Ausgabe 
19.3.1941
 
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M dem Vau-Vataillon 213 in Frankreich

obmiral Maltby befand sich an Bord des großen Handelsschiffen durch deutsche U-Boote be- LrifskreuzersIervis Bay", der nac!) kurzem Nacht- kannt. Sämtliche Schiffe, dieEenos",Alexan- ' i. i X (X m ava vielt mit r hfl h vaam W - __1 . CC Ll-1 - - «

J hat ^echt durch schwere Artillerietreffer versenkt wurde.

sich nach Mittag zur Glühhitze steiger« luenden Tag an bis in den Spätnach-

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Deutsche Kultur im deutschen Osten

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Aus dem Reich

schädigt wurde oder mit dem Eisernen /--Oberststurmbannführer Steimle den Reichs. >er dem Kriegsoerdienstkreuz ausqe- studentenführer um Enthebuna von seinem Amt

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h i l d aus Schneeberg im Erzgebirge ernannt.

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Verzinsung der Kapitaleinlagen) gleichmäßig unter die Gesellschafter verteilt wurde. Darin sah es eine Bevorzugung dieses Sohnes und wollte statt der Einkommensteuer die höhere Schenkungssteuer an- wenden. Der Reichsfinanzgerichtshof sagte aber: Stopp!" Er sieht da--' Wesentliche de« Gesellschaft terverhältnisses in der P f l i ch t z ur M i t a r b eit, Mitverantwortung und Mithaftung, verneint also das Bestehen einer Schenkung und bestimmt den Tatbestand dahin, daß ein Rechtsge­schäft auf der Grundlage von Leistung und Gegenleistung vorliege, während das Begriffsmerkmal der Schenkung d a s F e h l e n der Gegenleistung ist.

Für weitere Kreise mag das reine Rechtsver- hältnis weniger interessant sein als die Tatsache, daß das Leistungsprinzip als unterscheidendes Merk- mal so entschieden in der steuerlichen Rechtsprechung anerkannt wird, die mit recht strengen Begriffs-

gebeten. Zum Amtschef des Altherrenbundes der Reichsstudentenführung wurde Dr. Karl 0 |t a r

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Der italienische Sportslieger Oberstleutnant Grcrf i Pietro Scapinelli, Träger der Goldenen Tap-

In Lissabon wurde die Torpedierung von vier in englischen Diensten fahrenden griechischen

an 5.11.40, im Atlantik von deutschen Seestreit, tu ten 86 000 BRT. versenkt wurden. Konter- adniral Maltby befand sich an Bord des großen

dros",Nicolas Filines" undPpanis Embiricos", wurden vor der irischen Küste versenkt.

«ttschaitliche Gewinn wird nicht durch betriebs- ftmbe oder außergewöhnliche Aufwendungen für i «irschungszwecke, übermäßige freiwillige soziale Ästungen, übertarifliche Löhne und dergleichen

gefordert abzu führen.

flufWunsch vieler Verbraucher gibt es sienko, Henkels Cinweich- unü Cnthärtungsmittel, jetzt auch im Öoppelpaket. Preis 25 Hpf.

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vermindert. Auch Abschreibungen über das ver- brauchsbedingte Maß sind dem Gewinn ebenso zu­zurechnen. Vermögensertrage ober Erträge aus be- triebsfremden Beteiligungen werden nicht als Erzeu- gungsaewinne angesehen. Ausfuhrgewinne können vom Gewinn abgesetzt werden, soweit die Ausfuhr nachweislich höhere Leistungen als die Lieferung an inländische Käufer erfordert.

