Ausgabe 
17.5.1941
 
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himmelfahrlslag (22. Mal) und der Aronleich-

T3

(Nachdruck verboten.)

10. Fortsetzung.

,3d) habe auf Sie gewartet", sagte Kempf ohne

Sem

ungefärbten Nägeln und dünnen Gelenken un-

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Ihre Wimpern gingen kurz hoch und gingen

,in der letzten Zeit Or-

sagte Gerda ausdruckslos,

(Fortsetzung folgt)

au der

Der französische Vizepräsident und Außenminister Admiral D a r l a n empfing den neuernannten ja­panischen Botschafter Soto Matsu Kato in Au­dienz. Soto Matsu Kato überreichte Admiral Dar- lan die Photokopie seines Beglaubigungsschreibens, dessen Original dem französischen Staatschef Mar­schall Petain in den nächsten Tagen überreicht wird.

Die nordamerkanische Besatzung der Hawai-Jnseln, etwa 40 000 Mann motorisierte Abteilungen und Fallschirmjäger, haben mit einer unter der Vor­aussetzung eines Angriffes zu Wasser und in der Lust stattfindenden Hebung begonnen.

ich bin sehr hungrig."

Ich auch. Was toll es nun sein? Ein spatem

Berlin, 16.2Hal (DRB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Ein Unterseeboot meldet als Gesamterfolg seiner kampftätlgkeit die Versenkung von 26000 BRT. Davon wurden 18 000 BRT. schon bekannlgegeben.

Die Luftwaffe vernichtete im Seegebict um England zwei Schiffe mit zusammen 5000 BRT. und beschädigte ein weiteres Schiff im Dock durch Volltreffer schweren Kalibers.

Kampf- und Jagdflugzeuge griffen bei Tag und Rächt mehrere britische Flugplätze an und zer- törten eine Anzahl feindlicher Flugzeuge am Boden. Weitere erfolgreiche Luftangriffe richteten sich in der letzten Rächt gegen Hafenstädte in Schott­land und Südengland.

In Rordafrika wiesen italienische Verbände des Afrikakorps bei Tobruk eine), Angriff des Feindes ab. Unter Einsatz zahlreicher Panzer stießen stärkere britische Kräfte auf Fort Eapuzz^ und S o t l u m vor und drangen mit Teilen in Sollum ein. Der Feind hatte hierbei starke Verluste. Eine Anzahl Gefangener wurde eingebracht. Leichte deut­sche Kampfflugzeuge griffen erfolgreich in die Kämpfe bei Tobruk und Sollum ein.

Im Wittelmeerraum belegten Verbände der deut­schen Luftwaffe in mehrmaligem Angriff den Flug­platz Lucca auf der Insel w a l t a mit Brand- und Sprengbomben, die Großfeuer und mehrere Explosionen hervorriefen. Auf der Insel Kreta wurden Kasernenanlagen des Feindes in Brand ge­worfen und auf einem Flugplatz drei Flugzeuge cm Boden vernichtet. Im Seegebiet um Kreta erzielten deutsche Kampfflugzeuge Bombenvolllrefser auf drei großen Handelsschiffen.

Bei dem Versuch, im Laufe des Tages in die Deutsche Bucht und in die besetzten Gebiete einzu­fliegen, verlor der Feind insgesamt fünf Flugzeuge.

In der letzten Rächt flog der Feind mit stärkeren Kräften nach Rord- und Rordwestdeutschland ein und griff u. a. Hannover an. Einzelne Flugzeuge gelangten bis Berlin. Rennenswerte militärische oder wehrwirtschaftliche Schäden sind nirgends ent­standen. Es gab einige Tote und Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Drei der angreifenden britischen Flugzeuge wurden abgeschossen.

Dor der Kanalküste wurden am 16. Mai feind­liche Schiffe, die sich der Küste zu nähern versuchten, von deutscher Marineartillerie mit Erfolg unter Feuer genommen und zum Abdrehen gezwungen.

Der Kommandierende General des deutschen Afrikakorps, General Rommel, hat dem Ober­befehlshaber der italienischen Streitkräfte in Nord­afrika, General Garibaldi, das Eiserne Kreuz I. und II. Klasse überreicht, das ihm vom Führer verliehen worden war.

