Ausgabe 
17.4.1941
 
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pflichtwidrig der Arbeit fernbleiben oder die

mslhluß auf dem Lande wird von amtlicher vteue

Der Balkon wacht auf...

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Kreis Alsfeld.

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Vornotizen

Gießen l Lirdwlgstraße

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ienboden entsteht, läßt auch die Luft durch- ichen.

widerspricht. Die Anordnung tritt am 1.4.1941 Kraft.

Köln-Lindenthal Wüllnerstraße 114 0131g.

wannfe ichütze w jum epr.

Hbrrfläche der Erde aufgelockert werden, damit l|ine gute Durchlüftung stattfinden kann. Die Dün- jung erfolgt am besten allwöchentlich einmal an jintm bestimmten Tag.

|3 De ausreichende und richtige Bewässerung er-

chch beim Westen, Markise beim Süden die M'gel der weniger begünstigten Himmelsrichtun- izen auszugleichen suchen.

s tzchon die Wahl der Blumenkästen ist für das

Sprechstunde des Kreisleiters.

,vie Sprechstunde des Kreisleiters findet am Don- erstag, 17.4.41, von 15 bis 17 Uhr in Gießen

♦♦ Goldene Hochzeit. Am heutigen Don­nerstag, 17. April, begehen die Eheleute August und Minna Stürtz, geb. Mandler, Hultfchiner Straße 3 wohnhaft, in körperlicher und geistiger Frische das Fest der Goldenen Hochzeit. Dem Jubel­paar bringen auch wir unfern herzlichen Glück­wunsch dar.

Schweinemarkl in Grünberg.

+ Grünberg, 17. April Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 235 Ferkel aufgetrie­ben. Es kosteten bis 6 Wochen alte Ferkel 34 bis 36 RM., 6 bis 8 Wochen alte 38 bis 45 RM., 8 bis 13 Wochen alte 45 bis 55 RM. pro Stück. Der Handel war schleppend, es verblieb geringer lieber-

Sprechstunden der Redaktion.

11.30 dis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach. mittags geschlossen.

Tageskalender für Donnerstag.

Slona-Palast, Seltersweg:Hauptsache alücklich". ihispielhaus, Bahnhofstraße:Die Judita".

Stadttheater Gießen.

Je für Sonntag, 20. April, vorgesehene 10. Mor- ^Veranstaltung mit dem Concerto grosso von Sichel und demPhilotas" von Lessing muß ver- werden, da die Partei mit ihren Gliederungen n 20. April zum Geburtstage des Führers eine :eihe von Veranstaltungen durchführt. Der neue ermin wird noch bekanntgegeben.

Ortszeit für den 18. April.

Sonnenaufgang 6.23 Uhr, Sonnenuntergang 20.27 hr. Mondaufgang 2.47 Uhr, Monduntergang IM Uhr.

Verlängerter Ladenschluß auf dem Lande.

Meldung über die Neuregelung

s Vermählte grüßen Bernhard Michalek z. Z. im Felde

Hefen Michalek, geb. Allgaier

)it Farbe der Erdoberfläche läßt am besten erken- en, ob man die Wassergabe richtig bemessen hat: etarf nicht dauernd naß aussehen, aber auch nicht ürr.

Hilf) ist.- erhalten.

Ergänzungen zum Lustschutzrecht.

Berufsfürsorge fürLustschuhdienstpflichtige. - Handsprihe für jedesTreppenhaus

verweigern, die versäumte Zeit auf den Erholungs­urlaub angerechnet werden kann, in vertrauensrats­pflichtigen Betrieben nach vorheriaer Beratung im Vertrauensrat. Ein Anspruch auf Zahlung des Loh­nes ober Gehaltes für diese Zeit besteht nicht, der Führet des Betriebes ist verpflichtet, die hierbei eingesparten Beträge an das Deutsche Rote Kreuz abzuführen. Eine hiernach vorgenommene Anrech­nung hat der Betriebsführer dem Gefolgschaftsmit­glied unverzüglich mitzuteilen und dem Reichstteu- händer der Arbeit anzuzeigen. Sie ist unwirksam, wenn ihr der Reichstreuhänder binnen Monatsfrist