Zunächst werden mit der Reichsgruppe Indu­strie Richtpunkte für die G-ewinnbcmessung aus­gearbeitet, Handel, Verkehr und Banken folgen nach. Die Richtpunkte bestimmen den Ge­winn, der bei einem mit kriegswirtschaftlich ange- messenen Selbstkosten arbeitenden Betrieb zulässig ist. Wenn ein Betrieb mit überdurchschnittlichen Kosten arbeitet, so muß er sich mit einem verrin­gertem Gewinn begüügen oder überhaupt auf Ge­winn verzichten. Für ganz hervorragende' Leistun. gen eines Betriebs, in dem durch weitgehende Ra- tionalisierung die Gestehungskosten besonders ge­senkt sind, wird zur Förderung des technischen Fort­schritts eine Difserenzialrente (Vorzugs- rente) bewilligt. Aufwendungen für Neuanla - gen (Investitionen) dürfen nicht vom Gewinn ab­gesetzt werden, womit die allzu weitgehendeSelbst­finanzierung" unterbunden wird: Sonderbewilli­gungen können nur in Einzelfällen auf Grund be­sonderer Entscheidung des Reichskommissars oder seiner Amtsstellen für besonders risikoreiche Neu- anlagen in der unmittelbaren Kriegswirtschaft ge­nehmigt werden, wobei eine betriebswirtschaftliche Nachprüfung näch Kriegsschluß vorbehalten wird.

Oer Gewinnstop.

Orr Inhalt der Verordnung des preiskommiffars

Von unserer Verlmer Schristlettunq.

rufen. Nachdem der heutige Stand des NS.-Alt- Herrenbundes von über 100 000 Mitgliedern eine ehrenamtliche Leitung nicht mehr ermöglicht, bat

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macht eingesetzt sind. Einberufene W'hrsteuerpflich- füge, bi-e die Voraussetzungen für die Befreiung am Schluß des Kalenderjahres noch nicht erfüllen, finö bei der Veranlagung auch zur Wehrsteuer zu ver­anlagen, ohne daß jedoch Wehrsteuervorauszah- lungen zu leisten wären. Die Veranlagung fällt weg, sobald eine der Befreiungsooraussetzungen er­füllt ist. Bei wehrsteuerpflichtigen Arbeitnehmern ist für die Dauer ihrer Wehrdienstleistung eine Wehr­steuer nicht einzubehalten und abzuführen. W hr- fteuerbeträge, die zu unrecht gezahlt wurden, sind zu erstatten, auch wenn der Wehrdienstpflichtige während der Ableistung von Wehrdienst verstorben ist-

Zusatzfleiderfarte für Jugendliche.

Wie bereits bekanntgegeben wurde, wird auch ht diesem Jahr wieder eine Zusatzkleiderkarte für Ju­gendliche aus gegeben mit 50 Bezugea-'o schnitten für Knaben unb 40 Bezugsabschnitten für Mädchen. Die Hälfte aller Dezugsabschnitte ist sofort gültig, die ander« ^Hälfte wird besonders aufgerujen werden. Die Zusatzkleiderkarte wird auf Antrag an aue Jugendlichen ausgegeben, die zwischen dem 2. Sep­tember 1922 und dem 1. September 1927 geboren sind und im September 1940 eine volle Reichs- Neider karte erhalten haben. Die Vorbereitungen für die Ausgaben sind so weit fortgeschritten, daß nun die Anträge bei den Wirtschaftsämtern iKartenaus- gabefteilen) gestellt werden können. Die Jugendlichen haben ihre zweite Reichskleiderkarte sowie einen Ausweis, aus dem das Geburtsdatum hervorgeht, (z. D. Kennkarte, HI.-Auswcis) vorzulegen. Die An- ttagsfrist endet am 30. April 1941.

kn, vom grauenden Tag an bis in den Spätnach­mittag hinein. Und endlich war das Werk geschafft: die Straßen waren frei für den Verkehr: uno als dann etwas später auch die Flußübergänge wieder hergestellt waren, konnten die Kolonnen Rcthel pas­sieren und ihren Zielen entgegenfahren.

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2? große Frage ist nun: was i ft Gewinn?