Viktor Emanuel III. besuchte auf seiner Reise durch Albanien C e t i n j e, wo ihn nach einer Pa­rade italienischer Truppen die Würdenträger Mon­tenegros begrüßten, deren Sprecher die durch die Person der Königin und Kaiserin Helena gege­bene Verbundenheit Montenegros mit Italien be­tonte. Auf dem Sarkophag des Großfürsten Mirko, des Großvaters der Königin und Kaiserin, legte Viktor Emanuel einen Strauß Rosen nieder.

Muß ich mich nicht noch entschuldigen wegen meines Überstürzten Aufbruchs damals? Mein Zug ist abgefahren, und ich hatte den Eindruck, nicht viel zu versäumen."

Genießerisch wälzte sie eine große Erdbeere tm Zucker.Sehr viel haben Sie versäumt, die Sen­sation war uns zum Schluß aufgespart."

Wieso?" Kempf horchte auf, sein schmaler Kopf bekam einen Ausdruck, wie ihn rassenreine Hunde beim Wittern zeigen.Wieso? Der Film war doch ein Mist."

Bei uns hat man aber eingebrochen, während wir im Atelier sahen! haben Sie es nicht in der Zeitung gelesen? In Wien waren alle Blätter voll davon."

Ja, Kempf wußte davon, er hatte es in einem Berliner Blatt gelesen, er wußte bloß nicht, daß sich die Geschichte gerade damals abgespielt hatte, als er hinter Gerda gesessen und mit dem Ver­langen gekämpft hatte, ihren Nacken zu berühren. Und wer war der Einbrecher? hat man die Leute

etztr leistes, ^ngssteigt. ieWuI)rern eil, auf bii

Himmelfahrtstag und Fronleichnamstaa verlegt.

Berlin, 16. Mai. (DRB.) Ml Rücksicht die Erfordernisse der Kriegswirtschaft werden

,3n diesen der Durch. 35 gut an. ter Spreu« it deut« N in die w Männer I wird ihre Entschlüsse, f Gauleiter fassen, tzede Sein jede, Wicht ist, r in ihrem Wand er« chieren mit legen, hier« n der Spitze 1 die ssnt- ?i fein. Mir ) Jahre be-

Kleine politische Nachrichten.

In Cherbourg haben, zwei deutsche Soldaten ein mutiges Rettungswerk vollbracht, das bei der Be­völkerung höchste Anerkennung gefunden hat. Auf die Hilferufe eines jungen Mädchens, deren kranke Mutter hilflos in einem brennenden Hause lag, drangen sie in das Gebäude ein und retteten die alte Frau, die bereits Ver­brennungen an den Händen erlitten hatte.

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Roman von Elisabeth -Siolt.

Leistungsauslese

Von Curt Huebner.

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erwischt?"

Frau Maurer berichtete, daß die Polizei wohl eine große Untersuchung angestellt habe, mit wie­derholten Verhören, Blitzlichtaufnahmen und Be­lästigungen aller Art aber ohne Erfolg!

Kempf wandte sich dem Wasser zu und begann Semmelstückchen über die Balustrade zu schleudern.

Itm Arbeitssektor.

Standen zunächst noch manche Betriebe abseits md hielten sich dem Wettkampf fern, obwohl das Vertrauen zum Führer ihnen auch damals schon ten rechten Weg hätte zeigen können, so sind im kaufe der Aufbaujahre immer mehr Betriebe zu (er Ueberzeugung gekommen, daß ihr a rri ver kinsatz eine Notwendigkeit ist, um sich das Recht pm Fortbestehen zu sichern. So haben am vier- len Leistun gs kämpf der Betriebe, der für ten Gauhessen-Nassau soeben durch Gau- Hier Sprenger abgeschlossen wird, im Reich 300 000 md im Rhein-Main-Gebiet 5000 Betriebe teilge- rammen. Das bedeutet, daß heute bereits nahezu lein vertrauensrotpflichtiger Betrieb abseits steht. Euch von der großen Zahl der kleinen Betriebe sind i-reits viele unter den Wettkampfteilnehmern zu 1 nden, und der Rest wird im nächsten oder über- lächsten Wettkampf mit dabei fein.

