Ausgabe 
20.2.1941
 
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Aus -er engeren Heimat

VfB.-R., 7,55 Meter.

i. Es stach sich ei ' sich im Heu besä

Sie SailenwetNämpse des VfV.-Reichsbchn.

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uni> schwer, alles zu erklären, was seine Frau ms, die Summe von Unglück noch durch die Der-

betrat. nner pr unurmnnh nnta«* iihX I C.VC... ..I. er 1 r. _ r . '

30 Fortsetzung.

(Nachdruck verboten.)

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"fbltit gibt den Schuhsohlen 3 fache Haltbarkeit und macht Sie wasserdicht!

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mal etwas aus! seiner abwarten! veranlaßt hatte.

büßung einer Freiheitsstrafe zu vergrößern."

Ehe ich die Anklage formulieren kann, müssen erst noch die nötigen Beweiserhebungen gemacht werden. Neue Vernehmungen, die ärztliche Unter- suchung, Nachprüfung wegen des Privatlebens von Kühlitz und ähnliches. Zunächst muß ich Sie in Haft behalten. Es steht Ihnen frei, dagegen Be­schwerde einzulegen."

3 0 - M e t e r - L a u f: 1. Mellinger, VfB.-R., 4,0 Sek.; 2. Schlösser, Betzdorf, 4,0 Sek.; 3. Kölges,

Kugel st ohen: 1. Kill, ter; 2. Zimmer, VfB.-R., 7,

Zwenke dran bei jedem Schritt:

r £eine I Sohlen ;

Umwege des Herzens

Roman von H.S. Hansen

Copyright by Prometheus Verlag Dr. Eich acker Grobengell

auf eine 50jährige Tätigkeit bei der Firma Buderus in Lollar zurückblicken. Durch einen eigenartigen Unfall ging ein Pferd des Landwirts K. Wagner rc" n~J* "ch einen 9 Zentimeter langen Draht, befand, durch die Lunge. Obwohl der Drayt in der Veterinärklinik entfernt wurde, konnte das Tier nicht gerettet werden.

Korn hat nur aus Angst ein falsches Geständ­nis abgelegt, weil er sich in alle möglichen Indizien verwickelt sah. In Wirklichkeit bin ich der Täter."

Setzen Sie sich bitte." Der Staatsanwalt ließ sich schwerfällig nieder.

Wollen Sie mir das nicht ein wenig näher er­klären, Herr Koßmann?"

gekommen war, sonst wären die Leistungei besser gewesen. Ohne Gegner siegte somit W.....

mit 6,49 m vor Buchner und Decher, die beide nur geringe Weiten sprangen. (5,87 und 5,76 m.)

Den Dreisprung gewann erwartungsgemäß D^e ch e r mit 12,27 m vor Feller (Dillenburg) und

betraf, aber er überwand sich tapfer und war Fecht dankbar, der sehr viel Takt und Verständnis zeigte, ohne daß darunter die wahrheitsgemäße Darstellung litt. p

Kameradichaslsabend in fein Äereinslokal von Gast­wirt Wolf eingeladen, dem die Mitglieder zahlreich gefolgt waren. Vereinsführer Hermann sprach Worte der Begrüßung, wobei er besonders erwähnte, daß es feit langer Zeit wieder einmal möglich sei, einen solchen Abend mit einem reinen turnerischen Programm zu bestreiten. Mit einem anschließend ge­meinsam gesungenen Lied wurde die Feier einge­leitet. Unter Leitung von Oberturnwart A m e n d nahmen 25 Jugendturner und 16 Turnerinnen an den Vorführungen teil, die abwechselnd Körperschule und Hebungen an den Geräten zeigten; außerdem zeigten die Turnerinnen zwei schöne Volkstänze. Alle Vorführungen fanden lebhaften Beifall. Eine gute Musikkapelle sorgte für weitere Unterhaltung. Anschließend hielt Tanz die Mitglieder noch einige Zeit beisammen. ZumTag der Polizei" wurde

Ich habe damit gerechnet und beschwere mich nicht dagegen. Ich möchte den Eindruck vermeiden, als wenn ich auf Grund meiner bürgerlichen Stel­lung anders behandelt zu werden wünsche als ein einfacher Mann."

