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4t Jahrgang Ur 95

Dienstag, 22. April Ml

Eichener Anzeiger

Anna bitte von Anzeige« für die Nttttaasnummer bis8'/,Ubr des Vormittags

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3 Dopp^

zu

3m Hauptquartier an Führers Geburtstag

Die Erfolge in Nord-Griechenland

Der neue englische Gewaltstreich gegen einen Ver-

liibeten hat zur Besetzung von Basra ge- ßi-rt. Diese Stadt, mit rund 50 000 Einwohnern

Üi viertgrößte des Königreiches, ist für die eng-

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leriefsuer.

Die Neuseeländer hatten das Gelände

S!; ^etcf) zustandezubrlngen. -öet^oen] iau;eT1 landeinwärts wellenförmig. Das Gelände funkt die Artillerie aus allen Rohren hinüber, doch

MrSatiftf^atäftinaun^ansTorbanienmsterFüh-1ist vollkommen unübersichllich, zerklüftet und bietet'bringt der 15. April noch keine Entscheidung, La

Marineartillerie vor Dover unter

Der Feind warf cheren Kräften an

fler M er des 6n, TD. Po!,, t e Hin Mai mit k orrunbt

Westdeutschlands Bomben, die lediglich Wohnge­bäude beschädigten und einige Opfer unter der Zi­vilbevölkerung forderten. Flakartillerie schoß eines der angreifenden Flugzeuge ab.

3n den Kämpfen nördlich Agram hat sich Ritt­meister Sachenbacher am 13. April dadurch ausgezeichnet, daß er mit seiner Radfahrschwadron durch entschlossenes Zufassen einen feindlichen Di­visionsstab gefangennahm und dadurch die Ueber- gabe der Masse dieser Division, etwa 12 000 Mann, herbelführte.

nahm feindliche Handelsschiffe Feuer.

in der letzten Rächt mit schwä- mehreren Orten Rordwest- und

wiesen. Deutsche Jäger schossen hier im Luftkampf vier Jagdflugzeuge vom Muster hurrlcane ab. Flak­artillerie brachte ein britisches Kampfflugzeug zum Absturz.

Vor der britischen Ostküste erhielt ein Han­delsschiff von 3000 BRT. einen Bombentreffer, mit seinem Verlust kann gerechnet werden. In Rord- o st s ch o t t l a n d wurde eine Fabrikanlage im Tief­flug mit Bomben belegt.

Bei Luftkämpfen über dem Kanal und vor der Themsemündung verlor der Feind zwei Jagd­flugzeuge vom Muster Spitfire, über der britischen Südwellküste ein Kampfflugzeug.

rung des Emirs Abdullah, des verrufenen Partei­gängers Englands, zusammengefaßt werden.

Nachdem alle diese Pläne mißlungen sind, ist England jetzt also zu kriegsmäßigen Handlungen gegenüber dem Königreich Irak übergegangen. Die irakische Armee, die eine Friedensstärke von 19 000 und eine Kriegsstärke von 150 000 Mann hat, mit

nach Thessalien und dem nächsten wichtigen Ziel unseres Vormarsches. Der eine geht westlich a m Massiv des Olymp vorbei, schlängelt sich durch die Gebirge und steigt bis auf 800 m. Der andere ist ein unbefestigter Verbindungsweg, der längs der Küste der Bahnlinie folgt und im scharfen Knick nach Westen durch die Schlucht stößt, die der Tempefluß zwischen Olymp und Ossa-Ge-

Am Abend des 14. 4. hatten uns die Neufeelän- ! der oben aus der Festung den Weg mit Artillerie- feuer verlegt. Am 15. 4. antwortete unsere Ar-

Stacheldrahtverhaue noch erhöht wird. Die dicken Mauern der ausgedehnten Festung geben vorzüg­lichen Feuerschutz und von dem hohen Bergturm, mit idealem Sitz für einen Artilleriebeobachter, kann jede Bewegung im Gelände eingesehen werden. Das ist der E ck p f e i l e r d e r O l y m p st e l l u n g, der den deutschen Vormarsch aufhalten sollte.

tillerie, die 6 bis 7 Kilometer vom Feind entfernt lag, einen ganzen Tag. Systematisch wurden Berg und Festung mit Granaten belegt. Auf der ganzen Front, auf der der Gegner vermutet werden konnte, beobachteten wir die Einschläge. Sie konnten durch das Glas in dem alten Gemäuer der Festung ge­sehen werden, wo sie dicht nebeneinander lagen. Auch der Turm erhielt einige Volltreffer. Dann lagen wir selbst im gutgezielten feindlichen Artil-

B erlitt, 21.April. (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

In Griechenland stießen die deutschen Trup­pen in der Verfolgung des geschlagenen Fein­des über Larissa hinaus weit nach Süden vor. Andere Kräfte nahmen im Vorgehen über das Pindos-Gebirge nach Westen den über 1500 Bieter hohen Paß bei RIehovon.