Nur wenige Betriebe haben bisher das höchste >iet erreicht, vom Führer als Nationalsozialisti- icher Musterbetrieb ausgezeichnet zu werden und irmit das Recht zu erhalten, die goldene Fahne der deutschen Arbeitsfront zu führen. Anderen wurde

Ä Wiesbaden. 5. Rhenania-Osiag, Mineralölwerke Ä* i@., Frankfurt.

Fachabteilung Druck und Papier: 1. W. Euler, ubrif, Bensheim. 2. Papierfabrik chmitten W. 6r I. Moufang AG.

als Anerkennung auf einem Teilgebiet das Lei- stungsab^eichen für vorbildliche Förderung von

Kraft durch Freude", für vorbildliche Berufs­erziehung, für Förderung der Volksgesundheit, für Siedeln und Wohnen oder als vorbildlicher Klein­betrieb verliehen, höchste Anerkennung innerhalb eines Gaues bedeutet das Gaudiplom für hervor­ragende Leistungen.

Alle diese Auszeichnungen müssen erkämpft werden, und es gilt, stets darum zu ringen, damit sie dem Betrieb erhalten bleiben. Denn mit dem deutschen Aufbau werden die Möglichkeiten größer, die ausgezeichneten Betriebe bringen vor zu neuen, immer besseren Leistungen, neue Kräfte drängen nach, und es gilt, immer den Anschluß an die Spitzengruppen zu halten.

Wenn soeben Gauleiter Sprenger die alten Gaudiplome außer einem erneuert und eine große Zahl neuer verleiht, dann wissen wir, daß hier Leistungen gewürdigt werden, die in sorg­fältiger Auslese anerkannt worden sind. Die Be­triebe sind mehrfach von der Deutschen Arbeitsfront beraten und überprüft, der hoheitsträger der Partei hat auf Grund seiner genauen Kenntnisse fein Urteil abgegeben, die staatlichen und wirtschaftlichen Stel­len sind um ihre Ansicht befragt worden, und der Gauleiter hat nach diesen sorgfältigen Vorbereitun­gen feine Entscheidung gefällt.

Es ist eine Spitzengruppe, die die Aus­zeichnung erhält, eine Auslese, bei der nur die allerhöchsten Leistungen den Erfolg für sich ver­buchen konnten. Das sehen wir schon daraus, daß nur ein kleiner Hundertsatz der rhein-mainischen Betriebe die Auszeichnung durch das Gaudiplom davongetragen hat. Diele, die dicht vor dem Ziel flehen und auch sehr schöne Leistungen aufweisen, sind dieses Mal noch ausgefallen und muffen darum ringen, daß sie im nächsten Jahr ihr Ziel erreichen.

So treten die rhein-mainifchen Betriebe nach Ab­schluß des vierten in den fünften Leistungs- kämpf der Betriebe ein. Wieder werden sie auf sozialem, kulturellem und wirtschaftlichem Gebiet ihre Leistungen verbesiern. Die ausgezeichneten Be­triebe werden dafür kämpfen, daß sie ihre Aus­zeichnung behalten und neue hinzuerringen. Die anderen Betriebe werden alle Kraft einsetzen, um es ihnen gleich zu tun. So wird im steten Wett­kampf das'deutsche Arbeitsleben immer schöner t.nb besser gestaltet.

Das ist die Leistungsauslese des neuen Deutsch­lands, die uns auf dem Gebiet der Arbeit schon so herrliche Erfolge gebracht hat. Sie gab den Impuls in der Aufbauzeit, sie hat zu den unübertrefflichen Leistungen im Krieg geführt, und sie wird uns nach dem Krieg das Werk vollenden lasten, au daß es zu allen Zeiten auf sicheren Füßen steht, hier wächst die Aristokratie heran, die den Sieg unserer Weltanschauung fest untermauert: Die Ari­stokratie der deutschen Arbeit.

Mit dem Sitz in Wien wurde eine ständige Grenz­kommission gebildet, der vorläufig Vertreter von Deutschland, Italien und Kroatien angehören. Die Kommission hat die Aufgabe, die Grenzen Kroatiens endgültig festzulegen und die Ver­messung und Vermarkung zu überwachen.

