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was Suppenwürze heißt, ist MAGGI5 WÜRZE !

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vorgenommen, dies alles in Ordnung bringen zu lassen, sowie wir diesen Ofen nicht mehr Heizen?

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chenschasten des jüdischen Legationsrates Kayser, gegen die englischen Bemühungen, ihn unschädlich zu machen oder für England zu gewinnen, gegen die kühl-rciervierte Haltung der deutschen Regierung, gegen die Malaria, gegen die erbitterte Ablehnung im Reichstage, wo man ihm wegen Mißbrauchs der Amtsgewalt und wegen seines Vorgehens gegen Eingeborene einen regelrechten Skandal machte.

Der Film steht die Dinge so, wie sie vom heutigen Standpunkt aus allein besehen werden können: er bestätigt posthum die Richtigkeit der 3dee und die Richtigkeit des Handelns von Peters; er ist eine späte Rechtfertigung und Ehrenrettung. 3n diesem Sinn­hat der Spielleiter H. S e l p i n die oben angebeute­ten beiden Grundelemente der Fabel äußerst leben­dig und zeitnah herausgearbeitet. Die Qualitäten des Kameramannes Franz Koch bewährten sich vor allem an den afrikanischen Landschaftsbildern. Für A l b e r s war die Titelrolle ein begrüßenswerter Anlaß, aus dem bloßen Unterhaltungs- und Publi­kumsfilm zur Problem- und Charakterrolle vorzu­stoßen: er gibt das Bild eines deutschen Idealisten, eines Willensmenschen, eines Mannes, dessen schwierige" Natur und dessen Fehler nicht bemäntelt werden. Hauptgegenspieler ist der von Herbert Hüb­ner prägnant gefaßte jüdische Intrigant Kayser. Neben Albers: Tony von Bukovics (Mutter), Karl Dannemann (Jühlke) und Fritz O d e m a r (Graf Pfeil). Die Gießener wird es interessieren, Dr. Rolf P r a s ch in der Maske des Alten Kaisers zu sehen. Im Beiprogramm die neue Wochen­schau, die am Samstag schon besprochen wurde.

Hans Thyriot.

Wenn Sie Wert darauf legen, nun auch wirklich MAGGI5 Würze zu erhalten, - wie üblich, nachgefüllt aus der großen Maggi-Standflasche - so

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Jetzt ist es so weit, und es ist gescheit, wenn wir unmittelbar nach Beendigung der Heizzeit unsere Feuerstätten instandsetzen lassen. Es gehtin einem Aufwaschen" hin und es wird nicht über Frühjahr und Sommer vergessen, außerdem haben die Hand­werker, die mit der Instandsetzung ober Erneuerung ber häuslichen Feuerstätten beschäftigt werden, jetzt mehr Zeit als im Herbst.

Im Spätjahr werden fast in jeden* Haushalt die, Oefen nachgesehen und instandgesetzt, und jeder will dann natürlich prompt bedient werden. Da kann es leicht geschehen, daß vlötzlich kühle Witterung eintritt und Ofensetzer und Töpfermeister, Schorn­steinfeger und Maurer, ober wer sonst gerade br- nöttgt wird, so sehr beschäftigt sind, daß sie nicht an dem Tag, der uns genehm ist, kommen können i Dann hccken w i r das Nachsehen, wenn nicht sogar

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Hans Albers als Carl Peters

Ein Bavaria-Film im Gloria-Palast.

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Deutsche Zungen - die fliegenden Generationen unserer Zukunst

Lieber die Flieger-HL. und das RGFK. zur deutschen Lustwaffe.

(Eindrücke unseres Schriftleiters auf einer Pressefahrt mit der Gruppe II des NS.-Fliegerkorps.)

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bet hat, die aus den Eltern der Jungens und anderen älteren Volksgenossen bestehen und durch ihre für den einzelnen nicht ollzuschwer ins Gewicht fallen­den Monalsbeiträge mithelien, die Arbeit an der Ausbildung des Fliegernachwuchses zu fördern. Der Gedanke, auch anderwärts die Arbeit der Stürme des NS.-Fliegerkorps durch solche Förderergrup­pen zu unterstützen, verdient ernstliche Beachtung.

