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Merlin, 19. Juni. (DNB.) Vom 3. bis 19.Juni en in Berlin Verhandlungen zwischen Deutsch- ib und Italien über die kriegswirt- oftliche Zusammenarbeit und über Reihe weiterer, die wirtschaftlichen Beziehun- zwischen den beiden Ländern betreffenden Fra- ftattgefunden. Insbesondere wurd-en dabei bleme behandelt, die sich aus den letzten poli- en Veränderungen in Südosteuropa für wirtschaftlichen Interessen Deutschlands und Jta- s in den betroffenen Gebieten ergeben.

n Fortführung des bereits im Februar verein­en Grundsatzes, daß während des Krieges keine gswichtige Lieferung wegen einer etwa durch e Lieferungen eintretenden vorübergehenden Ausgeglichenheit im Zahlungsverkehr unterbleiben haben die beiden Regierungen jetzt im Sinne r engen Verbundenheit weiter vereinbart, daß mit den mili täri fch e n Aktionen im

gehißt sind, bildeten Jungen und Mädel ein )s Spalier. Um 9.30 Uhr erreichte die Spitze falte deutsche Soldatenstadt Metz. Auf dem tz des Führers" hatte eine Ehrenabteilung der acht Aufstellung genommen. Der Beauftragte Wl'hefs der Zivilverwaltung in Lothringen sprach

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ci»i- .j^rleutnant H o m u t h, Staffelkapitän in einem weder ^ ia 'zefchwoder.

" jphnann Kuno Hoffmann wurde am 1907 in Posen geboren. Er hat sich in zayl- jn Feindflügen auf allen Kriegsschauplätzen, Ä. ollem gegen England, auf das Höchste bewährt. Ur Kommandeur einer Kampfgruppe im Südost- jpm hat er erneut Beweise heroischen Einsatzes c<s Einzelkämpfer und als Führer seines Derban- :s ergeben und kampfentscheidende Erfolge erzielt. \ i Feldzug gegen Serbien gelang es ihm, durch ®i?r Angriff das Hauptquartier des jugoflawi- fwi Oberkommandos außer Gefecht zu fetzen und Mit an erster Stelle dazu beizutragen, daß der °e tr.'irfei l: vor der Entwicklung seiner Kampfkraft zu-

» M.'P'Msnbrach. Besonders entscheidenden Anteil hatte rEjM' e-r 7i t seiner Kampfgruppe durch die erfolgreiche nm111 ng des Abtransportes des fliehenden

, Gegners infolge Versenkung und Beschadi- Mh.zahlreicher Schiffe im Seegebiet um Griechen- nfcvW hmb ^d in der Sudabucht. Unter seiner Führung jJ» mit feiner Gruppe insgesamt 257 VM BRT. ^-ckfsraum versenkt und 276 000 BRT. Sch.sfs-

«t \$r nm schwer beschädigt, darunter einen Punze^

, ^15^ r, einen Kreuzer und einen Zerstörer. Durch Angriffe seiner Gruppe ist u. a. der Hafen von Sjj Wv* infolge Schiffsoersenkungen gesperrt wor- d?r Der Umstand, daß er in allen Kampfhcmdlun- Ms ine Gruppe taktisch klug vor den Femd brachte ' elbst zahlreiche erfolge.

sichert ihm den hohen Anteil

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mmenhang stehenden Leistungen vorbehaltlich lerer Verrechnung nicht überwiesen, sondern von n Staat getragen werden, in dessen Gebiet die jalungen zu leisten sind.

gas wichtigste Ergebnis der Verhandlungen war Ausarbeitung eines allen Bedürfnissen der ^-wirtschaft Rechnung tragenden gemein­ten Programms für bie Rohstoff- rforgung der beiden Länder für die zweite te des bis zum 31. Dezember 1941 laufenden agsjahres.

er Vorsitzende des deutschen Regierungsaus- ses, Gesandter C l o d i u s , und der Vorsitzende italienischen Regierungsausschusses, Botschafter inni n i, haben die getroffenen Vereinbarungen seine unterzeichnet. An einem Teil der Verhand­ln en hat auf italienischer Seite auch der Unter- jisfefretär General Favagrossa teilgcnom- iwr. Botschafter Giannini wurde heute vom Reichs- 'nminister v. Ribbentrop zu einer abschlie- «)en Unterredung empfangen.

