Soldaten und Arbeiter in Bayreuth.
Unser Bild.zeigt die Hüterin des Erbes von Bayreuth,.Frau Winifred Wagner, vor dem Festspielhaus im Gespräch mit den Ehrengästen. *— (Scherl-Bilderdienst- sDAF.-j M.)
Oer „Fliegende Holländer" in Bayreuth.
Beginn der Kriegsfestspiele vor Rüstungsarbeitern und Soldaten.
DKD. Bayreuth, 14. Juli. Neben zwei Aufführungen des vierteiligen Nibelungen-Ringes weisen die diesjährigen Bayreuther Kriegsfe st spiele sechs Vorstellungen des „Fliegenden Holländers" auf. Der „Fliegende Holländer" ist. eine romantiscke Oper, die keineswegs, wie der „Ring", von Anfang an in Bayreuth gespielt wurde und auch heute an vielen Theatern Deutschlands vorzügliche Aufführungen erlebt. Warum nun führt man die Zehntausende von Rüstungsarbeitern und Soldaten nicht in „Holländer-Aufführungen irgend eines guten Opernhauses, sondern scheut weder Kosten, noch Mühe noch die kriegsbedingten Schwierigkeiten, um diesen Besuchern, die gewiß keine übertriebenen Ansprüche geltend machen werden, gerade die Bayreuther Darbietung des Werkes vorzuführen? Die Antwort gab die erste Aufführung selbst. Es ist das Beste, datz gerade gut genug ist für das Volk. Nicht einer reich begüterten Aesthetenschicht allein soll die Befriedigung des Wunsches nach höchster künstlerischer Vollendung möglich sein, auch jene zahllosen Männer und Frauen, die am Schraubstock oder der Schreibmaschine, in Büro oder Fabrik schwere Arbeit leisten, die mit der Waffe oder dem Spaten für des Reiches Ehre, Größe und Fruchtbarkeit kämpfen, sie haben ein sehr fein reagierendes, wenn auch meist nicht in klare Worte zu fassendes Empfinden dafür, ob eine künstlerische Darbietung „gekonnt" ist, ob sie eine Spitzenleistung darstellt oder Mittelmaß. Zugleich bezeugt dieser Kriegseinsatz der weltberühmten Festspiele, daß die höchstsublimierte Leistung des Künstlers als wahrhaft volksnah und lebensnotwendig bewertet wird in einer Gemeinschaft, in der Soldat und Künstler, Arbeiter des Geistes, der Seele und der Hand sich gegenseitig bedingende Glieder eines einzigen Leibes sind. ♦
Wie eigenartig Darbietung und Aufnahmebedingungen des Kunstwerkes in Bayreuth sind, das empfanden schon die Besucher der ersten „Hollän- der"-Dorstellung. Das Werk wird hier nicht als dreiaktige romantische Oper aufgeführt, sondern ohne Unterbrechung durchgespielt. Einem Wunsch des Meisters entsprechend, wird es damit zu einer dramatischen Ballade, in deren Mittelpunkt die Senta-Ballade als Kernstück steht, während der erste und dritte „Akt" Vorbereitung ünd Auswirkung dieses schicksalhaften Zueinanderdrän-
gens zweier füreinander bestimmter Menschen darstellen. Die Inszenierung des genialen Wagner- Regisseurs Heinz T i e t j e n sorgt in diesem konzentrierenden Rahmen dafür, daß auch die musikdramatischen, auf die spätere Entwicklung Wagners hinweisenden Elemente dem Hörer stärker zum Bewußtsein kommen als die im „Holländer" noch enthaltenen Elemente der romantischen Oper älteren Stils. Tietjen findet dabei eine beispielhafte Synthese zwischen äußerster detaillierter Anschaulichkeit von Vorgängen (roie auf dem Schiff Dalands und in der Spinnstube) und fast unmerklich einsetzender Stilisierung des Geschehens durch Stellungsänderungen oder die Ueberhöhung des Schiffertanzes zu einem fast spukhaft gespenstischen Taumel unter dem Herannahen des Verhängnisses. Die auf einfache Raumkontraste gestellte, bildlich außerordenllich bannende Szenerie von Emil Preetorius und das technische Wunderwerk (Paul Eberhardts) des aus der Bühnentiefe lautlos herangleitenden „Holländer-Schiffes mit blutroten Segeln ergänzen diese Tietjen-Jnszenierung zu einer ungewöhnlichen szenischen Vision.