Ganz wie Sie wollen. Jedenfalls wird Ihr Ver. leidiger anderer Ansicht sein. Aber das haben Sie mit ihm auszumachen."

Koßmann unterschrieb das Protokoll und wurde zum Untersuchungsrichter gebracht. Am nächsten Tage wurde er dem Gerichtsarzt vorgeführt, der eine genaue Untersuchung der drei kleinen Narben von dem Schrotschuß vornahm. Als er feststellte, daß eines der Körner noch im Körper steckte, ent­schied er, dieses müsse operativ entfernt werden, da es als Beweismittel dienlich sein könne.

Darauf vertauschte Koßmann seine Zelle mit dem Anstaltslazarett und wurde wenige Stunden später operiert. Es handelt sich nur um einen kleinen Ein­griff, da das Schrotkorn nur drei Zentimeter unter der Haut in der Muskulatur des linken Beckens lag

Am zweiten Tage der Hast suchte Justizrat Hirte seinen Klienten auf. Die Begrüßung verlief von feiten Koßmanns förmlich, von feiten des Anwalts lebhaft und aufgeräumt.Wir werden Sie schnell hier heraushaben, Herr Koßmann. Einmal liegt kein Fluchtverdacht vor und dann habe ich bei der Lektüre der Aussagen Korns festgestellt, daß sie eine erfreuliche Bestätigung für alle Ihre Angaben enthalten, was die Reihenfolge der Schüsse anbe- trifft. Ergibt nun auch noch die Untersuchung des Schrotkorns, daß es mit denen identisch ist, die in der Waffe des Kühlitz enthalten waren, so ist Ihre Situation ausgezeichnet. Den Hastentlassungsantrag werde ich morgen oder übermorgen stellen, sobald das ärztliche und wasfentechnische Gutachten vor­liegen.

Ich möchte nicht, daß ein Haftentlassungsantrag gestellt wird, Herr Justizrat."

Hirte sah ihn fassungslos an.Aber warum denn nicht? Das ist doch die einfachste Selbstverständ­lichkeit."

Ich würde es bedauern, wenn man glauben könnte, ich nähme auf mein? bisherige Stellung im Leben Bezug, um eine andere Behandlung zu ver- langen, als sie Verhafteten in meiner Lage sonst zugebilligt wird'"

Nehmen Sie es mir nicht übel, Herr Koßmann, aber Ihre Einstellung ist schon förmlich krankhaft Ehrgefühl ist eine schöne Sache, aber bei Ihnen ist es nicht mehr Ehrgefühl, sondern die Sucht, gegen sich selbst anzukämpfen. Sie haben mir Vollmacht für die Verteidigung gegeben und müssen es sich nun gefallen lassen, daß ich nach eigenem Gutdün­ken handele. Guten Morgen." Der Anwalt erhob sich brüsk und verließ seinen Klienten.

Gegen Abend suchte Frau d'Oleron Doktor Hirte auf.Stellen Sie sich -vor, gnädige Frau, dieser Starrkopf will nicht einmal aus der Haft entlassen werden." Er berichtete aufgeregt von der Unter­redung mit Koßmann.

Daran stören Sie ftduam besten nicht. Mein Schwiegersohn ist seelisch W deprimiert, daß er nicht mehr als ganz zurechnungsfähig angesehen werden kann. Jedenfalls müssen Sie alles tun, um seine Haftentlassung durchzusetzen."

Ganz meine Meinung. Sobald die Gutachten vorliegen, werde ich Haftbeschwerde einreichen.

Es dauerte einen Tag länger, bis Justizrat Hirte bei der Einsichtnahme in die Akten erfahren konnte, daß der Gerichtsarzt bekundete, das Alter der Narbe stimme mit den Angaben Koßmanns über­ein. Die Schußkanäle der Schrotkörner gingen von hinten nach vorn. Also müsse der Schuß hinterrücks abgegeben worden sein. In dem Bericht des Waf­fensachoerständigen hieß es, daß das bei Koßmann entfernte Schrotkorn denen entspräche, die in der Ladung des Kühlitzschen Gewehres gewesen seien. Die Feststellung sei einfach gewesen, weil in dem Drilling noch die abgeschossene Patrone vorgesun« den worden war.

