Ausgabe 
24.2.1941
 
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Die Straßburger Ltniverfltät

italienischen Jndustriearbeiter-Verdandes.

engherzigen Art mag aesvrochen die Franzosen, deren Kultur im1

von

Aus dem Reich

Zuschuß zu einer aus pri- orbenen Lebensgrundlage ' be-

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Deutsche Reichspost

Die Nichtversicherten in der Altersversorgung

Deutschland begrüßt die türkisch- bulgarische Freundschastserklärung.

Istanbul, 23. Febr. (DNB.) Botschafter von Pap en gab in Ankara ein Abendessen für den bulgarischen Gesandten^K i r o f s mit einer Anzahl türkischer Freunde. Der Botschafter beglückwünschte dabei den bulgarischen Gesandten Joroie den stell­vertretenden Generalsekretär des türkischen Außen- Iniinisteriums aufs herzlichste zur türkifch-bulgari- cheü Erklärung. Botschafter von Papen brachte zum Ausdruck, daß die Reichsregierung diese er­neute Betonung guter nachbarlicher Beziehungen nnb Absichten der beiden befreundeten Mächte auf dem Balkan mit Sympathie begrüßt habe. Wie stets, so auch hier, gereiche es Deutschland zur großen Befriedigung, die freundschaftlichen Be- Ziehungen der Balkanvölker' im Sinne der Politik ; einer neuen friedlichen europäischen Ordnung sich entwickeln zu sehen.

Engländer verlassen Bulgarien.

Sofia, 23. Febr. (DNB.) Das Englische Jnsti- ! ut in Sofia hat seine Vorlesungen eingestellt und «eine bulgarischen Angestellten entlassen. Die eng- ischen Beamten bereiten sich zur Abreise nach Istan­bul vor, desgleichen sind auch einige Beamte der englischen Gesandtschaft sowie verschiedene Ange- vorige anderer englischer Gesandtschaftsmibglreder nereits nach Istanbul abgereist.

B e r l i n, 22. Febr. (DNB.) Das Ergebnis der am Tag der deutschen Polizei" durchgeführ­ten Sammlung für das Winterhilfswerk lautet 31,5 Millionen Reichsmark. Das ist das bisher stolzeste Ergebnis, das umso höher zu bewerten ist, als es

pater Initiative erworbenen Lebensgrundlage ' be­trachtete, sichert das kommende Versorgungswerk den G r u n d st o ck der Lebenshaltung von Staats wegen und weist der privaten Spartätigkeit den Aufbau auf diesem Fundament zu. Die kommende Alters­versorgung leugnet keineswegs die Notwendigkeit des Sparens und der zusätzlichen Arbeit des ver­sorgten Volksgenossen. Sie will aber dem wirtschaft­lichen Vorwärtsstreben der Masse des schaffenden Volkes endlich festen Boden unter den Füßen geben.

Dr. Ley betont, daß die kommende Altersversor­gung keine Reform der Rentenversicherung ist, son­dern eine revolutionäre Neuschöpfung.

Etwa in einem Vierteljahr wird die neue deut­sche Universität in Straßburg ihre Lehrtätigkeit wieder ausnehmen. Manches mag in diesen Tagen geschrieben werden, das an die Entwicklung der ersten Straßburger Universität von der Lateinschule zur Hochschule in der Zeit der Reformation und des Humanismus erinnert, selbstverständlich tauchen auch die Erinnerungen an den jungen Goethe auf, die man am besten in seinen ErinnerungenDich­tung und Wahrheit" nachliest; und auch von der engherzigen Art mag gesprochen werden, mit der

Bei einem Empfang aus Anlaß des 70. Geburts­tages des Präsidenten der Industrie- und Handels­kammer Staatsrat Reinhardt, überbrachte der Reichswirtschaftsminister und Präsident der Deut­schen Reichsbank Funk dem Jubilar die Glück- wünsche des Führers.

