Ausgabe 
22.2.1941
 
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Gloria-

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»für Kunst und Literatur 1941.

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chung mitteilt, zum zweiten Male als Kriegsberg-

Gießens auf Gießen gerichtet, wo in der Volks-

orrunbe um die 2 D°ü!,ch° Krieg-- W durchgesührt. Der ursprünglich vorgesehene Zeit- BcreichsmannschastskLmps der Tur- punkt (8- 3uni 1941) tommt nicht mehr in Stage, lcke Erokveransto tuna seltener Ar» da an diesem Tage der Ge amt-BüC. IN, Schot.

Halle mit der Vorrunde

im

Bewährte Kur bei Erkältungen, Grippegefahr!

275 A

Statt Karten

z. Z. im Felde

Februar 1941

tz

908 D

. Am Flügel: Arthur Apelt

Leitung: Franz Schneider-Facius

**640

Tanzleitung: Irmgard Trömel

Kindertanzgruppe

Abendkasse ab 18 Uhr

928 D

liebe - Drucksachen bei ßrühli Gießen

I Arterienverkalkung

II

Hann. Münden

Lahnhofstraße 11

Bühnenbild: Karl Löffler Verstärkte Tanzgruppe

Professor Or. G. Äaader . und Frau Hedwig

Mitwirk.: Assion, Garbe; Geiger, Lowitz, Schneider-Facius, Seitz,Volck Preise R3I. 0.250.75 Außer Miete! Kassenöffnung 10.45 Uhr

Extrasingchor Außer Miete!

sich zur

Die Verlobung unserer Tochter M a r i a n n e mit Herrn Assistenz­arzt Hinrich Hemmers geben wir bekannt

^idcrdfertmirüm schon gezogen, UnMMrfctmidj öas Äück gewogen! ver ülücksmmm hat Dein Los dabei

Otto Keller und

Frau Hildegard, geb. Kuhl

Willi Werner und Frau Minna, geb.Loh.

Dir geben unsere Verlobung be­kannt

der Wertarbeiten der SchOlerinnen des Fröbelsemioars Sonntag, den 28. Februar von 11 bis 18 und 15 bis 18 Uhr. Gartenstraße 30. leoaD

Die glückliche Geburt eines gesunden Töchterchens zeigen in dankbarer Freude an

Marianne Äaader

Hinrich Demmers

Assistenzarzt

(aMH.

Preise von RM. 1.20 bis RM. 4.10

Kassenstunden am Sonntag von 11 Uhr bis 12.30 Uhr

(Strafkammer (»netzen.

Die M. H. und die E. W. in Gießen hatten in nichtöffentlicher Sitzung wegen Anstiftung

Tschammerpokalfpiele.

Löhnberg Wetzlar 05

bestehen will.

Neben den Tscharnrnerpokalspielen werden die Verbcindsspiele fortgesetzt. Die beiden Gießener Ver­eine müssen nach auswärts und treffen auf Geg­ner, die gefchlaaen fein wollen. Man hofft, VfB. und 1900 als Sieger zu sehen, ob allerdings die Punkte nach Gießen kommen, ist fraglich.

VfV.'Reichsbahn Visfenberg.

Verbandssplele.

BissenbergDfB.-Reichsbahn

chwiegerch, letlagten I®* eilen?"

Leib­binden Bruchbänder

Einlagen Anfertigung in eie. Werkstätte Kurt Kling form. Hefier Nacbl. dandafiisteameUt. Äarktstr.16

Lieferant der Krankenkassen Damen-Bedlenung.

Wenn Augen versagen Magnus-Brillen tragen!

18. Februar 1941

Roonstraße 25, z. Z. evang. Schwesternhaus

Meisterschaft im V , , , ,

ner eine turnerische Großveranstaltung seltener Artz

über den Bereich Hessen hinaus auch offen sind für den Bereich Südwest, werden bekanntlich vom

nen Sonntag siegte, fo wird die Luftwaffe einen Kampf mit allem Einsatz führen müssen, wenn sie

Ortszeit für den 23. Februar.

Sonnenaufgang 8.27 Uhr, Sonnenuntergang 18.5} Ub". Mondaufgang 6.35 Uhr, Monduntergang 16.18 Uhr.