Zugebilligter Gewinn ist der Gewinn, der riiegswirtschastlich gerechtfertigt ist. 2'ser Gewinn ist nicht identisch mit dem Steuer- i flfslnn. Soweit es sich um die Zeit seit dem 1. Sep- \ Unber 1939 handelt, sind, wie gesagt, U e berge-

renoüli Posen, 18. März. (DNB.) Die Kulturtage des ommi|' Drthelandes fanden mit der Weihe dcs Großen talfch hi u s e s der Theater in Posen in An- Besse:. ----- -

Die Wehrsteuerpflicht beginnt am Anfang des Kalenderjahres, das auf den Stichtag der Personen- standsaufnahme folgt, an dem die endgültige Ent­scheidung über die Nichteinberufung zur Erfüllung der zweijährigen aktiven Dienftvflicht vorliegt. Kriegsmusterungsentscheidungen führen nur dann zur Wehrsteuerpflicht, wenn sie lauten: garnisonver­wendungsfähig in der Heimat (Ersatzreserve H), ar­beitsverwendungsfähig (Ersatzreserve II) unb ar» beitsverwendungsunfähig. Während bisher grund­sätzlich Wehrsteuerfreiheit nur durch die Erfüllung der aktiven zweijährigen Dienstpflicht erreicht wer- gen konnte, wird nun die Wehrsteuer auch bann nicht mehr erhoben, wenn der Wehrsteuerpflichtige einschl. eines etwa im Frieden abgeleisteten Wehr­dienstes insgesamt mehr als 90 Tage Wehrdienst geleistet hat, ferner wenn der Wehr- steuerpflichtige bei der Ableistung von Wehrdienst durch feindliche Waffeneinwirkung verwundet

lllle wirtschaftlich und sozial interessierten Kreise ttd)ä,tigen sich auf das lebhafteste mit der Anwei- su g des Reichskommissars für Preisbildung vom 5. März über die Durchführung des G e - n NN stop S. Die allgemeinen Richtlinien sind in nniglid) bekannt: Der Krieg muß billig ge- jiirt werden. Darum bestimmt schon § 22 der jb.egswirtschaftsverordnung, daß Preise und Ent- gile für Güter und Leistungen nach dem

jinug sei.

Der Osten fei unsere nationale Peripherie gegen 613 Polentum. Hier gerade müsie die Zirkulation utleres Dolksblutes immer wieder angeregt und di^chleuniqt werden. Hier gerade müßten darum die KIfkn Gehirne und die stärksten Herzen, über die i(e Vaterland verfüge, eingespannt werden. Harte

Abend des 9.6. noch unter feindlichem Artillerie- und Maschincngcwehrseuer und bann den 10. über an den Zufahrtstraßen der Srütfe bei Barby. Dort galt es, an den Uebergängen über die Aisne und den Kanal und in der dazwischenliegenden Niede­rung Auffahrten passierbar zu machen, Baum­stümpfe zu beseitigen, ®ranattrid>ter und Sumpf­löcher zu füllen, durch Ueberschwemmungsgebiete hindurch Behelfsstraßen instandzusetzen und so den vorrückenden Kolonnen den Weg zu ebnen. In Nan- kuil mußten einige schwere Straßensperren abge­räumt werden. Dann gingen auf den von uns be­treuten Uebergängen und Straßen, den ganzen Tag über in ununterbrochener Folge fast, die gepan­zerten Verbände vor, die bestimmt waren, die vorn kämpfende Infanterie zu entlasten und die feindliche Front durch einen Tiefstoß in südlicher Richtung zu durchbrechen. Der Feind hatte seine leichte Artillerie am Morgen des 10. 6. zurückgezogen, aber er setzte von weither schwere Brocken in bas Wiescngelande zwischen Fluß und Kanal. Feindliche Flieger erschie­nen mehrmals, um über dem Brückenkopf aufzu- klären, und versuchten vergeblich, den Uebergang der Kolonnen über die Aisne durch MG.-Feuer zu stören. Als am Abend des 10. 6. die deutschen Stoß­trupps die Enge bei Barby glücklich passiert hatten, da wußten wir, der Durchbruch i-st gesichert, der Kampf an der Aisne führt zum Siege.