Lord H e r l e ch, der unter seinem früheren Namen Ormsby-Gore lange Jahre Mitglied des britischen Kabinetts war, wurde zum britischen O b e r k o m « missar in der Südafrikanischen Union sowie für Basutoland, Betschuanaland und Swazi­land ernannt.

uik uttcn immer nur national

begrenzt, gewissermaßenichbezogen" ist, mit den Erinnerungen an die richtige deutsche Universität von 1872 bis 1918 aufgeräumt haben.

Allein diese vielfältigen Gesichtspunkte, die sehr

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Alk sind wir heute aufs Sparen eingestellt, um in allen Lebenslagen sicher zu sein. Das Postspar­buch macht das Sparen großer und kleiner Beträge für den Sparer in der Heimat ebenso leicht und bequem wie für den Sparer an der Front 1 Einzahlungen und Abhebungen können bei sämtlichen Postämtern, Poststellen und Landzustellcrn in Großdeutschland vorgenommen werden. Selbst kleinste Pfennigbeträge können in Form von Briefmarken mit der Postsparkarte für das Post­sparbuch zusammengespart werden. Wer im Felde steht, kann seine Ersparnisse mit Feldzahl­karte auf sein eigenes Postsparbuch oder auf das Pöstsparbuch von Angehörigen einzahlen. Man kann auch Postsparbücher für Dritte ausstellen lassen. Deshalb ist das Postsparbuch die gegebene Sparmöglichkeit Für jeden Deutschen. Gehen Sie noch heute zu Ihrem Postamt. Verlangen Sie die ausführlicheAnleitung für Postsparer und lassen Sie sich ein Postsparbuch ausstellen.

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Was bedeuten die 31,5 Millionen?

DerTag der deutschen Polizei" ein Triumph des Sozialismus.

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Kleine politische Nachrichten.

Der Reichsminister des Auswärtigen von Rib­ien t r o p empfing im Landhaus Fuschlden. neu «nannten Kaiserlich Japanischen Botschafter Hiroshi Kshima zum Antrittsbesuch. An den Besuch schloß sich eine längere herzliche Aussprache.

Der jugoslawische Außenminister Cmcar Mar­kowitsch trifft zu einem Staatsbesuch in Erwide­rung des Belgrader Besuches des verstorbenen Lußenministers Graf Csaty am 26. Februar __

Der FllmSieg im Westen" wurde in einer Sonderveranstaltung der deutschen Gesandtschaft in Sofia vorgeführt. Unter den Zuschauern sah man Ministerpräsident Professor Filoff sowie viele Gene­rale, darunter auch den ehemaligen Oberkomman- dierenden der bulgarischen Armee, General Sche- k o f f, ferner die diplomatischen Vertreter der be­freundeten Länder. \

Auf Einladung von Reichsorganisationsleiter Dr. Ley traf Präsident Capoferri zu einem mehr­tägigen Besuch in Berlin ein. Capoferri ist Mitglied

Budapest ein, wo die Ratifikationsurkunden des des Großen Faschistischen Rates und Präsident des ungarisch-jugoslawischen Freundschaftsabkommens " " *

ausgetauscht werden.

bemvurf erleichtert. Aus diesem Grunde dürfen für die Dauer des Krieges bei Neu-, Um- und Erweiterungsbauten sowie bei Hausinstand­setzungsarbeiten die Außenflächen von Gebäuden nicht mehr hell geputzt oder hell ge- strichen werden. Die Außenflächen sind vielmehr dunkel zu halten und der Umgebung anzupassen.

Oer Literaturpreis der SA.