Und schließlich stehen wir auf dem llebungsge- lände eines Segelflualehrganges und schauen einige Stunden dem Segelflugbetrieb der Flugschüler zu. Zahlreiche Starts in den verschiedensten Modellen von Segelflugzeugen zeigen, mit welch fabelhaftem Schneid und mit welcher gelassenen Ruhe und Sachlichkeit diese jungen Segelflieger bei ihrer schönen Aufgabe sind. Immer und immer wieder wird ein Segelflugzeug mit dem Motorschleppseil in die Höhe gezogen und dann von seinem Center in Höhen von 150 bis 200 Meter von dem Schleppseil ausgeklinkt. Und dann zieht der große Vogel unter der Steuerkunst seines Lenkers Kreise über Kreise über dem Gelände. Ein herrlicher An­blick und ein Stolz für die jungen Menschen!

Strahlende Freude über ihr fliegerisches Können leuchtet den jungen wettergebräunten Flugschülern aus dem Gesicht. Ihre Fluglehrer sind mit ihnen zufrieden, und der Obersturmbannführer fpotnt sie mit anerkennenden und kameradschaftlichen Worten von Mensch zu Mensch zu weiteren schönen Lei­stungen im Segelflug an. Die Jungens lassen er­kennen, daß sie ganze Kerle sind und die Fliegerei ihnen der schönste Erfolg für ihr Mühen ist. Sie sind Wegbereiter des herrlichen Fliegergedankens in unserem Volke, der dahin zielt, immer mehr Volksgenossen zu erfassen und schließlich das ganze deutsche Volk zu einer einzigen großen Flieger­nation zu machen. Das ist ein großes und begei­sterndes Ziel, für dessen Erreichung noch viele, un­endlich viele deutsche Jungen schon vom Pimpfen­alter her alle ihre Kräfte einsetzen sollten, um da­mit zugleich eines der schönsten Erlebnisie für ihr eigenes Dasein zu gewinnen. Dabei sollten die (Eltern nicht zaghaftkurztreten", sondern ihre Jun­gens eifrig mitmachen lassen nach dem. Wort:

Jetzt an den Ofen denken!

Die alte Heizperiode ist zu Ende darum laßt uns von der neuen sprechen! Das wird zwar vielen Hausfrauen nicht sehr einleuchtend erscheinen, ist aber dennoch das einzig Vernünftige. Haden wir nicht hie und da darüber geklagt, daß der eine Ofen beim Feueranmachen nicht richtig zieht und der andere nicht genügend Wärme spendet, daß die Türen nicht schließen und beim anderen die Kohlen

. Lust?

Uebergrößen beim 29^ von Spinnstoffwaren.

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,Hotte nA fa:t hat denBezug verschiedener Spinnstoffwaren, von ihr l°v. Ua für Uebergrößen, neu geregelt Wenn em Kind 1,011 v 6Ärnorrtrnfcp Bettel-

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Die Gruppe 11 des NSFK. in Frankfurt a. M. hatte eine Anzahl Schriftleiter aus unferm Gau zu einem Besuch von Aus­bildungsstätten des NS.-Fliegerkorps im Gau Hessen-Nassau eingeladen. Unter Führung des Obersturmbannführers Weichelt konnten Werkstätten, Lehrschausammlungen und schließlich ein Segelfluglehrgang auf dem Uebungsgelände bei der praktischen Schulung besichtigt werden. Dabei hörte man auch vielerlei Interessantes über die reichen Aus­bildungsmöglichkeiten unserer Jugend für ihren späteren Einsatz im Dienste der deut­schen Luftwaffe.

Die Besuchsfahrt gilt zunächst der J)ermann- Seele-Iungfliegerschule", die in einem großen Schul­gebäude in Frankfurt a. M. untergebracht ist und in ihrem Namen das treue Gedenken an einen Frankfurter Bannführer der HI., der als Flieger- ofsizier in diesem Kriege für Deutschland fiel, leben­dig erhält. In dieser Schule haben die Pimpfe und Hitlerjungen, nicht nur aus Frankfurt a. M., son­dern auch die aus der weiteren Umgebung, ein wahres Arsenal an Ausbildungsmitteln und geisti­gem Rüstzeug für ihren Weg zur deutschen Fliegerei an der Hand. Wir können uns vorstellen, daß die Herzen der Jungens, die hier im Rahmen der Pimpfenarbeit und der Flieger-HI. unter der fad)» lichen Betreuung durch das NS.-Fliegerkorps ihre ' Vorausbildung für alle Stufen der Fliegerei er- ! fahren, in jeder Arbeitsstunde vor Freude höher schlagen, wenn sie diese Reichhaltigkeit an Technik und dazugehörigen geistigen Grundlagen vor sich sehen. Denn unsere Jungens sind ja allesamt für alles begeistert, was mit Technik, Motoren, Werk­zeugen und vor allem mit der Luftwaffe zusammen­hängt.Pfundskerle" fühlen sich hier sicherlich ganz in ihrem Element.

