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reinigt'Alles!

SJ.Jpor<

Dom Rudersport.

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der

Lin großer Tag im Fußball

spart Seife!

Mädchen, der Maria Mayer aus Kirrlach, wurde der finte Mittelhandtnochen zerschlagen.

Einrichtungszuschüffe auf dem Lande.

Einrichtungszuschüffe können nunmehr auch An­gehörigen der Landbevölkerung gewährt werden, die vom 1. Januar 1929 bis 31. Dezember 1933 geheiratet haben. Voraussetzung ist, daß sie eine fünfjährige ununterbrochene Tätigkeit als Land- arbeitet oder ländliche Handwerker vor der Antrag- stellung, aber nach der Eheschließung nachweisen. Abgelehnte Anträge dieser fünf Heiratsjahrgänge werden von den Finanzämtern erneut in Arbeit genommen. Die Gewährung eines weiteren Ein- richtungszufchuffes ist in diesen Fällen frühestens im Jahre 1945 zulässig. Die Finanzämter werden ermächtigt, auch ledigen Müttern Einrichtungszu- schüffe zu gewähren, wenn die Voraussetzungen ge­geben sind.

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beherzigen möge zum Wohle des Rudersports.

Kurze Sportnotizen.

Weltrekordmann Harbig stellte

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Wirtschaft.

GeschästSstille an der Börse.

Frankfurt a. M., 16. Mai. An den Aktien» Märkten hielt die Geschäftssttlle unverringert an. da man weiterhin die Veröffentlichung des Dioi- d-enden' und Kapitalaufstockungsgesetzes abwar^t. Durch die Geschäftsunlust waren Kursveränderun» gen im allgemeinen nur gering. In den letzten Tagen des Berichtszeitraums austauchende Mit» teilungen, daß nunmehr in Kürze mit der Bekannt­gabe zu rechnen fei, bewirkten bei den schweren Dioidendenpapieren, die naturgemäß von der Un­sicherheit stärker berührt wurden, Rückkäufe, und Süddeutsche Zucker zogen von ca. 283 bis 291 an. Auch DDM. erfuhren nenenswerte Kursaufschläge von 243 bis 256, Scheideanstalt von 320 bis 326. Anderseits zeigte sich für Feinmechanische Jetter, die ihre Dividende von 8 auf 6 v. H. senkten, ein starker Rückschlag, und das sierauskommende Ma­terial fand zunächst keine Aufnahme. Der Kurs mußte schließlich von 178 auf 163 herabgesetzt wer­den, zu dem sich dann einiges Kaufinteresse zeigte. Am Brauereimarkt traten Mainzer Akttenbrauerei durch eine Steigerung von 161 auf 170 hervor, doch kam größeres Angebot nicht heraus, sodaß der Kurs gestr. Brief wurde.

Am Rentenmarkt tendierte Altbesitz bei 161,25161,5, Steuergutscheine 1 zwischen 104,75 105. Interesse bestand für einige Jndustrieobliga- tionen, die leicht anzogen. Für die 4-v. H.-Pfand- briefe und Kommunalobligationen wurde der amt­liche Kurs auf 102,5 heraufgesetzt, ohne daß Ma­terial dadurch an den Martt kam. Außerbörslich liegen die Kursschätzungen nach wie vor für diesen Typ bei 103. Für 4,5-v. H.-Pfandbriefe blieb die nominelle Notiz mit 103103,5 unverändert, wenn auch damit gerechnet wird, daß demnächst eine Er­höhung unvermeidlich sein wird. Die 5-v. H.-Reichs­anleihe von 1938 Folge II ist mit 105 gesucht.

Der Aktienfreiverkehr zeigte wenig Um­satztätigkeit bei wenig veränderten Kurstaxen. Gro» wag wurden 1,5 v. H. fester mit 131,5 taxiert, da­gegen Dingler mit 142 nach 143,5. Rastatter Wag­gon bleiben zu 135 Brief. Tagesgeld unv. 1,75 vH.

Frankfurter Schla^'v^hmark'

Frankfurt a. M., 17. Mai. Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 46,5, b) 42,5; Bullen a) 4444,5, b) 39-40,5, c) 3435,5; Kühe a) 4344,5, b) 3940,5, c) 3034,5, d) 18 25; Färsen a) 4445,5, b) 40-41,5, c) 36-36,5, d) 2628; Kälber (Sonderklasse) 6372, andere Kälber a) 59, b) 5759, c) 4750, d) 3540; Hammel bl) 4951, c) 3442; Schafe a) 4244, b) 3840, c) 1232; Schweine a) 60,5, bl) 60,5, b2) 59,5, c) 57,5, d) 54,5, e) 52,5, gl Sauen) 60,5. Marktverlauf: alles zugeteilt.