Ortszeit für den 24. Februar.

Sonnenaufgang 8.25 Uhr, Sonnenuntergang 18.53 Uhr. Mondaufgang 7.11 Uhr, Monduntergang 17.25 Uhr.

fiad)ldnrw«s*i r» ». L erbauen 6U M ivtetzerdsUen tüif eatonfli dner tttudw

versuchten Abtreibung zu verantworten. Das Ver­fahren wurde auf Grund des Gnadenerlasses vom 9. September 1939 eingestellt, da im Falle einer Verurteilung auf keine höhere als eine dreimonatige Gefängnisstrafe erkannt worden wäre.

Aus der engeren Heimat.

Auf dem Heimweg tödlich verunglückt.

HU

Mr die uns zu unserer Vermählung erwiesenen Aufmerksamkeiten banken wir herzlich

August stattfinden.

Oer Fußballsonntag.

Der Kriegsgefangene bleibt immer Feind!

Iraner wieder ereignen sich Fälle, die beweisen, »it sedankenlos und unbedacht manche Volksgenossen n .imgang mit den ihnen zur Arbeitsleistung zu- -Nssenen Kriegsgefangenen sind. Die Verordnung arten Umgang mit Kriegsgefangenen vorn 11.Mm - Jti untersagt jeglichen Umgang und jegHcpe Jöe- itchng zu ihnen, sofern sie nicht durch die Aus-

. der hi bi steter

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'St im Urin, und bitt'i

19 Uhr: Erstaufführung! In neuer Ausstattung! Der größte Opernerfolg der letzten Jahre!

tfduDaizcr Setei

Märchenoper für große und kleine Leute von Norbert Schultze

Musikalische Leitung: Otto Söllner. Spielleitung: Max Schwartze a.G.

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lchller-Beckers, Winhold; die Herren Bley, Bosny, frrm, Durst, Grüneke, Lange a. G., Schmitz, Ser ider-Oeit." Die Bühnenbilder stammen von r mQT| lat^Löffler. Die Tänze sind von Irmgard Trömel lilpiert. Außer Miete!

5TADTTHEATEIR Gl ESS IE IM

Sonntag, den 23. Februar 1941, 11.80 Uhr - 7. Morgenveranstaltung l

Zur Gießener Woche für Kunst und Literatur 1941!

Jliundartlidiei SCumot

Lieder und,mundartliche Rezitation

(Diese Morgenveranstaltung findet anstelle der wegen Erkrankungen verschobenen Aufführung des LustspielsDie stumme Schönheit statt)

im Oie Versorgungslage im Rhein-Main-Gebiet.

IDiesecfi!

Sonntag- ab 16 Uhr:

Sam

bei Gastwirt Braun

Deranstaltungssperre

im B-irk Gießen | NSRL.-Bezirk Friedberg betreut. Das Weidig-

am 9. März. I Bergfest auf dem Schrenzer bei Butzbach wird,

Am 9. März ist dos Interesse aller Turner und wie NSRL.-Bezirk-sührer P;^auPf«£rre/ Sportler in der näheren und weiteren Umgebung Otter b e i n (Snebberg) auf einer ^be ts^pre. zn- r,____ f m : . r. ... . j.l.l ____ ... m-fe. fhiino miffpiff. Aiim Zweiten Male als Kneasbera-

Erkältungen behandelt man häufig unsachgemäß durch Trinken größerer Slüfftg/ keitsmenacn, die nicht feiten das Herz unnötig anstrengen. Unschädlich und doch wirksam ist folgende Kur: 12 Eßlöffel Klofterfrau-Meliffengeist und 12 ge­strichene Eßlöffel Zucker mit etwa der doppelten Menge kochenden Wassers gut verrühren. Diese Mischung fofort nach dem Zubettgehen möglichst heiß trinken und dann schwitzen. Wenn notwendig wird diese Anwendung 1 bis 2 mal wieder­holt. Zur Nachkur, und um Rückfällen entgegenzuwirken. nehme man noch einige Sage, und zwar 2 bis 3mal täglich, besonders abends, einen Teelöffel Klosterfrau- MeliÜengeift in einer Taffe Pfefferminz- oder anderem Tee t

