Wandervorschläge für den Sonntag
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Marktumschau für die Hausfrau
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Die zunehmende Külte spielt bei dieser Verände- !rmg eine wichtige Rolle, aber von einem Erfrieren btr Blätter kann keine Rede sein, denn dann mußte bts Blatt ja sterben, während es sich doch im -lerenden Zustand ablöst. Die Untersuchungen am Dirfärbter. Blatt ergeben die Abnahme des Stick-
VerbunkelungszeU
19. September von 19.27 bis 7.00 Uhr.
Leider besteht bei vielen Hausfrauen immer noch ein Borurteil gegen die grünen Paprikaschoten. Sie haben dabei die Vorstellung von etwas Allzuscharfem. Es stimmt, daß die Schoten einen so ausgeprägten Eigengeschmack haben, daß er entweder auf Freunde oder Ablehnung trifft, aber dies und das feine Aroma sind gerade der Vorzug dieses wertreichen Sommergemüses.
Es seien nun einmal die Vorzüge von Paprika aufgezählt. Er ist nun in großen Mengen vorhanden und deshalb billig zu erstehen — und bei welcher Hausfrau spielt das keine Rolle? Der Abfall ist sehr gering und fallt daher kaum ins Gewicht. Die Kochdauer ist meist eine sehr kurze, da sich Paprika gerade für Schnellgerichte besonders eignet. Die hervorragendste Eigenschaft ist jedoch der starke Vita- rnin-OGehaU, der bei der kurzen Kochzeit beinahe völlig erhalten bleibt. Außerdem eignet sich Paprika zu den pikantesten Gerichten und ist gleich fein im Aroma als Salat, als Gemüse ober auch roh genossen.
Paprikaliebhaber und vor allem die Ungarn, in deren Land ja der Paprika sozusagen wie Brot gegessen wird, essen ihn roh aufs Butterbrot, ganz leicht gesalzen oder nach Geschmack sogar gezuckert.
P a p r i k a s a l a t. Die Schoten werden don Stiel und Kernen durch Herausschneiden der oberen Kappe sorgfältig befreit — die Kerne haben sehr viel Schürfe uni/ müssen daher alle entfernt werden — und in kleine Streifen geschnitten. Mit Essig, Oel, ^alz und Staubzucker angemacht, bildet dieser Salat ein pikantes Beigericht. Wem die dunkelgrünen Früchte zu scharf sind, der wühle die blassen, weiß- lich-grüney Schoten.
P a p r i k a g e m ü s e. Die Schoten werden wie vorher vorbereitet, ebenfalls in feine Streifen geschnitten und dann in Fett ober, was noch feiner ist, in Speck gedünstet. Ein leichtes Stäuben mit Mehl ober eine Bereicherung mit Tomaten, Pilzen, es können auch Gurken fein, gibt ein belikates Gericht.
Gefüllter Paprika. Die Schoten werden von Stiel und Kernen befreit und in ihrer ganzen Form überbrüht. Reis wirb in wenig Wasser ober Brühe knapp weich gebünstet unb mit Hackfleisch, etwas Salz, gehacktem Thymian unb einer fein ver- wiegten Knoblauchzehe gut verknetet. Diese würzige
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Gießen — Heuchelheimer Mühle — Kinzenbach — Frauenkreuz — Rodheim.
„Ein wenig bekannter Weg nach Robheim, ber höchstens 3 Stunden beansprucht, ist der solgenbe. Wir gehen vom Neustädter Tor die Rodheimer Straße entlang, von ber uns ein Feldweg zur Heuchelheimer Mühle führt. Wir lassen bas Anwesen rechts liegen, wandern ber Bieber entlang, die Unterführung ber Wetzlar—Lollarer Bahn burchschrei- renb nach ber anmutig gelegenen Kinzenbacher Mühle. Von hier gehen wir aufwärts nach dem tattlichen Dorfe Kinzenbach, wo wir schwarze Dreiecke. antreffen, die uns vom Enbe des Ortes aufwärts zum Wald bringen, an dessen Eingang sich hübsche Blicke nach dem Vogelsberg unb Taunus erschließen. Bei einer Jagdhütte verlassen mir bie Zeichen unb gehen jetzt roten Punkten nach bis zum agenummobe'nen Frauen kreuz. Hier stoßen wir a uf blaue Dreiecke, bie uns nach rechts auf stillen Waldwegen abwärts geleiten. Beim Austritt aus bem Wald bietet sich ein prächtiger Blick auf bas liebliche Biebertal, auf Gleiberg, Vetzberg unb den Dünsderg. Bald barauf erreichen wir unser Enbziel, das zu unseren Füßen reizvoll liegende Rodheim.