Dann fand sich ein neues Protokoll über eine Vernehmung Korns. In diesem bekundete der Wil« derer, er habe das Geständnis in der Verhandlung nur abgelegt, um der Todesstrafe wegen Mordes zu entgehen und eine Zuchthausstrafe eher hinzu- nehmen als eine Hinrichtung. Im übrigen hielt Korn in allen Einzelheiten an seinen ursprünglichen Aussagen über die Reihenfolge der Schüsse fest.

Die polizeilichen Ermittlungen zur Nachprüfung der Angaben Koßmanns über seinen Auftrag in dem Berliner Detektivbüro, seinen Auftrag an die Hamburger Anwälte und sein Geschenk für die Familie Korn hatten eine restlose Bestätigung aller von Koßmann gemachten Aussagen gebracht.

Die Nachforschungen über das Privatleben Küh­litz' ergaben lediglich, daß er sehr viel weibliche Bekanntschaften gepflegt hatte, unter Kollegen und Bekannten als Schürzenjäger galt, und daß er sehr häufig Damenbesuch in seiner Wohnung empfing. Ueber Besuche Gitta Koßmanns konnte die Polizei keine Zeugen beibringen.

_________________(Fortsetzung folgt.) _

Wenn man den sportlichen Erfolg und die Lei­stungen bei dieser Veranstaltung mit denjenigen früherer Wettkämpfe vergleicht, muß man zu der Feststellung kommen, daß sich die Leichtathletik all­gemein, besonders aber in unserem heimischen Be­zirk sichtbar verbessert hat. Noch selten wurden so gute Leistungen gezeigt, wie am vergangenen Sonn- tag.

Mit dem 30-m-Lauf für Frauen nahm die Haupt­veranstaltung am Nachmittag ihren Anfang. Die bekannte Kurzstreckenläuferin Frl. Kirchhoff (Kassel) siegte knapp, aber sicher vor Frl. Quast- hoff (Betzdorf) und Frl. Hedderich (Kassel).

Im Kamps der Sprinter aualifizierten sich aus den Dorläufen Zerndt, Müll, Weiler (alle VfB.-R.), Landgrebe (Kassel) und Buchner (Betzdorf) für die Entscheidung. Offensichtlich in dem Bestreben, die­sen kurzen Sprint bereits pm Start zu gewinnen, verursachte Buchner eine Reihe von Fehlstarts. Es dauerte recht lange bis zu einem einwand­freien Start, wobei dann noch zu allem Ueberfluß Möll sitzenblieb. Weiler kam auch nicht schnell Bfort und mußte kämpfen, um in 3,4 Sek.

er und Zerndt (der als 42jähriger immer noch zu den schnellsten Sprintern des Bezirks ge­hört) auf die Plätze zu verweisen.

Im Kugelstoßen natürlich Dr. Lu h. Für diesen Wettbewerb hatte man mit der Teilnahme der besten Kugelstoßer aus dem Bereich gerechnet. In deren Abwesenheit kam Dr. Luh zu einem leichten Sieg, wobei all seine Würfe an der 15-m-Grenze tagen. Sein bester Wurf mit 15,27 Meter ist aus­gezeichnet. Zweiter wurde Landgrebe (Kassel) mit der ebenfalls recht guten Leistung von 12,71 Meter, vor Decher, VfB.-R. Gießen, 11,39 m und Garn (Marburg) 11,26 m.

Für Weiler war im Weitsprung Zehnter (Kassel) als Gegner vorgesehen. Schade, daß dieser nicht *'*--------r*~ri " " " [en noch

Fecht wußte schon wenige Minuten nach Beginn der Erklärung Koßmanns, daß dieser die Wahr­heit sprach. Logisch reihte sich ein Geschehnis an das andere. Sein Beruf hatte den Staatsanwalt hart gemacht gegenüber den Nöten der Menschen.

Ich stehe heute als Beamter vor Ihnen, Herr Koßmann, und müßte es mir versagen, ein mensch- llches Wort an Sie zu richten, das über die mir aezoaenen Grenzen hinweggeht. Bevor ich Ihre Aussagen protokollieren lasse, möchte ich Ihnen aber doch sagen, daß Sie sich in Dinge hinein­drängen ließen, die furchtbar auf Ihnen lasten müssen und die weit über die Befugnisse des ein­zelnen hinausgehen. Geständnisse von Verbrechern dobe ich oft gehört, auch ganz freiwillig gegebene von Männern, die sich selbst stellten, aber ein Fall wie der Ihre gehört Gott sei Dank zu den größ­ten Seltenheiten." Dann beauftragte er durch den Fernsprecher seinen Protokollschreiber, sofort zu kommen.