In Albanien erreichten die italienischen Trup­pen im wetteren Vordringen an vielen Stellen die griechische Grenze.

Die Luftwaffe bekämpfte an der griechischen Ost­küste britische Truppentransportschiffe mtt^gulem Erfolg. Im Hafen von Volos wurde ein feind­liches Handelsschiff von etwa 7000 BRT. durch Bombenwurf zerstört. Bei L h a l k i s erhielten zwei große Transporter schwere Treffer. Jagdflugzeuge schossen am 19. April fünf britische Kampfflugzeuge und ein Jagdflugzeug ohne eigene Verluste ab.

Im Mittelmeerraum versenkte ein deut­scher Kampffliegerverband aus einem feindlichen Geleitzug ein großes Transportschiff durch Volltreffer schwersten Kalibers. Deutsche und italie­nische Kampfflugzeuge griffen in der letzten Rächt wiederum den Hafen von La Valetta auf der Insel Malta mit guter Wirkung an.

3n Rordafrika wurden erneute, mit Unter­stützung von Panzern geführte feindliche Vorstöße auf S o llu m und aus Tobruk heraus a b g e-

birge ausgewaschen hat.

Der letztgenannte Weg war Teilen einer Division

Reichsmarschall Göring, Generalfeldmarschall Keitel, Generalfeldmarschall von Brauch.itsch (rechts), Großadmiral R a e d e r (links) und Reichsminister Dr. Lammers (halbverdeckt) überbringen dem Führer und Obersten Befehlshaber der Wehrmacht ihre Segenswünsche. (Presse-Hoffmann-M.)

vermessen und ihre Einschläge saßen genau am Weg und Bahnkörper. Aber unsere Artillerie hat den längeren Atem

In den Nachmittagsstunden traten die Krad­schützen, die abgesessen sind, zu einem U m -

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einer kleinen Luftwaffe von etwa 50 Maschinen, gilt als die beste und modernste im vorderen Orient. Sie ist organisiert von dem bereits genannten General Taha el Haschini. Das Offizierskorps gilt als über­wiegend antibritisch Ob freilich die irakische Armee den europäisch geschulten britischen Truppen widerstehen vermag, ist eine Frage für sich.

So siel der Eckpfeiler derNymp-SlelliW".

Kradschützen und Panzer machen in harten Kämpfen mit Neuseeländern den Weg zum Tempetal zwischen Ossa und Olymp für unsere Oivtsionen frei Bon Kriegsberichter Hein; Hunger.

DNB.....21. April. (PK.) Zwei Weae führen'dem Verteidiger jeden Vorteil, der durch zahlreiche

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mb daß die arabischen Länder auf die volle Sym- pc!f: e Deutschlands dabei rechnen können. Trotz Der Wirf en britischen Zensur wurde diese Erklärung Iden Zeitungen in Bagdad unter zustlmmenden Ämmentaren abgedruckt. Dieser Haltung Deutsch- Kids steht gegenüber der Versuch Edens, einePan- iWsche Union" unter englischer Bevormundung zu tonben, und dadurch den arabischen Freiheits- Ifrnf zu neutralisieren. Der mißglückte Versuch war 1^5 anderes als eine Erneuerung des alten Eyur- M-Planes von 1922, durch Zusammenfassung Der °>l schen Länder unter englischer Führung em Killdel Eastern Empire44, ein mittelöstliches bntv s Reich, zustandezubringen. Bei dem Edenschen

