Die ganz vorzügliche Pflaumen- oder Zwetschgen-Marmelade bereitet man nach folgendem
Rezept: 2 Kilo Pflaumen oder Zwetschgen, gereinigt und entsteint gewogen, werden sehr gut zerkleinert, mit 2 Kilo Zucker zum Kochen gebracht und 10 Minuten durchgekocht
Hierauf rührt man den Inhalt einer Normalflasche Opekta zu 70 Pfg. und nach Belieben den Saft einer Zitrone hinein und füllt in Gläser. Ausführliches Rezept bei jeder Flasche.
Die europäische Landwirtschaft
’ÄfrF S,;WS
ihrer Achten Besiedlung sich selb st ernähren
itöjHcb erwiesen. Der Weg der extensiven 01115= 0 ing der agrarischen Produktion über die gange
können.
-Mpnidjn li PK. „Was an Heldenmut, Tapferkeit und Ein- , 'X «ah iaSaw At«»afnfln in hiofsn TinAPtl
^twecki ihe SttWk 1
«geringer, je mehr die Uederseestaaten durch die Wicklung technischer Verfahren auch in Europa nitrrenzfähig wurden und England die Befriedig seines Bedarfs an Agrarprodukten aus sei- U Empire anstrebte. Die niederländische Land- irchaft hatte sich von Kontinentaleuropa abge- cJ)t und war zum Hauptlieferanten Englands
Welt hat zu einer Abhängigkeit Europas geführt von so ungeheurer Tra^oeite, daß der Bestand der einzelnen Volkswirtschaften auf dem Spiele stand. Der Weg einer europäischen Großraumwirtschaft ist die einzige Möglichkeit zur Erhaltung der im letzten Jahrhundert herausgebildeten Spezialstrukturen der einzelnen europäischen Länder. Genau so, wie sich der englische Markt aus englischer Empirepolitik heraus von Europa abwandte, muß nunmehr der europäische Markt zur Grundlage der Landwirtschaften Europas werden. Die Aufnahmefähigkeit des Kernstückes Europas, Großdeutschlands, für agrarische Erzeugnisse ist nicht etwa eine Kriegserscheinung, sondern das Ergebnis einer organischen Entwicklung. Gerade die spezialisierten Länder wie Holland oder Dänemark werden von diesem Markt aus die stärkste Befruchtung ihrer Landwirtschaft finden.
Minister a. D. P 0 st h u m a verwies darauf, daß die landwirtschaftliche Nutzung des Bodens in den Niederlanden bereits sehr intensiv durchgeführt werde. Trotzdem sei es noch möglich, die Erträge weiter zu steigern, was im Interesse des nieder-
6 B -a
Ich? reitschaft von jedem einzelnen in diesen Tagen fielet worden ist, wird immer ein Ruhmesblatt jiVr Geschichte des Regiments bilden."
[Üs ist ein Satz eines umfangreichen Berichtes «»Einsatz des verstärkten Schützen- rnim e n t e 5 unserer Panzerdivision, btiad) harten, z. T. mit zahlreichen Heckenschützen &:-• geführten Kämpfen während zweier schwerer und Nachtmärsche weit über 100 Kilometer to Gros entfernt zum Fluß vorgestoßen war. vir haben die Schützen in tagelangem Ringen zwei sowjetische Divisionen iiÄLine starke feindliche Luftwaffe, den erweiterten jBnfentopf, zeitweise von den eigenen Truppen Mammen abgeschnitten, so lange gehalten, bis
.genierte, A ?ten
ntteenth Leu ' jedem Dpm r nachzudeM lonnen nq , wie er vickt jeder Krieg H hr wohl Dttia 1 England ti roße der beufij L „Nach bemfl me NiedergH eniger groß r. Katastrophe. 0: 1 klar, daß r-
genommen, rjj' n durch die m seien.
16
Prof.
Vollendung!^ feiner Ö kleben die R haft verlieht
* ö S-ü sa S
NiA
«nmet di, > ocht-t 6,, 1
ie steht es um Tobruk?
