Samstag, 22. > Sonntag, 23. März Ml
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Gesandten von Ghyczy presse- und Kulturabteilung Reviczkl.
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Australien ab reifen, um zu „studieren", wie es eigen tlid) Australien mit biedern „Beitrag" macht, mit dem es in Neuseeland gar nicht klappen will. So bleiben die englischen Märchen — eben Märchen, während Neuseeland auf sich selb st g e ft eilt ist und die Engländer hier um ihre Zukunft bangen.
Jleue Sch ffsaräber im Atlantik.
München. 21. März. (DRV.) Der ungarische Außenminister von Vardossy traf Freitag vor. mittag zu seinem ersten Besuch nach seiner Amtsübernahme in Deutschland ein. Der Reich-Minister des Auswärtigen von Ribbentrop begrüßte den Außenminister des verbündeten Ungarn auf dem Münchener Hauptbahnhof. Line Ehrenkompanie erwies die Ehrenbezeigungen, worauf der Reichsaußenminister den ungarischen Gast im Kraftwagen ins holet Regina begleitete. Der ungarische Außenminister legte an der Ewigen Wache einen Kranz nieder, wobei eine Ehrenkompanie der ff- Verfügungstruppe angetreten war. Der ungarische Außenminister stattete dann dem Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop im Hotel Vier
neut ihre Aufmerksamkeit auf dieses japanische Interessengebiet bekundet. Im Zusammenhang mit dieser Mitteilung ist es interessant festzustellen, daß auch im Eisenbergbau, dessen Ertrag aus, schließlich nach Japan geht, starke Einschränkungen vorgenommen werden sollen, gegen die sich aber die philippinischen Wirtschaftskreise entschieden wehren, da sie den Verlust, der durch Ausschaltung japanischer Interessen erfolgen würde, als untragbar für das philippinische Gemeinwohl ansehen.
lion Tonnen Schiffsraum im Jahre Herstellen können. Weitere 37 Werften, die bisher untätig waren,
bis zum 42. Längengrad Versenkungen vorgenommen. „An dieser Küste" so fuhr er fort „und an den westlichen Zugängen zu unserer Insel wird
Jahreszeiten einen Besuch ab. Die beiden Außenminister hatten eine längere herzliche Aussprache über gemeinsam interessierende Fragen. Dann empfing der Führer in Gegenwart des Reichsministers des Auswärtigen im Führerbau in München den ungarischen Außenminister. Auch diese Besprechung verlief im Geiste der traditionellen und herzlichen
(Si. Jahrgang Nr. 69 idieint täglich, auhex zmntaas und feiertags
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ei.anbs zum Mutterlande bestimmen: Die immer i-lbarer werdende wirtschaftliche 21 b - Engigkeit, in die Neuseeland von Japan rät, die riesenhafte Entfernung, die zwischen ifem Dominion und dem Mutterland liegt, und k ießlich die Tatsache, daß der Krieg die Möglich- nen Englands, mehr als man draußen in der »st annimmt, eingeschränkt und vor allem den irkehr in völliger Unordnunggebracht
gen ausgenommen.
69 OOO BAT. aus stark gesichertem Geleitzuq versenkt.
Berlin, 21. März. (DRV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der afrikanischen Westküste operierende Unterseeboote haben aus einem nach England bestimmten
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Neuyork, 22. März. (DNB. Funkspruch.) Nach der „New $orf Times" wurden folgende drei britische Frachter auf dem Wege zwischen
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BNT.), „City of Bedford" (6402 BRT). Der fin- * herausgeschossen und versenkt.
USA-Imperialismus in der Südsee
Behinderung japanischer Interessen auf den Philippinen.
