Ausgabe 
20.1.1941
 
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mit Tschungting abzuschließen.

III.

Das

Emst von Niebelschütz.

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Deutsche Reichspost

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Sofia, 18. Jan. (Europapreß.) Das bulgarische Gbranse genehmigte den Haushalt des Knegsrni- ni eriums. Der Berichterstatter, Abgeordneter An- hr jesf, erklärte, der Haushalt sei im Verreich zu hn der Nachbarstaaten klein. Die bulgarische Armee ho>e sich trotzdem in der Geschichte als eines der Merften Heere erwiesen. Der Abgeordnete General jnoff führte aus, Bulgarien stelle wegen seiner «e graphischen Lage einen Kreuzungspunkt zv-ischen Ost und West dar. Die Sicherheit D.Hgariens durch eine gute Diplomatie und ein star.

Heer müsse gewährleistet werden. Die Ausga. t) n für das Heer im Staatshaushalt betrügen 29 VT), der gesamten Staatsausgaben. Dies sei in die-

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Abgesehen von dem propagandistischen Groß­angriff, der mit der belgischen Greuelkampagne gegen Deutschland unter seiner lebhaftesten Forde­rung gestartet wurde, hat er es verstanden, die Verluste der Flotte so geheim zu halten, daß Eng­land von zahlreichen und ernsten Katastrophen erst im Jahre 1919 erfuhr. Schon bald nach Kriegs­beginn hat er dem erstaunten Lord Ridell im Tone beleidigter Unschuld erklärt:Wir sagen stets d i e W a h r h e i t. Wir haben einen Anspruch dar- auf, daß man uns vertraut. Wir haben bisher nichts verheimlicht, als den Verlust desAudaceous" und den einiger U-Bootes

Bei den Verlusten an den Dardanellen freilich scheitert diese Kunst Churchills, und in England findet man, daß der Strug jetzt lange genug zum Wasser gegangen" sei. Churchill wird seines Postens als Erster Lord der Admiralität enthoben, und es findet sogar eine Untersuchung gegen ihn statt, um die öffentliche Erregung zu beruhigen. Unnötig zu betonen, daß dieseUntersuchung im Sande verläuft.

Nachdem die Karriere als Feldherr ein klägliches Ende gefunden hat, taucht Churchill plötzlich als Ober st in Frankreich auf. Ruhmestaten wer- den von seiner dortigen Anwesenheit nicht berichtet, wohl aber zwei Aussprüche, die er in Ansprachen vor englischen Truppen getan hat, und die sich wür­dig anreihen an fein Gespräch mit dem Sergeanten in der Schlacht von Omdurman.Na, habt ihr den Krieg nicht gerne?" mit dieser Frage begrüßt

Unser Bild zeigt einen Teil des Altars, und zwarDie Verkündung". (Scherl-Bilderdienst-M.)

und IO ition fort- h hart»,:. MW-

Das Spiel mit dem Schicksal.

Aus dem merkwürdigen Leben des Winston (Spencer Churchill.

Von Helmut Sündermann, Slabsleiter des Reichspressechess.

den.

Anders also als beispielsweise der von Veit Stoß für Krakau ge­schnitzte Marienaltar oder der St.- Wolfgang-Altar des Michael Pa­cher, die uns beide als Ganzes und unversehrt überkommen sind, ist der Sterzinger ein Torso und dem- nach der kultischen Verwendbarkeit beraubt. Nichts nur ist die gesamte Schreinarchitiktur nebst Sockel und Baldachin verloren gegangen, son­dern auch die Figuren selber sind keineswegs mehr vollzählig er­halten und waren überdies so auf- gestellt, daß man sich von dem em-

f wh t find /keimst, fpawit mit dem PoLkpnöüH!

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Episode:

Als Churchill nach Antwerpen kam, erklärte er Mhn: Die Lage ist mir ganz klar. Diese Stadt mutz bs zum Letzten verteidigt werden. Die belgische Infanterie muß Straße für Straße kämpfen, wenn t- notwendig wird." Sein Biograph Martin erzählt b: zu noch:Er versicherte der belgischen Regierung nit großem Wortschwall, daß 30 000 bis 40 000 T ann unter dem Kommando von General Rawlm- sm schon auf dem Wege seien, und seine Versiche- r. ngen wirkten auch überzeugend, weil er sie selber für wahr hielt."