Bon Kriegsberichter BUlhardt.
j zsrlin, 18.Aug. (DNB.) Zur landwirtschaft- «icht Erzeugungssteigerung in den Niederlanden -I-in Den Haag eine Kundgebung einberufen, an z:Bauern aus allen Teilen der Niederlande teilen. Minister a. D. Poft Huma begrüßte tssekretär Backe vom Reichsministerium für .Hrung und Landwirtschaft, Berlin, der dann Entwicklung umriß, die die niederländische Land-
Dm, 18. August. (DNB.) Der italienische Wehr- aatltbericht vom Montag hat folgenden Wortlaut:
I Nordafrika erzielte die Luftwaffe der Id): weitere Erfolge. Deutsche Flugzeuge griffen rniit Lagerhäuser und Hafenanlagen von T 0 - iti t an, wo Brände heroorgerufen wurden. Es Äite festgestellt, daß ein bei einem früheren An- Lif getroffenes 1000-Tonnen-Schiff gesunken ist. itci^nische Flugzeuge bombardierten mit guter Wir-
<6. 'J* fei",' LS „*«fc
emQd)t uti & Q ’en
rn und ba5 £ 0 n dienst .lausen die f- ] ^chen Untere öes Nchn^ feit der w | KMtischeaW “l6 ZUküMMjl cher auf bsn ü 'es Nahen Ü.
Jung die Anlagen von Marsa Matruk und versenkten in den Gewässern zwischen Marsa Matruk und Sidi el Barani einen von einem Kriegs- schiff geleiteten Dampfer.
Im Verlaufe des im gestrigen Wehrmachtbericht gemeldeten Angriffes auf B a r d i a wurden zwei feindliche Flugzeuge, die zum Landen gezwungen wurden, von deutschen Einheiten unbeschädigt erbeutet und ihre Besatzungen gefangengenommen.
Britische Flugzeuge führten Angriffe auf Bengasi und auf einen vorgeschobenen Flugplatz durch, wo die Bodenabwehr eine feindliche Maschine abschoß.
In O st a f r i k a wiederholte der Feind di; Luftangriffe auf G 0 n d a r und auf die vorgeschobenen Stellungen in diesem Abschnitt. Feindliche Gruppen, die versuchten, sich den Stellungen vdn Uolchefit und Culquabert zu nähern, wurden mit Verlusten zersprengt.
Im mittleren Mittelmeer wurde eines unserer Aufklärungsflugzeuge von fünf Spitfires angegriffen. Im Verlaufe des sich entwickelnden Kampfes gelang es unserem Flugzeug, obwohl es beschädigt war und Verwundete,an Bord hatte, ein feindliches Flugzeug abzuschießen und zu seinem Stützpunkt zurückzukehren.
heben. Im ganzen also ein sehr beträchtlicher Aufwand. , ri„ .. o.
Die Belagerung Tobruks und die beständigen Angriffe unserer Luftwaffe auf die Festung und aus Schiffe in und bei Tobruk zwingen die Briten zu einem Kräfteaufwand, der in keinem Verhältnis mehr zu dem absoluten Nutzen, der noch erreichbar ist, steht. Denn, ob Tobruk früher oder spater fällt, ist für unsere afrikanische Kriegführung nicht mehr von entscheidender Bedeutung. Tobruk, hat einen Wert als eine Festung an der großen Straße, um die es im Kämpf an der nordafrikanischen Küste immer geht, verloren.
Längst ist vor und in und hinter Tobruk, soweit der englische Bereich sich beiderseits der Straße erstreckt, die Via Balbo auf langer Strecke gründlich zerstört. Die Kämpfe um Capuzzo bei Sollum und noch weiter östlich im ägyptischen Gebiet haben längst erwiesen, daß das deutsche Afrikakorps auch die ungeheuerlichen Strapazen und Geländeschwie- rigkeiten der Stein- und Sturmwüste rings um Tobruk zu überwinden verstanden, daß wir Tobruk nicht brauchen, um bis nach Aegypten vorzustoßen, daß Tobruk uns nicht hindern kann, genügende Kräfte, Menschen und Material an die ägyptische Front zu bringen, um nicht nur Wavells verzweifelte Offensiven vor der großen Sommerpause (man erinnere sich der drei Tagesnächte von Sollum) aufzufangen,'sondern im Gegenstoß vorzudringen.
Tobruk ist für uns billiger geworden. Gewiß ist die Bindung starker deutscher und italienischer Kräfte um Tobruk nicht ohne Bedeutung. Doch, was bei den harten Kämpfen um Tobruk, vor allem bei den erbitterten Ausfällen der Briten in den letzten Tagen von unseren Afrikakämpfern geleistet wurde, ist wert, in die Geschichte einzugehen. Es ist auch nicht belanglos, daß uns Tobruk auf dem Wege zur ägyptischen Grenze als Klotz am Wege — nicht so sehr ein Klotz im Wege — liegt, aber ungleich mehr als uns die Belagerung von Tobruk kostet dem Gegner die Verteidigung dieser Festung, sei es in Tobruk selbst, sei es bei der Verfolgung seiner Verteidiger.