Ehrung eines illäffischen Freiheitskämpfers.

Straßburg, 19. Juni. (DNB.) Am ersten talfcstag der Befreiung der alten Reichsstadt Zikißburg und des Elsaß erlebten die ehemaligen Wslande die Ueberführung der sterblichen Ueber- ct< des elsässischen Freiheitskämpfer. Dr. Karl b) 5 aus französischer Erde in die Heimat. Am L februar 1940 war Roos in Vollstreckung eines sHndurteils wegen angeblicher Spionage in den öch'ßständen der Garnison Nancy standrechtlich er« cha-en und in einer Ecke des Friedhofs von Cham- iu ulle beerdigt worden. Die deutsche Wehrmacht Hl den Sarg des toten elsässischen Helden ge= n und mit der Reichskriegsflagge geschmückt, stab auch Carl Roos das Ehrengeleit. In den hi denen die Hakenkreuzflaggen auf Voll-

B rlin, 19.Juni. (DNB.) Der Führer ittne Befehlshaber der Wehrmacht hat auf Vor- Wc des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichs- stall Göring, das Ritterkreuz des kirnen Kreuzes verliehen

, Kommandeur in

urzes Gedächtniswort.

l,Sin beginnt eine wahre Triumphfahrt des für m Volkstum gefallenen Helden durch das deutsche 1 an dessen Grenze er vom Chef der Zivilver- Lmg, Reichsstatthalter Gauleiter Rohert W a g- , mit folgenden Worten begrüßt wird: ,Karl fer ! Man hat dich als Gefangenen weggeführt, M hat dich getötet, aber du kehrst als Sieger Don hier aus schließt sich der Gauleiter dem lonnen iss'iM ^geleit an, um es bis zur H ü n e n b u r g zu - 'Miiten. Auf dem Burghof geleitet der Gauleiter Litwe des erschossenen Karl Roos an den Sorg, Sin MlN ni Turm der Burg Aufstellung gefunden hat. (gebiet Itt der Aufbahrung erklingt das Lied von der ,,»en sei-lMerfchönen Stadt? Gauleiter Wagner feiert in r j IR ien Worten das Leben und den Heldentod des eschW ^IW^itskämpfers. Sein Name sei heilige Verpfllch-

FtWMge abgeschossen, so daß die von ffen Achsen- JVUlSiebten der englischen Luftwaffe ^gefügten Ver- tu e in den vier Tagen derSchlachtvonSol- lum insgesamt 4 2 Flugzeuge betragen. Die Pfeilungen von Tobruk und die Versorgungslager ooi 931 a r f a Matruk sind bombardiert worden, u, Zritische Flugzeuge haben erneut Bengasi J ^omi.bonbarbiert.

... (bN Ostafrika ist die Lage im gesamten Im votischh . Qpiet von Galla und S i d a m o unverändert " ^°chl y^Llrillerietätigkeit in der Umgebung von Gondar. «WiJJ Oie deutsch-italienische

Kriegswirtschaft.

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Unter deutschen Bomben.

Wie verheerend die Wirkung der deutschen Bomben ist, zeigt diese Aufnahme von einem feindlichen Kriegsschiff, das beim Kampf um Kreta von den deutschen Stukas vernichtend getroffen wurde. (PK.-Vidua-Scherl-M.)

Oie Lage in Syrien.

