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Gießener Anzeiger

Mittwoch. 23. April Ml

Englands neuesDünkirchen" am Aegäifchen Meer

m «... , r . . Truppen die thessalische Ebene durchschritten und

-Lon unserer Berliner Schnftleitung. nach Ueberwindung des chis zu 1700 Meter anstei-

h-r npr-r h} r q ir genven Othrysgebirges schon am 21. April die Stadt

* inwifp T»iiiip!rrhpn Fii? <r U®eW - Norwegen; danach sollten damals das Kattegat undsliche bisherigen Feldzüge in diesem Kriege von Lamia erreicht. Sie haben dabei vermutlich be- r rarirrhpnfnnh in Oles- die norwegischen Küstcngewässcr mitHunoerttau- Deutschland mit außergewöhnlich niedrigen Der-, rühmte Schlachtselder des Altertums gestreift, denn

n !n..;r., ......' , em/JyaV.?e; überall, senden" deutscher Soldatenleic1>en übersät sein. Der Iiiften geführt werden konnten. Wie hoch demgeaen- die thessalische Ebene war sowohl in den vielen

Sieger S

riums, die Flandernschlacht habe die Deutschen blS

iranki

lehHi, OoBfllu^

den Kynoskephalae

lich von Larissa), kam cs im Jahre 197 v. Ehr zur

Niederlage eine Schwächung Deutschlands macht.

Milche, das; am )uous England Jtei von ©laubiui

sßivndon solche albernen Behauptungen verbreiten,

Kaufgesi."

Wchiffungsbefehl in Griechenland in der Welt

geilt ibi

Dianow [

ie Larissa von unseren Schützen genommen wurde

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durch Panzer reitstellung verzichtet hatte, in Larissa ein. Zu­

rr!

Das Vordringen in Griechenland

Cis;'arawen und wcyienen goiperien un- vckrdcrts. Die Brücken und Regenwasserdurchlasse I i/orscni'' -r inijn wurden mit Schotter und Balken ousge- |>< G Damit die schweren Fahrzeuge nicht durch- Af W-a-i! Eine langwierige Arbeit. Die Schutzen M "Jti , ihre Waffen immer wieder mit Hacke und I/Jy» B."ptcn vertauschen. Aber trok des Weges und trotz .,> !dc»»i)menden Regens herrschte beste Stimmung, zu ^.scii dtz-g .tz njnn javorwärts".

1 iSt. tauu hnHpn seelander

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donien, der durch seinen Angriff auf die illyrisel-en Besitzungen Ronrs im Bunde mit Hannibal nach der Schlacht bei Cannae den zweiten punischen Krieg zu einem Weltkrieg im damaligen Sinne ausgeweitet hatte, was ihm die Römer auch nach

In Griechenland fehlen die deutschen Trup­pen ihr Vorgehen über das Pindos-Ge- birge nach Westen fort erreichten die Stadt Janina und damit die hauptrück;ugsstrahe des an der italienisch-griechischen Front kämpfenden Feindes. Italienische Kräfte verfolgten von Vörden her den vielfach noch zäh kämpfenden Feind, lieber Larissa trotz zahlreicher Slrahenzcrslörungen weil nach Süden vorgeslohene deutsche Truppen nahmen die Stadt L a m i a. Die südostwärts Larissa gelegene Hafenstadt Bolos wurde nach Veberwin- dung des Feindwiderstandes befehl.

An der griechischen Front verlor der Feind e l f britische Jagdflugzeuge vom Muster hur-

ricane im Luflkampf und fünf weitere vom gleichen Muster durch Tiefangriffe auf dem Flugplatz Argi- nlon.

In Vordafrika konnte ein felnblidxr Vor­stoß auf Sollum und ein gleichzeitiges Landungs­unternehmen bei v a r d i a unter schweren Verlusten für den Feind abgewiefen und eine Anzahl Gefangener gemacht werden. Erneute Ausfallver- fudje feindlicher Panzerkampfwagen ans Tobruk scheilerlen. Deulfdje und italienische Slurzkampsslug- zeuge bombardierlen hier mit guter Wirkung drei große Handelsschiffe, von denen eines durch vrand vernichtet wurde.