Die Rechnung um Tobruk geht für England nicht auf. Wir zahlten nicht den hohen Preis, den man uns abnehmen wollte, und wir verzichten heute erst recht auf einen schnellen Erfolg, dessen Gewinn uns zu teuer würde. Und so muß England Tobruk halten, halten für einen Preis, der auf die Dauer Tobruk auch für England nicht wert ist. Ja, einen Preis, den es schon heute nicht mehr wert ist.
Auch hier ist England Opfer seines Irrtums, daß ihm die Zeit Verbündeter fei. Die Zeit und die kommenden Ereignisse werden es beweisen.
;Mnt ihren 100. Abschuß. Mit dieser Batterie •at chon die zweite deutsche Flakeinheit in der Zeit
22. Juni bis 17. August 100 bolschewistische leuge zum Absturz gebracht.
fcrntampfbati«ien der Kriegsmarine nahmen in L Nacht zum 18. August im Seegebiet von Dover britischen Geleitzug unter Feuer. Die Schüsse W so gut im Ziel, daß der Geleitzug zersprengt ir *
formelle Anerkennung der chinesischen Ncttio- LqU gierung durch Dänemark wurde von der däni- L Regierung bekanntgegeben.
Oer italienische Bericht.
ichast im Verlauf der letzten hundert Jahre Mmen chatte und barlegte, wie sich die Be- ssstruktur unter dem Einfluß der Weltar- n:steilung und des englischen Marktes im- » mehr auf die Veredlung ausrichtete. Die eßbaren Vorteile des Weltmarktes wurden im-
Das Wunder am Brückenkopf
Von Kriegsberichter Paul Drobig.
P. K. Der Bericht des OKW. meldete dieser Tage, daß vor Tobruk zwei englische Zerstörer durch un- ere Stukas schwer beschädigt wurden. Mit diesen Zerstörern hat es eine besondere Bewandtnis. Ihre Fahrt zeigt, welche Mittel England heute aufbieten muß, um der engurnschlossenen Festung Tobruk wenigstens die lebenswichtigsten Dinge zuzuführen.
Längst ist es nicht mehr möglich, größere oder mittlere Schiffe nach Tobruk hineinzubringen. Auch der Einsatz kleiner und selbst kleinster Frachter ist nur unter größten Risiken möglich. Die Versorgungslage der Verteidiger von Tobruk ist aber heute chon schwierig, wenn nicht kritisch; Munition, Verpflegung und Wasser müssen ständig zugeführt werden, und die Entscheidung über bas Schicksal der afrikanischen Feste wird nicht zuletzt auf den weiten Wasserflächen vor ihrem Hasen und ihrem Luftraum über der See ausgefochten.
Daß der beftänbige Einsatz unserer Luftwaffe eine vollständige Abriegelung bisher noch nicht erreichen konnte, ist kein Beweis gegen ihre Leistungen. Der Verkehr englischer Frachter nach Tobruk ist immer seltener geworden. In den langen Nächten vermögen es vielleicht kleinere Schiffe, die rasch entladen werden können, sich dort' in den Hafen einzuschleichen und noch vor Tagesanbruch wieder zu verschwinden; Kriegsschiffe, die sorgsam gehütete, sparsam eingesetzte Grundlage englischer Macht und Kriegführung im Mittelmeer, wurden nur seltener beobachtet. Bis es unserer Aufklärung aufsiel, daß zwei Zerstörer häufig in der Nähe von Tobruk bald mit wesllichem, bald mit östlichem Kurs beobachtet werden konnten. Und zwar jedesmal so, daß sie zur günstigen Zeit, also mit beginnender Nacht, in Tobruk einlaufen bzw. beginnendem Tag schon wieder im englischen Jägerbereich fahren konnten. Sehr bald stand es nun fest, daß die Briten nach so bitteren Verlusten und erfolglosen Versuchen, mit Frachtern nach Tobruk zu gelangen, Zerstörer als Transporter einsetzten.
