Einzelbild herunterladen

bgange Bismarcks

achvosten des die Front und die

sie sich letzten Entschlossenheit anzufeuern! jer mit Wer so große und überzeugen

Paul de Lagarde. (Scherl-Archiv-M.)

...

Tfer-^ine^eilmadiis-Stolleti^ch^v. GäfkerXezept

..hl 1 nsrfrfiinBr (Detter Badin" Mebl und .Backin' wtr&en gemixt und auf ein Badbtett (Tischplatte) geffebt Sn Ma

Bitt» awrhn+iden f

ihn mit Puderzucker.

Mehl und .Backin' w«rb-n gemischt und auf---------------- ...

mitte wird eine Vertiefung eingedrückt. Zucker. Gewürz«, ® und öas mit der Zlüssigtett angerührte Sohen« oder Puddingpulver werden HInelngegeben und mit einem Teil de» Mehlr zu einem dicken Brei verarbeitet. Darauf gibt man die in Stüde geschnitten« falte Margarine, dar feingehackte Rlnöerfett, den durch ein Sieb gestrichenen Quart und di« gereinigten Rosinen (Korinthen) oder dar gereinigte, entsteinte, in Würfel geschnittene Milchobst. Man bedeckt die Srücht« mit Mehl, drückt alles zu einem Klofc zusammen und eertnetet von der Witte aus alle Zutaten schnell zu einem glatten Teig. Sollte er Beben, gibt man noch etwas Mehl hinzu. Tr wird zu einer ovalen Platte iji der QrShe een 30x1*an aur gerollt, zmn Stollen geformt und auf ein gefettete» Backblech gelegt

Weihnachten mit dem Goldatensender Belgrad.

kann, ist anzustreben, den Versehrten in einen ver­wandten Berus einzuschulen, damit er seine bis­herigen Berufskenntnisse nutzbringend verwerten kann.

Die Umschulung in einen anderen Beruf ist eine Maßnahme, die nur als letzter Ausweg beschritten werden darf. Die Richtlinien besagen deshalb auch, daß vorher genau zu prüfen ist, ob die körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Einsatzbeschädigten die Gewähr bieten, daß er den neuen Beruf aus­füllen kann. Denn jeder umgeschulte Mann muß m der neuen Tätigkeit von vorn anfangen und sich womöglich jahrelang einarbeiten.

Ein KalelhöN'INuseum Im Best Recklinghausen.

In einer Gedächtnisstunde wurde von Bergwerks- direktor Clos in Datteln im Best Recklinghau- sen das Haus, in dem der verstorbene westfälische Graphiker Hermann Kätethon jahrelang gewohnt Hot, als Kätelhön-Museum der Oeffentlichkeit über­geben. Das Werk des Künstlers, der seine gestal- tende Kraft ganz dem Bergmannsleben gewidmet, und gerade während seines Schaffens auf der Zeche Emscher-Lippe seinem Werk reifste Blätter hinzu- gefügt hatte, soll hier gepflegt werden. Es ist zu er­warten, daß das Mufeumshaus in der Bergmanns- siedlung, das die Deutsche Arbeitsfront in ihre Ob­hut genommen hat, den Bergarbeitern, deren Freund der Künstler war, viel Freude spenden und die Er­innerung an den verstorbenen Meister lebendig er­halten wird.

^Backpulver gackln

Fichte, Jakob Grimm und Fr. Ludw. Jahn haben ihm fruchtbare Anregungen gegeben. Es kennzeich­net aber den selbständigen Geist des Mannes, daß er die Ideen, die in seinen Gesichtskreis traten, in seiner Persönlichkeit umschuf und fortbildete, daß sich alles Stoffliche natürlich und einfach in das Gewebe seines Weltbildes fügte kraft der genialen Prägung, die er den Dingen gegeben hat.

Als Lagarde bald nach dem Abgänge r

Soweit: 70-80 Minuten bei schwacher Mittelhihe.

Sogleid? nach dem Baden bestreicht man den Stollen mit zerlassenem Zett unb bestäubt

Weihnachtsgaben 1941.

