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. Friedrich der Große und Machiavelli

i on Professor Dr.TheodorBahlen, Präsident der Preußischen Akademie der Wissenschaften.

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Die Eroberer von Kreta

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liches Faktum von besonderer Bedeutung ist und daß es jedes dieser Fakta verdient, auch nachträg­lich immer wieder eingehend gewürdigt zu werden. Die Eroberung von Kreta, die zu den be­deutendsten Ereignissen dieses Krieges gehört, ist uns jetzt durch den Empfang der Fallschirm­soldaten und Gebirgsjäger, die sich in diesem Kampfe das Ritterkreuz zum Eisernen Kreuz verdient haben, beim Führer erneut in ihrer Größe und Beispiellosigkeit bewußt geworden.

wieder Boden, blieb stehen und begann stumm zu trinken.

besondere Zierde des elisabethischen Zeitalters, bloß- gestellt würde. Aber sie mußten in die Verurteilung willigen, -griffen zum höchsten Strafmaß, weil sie wußten, das Urteil würde nicht vollstreckt, und um die Unbeugsamkeit ihrer Gerechtigkeit und ihren Abscheu von Bestechung darzulegen. Das Urteil, kaum gesprochen, war schon gemildert; in zwei Tagen war Bacon frei, gehörte bald wieder dem Haus der Lords an; statt einer hohen Geldstrafe be­kam er ein hohes Ruhegehalt. Seinen Dank an den König brachte er durch feine Geschichte des ersten Tudors Heinrich VII. zum Ausdruck.

So hatte Machiavelli in Englands herrschenden Ständen Beifall und Nachahmung gefunden. Mit den von ihm gepriesenen politischen Methoden war die Vereinigung der vier Königreiche unter eng­lischer Herrschaft vollzogen, später ebenso der Auf­bau des Empires und wird heute dessen Erhaltung versucht. Denn eine Macht muß sich, nach untrüg­lichem Gesetze, auf die Kräfte stützen, die sie schufen.

Aber nicht mehr um kleine Herzöge handelte es sich hierbei wie bei Machiavelli, sondern um große Länder: Aegypten, Kanada, Indien, und neben dem Streben nach Vermehrung der Staatsmacht wächst rücksichtslos die Macht des Goldes. Die Plutokratie wird stärker als jede Monarchie.

Der Große Kurfürst dagegen hatte einst seinem prunkliebenden, verschwenderischen Sohn, der sich die Königswürde kaufte, die Weisheit hinterlassen: Menschen erachte als den größten Reichtum Deines Landes." Der derbe und sparsame Soldatenkönig hinterließ einen Kriegsschatz, mit dem sein großer Sohn dem jungen Königstum erst durch siegreiche Kriege das Existenzrecht eroberte und sicherte. Daß dieser den wahren Wert des Goldes^ und der Men­schen richtig beurteilt, zeigen seine Worte im Anti- Machiavelli:Ein Metall, an sich verächtlich, ganz willkürlich bewertet, soll seinen Besitzer der Aner­kennung wertmachen? Dann gilt die Ehrenbezeigung also nicht dem Manne, sondern seinem Goldhaufen? Wie kann eine derartige Vorstellung überhaupt in einem denkenden Hirne Einlaß finden? Wie kann man überhaupt zwei so verschiedene Dinge zusam- menwerfen, wie Tugend und schmutziges Gold?

Wie sehr bewahrheitet sich das andere Wort Friedrichs:Kein Mensch wird bestreiten, daß die Kraft eines Landes von seinen Bewohnern, nicht von seiner Ausdehnung abhängt."

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Ein deutscher Sieg reiht sich in diesem uns von den englischen Kriegsverbrechern aufgezwungenen Kriege an den andern und einer ist größer und stolzer als der andere, so daß man glauben möchte, es sei keiner mehr zu übertreffen. Und doch ver­blaßt jedesmal wieder vor den Ereignissen des Heute der Erfolg von gestern. Erst wenn mir uns das einzelne Ereignis in ruhiger Stunde abschlie­ßend vor Augen führen, dann erkennen wir, daß jedes dieser ungeheuren Geschehnisse ein geschlcht-

Heu vom Fuder, dort prüfte er kauend ein paar Lindenblätter; und dann wieder blieb er resolut stehen und raffte sich ein Büschel Gras, das er schon lange ins Auge gefaßt hatte. Auch hatte er e,n gro­ßes Interesse, ob die anderen Pferde guten Hafer bekamen, und kostete mit seinem weichen Maul ihre Rationen, vorzüglich dann, wenn Jan, der Stall­knecht, gerade nicht dabei war.

