Ausgabe 
23.6.1941
 
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gefallen waren.

Rumänien tritt in den Kampf

Zar Neuordnung Europas zu führen 1 las deutsch-rumänische Waffenbündnis deutschen Rumäniens eingesetzt seien. !

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kisch-deutsche Waffenbrüderschaft ausbrachten.

Italienisches Wasserflugzeug ve? senkt feindliches U-Boot.

Rom, 23. 3unL (DNB. Funkfpruch.) Lin

Berlin, 22.Juni. (BRB.) Der italienische Bot- ichafler 21 If ieri hat heute Vormittag dem Reichsminister des Auswärtigen im Auftrage feiner Regierung mitgeteilt, daß Italien <ch in der Abwehr der Bedrohung Europas, die »urch den Aufmarsch der Roten Armee im Osten ntstanden ist, voll und ganz mit Deutschland o l id arisch erkläre und sich ab heule Morgen .30 Uhr als im Kriegszustand mit der Sowjetunion befindlich betrachte. Dieser knlschluh der italienischen Regierung ist heute früh

ich immer wieder Seite an Seite dem großen feind gegenübersehen, gegen den ihre besten Söhne

Auch Ilglten im Kriegszustand mit der Sowjetunion.

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lienifches Wasserflugzeug hat, wie ein Sonderbe­richt der Stefan! amtlich bekannt gibt, bei einem Aufklärungsflug über dem zentralen M l t t e l m e e r ein feindliches U-Boot angegriffen und es durch eine Bombe versenkt.

Damaskus geräumt.

Genf, 22. Juni. (DNB.) Die syrische Hauptstadt Damaskus ist, wie von zuständiger französischer

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Die ersten Russendampfer aufgebracht

Deutsche «Schnellboote greifen auf dem neuen Kriegsschauplatz an.

Vott Kriegsberichter Paul Reymann.

Iche Volksgruppe in Rumänien werde sich eines deutschen Soldatentums würdig erweisen und in den Verbänden des rumänischen Heeres mit dem gleichen Fanatismus und mit der gleichen Todesbereitschaft für die gemeinsame Sache kämpfen, wie der Soldat des Mutterlandes Unter dem Befehl des Führers.

Der Führer verlieh, wie schon gemeldet, Oberstleut­nant G a l l a n d , der bei dem letzten großen Luft­kampf persönlich drei britische Flugzeuge abschoß, und sich hierbei durch besonderen Heldenmut aus­zeichnete, als erstem Offizier der deutschen Wehr­macht die Schwerter zum Eichenlaub des Ritterkreuzes. (Scherl-Bilderdienst.)

Auch Oberstleutnant Mölders mit den Schwertern zum Eichenlaub ausgezeichnet.

Berlin, 22. Juni. (DNB.) Oberstleutnant Wölbers schoß am 22.Juni seinen 72. Seg­ne r in der Luft ab. Der Führer Hal ihm aus die­sem Anlaß das Eichenlaub mit Schwer­tern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes ver­liehen und ihm nachfolgendes Telegramm gesandt! Zu Ihrem heule erfochtenen Luftsiege übermittele ich Ihnen meine besten Wünsche. 3m Ansehen Ihres immer bewährten Heldentums verleihe ich 3hnen als zweitem Offizier der deutschen Wehr­macht das Eichenlaub mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes, (gez.) Adolf Hitler.-

Meine politische Nachrichten.

Der Gau Hessen-Nassau, der die Patenschaft für ein Soldatenheim in Norwegen übernommen hat, hat eine halbe Million Reichsmark Spende aufge­bracht. hiermit will die Bevölkerung in Hessen-Nas­sau den tapferen Soldaten auf vorgeschobenem Posten im hohen Norden ihre Dankbarkeit beweisen.

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In einem Aufruf an die deutsche Volksgruppe in Rumänien erklärt der deutsche Volksgruppenführer tndreas Schmidt, daß in dem gigantischen tampf, den das Reich zur Sicherung des Lebens und der Freiheit des ganzen deutschen Volkes und Neuordnung Europas zu führen hatte, durch ..... » '"--»-j auch die

Stelle mitgeteilt wird, geräumt worden. Maßgebend hierfür waren sowohl politische als auch militärisch« Gründe.

Oberstleutnant Galland.

Antonescu Oberbefehl Haber rer deutsch-rumänischen Truppenverbände.

