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Gietzener Anzeiger

I st a n b u l, 19. Mai. 1941.

LÜNoe. mo sie einen großen Flugplatz und auch einen '? Wasserflughafen einrichteten. Nach und nach ent- auch An- ftQnj) dort eine kleine Stadt, in der zahlreiche bri- werden, Offiziere und Soldaten mit ihren Familien uw 1933 wohnten. Die ganze Siedlung erhielt den Namen

pe eine (£amp non Seneldebane. Dieser Flughafen

und mit dieser Stadt durch eine Eisenbahn verbun- ^merifa in den Händen behalten, mögen die den. Hier haben auch die Pipelines nach Hmsa europäer auch daran zugrunde gehen. Das heiße ^Palästina) und Tripolis (Syrien) ihren Beginn. Freiheit der Bölter verteidigen".

Durch sie flössen jährlich etwa 4,5 Millionen Tonnen "°te ureu^ . 3

Rohol. Seit dem deutsch-französischen Wasfenstlll- Aegyptlsche Offiziere Verschwunden, "tand ist die Rohrleitung nach Tripolisist^'llgeleg, %exTut 19. Mai. (Europapreh.) Großes Auf-

und. jetzt haben d>e Iraker auch die Leitung nach L ganzen arabischen Welt das. Der-

liche und dem

Die Ausrufung des Königs von Kroatien.

Kreuzer der Bork-Klasse sowie zwei Zerstörer durch Volltreffer und versenkten zwei kleine Handels­schiffe. Außerdem wurden sechs große Handels­schiffe, darunter ein Tanker so schwer getroffen, daß mit weiteren Verlusten an Schiffsraum zu rechnen ist. Deutsche Jagdflugzeuge zerstörten auf Flug­plätzen der Insel 21iaUa sieben britische Flugzeuge am Hoben und schossen ein britisches Jagdflugzeug vom Illuster hurricane im Luftkampf ab.

In Nordafrika brachten Spähtrupps des deutschen Afrikakorps im Kampfabschnitt von To­bruk bei einem örtlichen Vorstoß eine Anzahl Ge­fangene ein.

Der Feind warf in der letzten Nacht mit schwachen Kräften eine geringe Zahl von Spreng- und Brand­bomben auf Orte des nordwesldeutschen Küstengebie­tes. Die angerichteten Schäden sind unerheblich.

lahrgängr in Arbeit. :ren Ein- frühestens 1 i werden Htungszu- imgen ge-

Oer Wehrmachtbericht.

Berlin, 19. Illai. (DNV.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die deutsche Luftwaffe führte am gestrigen Tage und in bet letzten Nacht harte Schläge gegen bri­tische Seestreitkräfte im Seegebiet um England unb im Mittel meer.

Kampfflugzeuge vernichteten im St.-Georgs- Kanal zwei hanbelsfchiffe mit zusammen 12 000 NRT., warfen westlich ber D 0 n e g a l - V u ch l aus einem stark gesicherten Geleitzug heraus ein Han­delsschiff in Brand unb beschäbigten brei große Frachter schwer. 3m Norbatlantik vernichtete ein Kampfflugzeug einen Tanker von 10 000 VRT.

Deutsche Kampf- unb Sturzkampfflugzeuge beschä­digten in ber Suba-Bucht auf Kreta einen

Haus.

den 49. Geister Kn Ordnung Zuwider, W übet wg land, äu fünf rlust und Sie hatte W. Fäl.

Harte Schläge der deutschen Luftwaffe gegen britische Seeftreitkräste und Handelsschiffe

Oie Lage im Irak

Von unserem Hh-Korrespondenten.

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Dienstag. 20. Mai Ml thmabme von Anzeige« für die Ntitlagtznummer biS8'/,Ubr deöBormittass

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Wtederbolung Malstaffel 1 Abschlüsse Mennenstallel B Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25'/» mehr

Im Rahmen eines feierlichen Aktes im Quirinalspalast in Rom bestimmte, wie schon ausführlich gemeldet, der König und Kaiser Viktor Emanuel aus die Bitte des Führers der Kroaten, Ante Pavelitsch, den Prinzen Aimone von Savoyen-Aosta, Herzog von Spo- leto, zum Träger der Krone von Kroatien. Unser Blld zeigt den König und Kaiser vor seinem Thron. Vor ihm Ante Pavelttsch während seiner Ansprache. Rechts vom Thron der neue König von Kroatien. sBildtelegramm: Scherl-Bilderdienst- [ßuce] M.)

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lericht be, w Mann, 1 Aerkehr )atte, daß abschloß. Sonate

Güdamerikanische Wirtschaft.