Der nächste Tag, der 11. Juni, sah das Bataillon hei neuem Einsatz. Die Straßenbrücken in R e t h e l, die ein gut entwickeltes und ausgedehn­tes Straßennetz nördlich und südlich der Aisne mit­einander verbanden, waren unbrauchbar. Die Fran­zosen hatten sie vor ihrem Rückzug gesprengt, die Durchgänge durch dis Stadt selbst waren infolge des heftigen beiderseitigen Bombardements ver-

chüttet. Häusertrümmer türmten sich auf allen Straßen. Während ein anderes Bataillon die Stadt- brücken passierbar machte, erhielt das Bataillon 213 den Befehl, in kürzester Frist die Zugangs­traßen aufzuräumen. Nachdem der Batail­lons-Kommandeur am 10. 6. im deftigen Feindfeuer persönlich die Erkundung des nördlichen Stadtteils Dorgenommen- hatte, war eine der Kompanien ichon in Der Nacht vom 10. zum 11. damit beschäftigt, bie NordSüd st raße bis zur Kathe­drale freizumachen. In der Frühe des 11. wurden noch andere Einheiten des Bataillons eingesetzt, denn bis zum Abend des Tages sollten die Straßen durch Rethel offen fein für Reserven und Nachschub­oerbande, die darauf warteten, den vorn fämpfen- den Truppen Munition, Betriebsstoff und Leb.ns- mittel heranzubringen. In unermüdlich pausenloser Anstrengung arbeiteten die Männer des Bau-Batail­lons zwischen rauchenden Häuserzeilen bei Tempe­raturen, Die V

Bauerngeschlechter würden hier die Wacht halten, ein reiches unb unerschöpfliches deutsches Kultur­leben werde sich hier enthalten können. Jeder junge Deutsche würde es für seine Ehre halten müssen, wenigstens ein paar Jahre seines Lebens dem Osten zu weihen. Ungezählte darunter würden hierblei­ben unb den Wall der Leiber verstärken, der unser Vaterland beschirme. Städte wie Danzig, Königs- berg, Breslau und Kattowitz würden von jetzt ab in die besonders pflegliche Fürsorge des Reiches genommen werden. Gerade hier gelte es vor allem, starke kulturelle Kräfte zu konzentrieren und den Aufbau in diesem Gebiet so zu beschleunigen, daß in absehbarer Zeit ein Abstand zwischen dem Kul- turstand in anderen Teilen des Reiches und dem im Osten nicht mehr bemerkt werden könne. Schon im und besonders gleich nach dem Kriege werde dieses Programm verwirklicht werden. Dies sei, wie alles, was der Nationalsozialismus einmal in An­griff nehme, nicht ein Programm der Theorie, fon- dem tatkräftiger unb energischer Praxis. Der Füh­rer selbst habe dazu den Befehl unb die Initiative gegeben In der Verwirklichung dieses Programms seien wir nur die Vollstrecker seines Willens. Er habe dieses Land zurückgeholt in den Verband des Reiches. Seine staatsmännische und soldatische Tat bedeute die endgültige Rettung des deutschen Ostens. Durch sie werde die vielhundertjährige deutsche Ko- lonisationsarbeit in diesem schweiß- und blutge­tränkten Lande erst ihre Erfüllung finben.

Den Dank ber beutschen Bevölkerung des Warthe- landes an Reichsminister Dr. Goebbels brachte ©au- feikr Greiser zum Ausdruck. Durch tueReichs- ftiftung für deutsche Ostforschung" sei bte Möglichkeit gegeben, die kulturellen Aufgaben auf breiter Front in Angriff zu nehmen. Als Präsi- Dent der Stiftung verkündete der Gauleiter einen Claufewitz - Preis" für die beste Arbeit auf dem Gebiete der Erforschung der für den Osten notwendigen volkspolitischen Kräfte, unb einen Preis des Großen Königs" für die beste Arbeit auf dem Gebiete der Erforschung ober des ! Einsatzes der im deutschen Bauerntum ruhenden Kräfte für den Dftraum.