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Pudding war gutmütig. Andere Pferde blasen sich aut wenn man beim Satteln den Gurt anzieht, weil sie den Druck nicht leiden wollen, und nachher rutscht der Sattel; nicht so Pudding er war schon von Natur derart prall und dick, daß chm kein Sattel­gurt etwas anhaben konnte. Besonders bewunderte icb seine Ohren; sie hatten innerlich solch em ent­zückendes Durcheinander von weichen Härchen, aber das mar es nicht: sondern sie telegraphierten mir als bewegliche Semaphore jede Regung von Pud­dings Seele. Bald legten sie sich rutfarhg flach nach vorn das hieß: vorne ist was los! Gleich darauf war dieser Eindruck verdaut und es kam die Kritik. Entweder legten sich die Ohren mit einem Ruck flach nach hinten, bedeutete: starkes Mißfallen Oder ste standen kerzengerade, bedeutete: gut! Oder ste hingen irgendwie schlaff und regellos ä Is Esel herunter, das bedeutete dann äußerste Gleichgültigkeit. .

Seine höchste Form aber erreichte Pudding in der Schwemme. Das war ein Heidenvergnugen: nackt saß man auf nacktem Pferde, trabte ^ritzend ^ns Wasser hinein, bis Pudding plötzlich froh pustend schwamm. An seine Hufe schienen mythi che Schwimmhäute gewachsen, er legte [einen Kopf glatt auf den Wasserspiegel (auf dem die langbeinigen Mücken entsetzt davonliesen) und strebte vorwärts durch sein Element mit einer nackten Galachee auf dem Rücken. Diese Galaihee aber hatte derweil alle Äände voll zu tun. um nicht abzuglitschen Erst klammerte man sich mit den Beinen um Puddings Leib bis er aalglatt mürbe: dann rutschte man wei­ter und weiter ob. schließlich hielt man gerade noch das Schweisendchen als Schlepptau m der Hand. Unterdessen batte d^r Dackel am Ufer geheult, bis die Sehnsucht nach uns seine Angst überwand und er sich wild - die Ohren flatterten um den Kopf - ins Wasser stürzte und an uns heranschaufette. Und dann saßt« Pudding nach einer eleganten Biegung

Generaloberst Löhr. Befehlshaber einer Luftflotte (links, und General der Flieger S t u d e n t (rechts) leiteten den Einsatz gegen Kreta. (Scherl-Bilderdienst-OKW.-M.)

?iten billigen?"

Abgesehen von den bekannten Darstellungen und bgesehen von seinen Auseinandersetzungen mit den kannten Thesen der Machiavellistischen Macht- olitik ist heute eine andere Erscheinung besonders ,'deutsam, nämlich: Die Aufnahme Machiavellis i England.Ser Charakter Machiavellis , breibt der bekannte englische Historiker und Poli- :ker M a c a u l ay,war den Herren Italiens nach Nachicwellis Tode verhaßt, und jene Teile seiner Theorie, die in strengem Einklänge mit ihrer etge= en täglichen Praxis waren, lieferten einen Vor­hand, fein Airdenken zu verschwärzen."

Aber schon vor Macaulay und vor dem von ihm obenb erwähnten Glied des englischen Adels ist em räßerer Engländer für Machiavelli eimgetreten und at sich bemüht, ihn moralisch verständlich und da- hit entschuldbar zu machen: Francis Bacon o n Perulam, Staatsmann, Philosoph uno schriftsteller, vielleicht in bezug auf Machiavellis Methoden besonders empfänglich und sachverständig, r war Kron-Jurist derjungfräulichen" Königin -lisabeth, vorehelichen Tochter Heinrichs VIII. und er enthaupteten Anna Bolenn. Unter Elisabeths Nachfolger, dem Sohne der von ihr enthaupteten Haria Stuart, stieg Bacon zu den höchsten Ehren tuf. Dann wurde' er wegen Mißbrauches seines " oben richterlichen Amtes auf Betreiben des Unter- ouses angeklagt. Die niedrige Gesinnung, die Ba­rn schon früher oft gezeigt hatte (z.B. als er beim 6turz seines Freundes und Wohltäters 6ffe£, um ch die Gunst der Königin zu erhalten, entscheidend »itgewirkt hatte), diese niedrige Gesinnung hatte iinem Ansehen und seinem Aufstieg Nichts ge­badet; aber daß er von kleinen Leuten hohe Be- !echungsgelder nahm, und dann das Urteil nicht zu 2ren Gunsten ausfiel, das konnte das Unterhaus, Hon puritanisch brodelnd, nicht verwinden. Dem /aus der Lords war es peinlich, daß einer ihrer >erühmtesten, durch seinNovum Organ o n n weltberühmter Mann, neben Shakespeare eine

