Neues für den Büchertisch
kleineren, landschaftlich zusmnmenfassenden
Stoff
kunst behandeln.
Hans Thyriot
bis
Genügt hier die BlumenspriHe?
•363W
40 bis Markt-
gibt es fettlösende Reinigungsmittel, dis viel bessere Dienste leisten. Die Sachei» werden darin gut eingeweicht — heiß, we» es sich um Schlosser-, Monteur- oder Maler» kleidung handelt, aber immer kalt bei blut« oder eiweißhaltigen Verschmutzungen, wis sie bei Bäcker- und Mehgersachen vortom* men. Arn andern Morgen wird gut gespült, dann in einer frischen Lösung von dem glei» chen fettlösenden Reinigungsmittel kurz gekocht. So behandelt, ist nicht nur jedes Waschpulver überflüssig, sondern auch das harte und anstrengende Reiben und Dürstem
Genau sowenig, wie Die Dlumensprihe yim Feuerlöschen paßt, ein Obstmesser zum Holzspalten oder das Taschentuch zum Fensterputzen — genau sowenig paßt Seife zu Teer^ Öl- oder Fetthänden. Und auch -um Waschen von teerigen, öligen oder fettigen Arbeitssachen soll man weder Seife noch Waschpulver nehmen.
Warum? Weil man dazu unheimlich viel Seife ober Waschpulver verbraucht und Hände und Sachen doch nicht richtig sauber bekommt k
Zum Lösen von Öf, Teer vnd Fettschmler von den Händen gibt es ein viel einfacheres Mittel: Rehmen Sie ein gutes, feingemahlenes Scheuerpulver l Der Schmutz verschwindet von selbst, und zum Rachwaschen brauchen Sie dann nur ganz wenig Seife.
Für die zähverkruftete Arbeitskleidung aber
— Der silberne Kalender 1 9 42. Mit 24 farbigen Kunstkarten. 2,50 RM. Verlag Wolde- mar Klein, Berlin. (109) — Der silberne Kalender des Verlages Waldemar Klein in Berlin ist einer der schönsten und wertvollsten, die wir in Deutschland haben; er hat sich im Laufe der Jahre viele treue Freunde gewonnen, welche die neue Ausgabe für 1942 herzlich begrüßen werden. Man kann sich keinen besseren Begleiter denken durch Tage, Wochen und Monate hin. Michelangelo und Botticelli, Dürer und Altdorfer, Brueghel und Cranach, Blechen und Menzel sind etwa die Künstler, deren Bilder hier in vorzüglichen Wiedergaben erscheinen; besonders erfreulich, daß das ausgediente Kalenderblatt jeweils als Postkarte wetterverwendet werden kann. Matthias Claudius, die Bettina und Hölderlin heißen die guten Geister, denen in diesem Jahre der Textteil cm-vertraut wurde zum Drei- gespräch über die Würde des Menschen, die Gewalt der Schönheit und die Macht der Liebe.
Hans Thyriot.
— Hans Pfann : Führerlos e Gipfel- führten in den Hochalpen, dem Kaukasus, dem Tian-Schan und den Anden. Mit 16 Tiefdrucktafeln. Broschiert 7,— RM., gebunden 9,— RM.
kel. Man zahlte pro Stück durchschnittlich 18 B4 RM. Es verblieb kleiner Ueberstand.
gruppen übersichtlich gegliedert. Das wertvolle und interessante Werk soll durch einen Band mit etwa 100 Lebensbeschreibungen der wichtigsten Maler und ebenfalls großem Abbildungsmaterial ergänzt werden; ein weiterer Band soll die abendländische Bau-
Vorwoche nach. Die übrigen Rentenwerte lagen durchweg wenig verändert, zumal die Umsätze sehr klein waren. Stadtanleihen waren eher etwas freundlicher.
Im Freiverkehr waren Feist Sektkellerei auf die bevorstehende HV. um etwa 3 v. H. höher genannt, auch Katz & Klumpp wieder freundlicher. Von Telephonwerten hörte man Salzschlirf mit 67 bis 67,50 Geld. Tagesgeld unverändert 1,75 v. H.
Frankfurter Schlachlviehmarkt.
Frankfurt a. M., 20. Dez. (Vorbericht.) Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen 37,50 bis 46,50, Bullen 40,50 bis 44,50, Kühe 34
bis 44,50, Färsen 41,50 bis 45,50, Kälber 59, Schafe 32 vis 44, Schweine 53 bis 61. verlauf: alles zugeteilt.
DDM. beachtet, bet letztgenannten Werten kam jedoch kaum Material heraus, so daß Notierungen selten möglich waren oder nur bei den kleinsten Umsätzen vorgenommen werden konnten. Auf Abgaben von öffentlicher Stelle und auch unter dem Einfluß der bevorstehenden Feiertagsunterbrechung flaute die Umsatztätiakeit aber auch bei den wenigen Favoriten im Wochenverlauf ab und Kursabschläge traten fast allgemein nach den vorangegangenen Steigerungen ein, so daß per Saldo sich nur eine geringfügige Hebung des Kursniveaus eraab.