B u k a r e st, 22. Juni. (DNB.) Der Staatsführer M durch ein Gesetz den Staats- und Propaganda- Minister Professor Michael Antonescu zum Vizepräsidenten des Ministerrates ernannt. In der Seit, in der der Staatsführer gleichzeitig Ober­befehlshaberderdeutsch-rumänischen Truppenverbände der Moldau ist, führt Vizepräsident Antonescu die Geschäfte des Minister­präsidenten.

daß es nicht von Anfang an an einer europäischen Politik teilnahm, die eine einige Front gegen den Sowjetosten darstellte. Nun ist Deutsch­land gezwungen worden, reines Haus in dem Kontinent zu machen, um bann später, mit dem Rücken frei, zu dem bedeutungsvollsten Schlag zu schreiten. Sowjetrußland hat, wie es sich nun gezeigt hat, falsches Spiel getrieben, um in lieber- einstimmung mit seinen politischen Regeln den größtmöglichen Vorteil aus dem Bankrott der Zivilisation zu ziehen, auf den Moskau ^arbeitet und auf den es vertraut hat. Unter Deutschlands Führung geht Europa in einen Dölkerkrieg gegen die rote Welt."

DasAftonbladet" behandelt dann ausführlich Schwedens (Stellung zu Finnland in diesem großen Kampf und schreibt dazu:Es wurde Finn­lands große und ehrenvolle Aufgabe, im Norden das Sprungbrett gegen den roten Zarismus zu sichern. Finnland hat schon für diese Aufgabe ge­blutet und bringt in dieser Stunde neue Opfer für die Sache des Nordens. Heber den Ausgang dieses Krieges kann kein Zweifel herrschen. Deutschlands eigener Einsatz und Der Einsatz seiner Verbündeten stellt eine unüberwindliche Macht dar. Es herrscht kein Zweifel über das, was das schwedische Volk in dieser Stunde fühlt. Es ist keine Uebertreibung, wenn man feststellt, daß der an diesem welthistori­schen Tage eingeleitete Krieg auch eine entschei­dende Bedeutung für die zukünftige Stellung Schwe­dens hat.

Leinen gefaßt, gellte der Fiegeralarm los. Ganz tief kam der Vogel herangcbraust, der uns selbstverständlich voll abwehrbereit fand. Wahr­scheinlich, um es nicht allein schaffen zu müssen, ver­schwand er bald wieder im Dunst der Kimm. Dio Hilfe, die er zweifellos herbeiholen wollte, war­teten wir nicht ab. Im Abbrausen sahen wir noch, daß ein Teil der Schiffbrüchigen mit dem Zusam- menstellen eines Floßes gute Fortschritte machte. Unsere beiden Gefangenen hatten unter dem un­erwarteten Morgenbad und zwischen den Balken recht gelitten. Etwas Rum, warme trockene Klei­dung und der Verbandskasten brachten sie leidlich wieder zu sich. Es waren Esten, oie auf diesem Russen gefahren waren. Sie nannten uns Namen und Tonnenzahl des versenkten Frachters, der in den ersten Stunden der Auseinandersetzung zwischen Deutschland und Rußland unserem Schnellboot zum Opfer gefallen war.

Der große FisckMrnpfer, der uns sozusagen zum zweiten Frühstück serviert wurde, war eigentlich mehr ein Geschenk der Luftwaffe. Wieder kam ein Vogel angebraust. Rechtzeitig, zu seinem und unse­rem heil, schoß er Erkennungssignal und machte dann einige eleganten Runden Über uns. Dabei kam er so tief, daß wir seine mißzuverstehende Handbewegung sahen und auf Grund dieser Ein­ladung auf Gegenkurs gingen. Wenngleich wir uns damit nochmals in die höhle des Löwen begaben, reizte uns doch sehr bald der Anblick eines Fisch-» dampfers, der mit allen Kräften zu entwetzen ver­suchte. Nun, deutsche Schnellboote haben es in sich. Auch er mußte erst einige Schüsse vor den Bug haben, bevor sich die Besatzung von etwa 20 Rus­sen und einem jungen Mädchen in die Boote be­quemte. Unser Flo-ing (Flottillen-Ingenieur) ließ eg sich nicht nehmen, höchst persönlich auf den Russen überzusteigen und sachgemäß die Spreng­bomben anzubringen. Während wir uns mit den Russen noch mühsam über Navigation, Wasser, Brotvorrat letzteren stellten wir ihnen zur Ver­fügung verständigten, krachte die Detonation, und em russischer Fischdampfer sank in die liefen Leider war es uns bei beiden Schiffen auf Grund der exponierten Lage nicht möglich, den Versuch zu machen, sie mit einem Prisenkommando nach Hause zu schicken.