Alles in den Werkstätten dieser Schule, wie auch in jeder anderen Sturmwerkstatt irgendeines Flie- gerfturms, gilt dem Segelflugzeugbau, für die Pimpfe zunächst dem Bau von Segelflugzeugmo­dellen. Und wie vielseitig sind die Materialien und die Werkzeuge zu deren Verarbeitung! Da steht den Jungens aber auch alles zur Verfügung, was zum Basteln und Handwerken mit dem Ziele des Segel- fluggeugbaues dient. Nur eines finden ste in diesen Werkstatträumen nicht nor: hier gibts auch nicht einen einzigen Nagel. Denn genagelt wird bei dem Segelflugzeugbau und natürlid) auch beim Modell­bau grundsätzlich nicht. Dafür wird bei dieser Be­schäftigung aber viel geleimt. Und wer das Leimen nach vorheriger vollendeter Zubereitung aller Bau­stoffe am besten vollbringt und nach jeder Richtung hin eine saubere Arbeit leistet, der kann sich rüh­men, auf dem Wege des Segelflugzeugbauers am weitesten vorangekommen zu fein .und damit schon eine der wichtigen Voraussetzungen für seinen Ein­satz im Dienste der deutschen Fliegerei erfüllt zu haben. Schon früh in ihren Lebensjahren können sich unsere Jungens die ersten Sporen auf diesem Gebiete erwerben, denn nach einer ministeriellen Anordnung ist der Segelflugzeug-Modellbau bereits für die Buben im 6. und 7. Schuljahr zum Pflicht­fach im Schulunterricht erklärt worden. Viele, viele Jungens finden alljährlich immer wieder und immer mehr Freude an diesem Basteln und Werken, wo­bei ste nicht etwa lediglich nach einer Schablone zu arbeiten haben, sondern auch Gelegenheit finden,

Nun geht's hinaus zu einer aroßen Zentralwerk­statt des NS.-Fliegerkorps, wo oer Bau von Segel- fluazeugen und die Reparaturen vonBrüchen" auf breiter Grundlage durchgeführt werden. Hier finden die Besucher ins Große übersetzt alles das vor, was sie vorher in den Schulwerkstätten und Lehrräumen in Modellarbett geschaut haben. Und hier zwingt sich ihnen noch stärker als in der Iung- fliegerschule die Erkenntnis auf, wie groß und schön doch die Arbeit ist, die in der Flieger-HI. und in den Stürmen des NS.-Fliegerkorps für die flie­gerische Ausbildung und Vervollkommnung der Nachwuchskräfte unserer Luftwaffe im Rahmen der vormilitärischen Ausbildung geleistet wird. In der wunderbaren Kameradschaft wachsen die jun­gen Menschen des Nachwuchses unter der Obhut des NSFK. und in dessen sorgfältigster technischer Aus­bildung zupfundigen Könnern' der Fliegerei und ihrer mannigfaltigen Dienstzweige heran. Da wer­den die Jungens in der vormilitärischen Ausbil­dung nicht etwa nur mit dem Segelflugzeugbau und mit dem Segelfliegen selbst vertraut gemacht, soweit sie für das Fliegen die erforderliche Eignung aufweisen, sondern sie werden auch im Funkdienst mit allen seinen Zweigen, im Bedienen der Morse­apparate, in den einschlägigen elektrotechnischen Ar­beiten, im allgemeinen Nachrichtendienst, im roetter» kundlichen Betrieb und in vielerlei anderen Dienst­zweigen der Fliegerei gründlich ausgebildet und so­weit gefördert, daß sie mit einem weitreichenden Stand ihrer Vorausbildung später zur Luftwaffegehen können. Der Besuch in der Funkstelle, die im An­schluß an die Zentralwerkstatt ihren eigenen Ar­beitsplatz hat, offenbart den Besuchern diese Er­kenntnisse.