Das sowjetrussische Generalkonsulat in Schanghai wird in Kürze wieder eröffnet werden, ebenso die sowjetrussischen Konsulate an mehreren anderen wichtigen Plätzen Nordchinas. Die Schließung er­folgte im Jahre 1939 als Protest Rußlands gegen die japanische Okkupation. In der Zwischenzeit wur­den die Interessen Sowjetrußlands in Nordchina durch Norwegen vertreten.

NSG. In einem Staate, den der Führer auf Ar- eit und Leistung des schaffenden deutschen Men- chen aufgebaut hat, ist es eine Sebstverständlichkeit, immer wieder eine Auslese vorgenommen wird, iie der schöpferischen Leistung und Gestaltungskraft >en Weg nach oben frei macht. Das gilt im Ar- eitsleben für den einzelnen, der in dem von der Deutschen Arbeitsfront gemeinsam mit der Hiller- ;Ugenb und anderen nationalsozialistischen Organi- htionen durchgeführten Reichsberufswett- ampf die Möglichkeit hat, fein Können und feine Serfönlichkeitswerte zu beweisen. Im gleichen Maße lann sich aber auch die Leistungsgemeinschaft, der putsche Betrieb, bewähren, wenn er sich i dem vom Führer geschaffenen Leistungskampf ;<r deutschen Betriebe, dessen Durchführung der deutschen Arbeitsfront übertragen ist, um die höchste Auszeichnung als Nationalsozialistischer Muster- letrieb bewirbt.

Eine Fülle von Aufgaben sind den deutschen De- rieben in diesem Wettkampf gestellt worden, deren Lösung sie sich haben angelegen sein lassen. Zuerst mit es, gn den Arbeitsstellen einmal die äußere Krönung wiederherzustellen, die das indioidualisti- che und liberalistische System der Vergangenheit tv Kampfe zwischen kapitalistischen, marxistischen md anderen Anschauungen^ gestört und zerbrochen leite. Es war notwendig, für den schaffenden deut- chen Menschen Arbeitsstellen zu schassen und die Arbeitsplätze so schön und sauber zu gestalten- daß Irr Mensch wieder in den Mittelpunkt des Arbßits- iiozesses trat, und die Maschine ihm zur Dienerin nurbe. Der deutsche Arbeiter mußte sich bei seiner Arbeit wohlfühlen und Sicherheit gegen die Wechsel- rille natürlichen und schicksalhaften Geschehens er« leiten. Auf dieser Grundlage bauten bann die wei- i-ren Maßnahmen auf, die die nationalsozialistische Bewegung als notwendig erkannte: Berufserziehung, Sefundheitsführung, gesundes Wohnen,Kraft durch Ifreube" und viele andere Dinge von großer und größter Bedeutung, die kennzeichnend sind für den ICufbau des nationalsozialistischen Deutschlands auf

Bomben auf britische Flugplätze

und Türen wirkte er sauber und kühl, die Gitter­tür des Fahrstuhlschacktes war etwas beschädigt, sie sprang zweimal wieder auf und mußte zweimal zugeknallt werden.

Gerdas Zimmer lag nach hinten hinaus, schreck- lieh tief unten breitete sich ein großes Geviert aus Asphalt, auf dem die Autos der Hotelgäste ge­waschen wurden, weiter hinten waren die grauen, eisernen Rolläden der Garagen. Aber dafür gab es kein Gegenüber und kein Telephon, vertraut und blau öffnete sich der Himmel vor dem Fenster, und in der Luft war der Geruch des Secs.

Unten tuteten die Autos, ein in die Garage ein­fahrendes rostrotes Ungetüm vollführte großen Spektakel. Gerda begann, ihren Koffer auszupacken. Später sperrte sie die Tür ab, und in einer enor­men Waschschüssel aus Emaille stehend, nahm sie bei offenem Fenster eine kalte Dusche. Danach hob sich ihre Stimmung sofort beträchtlich. Sie verspürte hunger. Pola schien zu schlafen, anders war diese ungewohnte Stille nicht zu erklären. Gredler war jetzt bestimmt bei Leiermann. Die Aidaprobe für morgen mußte besprochen werdn. Mit einer ein­zigen Stellungsprobe sollte Pola die Aida fingen, dabei sah sie ihren Züricher Rhadames zum ersten Male im Leben, und mit dem Kapellmeister hatte sie vor Jahren in München Krach gehabt.