Sonntag in Berlin mit einer Zeit von 2:24,9 Minu­ten eine neue deutsche Bestleistung im 1000-Meter- Laufen auf. Der alte Rekord wurde von Jacob (Berlin) mit 2:25,0 Minuten gehalten.

Große Ueberraschungen gab es in der Vorschlußrunde der Deutschen Hockeymeisterschaft. Bei den Männern siegte Pasing (München) mit 1:0 über Etuf (Esten) und bestreitet nun das Endspiel gegen den Berliner HC., der gegen DHC. Hannover 2:0 (1:0) gewann. Bei den Frauen wurden beide Favoriten geschlagen. Rot-Weiß Berlin, der Deut­sche Meister, unterlag gegen den Wiener AC. 1:2, und mit dem gleichen Ergebnis ging Harvestehude Hamburg gegen die Würzburger Kickers ein.

Deutschlands Degenfechter unterlagen in Stockholm im Mannschaftskamps gegen Schweden mit 10:22 Punkten. Bester deutscher Fechter war Lerdon (Frankfurt a. M.) mit drei Siegen und zwei Unentschieden.

sich kurz hinter der Lokomotive befand, in einer Kurve, als sie die letzten Wagen des Zuges sehen konnten, Bekannten, die im gleichen Zug mitfuhren, zu. Sie lehnten sich dabei weit aus dem Fenster. Im gleichen Augenblick kam aus der entgegengegesetzten Richtung der V-Zug 57 von München. Die Mädchen gerieten mit ihren Armen an das schräggestellte Schutzfenster der Lokomotive des Münchener Zuges, wobei der Rosa Friedel aus Kirrlach (Amt Bruchsal) der rechte Unterarm glatt abgeschlagen wurde. Trotz sofortiger Hüfeleiftung, nachdem der Zug angehalten worden war, starb das Mädchen an Dem starken Blutverlust. Auch der Lydia S ch u -

Oieletzten Bier" im Handball

In der Zwischenrunde der Deutschen Fußball­meisterschaft hat es durchweg die erwarteten Sieger gegeben. Für die Vorschlußrunde qualifizierten sich MSV. Hindenburg Minden (Westfalen), SD. Elek­tra Berlin (Berlin-Brandenburg), Reinecke Brieg (Schlesien) und Polizei Hamburg (Nordmark).

Westfalens Meister Hindenburg Minden hatte erwartungsgemäß gegen den badischen Meister SV. Waldhos schwerer zu kämpfen, als in der Vorrunde gegen den deutschen Meister Lintsort, der bekannllich 13:1 geschlagen wurde. Waldhof unterlag mit 6:9 (4:5) höchst ehrenvoll. Der Südwestmeister SA. Frankfurt ging gegen die vorzüglich zu­sammenspielende Elf von Polizei Hamburg mit 7:13 (5:5) ein. Der Nationalspieler Theilig war bei Hamburg die überragende Kraft, allein sieben Tore kamen auf fein Konto. Elektra Berlin hatte als Gast des LSV. Posen eine schwache erste Halbzeit, und beim Stand von 7:3 für die Gastgeber sah es wirklich nicht nach einem Sieg der Reichshauptstädter aus. In der zweiten Hälfte war aber Berlin wie umgewandelt und schaffte noch einen 11:8-Sieg. Reinecke Brieg, Schlesiens Meister, kämpfte gegen den TSV. 67 Leipzig überaus glücklich und landete einen 8:4- (5:3) Sieg.

Die beiden Spiele der Vorschlußrunde steigen am 8. Juni.

Der heimische Fußball am (Sonntag.

Luftwaffe Sportfreunde Wetzlar 11:0 Naunheim Wetzlar 05 1:5.

Das Spiel gegen die Sportfreunde war für die Luftwaffe eine einseitige Angelegenheit. Sie siegte wie sie wollte.

Wetzlar siegte einmal mehr über Naunheim und nimmt jetzt den Kampf mit den Vertretern der an­deren Bezirke auf.

DfV.'Reichsbahu 7*2 geschlagen.