lifoen Pläne insofern von Wichtigkeit, als dort im Ocjre 1938 der größte Flughafen ganz Vor- becifiens unter englischer Leitung eröffnet worden ift otabt und Flughafen Basra, am Zusammenfluß toi Euphrat und Tigris gelegen, der von dort ab bi: zu der Einmündung in den Persischen Golf \ 66-att el Arab heißt, stellen einen der wichtigsten I jtotenpunfte desSuez-Kanals der Luft" dar, wie Engländer den Luftweg vom Mittelmeer nach fti>ien nennen. Bisher hatten die Engländer rund 10)00 Mann im Irak stehen, die demBunbesge- chlen" ständig vor Augen führten, daß England '«bi) nach Aufhebung des Mandats wegen des Oel- ittlietes von Mofsul ständig seine Hand auf dem Ä l hält. Die englischen Truppen bestanden vor- ^ sweise aus Fliegern, die jedoch nicht in Bag- ;8ti in Garnison liegen durften, sondern etwa 100 llhmeter westlich der Hauptstadt in zwei großen Ehernen Lagern zusammengefaßt waren.

)as Königreich Irak ist in neuerer Zeit vor allem Glich zwei Umstände wiederholt in den Vorder­em!) des öffentlichen Interesses getreten. Erstens

Vergewaltigtes Irak!

Der Londoner Rachrichlendienst gab am Sonntag bekannt, daß starke britische Trup- penabteilungenzum Bau von Verkehrs- linien in allen Teilen des Irak an­genommen find-. Die Bevölkerung habe die Truppen, wie es in der englischen Mitteilung weiter heißt,mit Begeisterung empfangen Nachdem die englischen Spekulationen in Jugo­slawien. Griechenland und Aegypten so jämmerlich f, lgeschlagen sind und die englischen Kriegstreiber .ml diesen Kriegsschauplätzen Niederlagen von ei- mm Ausmaße zu verzeichnen hatten, daß selbst lbe einzig dastehende Kunst, die schwersten Schlap- pn noch in Siege umzufälschen, davor versagt, stien es den Londoner Kriegstreibern in ihrer Ulot nooten, der allzu scharf beobachtenden Welt so stneö wie möglicheinen anderen Kriegsschauplatz" er Augen zu führen. Als das beste Objekt stellte [n den Londoner Illusionsstrategen dabei der tz-a k dar. Fürs erste war die Möglichkeit der rchtlichen Verbrämung eines Gewaltaktes gegeben. 5 ch Aufhebung des nach dem Weltkrieg über das Lud verhängten Mandates war 1931 ein anglo- likischer Staatsvertrag abgeschlossen worden, der prsah, daß England denmilitärischen Schutz" b> Landes übernehmen werde. Um die Berge« tr ltigungsaktion als besonders rechtliche Maß- Nchme erscheinen zu lassen, mußte dieSunday Tnes" eigens noch darauf Hinweisen, daß der Azlisch-irakische Staatsvertrag neben den schriftlich ir.äergelegten Paragraphen noch eine eigene ir j n b l i d) e Klausel ein Unikum in der Schichte des Völkerrechtes? enthalte, die Eng- leb die Besetzung des Iraks eigens erlaube. 3um «teilen dürfte sich England jetzt den Irak als Be- Mgungsfeld ausgesucht haben, weil hier, handelt sich doch um das Gebiet, in dem das Mossulöl f! ht, die Möglichkeit bestand, vor aller Welt so ju tun, als ob man nun wirklich den bösen Deut­en einen schweren Schlag versetzt hätte.Hitler wrb d i e Oelfelder des Irak nicht be° km m e n, das ist die Bedeutung der Landung der L'pländer im Irak", so verkündete der Sprecher im englischen Rundfunk. Er vergaß nur dabei, daß ms das Mossiilöl lange nicht so wichtig ist, wie «den Engländern zu sein scheint.

Westen zu Anschluß findet an die kulissenartig ge­staffelten und bis zu 1000 m aufsteigenden Aus­läufer des Olymp Der Weg steigt hier in . , _ .......

einer Schlucht empor, bis Bahnlinie benutzt einen gehungsmanöoer an. Sie steigen westlich auf

Tunnel, der durch den Festungsberg hindurchgeht,' die Ausläufer des Olymp, um dem Gegner von

jetzt aber von den Englänbern gesprengt und ver- oben in die Flanke zu kommen Am Abend gehen

mauert ist Die Hänge sind reich an Gründen, ziem- Die Panzer bis auf drei Kilometer an die