Unter der dramatischen scharf akzentuierenden, aber dank der ausgleichenden Akustik des Hauses niemals ins Brutale verfallenden musikalischen Leitung Karl E l m e n d o r f f s ist ein vielfach bewährtes Meisterensemble vereinigt: die bei aller darstellerischen Ekstase ebenmäßig und mit bestrickendem Klangreiz singende Senta von Maria Müller, der in Erscheinung und Stimmfarbe das Dämonische andeutende „Holländer" von Jaro Prohaska, Josef von Manowardas kernig- biederer Dalands Erich Zimmermann als ein schauspielerisch wie stimmlich sehr beweglicher Steuermann und die Mary von Ria F o ck e. Eine Sonderstellung nimmt nicht nur dank seiner gesanglich hinreißenden Leistung Franz Völker ein. Der Einsatz dieses heldisch gespannten, prägnant artikulierenden Tenors für die stets von der Gefahr der Blählichkeit bedrohte Rolle des Erik stellt erst das dramaturgische Gleichgewicht zu seinem Gegenspieler, dem Holländer, her.
Der Eindruck des Außerordentlichen bemächtigte sich sehr schnell der Besucher, ließ sie der Auffüh- rung scheinbar atemlos folgen, um am Ende mit ergriffener Dankbarkeit ihren herzlichen Beifall auszudrücken. Johannes Jacobi.
„Das Rheingold" in Bayreuih.
Dor Gästen aus dem Gau Hessen-Nassau.
Bayreuth, 16. Juli. (DNB.) Der Beginn des vierteiligen Bühnenfestspiels vom „Ring des Nibelungen" mit einer Aufführung des „N h e i n g o l d" in Bayreuth drängt den Vergleich zu den äußeren und inneren Verhältnissen auf, die vor 65 Jahren bei der Eröffnung des Festspielhauses im Gegensatz zu heute herrschten. Damals sand die erste Gesamtaufführung des „Ringes" vor einem Parkett von illuftren Gästen statt, mit dem Gönner Richard Wagners, König Ludwig II. von Bayern, und Kaiser Wilhelm I. an der Spitze. Ein theatralisches Unternehmen von prickelnder Neuartigkeit war mit beträchtlichem künstlerischem Erfolg gestartet. Die idealistische Anklage Wagners gegen die weltverderbende Macht des Goldes aber wurde im Rausch der Grllnderjahre überhört, und das materielle Ergebnis der ersten Bayreuther Büh- nenfestsplele war ein niederschmetterndes Defizit von 150 000 Mark. Vergeblich entwickelte Wagner den Plan, daß die deutsche Reichsregierung die „Festspiele als der Nation zugehöriges Eigentum"
übernehmen und „Plätze gratis an Unbemittelte der deutschen Nation verteilen sollte". Heute, nach 65 Jahren, sitzt das deutsche Volk in seiner ganzen sozialen Breite vor den Wundern der Wag- nerschen Kunst auf dem Festspielhügel. Der Führer des Reiches hat als Schirmherr des „deutschen Geistes", dem Wagner im Richtspruch das Haus zueignete, nicht nur das Kunstwerk von Bayreuth in seinen starken Schutz genommen, auch die ethische Verkündigung des „Ring"-Dramas ist im Bewußtsein der Zuschauer erlebte Wahrheit geworden: In den künstlerischen Sinnbildern des „Rheingold" stehen sich zum ersten Male im Verlauf dieses monumentalen Werkes die Vertreter der gewalttätigen, liebelosen Macht an sich und der schuldsuchenden weisen Weltführung als unerbittliche Feinde zum Kampf auf Leben und Tod gegenüber. Der Ring als Symbol einer plutokratifchen Weltversklavung ist ins Rollen gekommen.
Die Darbietung des „Rheingoldes" zeigte die eindrucksstarken Bilder und die unvermindert aus
drucksvollen Leistungen, die zuletzt in der Neuinszenierung des Werkes im Jahre 1939 zusammengefügt worden sind. Die Gesamtausstattung von Emil Preetorius, die im Hinblick auf die Bühnenpraxis dumals einige einschränkende Veränderungen erfahren hatte, besticht vor allem durch die bildlich ideale Lösung der Szenen in der Tiefe des Rheins und der zugleich monumentalen und lieblichen „freien Gegend auf Bergeshöhen". In seiner Doppeleigenschaft als Regisseur und Dirigent leitet Heinz Tietjen die Bewegung auf der Bühne und das Orchester — dort durchdachte Klarheit und in den Nibelungenszenen gespenstische Dämonie bewirkend, hier im unsichtbaren Orchester mit zügigen Tempi und zurückhaltender Klanggebung Ohr und Blick auf die Sänger und ihre unbehinderte Auswirkung gerichtet.