Von Helmut Tündermann, Stabsleiter des Reichspressechess.

Paul de Lagarde.

Zum 50. Todestage am 22. Dezember.

In seinemMythus des 20. Jahrhunderts" hat Alfred Rosenberg vor die Charakteristik der Gestalt Lagardes das bezeichnende Wort gestellt: Es wirb einmal eine Zeit kommen, in der die Völker ihre großen Träumer als die größten Tatsachen­menschen verehren werden. Jene Träumer, denen ihre Sehnsucht zum Bild und dies Traumgesicht xum Ziel ihres Lebens wurde. Treffender konnte die besondere Eigentümlichkeit der völkischen Lei­stung Lagardes nicht Umrissen werden.

Lagarde, dessen Leben und Wirken die Zeit von 18271891 umgreift, war in seinen Anfängen ganz erfüllt noch von dem Atem der deutschen Befrei­ungskriege. Die Mitte seines Daseins steht im Zei­chen der Bismarckschen Einigung und der Gründung

Hilfe für die versehrten Eoldaten

Von Harry Nadrowski, Oberst im Oberkommando der Wehrmacht.

^Zum festlichen, feierlichen Auftakt dieser Weih­nacht spielt am Heiligen Abend von 18.30 bis 20 Uhr das Große Rundfunkorchester. Anschließend von 20 bis 24 Uhr ist die SendungDeutsche Soldatenweihnacht, Front und Heimat tref­fen sich unter dem Lichterbaum des Belgrader Wachpostens". Nach der Schilderung des Stim­mungsbildes über die Weihnachtsfeier in der Wach­stube des Belgrader Postens, in der die Soldaten des Senders Belgrad ihr Weihnachtsfest feiern, bringt der Sender einenBunten Weih­nachtsteller des Wachpostens". Der Höhe­punkt dieser Weihnachts-Sendung ist ein Hörbe - richt von der kämpfenden Front. Da spricht u. a. ein verwundeter Soldat von der Ost­front an feine Frau, es folgen Schilderungen der Weihnachtsstimmung in einem Unterstand in Ruß­land, in U-Boofen, auf Kriegsschiffen, Feldflug- häfen und in der Wüste Afrikas.

Am ersten Weihnachtsfetertag gibt die Belgrader bunte Bühne von 20.20 bis 21.30 Uhr eine Weih- nachtsfestvorstellung. Um 21.30 Uhr zieht dann der Belgrader junge Wachposten wieder auh so wie er es übrigens am Heiligen Abend und an den beiden Weihnachtsfeiertagen von 0 bis 1 Uhr auch tut. Am zweiten Weihnachtsfeiertag hören wir um 20 Uhr ein großes Symphoniekonzert unter Leitung von Oswald Buchholz, bei dem Professor Hauschild aus Berlin als Gast mitwirkt.

Das deutsche Volk feiert feine dritte Kriegsweih- nacht: besinnlicher, innerlicher als die beiden zuvor wird dieses Fest sein. Es ist das erste in diesem Kriege, in dem die deutschen Soldaten an langer Landfront im mörderischen Kampf stehen. So wie an allen Fronten vom Eismeer bis zum Schwarzen Meer, von Kirkenes bis Libyen um die Stunde der Bescherung und um die Stunde der Weihnacht deut­sche Soldaten auf Posten ziehen, so zieht auch in diesen Stunden der junge Wachposten des Senders Belgrad auf, um die Front unö Die Heimat zu grüßen. In die em Sinne hat der Bel­grader Soldatensender seinProgramm für den Heiligen Abend und die Weihnachtsfeier tage abge-