Es ist bekannt, daß die südamerikanische Wirt­schaft im Weltkriege 19 1 4/1 8 aus den Lie- ferungen an die Alliierten ein großes'Geschäft ent­wickeln konnte. Damals war Südamerika noch einer der größten Rohstoffmärkte der Welt, der das lie­fern 'konnte, was zum Kriegführen unb zum Lebens­unterhalt kriegführender Länder unbedingt not­wendig war. Heute spielt beispielsweise der Chile- Salpeter, der 19141918 für die Munitions- Herstellung von so außerordentlicher Bedeutung war, t p u m noch eine Rotte, weil er inzwischen durch den Luftstickstoff ersetzt worden ist, den die krieg­führenden Länder selbst Herstellen. Ueberhaupt ist Chile einer der am meisten betroffenen Staaten. Das Chile-Kupfer war im Weltkriege einer der begehrtesten Artikel der kriegführenden Staaten, heute ist der Chile-Markt auch in dieser Beziehung weit in den Rückstand getreten, weil die Kupfer­erzeugung in der Welt nach den letzten statistischen Angaben sich beinahe verdreifacht hat und ihren Schwerpunkt nach für Europa wesentlich näheren Gebieten, nach Stan ab a unb Rhobesien verlegte. In­folgedessen hat England, das im Weltkrieg neben Frankreich und Italien der Hauptabnehmer des chilenischen Kupfers gewesen ist, heute seine Ein­fuhr auf die günstigeren und schnelleren Derbindun- gen zwischen Afrika bzw. Kanada begrenzt, wenn auch der Prozentsatz der tatsächlich nach England kommenden Kontingente dieses wichtigen Metalls durch die deutsche Seekriegführung dauernd stark zurückgeht.

Auch für die übrigen südamerikanischen Staaten, die durch ihren Export nach Europa während des Weltkrieges unerhörte Reichtümer erwarben, ist in diesem Krieg eine starke Flaute eingetreten, die sich recht deprimierend auf die Gesamtwirtschaft aus­wirkt. BoliviensZinnhat zwar Höhere Preise erzielt und sich auch in der Erzeugung erheblich gesteigert, doch ist England nicht mehr in der Lage, zu kaufen. Venezuela, das ber große Petro­leumlieferant Frankreichs war, findet keinen Absatz mehr in Europa, unb die verschiedenen Mais- und Kaffeeländer Südamerikas sind so stark mit Vorräten eingedeckt, daß sie zwangs- läufig zur Vernichtung der wertvollen Naturpro­dukte schreiten müssen. Es ist begreiflich, daß sich diese Absatzschwierigkeiten auf den Lebensstandard der zahlreichen Plantagenbesitzer auswirken und eine unmittelbare Gefahr für die Wirtschaftslage A r g e n t i n i e n 5 und Brasiliens bilden. Ge­rade diese Länder sind in ihrer gesamten Wirt­schaftsstruktur auf Ausfuhr eingestellt, ihr Markt war Europa, der heute völlig verloren gegangen

Monaten 100 000 Mann betragen dürfte. Sie be- itzt etwa 80 Flugzeuge, nach anderen Angaben ogar 300, leichte motorisierte Einheiten, auf deren gute Ausbildung besonderer Wert gelegt wurde, leichte und mittlere Artillerie. Zu diesen Effektiv­beständen kommen noch etwa 100 000 Mann der Beduinenstämme. Die Frage ist aber, ob der Irak über genügend Munition für einen langen Krieg verfügt. Die Engländer haben es nämlich schon seit langer Zeit verstanden, sich um ihre vertraglich fest­gelegten Waffen- und Munitionslieferungen für die irakische Armee zu drücken. Sie erklärten bei jeder Reklamation der irakischen Regierung, da sie ja Ver­bündete seien, so könnten sie die Lieferung ausfüh­ren, wann sie wollten. Auf diese Weise haben sie eit Kriegsausbruch im September 1939 überhaupt Nichts mehr gesandt. Es soll hier nicht vergessen werden, daß die irakische Regierung zu Beginn der Feindseligkeiten alle politischen Gefangenen amnestierte und auch die Reserveoffiziere unter ihnen zu den Waffen rief. So gab man der Einig­keit und dem Willen Ausdruck, alle Iraker in dieser chweren Zeit um Raschid el Kailani im Kampfe bis zum Endsieg zu sammeln.

Schwierige Lage der Engländer in Habbania.