Das Echo in Schweden.

Stockholm, 22. Juni. (Europapreß.)Euro­pas Freiheitskrieg" nennt dasAftonbladet" den stampf Deutschlands gegen Rußland,der das ge­samte schwedische Volk bis ins Innerste der Seele illfgewühlt hat". Ueber Inhalt und Ergebnisse der amtlichen Besprechungen, die am Sonntag In Stock­holm stattfanden, sind noch keine Einzelheiten be- 'annt.Aftonbladet" gab jedoch über bas Fühlen lind Denken des schwedischen Volkes in diesem Krieg, der auch für den Norden entscheidend ist, llaren Ausschluß. Das Blatt schreibt:Unter den Formen einer künftigen Staatsbildung hat Moskau mfere ganze Zeit terrorisiert. Es war Lnglands unbegreiflicher und unverzeihlicher Fehler,

ton dem italienischen Außenminister Grafen Liana fteSlh em sowjetrussifchen Botschafter in Rom notifiziert

lemeldri.

Müll!

M sammelt. Diesen Kampf werden wir nie vergessen, und jeder Finne muß fest auf dem Standpunkt stehen, den ihm die Tradition eingibt und der seiner M nationalen Sinnesart entspricht. Die Zeit nach dem Kriege hat von uns enorme Anstrengungen gefor­dert. Wir haben sie unerschütterlich getragen. Nun ist gegenwärtig die Aufbauarbeit für eine kleine Weile unterbrochen worden. Das Volk hat aber sei­nen Glauben in die Zukunft behalten und ist über­zeugt davon, daß unsere Zukunft fest gebaut wer- den wird. Unser Wille, unser Land zu verteidigen, ist ein Beweis dafür, daß der finnische Staat seine MW alte Tradition nicht verlassen hat. In unserem Frei» heitskampf waren wir zu der einen finnischen Fa­milie zusammengeführt worden. Dieser Grundsatz ist auch die verpflichtende Erfordernis der Zukunft.

Jubel in Bukarest.

Bukarest, 22. Juni. (Europapreß.) Die Nach- richt von dem Einmarsch der beutschen und rumä- Wsehen Streitkräfte in Bessarabien und die Buko- Lina hatte bei schönstem Wetter zahlreiche Menschen (Ltf die Straßen und Plätze der Innenstadt Buka­rests gelockt, wo die kleinen Zeitungsverkäufer un­unterbrochen neue Sonderausgaben ausrufen. Die Lautsprecher der öffentlichen Lokale sind umlagert von zahlreichen Menschen, die den neuesten Nach-

kom Beginn der militärischen Operationen gegen ie Sowjetunion hat im italienischen Volk tiefen Eindruck hervorgerufen. Noch vor dem Vorliegen iner amtlichen Erklärung stellt man sofort ein Be­

schloß mit einem heil auf Deutschland und feinen Führer, in das die Menge begeistert einstimmte.

Spaniens Sympathie.

Madrid, 22. Juni. (Europapreß.) Die Kampf­ansage des Großdeutschen Reiches an die Sowjet­union hat in Spanien wie eine Beefreiung von einem Alpdruck gemjrft. In politischen Kreisen wird erklärt, Spanien stehe im Kampf gegen die Sowjet­union hat in Spanien wie eine Befreiung von Der politische Führungsanspruch der Deutschen in Europa sei heute wirklich erfüllt, denn der neue Kampf entspreche einer politischen Notwen­digkeit, die für alle europäischen Länder gelte. Spanien aber sei an den kommenden Ereignissen in einer besonderen Weise interessiert. Jetzt werde ein Kampf seinem Ende zugeführt werden, der im spanischen Bürgerkriegbegonnen habe, heute werde das Blut, das Spanien von 1936 bis 1939 vergossen hat, einen geschichtlichen Sinn er­halten. Dor dem Deutschen Haus in Madrid kam es am Sonntag zu S nm p a th i e tu n d g e b u n- gen einer großen Menschenmenge, die immer wieder Hochrufe auf Deutschland und Spanien gegen die Sowjetunion ausbrachte. Abordnungen der Stu­dentenschaft und der Falange des Gaues Madrid brachten ihre Freude über den Entschluß des Füh­rers zum Ausdruck. Auch aus den spanischen Pro­vinzen und von den Gauleitungen der Falange trafen Glückwünsche und Sympathiekundgebungen ein. /

Oie Slowakei bricht die Beziehungen zu Moskau ab.