Das ist ein lästiges Übel,sehr oft mit starker Schuppenbll - düng verbunden! Abhilfe Ist leicht: pflegen Sie Haar und Kopfhaut regelmäßig so, daß kein Alkali und keine Kalkseife im Haar Zurückbleiben, also mit
Pro.
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kehrung bringt. — Die Werke von Reger sind leicht verständlich,.sie führen den Hörer ein wenig in die Welt der Romantik. In ihrer inneren Geschlossenheit zwingen sie zu ganzer Hingabe.
Sanitätsoffiziere -er Luftwaffe.
Die Luftwaffen-Sanitäts-Jnspektion gibt bekannt, daß weiterhin Schüler der 8. Klasse höherer Lehranstalten als Sanitätsoffiziersanwärter der Luftwaffe angenommen werden. Nächster Einstellungstermin zur Ableistung der vorgeschriebenen Waffenausbildung 15. Januar 1942. Bewerber melden fick) möglichst sofort bei dem Luftgauarzt ihres Wohnbereiches. Die Dienstanschrift des zuständigen Luftgauarztes kann beim nächsten Wehrmeldeamt oder Wehrbezirkskommando erfragt werden.
7!ur -er Tüchtige kommt vorwärts.
Viele Volksgenossen besuchen heute Spätnachmittags- und Abendveranstaltungen beruflicher Art, um, dort Gelegenheit zur Förderung ihrer Arbeitsfertigkeiten und ihres Berufswiffens zu erhalten. Unter Berücksichtigung der gegenwärtigen Erfordernisse in der Industrie und in der Verwaltung hat das Amt für Berufserziehung und Betriebsführung der Deutschen Arbeitsfront neue Lehrgemeinschaften verschiedener Stufen vorbereitet, die in den Berufs- erziehungswerken in diesen Tage degiHien. Beratung und Anmeldungen bei der Ortswaltung der Deutschen Arbeitsfront.
Altes Mehl im Haushalt.
Bei den amtlichen Unterfuchungsftellen gehen von der Verbraucherschaft hin und wieder Beschwerden über verdorbenes Mehl ein, bei denen sich meistens herausstellt, daß das Mehl vor längerer Zeit gekauft wurde, wie z. B. die heute nicht mehr im Verkehr befindliche Weizenmehltype 630. Manche Hausfrauen hatten sich einen Vorrat dieser hellen
und D ö l l wurden einstimmig wiedergewählt. Dem Vorstand und Aufsichtsrat wurde für ihre gute Arbeit im verflossenen Geschäftsjahr Anerkennung zum Ausdruck gebracht.
Aus der engeren Heimat.
Schweinemarkl in Homberg.
—.— Homberg, 18. Sept. Zum Schweine» markt waren 166 Ferkel aufgetrieben. Die Preise bewegten sich zwischen 16 und 27 RM. das Stück. Der Handel war schleppend, es verblieb Ueberstand.
Kreis Wehlar.
(D Gleiberg, 19. Sept. Das Fest der goldenen Hochzeit begehen morgen bei guter Gesundheit und in geistiger Frische die Eheleute Wilhelm Winter und Katharine, geb. Krombach. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch.
Betrügereien einer Hochstaplerin.