Ich habe noch eine Bitte, Herr Staatsanwalt. Können^Sie nicht Korn, der gestern verurteilt wor­den ist, sofort Mitteilung von Der Wendung geben?"

"Wenn es Sie beruhigt, gern. Ich rufe sofort den Anwalt an, der Korn aufsuchen kann."

Fecht rief den Verteidiger an und erntete von diesem Ausrufe der größten Ueberraschung. Er versprach, seinen Klienten sofort aufzusuchen und von der Angst um sein Leben zu befreien.

Dann wurde in zweistündiger Arbeit ein um­fangreiches Protokoll über die Aussagen Koßmanns ausgenommen. Es war für ihn unendlich peinlich

.Hetzt habe ich noch eine Reihe von Fragen an Sie, Herr Koßmann.

Bitte sehr."

Ich kann etwas offener sprechen, als ich das geheimhin tue, weil Ihr Fall ganz aus dem Rah­men des Normalen herausfällt und deshalb gleich oorwegschicken, daß Ihre Angaben, die Sie von dem Verdacht des Mordes retten, eine Stütze durch unsere Ermittlungen am Tatort und durch gewisse Bekundungen Korns finden. Sie hatten nur die Absicht, Kühlitz zu einem Zweikampf ohne Zeugen zu zwingen, um jede Möglichkeit dafür auszu­schalten, daß die Oeffentlichkett sich mit der Ange­legenheit beschäftigen konnte?"

Jawohl."

Und wie dachten Sie es sich, wenn Sie ernst« lich verwundet worden wären, was auch dann noch möglich war, wenn Sie Kühlitz gleichzeitig oder hinterher tödlich trafen?"

CJcf) habe Beziehungen zu dem Inhaber einer Privatklinik, der die Heilung besorgt hätte, ohne daß jemand ein Wort davon erfuhr. "

Und wenn Sie sich gar nicht vom Platz mehr hätten wegschleppen können ober selbst getötet wor­den wären?"

.Damit mußte ich natürlich rechnen. Das ließ sich nicht vermeiden, denn einen regelrechten Mord oder Totschlag wollte ich doch nicht begehen. Aus diesem Grunde gab ich ihm die Chance in dem Zwei­kampf."

Wir werden zur Nachprüfung Ihrer Angaben durch einen Arzt Ihre durch den Schrotschuh erlit­tenen Verletzungen nachprüfen müssen."

Natürlich."

Wollen Sie sich jetzt darauf berufen, daß Sie in Notwehr gehandelt haben?"

Die juristische Formulierung überlasse ich ganz den dafür zuständigen und geschulten Herren. Ich habe lediglich meine Pflicht getan, indem ich den Verlauf der Tat so schilderte, wie er der Wahrheit entsvricht."

Ihr Anwalt wird zweifellos damit operieren."

Wenn er es für richtig hält, meinetwegen. An einer Verurteilung liegt mir natürlich nichts. Was ich als Pflicht ansehe, ist selbstverständlich nicht mit dem Bestreben zu identifizieren, daß ich nun ver­urteilt werden möchte. Läßt sich der Begriff Not- wehr mit dem Gesetz vereinbaren, so ist das um so besser. Noch allem, was ich durch einen Menschen erleben mußte, den ich Freund nannte und der mich hintergangen hat, fühle ich keineswegs das Bedürf-

Im Rahmen des Hallenfestes führten die Ma,, burger Gewichtheber unter Führung von Antoi Gary einen Kam^f durch, bei dem sie 2715 Psuu) erreichten, eine Leistung, die außerordentlich gut isi, Gary brachte es dabei im beidarmigen Stoßen auf 250 Pfund.

vußball

Lollar I. Watzenborn-Steinberg I. 1:8 (0:4).