Von diesen erneuern völlig ausgereifte, in Gesang und Darstellung ideal zu nennende Leistungen: Rudolf Bockelmann als Wotan, Margarete Klose als Fricka, Käte Heidersbach als Freia, Josef von Manowarda und Ludwig Hofmann als das Riesenpaar und Erich Zimmermann als Mime. Eine vorbildliche Charakterstudie in der Verkörperung des züngelnden, listigen Feuergottes Loge bietet wieder Fritz Wolf, ungeschlachte Gewalttätigkeit prägt den markanten Alberich von Rober Burg. Die übrigen Alben, die Rheintöchter und die Erda sind den Ansprüchen Bayreuths entsprechend besetzt.
Die Besucher dieser Vorstellung waren aus den Gauen Mosel, Lahn und Hessen-Nassau ge
kommen. Ihr begeisterter anhaltender Beifall stürzt, schon in die letzten Klänge des Orchesters.
Johannes Jacobi.
Hessen-Nassaus Bayreuth-Fahrer zurült
NSG. In den Nachmittagsstunden des 16. Juli kamen die 600 Teilnehmer des Gauez Hessen-Nassau an den diesjährigen Kriegs, f e st s p i e l e n in Bayreuth auf dem Hauptbcchu. 1 Hof der Gauhauptstadt an. Zu ihrem Empfang hatte die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude'' den Bahnsteig mit frischem Grün und den Fahnen der Bewegung schmücken lassen. Als der Zug in den Bahnhof einfuhr, ertönten die festlich-frohen Klänge eines Musikkorps der Wehrmacht. Zahl« reiche Soldaten, Arbeitsdienstmänner und Schws, stern des Deutschen Roten Kreuzes sowie Arbeit;, kameraden aus den Betrieben des Gaues Hessen Nassau hatten Tage größten und eindrucksvollste,, Erlebens hinter sich. Noch spiegelten sich in ihre„ Augen die großen Stunden, die sie dank dem genialen kulturellen Tatwillen des Führers als ein G. schenk mitten im Kriege erfahren durften, wider. Der Gauwart der NS.-Gemeinschaft „Kraft bunt) Freude", von Rekows ky, ließ durch SA- Sturmführer Schwalm jedem Bayreuth^Fahrec als Erinnerungsgabe eine Broschüre über däs Wir. ken des Meisters Richard Wagner überreichen. Notz lange werden die 600 Teilnehmer an die schöne« Stunden in Bayreuch zurückdenken und sie als das werten, was sie nicht nur sein wollten, sondenr auch waren: Ein Geschenk des Führers als eht Zeichen deutschen Kulturwillens.
Aus dem Reich.
Oie Rechtsarbeit der NSDAP, im Kriege.
Unter dem Vorsitz des Reichsleiters Dr. Frank fand im Reichsrechtsamt der NSDAP, in München eine Arbeitstagung statt, auf der Reichsleiter Dr. Frank erklärte, die Partei müsse eine Heimstätte des Rechtsempfindens unseres Volkes und eines echt germanischen Gerechtigkeitsgefühls fein. Darum stehe auch das Reichsrechtsamt der NSDAP, mit dem Nationalsozialistischen Rechtswahrerbund mitten in dem geistesgeschichtlichen Kampfe unserer Tage. Wir hätten das liberalistische Rechtsdenken ebenso zu überwinden wie die tschekistische Macht des Weltbolschewismus, der jede freie persönliche Initiative durch einen Vergewaltigungsmechanismus vernichte. Weder die käuflichen Richter der Demokratien noch die Scheinrichter des bolschewistischen Blutregimes könnten im Mittelpunkt eines Rechtswirkens stehen, sondern allein der mit allen Nöten des Volkes und mit den Ordnungseinrichtungen des Reiches vertraute Volksrichter.
Tagung der internationalen ' Filmkammer in Berlin.