Starke Kampffliegerverbände belegten In der letz­ten Rachl bei gutem Angriffswetter abermals den Kriegshafen Plymouth mit Spreng- und vrand- bomben. Ls entstanden Großfeuer in den Werfl- anlagen und Lagerhäusern sowie heftige Explosionen auf dem Gelände des Gaswerkes. Wettere erfolg­reiche Luftangriffe richteten sich gegen den Hafen Great Yarmouth und gegen Flugplätze in Südengland, hallen und Unkrfünfle würden zer­stört. In Ostengland erzielten leichte und schwere Kampfflugzeuge in der Rächt zum 21. April aus fünf Flugplätzen Vombenvolltresfer, die flarke vrände hervorricfen und abgeslellle Flugzeuge zer­störten. Kampsflugzeuge versenkten in der lehlen Rächt im Bristol-Kanal aus einem Geleitzug ein Handelsschiff von 8000 VRI., beschädigten ein zweites großes Handelsschiff schwer und vernld)telen vor der britischen Südwestküste ein vorpostenboot. Bei Jagdvorstößen gegen die britische Insel und Luftkämpfen im Kanalgebiet verlor der Feind drei Jagdflugzeuge und einen Sperrballon. An der ka- nalküfle wurde ein britisches Kampfflugzeug vom Muster Bristol-Blenheim abgeschossen.

lieber dem Reichsgebiet fanden weder bei Tag noch bei Jladjt Kampfhandlungen statt.

Bel den Kämpfen In Südferblen zeichnete sich Oberleutnant Ino ft ö ff e r bei der Gefechtstuftauf- klärung durch kühne Erkundungsflüge besonders aus. Hauptmann I o p p 1 n errang seinen 40. Luft- fieg.

Am 13. April Hal sich der Leutnant In einem ftrad- schühenbataillon Harnberg dadurch besonders ausgezeichnet, daß er im feindlichen Feuer die vom Gegner vorbereitete Sprengung von neun Brücken verhinderte.

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uch W ad mit Öe:: cäfler, gut

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zeucht hat. Dieser Eindruck hat sich unterdessen ithdlid) verstärkt. Aus dem peinlichen Aufsehen ist raschen ein Skandal geworden. Um dem ent»

trugen die deutschen Verluste in dem ganzen West« felbzug einschließlich der Vermißten und Verwun­deten! insgesamt nur 156 492; und davon waren

amtliche und nichtamtliche Meldungen, d kommen, schon lange den letzten Glaubwürdigkeit verloren haben, läßt man

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Ii die, man könne Griechenland am besten von I rcr Stelle ans Helsen. Man, legt mit anderen fiten den größten Wert darauf, zunächst einmal iZcstens 1000 Kilometer Meeresoberfläche zwi- f sich und Griechenland zu legen. Bei dieser lin feigen Flucht britischer Formationen wird |Tfi ch die deutsche Wehrmacht wie schon bisher liulehr gewichtiges Wort mitzureden haben.

nur 27 074 Tote. So schmerzlich jeder Einzclverlust auch ist, so unbestreitbar ist die Tatsache, daß sämt-

zu kau.

Lchriitl. .

Der Wehrmachiberichi

Berlin, 22. April. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt.

Die Luftwaffe griff gestern in den griechi­schen Gewässern mit besonderem Erfolg feindliche Schiffe an, die zum Abtransport des vom griechischen Festland flüchtenden bri­tischen Expeditionskorps eingefe' t waren. Kampfflugzeuge versenkten wie zum Teil schon bekanntgegeben beladene Schiffe mit zu­sammen 31 000 BRT. und beschädigten außerdem mehrere Schiffe fo schwer, daß mit dem Verlust wei­teren Schiffsraumes gerechnet werden kann.

N u N g s 10 s , da ihnen keine Ruhepause zur Organisierung des Widerstandes und zum Aus­halten der Deutschen bleibe. Die deutsd>en Stukas verfolgten die englischen Truppentransporte uner­bittlich. Die Nachhutkämpfe der Australier und Neuseeländer seien glänzend verlaufen. Es bleibe nur zu hoffen, das; die britischen Reichstrnppcn und Griechen genügend Zeit hätten, neue Stellungen zu

ter wirksames Feuer genommen. Durch das schnelle Vorgehen der Schützen im Tempel al wurde auch dem Angriff bex Gebirgsjäger, die inzwischen über Höhenzüge ves Olymps gleichfalls im Herab st eigen ,^r ^Ebcne waren, erhebliche Erleichterungen ver-