Preßburg, 21. Juni. (DNB.) Die slowakische Revublik brach am Sonntag die diplomatischen Be- Ziehungen zur Sowjetunion ab. Die Bevölkerung der Slowakei nahm die Nachricht vom Einmarsch deutscher, finnischer und rumänischer Truppen nach Sowjetrußland mit einer Art Entspannung auf; denn gerade die Slowakei war es, die sich die kom. munistischen Agenten Moskaus zum Tummelplatz für ihre dunklen Pläne ausgesucht hatten. Die Oef- fentlichkeit gibt der Befriedigung Darüber Ausdruck, daß sie endlich von der kommunistischen Propaganda befreit wird. Spontan kam es Sonntag vormittag vor der russischen Gesandtschaft in Preßburg zu einer Protestkundgebung. Es wurden Rufe gegen Moskau und die internationale Iudenclique laut. Dann zogen die Demonstranten vor die deut­sche Gesandtschaft, wo sie Hochrufe auf die slowa-

(DNB.) Bei der Kriegsmarine, 22. Juni. (PK.) Diese Nacht hat uns alles abverlangt. Zwar war sie nicht unfreundlich; das Wetter war klar. Aber diese Helligkeit! Zur Verzweiflung hätte sie un£ treiben können. Das Rot der unter- und auf­gehenden Sonne war in dieser Nacht anscheinend aus einem Topf geholt und blieb einfach am Hori­zont hängen. Ganz ohne Rücksicht auf die Schnell­bootfahrer, die doch etwas ganz anderes brauchen. Schließlich ist es für den Schnellbootmann eine Selbstverständlichkeit, daß er alles früher sieht als der Gegner, aber was in diesen Stunden am Aus­guck geleistet wurde, war doch eine ganze Masse. Dabei völlig neues Gebiet! Wir befanden uns im Kriegszustand mit dem Russen, und die Schnellboote mußten bis zu dieser Minute einen Standort erreicht haben, von dem aus sie am tief­sten in das feindliche Seegebiet vordringen konnten. Wichtige Spezialaufklärung wurde vollbracht. Dabei war es fast schon wieder richtiggehender Tag, als wir mitAk" aus einer Bucht ausliefen.

Auf dem Anmarsch waren wir ängstlich Darauf bebacht gewesen, niemanDen zu zeigen, daß hier oben deutsche Schnellboote arbeiteten. Aber jetzt, der Dampfer da voraus an Steuerbord: es war ganz frühmorgens, mußte doch etwas näher unter­sucht werden. Als plötzlich ein paar deutsche Schnell­boote mit drohendem Bug vor dem Russen standen, war drüben die Verwirrung natürlich groß. Aber anstatt nach den ersten paar schweren MG -Garben vor den Bug zu stoppen, drehte der Frachter nach Steuerbord und versuchte zu entkommen. Der erste Torpedo saß zwar prächtig im Heck und ließ den 4000-Tonner sofort gestoppt und mit Schlagseite liegen, aber Der Bursche funkte noch um Hilfe. Der zweite Schuß machte ihm klar, daß solche Mißver­ständnisse sofort bereinigt werden. Schließlich wäre üns eine ganze Meute Jäger auf den hals gehetzt worden, und Dafür standen wir doch etwas zu weit von der Heimat entfernt.

Ein heilloses Durcheinander von Schiftstrüm- mern, Balken der Ladung und Schiftbrüchigen da­zwischen, blieb aus Der zufammen gebrochenen De­tonationswolke weit verstreut liegen. Schwer war das herankommen an Die gefährlichen Holzstämme, und gar so viel Zeit konnten wir uns nicht gestat­ten. Und richtig, kaum hatten wir mit größter Mühe zwei der Schiffbrüchigen mit Hilfe von langen

In der Erwartung von Aeußerungen der verant. wörtlichen Stellen ist der Eindruck beim italieni­schen Volke wie wohl auch beim deutschen der einer großen Erleichterung über das Einsetzen eines Feld­zuges der Befreiung, der von allen europäischen Völkern als eine Notwendigkeit empfunden worden war, die bis dahin gezwungen waren, zu schweigen. Die italienische Solidarität in diesem gewaltigen Unternehmen zur Sanierung Europas ist total, tief und spontan. Die Gefühle natürlichen unb berech­tigten Mißtrauens gegen jene Dritte Internationale, Der es fast gelungen war, Italien in eine töDliche Zerstörung zu stürzen, wurden bestätigt durch die nicht widerlegbaren Beweise des Doppelspiels von Moskau. Das faschistische Italien, versammelt um seinen Duce, den unbestechlichen Wächter der höch­sten Werte Der römischen Zivilisation, begrüßt Den Marsch Der neuen europäischen Zivilisation gegen Die Barbarei Des Kommunismus.