|W vu-___überzeugende Geschenke des

Schicksals empfangen hat, mag daran denken, daß auch er eine stolze und schöne Gegenaufgabe bereithält. Gewiß es gibt Starke und Schwache in jeder Gemeinschaft, es gibt solche, die ein Opfer willig auf sich nehmen, weil sie an die größere Zu­kunft denken, und andere, die schwerer daran tra­gen. Aber es gibt eine Gabe, die wir alle dem Schicksal, das uns so viel Großes gegeben hat, entgegenbringen können, weil sie ihre Wurzel nicht in unserer Natur, sondern in unserem Willen hat: Es ist die Kameradschaft, au der wir uns gerade im Kriege noch nachdrücklicher bekennen wollen als jemals zuvor. Sie ist es, Die dem Sol­daten Kraft im Kampfe, Hoffnung in der Gefahr, Stärke auch in der Not verleiht, sie läßt aber auch die mannigfaltigen, doch im Vergleich zu jenen Leistungen leichten Beschwernisse des kriegsge- mäßen Lebens und Schaffens der Heimat in ein Nichts zusammensinken! Diese nationalsozialistische Kameradschaft ist es, die auch weiterhin unsere Gegengabe für bas Geschenk bes Erfolges und der inneren Kraft sein soll. Diese unsere Volksgemein­schaft soll burch ben Kampf gefestigt unb gehärtet, ebenso ein Garant bes Sieges fein wie bie unüber, windliche Stärke unserer Wehrmacht!

All dies, so glaube ich, sind Geschenke, wie sie in solcher Fülle unb Größe vorbem noch nie gegeben waren unb gegeben wurden. Sie vereinigen sich zu bem strahlenden Bilde einer freien Zukunft, die wir erkämpfen, auf daß sie uns und ben ferne­ren Generationen unseres Volkes bie Sicherheit bes Lebens gebe unb bas Tor zum friedlichen Wettstreit des Schaffens und der Leistung eröffne. Dann mögen wir noch manche Weihnacht heiterer feiern als in diesen Jahren des Krieges, stolzer freilich

Tel«: 500 g Weizenmehl, 1 Päckchen Dr. Detter.Backin', M-200 L Zucker. 1 Päckchen Dr. Detter Danillinzucker, etwas Salff 1 Zläfchchen Dr. Detter Rum-Aroma, 1 Mich- Aen Dr. Detter Bad-Aroma Zitrone, 3-4 Tropfen Dr. Getter Backaroma Bittermandel, 1 (Ei, 4 (Etzl. entrahmt« Frischmilch oder Waif«r*). 1 Päckchen Dr. D-kter Sahen- ober V, pvckchen Puddingpulver DaniUe-weschmack, 100 8 Margarine und 50 g Rinderfett-) oöer 150 g ITlar- aarine-), 125 g Quart (Topfen)-), 100 g Rosinen. Korinthen aber getrocknetes Rtlschobst.

nicht mehr ausgeübt werden kann, ist an^ustreben, den Einsatzbeschädigten in einen verwandten Be­rus einzuschulen, damit er seine bisherigen beruf­lichen Kenntnisse nutzbringend verwerten kann. Die Umschulung in einen neuen Beruf muß auf Aus- nahmefälle beschränkt bleiben. Vor der Umschulung ist genauestens zu prüfen, ob die körperlichen und geistigen Fähigkeiten des Einsatzbeschädigten Ge- währ bieten, daß er den neuen Beruf ausfüllen

Die Wehrmacht hat der Derufsfürsorge für ihre Soldaten von jeher größte Aufmerksamkeit geschenkt. Die sorgfältige Betreuung derVersehrten" des besonderen Einsatzes der Wehrmacht bei der Ruck- führung in ihren bürgerlichen Beruf sieht der na­tionalsozialistische Staat als seine Ehrenpflicht an. Die Grundlage hierfür schafft das Wehrmachtfur- sorgegesetz. Das Gesetz stellt den Gedanken in den Vordergrund, an die Spitze der Versorgung für Beschädigte nicht den Anspruch auf Rente, sondern den Anspruch auf Arbeit treten zu lassen. Das Deutsche Reich will seinen Versehrten, bie zwar dienstunfähig, aber doch arbeitsverwendungsfähig entlassen werden, burch weitgehende Fürsorgemaß­nahmen die Gewähr geben, daß sie als vollwer- tige Arbeitskraft in das berufliche Leben wieder eingegliedert, damit wirtschaftlich sicherge- stellt und seelisch befriedigt werden.

