Ausgabe 
22.1.1941
 
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Kette der Maßnahmen aur Seuchenabwehr: und die Seuchenbekämpfung ist nur eines der Aufgaben- gebiete die in aller Stille von den Sanitatsdien. ften der Wehrmacht und den Gefundheitsbehorden der Heimat gemeistert werden, um den Dolkskörper vor allen vermeidbaren Opfern zu bewahren.

Zum Verbessern von Suppen. Soßen, Gemüse. Fleisch- epeisen, Eintopfgerichtei, end besonder» Soloted)

ein Mutiger Laie ist. wollte nicht einsehen, welches Unheil mit der Herausforderung des totalen Luft- krieges über England heraufbeschworen werden könnte. Monatelang setzte Churchill feine provoka- torifchen Nachtangriffe gegen die deutsche Zivilbe- Döltcrung fort, obgleich er ganz genau wußte, baß Deutschland keinen Anlaß zu Repressalien gegeben hatte. Bis dann endlich die deutsche Geduld ein Ende hatte und die Vergeltung einsetzte, welche die englischen Kriegsmacher und Lügenhetzer solange treffen wird, bis sie kapitulieren. H. Evers.

liehen und hauswirtschaftlrchen Arbeitsstellen sur o,e weiblichen Jugendlichen soll ein gleich strenger Maß- stab angelegt werden wie bei der Auswahl der Pflichtjahrstellen. Das Deutsche Frau- en werk ist zur Mitwirkung bereit. Es. /st dafür Sorge getragen, daß die volksdeutschen Mädchen \ n vorbildlichen deutschen Familien ein­gesetzt werden, die sich der Aufgabe und Pflicht ihrer Gehilfinnen gegenüber voll bewußt sind. Für die Hausfrauen, die volksdeutsche Mädchen aufnehmen, wurde ein besonderes Merkblatt abgefaht.

Impfungen im Weltkrieg und jetzt

Von Professor Dr. Horst Habs, Abteilungsvorsteher am Hygienischen Institut der Universität Berlin.

In jedem Krieg war d e r A r z t der treue Käme, rad und Helfer des Soldaten: stets wurde er von diesem als solcher gewürdigt. Und doch gab es Maßnahmen, mit deren Durchführung er sich nicht unbedingt beliebt machte. Zu diesen gehört auch die Impfung. Erfährt man sonst als Verwun- deter oder Kranker in der Linderung der Schmer-

werden und endlich, wenn die Einberufung oder Dienstverpflichtung von Gefolgschaftsmit­gliedern die geordnete Fortführung eines größe­ren Betriebes unmöglich macht und Ersatzkräfte nicht zu beschäftigen sind. Die Wirtschaftsgruppe Einzel- handel oder die zuständige Untergliederung ist über die Schließung unverzüglich zu unterrichten.

Auch nach 1937 errichtete Eigenheime steuerbegünstigt.

Das Grundsteuergesetz gewährt gewisse Steuer­erleichterungen nur noch für solche Eigenheime, die bis zum 30. September 1937 bezugsfertig geworden sind. Eine Ausnahme besteht für Arbeiterwohnstat­ten. Eine Steuervergünstigung ist jedoch auch bei Eigenheimen erwünscht, die nach dem 30. September 1937 bezugsfertig geworden sind und deren Ein­heitswert 30 000 Mk. nicht übersteigt. Die Gemein­den haben nach pflichtmäßigem Ermessen die Steuer zu erlassen, soweit sie dem Steuerschuldner nach fei­ner wirtschaftlichen Lage nicht zugemutet werden kann. Ein Steuererlaß, der die Hälfte der veran­lagten Steuer übersteigt, ist in der Regel nicht zu gewähren. Der Erlaß gilt rückwirkend für die Steuer, die für die Zeit ab 1. April 1940 erhöhen wird.

Oie Universität Straßburg.

»Wegen Einberufung geschloffen."