pflichtige, soweit sie ihre Dienstpflicht nid)t außer­halb der Arbeitszeit erfüllen können, zu beurlau­ben. Bisher mußte eine solche Beurlaubung von Gefolgschaftsmttgliedern bis zu zwei Tagen bei voller Zahlung der Bezüge erfolgen. Nach der neuen Verordnung erhalten die Beurlaubten bis zu drei Tagen, also für einen weiteren Tag, ihre vollen Bezüge weiter. Don besonderer Bedeutung sind die Bestimmungen, die über die Berufsfürsorge für em» berufene Luftschutzdienstpflichtige in das Gesetz auf­genommen werden. Bei Rückkehr in den Zivilberuf darf ihnen kein Nachteil erwachsen. Soweit sie nicht in den alten Betrieb zurückkehren, werden sie be­vorzugt vermittelt. Der Luftschutzdienst wird auf tue Berufs- und Betriebszugehörigkeit angerechnet. Die Verordnung stellt weiter klar, daß jeder Luftschutz­dienst, zu dem ein Pflichtiger einberufen ist, der Un­fallversicherung unterliegt.

Darüber hinaus regelt die Verordnung auch einige Fragen, die für den praktischen Luftschutz von Wichtigkeit sind. Bisher war nur für jedes Ge­bäude das Vorhandensein einer Luftschutzhandspritze vorgesehen. Nach dem neuen Recht muß für jedes Treppenhaus eine Luftschutzhandspritze vorhanden sein. Weiter wird jetzt auch gesetzlich festgelegt, 'daß Treppenhäuser nicht an den Lichtquellen, sondern an den Lichtaustrittsöffnungen, also an den Fen- stern zu verdunkeln sind. Bei Räumen, die unmittel­bar nach außen führen, z. B. Durchfahrten, Haus­türen, Hallen oder dergleichen sind wie bisher bläu­liche Lampen ober Lichtschleusen zu verwenben. Weitere Bestimmungen betreffen die Verdunklungs- Maßnahmen an Fahrzeugen unb die Frage der Be­leuchtung abgestellter Fahrzeuge. An der Klärung dieser Fragen wird jetzt auch der Reichsverkehrs­minister maßgebend beteiligt.

Milche \ ' bei tb

G. A.-Gpori.

VfB.-lieichsbastn Gießen.

hohe Jliebetfage des VfVR. in Wetzlar.

Wenn auch der Sieg ber Wetzlarer verdient ist, so ist er hoch, gemessen an ben Leistungen beider Mannschaften, zu hoch ausgefallen. Die Gießener waren keine-zehn Tore schlechter als bie Wetzlarer. Wenn sie in biejer Höhe verloren haben, so liegt es in der vollkommen versaqenben taktischen Ein­stellung der Mannschaft. Anstatt mit einem zurück­gezogenen Mittelläufer zu spielen und dessen Aus­gaben den Halbstürmern zu überlassen, wurde offen­siv auch dann noch gespielt, als Tor auf Tor gegen die Gießener fiel. Möbs, der als zurückgezogener Halbstürmer spielte, hatte hierdurch Gelegenheit, durch Steiloorlagen seine Außenstürmer richtig ein- zusetzen, und so kam es, daß die Gießener Ver­teidigung immer einen freistehenden Sturm vor sich hatte, der eben nicht zu halten war. Als die Gie­ßener bei einem Halbzeitergebnis von 7:0 Toren endlich umstellten, zeigte sich sofort, daß auch für den Gießener Angriff hierdurch die Möglichkeit ge­schaffen wurde, äußerst gefährlich zu werden. Dabei soll nicht unerwähnt bleiben, daß 4 To^e der Wetz­larer unbedingt vermeidbar waren.