Vichy, 19. Juni. (Europapreß.) Alle Nachrichten aus Syrien lauten weiterhin nicht ungünstig. Die Kämpfe haben sich zufriedenstellend entwickelt. Am Dnnerstagmorgen wurden starke englische Angriffe nördlich von KissuL bei Damaskus unter be­trächtlichen Verlusten für die Engländer zurückge­schlagen. Auch an anderen Stellen des südlichen Syrien, wo von einer einheitlichen Front nicht ge­sprochen werden kann, waren die Kämpfe sehr heftig und durchweg erfolgreich für die französischen Ab­teilungen und mit schweren Verlusten für die Eng­länder verbunden. Wichtig ist die Wiedereroberung des Ortes Said Meskine durch die Franzosen am Dienstagabend. Said Meskine hat eine erheb­liche strategische Bedeutung durch seine Lage etwa 25 Kilometer nördlich der syrisch-transjordanischen Grenze in der Breite etwa, die zwischen dem Ti- derias-'See und dem Hermon^Gebirgsmassiv einer­seits und dem Vulkankegel des Djebel Drus ander­seits liegt. Die englisch-gaullistischen Abteilungen, die im ersten Ueberraschungsvorstoß bis zu der Stadt K i s f u e 15 Kilometer südlich von Damaskus vorge- druygen waren, sind bedroht, da KissuL mehr als 50 Kilometer nordöstlich von Said Meskine liegt, und die von der transjordanischen Grenze bei Deraa nach Damaskus führende Eisenbahnstrecke nun gleichfalls von den französischen Truppen so­wohl vom Westen her wie vom Osten (vom Djebel Drus) gefährdet ist Französische Abteilungen halten die teilweise bis 2000 Meter urib mehr ansteigenden Gebirge des Hermon und des Djebel Drus als Flankenstellungen besetzt, während die Engländer in der dazwischenliegenden Ebene nordwärts Vor­dringen.

Zur Lage in Syrien schreibt der militärische Mitarbeiter desPetit Dauphinois" in Grenoble u. a.:Der britische Armeestab hat sich bemüht, die schwachen anfänglichen Gewinne und die Langsam­keit, die den Verlauf der Operationen kennzeichne­ten, durch «Schonung der Mannschaft und des fran­zösischen Blutes^ zu rechtfertigen. Dieses Argument hat einen durchaus fadenscheinigen Charakter, wenn man sich die heftigen Angriffe der britischen Flotte, die in ihren Bewegungen bis zum 16. Juni unbe­hindert war, vor Augen hält. Die Rechtfertigung gewinnt noch weniger an Ueberjeugung, wenn man dem britischen Argument die Möglichkeit für die

Engländer entgegenftelU, Truppenoerstärkungen von der abessinischen und der nordafrikanischen Front heranzuführen. Das britische Argument stellt weiter eine Beleidigung für unsere Truppen dar, die gegen einen materiell und zahlenmäßig überle­genen Feind zu kämpfen hatten. Der von Churchill erwartete Blitzkrieg hat sich in eine Schlappe verwandelt."

Oer Vormarsch der Empire- Streitkräfte aufgehalten.

Lissabon, 19. Juni. (Europapreß.) Eine Mel­dung des.Exchange Telegraph" aus Jerusalem gibt zu, daß es den Truppen der Vichy-Regierung in Syrien gelungen ist, den Vormarsch der Empire- Streitkräfte aufzuhalten. Das Auftauchen durch Tanks unterstützter französischer Abteilungen i n den Flanken der verschiedenen gegen Beirut und Damaskus operierenden Kolonnen habe den Vormarsch verzögert, da diese Infiltrationen" die rückwärtigen Verbindungen der Empire-Truppen gefährdeten. ^Solche Flankenvorstöße hätten die Truppen des Generals Dentz beispielsweise in der Gegend von Merj Ayun und im Djebel Drus bei Kuneitra unternommen. In der Gegend von Damaskus sei die Lage ^unverändert.

Oer letzte französische Heeresbericht.