Lpd. Wegen neun vollendeter Betrugsfülle, Unterschlagung und Rückfalldiebstahls wurde die 30 Jahre alte Lina K. von der Strafkammer Frankfurt a. M. zu 3 Jahren Gefängnis und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt. Das Leben der Angeklagten, die beinahe ein Jahr in Untersuchungshaft zubrachte, war eine einzige Kelte von -Lügen. Vor Gericht trat sie zwar kleinlaut auf, sie verstand es aber, sich bei allen möglichen Leuten lieb Kind zu machen;
Bei Kopfschmerzen
besonders wenn sie durch Schnupfen, Stockschnupfen und ähnliche Beschwerden verursacht sind, bringt das seit über hundert Jahren bewährte Klosterfrau- Schnupfpulver ost wohltuende Erleichterung. Klosterfrau-Schnupfpulver wird aus wirksamen Heilkräutern hergestellt von der gleichen Firma, die den bekannt guten Klosterfrau-Melissengeist erzeugt.
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i n Rot des japanischen Klctterweins erreicht. In tesem koloristischen Wunder spiegelt sich Leben und Serben des Blattes. Der Baum rettet sich durch tefes teilweise Vertrocknen sein Leben gegen die Unbilden des Winters, schafft sich Vorräte, tut das- jitbe wie der Hamster, der seine Winternahrung in bn Bau trägt; er schränkt seinen Haushalt ein, feilt sich um und zieht sich zu einer Art Wirner- shlaf zurück. In wochenlanges Arbeit beutet die Z/lanze ihre Blätter systematisch aus und schafft de brauchbaren Stoffe, das Eiweiß, den Zucker, ö.s Blattgrün ufm., in ihr Inneres, und indem sie bis verfärbte und entkräftete Blatt aus der Gemeinschaft ausschließt, ihm sogar die Wasserleitung herrt, aus der es bisher sich nährte, sorgt sie dafür,
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b:tz sie selbst den Winter gesund übersteht.
Blickt man im Spätherbst in das Innere eines kaumes, so sieht man die aus Blättern zurück- gzogenen Stoffe in den Zellen aufgespeichert, die ttie winzige Mehlsäcke mit Stärkekörnern gefüllt 10/er reich mit Fett versehen sind. Das Blatt lebt pH vorher noch einmal in einen gelben und rten Farbtönen aus, die uns entzücken. Die Rö- tmg erklärt sich durch das Anthocyan, einen neuge- bldeten Stoff, der gleichsam als „Lichtschirm" wirkt, un das lichtempfindliche Chlorophyll vor der rafften Zerstörung durch intensive Strahlung zu bewahren. Das Änthocyan-Rot bildet ein Hindernis für die grünen Strahlen, während rote, blaue :>nd violette fast ungeschwächt hindurchgehen. Das ver- krbte Blatt weist gegenüber dem grünen eine stoffliche Veränderung auf, indem der grüne Farbstoff, bis Chlorophyll,' allmählich zerstört wird. Die Zel- Im ganz gelber Blätter enthalten mit Ausnahme bir mnveriebrt aebüebenen Schließzellen, die bis
Lich — Nonnenroth — Ruppertsburg — Ganters- kirchen — Jägerhaus — Schatten.
Von unserem Ausgangspunkt Lich wandern wir in östlicher Richtung blauen Ringen nach, die uns durch Feld und Wald über den Rehkopf, später an einigen idyllisch liegenden Teichen vorüber nach Nonnenroth führen. Ein kurzes Stück hinter dem Ort wendet sich das Zeichen im rechten Winkel direkt nach Norden. Hier verlassen wir die seitherige Markierung, gehen geradeaus, überschreiten alsbald die Bahn Mücke—Laubach und kommen bei Ruppertsburg in das liebliche Horlofftal. Dem Bach aufwärts gehend gelangen wir nach dem anmutig im Grunde liegenden Gonterskirchen, einem echten Vogelsbergdorf. Auf guter Straße, stets der Horloff entlang, erreichen mir das gastliche Jägerhaus, hinter dem die wohlerhaltene Kirchenruine des vor Jahrhunderten untergegangenen Dorfes Ruthards- haufen liegt. Auf landschaftlich reizvollen Wegen, mit unterwegs hübschen Blicken nach dem Hohen Vogelsberg, erfolgt der Weitermarfch, nunmehr weißen Ringen nach, an der Kiliansherberg^ vorbei über bie Warte nach unserem Endziel Schotten. Wanderzeit 5 Stunden.