Gerda verzichtete auf den Lift und ging zu Fuß hinunter.

Draußen auf der Terrasse, an bie Brüstung ge­lehnt, stand Dr. Kempf er hielt ein paar Rosen in der Hand und schlenderte Gerda mit der Sicher­heit eines Mannes entgegen, der eine vereinbarte

namslag (12. Juni) In diesem Jahr auf die nächstfolgenden Sonntage (25. Mai und 15. Juni) verlegt. Die entsprechenden kirchlichen Feierlichkeiten finden an diesen Sonntagen statt.

Oie japanischen Operationen in China.

Tokio, 16. Mai. (Europapreß.) Nack einer Mit­teilung vonOsaka Mainiche" treten die militäri­schen Operationen Japans in China in ein konstruk­tives Stadium ein. Sie erstreckten sich auf drei Phasen:

1. Die Abschneidung der heimlichen Nachschub­linien- in die südöstlichen Küstenprovinzen Tfche- klang, Fukien und Kwangtung, durch die bisher ein beträchtlicher Teil der Waffen- und Munittons- lieferungen die Tfchungking-Armeen erreichte.

2. Durch Vorstoß in das nördliche Kiangsi-Gebiet Lahmlegung der gegnerischen Störungs-Unterneh­mungen gegen die rückwärtigen Verbindungen der japanischen Heere.

3. Die erfolgreiche Abwehr der Versuche der Trup­pen des Generals Kuchutung, Nordchina zu beun­ruhigen und Rohstoffe und Lebensmittel von dort für das von der Tschungking-Regierung beherrschte Gebiet zu gewinnen. Gerade die letzte Operation ist besonders erfolgreich gewesen, da die japani­schen Truppen sämtliche Fährstellen des Gelben Flusses besetzten und dadurch 120 000 Chinesen den Rückweg abschneiden konnten. In Verbindung mit der ausgedehnten Aktivität der japanischen Luft­waffe gegen Rüstungszentren des Gegners wurde die Offensivtätigkeit durch materielle Hilfsquellen bestimmt. Die militärische Aktivität wird hier auch in Verbindung gebracht mit der von Außenminister Matsuoka akzeptierten Politik der Stärkung des Nanking-Regimes, die ein Paktteren mit Tschung- king ausschließt.

Bnten kontrollieren argentinische Post.

Buenos Aires, 16. Mai. (Europapreß.) Die gesamte aus Nordamerika nach Argentinien be- stimmle private und geschäftliche Post der letzten Luftsendung trug abermals den englischen Zensurvermerk, was hier starkes Befremden ausgelöst hat. Die empörten Postempfänger wandten sich an die Leitung der Luftpostgesellschaft, woraus ihnen mitgeteilt wurde, daß die Post von den Briten auf Trinidad kontrolliert worden sei. Die Blätter machen, kein hehl dar­aus, daß dieser neue englische Willkürakt gegen den Postoerkehr innerhalb der westlichen Hemisphäre unter der argentinischen Bevölkerung starke Er­regung hervorgerufen hat. Es hat sich bereits eine politische Vereinigung gebildet, die die Verteidigung der argentinischen Neutralität gegen Machenschaften feindlicher Agenten bezweckt. Die Intrigen Eng­lands und der Druck Nordamerikas hätten sich in der letzten Zeit immer fühlbarer gemacht. Auch sei der Versuch gemacht worden, Zeitungen und andere Propagandaorgane aufzukaufen.__________________

Fachabteilung Landwirtschaft: 1. Erbhof Retters- Hof, Fischbach im Taunus.

Fachabteilung Steine und Erden: 1. Hochtief-AG., Sleibetrieb, Eschborn am Taunus. 2. Oden- r Hartsteinindustrie AG., Offenbach. 3. Tau- nus-Quarzit-Werke G. m. b. h., Koppem im Taunus.

Fachabteilung der Deutsche handel: 1. Einkaufs­und Lieferungsgenossenschaft der Bäcker, Wies­baden. 2. Kaufhaus 21. h. König, Dillenburg. 3. Heinz Krahn, Lebensmittel- und Kolonialwaren­großhandlung, Mainz. 4. Karl Schott, Lebens­mittelhandlung, Grünberg (Hessen). 5. Tritsch & Heppenheimer, Darmstadt.