Pudding war wirklich so feist wie jene Schul­kameraden, die man beinahe wider Willen puffen muß, nur weil sie so dick sind. Aber das gab ihm in meinen Augen einen geheimnisvollen Reiz, denn ich hielt ihn für einen Nachkommen jener dicken Ritterpferde, jenerflämischen Hengste", die als ein­zige unter der Eisenlast nicht zusammenbrachen. Ein­mal besahen wir mit meinem Bruder ein altes Ge­schichtenbuch und fanden ein prachtvolles Bild: zwei Ritter sprengen mit eingelegter Lanze aus dem Wald, während die Kaufleute auf dem Planwagen bestürzt die Leine ziehen sowohl wörtlich als auch metaphorisch. Darunter aber stund geschrieben: Reiten und Rauben ist keine Schänd', das tun die Besten im Land." Und dabei sah das eine Ritterroß genau so wie Pudding aus! Wir blickten uns an selbstverständlich wollten wir zu den Besten des Landes gehören: Pferde waren ja da, fehlten also nur noch die Lanzen und dann auf zum Reiten und Rauben! Die Lanzen waren bald geschnitzt, und nunsprengten" wir durch den Wald zur Land­straße hin, um auf den Planwagen mit den Kauf­leuten zu warten. Wir warteten o, Pudding konnte warten! aber die Kaufleute tarnen nicht, niemand kam, und wir wurden ungeduldig. Doch nun kam wirklich jemand es war unsere hebe Mutter, die ihren stillen Nachmittagsspaziergang machte. Geritten und geraubt mußte einmal wer­den, auf die Kaufleute war kein Verlaß, und also legten wir die Lanzen ein und sprengten mit mör­derischem Geschrei über Busch und Graben auf die einsame Dame los! Sie schien zuerst erstaunt, aber dann fing sie an zu lachen, und wir lachten auch und erbeuteten jeder einen Bonbon. Und Pudding fraß schon wieder was von einem Busch ...

Aber dabei fällt mir ein, daß das alles schon über zwanzig Jahre her ist, und daß mein Pferd Pud­ding wohl längst unter jenem Rasen liegt, den er so gern geweidet hat. Und daß seine ruhevolle Tier- jeele sich längst auf unbekannten grünen Wiesen er­geht. Der englische Zaum liegt wahrscheinlich noch verstaubt unter altem Hausgerümpel. Und so bleibt mir nur ein Handwinken ins Unbekannte hinaus, mein Pferd Pudding!

Das Wespennest und das Holzpapier.