Fülle kommt in die vorgebrühten Schoten. Die gefüllten Schoten werden aufrecht in eine Bratraine oder feuerfeste Form gestellt, Tomatensoße darübergegossen und 30 Minuten ungefähr zugedeckt dünsten lassen. Ein Lössel Mehl wird kalt angerührt und in den letzten 10 Minuten dazugegeben.
Unsere Dersorgungslage.
Bericht des tandwirtschasttichen Blarktbeobachters.
NSG. Getreidewirtschaft: Die Brotgetreideablieferungen sind zufriedenstellend. Der laufende Bedarf an Roggen- und Weizenmehl wird gedeckt. Das angebotent Heu wird glatt abaeseht. Die Strohablieferungen sind als Folge des ftärre= ren Ausdrusches größer geworden. Der Absatz kann ohne Schwierigkeit erfolgen. Auch die strohverarbeitende Industrie konnte bedacht werden.
Kartoffelwirtschaft: Die vergangene Woche stand erstmals im Zeichen einer Entspannung des Kartoffelmarktes. Es gelang, die zur Bedarfsdeckung notwendigen Speisekartoffeln heranzubringen. Es wird angenommen, daß in der Versorgung auch in der nachfolgenden Woche Stockungen nicht eintreten werden.
Gartenbauwirtschaft: Der Gemüsemarkt ist mit Kohlarten ausreichend beschickt, sodaß sowohl Weißkohl wie auch Rotkohl und Wirsing in größeren Mengen zur Verfügung stehen. Bei Spinat und Gelben Rüben werden sogar teilweise die bereitgestellten Mengen nicht restlos abgenommen. Gurken waren genügend am Markt vorhanden. Am Obstmarkt kommt das Weichobst nur in beschränkten Mengen heran. Auch die verfügbaren Mengen an Aepfeln und Birnen können nicht alle Wünsche de- frtebigen.
Viiehwirtschaft: Durch planmäßige Organisation der Diehoerteilung und durch Anwendung von Ausgleichsmaßnahmen wurde auch in der Berichtswoche der Bedarf an allen Märkten gedeckt. Die vorhandenen Qualitäten waren mittel bis gut. Für die nächste Woche wird mit der gleichen Gestaltung des Marktes gerechnet.
Milch - und Fettwirtschaft: Auch in der vergangenen Woche waren alle Maßnahmen darauf abgestellt, den Bedarf an Milch und Milcherzeugnissen sowie Fett sicherzustellen.
plbe, endlich in der Nähe des Stammes die brau- r?n Blätter, so daß die Verfärbung stets vom ktamm nach der Spitze hin sortschreitet. Hat die fergilbung die Blätter des Zweigendes erreicht, hnn ist die vollkommene Harmonie der bräun« Ichen, gelblichen und rötlichen Töne fertig.
Ebenso gesetzmäßig wie die Verfärbung des gan- in Baumes vollzieht sich die des einzelnen Blatts. Höchst selten wird die ganze Blattbreite gleich- käßig heller, sondern die lichten Töne beginnen ci der Blattspitze und dringen dann nach der Mitte ’pr, dies erfolgt bei Blättern, die viel länger als j eit sind, während bei Blättern, die ziemlich eben f lang wie breit sind, die Aufhellung vom ganzen sande ausgeht und sich über das Blatt verbreitet, .ks besteht ein enger Zusammenhang zwischen der Inordnung der Transportbahnen im Blatt und Im Fortschritt der Verfärbung; am längsten blei» (n die Parenchym-Zellen, die den Wassergefäßen n nächsten sind, grün. Dieser Vorgang dauert ehrere Wochen und tritt in südlichen Gegenden ater ein als in nördlichen, jeyseits der Alpen meist st im November ober Dezember, während bei uns e Verfärbung im Oktober beendet ist und die Ab-
Ifung des Blattes erfolgt.