Fachabteilung Das Deutsche Handwerk: 1. Bruno Bachmann, Modellfabrik, Frankfurt-Fechenheim. 2. Christian Noll, Wurst- und Fleischwarenfabrik, Frankfurt-Höchst. 3.Opel", Auto-Schaum, Frank­furt. 4. Karl Zell, Werkzeugbau und Stanzerei, Frankfurt.

Fachabteilung Gesundheit: 1. Kinder-Erholungs­heim Schloß Dem bei Limburg.

Fachabteilung Haus und heim:Neue Heimat", Gemeinnützige Wohnungs- und Siedlungsgesell­schaft, Frankfurt.

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kam ihr weniger verpflichtend vor. Sie saßen unter einem blau» und gelbgestreiften Sonnenschirm auf der Terrasse, der winozerbrochene Seespiegel glit­zerte wie toll in der Sonne, und Gerda bekam von der ungewohnten Wasserluft Kopfschmerzen. Kemps beobachtete sie aufmerksam, aber ohne Aufdring­lichkeit.

Wie geht es Ihnen, Herr Doktor?" fragte sie lahm und hungrig.

Kempf antwortete mit einer kurzen, resignierten Gebärde der linken Hand.Ich habe über «Sie nach- gedacht. Es war natürlich vollkommen falsch, als ich annahm, daß Sie mich wegen Polas Korre­petitor abfallen ließen, der Klaviertiger ist daran unschuldig."

Herr Doktor!"

Bitte, schauen Sie nicht so betreten aus, id> werde jetzt nicht mehr darauf zurückkommen, aber ich mußte das richtigstellen. Es wäre mir peinlich, von Ihnen für einen Esel gehalten zu werden. Ich bin nämlich", faate Clemens Kempf und hatte den Schatten eines Lächelns um den Mund,ziemlich

i. Bernhard Michelstadt Oskar M- 09, Heppen-

1. Daimler-

2. Daimler- gswerkftätte, Wolsrhütte. Co., Spritz' Werk Loch- 'arl Scheut

G. m. b. ch, Kohlebürsten- 8. Technische ib Siemens- >rich Dörner, e, Frankfurt» irm, Arznei«

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Begegnung einhält.

Danke", sagte sie und nahm die Blumen sie wußte nicht recht, wie sie sich verhalten sollte.Wie kommt es, daß Sie bei diesem schönen Wetter im

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Dann lächelte er mit dem rechten Auge, das linke Hinter dem Einglas blieb unpersönlich ernst und ilffenbarte, fand Frau Maurer, mehr Aufrichtigkeit dg das unbeglafte. Sie stand allein und übersehen in der Wand sie horte Polos volltönendes Buhnen- lochen und Kempfs gurgelnde Bemerkungen und wußte doch bis in die Fingerspitzen, daß es ihm nicht |i sehr um die Festspiele und um das Tennis zu tun war, er war ganz einfach ihretwegen da. Er war (Kfo hartnäckig. Sie hatte ihm nein gesagt, und den Brocken brachte er nicht hinunter. Männer sind manchmal komisch. Sie betrachtete ihr Bild im gro- s-en Pfeilerspiegel, der in gelbes Zitronenholz ge­schraubt war, und fand sich nicht absonderlich be­lehrenswert Eine blasse, blonde Frau mit zartem Besicht und langen Beinen stand da vor dem ©las, iDn der Nase war aller Puder heruntergegangen, und lic Augen blickten matt. Damals im Ringhotel, als fe den Zobel trug, war sie schöner, vielleicht ift 5 empf jetzt enttäuscht und reift ab.

Wo wohnen Sie, Doktor?" wollte Pola wissen. ,3m ersten Stock." Dann folgte ein langgedehntes, Isdauerndes Oh!

Aber Kempf ließ sich nicht aus der Stellung liefen. Er zog die bewegliche rechte Wange m f alten und meinte, es fei natürlich viel netter, im ^otel in höheren Stockwerken zu wohnen oort V i weniger Lärm, hübschere Aussicht und so weiter, vielleicht ziehe er selber nächstens um Dann sagte. man sichAus Wiedersehen" und fuhr endlich nach Hotel sind ,c.__1 1 ..Ick hab

iur SapUfabrif, LaJS )ber chmitten (Oberhessen).