Der Rcichswirtschastsminister hatte verfügt, dah Derkaussstellen uni) Äersandgefchaft« bes handel-, die wegen Emberusung de- Inhabers zum Heeresdienst g-schlo -n werden, ohne Geneh. mioung wieder eröffnet werden dur.-n fall» der Jichabcr des Deschästs nicht für dauernd, s°n- bem nur vorübergehend schlietzen will. Sie Grunde, die dieser Regelung führten, können auch in Fällen vorliegenden denen nicht der Inhaber de- Gsschästes selbst, sondern andere mit demi ®e schäs, in B-,iehung stehende P-rsonen zum $'er8; dienst einberufen sind. Der Mimiter .st daher damit einverstanden, dah in diesen Fallen entsprechend veriahren wird, E- kommen solgende Falle m Frage: Eine Frau lft Inhaberin des Betnebes und der Ebemann ober der Sohn, l" ^9?" Händen bisher schon praktisch die Gesc^rftsfUhrung lag, ist zum Heeresdienst eingezogen. Fermer kan der Fall so liegen, daß der Betriebsinhaber zwa nid)t fettet einberufen wird, daß er aber roeqen Alters, Krankheit oder ähnlicher Umstande die ® > fchöftsführunfl an einen Sohn oder einen Angestellten abaegehen hat, der nun [ Wen wird. Auch kann eine entsprechend- Lag entstehen, wenn bei größeren Betrieben oder Füi unternehmen 1 - i tende Personen emberusen

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Oie BOM-Arbeit im Kriege.

In her Mensa des Studentenhauses in Berlin tagte ein Führerinnenring von 500 ^ungmabeln und BDM.-Gruppensührerinnen, dem die hODt« Reichsreferentin Dr. Jutta R ü d i a e r eine lieber- sicht über den Kriegseinsatz des BDM. gab. Allem 46 996 918 Arbeitsstunden konnte der BDM. tn bet Land- und Erntearbeit leisten. 1 148 438 Juno, mäbet beteiligten sich an der Tee- unb Heilkrautet- sammlung ber Hitler-Jugenb unb halsen damit zu einer wesentlichen Devisenersparms. Der Kriegsein. iah des BDM. habe erst als zusätzlicher Di e n st über die berufliche Tätigkeit unb Die Wei- terführung der Erziehungsaufgabe irn BDM. hin­aus feinen besonderen Wert. Die Woche der be- rufstätigen Mädel habe dazu geführt, daß samt- liche schulentlassenen Madel eine prakAsche Be. rufstätigkeit ausgenommen haben. Auch künftig müßten die sozialen unb Pflegeri sch e n Berufeim Dorbergrund jeder Berufswahl stehen. Darüber hinaus müsse sich die gesamte Madelschas auch in der Großstadt DO^bereiten auf tonnnen. ben Aufgaben des Siedelns im deutschen Osten.

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3 Als um 1880 die junge Wissenschaft ber Bat. teriol ogie ihre ersten Triumphe mit der Ent- deckung vieler Krankheitserreger feierte, schien ihr auch die Aufgabe gestellt zu sein, Schutzimpfungen zu entwickeln, bei denen durch die Übertragung von abgefchwächten ober abgetöteten Bakterien ber menschliche Körper zur Entwicklung einer aktiven Immunität angeregt mürbe. Trotz einiger glücklicher Funde konnte aber ein für alle Seu­chen anzuwendendes Prinzip nicht entdeckt werden. Bon einer anderen Seite her mußte erst das Wesen der spezifischen Immunität geklärt wer. den Die Unempfänglichkeit ist gebunden an Stoffe, die im Blute kreisen-, der Körper bildet insbesondere gegen bestimmte Gifte der Bakterien, die Toxine, pazifisch abgestimmte Gegengifte. Und diese Anti­toxine lassen sich mit dem Blutserum übertragen. Behrings große Entdeckung und ihre praktische Auswertung durch Gewinnung der Heilseren von Tieren wirkte sich in erster Linie bei der Bekärnv- fung der Diphtherie aus. Wir sprechen von pas- fi oer Immunisierung, denn der rnensch- liche Körper braucht nicht selbst die Schutzstoffe zu bilden. Mit der Injektion des Serums werden ihm die sofort verfügbaren Schutzstoffe fertig einverleibt.

DerartigeSchutzseren" konnten nun auch im Krieg eingesetzt werben, um eine Gefahr zu ver­hüten, die dem Soldaten nach jeder Benvundung als schrecklichste Komplikation drohte, die des

Zur Neuregelung

-er laufenden Kinderbeihilfen.

Die Oberfinanzpräsidenten werden durch amt­liche Bekanntmachung in den Tages­zeitungen rechtzeitig zur Abgabe der Anmel- bvngen auf Gewährung von Kinberbei- h i l fe n auffordern. Die Haushaltsvorstände werden gebeten, bis dahin Anfragen an die Finanzämter zu unterlassen. Solche Anfragen können die Finanz­ämter vorläufig nicht beantworten. Die Kinberbei- Hilfen werden für den Monat Januar 1941 in bisheriger Hohe weitergezahlt. Kinder­beihilfen, die der Kinderbeihilfe-Berordnung vom 9. Dezember 1940 gemäß festgesetzt werden, werden von Dem Zeitpunkt an nachgezahlt, von dem ab sie bewilligt sind.