Das Wespennest, in das niemand gern hinein­greift, ist ein sehr reizvolles Gebilde der Natur, das von der Lebensgeschichte seiner Bewohner erzählt und bei dem die Tiere eine Technik anwenden, die den Menschen eine bedeutsame Anregung geben konnte. Es sind jetzt rund hundert Jahre her, daß der Webermeister Keller in Kühnheide in Sachsen, der sich nebenbei mit Mechanik beschäftigte, ein sol­ches Wespennest genau beobachtete, da es ihn inter­essierte, wie die Wespen die papierdünnen Wände ihres Nestes aus Holzfasern bauten. Da damals gerade die Lumpen für hie Papierherstellung sehr teuer waren, kam er auf den Gedanken, von dem Wespennest zu lernen und in ähnlicher Weise Pa­pier herzustellen. Zunächst versuchte er es mit dem Kochen von Sägejpänen, aber die einfache Siede­hitze genügte nicht, um die Holzfasern bloßzulegen. Da kam er auf den Gedanken, die Fasern durch Schleifen des Holzes an einem Schleifstein zu ge­winnen. Mit der einen Hand drehte er den Stein, der im Wasser lief, mit der anderen preßte er das Holz dagegen und erzeugte auf diese Weise den ersten Holzschliff. Das im Schleiftrog befindliche Wasser erhielt das Aussehen einer breiigen Masse, und auf dem Boden sammelte sich der Holzschliff, der nach dem Abgießen des Wassers haften blieb. Keller quirlte den <Äoff durcheinander, und dabei spritzte eine kleine Masse auf ein danebenliegendes Tuch, wo sie sich flach ausbreitete. Während das Tuch schnell das Wasser aufsog, nahm die zurück- bleibende Masse das Aussehen von feuchtem Papier an, und nachdem sie getrocknet war, hielt der Er­finder das erste Stück Holzschliffpapier in seinen Händen. Keller hat seine Erfindung dann noch sehr verbessert. Da er am Tage seinen Lebensunterhalt am Webstuhl verdienen mußte, konnte er nur in den Nachtstunden das Holzpapier Herstellen. Die ersten sechs Ries des neuen Papiers wurden teil­weise zum Druck desFrankenberger Kreisblattes" verwendet, und damit hatte der ungeheure Auf­schwung der Papierherstellung begonnen, wie mir sie heute kennen. Der Erfinder selbst aber hat nichts von der Industrie gehabt, die durch ihn ins Leben gerufen wurde. Er starb in dürftigen Verhältnissen als Handwerker in Krippen bei Schandau am 8. September 1895. C. K.

Mein Pferd Pudding.

Von Sigismund v. Radecki.

Wenn man an einem summenden Sofnmertage im Salon über ein Buch gebückt sitzt, dabei elf Jahre clt ist, und dazu noch Pflaumen verspeist,und'wenn nan gerade bei der furchtbar schönen StelleCuchll- ESferraf anlangt. w° auf her Monerkn Otto- iraphie der Sonnenuntergang in tragischen Blut- prben brennt, dann, sage ich, hat man nicht mehr ilel Sinn für die Außenwelt übrig, denn man sitzt lerpuppt in seinen Schmetterlingstraum, ahne Haren ,nd Sehen. Und daher spürten meine Sinne einen sxremdkörper erst in dem Augenblick, als er sich Nir warm und weich auf den gebeugten Nacken tote: dieses war Puddings Schnauze. Mein Bru- ier war nämlich schlankweg mit Pudding in den Salon geritten und faßte nun lachend nach dem Kronleuchter. Da stand dieses vorbildliche Re'txferd -wischen den Mahagommobeln, dick, braun, mit chwarzglänzend-r Mähne, und wartet« zuruckhal- tenb auf sein Stück Zucker.

Fallschirmjäger und Luftlandetruppen waren am 20. Mai 1941 im Raume westlich von Kama der Rethyomnon und bei Jraklion gelandet worden, nachdem die Stukaverbände die Landung durch schwere Angriffe auf die für den Beginn der Ope­rationen vorgesehenen Plätze und Stellungen vor­bereitet hatten. Es war ein Angriff aus eine sel­ten stark verteidigte Festung. Wochen- und monate­lang hatte ein starker Feind die an sich schon von Natur aus gegebene ausgezeichnete Verteidigungs­stellung noch befestigt und mit den modernsten Waffen ausgerüstet. Die Besatzung selbst, die aus Neuseeländern, Griechen und vor allem aus der kre­tischen Bevölkerung sich zusammensetzte, war zahlen­mäßig so stark, daß sich kaum ein unbewachtes Fleckchen auf der ganzen Insel Kreta fand. In diese Bastion schlugen nun unsere Fallschirmtruppen und unsere Gebirgsjäger eine Bresche nach der anderen, indem sie dem sofort nach der Landung einsetzenden Gegendruck des Feindes widerstanden und unein­nehmbare Widerstandsnester bildeten. Es war ein unsäglich schweres Ringen, in dessen Verlauf, nach­dem Verstärkungen eingetroffen waren, Kania, die Sudaducht, Rethymnon und Jraklion besetzt wur­den, bis am letzten Tage des Monats Mai sämt­liche Häfen der Südküste mit 15 OOO Gefangenen und dem gesamten Waffen- und Munitionsmaterial der Engländer in unserer Hand waren.