Wer denkt nicht bei dieser Szene an die Rolle Aurchills im Juni 1940, als er der französischen I-gierung im letzten Augenblick das Blau-; oom Simmel herunterlog, um den W-stenstillstand zu « rhindern? Auch damals konnte er mchts dagegen tun, daß das deutlche Artilleriefeuer stärkere Wir­kungen hatte als feine Phantasien. Als die deutsche t-eeresleitung von der Belagerung Antwerpen» zum

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er die Tommies in Flandern. Und den Scotts-Füsi« lieren verkündet er:Der ftrieg ist ein Spiel, das man mit lächelndem Antlitz spielt." Wahrhaf­tig, ein schönes Wort im Munde des Mörders von den Dardanellen. Sein englischer Biograph, der sonst an Bewunderung nicht spart, bemerkt mit Schaudern:Je mehr dieser seltsame Mensch vom Kriege sah, desto mehr Gefallen fand er daran!

Der Spaß am Krieg hat ihm aber die Freude an der Politik nicht genommen, und schon im Jahre 1917 holt ihn Lloyd George wieder in das Kabinett trotz des entrüsteten Widerstandes führen­der englischer Politiker. Aber Lloyd George gibt als Begründung, daß es noch gefährlicher sei, wenn Churchill gegen das Kabinett sei, als wenn er im Kabinett säße. Bonar Law meint zwar lakonisch:Mir wäre es lieber, wenn ich ihn immer und überall gegen uns wüßte", aber es bleibt dabei, Churchill ist wieder Minister, freilich nicht mehr mit der Möglichkeit, strategische Expe- rimente zu machen, sondern als Munitions­minister mit organisatorischen Aufgaben betraut. Erst kurz vor Beendigung des Krieges gelingt ihm wieder der ersehnte Sprung ins Kriegsministerium. Kurz darauf aber istdas große Derby" zu Ende, und er hat keinen Preis geholt, sondern war nur unterFerner liefen". Dermenschenfresfende Ti­ger" hat zwarBlut geleckt", aber er hat seinen Durst nicht stillen können. Die Enttäuschung läßt ihn nicht ruhen.

(Schluß folgt!)

Oer Sterzinger Schnitzattar

Ein Geschenk Mussolinis an Reichsmarschall GSring.

Der Altar war ein zum Oeffnen und Schließen eingerichteter Wandelaltar mit drehbaren, gleichfalls aus der Ulmer Werkstatt bezogenen Flu- geln, die auf je vier Tafeln mit Szenen aus der Passion und der Marienlegende bemalt sind und bereits deutlich die Bekanntschaft des Malers (wohl kaum Multschers selber) mit niederländischer Kunst erkennen lassen. Da heute alles auseinandergenom­men ist und außer den Gemälden nur die Haupt­figuren die Zerstörung des Gesamtwertes über­dauert haben, ist eine Rekonstruktion nur hypo- thetisch durchführbar. Die geringsten Schwierigkeiten macht sie für den Schrein selber, der bei geöffneten Flügeln die Festtagsseite sehen ließ: in der Mitte die im Faltenreichtum ihrer Gewänder großartig schwingende Muttergottes mit dem nackten Kinde auf dem Ann, beiderseits je zwei weibliche Heilige, die sich nach ihren Attributen als Barbara und Ur­sula, Apollonia und Katharina ausweisen. Auffal­lenderweife also nur Frauen. Wurden die Flügel geschlossen, so erblickte man auf der Alltagsseite an den Schmalseiten des Schreins, auf Konsolen steherch, zwei gepanzerte heilige Ritter: St. Florian, den Schutzpatton gegen Feuersnot, und St. Georg, den Drachentöter beide noch wohlerhalten, rote auch zwei von den vier Halbftguren von Engeln, die hinter den Begleiterinnen Marias den Brokattep­pich ausspannten. Wie der bis zum Gewölbe rei­chende Baldachin oder dasGespreng" und der Sockel, auchSarg" oderPredella" genannt, aus- gesehen haben, entzieht sich unserer Kenntnis. Wir müssen uns mit den vorhandenen Resten begnügen, die uns das Sterzinger Gefamtwerk als einen aus HolzschnitzPlastik und Malerei zusammengesetzten Flügelaltar zu refonftru'reren erlauben mit seinen ehedem 35 Figuren und acht Bildtafeln sicher einen der größten und kostbarsten der deutschen Spätgottk.

