Ausgabe 
23.8.1941
 
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Aus dem Reich

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Das alte Nowgorod

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Wilhelm Schäfer erhält den Goethe-Preis.

Slobin einen Kessel, in welchem sich Reste sechs Divisionen befanden. Tausende von Ge-

Dann kam die marschierende Infanterie

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is Korps verhalten. Mit ungeduldigen Herzen gen die Schützen während dieser Tage in den Erd- tchern, schwitzten in der brennenden Sonne, froren den kalten Nächten und zogen sich die Zeltbahnen ier den Kopf, wenn der Gewitterregen strömte, tit brennenden Augen sahen sie nach Süden. Dort cg Gomel, dort saß Marschall Timoschenko.

Eines Morgens um 4 Uhr aber ging es los. 9m Schutze des schweren Feuers unserer Artillerie si egen-die Infanteristen aus ihren Erdlöchern und gngen vor. Sturmgeschütze bahnten einzelnen Re- amentern den Weg. Jäger und Zerstörer kreisten cn Himmel und stießen wie Raubvögel in die zu- ricfflutenben Bolschewisten, die im Schutze des Ztorgennebels zu entkommen versuchten. In ein- rlnen Dörfern und Waldstücken hatte der Feind je im Morgendunst durch Getreidefelder vorkom- vende Infanterie nicht zeitig genug bemerkt. Hier wurden die Bolschewisten eingeschlossen und trotz hftiger Gegenwehr mit Pak und Maschinenge­wehren aus ihren Widerstandsnestern herausge- shossen und vernichtet.

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Entlastung des verantwortlichen Unternehmertums

Aenderung von Steuergesehen.

Der Weg nach Gomel

Von Kriegsberichter K. H. Britz.

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Houptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HauptschrifüeiterL: Ernst Blumschein. BerantwoiÄlch für Politik und Silber: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyrtot. (beutl.), t. V.: Dr. Fr. W. Lange; für Stabt Gießen, Provinz, Wirt­schaft und Sport: (Senft Blumschein.

Druck und Verlag: Brühlsche UniversitLtSbruckerei R. Lange K. 0. Verlags lei ter: Dr.-Jng. Erich Hamann; An,eigenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt bet Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.6.

Reiches; ringsum Bronzestatuen, die verschiedene Personen der russischen Geschichte darstellen.

Auf dem Platz befindet sich auch die Sophien- kathedrale, ein bemerkenswertes Denkmal rus­sischer Baukunst. Im westlichen Haupteingang sieht man die berühmten Kraßungschen und Plotzkschen Türen, wahrscheinlich in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts im Auftrage des Bischofs Alexan- der von Plotzsk in Magdeburg von Meister Ri- quinus gefertigt und später von russischen Kauf­leuten für Nowgorod erworben. Die Kirche hat sechs Kapellen und Altäre. Sehenswert find auch die mächtigen Kronleuchter und die Sigtunschen Türen am Eingänge zur Geburtskapelle, die die Now- goroder 1188 auf einem Kriegszuge aus der schwe­dischen Stadt Sigtuna entführt haben sollen.

Ueberschreitet man die Wolchow-Brücke, so ge­langt man auf die Handelsseite. Hart an der Brücke lag südlich der sogenannte slawische Konez, der Hauptsitz des kommerziellen'und politischen Le­bens. Der große Platz, auf den man von der Brücke tritt, war im Osten und Süden von den verschiedenen Kaufstätten, dem Deutschen und Ples- kauschen Hofe eingerahmt, an die sich nach rechts ein schlanker hoher Turm schloß, in dem zeitweilig die Wjesche-Glocke hing, die die Volksversammlung einzuläuten pflegte. F. B.

Drei Sowjettransporter im Finnischen Meerbusen versenkt.

Berlin, 23. Mug. (DNS. Aunkspnich.) Bei laufenden Operationen in der östlichen Ostsee stießen leichte deutsche Seestreitkräfte auf sowjetische Zerstörer und Vorpostenboote, die durch Artillerie­feuer vertrieben wurden. Den Bolschewisten wur­den außerdem Verluste durch Vlinentreffer beige­bracht. Drei Transportschiffe der Sowjet- armee, die aus einem Hafen am Finnischen Meer­busen ausgelaufen waren, liefen auf Minen und sanken. Die deutschen Operatiqnen werden planmäßig fortgesetzt.