Rom, 19. Mai. (Europapreß.) Aus Bagdad wird gemeldet- daß seit Tagen der Flugplatz von Habbania außerordentlich starken Bombarde­ments ausgesetzt ist, so daß sowohl der Landeplatz als auch die Flugzeughallen vollkommen zer - 'tört sind. Durch sorgfältige Überwachung des Luftraumes um Habbania ist der britische Nachschub auf dem Luftwege völlig unter­brochen. Daher ist die Dersorgungslage der ein­geschlossenen britischen Garnison äußerst bedenklich geworden, so daß in irakischen Militärkreisen mit ber bevor st ehenden Kapitulation der britischen Truppen gerechnet wird. Die Bomben­angriffe auf die im Hafen von Basra liegenden britischen Schiffe sollen von durchschlagender Wir-

|9b Jahrgang Nr. M

Erscheint täglich, außer Sonntags und feiertags Verlagen: Die Illustrierte Gießener Familienblatter Heimat nnBild DieScbolle

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sehen hat in der ganzen arabischen Welt das Ver­schwinden des ehemaligen agypttschen Generalstabs­chefs Mafri Pascha sowie die auf englischen Wunsch von der ägyptischen Regierung ausgesetzte Prämie für feine W i e d e r a u f s i n d u n g erregt. Masri Pascha soll aus seiner Aufsassuna, Aegypten werde durch die Polttik und Kriegfüh­rung Großbritanniens in höchste Gefahr gebracht, niemals ein Hehl gemacht haben. Ebenso hat er wiederholt scharf Stellung genommen gegen das Verhalten der australischen und neuseeländischen Truppen gegenüber der ägyptischen Bevölkerung. Dadurch hatte sich Masri Pascha den Haß der bntt- scken Militärbehörden zugezogen. Von Freunden des Verschwundenen wird berichtet, daß er stch fett län­gerer Zeit durch britische Agenten bedroht suhlte und offenbar einen Anschlag des britischen Geheiin- dienstes fürchtete, dem er sich durch bte Flucht zu entziehen versucht hat. Er soll am 16. Mai per-

in einem Flugzeug der ägyptischen Luftwasfe zu fliehen. Der Apparat wurde zum Landen gezwungen. Die Insassen konnten aber entkommen. Man nimmt an, daß sie sich in Kairo verborgen halten. Die ägyptische Regierung hat 1000 Pfund Sterling für die Angabe des Aufenthaltsortes des Generals, dem Handlungen gegen die Staatssicherheit" vorgewor­fen werden, ausgesetzt. Die letzten telephonischen Mitteilungen aus Kairo besagen, daß seit dem 18. Mai auch der gegenwärtige Oberkommandierende der ägyptischen Armee, General Abdul Rah­man Azarn Pascha, verschwunden ist und daß auch der ehemalige Ministerpräsident Ali Mäher Pascha unauffindbar ist. Es ist noch nicht festzu­stellen, ob die beiden von den Engländern verhaf­tet oder ermordet wurden, oder ob sie sich vor.einem englischen Zugriff verborgen halten. Wie sich jetzt herausstellt, sollen Masri Pascha, Abdul Rahman und Ali Mäher eine Bewegung geleitet haben, die hauptsächlich in Kreisen ber ägyptischen Offiziere Anhänger hatte und sich gegen bie englischen Kriegstreibereien in Aegypten richtete.

Neuer englischer Lustangriff aus syrischen Flughafen.

Beirut, 19. Mai. (Europapreß.) Fünf englische Bombenslugzeuge griffen am Sonntagnachmittag erneut den syrischen Flughafen Rayak an. Es entstand weder Sach- noch Personenschaden. Die Bodenabwehr griff sofort energisch ein unb ver­trieb bie englischen Flugzeuge. Der französische Oberkommissar in Syrien und im Libanon, Ge­neral D e n tz, wandte sich am Sonntagabend im Rundfunk an die Franzosen in Syrien und im Libanon. Nach dem Ueberfall auf Mers-el-Kebir und auf Dakar habe England von neuem französisches Blut vergossen. Man werde gegen jeden Angriff W i d e r st a n d leisten. Die Levantearmee sei bereit, Gewalt gegen Gewalt anzuwenden.

Umbildung des spanischen Kabinetts.

Madrid, 19. Mai (DNB.) Im Zuge der Um­bildung des spanischen Kabinetts wurden Don B e n j u m e a zum Finanzminister, Miguel Primo de Rivera zum Landwirtschafts­minister und Don Juan JosL zum Arbeits­minister ernannt. Nachdem bei den kürzlich erfolg­ten Neuernennungen vorwiegend Militärs neue Ausgaben übernommen haben, handelt es sich bei diesen Ernennungen um alte Falangisten. Die Maßnahmen lassen darauf schließen, daß die spanische Staatsführung die bisherige innen- und außenpolitische Linie der spanischen Politik aufrecht­zuerhalten wünscht.