Im Kameradschaftshaus der deutschen Filmkünstler in Berlin sand die• erste Tagung der internationalen Filmkammer statt. Professor Carl Frölich, Präsident der Reichsfilm- fammer, gab seiner Freude darüber Ausdruck, daß alle Länder der Einttldung gefolgt seien. Mit der Entsendung sachkundiger Vertreter aus den Ländern Europas sei eine Arbeitsgemeinschaft zustande- gefommen, die berufen sei, der internationalen Filmkammer neuen Inhalt zu geben. Der Vize
präsident der Reichsfilmkammer, Melzer, betont«, daß gerade jetzt die Zeit gekommen sei, aus beit Gebiete des Films zu einer internationalen Zi» sammenarbeit zu gelangen zum Nutzen des gegenteiligen Verstehens und der Leistungen der einzelnen Filmschaffenden.
Oie Versorgung der Kriegsbeschädigter des Weltkrieges.
Schwerkriegsbeschädigte des Weltkrieges, Krieger, witwen und Kriegerwaisen erhalten neben der zu. stehenden Rente im Falle des Bedürfnisses eine Zusatzrente. Vorn 1. 7. 1941 ab wird die Voraussetzung eines Bedürfnisses für die Hinterbliebenen im allgemeinen beseitigt. Schwerkriegsbeschädigte erhalten künftig Zusatzrente zur Sicherung ihrer Lebenshaltung, wenn sie nicht mehr in der Lage sind, eine ihnen unter Berücksichtigung ihren Lebensverhältnisse und Fähigkeiten billigerweise zumutbare Erwerbstätigkeit auszuüben. Don ber । Festsetzung bestimmter Einkommensgrenzen konnte! zwar nicht abgesehen werden, sie wurden jedlch wesentlich erhöht. Die Versorgungsbezüge bleiben bei der Feststellung des Einkommens außer Betracht. In gewissen Fällen kann Zusatzrente auch, bei Berufsausübung und Ueberschreitung der Ein- kommensgrenzen gewährt werden. Die Zufatzren- ten der Schwerkriegsbeschädigten sind um 15,— RM. monatlich erhöht worden. Witwen und Waisen erhalten die Zusatzrente künftig ohne Rücksühlt auf ihre wirtschaftlichen Verhältnisse. Nur menia sie ein Einkommen aus einer Beschäftigung im Dienst des Reiches ober sonstiger öffentlich-rechtlicher Körperschaften haben, ist eine gewisse Einschränkung vorgesehen.
Aus aller Welt.
Wo sind Ersparnisse am sichersten?
Ein Fall, der zeigt, wie gefährlich es ist, Ersparnisse zu Hause aufzubewahren, beschäftigte das Berliner Amtsgericht. Die 23jährige Ida Schmidt aus Danzig wähnte feit dem 18. Oktober vorigen Jahres bei der alleinstehenden und völlig erblindeten Frau W. in Schöneberg. Da Frau W. die Angeschuldigte zu ihrer Betreuung bei sich ausgenommen hatte, schlief diese mit ihr in einem Zimmer und hatte schnell herausbekommen, daß Frau W. in einer Kassette 2000 RM. und eine Armbanduhr aufbewahrte. Ende Oktober ließ Frau W. nach einem Fliegeralarm die Kassette im Zimmer stehen und begab sich zur Ruhe. Dies nutzte die Angeklagte, um mit den 2000 RM. und der Armbanduhr zu verschwinden. Knapp einen Monat später hatte sie das ganze Geld bis auf einen Rest von 15 RM. mit Männerbekanntschaften verjubelt. Die Angeklagte erhielt mit Rücksicht auf die Skrupellosigkeit ihrer Handlungsweise zwei Jahre Gefängnis.
Vorsicht beim Geldwechseln.