Merkmalen arbeitet. Auch das gehört zu den Aus­wirkungen des Leistungsprinzips, dessen Bedeutung der Führer in seiner Rede vor den Berliner Rüstungsarbeitern erst neulich wieder so stark un­terstrichen hat. Der Reichsfinanzhof ist sich dessen auch vollkommen bewußt, denn er sagt in seiner Entscheidung, daß in der heutigen Wirtschaft nicht das Kapital, sondern die persönliche Lei­stung im Vordergrund stehe.

Ausnahmen

von der Arbeitsplahwechselverordnung

Der Reichsarbeitsrninifter hat bestimmt, daß es einer Zustimmung des Arbeitsamtes zur Lösung von Arbeitsverhältnissen nicht bedarf, wenn Führer von Verwaltungen des Reichs, der Länder, der Gemeinden (Gemeindeverbände) oder ber Deutschen Reichsbank ihren Gefolgschasts» mitgliebern tünoigen. Ferner werden die Einstel­lung und bie Kündigung eines bestimmten Kreises von Kulturschaffenden von ber Zustimmung bes Arbeitsamtes ausgenommen, sofern es sich um eine Berufstätigkeit handelt, für die die Mitglied­schaft zur Reichskulturkammer vorgefchrieben ist.

Wehrdienst von über drei Monaten befreit von der Wehrsteuer.

Leistungsprinzip und Gieuerpsttchi.

I Das Leistungsprinzip ist in unserem Steuerrecht tyon mehrfach begünstigt, z. B. auf dem Gebiete

I bc Umsatzsteuer künstlerische, literarische und wissen- L^aftlidie Leistungen ober, auch auf dem ©ebiete Einkommensteuer Exportgeschäfte. Jetzt hat der I^ichsfinanzgerichtshof eine Entscheidung getroffen, bi- die Steuerpslicht zu Gunsten des Lelsungs- ^nzips in einem vemerkenswerten Etnzelfall ein- Ein Vater hatte feine drei Söhne als Gesellschafter

, «genommen. Zwei Söhne brachten große, einer rnr eine kleine Kapitaleinlage ein. Das Finanz­amt hatte angenommen, daß für den Sohn mtt jrlnger Kapitaleinlage eine Schenkung vor- $F.lüge, da der Gewinn (nach einer vierprozentigen

Kreuz oder dem Kriegsverdienstkreuz zeichnet worden ist. Die Befreiung von der Wehr­steuer gilt auch für die Angehörigen des Reichs- arbeitsbienftes, soweit sie im Rahmen ber Wehr-

Wechsel in der Führung des Altherren­bundes der Nkichsstudentenführung.

Berlin, 18. März. (DRD.) Der Stellvertreter des Führers hat auf Vorschlag des Reichsstubenten- führers, ^-Oberführer Dr. Scheid, den bisherigen Amtschef des NS-Altherrenbunbes ber deutschen Studenten, ^-Oberststurmbannführer ©.Steimle in den Führungskreis des NS.-Altherrenbundes be-

st am-

en vef Zie'lchsminister Dr. Goebbels verkündet em umfassendes Ausbauprogramm, erst m

- n n n e unter Verrechnung mit den bisherigen :!ucrlciftungen an das Finanzamt abzufÜh - rin; für die Zukunft sind Uebergeroinne zur lGenkung der Preise für die Ware ober Lei- fingen zu verwenden, wobei wieder die Waren dlvnders bevorzugt werden sollen, die für die drei- tt en Derbraucherschichten wichtig sind. Der krieg;-

II.