Für den neuen Morgen war nun die Erobe­rung von Larissa geplant. Der Bataillons- kommandeur der angreifenden Schüßen, Major R., der gleiche, der schon mit den vordersten Teilen seiner Division die serbisch-griechische Grenze und die Befestigungen am Doiran-See Überwun­den hatte und aud) als erster Schüßenkommandeur in Saloniki eingezogen war, trieb schon in der Nacht seine Aufklärung weiter vor. Sämtliche Schützenkompanien wurden im Fußmarsch mit allen Waffen, Gerät und Munition vorgezogen. Die MG.'Kompanie hatte hierbei wieder besonders zu schleppen. Der aufgeweichte Lehmboden verlangte bei jedem Schritt eine große Kraftanstrengunq. An Ruhe war natürlich auch jetzt nach dem Kampf nicht zu denken. Die Nerven fieberten auch noch zu stark von dem Erlebten. Aud) an Verpflegung war bei den Anmarschwegen natürlich nicht zu denken. Man lebte sozusagen von der Hand in den Mund. Englische Konserven. Hühner und Eier fanden sich und stillten den größten .Hunger. Im ersten Mor­gengrauen des 19. April dringen dann die Schützen, deren Kommandeur auf eine lange Be-

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Annahme von An,einen für die Mittnasnnmmer btöH'/dlbr deSBvrmittagS

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Churchill verweigert jede Auskunft

Mit düsterem Ausdruck und gerunzelter (Stirn/

NB.) . . . ., 22. April. (PK.) Am Olymp in die Briten eine Verteidigungslinie ausge- t vor der sie die nachdrängenden Deutschen so zi aufhalten wollten, bis sie in Ruhe in Bolos Chalkis ihre Schiffe besteigen und ausrücken l|in:cn. Alle Straßen zwischen dem Olymp-Massiv r er Ebene von Saloniki waren durch Spren- M n der Brücken zunächst unbrauchbar gemacht, -it!) englischer Rechnung mußte der Vorsprung li 100 Kilometern unwegsamsten Sumpf- und VeMcIänbes genügen, um mit heiler Haut davon- SÄnllmen. Die Briten hatten alles gut vorbereitet, T 4 mr im deutschen Soldaten wieder einmal ver-

ckentiilb^I -lcrung rrl in in Giefe l npeliot uirl eb.AzrUs

sah das Ziel der Beherrschung auch der hellenischen Welt vor Augen, ein wichtiger Schritt zur römi- |d)tn Weltherrschaft mar getan. Später wurde die thessalische Ebene noch einmal der Ort eines Tref­fens von entscheidender Bedeutung. Im Jahre 48 v. Ehr. stieg Caesar Über den gestern fdjon ge­nannte Zygos-Paß durch das Pindosgebirge in die thessalische Ebene hinab, vereinigte sich bei Kalam- paka am Peneios mit Domitius, der von Mona- stir über das Chafia-Gebirge gekommen mar, und schlug bei P h a r s a l o s , Halbwegs zwisd)en La­rissa und Lamia, schon am Südostrand fy*r thesia- lischen Ebene, seinen Konkurrenten um das Drin- zipat, Cnejus Pompejus, der ihm von Dyrrhamium (dem heutigen Durazzo) aus gefolgt mar, trotz des­sen zahlenmäßiger Ueberlegenheit am 9. August ver­nichtend auf6 Haupt. Pompejus floh nad) seiner Niederlage nad) Aegypten, wo ihn der Ptolemäer­könig bei seiner Ankunft ermorden ließ, der roid)* tigste Schritt zur Alleinherrschaft Caesars war ge­tan. Der Vorgang erinnert ebenso wie die See­schlacht bei Aktium 17 Jahre später, in der Oktavian seinen Nebenbuhler Antonius schlug, mit der fol­genden Flucht nach Aegypten durchaus an das, was wir heute erleben, denn auch heute steht wieder die Fludst einer Flotte nad) Aegypten Im Vorder­grund der strategischen Erwägungen und wieder fällt auf griechischem Boden die Entscheidung über die Herrschaft im östlichen Mlttelmeer.

