmachung.

Srasversteigerung der Stadt Gießen.

Die Stadt Gießen läßt Montag, den 26., und Dienstag, den 27. Mai 1941, folgende Gras­nutzungen für das ganze Jahr öffentlich versteigern:

Montag, den 26. Mai 1941:

Vormittags 8 Uhr (Zusammenkunft Rodheimer Straße): 1 Wiese an der Rodheimer Straße, 1 Wiese am Gleiberger Weg und die Feld­wege, Flutgräben im Neustadterfeld.

Vormittags 9% Uhr (Zusammenkunft Hammstraße beim Elektrizitätswerk): die Wege auf der Insel.

Vormittags 10 Uhr (Zusammenkunft an der Klär­anlage): 1 Wiese an der Kläranlage sowie die Feldwege und Flutgräben daselbst.

Vormittags 10% Uhr (Zusammenkunft am unteren Bachweg an der Unterführung): die Gras- nutzung von den Feldwegen und Flutgräben sowie 10 Wiesenstücke am Weiher und Schin­dershohl im Stadtteil Klein-Linden.

Mittags \2Vi Uhr (Zusammenkunft an der Schu- dertstraße/Ecke Aulweg): 3 Wiesen daselbst und die Wege im Seltersbergerfeld.

Dienstag, den 27. Mal 1941:

Vormittags 8 Uhr (Zusammenkunft Erdkauterweg vor dem Bahnübergang): 8 Kleestücke irnd 1 Wiese daselbst, 2 Wiesen am Bruchgraben, anschließend sämtliche Feldwege, Flutgräben im Alten Feld.

Vormittags 10 Uhr (Zusammenkunft Schlageterallee- Ecke Philosopyenwaldweg): 1 Kleestück und 1 Wiesenstück sowie die Wieseckböschungen, Feldwege und Gräben zwischen der Wieseck und der Lahn. 2333A

Nachmittags 2Vi Uhr (Zusammenkunft in der Phi­losophenstraße bei der Oberlach): die Gras­nutzung von den Wegen und Gräben im Stadtteil Wieseck.

Kleinere Betrage sind, bei der Versteigerung so­fort zu entrichten.

Gießen, den 23. Mai 1941.

Der Oberbürgermeister.

I.Vu Nicolaus /

reizende Gesellschaftsszene im Park vor Augen. Auf­fallend sind überall die schlanken Iün-glingsgestalten mit den merkwürdig stark eingeschnürten Taillen, wir*würden heutzutage sagenWespentaillen". Nur einen Teil der kostbaren Kleinplasttk hat man im Palast selbst gelassen, einen großen Teil birgt heute das Museum von Herakleion.

Einige Teile des Palastes sind, um besser er­halten zu werden, eingedeckt und nach Möglichkeit in ihrem ursprünglichen Zustand wiederhergestellt worden, so ein Treppenhaus und ein Gemach der Königin. Aber obwohl man dabei streng wissen­schaftlich vorging und sich nur an das hielt, was sich durch die Wandmalereien wirklich belegen läßt, sind es nicht diese Räume, die am lebensvollsten wirken. Im Gegenteil! Die Künstlichkeit des neu Wiederhergestellten erscheint auffallend neben den gewaltigen echten Resten, die die Erde jahrtausende­lang in ihrem mütterlichen Schoß aufbewahrt hat. Am besten erhalten ist ein Raum, der von man­chen Gelehrten als Thronsaal des Königs, von an­deren als sein Badegemach gedeutet wird. In dem alleinstehenden, marmornen, mit leichten Wellen­linien gezierten Sessel hat man einen Thron er­blicken wollen. Die merkwürdig bequeme, verttefte Sitzfläche läßt jedoch auch die Annahme als ge­rechtfertigt erscheinen, daß es sich um einen präch­tigen Badestuhl handelt, in dem der Herrscher nackt oder fast nackt ruhte, wenn er in dem kleineren, mit Alabaster ausgekleidetem Raum, zu dem ein paar Stufen abwärts führten, in einer der töner­nen Wonnen, wie sie im Palast gefunden worden sind, gebadet hatte, während seine Höflinge auf steinernen Sitzbänken rings an den Wänden lager­ten. Man muß dazu bedenken, daß in diesem fast schon orientalischem Lande unter der heißen Sonne Kretas das Bad eine feierliche Zeremonie war, etwa zu vergleichen dem Lever der französischen Könige. Unter diesem Gesichtspunkt erscheint es weniger merkwürdig, daß ein Raum vielleicht ein Mittelding zwischen Thronsaal und Badegemach darstellte. Unterhalb der Wohnräume sind noch aus­gedehnte Keller und Dorratsräume freigelegt wor- den sowie ein Reservoir von etwa 30 Meter Um-

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amerikanisch alge der- n NordirlM n sei. In dkl ort etwa ein Hänger dl drüÄich jeder i die britisch^ 1 zweistündige ngsplan ge> organifieren Jen Premier, m Irland tu > EinberufM e. Beobachter neuen Welle holischen w erde.