Freundschaft, die Deutschland und Ungarn verbindet. Rach der Besprechung stellte der ungarische Außenminister dem Führer die Herren seiner Begleitung vor: den Kabinettschef Gesandten von V a r t h e I d y , den Leiter der politischen Ableitung und den Leiter der
Annahme von Anzeigen für die MiitagSnummer biS8'/,Udr desBrnnttttagS
Angeigen-Preiier
Anzeigenteil 7 Nvt. ie mm bei 22 mm rieilenbreite# Wertteil 50 rltvi. ie mm bei 70 mm rieilenbreite
Nachläße:
Wtederbolung Malstaffel l Absetittiffe Mengenllaffel B Plavvorickrikt (vorherige Vereinbarung) 25 ’o mehr
^llatS-Bezugsvreis:
4 Beilagen NM. 1.95 ine Illustrierte . 1.80 niellgebübr. n -.25 „ib bei 'Jdchterf ehernen n einzelnen Wummern olge höherer Gewalt fvrcdmrtfdiluit 2251 chtänschrrft: „Anzeiger " ß,scherk116»k Tranks. M
Deutsch-ungarische Gchicksalögemeinschast
Der Besuch des ungarischen Außenministers in München.
Neuseeland und der englische Krieg
. Von unserem er.-Berichterstatter.
können die Erzeugung um 50 v. H. erhöhen.
Während des Weltkrieges arbeiteten die amerikanischen Schiffswerften mit größter Lang- f a m f c i t. Ein englisches Dokument, das gleich nach dem Ende des Weltkrieges veröffentlicht wurde, gab folgendes an: „Ein Schiff vom Typ „A" von 8175 Tonnen wurde in 270 Tagen gebaut, ein Schiff vom Typ „B" (8075 Tonnen) in 307 Tagen, ein Schiff des Typs „C" (5050 Tonnen) erforderte 309 Tage, eins vom Typ „D" (2380 Tonnen) wurde in 299 Tagen fertiggestellt. Das amerikanische Material im Jahre 1916 und später wurde von den Engländern als den kbar schlecht befunden." Der „Messaggero" kommt zu der Folgerung, daß unter Berücksichtigung des schlechten Standes der Handelsmarine und der Schwierigkeiten, die durch die Stteiks entstehen, die Hilfe der USA. England nicht vor einem Jahr erreichen wird.
Zu Ehren des ungarischen Außenministers gab der Reichsminister des Auswärtigen am Freitagmittag einen Empfang, an dem die Begleitung des ungarischen Außenministers und von deutscher Seite Vertreter von Staat, Partei und Wehrmacht teilnahmen, darunter Reichsstatthalter Ritter von Epp, die Reichsleiter Bouhler, Dr. Dietrick, Bormann, Ministerpräsident Siebert, Gauleiter Adolf Wagner, General von Wachenfeld, ff - Obergruppenführer Freiherr von Eberstein und der deutsche Gesandte in Budapest von Erdmannsdorff.
Der Reichsaußenminister richtete an den ungarischen Außenminister herzliche Begrüßungsworte: „Eure Exzellent, so sagte er, als im Jahre 1918 unsere beiden Staaten nach dem — wie der Führer es bezeichnet hat —größten Betrug der Weltgefchichte die Waffen niederlegten, wurde es bald offenbar, daß Deutschland und feine damaligen Verbündeten ein schweres Schicksal auf sich genommen hatten. In dieser Zeit haben Deutschland und Ungarn, so wie es sich für Kampfgenossen des Weltkrieges geziemte, sich die Treue gehalten. 3av in der Erkennt- nis, daß sie in einer Schicksalsgemeinsckast auf Ge- deih unb Verderb verbunden waren, sind sie noch
i |en einzuheimsen.