Vichy, 20. Juni. (Europapreß.) Der französische Heeresbericht vom Donnerstag besagt u. a.:Ob­wohl an den verschiedenen Abschnitten heftige Kämpfe stattfindet, ist im Laufe der letzten 24 Stunden keine wesentliche Aenderung der Lage festzustellen. In der Gebirgsgegend des südlichen Libanon und im südlichen Syrien behaup­ten unsere Abteilungen die Stellung, die sie im Laufe ihrer Gegenoffensive erkämpft haben und wiesen Gegenangriffe des Feindes zurück. An der Küste ist die englische Flotte nm Donners­tagmorgen wieder in Erscheinung getreten und hat unsere' Stellungen beschossen. Die Zahl der im südlichen Syrien gemachten Gefangenen be­trägt 500 Soldaten sowie 17 Offiziere, darunter 1 Oberst."

deutenden Erfolgen, die die Gruppe zu erringen vermochte.

Oberleutnant Heinz Forgatsch wurde am 8. 3.1915 in Bunzlau (Schlesien) geboren. In fünf­zig Angriffsflügen gegen England hat er sich als tapferer Offizier und als hervorragender Flugzeug­führer einer Kampfgruppe ausgezeichnet. Sein durch höchste Einsatzbereitschaft getragener Wille zum Sieg, die wohldurchdachte Durchführung seiner An­griffe, fein soldatisches Pflichtgefühl, verbunden mit persönlicher Bescheidenheit, haben 3U der Verlei­hung der hohen Auszeichnung geführt. Als beson­dere Waffentaten sind zwei erfolgreiche Angriffe auf eines, der wichtigsten britischen Flugmotoren­werke und die Vernichtung eines Truppentrans­porters von 14 400 BRT. hervorzuheben.

Oberleutnant Gerhard Homuth wurde am 20. 9.1914 in Kiel geboren. Er hat sich auf allen Kriegsschauplätzen als hervorragender Jagdflieger und auch als vorbildlicher Staffelkapitän ausge­zeichnet bewährt und in vielen Angriffs- und Be­gleitschutzflügen höchste Einsatzbereitschaft und gro­ßes Geschick gezeigt. In harten Luftkämpfen hat er 20 feindliche Flugzeuge abgeschossen und m Tiefangriffen drei feindliche Flugzeuge am Boden zerstört.

Oer Militärbefehlshaber in Serbien.

General der Flakartillerie von Schröder, Prä­sident des Reichsluftschutzbundes, wurde zum Mili­tärbefehlshaber in Serbien ernannt (Scherl-Bildarchiv-M.)

Antijapanische Manöver Englands und der USA. in Niederländifch-Indien

Tokio, 19. Juni. (DNB.) Die Wirtschaftsver­handlungen zwischen Japan und Niederländisch- Jndien sind unterbrochen und der japanische Unterhändler Poshisowara aus Batavia zurück- gerufen worden. Die japanische Presse beklagt die Verschleppungstaktik der niederländisch-indischen Regierung, die durch die antijapanischen Mgnöver Englands und der USA. ausgelöst worden fei. Nischi Nifchi" undAsa-i" verweisen auf Machen­schaften der Vereinigten Staaten, deren Absicht es sei, sich der Oel- und Gummiproduktion Niederländisch-Jndiens zu bemächtigen, um damit ein neues Ausfuhrverbot über Japan verhängen zu können. In maßgeblichen Kreisen wird jedoch ausdrücklich von dem vorläufigen Cha­rakter der Unterbrechung der Verhandlungen ge­sprochen. Auch der holländische Wirtschaftsminister van Mook erklärte, daß das Fehlschlagen der Ver­handlungen keinerlei Veränderung der normalen Beziehungen zwischen beiden Ländern bedeute.

Kleine politische Nachrichten.

Auf Einladung von Reichsminister Dr. Goebbels wird der italienische Minister für Dolkskultur, P a - oolini, mit einigen feiner engsten Mitarbeiter ein Besuch in Berlin machen.

Reichsminister Dr. Goebbels hat als Präsi­dent der Reichskulturkammer Staatssekretär (Sut­terer zum zweiten Vizepräsidenten ernannt.

Japanische Aerztinnen, die auf Einladung der Reichsfrauenführerin seit einem Jahre in Deutsch­land weilen, verließen die Reichshauptstadt, um in ihre Heimat zurückzukehren. Sie haben die deutsche Frauen- und Sozialarbeit studiert und auch Gele­genheit gehabt, ihre Kenntnisse auf medizinischem Gebiete in deutschen Krankenhäusern zu erweitern. Den Abschluß ihres Aufenthaltes bildete eine Reise durch Deutschland.