Wieder einmal fuhren die VfBer, nachdem man vergeblich auf die Mitwirkung einiger Spieler ge­wartet hatte, mit einer sogenannten Kremper-Af nach Marburg. Es kam dann auch so, wie es kom­men mußte. Zusammenhanglos und ohne den nöti- aen Einsatz einzelner Spieler wurde die Spielzeit heruntergespiell. Der rechte Verteidiger, die Außen­läufer und der rechte Flügel boten so schwache Leistungen, wie man sie von den Spielern noch nicht gesehen hatte. Wenn es trotzdem zu keiner katastrophalen Niederlage kam, so verdanken es die VfBer den Gebr. Ziegler, Schlitz und K;mann.

Spielverlauf: In den ersten 10 Minuten sind die Gießener stark überlegen, sie können aber zwei zwingende Torgelegenheiten nicht auswerten. Ms die Marburger mehr und mehr ins Spiel kommen und chr linker Flügel immer wieder durchkommt, muff eh Tore fallen. Bis zur Halbzeit werden 4 Tore von Marburg erzielt. In der zweiten Hälfte bricht Ehmann immer wieder durch und versucht eine Wendung zu schaffen. Zwei Elfmeter, die Ch- mann Dermanöelt, zeigen das unsaubere Spiel der Marburger Hintermannschaft. Ein von Ehmann getretener Eckball landete im Tor. Dies wird un­erklärlicherweise nicht gegeben. Durch drei weitere Tore können die Germanen den Endstand Her­stellen.

Man hofft, daß bei dem Rückspiel am nächsten Sonntag der Spielausschuß das Mannschaftsgefüge durch zur Verfügung stehende Spieler grundlegend ändert.

Fleischschieber kommt ins Zuchthaus.

Das Sonüergericht Frankfurt verurtellte den 49- jährigen, aus Ansbach gebürtigen Metzgermeister Karl H i m m l e als Dolksschädling wegen Ver­brechens gegen § 1 der Kriegswirtschaftsverorünung, gewinnsüchtiger Urkundenfälschung und Zuwider- l-andlung gegen eine Reihe von Bestimmungen über Warenverkehr und öffentliche Bewirtschaftung land- wirtschafllicher und tterischer Erzeugnisse zu fünf Jahren Zuchthaus, 3 Jahren Ehrverlust und dreijährigem Berufsverbot. Der Angeklagte hatte Fleisch ohne Kontingentscheine bezogen, bzw. Fäl­schungen an diesen Scheinen vorgenommen. Das Fleisch gab er ohne Marken an seine Kunden ab. Er handelte aus gewinnsüchtigen Motiven, um seinen Umsatz zu steigern und Gewinne zu erzielen.

Unerlaubter Verkehr mit einem KriegSgefongeuen.

SPD. M a r b u r g, 14. Mai. Das Amtsgericht be» schäfttgte sich mit einer Anklage gegen einen Mann, der sich gegen die Verordnung betreffend Verkehr mit Kriegsgefangenen dadurch vergangen hatte, daß er mit einem solchen ein Geschäftchen abschloß. Dafür kommt der Unbedachte nun drei Monate ins Gefängnis.

3aretten einen Lichtbildervortrag des Malers W i s s e n b a ch , Frankfurt a. M., der im Auftrage des Landesfremdenoerkehrsverbandes Rhein-Main zu den gesvannt folgenden Hörern überErlebtes und Erlauschtes aus der Tier- und Pflanzenwett" sprach. Dem Vortragenden wurde von ^-Ober­sturmführer Medizinalrat Dr. Klein bzw. von Feldwebel Stumpf namens der Verwundeten für den mtereffanten Dorttag gedankt. Am gestrigen ^onntagvormittag bereitete eine Sing- und Sprel- schar des BDM. 'den Verwundeten in einem Laza­rett eine schöne Unterhaltung durch den Vortrag von Frühlingsliedern, Bandonium-Konzertstücken und Mundartgedichten. ^-Obersturmführer Medi- zinattat Dr. Klein gab dem Dank der Hörer mit herzlichen Worten Ausdruck. In einem anderen La­zarett bereitete ebenfalls am gestrigen Sonntag der Gesangverein ,Liederkranz" Leihgestern unter Lei­tung von Kreischormeister Musiklehrer Blaß den Verwundeten eine schöne Unterhaltung durch den Dorttag von Volksliedern. Die Darbietung fand verdientermaßen lebhaften Beifall, und den Sän­gern und chrem.Ehormeister wurde herzlich ge­dankt.

Avnahmeuntersuchungen für Waffen-und Schutzpolizei.