Am R e n t e n m a r k t lag die Reichsaltbesitzanleihe eher etwas unter Druck und verlor bis 161,75 nach 162,50. Auch die Steuergutscheine I erfreuten sich keines fo starken Interesses mehr und gaben bis 107,90 nach 108,75 und 109,50 in der
Union Deutsche Derlagsgesellschast Berlin RöH & Co., Berlin SW 68. — Aus diesem Bergbuche spricht die stille Größe des ungekrönten Königs der führerlosen Bergsteiger, dessen beispiellose Erfolge die alpine Welt jahrzehntelang in Staunen ver* fetzten. Was Purtscheller und Zsigmondy in der goldenen Zeit der Bergsteiger begannen, vollendet- Pfann, indem er das führerlose Gehen durch planmäßige Schulung zu einer zu seiner Zeit unerreicht ten Vollendung entwickelte. Es muß daher ihm, deck allein 130 Gipfel über 4000 Meter bestieg, gedankt werden, daß er in der deutschen Bergsteigerjuaend in schlichten Schilderungen seiner eindrucksvollsten Bergfahrten die Freude an den Schönheiten des Hochgebirges und an alpinen Leistungen weckt.
— Die Dichtung im Kampf des Reiches. Weimarer Reden 1940. 100 Seiten. Gebunden 3,50 RM. Hanseatische Verlagsanstalt AG. Hamburg 1941. — (79) — Das großdeutsche Dichtertreffen in Weimar stand im Herbst 1940 unter dem Gesetz des Krieges. So setzt sich die Vortragsreihe dieser Tage mit den Fragen auseinander, die dem geiftig Schassenden durch die Ereignisse unserer Zeit gestellt werden. Oberslleutnant Kurt Hesse zeigt den „Beitrag des deutschen Schrifttums zur soldatisch-kämpferischen Leistung unserer Zeit" auf, während Ludwig Tügel mit seinem Vortrag „Die Dich* hing als Gestalterin volkhafter Lebensordnungen" dem Dichter seinen Raum in der Wirklichkeit des Lebens weift. Carl Rothes Beitrag handelt von der „Ueberwindung des westlerifchen Geistes durch die deutsche Dichtung". In seinem Festvortrag über „Die europäische Sendung der deutschen Dichtung" jetzt sich auch Hermann Bürte mit dieser Frage auseinander, um in der herrlichen Schlußapotheose auf Goethe und den, Geist von Weimar voll hymnischer Begeisterung das stolze Wort zu finden: „Es hat im Manne deutscher Menschlichkeit die Menschheit ihren reinsten Sinn gefunden.
— Der Goedete ist für jeden Germanisten und Literarhistoriker ein stehender Begriff wie für den weniger speziell gebildeten Deutschen etwa der Brockhaus, der Büchmann, der Baedeker. Profejsor Dr. Carl D i e s ch , Direktor der Staats- und Universitäts-Bibliothek zu Königsberg, hat im Verlage von L. Ehlermann (Dresden 1941) eine kleine, aber gründliche und interessant zu lesende Schrift erscheinen lassen, die dest Werdegang des berühmten wissenschaftlichen Unternehmens, des „Grundrisses zur Geschichte der deutschen Dichtung aus den Quellen", schildert und der Persönlichkeit seines Schöpfers eine maßvoll abwägende Würdigung zuteil werden läßt.
Hans Thyriot.
— Ulrich Christoffel: Don der griechischen Antike bis zur deutschen Roman- t i k. Eine Einführung in die euroväifche Kunst. 208 Seiten mit 465 Abbildungen nach Kunstwerken aus den Beständen der Berliner Museen. In Seinen 7,50 RM. Verlag Woldemar Klein, Berl'n. — (108) — Das nobel ausgestottete Buch des bekannten Kunsthistorikers unternimmt den Versuch, Entwicklung und Wandel der bildenden Künste (überwiegend Malerei, Plastik und Graphik) von der griechischen Frühzeit bis aur ausningenben Romantik im Ueberblick darzustellen. Daß die enorme Fülle des Stoffes bei verhältnismäßig geringem Text zu Andeutungen und Zusammenfassungen nötigte, liegt auf der Hand; doch war der Verfasser bestrebt, aus der Menge der Hinweise und Nameusaufzählungen in jedem Kapitel in knappen (durch abweichenden Druck herovrgehobenen) Sätzen jeweils die Summe zu ziehen und das für einen Abschnitt, einen Stilkreis oder eine Persönlichkeit Wesentliche faßbar zu formulieren. Dem erstrebten Ziele dient vorzüglich die außergewöhnlich große Zahl der Reproduktionen; wenn ihr Format auch leider mit Rücksicht auf den verfügbaren Raum sehr begrenzt werden mußte, so erhält man doch ein äußerst reichhaltiges, sinnvoll angeordnetes Anfchauungs- und Dergleichs- material; viele Bettachter werden übrigens von der Vielseitigkeit und Reichhaltigkeit der Berliner Sammlungen überrascht sein, denen das gesamte Abbildungsmaterial entnommen wurde. Die Beschriftung der Abbildungen ist knapp und anregend. Der Textteil ist in großen Stilzusammenhängen und
Von der Börse.