Kleine politische Nachrichten.

Fernkampfbatterien der deutschen Kriegsmarine nahmen feindliche Schiffseinheiten im Kanal unter Feuer und zwangen sie zum Abdrehen.

Ein starker britischer Spähtrupp blieb am 20. 8. erneut vor den vorgeschobenen deutsch-itall'emschen Sicherungen um Tobruk hängen. Nach Verlust zahl- reicher Männer zogen sich die Briten mit ihren Resten zurück. *

Ein deutsches Aufklärungsflugzeug sichtete nord­ostwärts der Farör-Jnfeln über See ein britisches Flugboot vom Muster Sunderland. Die deutsche Boriibesatzung konnte bereits beim ersten Anflug so schwere Treffer in dem britischen Flugzeug an­bringen, daß dieses kurz darauf ins Meer stürzte und versank.

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$ er Lin, 22. Aug. (DNB.) Im Reichsgesetzblatt wird eine Verordnung veröffentlicht, die zunächst die Beseitigung des Mißverhältnisses in der B e - Steuerung des verantwortlichen U n ternehmertums gegenüber dem anonymen Kapital vorsieht. Die natürlichen Personen unter­liegen seit Beginn des Krieges dem K r i e g s z u - schlag zur Einkommen st euer, die Kapital­gesellschaften dagegen unterliegen nicht einem Kriegszuschlag zur Körperschaftssteuer. Die Be­seitigung dieses Mißverhältnisses geschieht durch eine einkommensteuerliche Entlastung des verant­wortlichen Unternehmertums, also der buchführenden den Emzelgewerbetreibenden, der Mitunternehmer von Personengesellschaften und der buchführenden Land- und Forstwirte, und durch stärkere B e - l a ft u n g der Kapitalgesellschaften. Dadurch wird einer unerwünschten Entwicklung vom verantwort­lichen Unternehmertum zum anonymen Kapital ent­gegengetreten. Die steuerliche Entlastung besteht darin, daß während der Dauer der Erhebung des Kriegszuschlages zur Einkommensteuer auf An- t r a g 5 0 v. H. des nicht entnommenen (De­ro i n n e s aus Gewerbebetrieb, höchstens aber 10 v.H. des gesamten Gewinnes aus Ge­

werbebetrieb, von der Einkommensteuer und vom Kriegszuschlag zur Einkommensteuer frei blei» ben. Unternehmer und Mitunternehmer sollen da» durch angeregt werden, einen möglichst großen Teil ihres Gewinnes im Betriebe zu belassen« Die stärkere Belastung der Kapitalgesellschaften be< steht darin, daß von unbeschränkt Körperschafts­pflichtigen, deren Einkommen mehr als 50 000 RDd- beträgt, und von allen beschränkt Körperschafts» pflichtigen ein Kriegszuschlag zur Körper« schaftssteuer in Höhe von 25 v. H. erhoben wird.

Die Verordnung sieht weiter vor, daß die U r * künde n st euer vom 1. September 1941 ab nicht! mehr erhoben wird. Die Beseitigung führt zu eines Arbeitsentlastung in der Wirtschaft und in der 23er« waltung. Der Erwerb gewisser Forderungsrechts wird durch die Verordnung von der Wert« papier ft euer befreit. Die Maßnahme führt zu einer Verbilligung der Kredite. Auch auf di- Kostengestaltung der Landwirtschaft wird sich dis Kreditverbilligung günstig auswirken. Schließlich sieht die Verordnung eine bessere Anpassung deS Vorauszahlungen auf die Einkommensteueü und Körperschaftssteuer an veränderte Einkonv mensverhältnisse vor.