NSG. In den kommenden Tagen finden wieder­um Annahmeuntersuchungen für die Waffen-^ und Schutzpolizei statt, und zwar: Am 21.5, 7.30 Uhr in Schotten, Oberschule, Adolf-Hiller-Straße. Am 21.5., 14 Uhr in G i eße n, RestaurantBurghof", Burggraben. Am 22.5., 7.30 Uhr in Wetzlar, Gast­stätte zur Erholung, Obertor.

Angenommen werden Freiwillige für: 1.) Waffen-^ (einschl. Leibstandarte ff ,Mols Hitler"), Jahrgänge 19001924, Mindestgröße 168 cm mit 17 Jahren. 2.) Schutzpolizei: Ungediente Männer der Jahrgänge 19051912, Mindestgröße 170 cm, in Ausnahmefällen 168 cm. Die Freiwilligen dürfen noch nicht von der Wehr­macht angenommen fein. Von der Wehrmacht Ge­musterte können sich jedoch melden. Geeignete Be­werber melden sich bei der Annahmeuntersuchung. Ferner erteilt1 Auskunft: Ergänzungsamt der Waffen-ff, Ergänzungsstelle Fulda-Werra (IX), Kastel-Wilhelmshöhe, Löwenburgsttaße 10, Fern­ruf 36 683, sowie sämtliche ff- und Polizeidienst­stellen.

Oie Kri-gsmarine rüst.

Aus allen Meeren steht die deutsche Kriegsmarine in erbittertem Kamps gegen die britische Seemacht. Mtt wachsendem Erfolg packen unsere Einhetten vom U-Boot bis zum Schlachtschiff den englischen Lebensnerv. Deutsche Seeleute sichern die Küsten vom Nordkap bis zu den Pyrenäen. Tausende von Kriegsfahrzeugen sind eingesetzt, und immer wieder werden für neue Aufgaben neue Besatzungen er­forderlich. Bei den Einstellungen zum 1. Juli 1941 und später bietet sich für gesunde und einsatzbereite deutsche Männer Gelegenhett zum (Eintritt in den Flottendienst. In Frage kommen hierfür in erster Linie junge Leute vom vollendeten 17. bis zum 25. Lebensjahr, die eine abgeschloffene Berufsaus- btßning (Gesellenprüfung) nachweifen können bzw. dis zum Tage der Einstellung diese Prüfung ab­gelegt haben. Es werden aber auch angelernte und und ungelernte Arbeiter dieser Geburtsjahrgänge eingestellt. Bedarf liegt für sämtliche Marinelauf- bahnen vor. Meldungen sind an das für den Wohn­sitz des Bewerbers zuständige Wehrbezirkskom­mando, Abt. Marine, zu richten, wo jede weitere Auskunft über die Einstellung erteilt wird.

Personalveränderungen am Gießener Stadttheater.

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Im Auftrag des Fachamtes Rudern des RSRL befindet sich Ruderlehrer Ehler t (Berlin) zur Zeit auf einer Dorttagsreise durch Deutschland. Seine Aufgabe ist es, den Vereinen das Wichtigste für das Ruderjahr 1941 zu unterbreiten und über die Schwere der Zett hinwegzuhelfen. In ErMung_________,------_____

dieses Auftrages sprach Ruderlehrer Ehlert zu machen aus Waghäusel (Amt Bruchsal) wurde der den Ruderkameraden des Sportbezirkes 8 Gießen- | rechte Unterarm abgeschlagen. Die Schwerverletzt« Wetzlar am Mittwoch und Donnerstag im unteren wurde ms Krankenhaus geschafft, wo sie tn lebens» Bootshaus der Gießener Rudergesellschast 1877 e. D. \ gefährlichem Zustand darniederliegt. Dem dritten Der Vereinsführer der G. R. G., Studienrat Mädchen, der Maria Mayer aus Kirrlach, wurde

als Sieger feststand, überraschte der 6:l°Sieg von Helene Essen über Köln. Die Kölner nahmen d.ie Sache anscheinend nicht mehr ernst. Kickers Offen­bach, der Südwestmeister, kam zu einem 5:1-Sieg über den FC. Mülhausen.

Der erste Eptscheidungskampf in der Gruppe 1 zwischen dem Dresdner SC. und D.-R. Gleiwitz brachte dem gastgebenden D. SC. einen sicheren 3:0- (1:0) Sieg ein. Gegen die starke Abwehr des D.SC. rannte der schlesische Sturm vergebens an, auf der anderen Seite war der DSC.-Ängriff stark genug, um die Gleiwitzer Abwehr dreimal zu überwinden.

