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Lieber 10 Eisenbahnwaggons

Hagebutten und andere Wildfrüchte

Hervorragendes Sammelergebnis in unserem Gau.

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ßi> er. Wetteifernd zeigten hierauf das Orchester, bei Chor und die Einzelstimme ihre Kunst. Heiter

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und Zeichnungen unseres Gießener Kunstmalers (ter Kröll verdienen noch besondere Anerken-

melaktion liegt nunmehr Hessen-Nassau:

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treter des deutschen Volkes bei den Worten, mit denen Adolf Hitler den Entschluß kundgibt, den Kampf, den die USA. praktisch schon seit Monaten gegen das Reich führe, nunmehr auch selbst aufzu­nehmen.

Das Finale bilden diesmal Aufnahmen von Kämpfen japanischer Truppen in Ostasien. Es gibt eine Szene von einem Bombardement durch die ja­panische Luftflotte, die den Eindruck erweckt, daß die Wirkung des Angriffs jede Erwartung übertroffen

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Ski" - nichtSchi".

Ueber die Schreibweise des Ski bringt die neueste Auflage 1941 des Großen Duden zum Ausdruck, daß der NSRL. feit altersher amtlichSki" und nichtSchi" schreibt. Das Oberkommando des Heeres hat, um für das gesamte Reichsgebiet eine einheitliche Schreibweise sicherzustellen, nunmehr ebenfalls eine Verfügung für die Truppen int gleichen Sinne getroffen. Auch der Neichsarbeits- dienst übernahm vor einiger Zeit die Schreibweise Ski".

Ihr Anteil an der gesamten Ernte dürfte mit min­destens 90 v. H. zu veranschlagen sein. Daneben haben die Formationen der Hitler-Jugend und frei­willige Gruppen der NS.-Frauenschaft an dem ~

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fm Übermaß, Gicht, Rheuma, Magen-, Darmkatarrh, sowie Arterienverkalkung, Saures Brennen, Gallen- u. Nieren­steine sind Zeichen schlechter Magenpflege. Mit

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Auf einer vereisten Landstraße vor Moskau springen einige deutsche Soldaten nach vorn. Sie halten Wacht für Europa: Sie sind der Mittelpunkt unseres Denkens und das, was sie leisten, findet seine Unterstützung weit im Westen und weit im Osten von ihnen.

Die große Spanne der Kraft der Völker des Drei­mächtepakts wird deutlich sichtbar, wenn wir die Männer der Staffel von Oberst G a l l a n d im An­griff gegen England sehen, und zu gleicher Zeit sichtbare Beweise von der Schlagkraft, Japans in Ostasien vor Augen gestellt oekommen. Hier ist es besonders die graphische Darstellung, die es dem deutschen Volke ermöglicht, sich die gewaltige Größe des großasiatischen Raumes vorzustellen und sich davon zu überzeugen, daß die englisch-amerikani­schen Geschäftemacher ihre Regierungen schon seit Jahrzehnten dazu zu bestimmen wußten, Japan genau wie Deutschland in eine eiserne Zange zu nehmen und einzukreisen.

Die Wochenschau zeigt uns die Verkörperung der heldischen Völker Europas in der Gestalt zweier

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möglich: Holz, Pappe, Papier, Gips, Ton. Es ist leider aus räumlichen Gründen unmöglich, die ein­zelnen Arbeiten so ausführlich zu würdigen oder nur aufzuführen, wie sie es verdienen. Daß die Mädels unter verständnisvoll eingehender und an­regender Führung selber mit Lust und Liebe bei der Sache waren, ist allenthalben zu empfinden. Aus Absallholz, Besenstielteilen und dergl. entstanden reizende, geschmackvoll bemalte Puppen. Motive alter Volkskunst, wie der hessischen und der erzgebirgiscben, gaben dankbar aufgenommene ornamentale An­regungen, doch blieben immer die persönliche, selb­ständige Gestaltungsweise der jungen Mädchen maß­gebend für Grundform und Ausführung. Bemalte Spanschachteln zeugen von empfindlichem Farben­sinn, Scherenschnittarbeiten von großer Feinheit des Formgefühls, Postkarten, Albumbilder und farbig beklebte Faltkästchen sind reizende weihnachtliche Angebinde. Die Schülerinnen der sprachlichen Form zeigen Kaltnadelradierungen von teilweise über­raschender Sicherheit der Technik. Das gleiche gilt von den kleinen Plastiken in Gips (Tierfiguren,