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Nowgorod, früher Groß-Nowgorod, einst die größte und reichste, russische Stadtrepublik, wird in Anbetracht seiner früheren Bedeutung nur noch die jtüie Hauptstadt des Gouvernements genannt. Die trabt liegt zu beiden Seiten des Wolchow, der sie in die Sophien- und Handelsseite teilt und über hn eine hohe eiserne Drücke führt. Nowgorod, d. h. $teue Stadt", im Gegensatz zu Aldaigjeborg (alte Habt ober Ladoga) wurde in den ersten Jahr- Hunderten christlicher Zeitrechnung als Holmgard sinselstadt) von skandinavischen Wikingern gegrun- Bt Im Jahre 862 tarnen die Waräger (Nor- mmnen) unter Rjurik ins Land. Sie nahmen das linfe Ufer des Flusses ein, wo heute der Kreml sLht Im 11. und 12. Jahrhundert wuchs die Macht ; Nowgorods. Durch ihre Eroberungszüge bis zur Msee traten die Nowgoroder in Beziehungen zu Visby, wo damals der baltische Handel seinen 'Mittelpunkt hatte; sie besaßen dort eine zeitlang 1 ifc-e Faktorei und ließen umgekehrt Anfang des 11. Jahrhunderts eine deutsche Niederlassung m Nowgorod zu: den Deutschen Hof Die mächtige Entwicklung Nowgorods im Mittelalter beruhte auf ii'fer Verbindung, die es durch Wolchow, Ladogasee urb Newa mit der Ostsee unterhielt

Nowgorod war siegreich gegen die Mongolen, Heb aber aus Politik mit dem Großchan der Gol- Len Herde in gutem Vernehmen, ffite_b.e: »oder gegen Westen zur Ostsee ->°rfchntt°nfo fangen sie siegreich zur Wolga und.nochi Nocken »er. Aus dieser Zeit stammt der Spruch. ..Wer hin wider Gott und Äroh-Nowgorod? Wer das itifce Reich dauernd zusam-nenzuhalten, °rEe fa Nowgorodern die Nachbarschast der russtschen Firsten nicht. Ms die Volksoersammlung arst An- tiien der kühnen und ehrgeizigen Mar,<l Loretz- I»a entschied die Stadt solle sich unter den Schutz fe römisch-katholischen Königs Kastmm IV °°n Men stellen, war es um Nowgorods Selbständig leit geschehen. 1471 erzwang Iwan UI., Grahfurst 101 Moskau, die Anerkennung seiner richterlichen Sl-rhoheit durch die Schlachten

Ma endete ihr Leben als Gefangene Sechs 3abre heter kam es zu neuen Zerwürfnissen die Stadt irbe erobert und huldigte Iwan. Den letzten Rest |e- ehemaligen Blute Nowgorods vernichtete 187» toan ber Grausame, 60 000 ®en|d)en hUen f>et len Blutbad umgekommen sein. Die Grondung 6i Petersburgs und vielfache Feuersbrünste voil- - mieten den ^uin der einst so blühenden Fre'stadt ,1 Bon der eisernen Wolchow-Brucke, von der sich

Mich ein schöner Blick auf das Keorgskloster - nes feier ältesten und angesehensten Rußlands,^1030 durch

Moslaw I. gegründet, und den Amensee öffnet, siiirt westlich eine etwas ansteigende Straße zum kml der am linken Ufer gelegenen

'la großen Kremlplatz steht d°- Ä-Hre 1862 dichtete Denkmal für das t°us°nd ah ge Besteh Ri6tanbs: auf einem runden Socke mit flen -neuer lilöern Dreier um Rußland verdienter Manner ruht

' « großer Reichsapfel, darauf die kniende Russa iirL der an das Kreuz gelehnte^Schutzenge^^

DNB. ..., 22. Aug. (PK.) In Gomel, am mittleren Snjepr, lag das Hauptquartier des Marfchalls Ti­nos chen ko, Oberbefehlshaber Mitte der bolfche- oistifchen Westfront. Von hier aus wollte er der iurd) die Stalin-Linie gebrochenen deutschen Armee, tte sich wie ein eherner Keil bis über Smolensk vor- ceschoben hatte, in die Flanke fallen und sie von foren rückwärtigen Verbindungen abschneiden.

Nur eine deutsche K a v a l l e r i e d i v i- ton schützte in den ersten Tagen der bolschewisti- hen Massenangriffe die südliche Flanke nserer Panzer und motorisierten Korps, die ohne Rücksicht auf den Feind links und rechts der Vor- ^arfchftraßen nur eine Parole kannten:Vorwärts, ormärtsl". Die weit auseinandergezogenen kchwadronen sie hatten zum Teil einen Abschnitt pn 1500 Meter gruben sich in Erdlöchern ein nb wehrten in erbitterten Kämpfen bie anrollenben tenschenlawinen des Ostens ab, die in den MG.- arben dahinschmolzen.