Die Durchführung der wichtigen Aufgabe Der Rückführung versehrter Soldaten in bürgerliche Be­rufe obliegt den Wehrmachtfürsorge, unb -versor- gungsdienststellen, d. h. den Wehrmachtfursorge- und -versorgungsämtern und als deren Organe ben Wehrmachtfürsorgeoffizieren. Diese sind in allen größeren Standorten eingesetzt: sie haben m Ver­bindung unb in Zusammenarbeit mit allen in Frage kommenden Behörden unb Dienststellen dafür zu sorgen, daß die Unterbringung der Versehrten m einen bürgerlichen Beruf unb die hierzu u. U. not­wendige Berufsausbildung rasch und reibungslos "^Welch/Vorbereitungen und Maßnahmen hat der Wehrmachtfürsorgeoffizier hierzu zu treffen? Emer Berufsausbildung geht stets die Berufsberatung voraus. Für diese gelten folgende Richtlinien: Der Einsatzbeschädigte ist, wenn irgend möglich, in sei­nen alten Beruf einzuschulen und an seinen alt e n Arbeitsplatz zurückzubringen. Wenn der alte Beruf

sind, baß ein Einsatz ober eineEinschulung" in den alten oder einen verwandten Beruf ober bieUm­schulung" in einen neuen Beruf beginnen kann. Der Wehrmachtfürsorgeoffizier berät mit dem Chefarzt bie beruflichen Möglichkeiten, bie ber Körperschaden zuläht und die weiterhin notwendigen Maßnahmen.

Kann der Versehrte nach ber Entlassung aus dem Wehrdienst ohne weiteres seinen bisherigen Beruf aufnehmen, so ist keine weitere Berufsbe­ratung erforderlich. Der Wehrmachtfürsorgeoffizier überweist ben Versehrten an das zuständige Arbeits» amt, daß dann ben Arbeitseinsatz regelt.

Stellt sich jedoch bei der Berufsberatung heraus, baß eine Einschulung in seinen bisherigen Beruf ober eine Umschulung auf einen anderen Beruf er« forderlich ist, so sind von dem Wehrmachtfürsorge­offizier außer dem Arzt unb dem Vertreter der Hauptfürsorgestelle, je nach Beruf des Versehrten, auch Vertreter der Handelskammer, der Handwerks­kammer, des Reichsnährstandes ober sonstige Sech, verständige von Handel, Gewerbe, Landwirtschaft oder Industrie heranzuziehen (Berufsberatungs- kommission). Gegebenenfalls sind Vertreter der Deutschen Arbeitsfront, Nationalsozialistischen Kriegsopferversorgung ober des Reichstreubundes ehemaliger Berufssoldaten zu beteiligen.

Diese Berufsberatungskommission prüft die per­sönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisie des Ver­sehrten und legt dann unter Berücksichtigung der allgemeinen Arbeitslage und der Wünsche des Ver­sehrten die weiteren Maßnahmen fest, die zur Un­terbringung in einen Arbeitsplatz zu treffen sind.

In der Mehrzahl der Fälle wird ber Versehrte in feinen alten Beruf elnzufchulen unb auf feinen alten Arbeitsplatz zurückzubringen fein. In ber gewohn­ten Umgebung und im alten Kameradenkreis kommt er leichter über Hemmungen aller Art hin­weg und lernt bald, etwa ausgefallene Funktionen durch andere Handgriffe zu ersetzen. In diesen Be­trieben stehen außerdem erfahrene Fachkräfte zur Verfügung, bie sich der Ausgabe gern unterziehen, die Versehrten anzulernen unb durch Anvassung von Werkzeugen und Maschinen bessere Arbeits­möglichkeiten zu schassen.