Berlin, 22. Febr. (DNB.) Der Stabschef der SA. hat den Literaturpreis des Arbeitskreises der SA. für Kunst und Wissenschaft dem SA.-Sturm- bannführer Dr. Hans Snyckers zuerkannt für seine BücherSA.-Wehrmannschaften Wehrbe­reites Volk" undTagebuch eines Sturmführers". Er hat in ihnen den Wehrerziehuntzsauftrag der SA., die Einsatzbereitschaft und das Kämpfertum des SA.-Mannes wahr und lebendig dargestellt. Snyckers wurde 1914 in Leipzig geboren. IM Fe­bruar 1933 trat er in die Motor-SA. ein. 1934 wurde er in den hauptamtlichen SA.-Dienft über­nommen und war bis 1937 SA.-Adjutant und SA.- Verbindungsführer beim Gauleiter in Baden. Dann erfolgte seine Kommandierung zur Adjutantur des Stabschefs. Später führte er den SA.-Sturm 26/247. Seit dem 1. Februar 1940 ist er als wissenschaft­licher Mitarbeiter im Hauptamt Führung der Ober­sten SA.-Führung tätig. Er ist Inhaber des SA.- Wehrabzeichens, der Flugscheine A 2 und B 1, so­wie des Deutschen Reiterabzeichens. 1937 promo­vierte er zum Doktor der Staatswissenschaften und 1940.zum Doktor der Rechte.

KeineOurchbrechungdesKinderschutze«

Der Reichsarbeitsminister befaßt sich in einem Erlaß mit Klagen, daß oolksschulpflichtige Kinder in zunehmendem Umfange zum Austra­gen von Brötchen ab*6.30 Uhr herangezogen wer­den, Der Minister ersucht Ausnahmegenehmigungen | für die Beschäftigung von volksschulpflichtigen Kin­dern mit dem Austragen von Gebäck in den frühen Morgenstunden nicht zu erteilen. Er verweist auf eine Entscheidung des Preiskommissars, daß der Bäckermeister von der Verpflichtung z um Austragen befreit ist, wenn er der Preis­überwachungsstelle gegenüber nachweist, daß er keine geeigneten Arbeitskräfte erhalten kann. Der Ersatz der fehlenden Kräfte durch Kinder kommt niujt in Betracht. Der Minister wünscht, daß der gewerblichen Kinderarbeit bei dem gegenwärtigen Mangel an Arbeitskräften besondere Auf­merksamkeit gewidmet und jeder ungesetzlichen Beschäftigung von Kindern, die ihre Gesundheit ge­fährden würde, entgegengetreten wird._____________

naheliegen, dürfen ruhig einmal zurücktreten gegen­über der tiefen und starken Wirkung, die die deut­sche Universität, die das Bismarckreich in Straß­burg errichtet hat, unterirdisch auf unsere Tage aus- geübt hat.

Die deutsche Universität, die 1872 in Straßburg errichtet wurde, hatte einen ganz gewaltigen Dor- 1 teil: sie war mit sehr jugendlichen Professoren be­setzt. Erinnern wir uns recht, so betrug das Durch­schnittsalter der Dozenten im Jahre 1872 nur 34 Jahre ein für jene Zeit ungemein niedriger Lebensdurchschnitt. Und aus ganz Deutschland, ja sogar aus dem jetzigen. Sudetenland strömten Lehrer herbei, die bis in die Tiefe ihrer Seele die große Schicksalswende empfanden, die die Einigung des Reiches bedeutete. Gewiß waren jene Menschen zeit- gebunden. Sie waren national-liberal, aber es war noch ein nationaler Liberalismus, der auf einem urkräftigen Empfinden fußte,, es war eine geistig» Richtung, die diese Menschen verband, es waren nicht jene spezifischen Wirtschaftsemflüsse, die spä­terhin das Wortnationalliberal" genau so wie manches andere Wort als tarnende Deckung ge­brauchten und mißbrauchten.

Es war kein Zufall, daß diese Lehrer der Straß­burger Hochschule ihre Mission so bedeutsam emp­fanden, daß Straßburg mit dem Elsaß dem Reich verloren gegangen war durch jenen Westfälischen Frieden, auf den der Führer am 30. Januar 1941 das Wort gemünzt hat:Drei Jahrhunderte lang hat es ein Deutschland praktisch nicht gegeben." Jene Straßburger Hochschullehrer aber wußten, daß diese schreckliche, reichslose Zeit vorbei ist; und darum war ihr Wirken so ganz und gar mit dem neuen Reichsgedanken verbunden und ihm geweiht.