Phya Vijitvongs, Oberkammerherr des Königs von Thailand, traf, von Lausanne kommend, in Berlin ein. Phya Vijitvongs, der früher Gesandter in Washington und Paris war, ist seit 1937 Ober­kammerherr des Königs. *

Dieser Tage weilte auf Einladung des Reichs­führers ff und Chefs der deutschen Polizei eine kroatische Abordnung, geführt von "Staatssekretär Kvaternik, zum Studium deutscher PoliZeieinrich- hmgen m Berlin.

Vor einem Jahr.

Am 17. Juni erklärt Marschall Petain in einer Rundfunkansprache dem französischen Volk, daß Frankreich die Waffen niederlegen müsse. Schnelle Truppen nehmen Le Creuzot und Belfort. Dijon fällt kampflos. Metz ergibt sich. Zwischen Caen und Le Mans wird die Drne überschritten. Der Durch­bruch durch die Maginot-Linie wird bis an den Rhein-Marne-Kanal erweitert. Colmar wird ge­nommen. In der Loire-Mündung gelang es, die bisher größte Angrisfswirkung auf feindliche Transportschiffe zu erzielen. Unter den getroffenen, zum Teil beladenen Schiffen befanden sich zwei Transporter von je 30 000 t, zwei Transporter von je 25 000 t, ein Transporter von 20 000 t? vier Transporter von je' über 10 000 t und mehrere kleinere Schiffe. Die Gesamtverluste des Gegners m der Luft betrugen fünf Flugzeuge.

Am 18. Juni nehmen schnelle Truppen Cher­bourg. Bei Rennes wird die Bretagne erreicht, Le Mans nach Süden durchschritten. In Burgund stoßen schnelle Truppen in Richtung Lyon vor. Nancy wird genommen und der Rhein-Marne- Kanal ostwärts in breiter Front überschritten. In der Maginot-Linie beiderseits Diedenhofen leistet der Feind noch Widerstand. In England griffen deutsche Karnpffliegerverbände zahlreiche Flugplätze sowie die Großtanklager an der Themsemündung mit Bomben an und setzten diese in Brand. Die Gesamtverluste des Gegners in der Luft betrugen sechs Flugzeuge.

Am 19. Juni weht auf dem Straßburger Mün­ster die deutsche Flagge. Die Zahl der allein an diesem Tag eingebrachten Gefangenen übersteigt 200 000. Luneville und Toul werden genommen. Brest fällt. In der Normandie wird der Unterlauf der Loire von Nantes bis Tours erreicht und an einzelnen Stellen überschritten. Im Bogen der mitt­leren Loire geht die Verfolgung weiter. Im nörd­lichen Lothringen werden Trümmer der französi­schen Ostarmee im Gebiet der Mosel und einem Teil der oberen Vogesen immer enger zusammen­gedrängt. Westlich Weißenburg wird die Maginot- Linie erneut durchbrochen. Die von Belfort kokn- menden vereinen sich mit den vom Oberrhem her vorgehenden Truppen. Deutsche Kampffliegerver­bände griffen das britische Stickstoff-Großwerk Billingham mit zahlreichen Bomben schweren Ka­libers an. Weiter wurden -Tanklager in Hüll in Brand geworfen.

Am 20. Juni verläuft die Besetzung der Nor­mandie, der Bretagne und des Raumes zwischen der Loire-Mündung und dem Rhone-Tal planmäßig. Lyon wird genommen. In Nevoy fallen dem Heer 700 neue Panzerkampfwagen in die Hand. Der Hartmannsweiler Kopf ist in deutscher Hand. Vor dem Pfälzer Wald setzen unsere Stukas wiederum eine Reihe von Werken der Maginotlinie außer Gefecht. Kampf- und Sturzkampfverbände griffen Schiffsziele vor La Rochelle und der Gironde-Mün­dung an und versenkten einen Transporter von 10 000 Tonnen sowie ein Hilfskriegsschiff von 4000 Tonnen.