Am 9.Juni war es, als das Bataillon an der Aisne einaesetzt wurde. In den vorhergehenden Tagen unb Woch:n nach dem Abmarsch aus dem Raume MonthermS war es Damit beschäftigt, das Straßennetz zwischen Maas und Aisne instandzu­setzen und zu überwachen. Jetzt Durfte es wieder an einer lebenswichtigen Stelle Der Armee zum Erfolg beitragen, und Diesmal dazu dicht hinter einem Brennpunkt Des Kampfes. Offiziere des Bataillons hatten bie Dormarschstraße zur Aisne bis in das seinbliche Artillerie- unb Maschinengewehrfeuer hinein sorgfältig erkundet, und alle Einheiten waren für die neue große Aufgabe bereitgejteHt.

Am 9.6. wurde um 4.45 Uhr der Angriff über bie Aisne in breiter Front seitwärts Der Orte EHLieau Porcien unb Rethel an-gesetzt. In Rethel hatte sich am 9. 6. die Lage nicht verändert. Die für Den Brückenbau Dort bereitgeftellten Kräfte tarnen daher vorerst nicht zum Einsatz. Westwärts des Ottes jedoch gelang es, an durch Baumbestand ber Feindsicht entzogenen Stellen im Laufe der Nacht oom 9. 3um 10. bei Barby, im Laufe des 10.6. zwischen Ecly unb Taizy je eine 16-Tonnen- Kriegsbrücke zu bauen. Am 10. 6. war gleich­falls bie Fertigstellung einer 8-Tonnen-Drücke bei Acy gelungen. Die Infanterie überschritt die Aisne unb Den jenseits verlaufenden Kanal, bildete süd­wärts Rethel einen Brückenkopf und nahm am gleichm Tage die südlichen Vorotte Der Stadt. Das Bau-Bataitton 213 erhielt den Auftrag, Die Zu- fahtten der beiden Drücken bei Barby unb Acy zu I verbessern unb für Nachschub motorisierter Kolon­nen nutzbar zu machen. Eine Kompanie wurde am 10.6. zum Freimachen Der Zufahrtsstraßen bei Acy und diesseits des Flusses eingesetzt, andere Einhe-iten des Bataillons arbeiteten bereits feit dem

Mfenheit von Reichäminister Dr. Goebbels ihren jfiljepunft. Im Mittelpunkt des Festaktes, dem die ^renben Vertreter aus Stabt, Partei unb Wehr- m: d)t, unter ihnen Generalfeldmarschall von Bock jlnie bie Leiter ber Propagandaämter, die Inten- imten der Reichsbühnen unb Reichssenber, Kultur- Hassende unb Kunstschriftleiter aus dem ganzen ^iid) beiwohnten, stand eine bedeutsame Rede des Rächsministers über die künftige kulturpolitische Hifgabenftellung im neuen deutschen Osten. Dr. . fr ebb eis nahm bie Eröffnung zweier Theater in | ir Gauhauptstabt Posen zum Ausgangspunkt für iit Verkünbigung eines großzügigen tulturel- 1 Im Aufbauprogramms für sämtliche neuen I 0: fleLvte, bas bereits mitten im Kriege begonnen i ttirbe und nach dem Endsieg seine restlose Verwirk-

Jje- An amerikanisches Küstenwachschisf hat in der

Ä der Bermudas Teile der 'Brüte und des

°ltt3 Aistes sowie einen Rettungsring des USA.»9rad>», +>icuu ö i u p i n c 111, *mgec uer ujuiuenen *ap- fc-3M ahllkona" (3512 BRT.) aufgefunden. I ferkeitsmcdaille der Luftwaffe, ist einem Flugun- ffRin nimmt an, daß der Frachter untergegangen I fall zum Opfer gefallen. 1933 hatte er den Bleriot- 5" Heber das Schicksal Der 25köpsigen Besatzung ist pokal gewonnen, als er eine Geschwindigkeit von 0 viöts bekannt. t620 Kilometer erreichte.

r Ioö. Hiftis

lijung finden wird.