Aiken, da ete Englands pflicht aufzii' Skandal, oder Lande-- ng militä- es mit Nord- eines solche» r Besetzung- t gepreßt Vorgehen, »rnen Zeü be. Jlorbiren p» deutiger An- ;n NordirlM n die W für die lrM iverden. .Die pflicht is irisch« en Sri« * teilzunehnM

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Hof war mit Alabasterplatten belegt und trug in der Mitte den großen hörnergeschmückten Altar, um den an Festtagen eine dichte Menschenmenge woate, wenn die Kulthandlungen vollzogen und die Opfer, darunter wohl auch Menschenopfer, darge­bracht wurden, oder wenn die Stierspiele statt­fanden, an denen gefangene Jünglinge und Jung­frauen von den Heineren tributpflichtigen Inseln und dem Festland unter den Klauen und Hörnern der gereizten Tiere verbluteten. Bis die Unter­drückten sich gegen ihre Unterdrücker erhoben, unter Führung eines mächtiben Helden in der In­sel einbrachen und den Königspalast zu Knosos in Schutt und Asche legten. Gewalttqe, seit Jahr­tausenden versunkene geschichtliche Umwälzungen spiegeln sich uns heute noch in den Sagen vom Minotaurs s, vom Labyrinth und dem Helden T h e s e u s.

Das Leben am Hofe des Minos zu seiner Blüte­zeit strahlt uns noch entgegen aus den wundervollen Fresken, die in zahlreichen Räumen des Palastes gefunden wurden und aus der Unmenge gut erhal­tener Geräte des tätlichen Gebrauchs von edelster Form. Denn während die groß-e Skulptur fast voll­ständig fehlte, blühte das Kunstgewerbe in allen nur denkbaren Zweigen. Da finden sich merkwür­dige Trinkgefäße, ost trichter- und kannenförmig, grau und blau marmoriert oder gefärbt wie Straußeneier mit rosa Adern, oder auch Trinkge- fähe in Tierform. Kleine Reliefgruppen aus bunter Fayence zeigen Genrebilder des Trerlebens. Er­freute sich der König am Brettspiel, so benutzte er ein Prunkstück aus gemaltem Stuck, verziert mit Elfenbeinintarsia, Plättchen aus Kristall aus Silber­folie, Goldstreifeü und Einlagen von farbiger Emaille. Die Fresken erzählen uns von den Festen und vom Alltagsleben. So zeigt ein Bild die wun­dervolle Gestatt eines Jünglings, der über einen wütender Stier springt, ein anderes ein Opfer am Hauptultar mit viel Volk, eines führt uns eine

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XhZ beibau der Akropolis emporwuchs, blühte in j ftx.j Aieta eine hohe Kultur, die älteste europäische,

ieidla |e^ die mir kennen. Den riesenhaften, vor einigen 4.« 9Ung uq. Mrzehnten ausgegrabenen, dreistöckigen Palast zu M le|, fip|05 nennen wir den Palast des Minos, ^0-Der i'dices mythischen Königs, hinter dem wir zwar *1« : eire geschichtliche Wirklichkeit, aber nicht eine ein* rcdjnen , i:he Person zu suchen haben, sondern ein ganzes et rvD; chlecht von Herrschergestalten, die Derkörverung 's nif.0/* eirr Idee, etwa wie sie derPharao" in Aegyp- es irr 'W war. So nennen wir denn auch die ganze kre- a y,fer5 tipe Kultur jener fernen Jahrhunderte, etwa von 31)01250, die minoische und gliedern sie in t n fnh«, mittel- und spätminoische. An dem Riesen- HtibenMast zu Knosos, um den sich noch ein Gewirr von fkneren Palästen, Tempeln, Privathäusern und yiibstätten schließt, haben verschiedene Epochen ge° ba;t, da er in jenen kriegerischen Zeiten wiederholt «rtört und erneuert wurde. Die ältesten Schichten __..t o.u .ww. cxvm « rct,

Bdr.: Festsetzung der Polizeistunde.

Bekanntmachung.

Durch Anordnung des Herrn ReichsstattHalters tn Hessen Landesregierung vom 20. Mai 1941 wird die Polizeistunde für den Polizeidirektionsbe« zirk Gießen einschl. der Städte Bad-Nanheim und Friedberg mit sofortiger Wirkung auf 24 Uhr fest­gesetzt. _ 2347D

Die Polizeistunde endet um 6 Uhr früh.

Gießen, den 23. Mai 1941.

Der polizeidireklor.

_______I. B.: Hellwege Emden._______

Bekanntmachung.

Velrifft: Lebensmitlelkartenausgabe.

Es wird wiederholt darauf hingewiesen, daß nur für solche Personen Lebensmittelkarten bezogen wer­den dürfen, die in Gießen ihren Aufenthalt haben, das heißt, anwesend sind.