Wie bereits gemeldet, hat der ita- lienische Staatschef dem Reichsmar­schall Hermann Göring zu dessen Geburtstag denSterzinger Altar" als Geschenk überreichen lassen. Damit ist eins der hervor­ragendsten spätgotischen Holzschnitz­werke aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts in fein Ursprungs- land zurückgekehrt. Das Städtchen Sterzing in Tirol bis 1919 öster­reichisch, seitdepr italienisch, liegt zwi­schen Bozen und Innsbruck an der Brenner Straße unweit der heutigen deutsch-italienischen Grenze. Der Kunstfreund besuchte es um der be­deutenden Figurenreste willen, die einst einen Altar bildeten, nach dessen Abbau jedoch zusammenhanglos im Sterzinger Rathaus aufbewahrt wur-

milja nach Suez leistete.

Auflösung der IV. Armee Tschiangkaischeks.

Mackland, 18.Jan. (Europapreß.) WieCor- riere della Sera" aus Peking meldet, hat der Mili­tärrat Tschiangkaischeks bekanntgeaeben, daß zur Auflösung der 4. Armee geschritten worden fei, nachdem deren Kommandant, General P e h Ting, festgenommen und vor ein Kriegsge­richt gestellt wurde. Der Rat teilt weiter mit, daß General Peh Ting seinerzeit den Empfang des Be­fehls bestätigt habe, der ihn aufforderte, nach Norden zu marschieren, um die Japaner am Jangtse anzugreifen. Der General habe aber dann nicht nur sechs Moüate in Untätigkeit zuge­bracht, sondern zuletzt auch die chinesische Zenttal- arnree mit dem ehrgeizigen Plan angegriffen, die ganze Küste Südchinas unter seine Kontrolle zu bringen. Jetzt habe die 9.A rmee den Befehl er­halten, nach Norden zu marschieren, um den Gelben Fluß zu überschreiten und die Japaner anzugreifen.

"i-l-Meeres", womit eine Erweiterung amerikanischen H o h e i t s y e w ä s s e r jton drei auf 25 Meilen gemeint ist. Die Lu spräche hierüber soll nach dem Empfang des Leines biefes Planes fortgesetzt werden. Weiter er- srtirte die Kommission das Konterbanden- jriblem, wozu noch Antworten einiger ameri- kicher Staaten über die in ihren Ländern be° tetmden Gesetze erwartet werden. Die Beratungen ibc die Schaffung einer Sicherheitszone wurden jor der Neutralitätskommisfion abgeschlossen. Das Nntokoll hierüber soll am Dienstag unterzeichnet iti der panamerikanischen Union zugeleitet werden.

ftinemarf und Island innig verbunden

Kopenhagen, 18. Jan. (Europapreß.) Im g.'chen innigster gegenseitiger Verbundenheit Däne« mrts und des isländischen Brudervolkes beging die O-ni sch- Isländische Gesellschaft in llc»enhagen in Gegenwart des dänischen Kronprin- . wrpaares, zahlreicher Minister und sonstiger hervor- " rosnber Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens i h- 2 5 j ä h r i g e s I u b 1 l ä u m s f e st. Die Red- ne des Abends, darunter Staatsminister Stau- nin g, brachten übereinstimmend den Wunsch nach W-derausnahrne der früheren herzlichen Beziehun- ge- und ihrer Hoffnung auf eine Aufhebung bir englischen Besetzung, die ein Volk mit E vollend jähriger Geschichte auf das Schwerste bild rück en muß, zum Ausdruck.

Bulgariens Militärhaushalt,

kam." ...

Jedoch dermenschenfressende Tiger ruht nicht. Er muß an dem Spiel teilhaben, das mit so hohen Einsätzen gespielt wird, er will das Schicksal sor- dern, er ist ganz von Sinnen auf seiner Jagd nckch dem Lorbeer. Jetzt oder nie. DiesesJetzt ober nie" kostet diesmal dreißigtausend englischen Soldaten das Leben; sie fallen bei dem Dardanellenunterneh- men, das Churchill während des ganzen Winters eifrig vorbereitet und im Frühjahr 1915 beginnt. Es wird zu einer der größten Katastrophen der Alliierten im Weltkrieg und muß nach mehrmonati­gem ergebnislofem Ringen abgebrochen werden. Die krankhafte Sucht Churchills, etwas Außerge- wohnliches zu tun, hatte England ein neues, schwe­res Opfer gekostet.