Der von der Stadt Frankfurt a. M. all­jährlich am Geburtstag Goethes verlieheneGoethe- Preis wurde in diesem Jahre dem Dichter Wilhelm Schäfer z-uerkannt. Schäfer ist in Ottrau in der Schwalm geboren, zog dann aber mit den Eltern in das Rheinland, wo er als Lehrer wirkte. Später ging er nach Berlin, nach Paris und in die Schweiz, um als Dreißigjähriger an den Rhein zurückzukeh­ren. 23 Jahre hat er die Zeitschrift ,/Die Rhein­lande" herausgegeben. Er schrieb dieRheinsage/r", war ein Erneuerer des deutschen Anekdotenschatzes, schilderte das Leben Kari Stauffers, Pestalozzis und Huldreich Zwinglis und gab dem niedergebrochenen deutschen Volke Halt und Stütze in denDreizehn Büchern der deutschen Seele". Novellen schließen sich an, Romane aus Geschichte und Leben gegriffen, schließlich das ErinnerungsbuchMeine Eltern". Zahlreiche Reden und Aufsätze sind weiter Zeugen ber Arbeitskraft Wilhelm Schäfers. Von der Uni­versität Marburg wurde der Dichter mit dem Eh­rendoktor ausgezeichnet. 1937 erhielt er den von der Rheinprovinz gestiftetenRheinischen Literatur­preis". Die feierliche Heb ergäbe des Goethe-Preises an Wilhelm Schäfer erfolgt am 28. August im Goe- thehaus im Hirschgraben zu Frankfurt a. M.

Einberufungen zur Ingenieuroffizier- Akademie.

Zum Beginn des Wintersemesters 1941/42 soll eine Anzahl Soldaten, die bereits an einer Tech­nischen Hochschule das Fachgebiet Maschinenbau, Elektrotechnik ober Bauingenieurwesen stubiert

Gonderbeauftragter für Wirtschasts- führung und Wirtschastseinsatz.

NSG. VNt einer Verfügung vom 20. August 1941 hak Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger dem Gauamtsleiter Wilhelm A v i e n y einen Son­derauftrag erteilt. Die Verfügung hat folgenden Wortlaut:3m Hinblick auf die entscheidenden Auf­gaben der NSDAP, im Rahmen der Wirtschaft habe ich Gauamtsleiter Avieny den Sonderauftrag der Wirtschaftsführung und des Wirtschaftseinfahes mit dem heutigen Tage übertragen. Parteigenosse Avieny führt für diesen Sonderauftrag die Dlenst- bezeichnungSonderbeauftragter für Wirtschafts­führung und Wirtschaflseinsah-. Gauamtsleiter Avieny ist mir mit diesem Arbeitsgebiet unmittelbar unterstellt.-

Tagung des Führerkorps der Partei.

NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Spren­ger hatte die Gauamtsleiter, Kreisleiter, Führer der Gliederungen und angeschlossenen Verbände für Freitag, den 22. August, zu einer Tagung in das Adolf-Hitler-Haus zu Frankfurt a.M. einberufen. Zu Beginn des Führerappells würdigte der Gau­leiter im Rahmen einer Gefallenenehrung den hel­denmütigen Einsatz der deutschen WehrmaHt im Osten und gedachte dabei insbesondere der führen­den Parteigenossen des Gaues Hessen-Nassau, die m diesem geschichtlich gewaltigen Ringen gegen den Bolschewismus den Heldentod für Führer, Volk und Vaterland gefunden haben. Der Gauleiter dehan- delte dann die verschiedensten Fragen und Auf­gaben, die der Partei in der kommenden Zeit ge­stellt sein werden. Auch Probleme aus dem Sektor der WirtschcLst und Personalfragen wurden dabei eingehend erörtert. Abschließend svrach Oberbereichs- leiter Schirmer über sein Aufgabengebiet im Rahmen der Dienststelle des Reichsleiters 'Rofen-

n Armeekorvs. Seine Divisionen unterliefen den ngriff Timofchenkos utib warfen ihn zurück. Wäh- -nd nun die Schlacht um Smolensk tobte, mußte

Am 21. 8. 1941 tarn es, wie schon im Wehr­machtbericht gemeldet, zwischen Sidi el Barani und Sollum zu ßufttämpfen mit britischen Bom­ber- und Jägerformationen. Der Feind verlor dabei insgesamt 13 Flugzeuge, darunter vier Bomber. Die deutschen Flugzeuge erreichten ohne Schäden ihre Einsatzhäfen.