Wer ftrebt nach Weltherrschaft? Französischer MinisterüberdieAmbitionen der Angelsachsen.

bat eine britische Garnison von runb 1200 Offizie- ren und Soldaten, unter denen sich 700 Assyrer befinden. Seit Beginn der Spannung zwischen Irak und Großbritannien begannen bie irakischen Trup­pen einen Ring um Seneldebane zu [egen, um jede Verbindung der britischen Besatzung mit der Umwelt abzuschneiden. Diese Vorsichtsmaß­nahme wurde bereits zehn Tage vor dem Ausbruch -der Feindseligkeiten getroffen.

Der zweite wichtige strategifche Punkt ist Rut- ba h, ein stark befestigtes Fort, das vom Irak im Jahre 1936 mitten in der Wüste, 120 Kilometer östlich der transjordanischen unb ebensoweit südlich ber syrischen Grenze, gebaut wurde. Es ist bie erste irakische Station, wenn man vom Westen nach Bagdad reisen will, am Kreuzungspunkt der- ftenstraße DamaskusBagdad, HaifaBagdad und TransjordanienBagdad. Rutbah hat einen Flug­hafen, eine Funkstation, eine Hilfsstation mit Kran­kenhaus unb Reservelager, ein Post- und Tele- graphenbüro und eine kleine Garnison zur Siche­rung der Wüstenstraße. Es liegt 430 Kilometer westlich von Bagdad unb 330 Kilometer westlich vom Flughafen Habbania. Die außerorbentliche strategische Bebeutung bes Platzes, geht aus bieten Angaben hervor und erklärt, warum die Englänber zahlreiche Luftangriffe von Palästina unb Trans- jorbanien auf Rutbah durchführen, das doch nur eine große Polizeistation inmitten der Wüste ist

Der dritte Platz von großer Bedeutung, wo sich Iraker und Engländer im Kampfe befinden, ist Basra im äußersten Süden des Iraks, 615 Kilo­meter von Bagdad entfernt. Die Stadt liegt am Zusammenfluß von Euphrat unb Tigris, dem so­genannten Schatt-el-arab, der die natürliche Ver­längerung des Persischen Golfes bildet. In Basra landeten die Engländer auch im Jahre 1914 ihre indischen Truppen, um den Irak zu besetzen. Sie erreichten Bagdad aber erst nach 40 Monaten ann 1. März 1917. Auch diesmal kamen die englischen Truppen von Indien, sie bildeten den Hauptgrund für den Konflikt zwischen dem Irak und England. Erst versuchten die Engländer, zunächst eine Basis einzurichten, um dort immer mehr Truppen aus Indien zu konzentrieren unb schließlich gegen Bag­dad als wichtigstes Ziel durchzustoßen. Em solches Unternehmen muß feljr breit angelegt werden und erfordert viel Zeit. Der Erfolg jedoch bleibt wegen der vielen Schwierigkeiten zweifelhaft.

Unter den Orten, die sonst in den Heeresberichten genannt werden, ist das bereits erwähnte C a m p vl.Raschid, dessen Flugplatz 1920 erbaut, fun Kilometer vor Bagdad liegt und häufig das Ziel englischer Bombenangriffe ist. Der irakifche Ge­neralstab hat vorausgesehen, daß dieser Platz wegen der Nähe der Hauptstadt englischen Angriffen be­sonders ausgefetzt fein würde und hat deshalb ent­sprechende Abwehrmaßnahmen getroffen.

Die Besetzung der wichtigen Petroleum- quellen im Norden des Iraks durch irakische Truppen wurde gleich zu Begjnn des Krieges be­kannt. Wichtigster Ort in diesem Petroleum-Gebiet ist Kerkuk, 340 Kilometer nördlich von Bagdad,

1s Land- r Antrag, achweisen.

vickhlsche Uwtoerftätsbnuf erei 8. tage General-Anzeiger für Oberhessen $*t«t6e!uS<»altT«6e 7-»

hing gewesen sein.