Gerade in den Kretakämpfern spiegelt sich deut­sches Soldatentum ganz besonders klar und rein wider. Diese Fallschirmsoldaten und Gebirgsjäger, die in diese feindliche Festung Kreta hineinsprangen, waren ganz auf sich selbst gestellt, sie mußten für sich handeln, bis sie zu ihren Kame­raden gelangten und langsam im Kampf gegen einen zahlenmäßig weit überlegenen Feind allmäh­lich wieder zu einem Verbände sich zusammenschli^ ßen konnten, der eine taktische Entfaltung möglich machte und die Grundlage fiir größere Operationen schuf. Es war eine unerhörte Bewährungsprobe für den Mut des einzelnen Soldaten, der gleichzeitig auch den Befähigungsnachweis ablegen mußte, daß er selbständig zu handeln verstand. Er hatte in den ersten Augenblicken keinen anderen Bundesgenossen als s e i n e n M u t, seine G e i st e s g e g e n w a r t und seine Waffen. Mit diesen Bundesgenossen bestritt er siegreich die schweren Stunden der ersten Entwicklung und wurde damit der Träger des Sieges.

Die Kreta-Kämpfer haben soldatische Leistungen vollbracht, wie sie auch in diesem Kriege bisher nur selten verlangt worden sind. Sie haben das in so vorbildlicher Weise getan daß ihnen ein besonderes Ruhmesblatt in der Geschichte dieses Krieges vor­behalten bleiben wird und sie kommenden Geschlech­tern zur Nachahmung immer wieder vor Augenge­führt werden können.

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht hat in den Dankesworten, die er an die bei ihm im Hauptquartier versammelten Ritterkreuz­träger aus dem Feldzug von Kreta richtete, zum Ausdruck gebracht, daßdie kühne Tat von Kreta mit eine der Vorausfetzungen für die erfolgreiche Fortführung unseres Freiheitskampfes geschaffen habe". Insofern gebührt den Kreta-Kämpfern zwei­fellos der besondere Dank der deutschen Nation, zu dessen Dolmetsch sich der Führer gemacht hat. E.

Vor zwei Jahrhunderten, im ersten Jahre seiner Legierung schon, zeigte Friedrich der Große, wie i zu regieren gedenke. Am Tage der Thronbe- igung vermehrte er bas Heer um 16 Bataillone d 6 Schwadronen, schuf ein Kollegium für Han- djl und Manufakturen und erweckte die Akademie urd) Berufung hervorragender Forscher zu wirk­lichem Leben. Die sittlichen Grundlagen für die 'Jegieruug eines Fürsten hatte er noch als Kron- Mz niedergelegt in seinem A n t i -M ach ia° Je Ui. In dieser Schrift, einem hervorragenden ibugnis feines scharfen und klaren Denkens, wie |i-nes geraden Charakters und warmen Herzens, in kämpft er die Grundsätze, die 300 Jahre früher r florentinische Rechtsgelehrte und Staatsmann ! Machiavelli in seinem BuchDer Fürst" vertreten i ,d empfohlen hatte. 21ber, was mehr bedeutet, von r hohen Warte eines verantwortungsbewußten taatslenfers aus stellt Friedrich d i e positiven rundsätze für die Regierung eines Fürsten auf Hier finden wir zuerst den oft wiederholten Grundsatz:Der Fürst ist der erste Diener des Staates"; hier 'wird eine tief ethische Lehre der ktaatskunst entfaltet.

Friedrich widerlegt Machiavelli durch wahrhaft Tenge Gedankengänge, deckt dessen Fehlschlüsse inb Widersprüche auf und belegt seine eigenen usführungen, indem er erfolgreichen Regierungen iter Fürsten die kurzen Scheinblüten schlechter genüberstellt.Tugend ist Vernunft, beide sind un° ennbar, werden es immer sein, solange folgerechtes anbeln besteht", hält Friedrich Machiavelli ent- »qen.Er hätte erst denken lernen sollen, bevor - andere in seiner scheußlichen Lehre zu unterrichten nternimmt."Welche Obrigkeit", fragt er entrüstet, -onnte die Veröffentlichung solch schaudervoller Staatslehren zulassen? Ein Fürst sollte aus Eigen- utz zu allen .Verbrechen die Hand reichen, Mord, errat, Totschlag und die schlimmsten Schändlich-