Fachabteilung EnergieVerkehrVerwaltung:

. Elektrizitäts-Actien-Gesellschaft norm. W. Lah-

neuer & ©o., Frankfurt. 2. Rheingau-Elektrizitäts- oerfe Aktiengesellschaft Eltville a. Rh. 3. Reichs- lohn-Ausbesserungswerk Darmstadt, Lokomotiv- verk. 4. Reichsbahn-Ausbesserungswerk Frankfurt. I. Telegraphenbauamt Wiesbaden. 6. Postanit Zensheim. 7. Postamt Selters. 8. Carl ßresser 8z Co. G. m. b. 5)., Spedition und Lageret, Zrankstttt. 9. Wasserstraßenamt Frankfurt.

Fachabteilung Banken und Versicherungen: 1. All­gemeine Ortskrankenkasse Darmstadt. 2. Bauspar- josse Mainz. 3. Bezirkssparkasse Erbach im Oden­wald. 4. Dresdner Bank, Filiale Wiesbaden. 5. xreissparkasse Bingen.

Fachabteilung Freie Berufe: 1. Richard Herwegh, Zühnenausstattungen, Wiesbaden. 2. Terra Film­est G.m. b. $)., Frankfurt.

öift (aft -Bola auf der arauen Samtbant Umschweife. Gerda wußte es ohnehin es hätte sich

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MufitJVr getreulich reift sie zu allen Musik- g°S^?n- ich bin sehr hungrig.-

emstch. Su der weißen Glätte feiner Manew Sie entschied sch für em spates »

intelligent."

Sie sind ziemlich eingebildet."

Dann kamen die Schinkeneier, warme Käsepaste­ten und unwahrscheinlich große Treibhauserdbeeren.

Oh, Königin, das Leben ist doch schön."

Gerda fand das auch, nach dem zweiten Ei fand , . ,

sie sogar Geschmack an dem fremden Aroma dieser iDie Polizei", sagte er,verfolgt bei Kassenem* unerwarteten Mahlzeit. Dr. Clemens Kempf,' brächen gewöhnlich von allem Anfang an gewisse Motorenwerk Kempf 6- Pachoven. Er saß da und Spuren, wenn sie es auch nicht an die große Glocks atz Pasteten, er hatte ihr Orchideen geschickt, und. hängt. Aber sie sucht meistens in einer bestimmten jetzt war er ihretwegen nach Zürich gereift. Möwen Richtung. Sind Sie vernommen worden?" flitzten über das Wasser, und drüben im Park | Viermal. Es war schrecklich, zuletzt war ich nahe blühten noch Akazien. Gerda schaute ihr Gegenüber ; ^aran hen Einbruch einzugestehen, um nur endlich aus halbgeschlossenen Augen an und hatte am Heb-- > .u uaben DOr ziellosen Fragerei." ften geschnurrt wie eine Katze. Die ganze Lage war i Ziellos?" Kempf schaute ihre chände an, die sich ungewöhnlich und trieb einem Umsturz entgegen, einem Zuckerstreuer und den großen Erdbeeren sie vergaß keine Sekunde aber Die Empfindung ^faßten. Es waren geschickte, kräftige Hände, mit schwebender Leichtigkeit blieb. ungefärbten Nägeln und dünnen Gelenken un-

Der Sommer steht Ihnen gut zu Gesicht , sagte nefährliche Hände, dachte Clemens.Wieso ziellos?

Kempf,nicht gan$ fo gut wie Alwinens Zabel, Wonach hat man Sie gefragt?" aber zu meinem Unbehagen stelle ich fest, daß Sce Wimpern gingen kurz hoch und gingen

heute wieder um 35 Probat hubicher aussehen gleich wieder hinunter wie ein Vorhang.Ob ich", als letzthin im Sieveringer Atelier ja<Ue Gerda ausdruckslos,in der letzten Zeit Dr-

Darüber sind auch schon sechs Wochen vergangen. bekommen habe."

In sechs Wochen bringt eine geschickte Frau aller- Hand zuwege/'