Das heutige Pharsolos (auch Fersana genannt) ist ein Städtchen von kaum 3000 Einwohnern, aber als Bahnstation der Strecke BolosTrikkala nicht ohne Bedeutung, da von ihm cinr* wichtiae Straße nach Süden zum Ochrys-Gebirge führt. Man über­schreitet es über den etwa 800 Meter hohen, von einer alten Zitadelle beherrschten Phurka-Pas; und gelangt bann längs der großen Bahnstrecke Salo­nikiAthen zu der schon genannten Stadt Lamia am Malischen Meerbusen, der, wie wir gestern fd)on erwähnten, gemeinsam mit dem Golf von Arta die

Tempe-Paß" selbst hatten Neuseeländer h( arnte und beherrschende Berg st e l l u n fl e n | Sie waren gewillt, das Tal auf jeben Fai p rren. Das Gelänbe unb zahlreiche Panter- drkräfte gaben ihnen habet jeben Vortell, Den I lüerteibigung gegenüber einem Angreifer ge­rn kann. Die britischen Stellungen waren tn knbenbewachsung unb in ben Steinhaufen am hing schwer erkennbar. Stärkere beutsche Krafke |l<*i wegen ber Enge des Tales nicht eingelegt hu. Es but sich gerabe Raum für zwei Panzer

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einem zeitweiligen Friebensfchluß nicht vergessen hatten, unb dem römischen Konsul Titus Quinctius Flaminius. Philipp wurde von dem nad) nicht dreißigjährigen Römer besiegt, mußte nad) Make­donien zurückweichen, alle Eroberungen ber letzten Jahre herausgeben unb auf feine Vormundschaft

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Ä -Hnjje, unter deutschen Bombenangriffen liegen- 1,0 ' le- otraf;en zusammengedrängt ist, Betrachtungen

&i ihti deutsche Verluste aufstellen können? Es sollte : oirl id) die größere Sorge der britischen Miliiär-

-211 v | Heji-bcn fein, die eigenen Verluste an der 0)11111' 1 unb auf See wenigstens annähernd zu er-

(c. Aber wir erinnern nur an die englischen 5ll|W 'Jätungen aus der ersten Zeit des Feldzuges in

Sn deutsche Truppen bisher Engländer zu fassen elimen, endet aud) dieser Kampf mil einer schweren liDerlage und starken Verlusten für die britischen Ir ppen. Während Griechen, Australier und Neu- ktiiibcr zur Deckung des Rückzuges an der Front fielen, versuchen sich die Engländer auf die Schiffe iu etten, die sie nach Aegypten bringen sollen. Da- brl kommen sie jedoch nur aus einer Hölle in die anhre, eine Reihe von vollbeladenen Transport- (drjen ist auf der Flucht von den Kampfverbänden fei deutschen Luftwaffe versenkt worden. Während ktiM?r deutsche Vormarsch gleichzeitig nad) Westen, Di ii und Süden weiterentwickelt, versuchen die tiilänber mit unglaublich törichten und grob- |ditid)tigen Mitteln, ihren hastigen Rückzug zu be- itia teln. Obwohl der Fall Griechenland in den ßoiDoner Spekulationen längst genau so abge­schieden ist wie der Fall Serbien, wie das ja die IjbiDoner Blätter schon seit drei Tagen offen zu- jfbji, versucht man, der Welt gegenüber noch so ft=iL9 wie den Schein zu wahren. Ungeachtet der

S t o ck h o l m, 23. April. (Europapreß.) Wie wie­derholt in früheren Fällen, lehnte Churchill in einer l-ebhaften Aussprache im Unterhaus erneut eine Genera lau »spräche über die gegenwärtige Kriegslage sowie eine allgemeine Erklärung ab, weil im Augenblick andere Dinge zu be­denken seien". Er verwies das Parlament auf diestolze Hallung", die es auch weiterhin bewah­ren solle. Er werde eine umfassende Erklärung ab- geben,wenn ein Ruhe punkt in der gegenwärtigen Entwicklung eingetreten" sei. Es fei selbst für die Regie-rung im Augenblick schwer, rechtzeitig genaue Informationen zu erhalten. Die Regierung habe die größten Scl)wierigkeiten gehabt, vollständige und lückenlose Berichte über die schwierigen und nid)t einfachen Bewegungen der cnglifdjen Streit­kräfte in Griechenland zu erhalten . Als weitere Frager Aufklärung über einige andere Punkte ver­langten, erwiderte er, es stände fa alles in der Zeitung.