Zum erstenmal griff am Sonntag der Meiste der Bezirksklasfe,Teutonia" Watzenborn - Stein berg, in die Tschammerpokalspiele ein. Gegner wo; der Meister der Kreisklasse, die 1. Mannschaft bei VfL. Lollar. Dem Schiedsrichter Hofmann, Wieseck stellten sich die Gäste mit:

©aller; K. Schmandt, Fett; O. Burger, Hedrich, Wehrum; W. Häuser, Heil, Horn, Harnisch, Fische Horn, aus der Mannschaft der Bereichsmeister;

03 Kassel, war diesmal die Sturmführung über, tragen worden, der seine Aufgabe zur vollen Zu frieoenheit löste. Wenn er auch selbst nur einmal den gegnerischen Torhüter schlagen formte, so war er doch durch seine ausgezeichneten und genauer Vorlagen an vielen Erfolgen des Gästesturmes be tei^gt. Die Platzbesitzer hatten eine annehmbare Elf auf die Beine gebracht, die.dem Bezirksklafsei,- meifter Watzenborn-Steinberg in den ersten 24 Spielminuten hartnäckigen Widerstand leistete. Nach dem Ziegler im Tor der Lollarer schon einige ge­fährliche Torschüsse gemeistert hatte, mußt« er ir der 21. Minute den von Horn placiert geschossener Ball zum ersten Male aus dem Netz holen. Dieser Treffer gab der Gastmannschaft einen starken An­trieb, und bas Spiel würbe nun mehr unb mehr überlegen gestaltet. Lollars Linksaußen Fey rutschü auf dem glatten Boden aus und muhte vorüber- gehend das Spielfeld verlassen. Einen von How an die Querlatte geschossenen Ball nahm Harnisch an der Strafraumgrenze auf, unb scharf sauste bei Ball 3um zweiten Male in die äußerste Torecke Nicht lange bauerte es unb derselbe Spieler schoß einen vom Tormann abgelenkten Ball zum dritten Treffes ein. Der Rechtsaußen W. Häuser erzielte im Alleingang Nr. 4. Bei Hörstel, dem Verteidiger der Platzmannschaft, trat bann wieber eine alte Verletzung zutage, so baß auch hier von einem Aus- fall dieses Spielers gesprochen werben kann.

Die zweite Hälfte begann mit stürmischen Angris. fen ber Lollarer. Aber schon nach einigen Minuten waren bieTeutonen" wieber feldüberlegen. Die Verteidigung war zu weit aufgerückt. Eine weite Vorlage aus dem Hinterhalt fand den Rechtsaußen der Platzmannschaft auf dem Damm. Er konnte von niemand mehr eingeholt werden, unb Lollar fjatte auf 4:1 verkürzt. Auch in ber Folge verlegte sich bie Platzmannschaft auf gefährliche Durchbrüche, bie ihnen noch leicht den einen ober anderen Erfolg hätte bringen können. Aus einem Gedränge vor dem Tore 'ber Platzmannschaft kam ber Ball zu dem freistehenden W. Häuser, ber prompt durch den fünften Treffer den alten Torunterschied wie­der herstellte. Der Halbrechte Heil stellte 4 Tlinutem später das Resultat auf 6:1. Als dann ber linke Läufer Lollars im eigenen Strafraum an bem zu Fall gekommenen Mittelstürmer Horn eine grobe Unsportlichkeit beging, war Fett die Gelegenheit! geboten, den fälligen Elfmeter zum siebten Tore zu verwanbeln. Das Endresultat stellte 6 Minuten vor Schluß der Rechtsaußen durch Nr. 8 her.

Vor diesem Spiel standen sich bie Jugendmann­schaften beider Vereine gegenüber. Auch hier siegten die jungenTeutonen" mit 8:1, nachdem sie bei Halbzeit mit 3:1 geführt hatten.

Selbstverständlich, Herr Staatsanwalt. Ich muß dazu etwas weiter ausholen." Mit regelmäßiger, fast monoton wirkender Stimme erstattete er Be­richt. Wie am Morgen bei Justizrat Hirte vergaß er nichts, was von Bedeutung war, ging nur ein- iührlicher darauf ein, was ihn zu iden Haltung bis zur Urteilsfällung

guten Leistung von 5,29 m und Frl. Quafthoff (Betz­dorf) 5,11 m gewonnen wurde.