Staatsrat a. D. Karl Hermann Wolf, ein verdienter Vorkämpfer für den großdeutfchen Ge­danken im alten Oesterreich, wurde in einem von der dankbaren Gemeinde Wien gestifteten Ehren­grab auf dem Zentralfriedhof beigesetzt. Der Reichs- statthalter von Wien, Reichsleiter von Schirach, legte an der Bahre den Kranz des Führers nieder und würdigte die Verdienste des Verblichenen um dos Dolkstumsringen der Deutschen im alten Oester­reich.

Der Wunsch , englischer Unterhausabgeordneter, die ernste Lage, in die England durch die Schisss- vexsenkungen gekommen ist, im Parlament zu be­sprechen, wurde vom Ministerpräsidenten Chur­chill schroff abgelehnt. Er erklärte, daß sich die Er- örterung der Schiffsverluste für eine öffentliche Sit­zung nicht eigne und nur in einer Geheimsitzung er­folgen könne.

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Der neue kroatische Staat hat, wie Stesani aus Agram meldet, eine. Oberfläche von 115133 qkm mit 7 080 629 Einwohnern.

Auf eine an den Reichstag gerichtete Anfrage über das Verhältnis Finnlands zur Genfer Liga hat die sinnische Regierung mitgeteilt, daß Finn­land sich als aus der Genfer Liga ausgefchie- d en betrachte: sie sei im Begriff der Auflösung. Nach einer solchen Entwicklung habe die finnische Regierung keinen Anlaß mehr gehabt, den Beitrag weiter zu zahlen.

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Die USA -Regierung hat die Verschiffung von 10 000 Hektoliter Erdöl nach Japan untersagt. Als Grund wird die drohende Oelknappheit im Osten der Vereinigten Staaten angegeben.

Salzburger Festspiele für die Wehrmacht.

In diesem Jahr finden vom 2. bis 24. August wieder Salzburger Festspiele statt, an denen auf Einladung von Reichsminister Dr. Goebbels i n erster Linie Angehörige der Wehr­macht teilnehmen werden. Im Gedenkjahre des 150. Todestages Mozarts wird im Festspielhaus die3 a u b e r f l ö t e" in einer Neuinszenierung des Dresdner Regisseurs Heinz Arnold, mit Büh­nenbildern von Ludwig Sievert, unter der musika­lischen Leitung von Karl Böhm, zu sehen sein und Don I u a n" unter der Stabführung von Knap- vertsbusch, in der Regie von Wolf Völker, mit den Bühnenbildern von Robert Kautsky, undF i g a . ros Hochzeit" ebenfalls unter musikalischer Leitung von Karl Böhm, in der Inszenierung von Rudolf Zindler, mit den Bühnenbildern von Alfred Roller, gegeben werden. Von Richard Strauß geht derR o s e n k a v a 1 i e r" mit Hans Knapperts- bufd) als Dirigent und den Bühnenbildern Alfred Rollers, .unter der Regie von Erich von Wymetal in Szene. Als Schauspielveranstaltung wird Shake­spearesViel Lärm um N i ty t s'y in der Regie von Heinz Hilpert und der Ausstattung von Ernst Schütte wieder in den Spielplan ausgenommen. Außer neun Serenaden im Hof der Residenz, einer Aufführung der c-moll-Messe in der Veters- kirche unter Leitung von Meinhard von Zallinger, einem Mozart-Konzert des Mozarteum-Orchesters unter Leitung des Dirigenten Willem van Hoog- ftraaten im Mozarteum werden vier große Orchester-Konzerte von den Wiener Philharmoni­kern im Festspielhaus veranstaltet werden. Das Programm sieht vor: ein Konzert unter Leitung von Karl Böhm; zwei Abende unter Leitung von Clemens Krauß und die Aufführung von Beet­hovens Neunter Symphonie unter Leitung von Hans Knappertsbufch.