Churchill erscheint jetzt in ben englischen Zei­tungen mit düsterem Ausdruck unb ge­runzelter Stir n", so beginnt der Bericht, ben Calvo bem Mabriber BlattABC" aus Lonbon gibt. So wie Churchill schaue heute jeLer Eng- länber brein, sagt er weiter, jebermann In England frage sich besorgt und niedergeschlagen:Was ist i n G r i e ch e n l a n d 1 o s?" Der Korrespondent be­richtet in ironischem Ton, daß die Zeitungen darauf antworteten, die Front werde jeden Tag kürzer, und die Rückzüge würden jeden Tag strategischer. Das griechische Heer werde mit' Lobeshymnen für feinen geordneten Rückzug überhäuft, die Jugoslawen da­gegen bezichtige man des Verrates.

f|. Jahrgang Rr. 96 ricbeini innlirt). anbei jjnnmm' unb Feiertags j-ikuicn: Tie Illustrierte J «chenerFamilienblätter § imatlmBilb DieScholle UvnatS-BeitugSvreiS: jjit 4 Bellaqen RM.1.88 (vneIllui inerte 1.80 qjheügebübr. ,, -.25 (td) bei Nichterscheinen um einzelnen Nummern Ijolge böbercr Gewalt fjdnfvrcdnnifdilufi 2251 Dalnanschri lt.Anzeiger" P ütoed 11 6rr Frankl. M

Von Kriegsberichter Günther Hehsing.

und eine Schützenkompanie. Die Neuseeländer saßen beiderseits des Tales auf den Bergen und nahmen die Angreifer flankierend unter Feuer. Die Schützen sprangen von Deckung zu Deckung vor. Sie über­querten den Peneios, der durch das Tempetal zur Aegäis strömt, mit Hilfe ihrer Pioniere in Floß- sacken. Auf einer Floßsackfähre wurden dann später auch ihre Fahrzeuge nachgezogen. Den Panzern ge­lang es, den Fluß zu durchsurten. Ein Verteidi- gungsneft der Neuseeländer nach bem anderen wurde in zähem Kampf genommen und ausgeschal- tet. Der Gegner wehrte sich gefdsickt und zähe. Selbst die Verwundeten schossen noch auf die An­

beziehen, bic befestigt und ausgebaut seien. Das Ziel Englands müsse sein, standzuhalten und feine Steilung weder physisch nod; moralisch aufzugeben, sondern ben Feind für jeden Vorteil, den er ge­winnen könne, hart bezahlen zu lassen unb härter wiederzuschlagen, je Leiter er seinen Arm aus­strecke." Der Londoner Nachrichtendienst erklärt, den Deutslhen wäre ber geplante schnelle Durchbruch burch bie britisch-griechische Linie völlig mißlungen. Dio ungebrochene uerbünbete Armee sei bereit, noch größere Kämpfe burchzufechten. Derartige Rück­zugskämpfe seien nötig, um ben Krieg zu gewin­nen. Gegenüber diesem Illusionsgesd)wätz gibt der Kriegskorrespondent desDaily Expreß" einln Be­richt, ber der Wahrheit bedeutend näher kommt. Er sagt offen, die Flucht der englischen Verbände aus Larissa sei eineF lucht aus einer roten Höll e". Deutsche Tanks hätten die Um­zingelung der Stadt eingeleitet. Deutsche Infante­risten seien mit Maschinengewehren auf den Stra­ßen vorgerückt. Ganz Larissa fei durch die unauf­hörlichen Angriffe bcutfdjcr Sturzbomber in eine einzige furchtbare Hölle verwandelt worden.

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mit saßen, abschneiden oder wenigstens zum be- (Billigten Rückzug zwingen. Als weiteres Ziel tua: Je Stadt unb der wichtige Straßenknoten- ( Larissa für den deutschen Angriff vorge-

(9ni erbaue

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DieTimes" betrachtet bie militärische Lage auf,

bem Balkan für bie englischen Truppen als hoff- über Hellas verzichten. Die einzige europäische Großmacht neben Rom war niebergeroorfen. Nom

Abenddämmerung überall im Zurückgehelt und wurden burd) inzwisd^en angekommcne Panzer un-

die Engländer nicht von ihrem Verfahren, fid) selbst unb bic Mitwelt zu beschwindeln unb ein | Bild von der Kriegslage zu geben, das aus ihrer Sd)lacht zwifd)en König Philipp V. von Ma ke­nnt feigem Verrat und eiliger Flucht gepaarten

Wi Weg der redüen Marfd-gruppen führte zu- n:idit längs des Aegäifchen M e e r e s. An ^»rpitze marschierte eine Panzerabteilung. Ihr |ie ein Bataillon Schützen. Nun kann von einem nchieren" im üblichen Sinne nicht gesprochen hn, denn man mußte die am Meer entlang tJiröe Eisen b a h n st r e ck e benutzen. Em ^öi-inder Landregen machte bie Wege neben der iid- grundlos. Fahrzeuge versackten hofsnungs- Icibs über die Trittbretter im Schlamm, lieber \Uen und Sdsienen holperten die Kompanien

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ilrtz größter Gelände- unb Witterungsschwierig.