Bisher — das heißt bis zum Ausbruch des eng- F7tf>cn Krieges! Freilich gebietet die Wahrheit, zu ^richten, daß die Regierung — eine Ladour-Regi^ rang, die zuerst unter Savage und dann, nach b-ffen Tode, unter Frazer schon seit fahren in ?Neuseeland am Ruder ist —, um den verderblichen ftolgen der Handelspolitik des Mutterlandes zu ent» ben, sich schon 1938/69 zu Maßnahmen gezwungen sch, die m England große Unruhe erregten. Die englische Praxis, politische Handelsverträge mit am b ren Ländern, so den kleineren Ländern in Emopa, tiübamerifa usw. abzuschließen, um sich den Einfluß iir diesen Ländern zu sichern, hat zu einer wachsen- d n. Benachteiligung der Dominien, insbesondere euch Neuseelands, geführt, die mit ihrem ablag oof das Mutterland angewiesen sind. Neuseeland : roteftierte wiederholt — aber vergebens! Und so (Fi-ff es zu zwei drastischen Maßnahmen: 1 es f brte als erstes Dominion — horribile d’ctm — eme Devisenkontrolle und die staatliche .Liußenbandelslenkung ein, und 2. es stellte sich von ■ bs r Butter- und Käseproduktion — i 3«cu1eelanb ist nach Dänemark der zweitgrößte But= i trexporteur der Wett — auf die Schafzucht Ium. Wer vor dem englischen Kriege in einem der n useeländischen Häfen landete, dem wurden sofort Triften und Prospekte in die Hand gedruckt, in b neu überall das Schaf eine sehr große Rolle Hielte. Man sah Schafe und Schafsherden, man las l^tnfiftifen und hörte, daß — ?kipan gern bie neu- i f «ländische Wolle kauft und daß es auch für andere i^ind-sprodukte Interesse zeigt. Das Jit aber ein | ^runft. der in Enalackd Schrecken einflößt.
Als in diesen Wochen die von England grichurte j tmrube im Pazittk in aller Munde war, horchte I trian auch in Neuseeland auf. Was war los? Zwar ' i' man in Wellington gut englisch gesinnt aber I ßitgl anb ist wett, sehr weit. Und man gerat nicht Innr immer mehr in wirtschaftliche Abhängigkeit von [Infio, sondern auch in den politischen B a n n- kk-eis von Japan. Zwar hat England sich mr- kpiichtet, die Ausfuhr aufzunehmen, aber der KrfUffsraummangel macht es unmoalick dafz Id's Versprechen gehalten wird; die leicht verderblichen Itiaren lagern in den Häfen und verkommen Von- Ihn verspricht, aber holt die Waren nicht ab. Das ffnnrtschaetliche Feuer brennt einem also auf Den IViägeln. Und wie steht es mit dem marchenha.ten [.Beitrag" zum englischen Kriege? Man bat eine [Leimwehr zum Schutze des Landes ausgestellt [ neuseeländische Soldaten in Malaya gelandet unö Ivnll auch Piloten beisteuern zum „Flieger aus- Iblldungsvlan des Empire". Auch hier hat England llsersprechungen gemacht, sich finanziell zu beteiligen, lener so wie es keine Schiffe bat. fo bat es kein ' k'ttd und die Schwierigkeiten wacklen l^rit in oi^* |f«et Tagen soll eW besondere Kommission nach
enger zusammengerückt. Als es bann in wenigen Jahren dem Führer gelang, Deutschland aus seiner Ohnmacht wieder zu einer ber stärksten Mächte ber Welt zu erheben, da war auch der Zeitpunkt gekommen,unseren Völkern wieder den Lebensraum zu sichern, der ihnen naturgemäß zukam. In diesen Jahren hat die ungarische Nation unter Führung Seiner Durchlaucht des Herrn Reichsverwesers von h o r t h y sich immer enger mit der Achse verbunden, unb aus ber Schicksalsgemeinschaft des Leidens erwuchs die Schicksalsgemeinschaft ber Tat. So war Ungarn ber e r fte Staat, ber sich nach Abschluß des Dreimächtepaktes ben "Ber- bünbeten Großmächten Deutschland Italien unb Japan anschloß. Daß es im Laufe dieser Ereignisse gelang, schweres territoriales Unrecht, das Ungarn im Vertrag von Trianon angetan wurde, wieder gutzumachen, war uns eine besondere Genugtuung. Ihr Amtsvorgänger, Graf C s a k y , dessen frühzeitiger Tod uns alle vor kurzem in aufrichtige Trauer versetzte, mit dem ich persönlich auf das engste zusammenarbeitete, war es, der mit sicherem Instinkt und klarem Blick die europäische Entwick- lung voraussah unb für Ungarn hieraus die Konsequenz zog.
nische Frachter „Wirta" (4028 BRT.) ist mit Zucker- labungen an der Küste Islands gescheitert. Aus oao Vicente auf den Kap Vertuschen Inseln wird gemeldet, daß das holländische Tankschiff „Tapa- noeli" (7034 BRT.) im Atlantik torpediert wurde. Ein Teil der Besatzung ist auf der Insel Boavista eingetroffen. Ein portugiesischer Küstendampfer hat bie Suche nach weiteren Schiffbrüchi-
japanischen Ansiedlern Plantagen im Gesamtumfang von mehr als 600 000 Hektar streitig machen.