Dieses Nezevt hat schon vielen geholfen! Bo schreibt beispielsweise - Fräulein Verdi Sron. Schneiderin. Köln-Müiheim. Wrangelftr. 8. am 9.10 40: -Kloster- ttau-Melisfengeift verwende ick schon feit mehreren Jahren. Insbesondere bet Erkaltung und hartnäckigem Hüften hat er mirgute Dienste,geleistet und mich in kurzer Zeit davon befreit. Dan ich Klostersrau-Melifienaeist in den Kreisen meiner Bekannten immer weiter empfehlen werde, ist für mich selbst verständlich. ,

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t e n seine 60-Jahrfeier begeht, an der sich die Be- zrrksführung des Bezirks Friedberg in einer noch zu bestimmenden Form beteiligen wird. Gedacht ist an ein Treffen der Turn« und Sportvereine in Schotten, dem Festorte des DHC., und in Verbin­dung damit an für die Bezirke Gießen und Fried­berg offene volkstümliche Wettkämpfe, gewisser­maßen als Ersatz für das Hoherodskopf-Bergfest, das, wie im Vorjahre, auch Heuer nicht auf der Bergeshöh' stattfinden soll. Die enge kameradschaft­liche Verbundenheit der NSRL.-Gemeinschaften mit dem VHC., wie sie bei den choherodskopsbergfesten der letzten Jahre in Erscheinung trat, soll auch an diesem Tage des VHC. sichtbaren Ausdruck finden. Das Weidig-Bergfest wird voraussichtlich erst :~

Steindorf Sportfreunde Wetzlar Naunheim Watzenborn-Steinberg Luftwaffe VfL. Marburg.

durchgeführt wird.

Stellvertretender Bezirksführer Hans Stein (Gießen) hat deshalb für den 9. März im NSRL - Bezirks Gießen Spiel- und V e r a n ft a l t u n g s- fperre in den politischen Kreisen Gießen und Wetzlar und Veranstaltungssperre für die Fach­ämter Turnen und Leichtathletik in den politischen Kreisen Alsfeld und Dillenburg angeordnet. Er gibt in einem Aufruf an die Vereine des NSRL.-Be- zirks Gießen der Erwartung Ausdruck, daß alle Gemeinschaften sich zahlreich an der Gießener Ver­anstaltung beteiligen.

Eine ähnliche Anordnung wird für den Nach­barbezirk Friedberg (Bezirksführer SA.-Haupt- sturmführer Dtterb ein treffen, der bereits alle turnerischen Veranstaltungen innerhalb seines Be­zirks für den 9. März abgesagt und in einem Appell an die Vereine den Besuch des Turngroßkampfes in Gießen besonders empfohlen hat.

Die oderhessischen Bergfeste.

Die beiden oberhessischen Bergfeste, das Hohe­rodskopf-Bergfest und das Weidig-Bergfest, die

in morgigen Sonntag findet zur Gießener Fest- die 7. Morgenveranstaltung des Stadttheaters i Für die Aufführung von Schlegels Lustspiel i stumme Schönheit", die wegen verschiedener mtungen verschoben werden mußte, wird rtlicher Humor" vom Rhein, Main und

r rezitiert. Dazu werden heitere Lieder von Wolff, Max Lang und Ottmar Gerster ge­rn. Die Zusammenstellung und Leitung hat =ru Schneider-Facius. Es wirken mit: Anni |[n, Anneliese Garbe, Gert Geiger, Siegfried ocZ, Franz Schneider-Facius, Hans Seitz, Karl öl' Am Flügel Arthur Apelt. Diese Morgenver- ,sl'tung ist die letzte der rezitatorischen Reihe ifreine Erweiterung der ursprünglich geplanten lenftalhmgOberhessischer Humor". Außer