sind nun schon im fünften Jahrzehnt am Markt. Für viele Leute sind sie wegen ihrer schleimlösenden Wirkung direkt unentbehrlich. Wieder andere wissen es gar nicht anders, als bei Husten, Heiserkeit und Katarrh sofort die echten Kaisers Brust- Caramellen zu nehmen. Und sie tun gut daran!

** M i t dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet wurden der an der Ostfront kämpfende Unteroffizier Karl L i n n , Ebelstraße 11 wohnhaft, der an der Nordostfront stehende Unter­offizier Georg Höhn, Stephanstraße 21, der zu­gleich auch das Jnfanterie-Sturmabzeichen erhielt, und der im Osten verwundete und zur Zeit in einem Heimatlazarett liegende Gefreite Karl Heinz Moos in Gießen, Günthersgraben 13 wohnhaft.

** Liederabend in der Aula. Der Bari» tonift des Theaters der Universitätsstadt Gießen, Luvwig Drufchel, gibt am 28. Dezember in der Aula der Universität einen Liederabend. Der Sänger, der Träger des Frankfurter Musikpreises von 1939 ist, hat sich durch seine Erfolge in Gießen bei den Aufführungen vonMaskenball",Bocca­ccio"Hwberflöte",Wildschütz" usw., wie auch als Sänger in Konzerten in anderen Städten große Wertschätzung erworben. Die Begleitung des Sän­gers am Flügel bei dem Liederabend hat Kapell­meister Otto S ö l l n e r übernommen.

Strafkammer Gießen.

Der H. G. in Großen-Linden war im August widerrechtlich in eine fremde Wohnung einge- hrungen, hatte einen Bewohner bedroht, einer Frau gegen den Unterleib getreten sowie ein Fen­ster und eine Tür eingeschlagen. Der Anklagever­treter beantragte wegen dieser Tat eine Gefäng­nisstrafe von neun Monaten und Unterbringung des 2lngeklagten in einer Trinkerheilanstalt. Der Angeklagte wurde wegen Hausfriedensbruchs, Be­drohung, Körperverletzung und Sachbeschädigung zu einer Gesamtgefängnisstrafe von acht Monaten, abzüglich drei Monate Unter­suchungshaft, verurteilt. Der Antrag des Vertei­digers, den Haftbefehl aufzuheben, wurde mit Rück- sicht auf die Höhe der erkannten Strafe abgelehnt.

In nichtöffentlicher Sitzung wurde gegen Wil­helm Finkernagel aus Friedberg wegen Vor­nahme unzüchtiger Handlungen mit männlichen Personen unter 21 Jahren verhandelt. Der wieder­holt einschlägig vorbestrafte Angeklagte wurde als gefährlicher Gewohnheitsverbrecher zu einer ©e- famtzuchthäusstrafe von zwei Jahren, abzüglich fünf Monate Untersuchungshaft, verurteilt. Ferner wurde die Sicherungsverwahrung des An­geklagten angeordnet.

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entferntesten in diesem Maße erfaßt werden konn­ten und der Volkswirtschaft verloren gingen.

Allein an Hagebutten wurden mit über 100000 kg eine Menge aufgebracht, die der Ladung von zehn Eisenbahnwaggons zu je zehn Tonnen ent­spricht. Dazu kommen die übrigen Früchte, die viel­fach zur Herstellung von Süßmosten (Schlehen, Holunderbeeren, Weißdornfrüchte) usw. bereitge­stellt wurden und ein wertvolles, durstlöschendes und gesundheitlich bekömmliches Getränk lieferten, das namentlich den Verwundeten in unseren Hei­matlazaretten zugute kommt.