Volksdeutsche Mädchen für den Haushalt.

Die Universität Straßburg wird in nicht allzu fernen Tagen den ihr gebührenden Platz im deut­schen Geistesleben wieder einnehmen. Hier wird eine nationalsozialistische Hochschule entstehen mit einer bewußten Unterstreichung der das deutsche Wesen am meisten fördernden Studien gebiete, wie Ge­schichte, Germanistik, Vorgeschichte, Rassenkunde und Biologie. Bei einem fast vollkommen verschwunde- nen Lehrkörper und der Notwendigkeit der Neuein. richtung und Neubeschaffung fast aller Wissenschaft, lichen Lehrmittel bietet die Universität Straßburg die Möglichkeit, zu einem durch keinerlei komprw mißhafte Uebernahme von irgendwelchenResten gestörten Neuaufbau im neuen Geist nach rem na­tionalsozialistischen Prinzipien. Sie soll hrer Auf- gäbe gerecht werden, an Stelle einer reinen Fach' Vermittlung die Einheit ber Wissenschaft, des Lehr, körpers unb ber Erziehung unb Charakterbilbung der Studenten zu verbürgen.

Oas Zwischensemester für Kriegsteilnehmer.

wenn oft Zivilperfonen getötet oder verwundet worben sind, so deswegen, weil sie sich neben militärischen Zielen befanben. Es ist wichtig, baß man das in Frankreich und England erfährt, damit keine Repressalien unternommen werden, wo kein Anlaß zu Repressalien ist und damit nicht von uns aus ein totaler Luftkrieg entfesselt wird." General Armengaud hat also schon am 14. September 1939, als er seinen Bericht verfaßte, die verheerenden Folgen vorausgesehen, die eine Entfesselung des totalen Luftkrieges nicht für Deutschland, sondern für Frankreich und England haben würde.

Das französische Volk darf sich beglückwünschen, daß den politischen Hasardeuren, von denen es ge­führt wurde, gar nicht erst Gelegenheit gegeben wurde, die Warnungen des militärischen Sachver­ständigen Armengaud in ben Wind zu schlagen. Denn bekanntlich wurde die französische Luftwaffe bereits in den ersten Tagen der Westoffensive fo zerschlagen, daß sie an eine Eröffnung des totalen Luftkrieges unb anRepressalien" überhaupt nicht denken konnte. Dementsprechend sind denn auch von der deutschen Luftwaffe in Frankreich keine nächtlichen Bombardierungen unb keine Berge!- tungsfluge unternommen worden. Der Großluftan­griff gegen Paris erfolgte am Hellen Tage und richtete sich mit minutiöser Genauigkeit ausschließ­lich gegen militärische Punkte.

In England aber wurde die Warnung des Gene­rals Armengaud nicht gehört. Die Spielernatur eines Churchill, der in allen militärischen Dingen

Dberregierunasrat Hüber vom Reichserziehungs- Ministerium erklärt in derBewegung", der Be. ginn der Zwifchenfemefter für Kriegsteilnehmer fei vom Zeitpunkt unseres Sieges abhängig. Don der Teilnehmerzahl hänge ab, wo die Zwischensemester abgehalten werden. Es sei in Aussicht genommen, für die Zwischensemester jeweils im Wechsel nur eine Reihe von Hochschulen heranzuziehen und dort unter Ergänzung und Verstärkung des Lehrkörpers die Voraussetzungen bestmöglicher Ausbildung zu schaffen. Zu den Zwischensemestern wurden nur Kriegsteilnehmer zugelassen werden Die Hoch- schule wolle ihnen das geistige Rustzeua für bie beste Leistung auch im Frieden geben Das Zwi. schensemester werde nur ein Teilabschnitt sein We­sentlicher noch als die Beschleunigung des Ausbil- dungsganges fei die Sicherung des An chlusies an di- wist°n,ch°|llichc arbeit durch mdwidu-ll- und intensive Erziehung und Ausbildung, wirtschaftliche Förderung, um den Kriegsteilnehmer und feine Eltern von wirtschaftlichen Sorgen zu en Haften, ferner eine Errechnung Der Kriegsdienstzeit in jede spätere Berufstätigkeit.