Zerstörer, schnelle Fahrzeuge gegen Luftangriffe, widerstandsfähiger und besser bewaffnet als englische Frachter, haben aber nur beschränkten Laderaum. Der Einsatz der Transportzerstörer zeigt, wie es um die Versorgung um Tobruk und um die Wirkung unserer Luftangriffe steht. Zu diesem kostspieligen Schiffseinsatz kommt noch der außerae- wöhnlich große Einsatz englischer Jäger verschiedener Typen zum Schutz dieser Transportzerstörer gegen die Stuka- und fu-88-Verbände in Afrika. Das bedeutet einen Verschleiß an Material und Menschen, zumal unsere Jäger einen hohen „Einfuhrzoll" von diesen englischen Schutzflugzeugen er-
fee handstreichartig in Besitz genommen wer- Ifi Trotz der vorangeganqenen tagelangen Stra- W, zieht das Regiment noch am Abend hm- Mi und wird bis zu einem nichtigen o tr äfe en= vorgeworfen. Als der zum Brückenkopfkom- Ikuanten ernannte Oberstleutnant Frhr. v. W. die ^unterstellten Truppen überprüft, kommt er zur Mknntnis, daß sie bei weitem nicht ausrelchm, V Lanzen Brückenkopf lückenlos zu besetzen. Es fc*barauf verzichtet werden, die beiden Flügel bis lin Fluß in ' einer Linie zu besetzen; lediglich fetrupps halten die Verbindung aufrecht. Als fe.r Bolschewist nur gewartet hätte, bis das ganze ypnent herüber ist, beginnt er noch am selben feld mit dem rollenden Einsatz starker Shßger= Wunde und versucht, mit Bomben und Vord- Mn die Brückenkopfbesatzung mürbe zu machen. Mr.. Stunden dauert der Feuerzauber; aber er fe" ohne sichtbaren Erfolg, denn als die öorojets D Ochsten Morgen den ersten großen Erdangriss fern, bricht er im deutschen Feuer bald zusam- fe obwohl auch starke Panzerkräfte anrollen.
II Di» Angriffe werden im Laufe des Tages immer feier. Einmal läßt er die Massen vom Osten, ein- M oorn Westen anrennen. Er begleitet me An-
M mit Aufklärern, Zerstörern, Bombern und fern, und auch die Artillerie weiß gutes 2rom- Mimer zu geben. Noch fehlen die eigenen Flug- fe:, noch sind panzerbrechende Waffen nicht zur gl^ge heran. Die deutschen Kompanien sind tn ifarnber Bewegung, um sich gegensettig^m^oe^
deutschen Kräfte Welle auf Welle zusammenbrechen läßt.
Wer es sollte noch schlimmer kommen! Den Sowjets scheint kein Einsatz zu hoch, kein Opfer zu groß, um diese Stellungen doch noch in ihre Hand zu bekommen. Um 14 Uhr des dritten Tages setzt schlagartig schwerstes, annähernd vierstündiges Artillerie- feuer ein, wie es das Regiment bisher noch nicht erlebt hat. Mindestens sieben Batterien, darunter drei schwersten Kalibers, trommeln Stunde für Stunde auf die deutschen Stellungen ein. Das Dorf I. brennt in kurzem an allen Ecken. Im Raume eines Bataillons laden 27 schwere Bomber mit einem Schlage ihre ganze Bombenläst ab. Die Luft ist erfüllt von den fortwährenden Detonationen der Granaten und Bomben. Wesenlliche Teile des Gefechtstrosses sind vernichtet. Kann man denn noch eine geschlossene Abwehrfvont zusammen bekommen?
Mit einem Schlage wird es still. Der Angriff der Sowjets setzt wieder von zwei Seiten ein und sofort mit solcher Wucht, daß eine Verteidigung zwecklos erscheinen mag. Drei verstärkte feindliche Regimenter müssen abgewehrt, dazu die letzten Reserven eingesetzt werden. Die Krisis ist auf dem Höhepunkt. Jetzt muß sich deutsches Soldatentum beweisen!
Wie aus dem Erdboden gespien, sitzen die Schützen an ihren Waffen und feuern, was der Lauf aushält. Vier schwere Panzer brechen durch die erste Schützenkette und beharken die Deutschen von her Seite. Aber keiner weicht! Erst auf der Höhe des Regimentsgefechtsstandes gehen die Sowjetpanzer in Flammen auf. Die Massen der An- stürmenden können aber nicht überall niedergehalten werden; sie schieben sich so dicht an die deutschen Linien heran, daß sich die Feinde beinahe die Hand geben könnten.