Noch 1813 gaben mir Gold für Eisen und gewan­nen den Sieg, im Weltkrieg war die überstaatliche Macht des Goldes der eigentliche Sieger, dessen Zinsknechte wir wurden. Die Macht der goldenen Internationale schien in den Himmel zu wachsen; doch schon war die Axt an die Wurzel gelegt: Die Brechung dieser Zinsknechtschaft, also die Abschaf­fung des arbeits- und mühelosen Einkommens, wurde 1920 der 2. Programmpunkt der NSDAP., und gerade in diesem Punkte stießen wir auf den härtesten Widerstand: Das sei unmöglich, das wider­spräche allen wirtschaftlichen Theorien; dazu fehle jede wissenschaftliche Untermauerung; es seien ge­fährliche Phantasien, hieß es. Doch unmittelbar nachdem Adolf Hitler die Macht ergriffen, begann er den Beweis für die Richtigkeit seiner These durch die Tat: 6 Millionen Paare starker Arme arbeiteten wieder, alle Räder drehten sich, alle Schlote rauch­ten; und alles ohneGold"!

Jetzt hieß es: Ein Wunder, das unmöglich lange dauern kann. Dann erfolgte die gigantische Auf­rüstung, ebenfalls ohneGold". Der polnische Blitz­krieg eröffnete eine ununterbrochene Reihe von Siegen; ohneGold"! Wo wären wir, hätte der Führer die wissenschaftliche Untermalung abge­wartet? Das Geranne vom Wunder verstummte, aber, hieß es, im Innern geht das, nicht im Außenhandel. Da schlossen wir Handels- und Wirt­schaftsabkommen größten Ausmaßes, wiederum ohne Gold! Die Völker begriffen: Deutsche Arbeits- erzeugnisse sind mehr als geduldiges Papier mit aufgedrucktem Goldversprechen. Arbeit erzeugt jedes Volk aus sich und seinem Boden, Arbeit gibt die Währungsgrundlage, Gold gibt es nur in begrenzter Menge; Arbeit, körperliche und geistige, ist der täglich neue Zins der sich uner­schöpflich erneuernden und vermehrenden organi­schen Natur, insbesondere in ihrer höchsten Form, dem Menschen.

Die Forderung des Führers:Arbeit, nicht Gold ist dieGrundlage derWirtschaft , diese Forderung hat nicht nur wirtschaftliche, son­dern auch hohe sittliche Bedeutung, und mit ihr zugleich erfüllen sich unsere sozialen Ziele, wie sie ein Plutokratenstaat nur versprechen kann. In diesem Punkte treffen zwei Weltanschauungen hart aufeinander. t _

Den Sieg der Arbeit über das Gold, die Er­füllung des 2. Punktes wie des ganzen Programms, verbürgt dessen Schlußpunkt, welcher lautet:

Die Führer versprechen, wenn nötig unter Ein­satz ihres eigenen Lebens, für die Durchführung der vorstehenden Punkte rücksichtslos einzutreten."

Das -Kreuz Ist weil über die Erde verbreitet. Es ist ein Kennzeichen deutscher Arznei­mittel, die die Achtung der inter- nationalen Wissenschaft und das Vertrauen von Ärzten in der gan­zen Welt gewonnen haben. Arz- neimittel mit dem -Soyei-Kreuz Z^p\ sind deutsche Heilmittel von BAYER) Weltruf.

Er hätte nicht anders heißen können, er war zu tut aufgegangen. Im Lichte spiegelte s clänzendes Fell kleine goldene Sonnen. Und dabei vorder eitel, der Pudding Als ich ihm zum ersttm mal meinen neuen englischen Zaum -mlegt - "M lernickeltem Mundstück und rotweiß lackiertem Stirnband, da begann er mit dem »uf 3U W tte" I lnb warf die Mahne hoch >4 habe es fleMMt 'ehen. Doch sonst war sein Temperamen Phlegma lisch wie hätte er auch anders Pudding beißen Snnen? Selbst seinem gestreckten Galopp schieni noch I. in sanfter TropfenNu wenn schon .. feige I Insicht. Sein Trab war nicht das wettausgreisend- I Lustrafsen des Orlowers, sondern mehr em bet I liches Zackzack des Rößl-ins aus den ,

I -ein Galopp ober schaukelte weich wie d,° Meg I iines Dauphins. Und gerade darum liebte ich Pub r dang, weil auch ich phlegmatisch war. Wenn

onnenflimmernden Espenwald ritt, und d,e Zugel anzog, blieb er stehen - meinetwegen stundenlang -, und die grüne Waldflamme spiegelte sichI dunkel ti seinen ruhigen Augen. Er hatte -m- gr0Beforn stebe für Vorspeisen; hier rupfte er einen Bissen

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