In feinem üblichen Sonntagsvortrag im italieni­schen Rundfunk für hie Wehrmacht des Imperiums sagte An saldo, Rußland habe den Krieg ver­längern wollen, um Dabei zu verdienen Die Dar­stellungen des Führers hätten alle' Hintergründe Darüber enthüllt, wie sich Die Situation ftänDig ver­schärft habe. Wenn her Führer am Sonntag Den Befehl zum Vormarsch gegeben habe, Dann Deshelb, weil es nicht anhers gegangen fei. DeutschlanDs guter Wille fei voll bewiesen. Das hätte Deutsch­lands Verhalten gezeigt. Von Den Männern Des Kreml feien Die Schläge ausgegangen, die zum Bruch geführt hätten. Diese hätten auf Die Angel­sachsen gesetzt und Rüstungen auf Rüstungen ge­häuft. Divisionen auf Divisionen seien an Den Deut­schen Grenzen aufmarschiert. Adolf Hitler habe dar­aufhin gehandelt. Italiens Anteil an dieser neuen Wendung Europas sei gekennzeichnet durch die Mit­teilung an den sowjetrussischen Botschafter.

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i ühl tiefer und einmütiger Zustimmung zu dem mtschluß des Führers fest, der die logische Folge er Politik eines europäischen Wiederaufbaues ist. |0a6 faschistische Italien erinnert sich in diesem lugenblick neben zahllosen anderen Vorgängen be« anders der Worte Des Duce aus seiner Rede vom 8. März 1939, in der er Daran erinnerte. Daß as schwarze Banner Der faschistischen Revolution cm 23. März 1919 gehißt wurDe, um Europas Kultur - <egen die zerstörende Barbarei des Bolschewismus u verteidigen. Die beiden Revolutionen her Ord- ung gegen hie Unorbhung, so hört man hier, hie Ischlstische und die nationalsozialistische, müßten

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Oer erste Eindruck in ORom.

Rom, 22. Juni. (Europapreß.) Die Nachricht

richten lauschen. Die Häuser sind mit Fahnen lich geschmückt. Militärmusikkapellen ziehen klingendem Spiel durch die Straßen. Aus Universitätsvlatz spiette eine Militärkapelle vor dem Denkmal Michael des Tapferen abwechselnd Mili­tärmärsche unb rumänische Nationallieber. Beim Erklingen der vaterländischen Lieder fassen sich die Zuhörer bei ben Händen und tanzen den rumäni­schen Nationaltanz, bieHora", um bas Denkmal Michaels bes Tapferen. Vorbeifahrenbe Kraftwagen mit deutschen Offizieren und Soldaten werden überall stürmisch bejubelt. Am größten ist die Freude der zahlreich in Bukarest befindlichen des- sarabischen und Bukowina-Flüchtlinge, die in Kürze in bie Heimat zurückkehren zu können hoffen. Um 11.10 Uhr wurde durch Den Rundfunk und durch Sonderausgaben der Blätter die allgemeine Mobilisierung des rumänischen Heeres, der Marine und der Luftwaffe bekanntgegeben. Die Mobilisierung beginnt am 22. Juni um 24 Uhr. Zu stellen hat sich jedoch nur, wer einen persön­lichen Gestellungsbefehl erhält.

Ganz Rumänien ist von her tiefen Gerechtigkeit dieses Feldzuges überzeugt und leistet Dabei Adolf Hitler begeistert Gefolgschaft. Es gibt keinen ru­mänischen Bekannten, Der einem nicht die Hände schüttelt unb seinen Glauben an diesen Sieg aus­spricht. Don den Häusern werden deutsche unb ru­mänische Farben herabgelassen, und in ben Stra­ßen sammeln sich hie Menschen und bringen heil- Rufe auf Abolf Hitler aus. Ein solcher Zug oer- sammelte sich gegen Mittag vor her deutschen Ge- sandtschaft unb bildete dort Sprechchöre, bis bej im Hause anwesende Vizepräsident bes Ministerrats, Professor Antonescu, gemeinsam mit hem beutschen Gesandten, Freiherrn von Killinger, herausttat und die Menge begrüßte. Antonescu erklärte: Genau so diszipliniert wie sich Rumänien bis jetzt ver- halten habe, werde es auch in diesen Krieg ziehen. Die rumänischen Lebensrechte hätten beim Führer stets vollstes Verständnis gefunden. Antonescu