Die Lage im Brückenkopf ist ernst. Jede Minute ist mit einem Ueberrennen der deutschen Linie zu rechnen. An einzelnen Stellen kommt es schon zum Handgemenge. Aber äußerster Einsatz bezwingt auch diese schlimmste Situation. Das ist das Wunder am Brückenkopf! Das letzte, das jeder aus sich herausholt, läßt das Unmögliche zur Wirklichkeit werden. In ihrer Abwehr mußte die (Springflut verebben, bei ihrer Ausdauer Welle für Welle im Sande verlaufen. Das Wunder hat sich erfüllt, der Gegner läßt unter schwersten Opfern vom Brückenkopf ab.
Noch drei Tage versucht der Bolschewist auf verschiedene Weise sein Glück. Vorübergehend kann er auch durch entstandene Lücken bis an die Brücke vordringen. Aber als dann endlich der Entsatz eintrifft, steht wieder die Front wie am ersten Tage.
Von unseren Soldaten oder Gefangenen werden im Brückenkopf allein 2600 Sowjets beerdigt; 1370 , Gefangene wandern nach hinten. In unserer Hand bleiben 1450 Gewehre, 66 leichte MG., 34 schwere • MG. und zwei Pak. Vernichtet sind sechs über-
< -J jtttben. Nunmehr litt sie besonders stark unter in9 der ^Schrumpfung des englischen Marktes. Mit 0ln- ken. Aber Beschränkung und Subventionen glaubte man England .1 irr Niedergang überbrücken zu können — immer ! Aran an(^|foc in der Hoffnung, daß die Weltwirtschaft einer
rf-M
3« < «
schwere, zwölf schwere und 57 mittlere und leichte Panzer, eine Reihe anderer Fahrzeuge und zwei durch Schützen abgeschossene Flugzeuge. Wahrlich ein imponierendes Ergebnis. Was der Gegner an Verwundeten und Toten mitgenommen hat, ist nicht festzustellen. Die Zahl übersteigt aber bestimmt die der Toten um ein Mehrfaches.
Ein Wunder scheint es uns, den wichtigen Brückenkopf bei diesem Feindeinsatz durch einen verschwindend kleinen Haufen erhalten zu haben. Wunderbar war aber auf jeden Fall die Haltung des deutschen Soldaten und seine soldatische Leistung!
Aus alter Wett.
Unentschiedener Ausgang der großdeutschen Schachmeisterschaft.
In der letzten Runde des Turniers um die großdeutsche Schachmersterschaft in Bad Oeynhausen konnte Jung gegen Äteninger nur remis spielen. Dadurch wurde er von Schmidt, der Rahn schlug, eingeholt. Richter vergab seine Chance, indem er in einer schon günstig stehenden Partie gegen Weinitfchke nach einem schweren Fehler hur ein Remis erzielte. Das gleiche Ergebnis hatte die Partie Rellftab — Palme; MÜ l- l e r sicherte sich den vierten Platz durch einen Sieg über L 0 kvenc. In den übrigen Partien gewann Pfeiffer gegen Brunöhler und Lachmann gegen Nürnberg, während Kranki von E r n st besiegt wurde. Die Hängepartie W e i - nitschke — Rahn endete unentschieden. Danach ergibt sich folgender Endftand: Junge und Schmidt je IOV2, Richter 10, Müller 9, Kieninger, Palme, Pfeiffer je 8V2, Ernst, Lokvenc, Rahn, Rell- stab je 7V2, Nürnberg 7, Dr. Lachmann, Weinitschke je 5, Brunöhler 4, Kranki 3V2 Punkte. Der steile Aufttieg des 17jährigen Studenten der Mathematik Klaus Junge aus Hamburg zur höchsten Stelle im deutschen Schach ist vhne Vorbild in der Geschichte der großdeutschen Schachmeisterschaften. Der junge Spieler spielte kaltblütig und zeigte besondere Widerstandskraft in schwierigen Stellungen. Schmidt, der Soldat ist, war im Vorjahr Zweiter. Er spielte diesmal nicht so sicher. Aber seine Partien waren ideenreich und inhattsvoll. Um den Titel muß nun ein Stich kämpf stattfinden, dessen Ort und Zeit noch nicht feststehen.