Oie Hauptschule als Schleuse der Begabtenförderung.

Das Junge Deutschland" sagt, die Hauptschule werde im künftigen Schulaufbau die Schleuse derBegabtenförderu n g sein. Sie habe für diese Aufgabe in der bisherigen Praxis in den ost, märkischen Gauen besondere Vorzüge entwickelt. Hierzu gehöre die Möglichkeit des Uebergangs von den vier Abschlußklassen der Volksschule zur Hauptschule und die Rückverfetzung, wenn die bessere Erkenntnis Der Eignung des Schulers eine solche EntscheiDung verantworten lasse Em befonDcrcr Vorteil sei Die Ausrichtung auf Die Ar. beitswelt Des Volkes. Die letzte Entscheidung über den Uebergang zu höheren Schulen wird vom

Wundstarrkrampfs. Dessen Erreger kann überall im Erdboden anwesend sein. Er gelangt allzuleicht in die Wunde und kann dann die schwe« reu Krampsgiste bilden, die unter großen Qualen in der Mehrzahl der Erkrankungen zum Tode füh­ren. Die Erfahrungen der ersten Kriegsmonate 1914 zeigten, daß der Wundstarrkrampf seinen Schrecken verliert, wenn konsequent bei jeder noch so un­scheinbaren Verwundung das Serum vorbeugend gegeben wird. So sicher verhütet es die Jnfeklion, daß bald kaum noch Erkrankungen zur Beobach­tung kamen Wenige Aerzte nur noch hatten Ge­legenheit, Wundstarrkrampf zu behandeln: das Ver­schwinden der Krankheit ließ Zweifel auftauchen, ob denn die Serumgabe wirklich noch nötig sei. Unsere Heeres-Sanitätsinspektion hat sich von der Diskussion, die sich um diese Frage entspann, nicht beeinflussen lassen. Daß ihr Standpunkt, nur Die grunDsätzliche zlnroenDung Des Serums könne im Krieg Die Infektion verhüten, berechtigt war, zeigte der Feldzug in Polen: Der deutsche Soldat blieb vom Starrkrampf verschont. Bei den Polen Dagegen, bei Denen unter Der Wucht Des Deutfchen Vormarsches Der Nachschub versagte und Die ärzt^ liche Versorgung ungenügend wurde, forDerte Die Seuche -wieDer iyre Opfer wie in früheren Kriegen.

Der AnwenDungsbereich beider genannten Mög. lichkeiten, dem Körper einen spezifischen Schutz gegen eine Infektionskrankheit zu verleihen, fand im Weltkrieg weiteren Ausbau. Ein Beispiel für die aktive Immunisierung: Die Heeresseuche, die 1914 gefährlich zu werden drohte, war Der Typhus. Bereits nach Der Marneschlacht nahm die Zahl Der Erkrankungen an Der ganzen West­front und ebenso auch im Osten in beDenklichcr Weise zu. Da mürbe Die Schutzimpfung befohlen, die im süDwestafrikanischen FelDzug zum erstenmal erprobt war. Der Erfolg blieb nicht aus. In ben folgenben Kriegsjahren konnte sich ber Typhus auch in ber besonders gefährlichen Jahreszeit, Dem Spät­sommer, nicht roicDer im gleichen Maße ausbrei- ten. Aus Der Erfahrung Des Weltkrieges her­aus waren 1939 unsere Divisionen bereits gegen Typhus fchutzgeirnvft, als sie ihren Siegeszug in Polen antraten. Unter Bedingungen, unter denen nach den Erfahrungen aller früheren Kriege mit schwersten Typhusausbrüchen gerechnet werden mußte, bewährte sich die vorbeugende Maßnahme: der jetzige Krieg wird einmal in der Medizinge. schichte als der erste bezeichnet werden, in der auch Der Typhus zahlenmäßig keine Rolle mehr

Auf Anregung Der Reichsfrauenführerin sinD Die Sammellager für Die Bessarabien, und Buchenland- Deutschen angewiesen worden, die Mädchen vom vollendeten 15. bis zum vollendeten 25. Lebensiahr sofort den Arbeitsämtern zur Vermittlung in Die ßanD - oDer Hauswirtschaft b e r^e it- aufte(len. Bei Der Auswahl Der Landwirtschaft.