Der Kontrollbeamte einer Versicherungsgesellschaft erschien bei einer Berliner Hausftau, um die Rechnung zu kassieren. Es waren 2,65 RM. zu zahlen. „Haben Sie es nicht kleiner?" fragte der Geldeinnehmer, als die junge Frau ihm einen größeren Geldschein auf den Küchentisch legte. Frau 3E. wandte sich um und hielt noch einmal im Küchen- schrank Nachschau, fand aber kein Kleingeld. Da schrie das Kind nebenan, schnell huschte sie hinaus, sah nach dem Rechten und kehrte dann in die Küche zurück. „Das ist ja fein", meinte sie erfreut zu dem Kassierer, „daß sie bereits wechseln." — „Ich wechseln, woher denn? Das rft doch der 2 0 - Markschein, den Sie mir hingelegt haben!" — „Ausgeschlossen, ich habe Ihnen einen Fünfzigmarkschein hingelegt!" — „Sie irren sich", entgegnete der Kassierer, aber die Hausftau bestritt energisch jede Möglichkeit eines Irrtums, und so ging man zusammen zur Polizei, wo sich auch keine Klärung herbeiführen ließ. Am Abend beim Staubwischen fand die Hausftau dann unter d e r
Decke des Küchent -ifches einen Fünfzigmark" schein. Sie behauptet, der Geldeinnehmer habe diesen Schein in seinem Schuldbewußtsein heimlich, dort hingelegt, während sie sich auf dem Flur an» zoa, um mit ihm zur Polizei zu gehen. Der Angeklagte dagegen erblickte darin den schlüssigen Beweis dafür, daß sich die Zeugin geirrt habe. Wenin sie ihm tatsächlich den Fünszigmarkschein gegeben, ijätte, wie hätte sie ihn nachher bei sich auffindeiu können?" Auch das Berliner Amtsgericht sah sich» vor eine schwierige Aufgabe gestellt. Es stand Aussage gegen Aussage. Der Angeklagte ebenso wie bi« Zeugin waren bestens beleumdet und unbestraft. Bei dieser Sachlage tonnte sich das Gericht zu einer Verurteilung des Geldeinnehmers nicht entschließen. — Der Fall zeigt, daß man sich beim Geldwechsel nicht abwenden darf, sondern warten muß, bis einem das Wechselgeld aufgezählt wird. Am beste« läßt man währenddessen den gewechselten Schon» noch in sichtbarer Nähe liegen.
Der Taucher und der Tintenfisch.
Ein schreckliches Abenteuer hatte ein Taucher, der in der Nähe von Tarragona auf dem Grund bei Meeres im Wrack eines gesunkenen Schiffes zu arbeiten hatte. Er wurde plötzlich von einem gewaltige» Tintenfisch angegriffen, der ihn mit seinen Fang- armen umklammerte. Der Taucher wäre einer schrecklichen Todes gestorben, wenn er nicht noch |» viel Geistesgegenwart besessen hätte, sofort das Notsignal zu geben. Seine Kameraden auf dem Begleitschiff zogen ihn an die Wasseroberfläche, wo er allerdings schon besinnungslos ankam. Mit ihm wurde auch der Polyp aus dem Wasser gezogen, der siÄ an den Gliedern seines Opfers feftgefogen hatte. Dec Tintenfisch, der eine Länge von zwei Meter aufwie<t wurde dem Museum von Tarragona geschenkt.
Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich WUhelm Lange. Stellvertreter txi Hmiptschriftleiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik unü Bilder: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot? für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft n. Sport: Ernst Bluntschetn.
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange S.S- BerlagAeiter: Dr.-Ing. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans B«t- Berantworllich für den Inhalt der Anzeigen: TheodorKümmel Pl.NrF-
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3011 D
Donnerstag, den 17. Juli 1941
GESCHÄFTS-ERÖFFNUNG
20.30 Uhr Konzert des Salon-Orchesters der 'Werkskapelle Hensold
In tiefem Schmerz: Toni Schnecker, ged. Hahn Karl-Heinz Schnecker und Angehörige.
Flensungen, Allertshausen, den 15. Juli 1941.
Wir erhielten die schmerzliche Nachricht, daß mein lieber, guter Mann, der treue Vater seines Sohnes
Heinrich Schnecker
Feldwebel in einer Panzereinheit
bei den Kämpfen im Osten, am 28. Juni 1941, im Alter von
26 Jahren gefallen ist.
Wetzlar Gaststätte Erholung Inhaber Paul Sasse
(früher Hotel Deutsches Haus) Fernruf 2746
verzinkt und lackiert ab Lager lieferbar EisenMiung Wnnch Wetzlarer WegK Fernruf 4418
Größeres Haus mit entsprechendem Hof oder Garten, in dem sich die Errichtung mehrerer Garagen ermög- nchen läßt, für Diensträume gegen Barzahlung zu kaufen gesucht.
Deutsches Noirs -trveu,
Jvosv Kreisstelle Gießen.
10 Jahre auält. mich unerträsll KopfSchmerzei» Nachdem ich nun mit Trinerab Obaltabletten eine längere Ku? gemacht habe, sind die Schmerz« vollständig verschwunden. Jetz macht mir das Arbeiten Wiede c Freude," schreibt am 18. 1. W
Fr. Maria Glauben, Hausfrau, Wehrden/Saae, Waldsiedlung 24.
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