3m Hochsprung enttäuschte die Gaumeisterin Frl. Staudt (Limburg) leider, da sie nach der über­sprungenen Höhe von 1,30 m die Latte bei 1,40 m bereits warf. Dagegen war ihre Leistung im Kugel­stoßen sehr gut. Mit 11,53 m erreichte sie vor Quasthofs eine beachtliche Weite.

Die Ergebnisse:

\ Männer:

30-m-Laus. 1. Weiler, VfB.-R. (WH.) = 3,4 Sek; 3. Buchner, Betzdorf = 3,4 Sek.; 3. Zerndt, VfB.-R. -- 3,5 Sek.

W e i t f p r u n g : 1. Weiler, VfB. (WH.) = 6,49 Meter; 2. Buchner, Betzdorf = 5,87 Meter; 3. Decher, VfB. (WH.) = 5,76 Meter.

Kugel st oßen: 1. Dr. Luh, Gießen, 15,27 Meter; 2. Landgrebe, Kassel (W.-H.), 12,71 Meter; 3. Lecher, VfB. W.-H., 11,39 Meter.

Dreisprung: 1. Decher, VfB. (W.-H.), 12,27 Meter; 2. Feller, Dillenburg, 11,52 Meter; 3. Wei­ler, VfB. (W.»H.) 11,47 Meter.

Frauen.

3 0-Meter-Lauf: 1. Kirchhoff, Kassel, 3,8 Sek.; 2. Quasthoft, Batzdorf, 3,9 Sek.; 3. Hedderich, Kassel, 4,1 Sek.

Weitsprung: 1. Kirchhoff, Kassel, 5,30 Meter; 2. Hedderich, Kassel, 5,29 Meter; 3. Quasthoff, Betz­dorf, 5,11 Meter.

Kugelstoßen: 1. Staudt, Limburg, 11,53 Meter; 2. Quasthoff, Betzdorf, 9,78 Meter; 3. Lauer, VfB.-R. Gießen, 9,03 Meter.

Dreikampf: 1. Quasthoff, Betzdorf, 102,5 Punkte; 2. Kirchhoff, Kassel, 101 Punkte; 3. Hedde­rich, Kassel, 70,5 Punkte.

Hitler-Jugend:

30-Meter-Lauf: 1. Feller, Dillenburg, 3,4 Sek.; 2. Weege, Dillenburg, 3,5 Sek.; 3. Ankel, Dillenburg, 3.5 Sek.

Weitsprung: 1. Ankel, Dillenburg, 5,60 Me­ter; 2. Feller, Dillenburg, 5,57 Meter; 3. Reifenrad, Betzdorf, 5.52 Meter.

Kugelstoßen: 1. Reifenrad, Betzdorf, 12,09 Meter; 2. Feller, Dillenburg, 10,67 Meter; 3. Ket­terer, Mtv. Gießen, 10,21 Meter.

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Oer älteste Alsfelder Einwohner gestorben.

8 A l s f e l d , 19. Febr. Gestern verstarb der älteste Einwohner ber Stadt Alsfeld, Rentner Karl Gundrum, kurz vor Vollendung feines 9 6. Lebensjahres. Der Verstorbene war als Besitzer des ehemaligen HotelsZur Krone" in Alsfeld, das inzwischen niebergelegt worden ist und an dessen Stelle ber Postneubau errichtet würbe, weit über bie Grenzen feiner Heimatstadt hinaus, infolge seines geselligen und humorvollen Wesens, bekannt. Der frühere Großherzog Ludwig IV. weilte gern unb oft in berKrone". Auch im öffentlichen Leben hat Gunbrum eine bebeutenbe Rolle gespielt. Er war mehrere Jahre ßanbtagsab- georbneter für bie Stabt unb ber letzlebenbe Grün­der ber heutigen Möbelfabriken Alsfelb-Türpe, deren Vorstand er mehr als 40 Jahre angehörte. Der Verstorbene erfreute sich noch bis vor wenigen Wochen einer außerordentlichen körperlichen unb geistigen Rüstigkeit. Mit dem alten AlsfelderKro- nen"-Wirt Karl Gundrum ist ein interessantes Stück Alsfelder Vergangenheit dahingegangen.