Unter lebhafter Zustimmung der Zuhörer erklärte t. Goebbels, daß ber Osten für uns nicht mehr CHuttabladeplatz für im Reich gescheiterte Beamte irt Offiziere sei, nicht mehr Erperimentierseld neuer Artschaftstheorien, kein Strafversetzungsgebiet für kurzsichtige Behörden, die nach dem Grundsatz ver- schren, daß das, was in unserem Daterlande sich dB unbrauchbar erwiesen habe, für den Osten immer n d) gut genug, wenn nicht sogar zu schade sei. ! efer Grundsatz stelle genau das Gegenteil von dem bir, was der Nationalsozialismus unter Ostpolitik oir|tcl)c. Uns sei die Tatsache, daß dieses Land i Ir'olge seiner tragischen geschichtlichen Entwicklung at*f diesem oder jenem Gebiet anderen Teilen des fridjes gegenüber etwas zurückstehe, nur ein Br- vis dafür, daß hier mehr getan werden muffe als anderswo, und daß daher das Beste an Henschenmaterial für den Osten gerade noch gut

In den folgenden Tagen galt es für die Kom­panien des Bataillons im Einzeleinsatz weite Teile Der südlich ber Aisne gelegenen feindlichen Sperrzone aufzuräumen. Der Gegner hatte in Berücksichtigung der deutschen Angriffstaktik für sein HauptkampsfelD davon abgesehen, eine durchgehende Wderstandslinie in Der Art seines Ostwallcs zu schaffen. Er suchte nach tanksicheren Wiber- ftanDsneftern vor allem an Den Straßen und glaubt« sie in Den Ortschaften zu finden, Die er durch Anlage von Straßensperren sicherte und zu kleinen Festungen ausbaute. Das Bau-Batalllon 213 wurde bereits bei Beginn feines Einsatzes an- Sewiesen, sobald es Die Lage zuließ, am jenseitigen :fer der Aisne mit Dem Aufräumen Der Sperren zu beginnen unb hierbei vor allem einen Straßenzug von Rethel aus feinbwärts frei zu machen. Es entfernte in Zusammenarbeit mit einem anderen Bau-Bataillon am 12. 6. alle Sperren im Zuge der Hauptstraßen in Perthes und in Taanon, Hindernisse in Iuniville und Sperren in La Neu­ville en Tourne a Fuy: unb so war am Abend dieses Tages auch Die mit großem Aufwand ange­legte tiefe Sperrzone für zweibahnigen Straßen­verkehr frei gemacht.

Ein besonders stark gesichertes Widerstandsnest an der Durchgangsstraße ReimsRethel war bas Städt­chen T a g n o n. Hier hatte ber Feinb Sperren eilet Art angelegt, von dicken verbundenen Bruchsteinmau­ern oder einzementierten Eisenbahnschwellen an bis zum einfachen Wegehindernis, bas nur aus ineinan- dergeschobenen landwirtschaftlichen Maschinen und Fahrzeugen bestand. Ganz wichtige Sperren waren durch Pakgeschütz gesichert oder durch Tellerminen, di« mit Dem Füllmaterial der Einschulungen durch Drähte feft verbunden, ein Niederreißen der Hinder- nisse unmöglich machen sollten. Zwei Züge einer Kompanie haben hier in rund zwölf Arbeitsitunden bei regnerischem Wetter und In m'hrfacher Gefähr­dung durch Minen über zwanzig Sperren beseitigt, die Durchgangsstraßen freigelegt und die Ortschaft den nachfolgenden Truppen als Quartisrgelegenheit geöffnet. An derselben Straße nördlich Tagnon räumte ein Suchkommando des Bataillons cm 13.6. eine umfangreiche Minensperre ab, die zur Sicherung für ein Straßenhindernis seitwärts im Gelände verlegt war.

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Jrunbfatj der kriegsverpflichteten jftlkswirtschaft gebildet werden müssen. Diese W im frdzeitigen allgemeinen Anweisungen werden nun, Wit, nchdem sich ein gewisser Ueberblicf ergeben hat, spezialisiert. Ein bisheriger übermäßiger Ge. kriez» tD n n ist von Den Betriebsführern unaufi

Ä foirt an das Fi-na nzamt rs 5b Dr große Frage ist nun: was