Dann besuchen mir Sturmwerkstätten des NSFK. in Rüsselsheim und in Mainz. Und auch hier er­kennen wir, wie wunderbar das Werk der Kame­radschaftsarbeit der Lehrenden und der Lernenden im Dienste des Segelfluazeugbaues und der Vor­bereitung des Nachwuchses für unsere Luftwaffe gedeiht. Weiter hören wir auch davon, daß die Reichspost ihre jungen Nachwuchskräfte in eigenen Segelflugzeugbau-Werkstätten für den Fliegerge­danken interessiert und praktisch darauf vorbereiten läßt, ferner in ihrem Bereich Förderergruppen gebil-

lie 25 Mann starke Besatzung ist wahrscheinlich um- -kommen. Das Schiff gehörte der Osloer Reederei flotortanf.

In Hamilton (Bermudas) wurden von dem ISA.-IruppentransporterAmerican Legion" die in ft e n US A - T ruppen zur Bemannung der iucn Stutzpunkte gelandet. Es ist dies das erstemal r der Geschichte Bermudas, daß USA.-Irupven . hefe alte britische Kolonie betreten.

Mannschaften des in Boston eingetroftenen Frack- frsDille d'Anoer< berichten, daß ihr Schwester- üiffVille de Liege (7430 BRT.) versenkt worden !i. Das von England geraubte belgische Schift tüte Rüstungsmatenal, darunter s ch w e r e j a n f s an Bord.

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Wie Associated Preß meldet, traten weitere 3000 kitische Bergarbeiter im Kohlengebiet von Durham i' den Streik. Die Gesamtzahl der Streikenden be- r.igt jetzt 5000.

«Ein spanischer Minensucher, der in Santa Cruz d Teneriffa einlief, hatte an Bord 48 Schiff- bLchige von zwei englischen Schissen, die von deut- 'scen U-Booten verfemt wurden. Es handelt sich um bin FrachterHarpathian" aus ßonboh mit Hl BRT. und den 8516-BRT.-Tankdampfer ,>uffield" aus Newcastle.

Am Montag starb im Erzbischöflichen Palais auf b: Prager Burg der Fürsterzbifchof oen Prag, Kar­dial Kafpar, im Alter von 71 Jahren.

Ein Geschenk für den Führer.

NSG. Gauleiter und Reichsstatchalter Sprenger HE dem Führer zu seinem 52. Geburtstag als Aus-1 W feiner persönlichen Verbundenheit sowie der te gesamten Gaues Hessen-Nafsau ein O e l b i l d v n Professor Dr. h. c. Gustav Schön- Iber zum Geschenk gemacht. Professor Schönleber s als Landschafts-, Marine- und Architekturmaler Die als Radierer bekannt. Er lebte vor allem in lrisruhe als Direktor der dortigen Kunstschule. 08 schuf Schönleber zwei Gemälde für den greibfaal des Reichstages. Das eine war das mälbeStraßburg", das nach der November- ölte durch den Kunstbolschewismus des Systems r ein expressionistisches Fabrikat ausgetauscht Lrde. Das Gemälde wurde in Frankfurt wieder endeckt und nun dem Führer zum Geschenk ge- Wcht. Das Bild gewährt einen weiträumigen Blick i!?r Straßburg. Unter einem zarten, grau ge­lt len Dunstschleier liegen in warm getönten Far- Irr-feie fiten Häuser zu beiden Seiten des Rheines, pr ben sich die Brückenbogen spannen. Schwer b wuchtig steht im rechten Vordergrund das Hinfter.

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Der Führer gab in folgendem Telegramm seiner F?ude über das Bild Ausdruck:Nehmen Sie für W Freude, die Sie mir mit Ihrer Aufmerksamkeit «näßlich meines Geburtstages bereitet haben, mei= m herzlichen Dank entgegen."

Ein Ueich?ver«vattungegenchi.

Nit der Errichtung des Reichsverwaltungsgerichts ist die Rechtseinheit auf dem Gebiete des Ber- Mungsrechts zum ersten Male in der deutschen Schichte verwirklicht. Die Begründeung dafür, m die Errichtung des Reichsverwaltungsgerichts yube in Kriegszeiten stattfindrt, ist der Umstand, Hk damit eine erhebliche Verwaltungsvereinfachung I nrt> Personaleinsparung verbunden ist. Denn zum

schon den ersten Schnupfen. Die Handwerker haben jetzt mehr Zeit als im Herbst, können in aller Ruhe die Feuerstätten nachsehen und in Ordnung bringen. Und wir tragen dadurch dazu bei, daß das Ofensetzergewerbe besser über die ruhige Zett hin- wegkommt. Wenn einige zehntausend Haushaltun­gen in Deutschland jetzt die Arbeiten vornehmen lassen, die bei Beginn der neuen Heizzeit im Herbst doch unerläßlich sind, bann wird sich das überaus wohltuend auf den Arbeitsmarkt auswirken. Denn es gibt kaum ein Gebiet, das so weitgehend arbeits­fördernd wirkt wie gerade das der Instandsetzung der häuslichen Feuerstätten. Deshalb nicht zweifelnd fragen:Jetzt die Oefen?", sondern fördernd sagen: Gerade jetzt!"r.