Personen, die zur Wehnnacht, zum Reichsarbeits- dienst, zum Pflicht- oder Landjahr einberufen oder die dienstverpflichtet bzw. arbeitsbeordert werden, sind jeweils sofort unter Rückgabe der im Besitz die­ser Personen befindlichen Lebensmitlelkarten aus der Lebensmittelversorgung abzumelden. Das gleiche gilt für Personen, die in Arbeitslagern, Kranken­häusern-, Heil- und Pflegeanstalten, Altersheimen, Genesungsheimen usw. an der Gemeinschaftsver­pflegung dieser Einrichtungen teilnehmen.

Personen, die innerhalb der Stadt Gießen um­ziehen, sind umzumelden. Personen, die ihren Wohn­sitz von Gießen verlegen, sind abzumelden. Sterbe- fälle sind unter Rückgabe der restlichen Lebens­mittelkarten anzuzeigen.

Personen, die sich für dauernd oder für vorüber­gehend in Gebiete begeben, in welchen die Reichs- karten für die Lebensmittelversorgung keine Gültig- kett haben, ober in das Ausland einreifen, dürfen Lebensmittelkarten für die Dauer der Abwesenheit nicht beziehen. Sie sind aus der Lebensmittelver­sorgung abzumelden. Die für diese Personen ver­ausgabten Karten dürfen von anderen Personen nicht in Anspruch genommen werden; sie sind zu­rückzugeben. /

Der unberechtigte Bezug von Lebensmittelkarten wird unnachsichtlich verfolgt. Verstöße werden mit Geld- ober Freiheitsstrafe geahnbet.

Gießen, ben 23. Mai 1941. 2355D

Der Oberbürgermeister der Stadl Gießen.

Ernährungsamt, Abll. B.

2.B.r Nicolaus.

Die Reste der Karten des 22. Versorgungsab­schnittes sind zurückzugeben.

Die Bewohner eines Hauses können die Lebens­mittelkarten für alle Personen durch eine beauf­tragte Person abholen lassen. Die Karten werden nur an erwachsene Personen gegen Vorlage der Personalausweise ausgegeben.

Mit den Lebensmittelkarten werden gleichze-ittg die Reichsseifenkarten ausgegeben.

Die Karten sind nach Altersstufen geheftet. Die Heftklammern müssen vorsichtig entfernt werden, damit eine Verletzung der Kartenabfchnitte vermie­den wird.

Alle Karten sind sofort bei Entgegennaihme hin­sichtlich der Zahl und der Richtigkeit der Verbrau- chergruppen (Altersstufen) nachzu-prüfen. Spätere Beanstandungen sind zwecklos.

Bei nicht terminmähiger Abholung der Karten wird eine Gebühr von 1 B2IL erhoben.

Die Verbraucher müssen die Bestellscheine der

fana und 20 Meter Tiefe, aus dem der Palast mit Wasser versorgt wurde. C. K.

Staatssekretär Gutterer.

Berlin, 23. Mai. Der Führer hat auf Vor­schlag von Reichsminister Dr. Goebbels den Mni« sterialdirektor Pg. Leopold Gutterer zum Staatssekretär im Reichsministerium für Volk sauf- klärung und Propaganda ernannt.

Staatssekretär Gutterer wurde 1902 in Baden- Baden geboren. Rach Besuch des Gymnasiums wandte er sich dem Schriftleiterbe ruf zu. Ursprüng­lich Mitglied des deutsch-völkischen Schutz- und Trutzbundes und Führer in der Brigade Ehrhardt, trat er 1925 der NSDAP, bei, der er seitdem un­unterbrochen unter der Mitgliedsnummer 6275 an­gehört. An der Universität Frankfurt studierte er Germanistik, Theaterwissenschaft und Völkerkunde; dort gründete er mehrere nationalsozialistisci)e Kampfblätter. Anschließend wurde er Bezirks- (eiter der NSDAP, und Schriftleiter desNie­dersächsischen Beobachters" in Göttingen. Nach Ver­büßung mehrerer im politischen Kampf erlittener Gefängnissttafen war Gutterer von 1931 an in Hannover Ortsgruppenleiter, Bezirksleiter, Kreis­letter und Gaupropagandaleiter. Auf Grund feiner hervorragenden propagandisttschen Erfahrungen wurde er im März 1933 in das Reichsministerium für Volksaufklärung und Propaganda berufen, in dem er anfänglich als Referent für Dersammlungs- wesen, Staatsfeiertage und Großkundgebungen tätig war, später mit der Leitung der Propagandaabtei- luna beauftragt und 1938 zum Ministerialdirektor befördert wurde. Als Staatssekretär wird er alle Aufgaben des Ministeriums, die nicht zum Bereich der Presse ober des Fremdenverkehrs gehören, also insbesondere diejenigen der Propaganda, des Rund­funks, des Films sowie der verschiedenen Kunstabtei­lungen betreuen. Gutterer gehört der Reichspropa- gandaleitung an und ist -Brigadeführer.

Sprechstunden der Redaktion.

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