Der irakische Heeresbericht vom 18. Mai meldet: An der Westfront griffen unsere Pattouillen mit Unterstützung von irregulären Streitkräften kindliche Panzerwagen an unb zwangen sie zum Rückzug. An der S ü d s r o n t griffen unsere Streit­kräfte mit Unterstützung der Stämme der Gegend die feindlichen Lager von Maa/,uil und Alchouaiba bei Basra an. Sie über­raschten den Gegner und fügten ihm beträchtliche Verluste bei. Unsere Truppen^ nahmen den Kontakt mit feindlichen Panzerabteilungen auf und zwangen sie, in ihrem Lager Zuflucht zu suchen. Unsere Bombenflugzeuge griffen in der Wüste britische Panzerwagen an unb zerstörten verschiedene. Un­sere Kampfflugzeuge führten Erkundungsflüge über Senneldebane unb anderen Plätzen burch. Feind- Flugzeuge überflogen die Hauptstadt Bagdad Truppenkonzentrationen. Drei Bomben über Lager von Raschid erreichten ihr Ziel nicht.

Die Kämpfe im Irak haben sich nunmehr auf Drei Gebiete konzentriert. Zunächst wurde Hab­bania genannt, wo die ersten Zusammenstöße zwischen irakischen und britischen Truppen erfolg­ten. Habbania liegt auf halben Wege zwischen der ersten Wüstenstation R a m a b i und der Stadt Feludschia am Euphrat. Es wurde von der britischen Luftwaffe bereits in den ersten Tagen len. Das ber Feindseligkeiten bombardiert. Das Ziel der vri- mben ab nschen Bombenangriffe war die Brücke über den ioen, um Euphrat, über die die Straße RamadiFeludschia erzielen. führt. Die Brücke wurde teilweise zerstört.

Als die Engländer seiner Zeit nach Bagdad ge­kommen waren, hatten sie im Süden der Stabt ein großes Truppenlager Camp al Hueneidi eingerichtet und dort einen Flugplatz gebaut. Gemäß der Klausel des anglo-irakischen Vertrages 100m 30. Juni 1930 verpflichteten sich die Eng­länder, fünf Jahre nach Ratifizierung des Vertra­ges diesen Platz der irakischen Armee zu überge­ben. Nach Ablauf dieser Frist übernahmen die Iraker dieses Lager und gaben ihm den neuen Namen Camp el Raschid. Die Engländer hin­gegen wählten ein riesiges Gelände beim Hab- oania-See zwischen Ramadi und Feludschia,

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Haifa außer Betrieb gesetzt. Es darf aber nicht vergessen werden, daß sich in Haifa riesige Tanks 3er Iraque - Petroleum Compagnie befinden, Die runb 400000 Tonnen Vorräte enthalten, und zwar sowohl Rohöl als auch Benzin. So muß die Frage □b die Abschneidung der Oelleitung schon bald eine Verschlechterung der Versorgung der britischen Streiiträfte im östlichen Mittelmeer zur Folge haben wirb, verneint werden. Dies umsomehr als che eng- Uschen Streitkräfte aus anderen Quellen versorgt werden können, aus Abadan und von Bahrein- Inseln über den Persischen Golf und das Rote Meer. Immerhin ist dieser Weg schchlenger und Länger als die Pipeline nach Haifa Die Engländer Laden neue Kontingente jetzt in Kuweit aus und bringen sie von dort auf Dampfern nach Basra.

Die irakische Armee hat m 5ri^115361^1 einen Stand von rund 40 E Mann, der sich g eich .ersucht hat. Er soll am io. lutai Der-- U SwnSÄ "n letzten l lucht haben, in B-gte.tnng zweie- weiterer Offiziere

Genf, 19. Mai. (DNB.)Es handele sich nicht um eine Hilfe für England, sondern um ein groß angelegtes Unternehmen zur Erringung der Wett- Hegemonie", schreibt der frühere französische Mini­ster S p i n a s s e in ber ZeitungL'Effort mit Bezug auf die Vereinigten Staaten. Alle Maßnah­men des Präsidenten Roosevelts feft einem Jahr zeigten offenkundig, daß sich die Vereinigten Staa­ten als die Nachfolger des brittfchen Imperiums betrachten. Die amerikanischen Ambitionen, die sich bisher in gewissen Grenzen hielten, enthüllten sich in ihrer ganzen Schamlosigkeit und Brutalität. Hin­ter den aroßen Phrasen, die dazu bestimmt seien, die amerikanische Bevölkerung zu täuschen oder besser gesagt, in eine bestimmte Richtung zu lenken, seien die wahren amerikanischen Pläne zu erkennen. Die Wettbeherrschung durch die Angel­sachsen sei auf der Beherrschung der gro­ßen See st raßen begründet. Hinzu komme das eifersüchtig gehütete Monopol der H a u pt- roh st 0 ff e wie Wolle, Baumwolle, Kautschuk, Erd­öl usw. sowie der Goldstandard, der den armen Völkern auferlegt fei wie die Kette den Schwer­verbrechern. Das feien bie Mittel, mit benen bie Angelsachsen die Wett beherrschen, und diese Mittel