Sie wußten auch ein anderes: daß das deutsche Elsaß in seinem Bewußtsein deutsch geblieben war trotz alledem bis zur französischen Revolution und jenem Napoleon, der 36 elsässische Generale in seinem Dienst hatte. Von der französischen Revolu­tion erst datiert die Zeit, wo das in seinen breiten Schichten deutsch sprechende Elsaß innerlich von

Zum kommenden Altersversorgungswerk macht Dr. Ley imAngriff" Mitteilungen über die Be- Handlung der Nichtversicherten und der fteiwillig Versicherten. Während die alte Sozialversicherung

Die Umstellung könne sich natürlich nicht in einem langwierigen Prozeß millionenfacher Rechtsausein­andersetzungen abspielen. Das Neue müsse traft revolutionären Hoheitsaktes unvermittelt an die Stelle des Alten treten. Es sei nicht daran zu zwei­feln, daß zunächst einmal im großen Durchschnitt die kommenden Leistungen wesentlich höher sein werden als die nach dem bisherigen System jemals durch Beiträge zusammengeklebten Renten. Das Versor­gungswerk greife über den Kreis der bisher Sozial­versicherten hinaus. Es werde alle Volksge­nossen umfassen, gleichgültig, welchen Berus sie zufällig ausgeübt haben. Versicherte und Nicht- versicherte stehen vom Tage der Einführung des Dersorgungswerkes an gleich. Das entspreche dem Gebot der volksgemeinschaftlichen Gerechtigkeit. Ins­besondere dürfe man dabei nicht vergessen, daß von den Einnahmen der Rentenversicherung in den letz­ten Jahren etwa ein Fünftel aus Mitteln des Reiches und damit aus dem allgemeinen Steueraufkommen stammte, zu dem die nichtoersicherten Volksgenossen erheblich beitragen. Auch unter diesem Gesichtspunkt sei eine unterschied­liche Behandlung nicht gerechtferttgt. Wollte man sie dennoch erzwingen, so würde das Dersorgunas- werk von Anfang an mit Unzulänglichkeiten be­lastet werden. Eine besondere Zwischenstellung neh­men jene Volksgenossen ein, die durch die alte So­zialversicherung veranlaßt worden sind, frei­willig Beiträge zu leisten. Sie haben ihre persönliche Sparkraft den Versicherungsträgern an­vertraut. Dr. Ley erklärt, es sei schon jetzt vorauszu- sehen, daß die Versorgung höher sein wird, als die aus Pflichtbeiträgen und freiwilligen Beiträgen zusammen erworbenen Rentenansprüche, nicht, um materiellen Forderungen zum Recht zu verhelfen, sondern um den von den freiwillig Versicherten

Verschlechterung

im Befinden Alfons XIII.

51 o m, 23. Febr. (Europapretz.) In dem Befinden es früheren spanischen Königs Alfons XIII. ift bamstagnachmittag eine Verschlechterung eingetreten. Der König hat auf eigenen Wunsch kurz nach Mit- srnacht vom Jesuitenpater Lopez, Professor oer Zregorianischen Akademie, die letzte Oelung emp- onaen. Der Kranke ist bei vollem Bewußtsein. Kurz vorher hatte er sich noch mit dem italienischen Thronfolger unterhalten. Der Thronfolger hatte sich n vorgerückter Stunde an das Krankenlager be­leben. Am Nachmittag hat das italienische Herrscher­aar den Kranken besucht.

Mißbrauch des Alkohols und der Narkotika noch so uns dem Gleichgewicht gekommen und ins Delirium geraten sein mag.