Naturgemäß hat diese Mitteilung größte Erregung in japanischen Kreisen hervorgerufen, es ist anzunehmen, daß auch die japanische Regierung sich mit diesen Fragen beschäftigen wird. Sie hat erst vor wenigen Monaten durch die Entsendung des später zum Botschafter in Washington ernannten Admirals Nomura nach Davao er-
Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten!) serlan j I Tokio, im März 1941.
paratur zu nehmen.
Diese Aufgabe wird durch die Notwendigkeit erschwert, sich vor allen Dingen der Kriegsmarine zu widmen. Zur Bewältigung dieses Programms stehen den USA. einmal 83 Schiffs- werftenzur Verfügung, die zusammen eine Mil-
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Der erste Rausch ber Begeisterung, in den sich das offizielle England nach Annahme des England- Hilfe-Gesetzes im Kongreß der USA. versetzt hatte, ist verflogen. Er war ja ohnehin nicht aus ganz aufrichtig überzeugten Herzen gekommen. Denn die plutokratischen Kriegsmacher in London wissen ;enau, daß sie nicht warten können. „General Zeit' )at selbst in ihren Träumen längst aufgehört, lhr bester Verbündeter zu sein. Sie haben aus der Annahme des Englandhilfe-Gesetzes propagandistisches Kapital geschlagen, um bei ihrem Volk der quälenden Angst vor dem Kommenden mit einer neuen Welle rosenroter Illusionen entgegenzutreten. Aber Herr Churchill kann sich nicht wie Roosevelt mit einem befriedigten Lächeln über seine rhetorischen Leistungen zu heiteren Urlaubswochen auf eine Kreuzfahrt in die stillen Gewässer der Karibischen See zurückziehen. Solche Gewässer gibt es dank ber deutschen U-Boote und Fernbomber in weite- ft em Umkreis der belagerten Insel schon lange nicht mehr. Dazu mahnen die von Tag zu Tag sich steigernden Angriffe der deutschen Luftwaffe auf die wichtigsten Häfen und friegsinbuftriellen Produktionsstätten Englands den britischen Premier, daß der Frühling nun tatsächlich unmittelbar vor der Tür steht unb es sich nun zeigen muß, ob wenigstens der General Winter als Englands Verbündeter das gehalten hat, was man sich von ihm versprochen hatte. Churchill selbst scheint davon nicht allzufest überzeugt zu sein. Aus einem Frühstück zu Ehren des soeben in London eingetroffenen neuernannten Botschafters ber Vereinigten Staaten Winant hat Churchill eine Rede gehalten, aus der hervorging, daß man auch in England keine Hoffnung mehr hat, diesen Krieg allein zu gewinnen. Aus den Illusionen der nebelhaft fernen Englandhilfe führte Churchill feine Landsleute und den amerikanischen Gast mit harten Worten in den grauen Alltag zurück. Die Sorge, wie dem immer mehr sich zuspitzenden Mangel an Schiffsraum abzuhelfen sei, um die Versorgung Englands mit Kriegsmaterial und Lebensmitteln sicherzustellen, gleichzeitig aber auch den Nachschub für die englischen Truppen in Nord- und Ostafrika aufrecht zuerhalten, brennt Churchill auf den Nägeln. Ihm ist längst nicht mehr gedient mit einem halben hundert veraltete Zerstörer, deren Instandsetzung auf englischen Wersten so lange Zeit in Anspruch ge- > nommen hat, daß erst jetzt nach sieben Monaten die