Sonderbewegungen in Spezlalwerlen.
Franks'' rt a. M., 19. Dez. An den Aktie n- märkten konzentrierte sich das Interesse weiterhin auf einige wenige Spezialwerte. Im Vordergrund standen diesmal Siemensaktien, die bis 7 v. H. fester lagen, auch Südd. Zucker wurden mehrprozentig, bis 183,75 höher genannt. Daneben joaren Holzmann, Metallgefellfchaft, Scheideanstalt,
bet 5ett der Dewirtschaftungsmaßnahmen stattgefunden hatten) wegen Vergehens gegen die Verbrauchs- regelunasoerordnung zu insgesamt zwei Jahren Zuchthaus. In der Urteilsbegründung wurde vom Gericht festgestellt, daß der Angeklagte die Haupttrieb feder für die Diebstähle des Angestellten gewesen sei und damit auch fortgefahren hätte, als durch die Kriegswirtschaftsmaßnahmen die Bezug- jcheinpflicht für Butter eingefuhrt worden war.
Landkreis Gießen.
£ Trohe, 20. Dez. Heute wird der Steinbrenner Ludwig Viehmann 70 Jahre alt. Der alte Herr ist körperlich und geistig noch auf voller Höhe. Er war lange Jahre bei den Gailfchen Ton- werten beschäftigt. Dem Jubilar unsere herzlichen Glückwünsche.
Kreis Alsfeld.
v Homberg, 19. Dez. Am 20. Dezember kann her Kaufmann Friedich Becker, ein geborener Gießener, der schon seit 1901 in Homberg ansässig ist, in körperlicher und geistiger Frische seinen 7 5. Geburtstag feiern. Der Jubilar, welcher nach bestandener Lehrzeit im Hause Gg. Hch. Schirmer in Gießen seinen kaufmännischen Beruf über 50 Jahre ausgeübt hat, vertrat 30 Jahre die Lackfabrik Wilh. Zurbuch in Gießen. Während der letzten zwei Welttriegsjahre arbeitete er als Korre- pondent in der Fittingsfabrik Bänninger in Gieren, feit 1919 als Prokurist einer Metallwaren- abrif in Villingen (Schwarzwald), um dann nach 17jährigem Wirken als Generalvertreter einer Lack- Und Farbfirma im Frühjahr 1936 in den wohlverdienten Ruhestand zu treten. Herr Becker ist Vorstandsmitglied des hiesigen Wandervereins, ein nerein des OHGV., und beteiligt sich noch rege n Wanderungen. Er ist nicht nur bei seinen vielen Geschäftsfreunden, sondern auch in Wand.er- kreisen bekannt und beliebt. Dem Jubilar gelten auch unsere herzlichen Glückwünsche. — Der Auftrieb zum Schweinemarkt betrug nur 17 Fer-
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Fürsorge mitschwingt und 00 das Gefühl des Geborgenseins auslöst. Bewährte pharmazeutische Präparate werden heute vom Hausarzt de« Sohnes ebenso erfolgreich verwandt wie schon einst vom Hausarzt des Vaters. Zu diesen Mitteln gehören Sanatogen, Formamint und Kalzan, die bei Generationen immer wieder ihr« Probe bestanden haben.
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Wenn unser Organismus nach Gemüse verlangt, dann nur wegen des darin enthaltenen Vitamins B1, das er für den Stoffwechsel, also für die Schaffung von Energie und lebenser- haltenderKraft braucht.
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Aber t Zt. denen lassen, die’s am nötigsten haben> Und: nicht schimpfen, wenn Sle's nicht immer be* kommen. Das wird auch wieder anders. — hentellcM GLäöbsljrju, SehgcuxtfadtjHMffiy
Mr hot man am _ meisten von Vemiisel Soll d.vitarningehalt des Gemütes unserem körper möglichst restlos zugute, kommen, dann darf öaa’ kochwosser nicht weggeschüttet und das Gemüfa selbst nicht so sehr Qusge* laugt werden. Denn Ditcw mln Bi ist wasserlöslich^ und 50 % des Gehaltes können durck falsches Rochen verlorengehen.