Nun muß noch don dem gesprochen werden was In den Vereinigten Staaten vor sich -geht und was eine der kolossalsten 'Mystifikationen SarfteUt, die die Geschichte kennt. Eine trügerische SßorfteUung, eine Luge liegen dem amerikanischen Interventionismus zugrunde. Eine trügerische Vor­stellung ist es, daß die Vereinigten Staaten noch eine Demokratie seien, während sie in Wirklichkeit eine politisch und finanziell vom Judentum geherrschte Oligarchie, ausgeübt durch eine höchst persönliche Form der D i f t a t u r, sind. Eine Lüge ist es, daß die Achsenmächte nach England Amerika angreifen wollten. Weder in Rom noch in Berlin werden phantastische Pläne dieser Art aus« geheckt. Solche Pläne könnten nur von einem irren- hausreifen Kopf flammen. Wir sind zwar totalitär jnb werden es auch bleiben, aber immer mit den fisüßen auf dem Boden. Die Amerikaner können rifaig sein und brauchen nicht an die Exi- lenz des großen bösen Wolfes au glauben, der sie verschlingen will. Auf jeden Fall ist es wahrschein- icher, daß die Vereinigten Staaten, noch ehe sie von Den Streitkräften der Achsenmächte überfallen wer- Den, von den unbekannten, aber um so kriegerischen Marsbewohnern angegriffen werden, die aus Ster­nenferne auf einer fabelhaften fliegenden Festung zur Erde niederfahren.

Der Duce schloß seine besonders auch an den Deutschland ober dem Führer geltenden Stellen von Airmischem Beifall unterbrochene Rede, indem er ^klärte, er habe sich mit seinen Worten an das ita- ienische Volk wenden wollen, das auf allen Fron­en heldenhaft kämpft, das vom frühen Morgen an i,iir Arbeit auf Öen Seinen ist und das sich keinen Zuxus leistet. Man darf es unter keinen Umständen verwechseln mit jener verschwindend kleinen Min­derheit, die ohne jeden Zusammenhang mit der Volksgemeinschaft über die Rationierung jammert mb den Verlust gewisser Bequemlichkeiten beklagt, »der mit jenen wenigen aus ben Freimaurerlogen Hörig gebliebenen Schleichern, die wir, sobald es ins paßt, erbarmungslos vernichten werden.Das italienische Volk, das faschistische Volk, verdient Den Sieg und wird ihn haben. Die Ent- vehrungen, die Opfers die von fast der Gesamtheit >er Italiener und Italienerinnen auf sich genom­men werden, werden belohnt werden. An dem Tage, do der Feind auf dem Schlachtfeld vernichtet fein mirb, wird ein dreifacher Sieaesruf durch die ganze Welt und über alle Meere erschallen: Sieg, Italien, $riei)e der Gerechtigkeit für die Völker!

rdbius beträgt. Oder um die Größe der Summe an einem anderen Beispiel zu zeigen: 31,5 Mill. RM. sind das Eineinhalbfache der jährlichen Aus­gaben für die Polizei in Schweden. Diese Ziffern sprechen gewiß eine lebendige Sprache. Aber letzten Endes ist nicht das materielle Ergebnis ausschlag­gebend. Der entscheidende Wert dieser fteiwilligen Spende liegt vielmehr darin, daß sie einen vor­läufigen Höhepunkt auf der steil ansteigenden Kurve der immer stärker sich zeigenden Opferbereit­schaft des ganzen deutschen Volkes aufzeigt. Diese Opferbereitschaft ihrerseits ist aber nichts anderes als ein Ausdruck der absoluten Sieges- g e w i h h e i t, des unbedingten Vertrauens in die Führung und die Bereitschaft, für ein­ander einzustehen. Die Sammlung ist ein Appell an das Volk, eine 21 r t der Vo 1 ksabst im­mun g , die wir jetzt im Kriege laufend abhalten und wie sie keine Demokratie der Welt vorzunehmen vermag. Die Antwort, die die immer größer werdende Spende des deutschen Volkes auf diese Vertrauensfrage gibt, ift ein freudiges und einstimmiges Ja! Diese Antwort ist aber zugleich auch em Triumph des Sozia­lismus der Tat, eine Antwort, die es in der Welt nur einmal gibt. Es ist die würdige Antwort, die das deutsche Volk seinem Führer Adolf Hitler gibt

durch Jahrzehnte hindurch dokumentterten Spar- willen anzuerkennen.

Die Betreuung der Frauen im Arbeitseinsatz.