ersten dieser alten Kähne aus dem Weltkrieg in Dienst gestellt werden konnten. Er kann auch nicht roarteik bis man fin in Washington darüber klar geworden ist, was Rüstungsindustrie und Schiffsbau ber Vereinigten Staaten über den eigenen immer gewaltiger anfchwellenden Bedarf hinaus herzustellen vermögen, damit das Englandhilfe- Gesetz aus einer schönen Geste greifbare Wirklichkeit wird. Die Zeit für optimistische Spiegel- fechtereien unb des Operierens mit falschen Verlust- zifsern ist vorbei. So sprach Churchill bekümmert von der „Schlacht im Atlantik", die sich jetzt in ihrer ganzen Ausdehnung und Heftigkeit entwickele. Nicht nur deutsche U-Boote, sondern auch schon deutsche Schlachtkreuzer seien über, den Atlantik bis an die amerikanische Küste gegangen und hätten
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heute stehen die verbündeten Großmächte mtt ben ihnen angeschlossenen Freundesstaaten in dem Endkampf zur Niederringusig ihres letzten Gegners: England. Daß die Ereignisse des Jahres 1940 diesen uns von England aufgezwungenen Krieg bereits zu Gunsten Deutschlands und feiner Verbündeten ent- chieden haben, hiervor sind wir überzeugt. Das Jahr 1941 wird den endgültigen Beweis hierfür erbringen, und die Ereignisse dieses Jahres werden unsere Gegner zwingen, chre Niederlage einzugestehen. Daß Ungarn, unser alter Kampfgenossen aus )em Weltkrieg, heute bei uns steht und wiederum das Seine zu diesem Kampf beiträgt, ist uns eine besondere Freude und Genugtuung."
Der ungarische Außenminister antwortete u. a.: Als ehemaliger Student der Berliner Universität und als Ungar empfinde ich rmmer eine aufrichtige Freude, wenn ich den gastfreundlichen Boden des Deutschen Reiches betrete, mit dem sich Ungarn durch unzählige gefühlsmäßige, geistige, volitischo unb wirtschaftliche Bande verbunden fühlt. Ich kann mit ruhigem Gewissen behaupten, baß bie ungarische Politik von dem Moment an, wo wir Hand in Hand miteinander gegen das Unrecht und gegen die Vergewaltigung von Versailles und Trianon an- kämpften, stets dieselbe geblieben ist. Die ungarischen Regierungen waren sich des Umstandes immer bewußt, daß nur eine weitgehende und innige Zusammenarbeit mit dem Reiche dem ungarischen Volke die Wiedergutmachung der erlittenen nationalen Katastrophe bringen und ihm zur Erreichung seiner gerechten Ziele oerhetten kann. Ich kann Eurer Exzellenz versichern, daß das ungarische volE jedesmal von derselben lebhaften Freude erfüllt war, als ber große Führer des deutschen Volkes, unseres alten Kampfgenossen und Verbündeten, mit seiner genialen Staatsführung immer wieder einen der Grundpfeiler des Versailler Friedensdiktates beseitigt hatte. Das politische Gefühl des ungarischen Volkes hat darin — die Schicksalsverbundenhett unserer Völker richtig auslegenb — auch für sich schicksalswendende Ereignisse und Taten gesehen. Ick) betrachte es als meine vornehmste Pflicht, bas Werk des Grafen Csaky fortzusetzen und die bewährte Außenpolittk meines Landes im Geiste des Dreimächtepaktes — mit Deutschland, Italien und 3a* pan — wetterzugeftatten.