Die meisten ausländischen Handelskammern in Alexandrien haben ihre Büros geschlossen. Nur noch die türkische Handelskammer hält ihren Betrieb auf­recht. ___________________________________________

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haben, alsBewerber für die aktive Ingenieur«, offizierlaufbahn" einberufen werden. Die Truppens teile werden dafür sorgen, daß alle Soldaten, die dis grundsätzlichen Bedingungen erfüllen, hiervon Kenntnis erhalten: Wehrmachttauglich im Sinns der Friedensanforderungen; Mmdestwehrmacht- dienstzeit von neun Monaten, davon mindestens zwei Monate bei einem Feldtruppenteil; Reifezeugnis einer Vollanstalt; mindestens ein Semester, abe« nicht mehr als sechs Semester absolviertes Studium des Maschinenbaues an einer deutschen Technischen Hochschule.

Hauptschulen für da« Land.

Der NS.-Lehrerbund weist darauf hin, daß dis kommende Hauptschule eine wichtige Rolle bei deik kulturellen Stärkung des Dorfes spielen und damit der Landflucht entgegenwirken werde, soweit diese durch das Fehlen von weiterführenden Bll- dungsstätten auf dem Lande bedingt mar. Di- strebsame Landjugend kam häufig schon im schukß pflichtigen Alter nach der Stadt in Pension, uni dort höhere Schulen zu besuchen, und entfremdet- sich vielfach damit sckon frühzeitig dem dörflicben Lebenskreis. Von besonderer Wilhtigkeit für oas Land fei die Möglichkeit des Zufammenschlufses von Nachbargemeinden zu Schulverbänden zwecks Scha'ffung von Hauptschulen. Auf diese Weise könn­ten mehrere Dörfer gemeinschaftlich eine vierklassig- Hauptschule erhalten, die für das einzelne Dorf wahrscheinlich nie in - Frage gekommen wäre. Es fei geplant, bestimmte Hauptschulen mit Heimen für Schüler und Schülerinnen zu. verbinden. Durch diese Einrichtung werde praktisch jedes überbürd)* schnittlich beaabte Landkind in die Lage versetzt, eine Hauptschule zu besuchen. Da sich die Haupt­schulpflicht auch aus die Mädchen erstrecke, kämen neben der Vorbereitung für Berufs- und Fach­schulen aller Art, für ^Handels- und Technische Schulen, Lehrerbildungsanstalten usw. auch die für das Land so bedeutungsvollen Bildungsmöglich­keiten hauswirtschaftlicher, pflegerischer und sozialer Art in Betracht.

Fahrgelder als Werbungskosten.

Jeder Gefolgsmann kann auf seiner Lohnsteuer^ karte Werbungskosten und Sonderaus­gaben eintragen lassen, wenn diese 39, RM^ im Monat übersteigen. Die Fahr^lder für dis Fahrten.zwischen Wohnung und ArMtsstätte wer. den als Werbungskosten anerkannt. Dies gilt aber nicht, wenn der Gefolgsmann aus persönlichen Gründen seine Wohnung an einem solchen Ort nimmt, in dem die Gefolgschaftsmitglieder des Be­triebes üblicherweise nicht wohnen. Die Wohnge­meinde muß zürn Einzugs- und Sied< lungsgebiet der Arbeitsstätte gehören« Das ist von den Finanzbehörden bisweilen eng ausgelegt worden. Die Deutsche Arbeitsfront hat deshalb dem Reichsfinanzministerium gegenüber zum Ausdruck gebracht, daß es bei der gegenwär­tigen Arbeitseinsatzlage erforderlich sei, Die Fahr­gelder als Werbungskosten großzügig anzuerken­nen, da aus Gememden zahlreiche Volksgenossen an weiter entfernt liegenden Arbeitsstätten arbei­ten. Der Reichsfinanzminister hat entschieden, daß die Fahrgelder in denfiur Prüfung gelangten Fäl­len als Werbungskosten anerkannt werden. Ditz weitherzige Auslegung ist damit anerkannt.

Witwenrenten der Unfallversicherung find steuerfrei.

Bezüge aus einer Krankenversicherung und ari­der reichsgesetzlichen Unfallversicherung und Sachs leiftungen aus den übrigen Zweigen der Reichs» oerficherung sind ein-tommenfteuerfrei. Auch Ren­ten, die Witwen von verunglückten Arbeitnehmern aus der reichsgesetzlichen Unfallversicherung erhal­ten, sind steuerfrei.

fangenen wurden aus den Wäldern und Sümpfen herausgeholt.