Die Statistik derReichsarbeitsgemeinschaft für Heilpflanzenkunde und Heilpflanzenbeschafsung R. f. H." zeigt mit diesem Ergebnis im Vergleich zu den Jahren 1939 (ca. 30 000 kg Wildfrüchte) und 1940 (ca. 12 000 kg Wildfrüchte) eine außer­ordentliche Steigerung ihres Erfolges.

Hauptträger der Sammelaktion waren, wie auch bei der Ernte der Heil- und Hausteekräuter, die Schulen, die, geführt von nationalsozialistischen Er­ziehern, wieder einen glänzenden Beweis ihres Einsatzwillens an der Heimatfront erbracht haben.

Der von der Kreisleitung Wetterau der NSDAP 015 Heimatbrief für unsere Soldaten herausgegebene Äetteraubote" ist als Sendung zu Weihnachten im besonders reichhaltig ausgestattet worden. Shcm das Titelbild ist ein stimmungsvoller Auftakt b(5 gehaltreichen Inhalts. Hier steht der Weihnachts- ü Mndbrief des Kreisleiters Backhaus an alle im Filde stehenden Kameraden aus dem Kreisbereich gt der Spitze, dem sich die Weihnachtsgrüße des Zmdrats Dr. Lotz als Vertreter des Landkreises Gießen, des Oberbürgermeisters Ritter als Spre- d)tr der Stadt Gießen und des SA.-Brigadeführers Zch w a r z als Wortführer der Kameraden der SA. crschließen. Mehrere kleine Erzählungen, in denen des Brauchtum der Heimat im Vordergründe steht, W Gedichte von Hermann Claudius und Theodor Jäorm bereichern den Inhalt ebenso trefflich wie die Shilderung vomWeihnachten an der Front" ucn Erich Limpach aus dem KriegsbuchZwischen Äd und Trümmern",Weihnachten 1914" aus den 1 iijriegsbrtefen gefallener Studenten" undDas i 1 Mihnachtsmärchen des 50. Regiments" von Walter stlkx. Ferner hat einKriegsbrief eines gefallenen 1 Sludenten" vom 25. Dezember 1914 einen würdigen i Pch gefunden. Weiterhin folgt eine fesselnde Schil- : fceung überDie Brüder Grimm", der sich ver- i sch edene Gedichte anschließen. Den Schluß der i i inseitigen Druckschrift bildet dieKurze Gießener Ctronik für 1941", in der Stadtarchivar Dr. Leh - tutt eine kurze Uebersicht über verschiedene Er- eimisse in unserer Stadt während des Jahres 1941 gift. Die letzten Seiten sind mit Ankündigungen dec Universität, des Theaters, der DAF. und KdF., h foöie der Filmstätten ausgefüllt. Entzückende Stiz-

izte die Romanze aus derKleinen Nacht- sik", feierlich schwebte das ChorliedAuf der flacht heil'gem Flügel", mit trefflichem musika- em Gefühl brachte der Flügel den ersten Satz Sonate in a-moll und die Geige den zweiten

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SC) der Violinsonate Nr. 16 in D-dur. Auch einige Wen des Lehrers selbst und seines prächtigen 2s ors erfreuten die Schüler:Der Odem der £;ne erfrischet die Seele", die Bildnisarie aus der jiuberflöte" und das entzückende Goethefche Lied Ljis Veilchen". Den Schluß machten ein Klavier- quertett des 16jährigen Wolfgang und der Chor mit frrBundeslied" des schon dem Tode nahen Misters. Unsere Schulen bemühen sich mit Erfolg, tu musikalischen Sinn der Jugend zu wecken; il^en die Eltern das wissen und auch das Ihrige fc-i beitragen!

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19.12. von 17.07 bis 9.28 Uhr.