- hauswirtschaftlichen Arbeitsstellen für Die Jugendlichen soll ein gleich strenger Maß-

führt. Die Erziehungsberatungsstellen Der NSD.- JugenDhilse haben Die Fälle zu erledigen, bei denen sich die der Erziehungsberatung des täglichen Leben» verfügbaren Mittel als nidjt ausreichend erweisen. Der Erziehungsberater der Jugendhilfe kann Ver­schickung, Schutzaufsicht, Erziehungsvatenschaft, Un­terbringung in Kindertagesstätte, Pslegestellenunter- bringung, Heimeinweisung einleiten. In Berlin hat sich eine psychologische Begutachbungsstelle beim Gauamt für Volkswohlfahrt bewahrt. Wie Der Arzt auf GrunD Des Klimas einer LanDschaft über Den Verschickungsort eines KinDes entscheidet, so ist Das seelische Klima wichtig bei Der Sorgerechtsverleihung an Elternteile bei Kindern aus geschiedenen Ehen, bei Umpflanzung von KinDern, bei Ueberweifung von KinDern in Pflegestellen, Heime usw .

Neuer Anlernberuf Bürogehilfin.

Für die Verwaltung wird ein auf Die besonderen Bedürfnisse dieser Betriebe abgestimmtes Berufs­bild der Bürogehilfin entwickelt werden. Bisher war es so, daß zu den Büros ein gänzlich ungeregelter Zustrom von Kräften stattsand, die nur zum Ten eine kaufmännische Lehre durchgemacht, zum ande­ren Teil die Handelsschule ober nur einen kurzfristi­gen Stenographie, und Schreibmaschinenkurfus be­sucht hatten, teils als völlig ungelernte Kräfte zuerst mit Botendiensten und bei entsprechender Eignung mit Büroarbeiten beschäftigt wurden.

Durch die Neuregelung, die am 1 Apnl in Kraft tritt, wird der Anlernberuf Bürogehilfin mit einer Ausbildungszeit von zwei Jahren ge- schaffen. Grundsätzlich wird für die Ausbildung an

10. in Das 14. Lebensjahr verlegt, also in Das Jahr der Berufsentfcheidung des größten Teils der deut- fchen Jugend. Die Sondererfafsung der Begabten in der Hauptschule ermöglicht der Berufsberatung, ihrer Berufsausklärung für diesen Teil der Schuler einen anderen Inhalt zu geben als für den m Der Volksschule 'verbleibenDen und für Die praktischen Berufe vorzubereitenDen JugenDlichen. Durch den Pflichtcharakter der Hauptschule und die finanziellen Erleichterungen für den Besuch der Aufbanschule wird die durch wirtschaftliche Umstände bisher be. wirkte Fehlleitung von Eignung und Energie kunf- tig wirksamer bekämvft werden. Die Fernhaltung Minderbegabter Schüler von den achtjährigen höhe­ren Schulen durch den Nachweis der Eignung zur Hauptschule wird Der Berufsberatung solche Be­ratungsfälle ersparen, Die infolge unzureichenDer Leistung alsQuarta. unD Untertertia-Abiturien- ten" oder als Abiturienten ohne Hochschulreife oft zwei- und Dreimal Die Beratung belasteten unD in den wenigsten Fällen eine befriedigende Lofung er­möglichten.

Erzrehungsberarung

in der -Zuaendbilfe.

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Und ein Beispiel für Den Ausbau Der passiven Immunisierung: Dem VerwunDeten Droht neben Der Starrkrampfinfektion auch Die des Gasbran- Des, ebenfalls Durch EinDringen von Bodenbak- ter len bedingt. Im Weltkrieg konnte Die Erkran- fung zunächst nur mit rein chirurgischem Vorgehen bekämpft werden und der Kampf war allzuoft ungleich, der Behandlung blieb der Erfolg versagt. Mühselige experimentelle Arbeiten waren erfo» derlich, um die Grundlagen für eine Serumtherapie zu schaffen. Die ersten Heilseren, die noch im Welt­krieg zur Anwendung kamen, waren noch nicht voll wirksam. Doch die Forschung blieb auch nach 1918 nicht stehen, als unter den Verhältnissen des Fne- dens die Gasbrandinfektion keine Rolle mehr spielte. Wir verdanken ihr ein Serum von beträcht­licher Wirksamkeit. Für seine ausreichende Bereit- stellung wurde gesorgt, und die Anwendung dieses Gasbrandserums bewahrte viele ®errounbctc vor der gefürchteten Komplikation.