O Eschenrod (Kreis Büdingen), 21. Febr. In der Nacht zum Donnerstag ereignete sich hier ein , schwerer Unglücksfall, dem leider ein Menschenleben zum Opfer fiel. Der hiesige Land- wirt und Schreiner Johann Hinrich Kl-in IV ,chö^n7E7ist'da^r"äuß-rst!raglich. ob .der Vor. tarn beim Nachhauseweg do m W e g e ab und ejgcncn Petzes für Naunheim diesmal den

stürzte von einer hohen " Sieg bedeutet - Sollten die Marburger in Gie-

Eiche bach. Ob er den Tod infolge Ertrinkens mit der Mannschaft antreten, die am vergangen oder infolge eines Herzschlages gesunden hat, konnte; ° - - - - " ci - ct- -

nicht schstgestellt werden. Die Leiche konnte erst am anderen Morgen nach längerem Suchen aufgefun- den werden. Das tragische Ableben des fast 69jäh- rigen Mannes, eines weithin bekannten Handwer­kers, begegnet .überall aufrichtiger Teilnahme.

ag. I h Versorgung der Bevölkerung und des Klein- i MttN Is mit Speisekartoffeln ist weiterhin äußerst am? -ä lütter Empfangs handel in Hessen-Nassau kann xM'Anforderungen aus eigenen Lagerbeständen jjeL Der Bedarf an Milch, Milcherzeugnissen, >:k und Fetten konnte hinreichend gedeckt wer- »«.Neischzuschüsse erübrigten sich auf allen Märk- ü inb Derteilungsstellen. Die Viehauftriebe waren !üll, besonders auch auf dem Frankfurter tftt, reichlich und ließen Herausnahmen und Um» r«gen zu. Die Fleischqualität war einwandfrei. I r Berichtswoche wurden zwei Eier aufgerufen.

BUUörad mit Her,unruh-, Schwtadelgeflihl, Nervosität, Ohr«. airkolattoassi ör uv gen werden durch AntisHCTOtin nnttfam bf »nchSlt u. a. Liutsalze und Kreislaufhormone. Greift Me Befwwer. verschiedenen Richtungen her an. Packung 60JEabl. * 185 m npm. Hochinteressant» Aufklärungsschrift liegt ««der Packung bei

Als die Bissenberger im Vorspiel auf die VfBer nach deren Sieg über Wetzlar trafen, glaubte man mit Recht einen hohen Sieg Voraussagen zu können. Diese Annahme war um so berechtigter, als die Bissenberger auf eigenem Gelände von Burgsolms geschlagen worden waren. Jedoch schon kurz^nach Spielbeginn überraschten die Bissenberger durch ihr zügiges und planvolles Spiel. Besonders ihr Mittelstürmer verstand es immer wieder, seine Ne­benleute richtig einzusetzen. So kam es, t ifc bei Spielschluß die VfBer mit dem knappen Ergebnis mit 5:3 gesiegt hatten. Diesmal fahren die Gießener mit einer noch stärkeren Mannschaft als im Vor­spiel nach Bissenberg. Auch Funt ist wieder mit ha­bet, so daß der Sturm als sehr stark (auf dem Pa­pier) anzusprechen ist. Das Spiel wird erst entschei­den, ob er seine Stärke auch richtig zur Anwendung bringen kann. Die Hintermannschaft spielt in ge­wohnter Aufstellung bis auf den Tormann. Die Gießener werden sich dem Schiedsrichter Scharf mit Benner, Fleischhauer, Schlitz, Nikolai, Leutheuser, Kraft, Ehrnann, Funk, Kaisac, Godglück, Fröhlich stellen. Man erwartet von allen Spielern die Er­kenntnis, daß ein Spielverlust den dritten Tabellen­platz kostet. Eine dementsprechende Einstellung ist eine Selbstverständlichkeit.

Internationale Wintersportwoche.

Beim Eishockey-Länderturnier in Garmisch-Parten­kirchen wartete am Freitagvormittag die Schweiz mit einem Rckordsieg von 19:0 (2:0, 9:0, 8:0) über Hol­land auf. Am Nachmittag überraschte Rumänien durch einen 5:2-Sieg (1:0, 3:0, 1:2) über Italien. Gruppensieger wurden die Schweiz und Schweden; in der Gruppe A liegt die Entscheidung zwischen Deutschland und Ungarn.