Nch dicht bewaldet und mit Buschwerk bestanden. Festung heran, um den vorgehenden Pionier- Sie fallen nach der Meerseite stark ab und ver- stoßtrupps Feuerschutz zu geben. Abermals

am OTtDtfr' r bie JfW ne nid)l v ir übet 3« Risinger, k d)tr Leisluix lamburper tbtt die K it roorben. »erben, U' tmg wUh- rb, Anvds r standen, be4 ziemlich »

;yten die beiden angelsächsischen Staaten teils durch In englischen Außenminister Eden, teils durch ; |od feoeits Abgesandten, den Obersten D o n o o a n, Prucht, den Irak in ben englischen Krieg hinein- Kz rren. Englands ergebener Handlanger, der zu Inyng dieses Jahres gestürzte Ministerpräsident Siri hat zwar im September 1939 auf englisches iirengeh die diplomatischen Beziehungen ju Deutidp Lni und dann im Sommer vergangenen Jahres ttid zu Italien abgebrochen. Zu einer Kriegserklc^ timg ließ es der Widerstand des Kabinetts ,edoch hi: kommen. Vielmehr hat die neue Regierung tr bem energischen früheren Kriegsminister 3al) a el Haschin i, der zugleich Außen- und ^iigsminifter ist, wiederholte ErpressungSversuche ri(Iani>s rundweg abgelehnt. Zweitens hat gerade bir Irak seit zwei Jahren Englands politische Prak- Mkki hn der Hand von drei durch den Secret S roice ausgeführten politischen M o r den ere-ünengelernt. Diesem sielen zum Opfer der Mi- u M bi;. nft ^Präsident und Generalstabschef B e k r S i d k y / in ^ahre 1937, der sich als erster gegen die britische

rfW ^emdherrschast aufgelehnt hatte, ferner der junge n i g G h asi Anfang April 1939 und schlietz-

in jo,l der Finanzminister Rust'" ,m

rt, \fcnjar 1940, einer der besten

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..-Jan Dai bar im .jnuor 1940, einer der besten Kopse der panarMt- ^r-bienft'b®m^noT^rK audi'ben" kleinen zuge'wiese"n° auf ihm konnten sie etwa 25 km un- - *** - rftföffÜfS..''" I B-Uttolanbn9bat wie erinnerlich, im Dezember länber sestqesetzt hatten und zähen Widerstanb >A In einer bamaU viel bemerkten Erklärung be- leisteten. Hier entwickelte |td) eine zweitägige h Ta um die Unabhängigkeit der Schlacht Zwi chen Olymp und Aegaischem Meer

^Mck?n ker st7ts mU Jnteresse verfolgt hat, > breitet sich ein fünf bis acht Kilometer breiter r. ,Jdlen. .üoireS.J, r rt-_- V:- ^JffA9(Cnm5 Streifen Flachland von üppiger Fruchtbarkeit und

stellenweise mit schlichten Laubwäldern durchsetzt. In dieser Senke liegt wie ein mächtiger Verschluß­teil der etwa 200 m hohe Festungsberg, der bis ans Meer hinanragt, dort schroff abfällt und nach

Auf der Verfolgung.