Wer diesen Film sieht, wird die Aktualität der geschichtlichen Fabel in unserer Zeit begreifen. Die Drehbuchautoren Ernst v o n S a l o m o n, W. Z e r- lett-Olfenius und Herbert Selpin, der dann als Spielleiter das Manuskript inszenierte, haben mit dem (an sich nur bedingt filmischen) Stoff zweierlei beabsichtigt und verwirklicht: eines der lehrreichsten und spannendsten Kapitel deuftcher Ko­lonialgeschichte roieöer lebendig zu machen; und, dar­über hinaus, an diesem Beispiel aufs neue den jahr­hundertealten Kampf der Idee gegen die träge Masse und zahllose große und kleine Schwierigkeiten und Widerstände vor Augen zu führen. Träger der Idee ist in diesem Falle der norddeutsche Pastorensohn Dr. phil. Carl Peters, der anfangs der 80er Jahre den Gedanken vertrat, das Deutsche Reich brauche Kolonien, und der der Mann dazu war, seine Idee nicht nur zu diskutieren, sondern auch zu verwirk­lichen, und zwar schnell, d. h. nämlich solange überhaupt noch Zeit war, Kolonialbesitz zu erwerben. (Das Meiste und Wertvollste war damals schon ver­geben und verteilt.) Abgesehen von seiner enormen Energie, seinem idealistischen LLeitblick, seiner per­sönlichen Tatkraft und wenigemFreunden hat Peters als Kolonialpionier nicht nur keine Helfer, keine Mitarbeit und Unterstützung, sondern fast immer nur Widersacher, Widerstände, Ablehnung, offene und geheime Feindschaft gegen seine Arbeit gefun­den, und alles, was er erreichte er hat es schließ­lich bis zum Reichskommissar für Deutsch-Ostfrika gebracht hat er trotzdem erreicht und dagegen durchgesttzt: die ersten deutschen Schutzgebiete in Deutsch-Ost im Kampfe gegen die Ahnungslosigkeit des Kolonialvereins, gegen die bürokratischen Ma-

eigte-ne Gedanken und durch Modell-Flugwettbe- roerbe gesammelte Erfahrungen beim Modellbau und später auch beim Segelflugzeugbau selbst in die Tat umzusetzen. Das sind Ausgaben und Ziele, die für einen rechten Jungen und forschen Kerl in hohem Maße verlockend sind. Dazu kommt noch, daß die Jungens bei dieser Arbeit lernen, mit allen möglichen Handwerksgeräten, Werkzeugen, Heinen und größeren Maschinen, soweit diese hier in Be­tracht kommen, und vor allem mit dem Werkstoff selbst schöpferisch und zugleich haushälterisch um­zugehen. Kein Wunder, wenn der Besucher hört und an Arbeitserzeugnissen selbst sieht, daß manche dieser Pimpfe oder Jungens der Flieger-HI. sich bis zu einem gewissen Grade schon zu ganz respek­tablen Technikern oder angehenden Ingenieuren entwickelt haben. Denn diese Jungens lernen auch das Lesen von Zeichnungen und die bestmögliche Auswertung der verschiedensten Materialien und ihr Jneinanderfügen beim Bau.