Inzwischen stieß eine Kavallerie-Division entlang der Straße weiter nach Süden vor. Kilo­meter um Kilometer trabten die Pferde, fast ohne feindlichen Widerstand. In überstürzter Flucht hat­ten sich die Sowjettruppen bis kurz vor Gomel zurückgezogen. Deutsche Bomber halfen ihnen auf die Sprünge. Große schwarze Trichter gähnen links und rechts der Straße in dem morastigen Boden. Die Splitter der krepierenden Bomben aber hatten Menschen, Pferde und Fahrzeuge zerfetzt. Flak, Traktoren, Lastautos und Personenwagen standen dort, verlassen von ihren Bedienungen und Fah­rern. Unsere Flieger hatten vorgearbeitet. Die Straße selbst wurde nicht beschädigt, sondern für unseren Vormarsch erhalten.

An den Trümmern des vernichteten Feindes vor­bei rollen in kaum unterbrochener Folge unsere Nachschubkolonnen. Aus allen Wäldern und Dörfern strömen Trosse hervor, die unsichtbar dort während des Verhaltens des Korps gelegen halten. Soldaten der Verkehr sauf sicht stehen an gefährdeten Stellen und leiten an Straßenkreuzungen die Fahr­zeuge zu ihren Truppenteilen. Schon sind auch Wegweiser nach deutschem Muster ausgestellt, mit großen gelben Richtungsschildern. An einem widsti- gen Straßenkreuz z.B. lesen wir von Westen nach OstenRogatschewSmolensk" und von Norden nach SüdenMogilew^Gomel".

Mit nicht nachzuahmender Präzision folgen die rückwärtigen Dienste dervorgehendenFront. Gleich 'hinter der kämpfenden Infanterie ziehen Nachrichtentruppen ihre Kabel. Auf den Telegraphenmaisten sitzen die Soldaten und legen Blankdrahtleitungen. Rote Fahnen mit einem wei­ßenF" bezeichnen FernsprechstMn, von denen aus Stäbe und Truppenteile zu erreichen sind. Rote. Kreuz-Flaggen zeigen Verbandsplätze an. Auf vor. bereiteten Gefangenensammelstellen strö­men müde, gleichMtig und abgehetzt die @efange­nen zusammen. Ganze Straßenteile hat der Feind mit Minen verseucht. Pioniere sind schon dort und räumen die gefährlichen Felder. Abgebrannte Holzbrücken werden sofort wieder hergestellt und Sperrgräben zugeschüttet. Dicht hinter den Pio­nieren folgen die Baubatarllone und bessern die Straßen aus. Und wer am Morgen noch, als er der kämpfenden Truppe mit seinem Munitions­fahrzeug folgte, verminten Stellen, abgebrannten Brücken, anderen Straßensperren und großen Schlaglöchern auf behelfsmäßigen Umleitungen müh­sam auswich, der findet am späten Nachmittag schon eine geglättete Straße vor. Gomel, das als vorge-. schobene Bastion unter dem Befehl Marschall Ti­moschenko s die stürmenden deutschen Divisionen aus- halten und zum Ausgangspunkt chrer Mederiage werden sollte, Gomel ist gefallen.

Waschpulver und Seife muß man klug ein teilen und auf Wäsche und Körperpflege beschränken. Bei den meisten an­deren Reinigungsarbeiten leistet ATA die gleichen Dienste, ;

ä25'26/41 -------:_ _______

Im Hauptamt Ordnungspolizei sand zu Ehren des gefallenen Kommandeurs der ^-Polizeidivision^ Generalleutnant der Polizei, ^-Gruppenführer Mülverstedt, eine Gedenkfeier statt. General bet Polizei Daluege hielt die Gedenkrede.

Schon am zweiten Tage war die wichtige Straße lLogilew Gomel am Ostufer des Dnjeprs Eg kurz vor Gomel vom Feinde frei. Ein tiefer Keil litte sich hier in die Front des Gegners geschoben. ..... Jas Korps schwenkte nach Westen ein und bildete i e t ri jer zusammen mit einem vom Westen vorkommen-

rbinbunq. I in Korps südostwärts der Städte Rogatschew