Mit dem gleichen Ergebnis von 3:0 (Halbzeit 1:0) schlug Schalke 04 in der Dortmunder Kampf­bahnRote Erde" den Hamburger SV. im ersten Endkampf der Gruppe 2. DieKnappen" hatten schwer zu kämpfen, aber sie waren, ebenso wie der DSC., gut in Form und gewannen sicher.

Seite der Tapetenrolle) zum Trocknen verwenden. 6. Blüten und Blätter recht flach und locker zum Trocknen auflegen. 7. Ganze Kräuter gebündelt zum Trocknen aufhängen. 8. Beeren und Wurzeln an der Luft vorttocknen und im Backofen bei Tempera­turen bis höchstens 50 Grad nachtrocknen. 9. Sam­melgut beim Auslegen von Verunreinigungen aus­lesen. 10. Sammelgut bis zur vollständigen Trock­nung unberührt liegen lassen.

(Straffammer Gießen.

In nichtöffentlicher Sitzung wurde gegen den A. A. L aus B. wegen Blutschande, begangen an seiner noch nicht 14jährigen Stieftochter, verhan- oell. Der Angeklagte wurde unter Zubilligung mil­dernder Umstände zu einer Gefängnis st rase von zehn Monaten, auf die zwei Monate der Untersuchungshaft angerechnet werden, oerur. teilt

Landkreis Gießen.

= Li ch, 19. Mai. Am heutigen Montag, 19. Mai, kann der Weißbindermeister Karl Schäfer (Ober­stadt) in voller körperlicher und geistiger Frische sein

Der 18. Mai war hn Kampf um die deutsche Fußballmeisterschaft ein großer Tag. Nach dem VfL. 99 Köln hat sich nun auch der Ostmarkmeister Rapid Wien den Gruppensieg erkämpft und damit die Teilnahmeberechtigung an der Vorschluß­runde erworben. Wer sich zu Köln und Wien ge­sellen wird, ist zwar noch nicht bestimmt, aber nicht mehr ungewiß: der Titelverteidiger Schalke 04 und der Sachsenmeister Dresdner SC. werden, daran ist nach dem Verlauf der ersten Entschei­dungsspiele in den Gruppen 1 und 2 nicht mehr zu zweifeln, das Quartett vervollständigen.

Rapid Men sicherte sich den Sieg in der Gruppe 4 durch ein 2:0 (1:0) im letzten Spiel gegen 1860 München. Rapid war bester und gewann verdient. Der VfL. Neckarau beschloß die Gnuppenspiele mit einem 5:3 (0:0)-Sieg über die Stuttgarter Kickers.

In der Gruppe 3, wo der VfL. 99 Köln bereits

Am Gießener Stadcheater stehen zum Ende laufenden Spielzeit eine Reihe von personellen Ver­änderungen bevor. Es wurden vom Solopersonal anderweittg verpflichtet: Hans Geißler, 1. Spiel­leiter des Schauspiels und der Oper und Schau­spieler, in gleicher Eigenschaft an die Städt. Büh­nen Magdeburg; Gerhard Reuter, 1. Drama­turg, als 1. Dramaturg und Spielleiter an das Kärtner Grenzlandtheater Klagenfurt; Dr. Franz Schneider-Facius, Dramaturg, als Drama­turg der Oper und Werbeleiter der Städt. Bühnen nach Königsberg; Irmgard Trömel, Ballettmei­sterin und Solotävzerin, in gleicher Eigenschaft an das Grenzlandtheater Trier. Anneliese Garbe an

8 0. Lebensjahr vollenden. Aus einer alten Licher Familie stammend, übt der tüchtige Meister schon über 50 Jahre sein Handwerk aus. Seine Freizeit gehört neben seiner Familie vor allem dem deutschen Lied, das er als Mitglied der Sängerver- einigungCäcilia" ebenfalls über 50 Jahre pflegt Alle Auszeichnungen,, die die deutschen Gesangver­eine für solche treue Mitarbeit zu vergeben haben, sind ihm zuteil geworden. Möge dem treudeutschen Mann und Meister noch ein schöner und langer Lebensabend in der Familie seines Sohnes be» schieden sein.

Zwei Mädchen den Arm abgerissen.

Beim Winken aus dem fahrenden V Zng.