In der Lehrschau derHermcmn-Seele-Iung- fliegerschuke" wird die praktische Arbeit ourch eine ungemein vielseitige theoretische Schulung auf dem Gebiete des Segelflugzeug- und des Modellbaues wirksam gefördert, zugleich werden die Jungens hier aber auch mit vielerlei Dingen der Motorfliegerei wie überhaupt mit dem vielseitigen Dienst bei der Luftwaffe im Rahmen der vormilitärischen Ausbil­dung vertraut gemacht. Wie außerordentlich inter- , . ,

effant und wie ungemein lehrreich das alles ist, durch den Rost fallen? Und haben mir uns nicht mirb wohl am besten dadurch bewiesen, daß von nnraenommen. dies alles in Ordnuna brmaen au den älteren Teilnehmern an dieser Besichtigungs­fahrt. zugleich auch von den begleitenden älteren Führern des NSFK., wiederholt der rückschauend geäußerte Stoßseufzer zu hören war:Wäre doch uns in unserer Jugend auch derartiges geboten worden!" Und alle Besucher stimmen überein in der Feststellung, daß unsere Pimpfe und Jungens in der Flieger-HI., die diese reichen und für ihre Zu­kunft vielversprechenden Lernmöglichkeiten benutzen, ob dieser Begünsttgung wirklich zu beneiden sind. Möchten überall noch viele, viele Jungen schon .n ihrer Pimpfenzeit beim Segelflugzeug-Modellbau, später in der Flieger-HI. beim Bau von Segel­flugzeugen und endlich im Segelflug selbst die herr- lichen Früchte der ihnen durch das NS.-Flieger- korps bereiteten Aussaat genießen. Das fft der Wunsch, den die Besucher dieser Jungfliegerschule

i- J ua für Uebergrößen, neu geregelt, Wenn em Kino ntf'l !»c?n überdurchschnittlicher Körpergröße Bettei-

Mngsstücke benötigt, die für die auf der Reichs- I fbil erfarte des Kindes vermerkte Altersstufe mcht lahfjy |ftmmt sind (Uebergrößen), bringt das Wirt^afts- !w auf Antrag einen Vermerk auf der Reichs- -2 , »ertarte des Kindes an. Bei der An ragstellung A I w das Kind anwesend fein. Dies güt Nicht für 30 J 'Siglinge. Eine mit solchem Vermerk versehene ftiCisfleiberfarte berechtigt zurn K a u f von in Übergrößen gegen die in dieser Kleiderkarte fir die Ware vorgesehene Anzahl von Bezuga - kniten. Der Verkäufer muß in jedem Emzelfalle prüfen, ob von dem verlangten Bekleidungsstück eine Utb*rgröf3e tatsächlich benötigt wird.

| Acchsverwaltungsgericht werden zunächst acht durfte Spruchbehörden des Reiches und Preußens zu'ammengefaßt, nämlich das Preußische Oberver- v^tungsgericht, der Verwaltungsgerichtshof in 1B?n, der Reichsdienstftrafhof, das Reichswirt- st ftsgericht, die oberste Spruchstelle für Umle- S- gen, die oberste Spruchstelle für Wasser- und Oenverbände, das (in Fällen ber Landbeschaffung fir Zwecke der Wehrmacht tätig werdende) Ent- Mdigungsgericht und das Reichskriegsschädenamt. Miere Zusammenfassungen sind angebahnt. Ge­kaut fft dabei in erster Linie an die obersten Der- Mtungsgerichte der außerpreußischen Länder.

Wehrdienstbeschädigte erholten Alter-znlage.

Ehemalige Angehörige ber Wehrmacht, die das 5, Lebensjahr vollendet haben, erhalten iihren Dersorgungsgebührnissen eine Alters- age von 60RM. jährlich, da die lebensälteren chädigten infolge ihrer Verwundungen nicht im- mehr so einfatzsähig sind wie in jüngeren Iah- und auch eine bessere Pflege benötigen. Die rszulage erhalten Beschädigte, bereu Snoerbs- fifeit um 30 v. H. gemindert ist oder die Der- tengelb beziehen. Eines Antrages bedarf es t. Es wird kein Unterschied zwischen alter und ftu»r Wehrmacht, zwischen Offizier und Mann ge° iVayt. Die Alterszulage wird auch den Kampfern füfoie nationale Erhebung gewährt.

;$er Sonderbeauftragte für die Spinnstofftvirt-

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Mssen die ZNilchzähne gepflegt iDfctbfcfl? richtige Pflege der Milchzähne ist w *1 v genau so wichtig wie die der bleiben-

den, denn gesunde Milchzähne sind ein Unterpfand für gesunde bleibende Zähne. Und gesunde Zähne sind immer schön. Zur richtigen Zahnpflege gehört außer der täglichen, gewissenhaften Reinigung der Zähne mit Zahnpaste und Bürste eine vernünftige Ernährung, gründliches Kauen und die regelmäßige Überwachung der Zähne. Chlorodont weist den Weg zur richtigen Zahnpflege

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