Wenn der alte Beruf nicht mehr ausgeübt werden

mit seinem lobe Fahne und Schwert sinken taffen mußte, war seitdem ein neues Geschlecht heran- gewachsen, bas seine Gedanken in sich trug. Heute kämpft ein ganzes Volk um bie Verwirklichung seiner arteigenen Kultur getreu bem Ringen La- garbes. Seine Wahrheiten vermählten sich bem Sturmgeist ber deutschen Revolution unb finb bamit eingegangen in ben gewaltigen Entscheidungskampf, in bem die Nation heute steht. Th. Stiefenhofen

Auf ben Weihnachtstischen der deutschen Heimat mögen in diesem Jahre manche von ben kleinen Ge­genständen fehlen, bie man dort so gerne sieht. Die Geschenke, die bie ElterMhren Kindern, die Tanten Hren Nichten und Neffen, Freunde ihren Freunden zu machen pflegten, sind an Zahl geringer gewor­den, weil die fleißigen Hände, die sie verfertigen, dem Kriege zu dienen haben. Die Täßchen und tfi3 gürchen, die Puppenkinderstuben und Schaukelpferde, die Vasen und Buchstützen, die Blusen und Krawat­ten finb freilich keine lebenswichtigen Bedarfsartikel aber gerade das ist nun einmal der Reiz des Weihnachtsgeschenkes, und deshalb wollen wir es schon als Verzicht werten, wenn uns diese kleinen Freuden heute weniger geboten werden als ehedem

Soldaten mit den Panzern und Flugzeugen aller gegnerischen Armeen geschah!

Mit dieser festen Zuversicht ist es bie glückliche Ueberzeugung der inneren Gerechtigkei t unse­res Kampfes, die uns in diesem großen Jahre so besonders deutlich wurde und uns alle zu einer wahrhaft verschworenen Gemeinschaft werden ließ. Wer noch vor Jahresfrist glauben mochte, daß dieser Krieg von ben Briten aus Kurzsichtigkeit ober nur um politischer Einzelziele willen entfesselt worben sei, bem ist jetzt ganz klar geworben, baß ber Aus­gangspunkt des ganzen Kampfes ein erneuter wett- weiter unb haßerfüllter Plan gewesen ist, unser deutsches Volk zu vernichten unb wenn die ganze zivilisierte Welt babei mit zerschlagen werben würde. Daß dieses traurigste und gemeinste Projekt der Weltgeschichte heute bereits durch bie Ereignisse zerfetzt ist, unb das Schicksal sich gegen jene ge­wendet hat, bie es erdachten unb begannen, bas vermag unser Bewußtsein, in einem wahrhaft un­vermeidbaren und gerechten Kampf zu stehen, zur

tun wir es heute!

Daran wollen wir denken, wo immer in diesen Tagen bie Lichter entzünbet werden, ob draußen in ben Unterständen ber Tapferen vor bem Feinb ober zu Hause in ben Stuben einer entschlossenen Heimat.

im Frieden.

Freilich mag auch da der unwiderrufliche Step. ' tiker finden, daß ihm mancher Aerger über nutz- glückte Gegenstände erspart worden sei und manche Klnderttäne über rasch zerbrochene Herrlichkeiten : unoergossen bleibe. Und Gemütvollere werden ein Gutes darin sehen, daß die Geschenke, wie s- jetzt barbieten, mit mehr Liebe verfertigt oder mit mehr Mühe erworben worden sind als in ben Jah­ren, in denen die Weihnachtsgeschenke nicht selten bas Ergebnis eiliger Massenkäufe in den letzten Tagen vor bem Fest gewesen sind.

Sei bem wie es wolle es ist Krieg, und dies kann auch am Weihnachtsabend nicht vergessen werden. Ja, Hand aufs Herz, würde eine opulentere Weihnacht uns heute nicht irgendwie fremd erschei­nen, und wird nicht die Weihnacht, wie wir sie jetzt eiern, eine vom ganzen Volke tiefer empfundene ein als es im Frieden der Fall sein konnte?

Liegen nicht auf den Weihnachtstischen von 1941 noch andere, unsichtbare und doch großartige Ge- chenke, die unserem ganzen Volke in diesem Jahre übergeben wurden? Und werden nicht die Gedanken von Front und Heimat in den Stunden und Tagen dieses Festes gleichermaßen im Banne dessen sein, was uns als gemeinsame Schicksalsgabe vor dem geistigen Auge steht? .