J'sfcr waren bie deutschen Einheiten bis in ben "Xrfi ^'tlJ w von Äaterini am Fuße de s 5?!^ ^-l1) wi p s Dorgebrungen. Don hier aus wurden r. unb Gebirgsdivisionen zum ^^geheii bei- s des Olymps angefetzt. Die rechte Marsd)- ßfiholiltlt pi« sollte zwischen Olymp und Ossa das T e m p e- ff neu unb so die Briten, bic in den Bergen

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General-Anzeiger für Oberhessen $*rt#le|e*.9$^*ltra6t 7-4

greifet.

Die beiden Spitzenpanzer fielen durch Paktreffer aus. Jetzt waren die Schützen allein dem Feind ausgesetzt. Auf sie konzentrierte sich sein Ab- wehrstuer, aber sie ließen fid) nicht abschrecken, wenn auch jeder Schuß durch Echo und Steinschlag doppelt und dreifach wirkt. Der Führer der Spitzen kompanie, Oberleutnant M., stürmt mit einem Zug den im Talgrund gelegenen Ort lempe. Er setzt eine feindliche Pakbcdienung mit Handgranaten außer Gefecht, die sich noch bis auf zehn Meter mit Gewehr- und Pistolenfeuer verteidigt.

Der Durdybrud) durch das Tempetal war errun­gen, nun versuchten die Briten durch starkes Artil- . teriefeucr wenigstens ben Talausgang in die thef- falifche Ebene zu sperren. Ihre Absicht mißlang je. doch. Es gelang den Schützen vielmehr, auch diesen < zu nehmen unb sogar trotz des starken Artillerie- . feuers zunächst ohne Unterstützung durch P-"" ........

darüber hinaus vorzubrechen. Beispielgebend war rückgelassene britische Zweimanntanks, Geschütze und auch hier immer wieder die Führung, die den An Heeresgut aller Art bezeichnen den Weg ber An- griff vorris; unb ein Steckenbleiben verhinderte. Die greifer, bie burch ihren kühnen Vorstoß ben wich- weite thessalische Ebene lag vor ben angreifenben . tigen Straßenknotenpunkt so schnell in deutsche Deutschen. Die Neuseeländer befanden sich in der I Hand brachten.

r jq izutreten, so gut es gehen mag, werden dis fl kliifli oil!eften Greuelmärchen über die Höhe der beut- UillUgl ch Verluste auf dem Balkan verbreitet. Man fflnjni lia..i)t nur die Frage zu stellen: wie will ein auf

I - hd: artigem Rückzug befindlicher Gegner, ber nur iri ben Gedanken an die vermeintlich rettenden 5.') se im Stopf hat unb bei seinem Rückzug auf

oie norroegi|d)cn Kuftengewasser mitHunderttau-1 Deutschland mit außergewohnlid) niebrigei

stnden" deutscher Soldatenleichen übersät sein. Der Insten geführt werden konnten. Wie hod) Demgegcn* bic thefsalisd)e Ebene war sowohl in ben vielen Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht machte über die bntifchen Verluste sind, geht allein aus inrnrrgriechischen Kriegen wie in Auseinandersetziin- mit wenigen Zahlenangaben jenes englische Ge- der Tatsad)c hervor, das; z. B. in dem britischen gen mit ausländischen Feinden ein immer wieder gc- schwätz zu einer Groteske. Wir erinnern ferner an Dominion Australien eine zunehmende und für; fudjtes Feld der Entscheidung. Aber am berühm- bic Behauptungen des Londoner Lügenministe- London äußerst unbequeme Unruhe wegen ber testen sind doch zwei Schlachten geworden, die lange riums, die Flandern sch lacht habe die Deutschen bis Londoner Verschleierungstaktik über die Hohe ber nach dem Untergang der Freiheit der alten bellen i-

äu 800 000 Mann an Verlusten gekostet. Nach dem Verluste der australischen Hilfstruppen in Nord- scheu Stadtstaaten von welthistoriscHer Bedeiitimg Bericht des Oberkommandos der Wehrmacht be- afrika und Gried)eiiland herrscht. Trotzdem lassen werden sollten. Auf den thcffalifd)en Hundsköpfen, (etwa 30 Kilometer füb-

H lauf.

Ä'i H$ir haben hier schon darauf hingewiesen, weid) Ksimm i^aus peinliches Aufsehen schon der erste britische