Landkreis (fließt

(D Großen-Linben, 17. Febr. Am Sams­tagabend fand im Saale ber Gastwirtschaft Schaum durch den Turnverein eine Veranstaltung zu­gunsten des W H W. statt. Der stellvertretende Ver­einsführer Ernst Degen begrüßte die Besucher. Sein besonderer Gruß galt dem Ortsgruppenleiter ber NSDAP. Dr. Karl Römer unb ben Wehr­machtsurlaubern. Dann wies er barauf hin, baß auch in der jetzigen Zeit bie Leibesübungen nicht vernachlässigt werden dürften. Im Anschluß hieran gaben alle Abteilungen des Turnvereins Proben ihres Könnens. Bodenturnen, rhythmische Tänze. Ballspiele usw. wechselten einander ab. Auch am Barren zeigte eine aus älteren unb jüngeren Tur­nern zusammengestellte starke Riege, daß die Uebun­gen an Schwierigkeit unb Schönheit ber Ausfüh­rung gegenüber früher nichts eingebüßt hatten unb baß das Geräteturnen gut gepflegt wird. Zusam­menfassend ist zu sagen, daß, obwohl eine große Zahl guter Turner zur Zeit unter den Fahnen steht, der Abend in allen Teilen als wohlgelungen anzusehen ist und die Besucher einige genußreiche Stunden erlebten. Ein stattlicher Betrag konnte als Reinerlös bem WHW. abgeführt werben.

! Großen-Linben, 19. Febr. A" ber Wan- berung, die ber Z w e i g v e r e i nH ü t t e n b e r g" vom VHC. am Sonntag unternahm, beteiligte sich eine große Schar von Wanderern. Vom Bahn­hof Lang-Göns ging es über Hochelheim durch bas schöne Schwingbachtal nach Klein- unb Groß-Rech- tenbach, wo eine Kaffeepause gehalten würbe. Der Rückweg führte über Lützellinden nach Großen- Linben.

> L a u b a ch, 18. Febr. Der Presseamtsleiter ber Ortsgruppe Laubach, Pg. Adolf Silß, ber seit Kriegsbeginn zur Wehrmacht eingezogen ist, würbe zum Feldwebel befördert.

/^Ruppertsburg, 18. Febr. Zu zeigen, wie man aus alten Kleidern neue macht, war die Aufgabe, die sich Fräulein Oechelhäu - s e r von ber landwirtschaftlichen Schule in Grün­berg für ihren Kursus gestellt hatte, ben sie in den beiden letzten Wochen hier hielt. Sie sand ausmerk- fame Teilnehmerinnen. Manche wertvolle Arbeit wurde angefertigt

Kreis Wetzlar.

ch Wißmar, 18. Febr. Am Samstag hatte ber hiesige Turnverein seine Mitglieder zu einem

ein Geldbetrag gespendet. Ueber die gute Zusam­menarbeit mit allen Gliederungen sprach sich ber Vereinsiührer noch einmal aus. Ehrenmitglied H. Tobt bankte allen Mitwirkenben unb gab seiner Freube barüber Ausbruck, daß der Verein jetzt wie­der feinem Namen Ehre mache. Eine Mannschaft konnte aus ben Kämpfen um bie Dannmeisterschaft für Geräteturner als Sieger hervorgehen und wirb am kommenden Sonntag an den Gebietsmeister« schäften beteiligt fein. An einem vorgesehenen Dorf» gemeinschaftsaoend im März wird Der Turnverein ebenfalls wieder mit Vorführungen beteiligt sein. Der Hüttenarbeiter Heinrich Bi11endorf kann

2 Funk, Betzdorf, 4,43 Meter; 3. Mellinger, Df-, R. Gießen, 4,36 Meter.

~"lges, Betzdorf, 8,40 Mo ',85 Meter; 3. Mellinger,

Den Dreikampf ber Männer gewann Dr. Luh mit 1600 Punkten vor Weiler mit 1466 Punkten und Landgrebe (Kassel) mit 1396 Punkten.

Aus den Wettkämpfen der Frauen ist ber Weit-

spnmg hervorzuheben, der von Frl. Kirchhoff,^., ömlunei Achsel) mit ber ausgezeichneten Leistung von 5,30 Betzdorf, 4,1 Sek. Dleter^vo^Fr^ Hedderich (Kassel) mit der ebenso! W e i tsp r ung : 1. Kölges, Betzdorf, 4,55 Meter;