Bei diesem Farbwechsel spielt das Licht eine di- i’tte und indirekte Rolle. Lichtmangel fördert im Inneren der Baumkrone das Vergilben, aber die luchtenb roten Töne entstehen nur bei stärkerer kelichtung. Die Farbe des Herbstlaubes hängt aufs irgfte mit der Art zusammen, und bei jeder Pflanze (tirchläuft die Färbung eine ganze Skala von Tö- rn, die ihre wundervollen Höhepunkte etwa in I m intensiven Gelb der Dirke oder dem strahlen-
Mehttype für besondere Backzwecke zurückgelegt. Infolge zu langer und oft unsachgemäßer Lagerung in Papierbeuteln und in feuchten Räumen ist dies Mehl jetzt meistens verdorben und sauer geworden, so daß daraus hergestellte Backware für den Genuß untauglich ist. Außerdem bedeutet das eine Vergeudung der übrigen Backzutaten. Bei Verarbeitung alter Mehlbestände ist eine genaue Prüfung des Mehls unbedingt erforderlich. Sauer, muffig und klumpig gewordenes Mehl ist für den menschlichen Genuß unbrauchbar. Mehl soll im Haushalt zweckmäßig nicht länger als ein Vierteljahr gelagert werden. Es muß trocken, luftig und dunkel aufbewahrt und von Zeit zu Zeit durch Sieben aufgelockert werden.
Gemeinnütziger Cisenvahner- Heimstätten-Verein Gießen.
In dem -Geschäftsbericht dieser Wohnungsbau- Genossenschaft für das Geschäftsjahr 1940 wird u. a. mitgeteilt, daß in dem Berichtsjahre Neubauten nicht ausgeführt, dagegen die notwendigsten Instandsetzungen der Altwohnungen durchgeführt wurden. Der Genossenschaft gehörten am Schlüsse des Geschäftsjahres 109 Mitglieder mit 112 Anteilen an. Die Nutzungsgebühren find ordnungsgemäß eingegangen, Mietausfall durch Leerftehen von Wohnungen ist nickst entstanden. Die bebauten Grundstücke find mit 1 v. H., ausschließlich die Einzelhäuser am Wartweg mit 1,4 v. H. abgeschrieben. Die Geschäftsguthaben find von 27 475,67 auf 29 400,26 RM. gestiegen. An sahungsgemäß fälligen Mindestzahlungen sind 4049,56 RM. rückständig. Der Bauerneuerungsrücklage wurden 1153,48 RM. zugeführt. An sonstigen Rückstellungen für nichtausgeführten Straßenbau waren vorhanden 3604,84 RM., von der Stadt Gießen wurden für die Bauten Am Wart- weg und Am Schlangenzahl 7281,58 RM. angefordert, der restliche Betrag von 3676,74 RM. wurde durch Gewinn- und Verlustkonto beglichen. Die Geschäftsunkosten betragen 1322,17 RM., das. sind 6,13 RM. mehr als im Vorjahre und 18,88 RM. pro Wohnung und Jahr. Die Verteilung des Reingewinns in Höhe von 1008,21 RM. wurde in folgender Weife vorgenommen: zur Bauerneuerungsrück- läge für Luftschutz 201,94 RM., 3 v. H. Dividende auf Gefchäftsguthaben 806,27 RM.
In der Rentabilitätsaufftellung für das Jahr 1940 sind die Aufwendungen mit 38 722,24 RM., die Erträge mit 39 730,45 RM. ausgewiesen, so daß sich der Reingewinn von 1008,21 RM. ergibt. In der Summe der Erträge sind die Mieten mit 38 544 RM. erhalten. Nach der ßiquibitätsauffteUung für den 31. Dezember 1940 belaufen sich die vorhandenen Mittel und kurzfristigen Forderungen auf 20 822,79 RM., die kurz- und mittelfristigen Verbindlichkeiten auf 2389,57 RM. Danach war die Genossenschaft am 31. Dezember 1940 mit 18 433,22 RM. liquid. Nach dem Kapitalstand am 31. Dezember 1940 bezifferte sich das eigene Kapital auf 179 331,71 RM. (darin sind die Rücklagen mit 151358,69 RM. und die Gefchäftsguthaben mit 27 973,02 RM. verzeichnet), das fremde Kapital belief sich auf 387 569,37 RM. (einschließlich Hypo- thekenschulden in Höhe von 384 171,59 RM.). Das gesamte Geschäftskapital hatte somit eine Höhe von 566 901,08 RM.