Im letzten Dorrundenkampf gab es am Freitaa keinen Sieger. Deutschland und Ungarn trennten sich nach bewegtem Spielverlauf 0:0. Ungarn ist nun dank des besseren Torverhältnisses Sieger der Gruppe A, aber Deutschland nimmt bestimmungs­gemäß als bester Zweiter auch an der Vorschluß­runde teil und trifft da wieder auf Ungarn, denn nach den Bestimmungen muß der Sieger der Gruppe A gegen den besten Zweiten antreten, also Deutsch­land.

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sicher Sunftoercin: 17.30 bi- 18 30 Uhr Au-, fangen ,M Stadtth-at-r und tm Turmhaus am ke dplatz. - Deutfch« Stenagraphenschaft: 20 Uhr Zuät Lich, Lich-r Straße, Johreshauptverjamm.

I1" Weiter berichtet Herr Fritz Finger (Bild obenstebend), Bankkaufmann.

Tbvrow Krs. Teltow, von Achenbachstr. 33. am 6.10.40: .Meine Familie und id) Mbit haben «toherfrau- Melissengeist bei Erkältungen bzw. Grivveansallen angewandt und haben in allen Fallen reckt gute Cdoige erzielt. Klosterfrau-Melissengeist bat meist nach 1-2maliger Einnahme nach Gebraucksanweisung die Er- kältungserfweinungcn beseitigt. 2ck kann deshalb Klostcrirau-Mclissengcist icdem bei Erkaltungen emvrelilen.

Perfucken auck Sie einmal bei den ersten Anzeic.ien einer Erkaltung oder eines. Griooeanfallsden bekana. ttn «loflfrfrou.OTeliffenaeift in brr blauen Packung nut den brd ?lonnen; crhalttt» in «notbeken 'Drogerien und Oieformbäufern in Flaschen ju RM. 2J0 1.65 unb 0.90 (3nhaH. 10p. 50 unb 25 ecm) Bergef en Sie ibn nicht bei Obrem nächsten Einbaus! Die Wirkung non Mostersrau-Melissengeilt wirb Sie gerat» befneblgen.

Burgsolms 1900.

Die Löhnberger werden am kommenden Sonn­tag bestimmt alles daran setzen, um den Wetzlarern den Sieg so schwer wie möglich zu machen. Wir glauben jedoch, daß das bessere Können der Wetz­larer auch in Löhnberg sich durchsetzen wird. Schwerer haben es die Sportfreunde in Steindorf. Der Ausgang des Spieles ist vollkommen offen. Beide Vereine siegten im Verbandsspiel auf eige­nem Gelände mit Ergebnissen, die Klassenunter­schiede bedeuten. Zn der Zwischenzeit hat sich das Stärkeverhältnis zugunsten der Steinberger ver-

Von einem Baum erschlagen.

Lpd. Büdingen, 21. Februar. Zn Gedern wurde beim Holzfällen der 36jährige Wilhelm Obernheim von einem umstürzenden Baum ge­troffen. Der Verunglückte wurde mit einem schweren Schädelbruch ins Krankenhaus gebracht, wo er stach kurzer Zeit ft arb.

Landkreis Gießen.

Z Steinbach, 20. 'tzebr. Heute wurde hier der Gemeinderechner und ftaatl. Untereinnehmer i. R. Jakob Nicolaus I., der 2 Tage nach seinem, auch von uns gemeldeten 84. Geburtstage gestorben war, beerdigt. Der Verstorbene war 44 Jahre Ge­meinderechner und 32 Jahre Untereinnehmer gewe­sen. An seinem Grabe fang der GesangvereinEin­tracht", die Kriegerkameradschaft erwies ihm den Trauersalut. Kranzniederlegungen erfolgten durch den Bürgermeister Rink, der die Verdienste des' verstorbenen Rechners würdigte, und die beiden Vereine.

K Steinbach, 22. Febr. Am 24. Februar kann unser Dorfgenosse Louis Wilhelm P i tz seinen 8 0. Geburtstag feiern. Der alte Herr erfreut sich noch einer für sein hohes Alter guten Gesund heit. Unsere herzlichen Glückwünsche!

orießen-Wleseck, den 22. Februar 1941.

Wrabenflrafee 14. ^4D

Tageskalender für Sonntag.