Während seiner Tätigkeit in der Admiralität hat Churchill auch eine andere Eigenschaft mit Voll- endung entwickelt, auf die er heute seine ganze innere Politik aufbaut: die Täuschung der Oefsentlichfeit über die eigenen Ver­luste Mit Stolz hatte er schon vor dem Kriege von dergroßen und fraglos hilfreichen Rolle" ge- frrodien derder Schwindel im Dafein derienigen großen Wiker spielt, die sich de» Zustande» demo­kratischer Freiheit erfreuen". Für ihn ist gerade letzt im Kriege die Lüge nicht nur ein Notbehelf, sondern ein Requisit, mit dem große Politik gemacht wird.

WiePopolo di Roma" aus Schanghai meldet, soll in Tschungking eine Abordnung von Burma eingetroffen sein, um mit Tschiangkaischek über die Steigerung des Handels sowie über die Regelung und Verbesserung des Verkehrs zwischen Burma und dem von Tschiangkaischek de-

Millionen Lewa. Sollten die Ausgaben för bte Luft» wafte vergrößert werden, so würbe dies auf Kosten des Landheeres geschehen. Die bulgarische Armee sei gut ausgerüstet und aus gebildet und in jeder Be­ziehung auf der Höhe.

Suezkanalgesellschast in Zahlungsschwierigkeiten.

Ankara, 18. Jan. (Europapreß.) Der Direktor der Suez-Gesellschaft, Baron de Benoit, hat beim ägyptischen Ministerpräsidenten um ein M o - r a t o r t u m für die Zahlungen der Suez-Gesell­schaft an den ägyptischen Staat nachgesucht. Diese Bitte spiegelt den außerordentlichen Rückgang des Verkehrs durch den Kanal wider. Baron de Benoit begründet seinen Schritt mit dem erheb­lichen Beitrag, den die Suez-Gesellschaft freiwillig für den Bau der britischen Militärstraße von Js-

Angriff überging, fiel es in wenigen Tagen unter großen Opfern für die Belgier.

Das Fiasko von Antwerpen ist für Churchill keine Lehre, sondern ein Anreiz. Er strebt jetzt offen auf ein militärisches Kommando, er hält den Krieg nach wie vor für die Chance seines Lebens und ist ohne Rücksicht auf Opfer entschlossen, sie zu nützen. Der damalige englische Ministerpräsident Asquith berichtet in seinem Tagebuch eine Episode aus dem Oktober 1914, die das wahre Gesicht Churchills treffend kennzeichnet: Winston Churchill ... flehte mich förmlich an, feine Zukunft nicht konventioneller Art und Weife zu betrachten. Nachdem er wie er sich selbst aus- brüeft in Antwerpen Blut geleckt hat, beginnt er jetzt wie ein menschenfressender Tiger nach mehrBlutzu schreien und bittet mich, ihn ... von seinem Amt an der Spitze der Admiralität zu entheben und ihm ein militärisches Kommando an- zuvertrauen. Er behauptet, daß die Marineseite dieses Krieges praktisch schon erledigt und dort keine Lorbeeren mehr zu erringen seien ... Er erklärte, daß seine politische Karriere für ihn nichts bedeute im Vergleich mit militärischem Ruhm."

Jn den gleichen Tagen berichtet der englische Feldmarschall Wilson lakonisch:Sah Winston für fünf Minuten, aber er redete solchen militari- schen Unsinn, daß ich sofort mit ihm ins Streiten