LPD. Frankfurt a. M., 17. Mai. Die Unsitte, sich zu weit aus den Abteilfenstern der Eisenbahn zu lehnen, hat am Freitagmittag in Frankfurt zu einem gräßlichen Unfall geführt Kurz nachdem der O-Zug 45 FrankfurtBerlin um 15.04 Uhr den Frankfurter Hauptbahnhof verlassen hatte, winkten drei Mädchen, die zu einem Sammeltransport ge­hörten, aus dem Abteilfenster ihres Wagens, der

Artur Scharmann, konnte zunächst neben dem Vortragenden den Sportbezirksführer Kame­raden Stein und die Vereinsführer der Wetzlarer Ruderoereine und des Gießener RuderklubsHassia" sowie viele Ruderkameraden begrüßen. Stark oer- tteten waren die Jugend und die Frauenabtellun- gen der Vereine.

Im Mittelpunkt der Ausführungen des Vor- ttagenden standen das Schlagzahl-, Frauen- und das Jugendrudern. Kamerad Ehlert teilte mit, daß im Jahre 1940 insgesamt 15 700 Frauen den schönen Rudersport ausgeübt haben. Der Jugend empfahl er dringend die Schonung des Bootsge­räts, um den im Felde stehenden Ruderkameraden bei ihrer Heimkehr keine unbrauchbaren Boote zu übergeben. Er machte mtt den neuen Ruderbe­fehlen und dem Wand«rrudern bekannt Am Schluß feiner Ausführungen empfahl er die Literatur des Rudersportes zu beachten und die eingezogenen Ruderkameraden regelmäßig zu betreuen. Der zweite Abend stand im Zeichen des Filmes. Der erste Film zeigte einen Querschnitt durch die ruber» sportliche Arbeit der Frauen. Man konnte die Frauen in schnitttgen Doppelvierer-Booten die Um­gebung Berlins durchwandern sehen. Der folgende Film brachte Ausschnitte aus der Lehrarbeit der Hochschule für Rudern in (Brunau. Sodann wurden Achter-Uebungsfahrten in Grün au im Vortraining zur Olympiade 1936 gezeigt. Am Schluffe feiner Ausführungen zeigte der Vortragende Buntfilm­aufnahmen besonders schöner Telle der deutschen Städte, die er zur Zett besucht. Eine große Anzahl Bilder zeigtt das derzeitige Weltgeschehen ,Ms Soldat von Berlin nach Paris".

Der Bezirksfachwart für Rudern, WM Becker, dankte im Namen Aller für die spannenden Vor­träge und sprach die Erwartung aus, daß die Ju­gend, den gegebenen Anregungen folgend, alles

das Staatstheater Karlsruhe; Hannelore Hinkel an die Städtischen Bühnen Halle. Waltraut G o e 111 e wird sich wieder dem Film widmen, Hilde Heinrich ist von verschiedenen Bühnen der Michshauptstadt und anderen größeren Bühnen des Reiches zu Gastspielen verpflichtet worden. Es wur­den ferner verpflichtet: Hans Bernd (Müller) an das Stadttheater GreifswaD; Hans C a n i n e n - berg an das Stadttheater Wuppertal; Waller E r l e r (zur Zeit beim Heere) an das Staatstheater Schwerin; Joachim Ernst an das Residenz­theater Wiesbaden; Gert Geiger an das Bremer Schauspielhaus, Bremen; Raoul L a p o r t e an das Stadttheater Wuppertal; Heinz Müller an das Staatstheater des Generalgouvernements, Krakau. Anni A f f i o n an das Deutsche Nationaltheater Osnabrück; Marie Matzinger-Karden an das Stadttheater Kattowitz-Königshütte; Isabella There­sia Richter an das Stadttheater Bautzen; Gertt Vogt an das Staatstheater des Generalgouver­nements, Krakau; Fritz Böhlig an das Dessauer Theater, Dessau; Heinrich D u r ft an die Städtischen Bühnen Münster; Christoph R e u l a n d an die Städt. Theater Nürnberg. lieber die Verpflich. hing neuer Kräfte an das Gießener Stadttheater wirb nach dem Abschluß der z. T. noch schwebenden Verhandlungen zu berichten fein.

10 Gebote für vas Trocknen der Heilpflan'en.

1. Sofort nach dem Heimbringen des Sammel­gutes mit dem Trocknen beginnen. 2. Nicht an der Sonne trocknen! 3. Nur am schattigen, luftigen, zugigen, von der Sonne erwärmten Ort trocknen (Dachboden). 4. Nur auf Holzboden, nicht auf Stein­boden trocknen. 5. Sauberes Papier (unbedruckte