, ebener Woche für Kunst und Literatur 1941 q...k M:|r Tag): 11.15 bis 12.15 Uhr im Stadttheater: l^V^lidartllcher Humor vom Rhein, Main und [er S flernr; 17 Uhr im Club Sonnenstraße: Festliche nftaltung ,'Frohe Stunden bei Wilhelm o 'tüblB'i-T mit der Solotanzerm Ilse Meudtner und h Q8t liiJk-1 ßortragsmeifter Emil Kühne; 19 bis 22 Uhr 1 i StadttheaterSchwarzer Beter". Gloria- Äst, Seltersweg:Sieben Jahre Pech". Licht- 'ick°us, Bahnhofstraße:Alarm". - Oberhessi- j]e Kunstoerein: 11 bis 13 Uhr Ausstellungen im IcUtheater und -im Turmhaus am Brandplatz. 5röbelfeminar: 11 bis 13 Uhr und 15 bis 18 ^Ausstellung der Werkarbeiten der Schülerinnen gSeminars.

Siebener Woche

tn Abend wird im Stadttheater zum Abschluß jeftwodje die MärchenoperSchwarzer Peter" iDlorbert Schultze zum ersten Male aufaeführt. _^iGtadttheater hat wiederum als Gastspielleiter i HRq Schwarze vom Deutschen Theater Wies- MJ|(| hbi- zur Inszenierung desSchwarzen Peter", |tr mn Otto Söllner musikalisch geleitet wird, ge- bas honen. Die Oper wurde neu ausgestattet und öüfiimc! mit verstärktem Chor, verstärkter Tanzgruppe WchV friMiter Mitwirkung der Kindertanzgruppe auf- Es wirken mit: die Damen Mauer, Neuhaus,

ubung einer Dienst- und Berufspfttcht oder durch ein Arbeitsoerhältnis zwangsläufig bedingt sind. Das Wortzwangsläufig" besagt klar und deutlich genug, daß sich jede Unterhaltung mit ihnen nur auf die Arbeitsverrichtungen und Anordnungen er­strecken darf. Jeder über dieses notwendigste Maß hinausgehende Umgang hat zu unterbleiben. Auf diese streng einzuhaltende Verpflichtung weist das Reichsgericht in einer Entscheidung (2 D 459/40 2 Dezember 1940) neuerlich hin. In ihr wird noch besonders betont, daß auch geringe Vertraulichkeiten mit Kriegsgefangenen Gefahren ergeben, die der Kriegsgefangene zu Spionage oder Sabotage aus- nutzen kann. Zudem müsse die Front immer auf die richtige Haltung der Heimat vertrauen können.

Verbotener De-kehr mit Gefangenen.

Nach einer Polizeiverordnung über den Verkehr mit Gefangenen wird mit Geldstrafe oder Haft be­straft, wer es vorsätzlich unbefugt u n - ternimmt, mit einem Gefangenen oder sonst auf behördliche Anordnung Verwahrten in Verkehr zu treten, insbesonder sich durch Worte, Zeichen oder auf andere Weise mit ihm zu verständigen, ihm etwas zu übermitteln ober sich etwas von ihm übermitteln zu lassen.

Gießener wochenmarktpreise.

Nachstehende Preise sttid Händlerpreise und verstehen sich für A-Ware Für 6-Ware oder abfallende Ware sowie für Selbsterzeuger liegen die Preise niedriger

* Gießen, 22. Febr. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, Vt kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Wirsing, Vi kg 11 bis 13, Weißkraut 8 bis 10, Rotkraut 11, gelbe Rüben 12, rote Rüben 10, Unterkohlrabi 6 bis 8, Grünkohl 10, Feldsalat 1 RM., T/io 10 Rpf., Schwarzwurzeln, kg 26, Kartoffeln 4,3, 5 kg 43, Aepfel, Vi kg 28 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21 Rpf.

Amtsgericht Gießen.

Ein Mann in Gießen hatte wegen Uebertretung des Reichslustschutzgesetzeo einen Strafbefehl über 30 RM. erhalten, gegen den er Einspruch einlegte. In der gestrigen Hauptverhandlung konnte die Schuld des Angeklagten nicht einwandfrei nachgewie­sen werden, weshalb Freisprechung erfolgte.