nur schwer eine -----

beit sich, kurz gefaat, um Bruchstücke, vergleichbar den in unseren Musee verstreuten Cinzelfigurenaus zerstörten Schnitzaltären, die sämtlich an bre Fähig­keit des Betrachters appellieren, sie als Teile eines nicht mehr vorhandenen Ganzen $u würdigen. In Sterzing kommt als eindrucksschädigend noch Hinzu, baß die ursprüngliche Bemalung und Vergoldung unter einem dicken Oelanstnch des 18. Jahrhunderts verschwunden ist, bep zwar eine neuere Restaurierung wieder beseitigt hat, leider aber nicht, ohne die Figuren nach eigenem Gut­dünken abermals farbig zu behandeln, was eine durchgehende Centimentalijierung des Ausdrucks zur Folge hatte. Das ist nun allerdings, vorausgesetzt, daß sich durch einen glücklichen Zufall die alte Farbschicht erhalten hat, ein Schaden, der mit den Mitteln der heutigen Denkmalpflege wieder gut- gemacht werden kann. Die originale Farbigkeit spät­gotischer Holzbildwerke ist ein so wesentlicher Wirt- schastsfaktor, daß man gewiß alles versuchen wird, ie roieberherzustellen.

Ueber die Entstehung des Altars sind wir recht genau unterrichtet. Er wurde Anfang des Jahres 1456 von der Kirchengemeinde Unserer Lieben Frauen zu Skrzin^ bei Meister -an- Mult- eher, der in Ulm eine große, auch für den Ex­port arbeitende Werkstatt unterhiett, in Auftrag ge­geben, natürlich auf Grund eines in Innsbruck abaeichloffenen Lieferungsvertraaes, der leider nicht erhalten ist. Im Sommer 1458 bereits konn­ten die Bildwerke, plastische Figuren sowohl wie die , gemalten Altarflügel, von Ulm auf Wagen über die Alpen gefahren und nach der Aufrichtung des : Schreines und seiner Zubehörteile im Chor der , Frauenkirche mit der umständlichen Bemalung und . Vergoldung begonnen werden. Im Januar 1459 i fand dann in Gegenwart des Meisters, der alles . persönlich überwacht hatte, die feierliche Schluß-

fe -Seiten völlig gerechtfertigt Davon betrügen die zwischen Burma und dem von Tschiangkalschek Lsaaben für das Landheer 2,3 Milliarden Lewa, herrschten Gebiet zu verhandeln und vletteicht ft die Luftwaffe 445 Millionen, für die Kriegs-1 Wirtschaftsabkommen t* mhairfihho

tirrinc 56 Millionen und für den Arbeitsdienst 1641 --------

___große Derby" hatte begonnen und es nirte die Enttäuschung feines Lebens. Er frltte nur einen Ehrgeiz, sich hervorzutun, koste es, ms es wolle, und er diente diesem Ehrgeiz nicht irr mit Skrupellosigkeit, sondern auch mit einer ! rworrenheit, die dort unfehlbar zu Fehlschlägen fijrt, wo die eherne Sprache der Waffen gesprochen llird. Die großen militärischen Experimente Chur- l^llls haben Hunderttausenden von Soldaten das Le­hn gekostet, diese Opfer aber waren umsonst, denn fr. Geschichte war gerecht genug, um dem Abenteu- ki7 Churchill nicht den Ruhm zu geben, Entscheiden-

im Kriege geleistet zu haben.

Gleich im September 1914 erklärte er großspurig, e- wertedie deutsche Flotte, wenn sie sich nicht z.vn Kampfe stelle, wie Ratten in ihren Höhlen aus- axben". Bereits am Tage nach diesen stolzen Wor- tm erhält er schon die Antwort: nicht weniger as drei britische Schlachtkreuzer wurden von einem echzigen deutschen U-Boot torpediert.

mm diese Panne zu übertönen, entwickelt er den e-oßen Platt, von Antwerpen aus, das von i dm deutschen Truppen belagert wurde, der deutschen S-mee in die Flanke zu fallen. Sogar wenn er die 3 000 bis 40 000 Mann, die er den Belgiern oer- frach, wirklich nach Antwerpen hätte senden tonnen, b«ibt unerklärlich, wie die deutsche Millionenarmee, ' be sich an Antwerpen schon längst vorbei durch g:nz Belgien geschoben hatte, mit diesem kleinen 2uppenteil ernstlich hätte bedroht werden sollen, lit einem blinden Fanatismus glaubt aber Chur- d- tt, hier zu einer großen Tat berufen zu fein. Cr i ehrt selbst nach Antwerpen. Lord Ridell berichtet t seinem Kriegstagebuch von dieser merkwürdigen

iberaü h intmorhir^ , dah fit. gland slk iQl, das t ! ten wirb - i! einen gern in flufgebauh

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