Als erstes, so glaube ich, werden wir bie feste Zuversicht zu nennen haben, die uns allen in diesem Jahre stärker als je zuvor bewußt geworden tft Wir erlebten den Zusammenbruch der furcht­baren Gefahr, die sich von Osten her lähmend auf unser Volk herniederzuwälzen drohte einer Ge- fahr, die alle Weihnachtsbäume ausgelöscht und un­ser Leben vernichtet hätte. Und wir empfanden in )en gewaltigen Geschehnissen die Unüberwind- lichkeitder deutschen Kraft. Der Alpdruck von tragischen Erinnerungen hat sich gleichermaßen gelöst: Deutschland ist nicht mehr allem der Fleck Erde, auf den eine Uebermacht von Staaten sich stürzt, sondern gewaltige Kräfte in fernen Konti- . nenten sind mit ihm aufgestanden Im Kampf gegen unsere Feinde. Und in ber stillen Betrachtung die­ses Geschehens wird uns bewußt, daß sich mit dem Siegeszug der deutschen Heere die Tore öffneten zu Lebensräumen, durch bfe auch die furchtbarste ' Waffe des ersten Weltkrieges, der HungerkcMipf gegen Frauen und Kinder, ebenso vernichtend zu- fammengeschlagen wurde wie es im Kampfe der

kann. ,

Bei ben einzelnen Berufsgruppen ist folgenbes zu beachten: Landwirte mit eigenem Besitz unb selb­ständige Handwerker,^ Gewerbetreibende und Kauf­leute können, wie die Erfahrung der letzten zwanzig Jahre beweist, auch bei schwerem Körperschaden (Arm- und Beinverlust) in ihrem erlernten Beruf hochwertige Leistungen vollbringen. Ihr Berufs­wechsel ist möglichst zu vermeiden.

Die nicht selbständigen Handwerker und die Hand- arbeitet haben in großen Betrieben mit weitgehen­der Aufteilung der Arbeitsvorgänge bessere Mög- lichkeiten, eine ihrem Körperschaden angepaßte Be- fchäftigung zu erhalten, als in kleinen Betrieben. Bei der Berufsberatung ist dieser Umstand zu be- rücksichtigen.

Die Kopfarbeiter werden meistens ihren erlernten Beruf beibehalten können. Der Unterricht in kauf- männischen Wissenszweigen und im Bürodlenst ist nach Möglichkeit auf Einsatzbeschädigte, die schon vorher in ähnlichen Berufen tätig waren, zu be­schränken. , _

Wie ist nun der Verlauf der Berufsberatung? Der Chefarzt des Reserve-, Marine-, Luftwaffen­lazaretts teilt dem zuständigen Wehrmachtfürsorge, offizier unabhängig von dem Zeitpunkt der Ein­leitung des DU.-Verfahrens, die Namen der Wehr­dienst- und Einsatzbeschädigten mit, die voraus­sichtlich dienstunfähig werden und soweit geheilt

Zum Bestreichen: «Etwas zerlassene Margarine.

Zum Bestäuben: (Etwas Puderzucker.

) ver Stollen gelingt auch schon mit 125 g Zett. (Er wird saftiger, wenn man statt 125 g Quark 250 g nimmt, dann jedoch nur 2 (EfeL Milch.

bes »Zweiten Reiches". Das Ende feiner Tage wie- i herum ist überschattet von dem tragischen Abgang i bes Eisernen Kanzlers unb den ersten dunklen i Wolken, die sich damals schon um Volk und Reich tzusammenzogen. Außer Friedrich Nietzsche hat fein Zeitgenosse die inneren Gebrechen des neu- i gegründeten Reiches so tief gesehen und so scharf und klar herausgestellt wie Lagarde. Als poli­tischer und völkischer Seher und Ruser hat er mitten int Taumel des unerhörten wirtschaftlichen Auf- schwunges seinen germanisch-deutschen Traum in aufrüttelnden Werken niedergelegt. SeineDeut­schen Schriften" sind ein Vermächtnis, das ganze Generationen denkerisch und gefühlsmäßig beein­flußt hat. So ist die feit dem Abgänge Bismarcks einsetzende völkische Kampfbewegung ohne Lagarde undenkbar, und wenn einmal die Geschichte dieser Bewegung geschrieben wird, wird neben anderen auch oer Name dieses Volks- und Staatsdenkers als Leitstern der deutschen Nation glänzen.