Vor Beginn des Herbstes hatte Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger den Gaujachbearbei- ter der Reichsarbeitsgemernschaft für Heilpflanzen- künde und Heilkräuterbeschafsung, Ripperger, mit der Sicherstellung der Wildfruchternte, nament­lich der Erfassung der Hagebutten, die wegen ihres überragenden Gehaltes an Vitamin C für die Ge­sundheit und Ernährung als besonders wichtig er­kannt sind, beauftragt. Das Ergebnis dieser Sam- vor. Sie erbrachte

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Dieses im ganzen Reich wohl einzig dastehende Ergebnis einer Gemeinschaftsleistung zeigt, daß abgesehen von allen anderen durch die Jugend durchgeführten Sammlungen durch vernünftig und planmäßig geleiteten Einsatz auch Kinder­hände fähig sind, einen wirtschaftlichen, ja unmittel­bar kriegswichtigen Beitrag zu leisten. Er ist vor allem deshalb nicht gering zu veranschlagen, weil diese Früchte gegenüber früher rein zusätzlich beschafft wurden und damit Front und Heimat Nutznießer von Gesundheit und Ernährung fördern­den Wildfrüchten werden, die früher auch nicht im

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Im Zeichensaale der Oberschule für Mädchen mar dieser Tage eine überaus anregende Ausstellung von Wertarbeiten zu sehen. Es handelt sich vor­wiegend um Arbeiten aus dem Werkunterricht der Oberstufe (hauswirtschaftliche Form), also von 16- bis 18jährigen Mädchen. Die Arbeiten sind als Weihnachtsgeschenke in der Familie, für die Mut­ter, die Geschwister, auch als hübsche Einlage im Feldpostpäckchen des Vaters an der Front gedacht; sie geben einen ausgezeichneten Eindruck, mit wel­chen Mitteln, welchen pädagogischen Zielen und welchem Erfolg hier gearbeitet wird: man sieht, wie die in jedem Kinde vorhandenen schöpferischen An­lagen entwickelt und nach feiner Individualität ge­formt werden, wie sein Sinn für gute Formen, Far­ben und Werkstoff gebildet wird, und wie in den Mädels kunstgewerblich-handwerkliche Fähigkeiten entwickelt werden, die sich in der Familie, im Be­ruf, in der Jugendarbeit vielfältig nutzen lassen. Der Besucher ist überrascht von der Fülle der Mög­lichkeiten, her Einfälle und der Talente, die da zum Vorschein kommen. Das Material ist so einfach wie

Männer, die der Führer empfing. Wir sehen japanischen Botschafter General O s h i m a und er­leben die Uebergabe der höchsten Auszeichnung des Reiches an diesen Diplomaten. Wir sind weiterhin Zeuge eines Empfanges des heldenhaften Vertei­digers des Alkazar gegen die bolschewistische Ueber- macht, General M 0 s c a r d 0, den der Führer durch einen Empfang in seinem Hauptquartier ehrte.

Den Führer sehen wir bei feiner letzten großen Rede vor dem Reichstag im Kreise der Reichs­minister und hören den spontanen Jubel der Ver-

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nuig. Als Ganzes bringt dieser Heimatbrief des Letterauboten" zu Weihnachten 1941 allen Emp­fängern eine reichausgestattete Gabe der Heimat, die banit durch die Kreisleitung die herzlichen Grüße uid besten Wünsche der Daheimgebliebenen über-

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Mozartfeier des Gymnasiums.

I her Unterricht am Dienstagmorgen im Gym­nasium, Hang aus mit einer Feierstunde zum An­denken an die hundertfünfzigste Wiederkehr von Mzarts Todesjahr. Studienrat Dr. M e n g e r stnch vom Reichtum und der Größe der deutschen Msik und ihrer Geltung in aller Welt; er zeichnete her für die Jugend so anziehenden Lebensweg ilFolfgangerls", das Ringen des Meisters, seine jlßolge und Enttäuschungen und sein tragisches sches Ende. Dann füllten die innigen und erhabe- w J nef. Klänge des Ave verum corpus, das der Schul- | chr unter Leitung des Musiklehrers Dietrich ur ( tiefem Ausdruck vortrug, den weiten Raum m I |uii das Herz der ergriffen lauschenden jungen

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