Der deutsche Vormarsch in Nordgriechenland hak nach den letzten Berichten bereits die Formen der Verfolgung eines nur noch auf die Deckung seines Rückzuges bedachten Feindes angenommen. Der Vorstoß aus dem ehemals serbischen Teil Mazedo­niens um Monastir führte die schnellen deutschen Truppen in südöstlicher Richtung über Kailar und Kozan an ben Aliakmon und darüber hinaus auf Servia zu, das am 17. April in deutschen Besitz ge­langte. Wahrscheinlich gleichzeitig man ift vor­erst noch auf Vermutungen angewiesen drängte eine andere deutsche Gruppe aus dem Vardar-Tal nach Südwesten vorstohend den Feind nach Durck-- schreiten der Kampania, des fruchtbaren Schwemm­landes im Mündungsgebiet des Vardar und her Viftrica (Aliakmon) in dem schmalen Streifen zwi­schen Gebirge und Küste nach Süden zurück. Hier ist der Raum so eng, daß für die Bahn Saloniki- Athen, die sich auf sieben Kilometer zwischen 500 Meter hohen Felswänden hindurchwindet, durch Sprengungen der Weg frei gemacht werden mußte. Beide deutsche Kampfgruppen umfaßten den fast 3000 Meter hohen Olymp, den Götterberg der alten Hellenen, auf dem am 18. April von schneidigen deutschen Gebirgsjägern die Reichskriegsflagge ge­hißt wurde. Nun drängten unsere Truppen in hef­tigen Nachhutgefechten den Feind in die thessalische Ebene, einem von hohen Gebirgen umrahmten Becken, das sich nur nach Südosten zu dem im Wehrmachtbericht als Ankerplatz britischer Trans« portschiffe genannten Golf von Volos hin öffnet. Don der Küste her wird das Randgebirge in dem schmalen Tempetal zwischen dem Olymp und dem fast 2000 Meter hohen Berge Ossa durchbrochen. Das Tempetal ist durch Geschichte und Dichtung der Hel­lenen geheiligt. Hier erwarteten 480 v. Ehr. dis Griechen den. an der Küste heranrückenden Perser­könig Terxes. Diesmal waren es, wie ein PK.-Be« richt heute unseren Lesern anschaulich schildert, deut­sche Kradschützen und Panzer, die in heftigem Kampf mit sich überaus zäh und verschlagen zur Wehr setzenden Neuseelänbern den nachfolgenden deutschen Divisionen den Weg durch das Tempetal in die thessalische Ebene frei machten. Ihr Mittelpunkt ist der wichtige Handelsplatz und Verkehrsknotenpunkt Larissa, den unsere Truppen am 18. April be-

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die Dunkelheit zu schnell hereinbricht. Die Krad­schützen und die Stoßttupps und Panzer-Pioniere haben eine schwere Nacht. Der Feind ist zähe und verschlagen. Ueberall in dem unübersichtlichen Gelände sind MG.-Nester. Es schießt aus allen Ecken, nur mit größter Vorsicht können sich hie Männer bewegen. Der Feind geht an einer Stelle zurück, taucht an der anderen wieder auf. Selbst an die Panzer, die ihn in der' Dunkelheit schlecht aus­machen können, pirscht er sich mit MG. heran. Seine Maschinengewehre und Granatwerfer sind vorzüglich getarnt. E^st am Morgen des 16. April ift ein Dorwärtskommen möglich. Bei ihrem Kom­mandeur melden die Führer der Stoßtrupps nach Erfüllung ihrer Aufgabe den Ausfall. Es ist hart hergegangen diese Nacht. Da kommen zwei Pan­zer zurück, die gefallene Kayieraden bringen. Die vorbeigehenden Sturmtruppen erweisen ihnen einen letzten stummen Gruß.

9 Uhr vormittags. Die Artillerie hat Stellungs­wechsel nach vorn vorgenommen, aber sie schweigt. Auf der rechten Flanke haben sich die Kradschützen vorgearbeitet. Links sind Schützen und Pioniere an dem jäh ins Meer abfallenden Steilha/ig oorge- gangen. Frontal rollen die Panzer an. Sie über­winden Steigungen von 30 Grad und mehr. Sie wälzen das Dornengestrüpp nieder und den Draht­verhau. Schon sind sie auf halber Hohe des Berges. Da gibt es zwei, drei dumpfe Detona­tionen. Die verdammten Kerle haben vor ihrem Ab­rücken Minen gelegt. Ein Panzer bleibt liegen, die anderen suchen einen neuen Weg, über einen abschüssigen, frisch umgebrochenen Acker, der drüben genau so steil wieder ansteigt. Als der vorausfah­rende Panzer die Sohle erreicht, gibt es abermals eine Detonation, deren Luftdruck uns zurückwirft. Wieder eine Mine! Der Panzer beginnt so­fort zu brennen, seine Insassen können zum Glück lebend geborgen werden. Drei sind leicht verletzt, einer hat schwere Brandwunden baoongetragen. Während mit lautem Knall die im brenenben Panzer gestapelte Geschützmunition in die Luft fliegt, er­scheinen brühen, nur ein paar hunbert Meter Luft­linie von uns entfernt, vorder Ostecke her Festung beutsche Schützen. Zehn Minuten später geht im Turm bie Hakenkreuzfahne hoch. Es ist 10.45 Uhr. Das Kastell befinbet sich in unserer Hanb Der Weg zur Tempeschlucht ist für unsere Truppen frei geworben.