Lagardes Schriften griffen so viele aktuelle Pro­bleme freimütig auf, nannten so viel Falsches und Schiefes beim rechten Namen, leuchteten in jo viel lastendes Dunkel, daß sie für Tausende aus allen Schichten unseres Volkes zum Lebensbrot wurden. Recht wie einDeutscher Reuter, Tod unb Teufel zur Seiten" zog er bamals aus zu einem Kampf, ber darauf abzielte, bas äußere Deutschland auch nach innen völlig deutsch zu machen. Tief durch- brungen von der Goetheschen Einsicht, daß das innere Gesetz des geschichtlichen Lebens ewig von dem Kampfe zwischen Glaube und Unglaube be­stimmt wirb, ist Lagarde auch zu den Fragen der Rasse vorgedrungen. Er bekennt: ,Fch bin feit Jahren überzeugt, daß die in die germanische Welt eingenistete Judenheit der Krebs unseres gesamten Lebens ist. Unsere Wirtschaft kann um ihretwillen nicht gedeihen, unsere Nationalität verkümmert, die Wahrheit wird uns durch sie vorenthalten.

Zeitlebens kreiste fein ganzes Denken unb Wirken um die eine große Idee, die er immer wieder mtt beredter Stimme verkündet:Nationen sind Ge­danken Gottes." Wie wenige zu seiner Zett sah er daß bem Zeitalter im tiefsten her Lebensmstinkt verlorengegangen war, unb daß die des heldischen Volksternes reißende Fortschritte machte. Er wollte daher seinem schon stark in Ma­terialismus absinkenden Volke helfen und versuchte, in den Herzen des deutschen Menschen durch sein richtendes unb mahnendes Wort die Kräfte der Er­neuerung zu wecken. Mit realistischer Sehschärfe erkannte er, datz die mit fo mel Geräusch g°pn°,°ne Freiheit" bereits zum Abbruch aller Bindun- gen geführt hatte, daß die menschlichen Stufen unb Grabe im Dolklichen mehr und mehr emgeebnet unb bamit die Lähmung des Dolkskörpers auch im Staatlichen bewirkt wurde.Frei ist Nicht, wer tun kann, was er will, sondern wer werden kann, was er soll."Nur Gliedern läßt man zu, sich frei zu bewegen ,wie sie wollen, weil sie als Glieder sich nie vom Ganzen trennen unb nie etwas wider das Ganze tun ... Alles, was ich ausemandergefetzt habe, läßt sich in eine einzige Sortierung zufam- mensassen: die, Ernst zu machen. Macht Ernst nut euren schönen Worten, so wird das Paradies auf Erden sein. Fahrt fort, Worte zu machen ohne Ernst, so werben wir alle bald in Nichts versinken. Alles für das Volk, alles für Deutschland m diesem ethischen Urgrund ruht Antrieb und Endziel feines Redens und Tuns. .

Lagarde gebietet von fernem ersten fchnftstelle- rischen Auftreten an über ein fo ursprüngliches unb einheitliches Gedankengut daß er 3,eltlebens ohne Beugung und Bruch an feinem völkischen Weltbild fortgestalten konnte. Es gehört zum Bilde feiner geistigen Gestalt, dah Lagarde einer wie immer geartetenEntwicklung", dl- wir als Re,z der Persönlichkeit zu empfinden gewohnt st-sd, über haben war. Alles bei ihm quillt aus genialer An- schauung, und nirgends haftet seiner kritischen Schau der Z-itb-rhältniss- die v«rletz-nd« Schars- des Selbstzwecks an. Wenn man bei ßagarbe non geistigem Ahnentum spricht, mutz man es mit V°r- . sicht und Vorbehalt tun. cherausg-wachi-n ist er au- ber Atmosphäre der deutschen Romantik, Arndt^mw

5 -

MALZ

'M