Auch heute steht die Forschung aufr Dem Gebiet Der Immunisierung nicht still. Neue Wege zu Im­mer noch wirksameren Jmvfstoffen unD Seren wer­den begangen: die praktische Verwertbarkeit jeder isfenschaftlichen Erkenntnis wird geprüft. Dabei (ben die Schutzimpfungen nur ein Glied in der

Der FW.-Kurier".

lieber die deutschen Flugzeuge, die in Der letzten Zeit weit hinaus in Den Atlantik geflogen find unD dort Der britischen Schiffahrt herbe Verluste zuge. fügt haben, erfährt DieFrankfurter Zeitung" jetzt genauere Einzelheiten. Es handelt sich bei diesem Typ um den viermotorigen Langstreckenbomber Focke-Wulf-Kurier^. Er ist aus bem Verkehrsflugzeug FW-200 -(Eonbor" entwickelt roorben, Das durch feine Flüge nach Neuyork unD Tokio bekannt geworben ist. Der F\v- Kurier" kann große Bombenlasten über weite (Entfernungen tragen unb ist mit mehreren Kanonen unb Maschinengewehren beroaff- net. Sechs Mann Besatzung steuern das Flugzeug unb kämpfen mit ihm. Es hat eine Enteisungs­anlage an Borb.

Ein wichtiges Instrument der öffentlichen ziehungsarbeit ist die NSD.-Iugendhilse. Im Mo» natsburchfchnitt bes letzten Jahres würben runb 36 000 Jugenbliche von ber NSB-Iugenbhilfe neu erfaßt. Ein Hauptgebiet ber NSD.-Jugendhilfe ist bie Erziehungsberatung. Die NSV.- Iugendhilfe hat in ben ersten brei Vierteljahren 1940 über 80 000 Erziehungsberatungen durchge-

zen, im Eintreten der Genesung unmittelbar bas Gelingen ber ärztlichen Bemühungen, fo sieht man von der Impfung nur bie Unannehmlichkeit ber Spritze, boch Der Erfolg bie Verhütung ber Epibemie wird nicht sogleich sinnsällig. Erst bie vergleichenbe geschichtliche Betrachtung unb bie statistische Auswertung belehrt uns über bie Wirk- samkeit Der vorbeugenben Schutzimpfung. Es ist beshalb nicht überflüssig baran zu erinnern, baß es bis in bas vorige Jahrhundert hinein Schicksal zu fein schien, bah tn jebem Kampf ber Völker ber eigentliche Sieger Der Seuchen- tob würbe: bie Zahl Der Opfer, Die er forDerte, war unvergleichlich höher, als Die Zahl Derer, die kämpfend den Tod auf dem Schlachtfeld sanden.

Nach im Deutsch-Französischen Kriege 1870/71 verlor Die französische Armee fast 25 000 Mann an Den Pocken-, unter Der -----

Die Seuche mörDerisch, besonders im eingei, Paris. Den Deutschen, mitten im verseuchten Fein- DeslanD stehenden Truppen aber konnte sie nicht viel anhaben. Denn vorausschauenb war dafür ge- sorgt worden, daß ihnen der Schutz voll zugute kam, den die deutsche Wissenschaft aus alten Erfahrungen des Volkes heraus hatte ent­wickeln können. Beobachtungen des Alltages hat- ten gezeigt, daß gegen Die Pocken nicht nur Diejeni­gen, gefeit waren. Die bereits früher Diese Seuche überstanden hatten, sondern auch diejenigen, die sich zufällig einmal mit den harmlosen Kuhpocken insizierten. Wir wissen heute, Dah Der Erreger Der Kuhpocken ursprünglich mit Dem Der echten Pocken identisch ist. Der Uebergang auf das Rind schwächt aber den gefährlichen Krankheits- keim so roe-it ab, daß er nun beim Menschen nicht mehr die allzuoft tödliche Blatternkrankheit her- oorruft, sondern daß wir ihn ohne Gefahr schon den Kleinkindern einimpfen können. Nur eine Narbe an der Impfstelle bleibt zurück. Sie ist das Zeichen dafür, baß der Körper sich mit dem Impfstoff hat auseinandersetzen müssen: und in dieser Auseinan­dersetzung hat er aktiv Abwehrkräfte entfal­ten können, die ihn auf Jahre vor der Ansteckung K. Das Reichsimpfgesetz von 1874 vertrieb cken für immer aus ber deutschen Bevölke- rang' Wie 1914 fo brauchen wir auch heute tneber bei ber Wehrmacht noch in ber Heimat bie einst fo furchtbare Seuche überhaupt noch in Rechnung