Großfeuer im Hafen von Brooklyn.
Die Neuyorker Blätter berichten über ein Großfeuer im Brooklyner Hafen. Obwohl Küstenwache, Feuerwehren und Feuerlöschboote um die Bekämpfung des Großfeuers bemüht sind, breitet sich doch der Brand immer weiter aus. Die Anlagen des „Cuba Mail Line Piers", auf dem das Feuer aus- brach, können als verloren gelten. Dort tätige Ar-
brängten Lagen zu helfen. Die Reserven müssen schon eingesetzt werden. Als letzte Stoßreserve behält der Kommandeur seine zwei Fahrer, den Gefechtsschreiber und seine drei Melder!
Zwei Geschütze werden schnell zum direkten Beschuß eingesetzt, gerade noch rechtzeittg, um einen Panzerangriff 150 Meter vor der eigenen Linie zum Stehen zu bringen. Als dieser Abend sich neigt, hat der Feind allein an der Westseite etwa 450 Tote und 13 Panzer geopfert. Nur die Tapferkeit jedes Schützen ober Kanoniers, ihre Unerschrockenheit, Kühnheit und rückhaltloser Einsatz haben diese Leistungen vollbringen lassen. Dreimal mußte eine Kompanie eine wichtige Höhe räumen, aber der persönliche Einsatz ihres Chefs, der jedesmal oben blieb, auch wenn er feine Schützen zurückschicken mußte, um sie vor schweren Verlusten zu bewahren, reißt jeden wieder hoch, und dann bleibt diese Höhe doch unser. Dort muß der Gegner 380 Tote und zwölf Panzer, darunter vier schwere, liegen lassen.
Der Gegner ist so angeschlagen, daß er einen beabsichtigten Angriff vom Osten her nicht durchführen kann. Aber die Sowjets schlafen auch nicht. Sie erkennen die Wichtigkeit dieses Abschnittes und wollen ihn, koste es, was es wolle, zurück haben. Auf der ihnen zur Verfügung stehenden Eisenbahn rollt ein Zug nach dem anderen an, und bald sind auf diesem schmalen Streifen zwei feindliche Divisionen zusammengezogen. Bei unfern Schutzen macht sich schon Munittonsmangel bemerkbar.
Der Truppenführer steht vor einem schweren Entschluß. Soll der Brückenkopf in dieser Ausdehnung gehalten ober verengt werben? Um die nleber- schmetternde Wirkung auf die eigene Truppe und die Ermunterung für den Feind zu vermelden aber auch aus taktischen Gründen wird die Belbehaltung auch unter zu erwartenden schwersten Angriffen befahlen' Zu allem Ueberslüß wird noch bekannt, daß durch restlose Verstopfung der (Straßen em Vorziehen einzelner Teile unmöglich rft, öafe sogar bic rückwärtige Derbinbung abgerissen ist! Das Regiment im Rahmen der Kampfgruppe ist nun, wie eine Fallschirmtruppe, ganz auf sich selbst angewiesen. Es wird aber erreicht, daß am nächsten Tage Munition ab geworfen wird.
Die Nacht bleibt ruhig, aber bereits im Morgen- grauen greifen die Sowjets wieder mit Schutzen ■ und Panzern an, diesmal sogar von zwei Setten, , und lassen erst gegen Mittag von dem sinnlosen Anrennen ab, weil der rückhaltlose Einsatz aller
jichils Trugschluß erwiesen.
Ty Weg einer Arbeitsteilung über Kontinental- _____ u o
lur.aa hinaus hat sich als gefährlich und un° werden, um zu erreichen, daß die Niederlande trotz
; rch en überaus schlechten, sandigen ober morastigen das Gros der Division herangeführt und die i ■ An Er: M ärkte Ablösung vorgebracht worden war. $ . äh'-t Hilfe einer besonderen Abteilung kann die stärker w®»- - • • - ■■ r,j- -------- —--
I nicht so A itt wirst W strategische; -1 oftrin, die M rfübrer essen, Mitte 1 Ann für wjj eistesstäck R
ländischen Volkes sei. Ein früheres System habe
___ ,____„M ... __________ dazu geführt, daß die hochstehende niederländische nn Blütezeit entgegensetze. Diese Hoffnung hat Landwirtschaft zu einem großen Teil vom Ausland abhängig geworden fei. Daher müsse jetzt im Rahmen der Erzeugungssteigerung alles nachgcholt