Der Presse wurde ein Ueberblick über bie Maß­nahmen gewährt, die beim Arbeitseinsatz der Frauen in den Betrieben durchgeführt werden. Der Appell an die Frauen, sich vor allem während der Kriegszeit stärker den Betrieben zur Verfügung zu stellen, hat gute Erfolge gehabt. Auch aus den besetzten Gebieten und einer Reihe von anderen Ländern konnten viele weibliche Arbeitskräfte her- angesührt werden. Die Erfassung von Frauen im Wege der Dienstverpflichtung soll möglichst einge­schränkt werden. Die Arbeiterinnen werden, sofern sie abseits von ihrem Wohnort tätig werden, bzw. aus dem Ausland stammen, vorzugsweise > n Wohnlagern der Betriebe untergebracht, die vom Frauenamt der D2lF. inspiziert werden. Die Maßnahmen des Arbeitsschutzes, die den Frauen zugute kommen, sehen insbesondere vor, daß keine zeitliche Ueberanstrengung in Betracht kommen kann. Während nach der Arbeitszeitordnung Frauen je Tag nicht mehr als 10 Stunden beschäftigt wer­den dürfen, soll nach Erlaß des Reichsministers für Bewaffnung und Munition man bei der Frauenbeschäftigung nicht über neun Stunden hin- ousgehen. Ferner sollen Frauen mit eigenem Haus­stand die Möglichkeit erhalten, ihre häuslichen Pflichten zu erfüllen. Nachtarbeit ist in der Regel für Frauen verboten. Kinderarbeit ist in Deutsch­land grundsätzlich verboten. Nur für ganz leichte Arbeit, z. B. Botengänge, dürfen Kinder von 12 bis 14 Jahren beschäftigt werden. Der Mutterschutz ist dank der hervorragenden gesetzlichen Grundlagen auch in den Betrieben gesichert, 80 v. H. der B> triebsführer haben von sich aus die Differenz zwi­schen Wochengeld und vollem Wochenlohn zugelegt. Ueberall werden DAF.-Erholungsheime gebaut, in denen schon jetzt Tausende von Rüstungsarbeite­rinnen kostenlosen Aufenthalt bekommen. Eine Neuordnung d-es Frauenlohns soll dahm gehen, daß die Frauen grundsätzlich denselben Lohn bekommen sollen wie die Männer, wenn und soweit sie dieselbe Leistung aufweisen.

Kein Heller Außenanstrich bei Gebäude-Tieubaut-n.

Der Reichsminister der Luftfahrt hat sich mit der Frage des Anstrichs der Außenflächen von Gebäu­den im Hinblick auf die Luftsicht beschäftigt. Ge­bäude mit Hellen Außenflächen sind nachts bei Ab­wurf von Leuchtbomben oder bei Mondlicht b e - sonders gut erkennbar. Feindlichen Flie­gern werden dadurch die Ortung und das Auffin­den von Angriffszielen wie auch der gezielte Bom-

sich bei dieser Sammlung um die zweite S t r a ßensammlung im Februar handelt, also um eine zusätzliche Spende aller Volksgenossen, deren die Angehörigen der Polizei und ihrer Hilfs- formationen mit einer besonderen Opferspende von 3,01 Millionen RM. das einzig dastehende Vor­bild eines wahren Sozialismus der Tat gegeben haben. Diesem Beispiel haben sich insbesondere die in den luftgefährdeten Gebieten wohnenden Volks­genossen im Westen und Norden mit besonderer Opferwilliakeit angeschlossen, die weiter auch in Öen befreiten Ostgebieten wie in Oberschlesien in befon- Vers hohen Spenden ihren beredten Ausdruck fand.

Was bedeutet das genannte Sammelergebnis? Zunächst besagt es, daß das Ergebnis amTag der deutschen Polizei 1941" gegenüber dem Vor­jahr um 14,5 Millionen Reichsmark ober u m 85,7 v.H. gestiegen ist. Die Größe der Summe veranschaulichen auch folgende Beispiele: 31,5 Mill. RM. in lO-Pfennig-Stücken aufeinandergesetzt er­geben 535,5 Kilometer, also ungefähr die Strecke BerlinWarschau, 31,5 Millionen RM. in 10-Pfew nig-Stücken nebeneinandergelegt ergeben eine Länge

6560 Kilometer, das ist mehr als der Erd-

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