Neuseeland ist das kleinste der britischen Do- nnicn, — freilich muß man dabei die Größenver- |:.tni(fe des Weltreiches zugrunde legen: Es ist umlich noch immer jo groß wie die Hälfte des Zoßdeutschen Reiches, besitzt aber nur — sage und lireibe — 1,5 Millionen Einwohner. Wer je in Hlanb ober Wellington auf ber Nordinsel gelan- t ist, non hier aus die anderen größeren haten- tidte besucht hat, wo sich bie weiße, soll heißen fische Bevölkerung, konzentriert, unb dann auch Iein wenig ins Innere des Landes vorgedrungen wirb über den Reichtum dieses Landes und seine urschönheiten begeistert sein. O ja, es trifft schon daß sich die Engländer in allen Ländern ber It umgesehen haben und, als ihre Eroberung mit bekannten Methoden noch nicht schwer war, die fettesten, schönsten und reichsten Brocken ein- leibt haben! Im übervölkerten und um seine stenz kämpfenden Europa müssen die Zustände Neuseeland, das gut den Bevölkerungsüberschuß er europäischen Großmacht auf nehmen könnte, ideal angesehen werden: Gemäßigtes bis sub- msches Klima, ungeheuer fruchtbarer und ertrag- eher Boden, weite unerschlossene Räume, ein lv- und Tierreichtum, der es jedem ermöglicht, man fern Jagdrecht und keine Schonzeit kennt, es zu schießen, was vor die Büchse kommt, hoher
L bensstandard der Bevölkerung. Arbeitsbedinmm- ßm, von denen alle Sozialdemokraten der Wett radit zu träumen wagen, ein allgemeiner Wohl- IM, wie man ihn sonst selten in der Wett findet, tib natürlich ein Herrenleben ber Engländer, der leherrscher dieses Landes, bas ihnen bisher ermog- llhte, die Produkte des Landes: Butter, Käse, Heisch, Wolle, Felle und häute — im Mutter- bnb und neuerdings in Japan abzusetzen und De-
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Gieheim Anzeiger
mJzss», General-Anzeiger für Oberheffen
Der Beitrag Neuseelands wie der anderen Do- flfiien zum englischen Kriege ilt seit 18 Monaten Munde der amtlichen Londoner Sttmmungs- Mcker ein Thema, das immer hervorgeholt wird, jy in die müde gewordenen Kriegsgeister in Eng- j lab selbst einer Aufpulverung bedürfen. Was wer-
Rom, 21. März. (Europapreß.) Die Leistungsfähigkeit der U8A.-Handelsmarine wird vom „Mes- jaggero" in einem interessanten Artikel geprüft. 84 v. h. der Handelsmarine ber 93ereirrtgten Staaten, so schreibt bas Blatt, „haben das beachtliche Atter von zwanzig Jahren überschritten, und der Rest wird dieses Atter in wenigen Monaten erreichen. Die USA.-Marine hat somit die äußer st e Grenze der technischen Widerstands- ähigkeit erreicht. Die Folge ist, daß sich die USA. vor die Ausgabe gestellt sehen:
1. wenigstens einen Teil der eigenen Handelsmarine durch neue Schiffe zu ersetzen;
2. einen anderen Teil ihrer Handelsmarine i n R e -
mael in K; heule,, 'allen.
der staunenden Welt nicht für Märchen ver- Ubet 'über »bie Hilfe, über die Lieferungen an S nscken- und Kriegsmaterial und bie angeblich rCi|terte Freude, mit ber sich bie Dominien für „Trelawny" (4689 BRT.). ii Wohlfahrt „Old Englands" aufzuopfern bereit x fru** ji-n! Nun, von Tokio aus lassen sich die Dinge, Unfalls was Neuseeland und auch Australien an- c-gt, objektiver übersehen — unb so läßt sich nur e stellen, baß drei Faktoren das Verhältnis Neu-
Manila, 22. März. (Europapreß.) In den letzten Monaten mehren sich die Anzeichen dafür, daß die Vereinigten Staaten auch auf ben Philippinen versuchen, bie japanischen Interessen z u behindern, ja vielleicht sogar ganz auszuschalten. So wird bekannt, baß die philippinische Staatsanwaltschaft angewiesen ist, die Besitztitel von Japanern im Gebiet ber Stadt Davao auf ber Philippinen-Insel Mindanao anzufech- ten.-Davao ist eine Stadt im Süden ber philippinischen Inselwelt, die erst durch die japanische Einwanderung bie Blüte erreichte, in der sie jetzt steht, hier wohnen 3 0 0 0 0 Japaner, die in jahrelangem Fleiß den Hanfbau der Gegend gefördert haben. Es war ihnen als Fremden aber meist nicht möglich, unter ben gegebenen Gesetzen Land zu erwerben, und so taten sie sich mit Philipp in os zusammen, die froh waren, daß ihnen die fleißigen Japaner die Arbeit abnahmen. Die norbameritani- scheu Behörden sehen diesen Landerwerb jetzt als eine Umgehu-niz ber Vorschriften an und wollen ben \