In der kürzlichen Generalversammlung unter Leitung des Aufsichtsratsvorsitzers, Reichsbahninspektor Keuler, wurden ber Geschäftsbericht mit feinen verschiedenen Unterabteilungen, sowie die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung einstimmig genehmigt und dem Vorschläge des' Vorstandes entsprechend die Verteilung des Reingewinnes gut» geheißen. Die turnusmäßig aus dem Aufsichtsrat ausfcheidenden Mitglieder Keuler, Baumann
stoffes auf die Hälfte oder noch mehr, doch erfolgt die Entleerung erst nach einer zeitweiligen Anhäufung von Stärke. Zuerst verschwindet die Stärke aus den Zellen, in denen sie zuletzt angereichert wurde, dann sinkt der Stärkegehalt der übrigen Zellen, bis schließlich auch in der Nähe der Leit- bünbel die Stärkekörner ins Innere abtransportiert sind. Bei Pflanzen, deren Herbstblättter keine Stärke besitzen, erfolgt eine Anreicherung des Zuckergehaltes sowie eine erhebliche Zunahme des Gerbstoffes, die von der Pflanze als Vorrat in den Hauptorganismus zurückgezogen werden. Doch erfolgt der Abbau in die weiterlebenden Organe nur etwa zur Hälfte, denn die Stoffableitung ist ja stets nur bei lebendigen Zellen möglich, und so sind es denn auch lebende, wenn auch freilich entkräftete und vertrocknete Blätter, die der Baum abstößt. C. K.
Dornotizen.
Tageskalender für Freitag.
Stadttheater: 19.30 Uhr „Ich bin kein Casanova". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Menschen vom Variete". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „In geheimer Mission".
Orgel-Abend.
Die für den kommenden Sonntag angekündigte Orgelmusik in der Jobanneskirche bringt im wesentlichen Werke virtuosen Charakters. Am Anfang steht ein Spätwerk Bachs. In der Fantasie wechseln zwei in sich verschiedene Teile einander ab. Während der eine schwungvolle Passagen und ungemein interessante harmonische Spannungen in sich birgt, wird der andere von ruhig hinfließender Poly- phonie getragen. Die Fuge ist in ihrer klaren Struktur leichter verständlich. Die Choral-Partite ist in- sofern ein interessantes Werk, als die einzelnen Varianten den Choralversen entsprechen. Bei dem letzten Werk des ersten Teils ist es von Interesse, zu wissen, daß die Fuge dreiteilig ist, wobei der zweite und dritte Teil das Thema in der Um-
Ueberall sehen wir jetzt die ersten Herbstfarben t?r Natur. Wenn auch bisher nur manche Sträu- cter und ber an den Häusern emporklimmende echmuckwein ihr eigentliches Purpurkleid angelegt haben, so mischen sich doch in das grüne Blätter- tach der meisten Bäume die ersten gelben Flecken, tnb nun steigert sich das Ganze schnell zu der groß- rtigen Symphonie des Herbstes, deren Töne vom irteften Gelb und lichten Gold bis zum strahlen- >n Weinrot und zum tiefen Purpur gehen. Auch renn dies bas Vorspiel zum Fallen der Blätter ist, -deutet die Herbstfärbung nicht Untergang ober Herben, fonbern ist eine Umstellung des Natur- 3ushaltes, in der eine wunderbare . Gesetzmäßig- it waltet. Betrachtet man einen herbstlich bunt- «schmückten Ast, so glaubt man zunächst, daß grüne, :xiune und gelbe Blätter regellos beieinander shen, aber es herrscht doch eine gesetzmäßige .Reihenfolge,' da sich bas grüne Laub stets an ber kpitze des Astes findet; bann folgen gelbgrüne unb
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