Aus dem Spielgeschehen ist zu berichten, daß die Wetzlarer durch Einsatz ihrer Flügel in regelmäßi­gen Abständen ihre Tore schossen. Wegen Mangel an Einsatz konnten die Gießener Angriffe immer wieder abgestoppt werden, obwohl gerade die Ver­teidigung der schlechteste Mannschaftsteil der Wetz­larer war. In ber zweiten Halbzeit war bas Spiel im Felde ziemlich verteilt. Besonders durch den Einsatz des rechten Flügels kamen die Gießener immer wieder durch. Schüsse von Ebmann und Borschel wurden jedoch gehalten. Auf ber anberen Seite waren die Wetzlarer glücklicher, als ber Links­außen zum 8. Tore einköpfte. Zwei haltbare Fern­schüsse stellten das Endresultat her. Schiedsrichter Gerhard, Annerod, leitete einwandfrei.

Die Tabelle zeigt ohne Berücksichtigung des Spieles in Naun-

Aus ber (Stabt Gießen

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fters und Oberbefehlshabers der Luftwaffe ist das Luftschutzrecht in zahlreichen Punkten geändert und ergänzt worden. Die Aenderungen, die sich aus der Praxis ergeben haben, find zum Teil schon auf dem Verwaltungswege eingesührt worden und finden jetzt ihre gesetzliche Bestätigung.

3tingerfurnier im Leicht- und Mittelgewicht.

Am kommenden Samstag, 19. April, tritt der V.f.B. Reichsbahn in der Turnhalle am Oswalds- garten mit zwei gut besetzten Ringerturnieren an die Oeffentlichkeit.

Diese Turniere werden in Verbindung mit einem Lehrgang für Spitzenkönner im Bereich Hessen ab­gewickelt. Dadurch sind fast alle noch greifbaren Ringer des Bereiches am Start. Außerdem wird wahrscheinlich in ber Klasse bis 130 Pfund ber schon mehrfach in der Ringerländermannschaft ver­wendete Ludwigshafener Karl Dondung als Gastringer am Start fein. Auch in ber Klasse über 130 Pfunb steht in Schultheis, Frankfurt86", eine gute Kraft zur Verfügung. Dom Bereich Hessen gehen wahrscheinlich folgenbe Ringer an ben Start: Klasse bis 130 Pfunb: Kratt und Braun (Alsfeld), Breitenstein, Wissel und Reising (Hanau), Lecke, Almeroth, Rode und Becker (Kassel), foroie Alois Funk, Uffz. Eder, Dern, Lorenz unb Müller (V f B. R. Gießen). In der Klasse über 130 Pfund nehmen Kister unb Schwalm (Alsfelb), Käse (Kassel), Wei- gaird unb Nelde (Hanau), sowie Klotz (Gießen) teil. Man darf gespannt fein, wie bie Ringer unseres Bereiches gegen die guten Kräfte vonSüdwest" abschneiden.

Folgende Rückstände werden hiermit zur umgehen­den Zahlung gemahnt, andernfalls em Säumnis­zuschlag berechnet und die Beitreibung eingeleitet werden muß: 1821C

1. Dorauszahlungsrate Grundsteuer 1941.

Beitrag zur Brandversicherungskammer 1940.

Gießen, den 17. April 1941.

Der Oberbürgermeister. (Stadtkasse.)

)h> durch ich so N »aksack uwjm gebrauch r

Neu sind einige Strafbestimmungen, bie in bas Luftschutzgesetz ausgenommen würben. Wer einen Luftfcyutzraum ober ben bafür bestimmten Werk­stoff vorsätzlich beschäbigt ober fehlerhaft her- stellt ober liefert, ober eine fehlerhafte Lieferung wissentlich begünstigt unb dadurch vorsätzlich oder fahrlässig die Schutzwirkung ganz oder teilweise aufhebt, wird mit Gefängnis und Geldstrafe oder mit einer dieser Strafen bestraft. In schweren Fäl­len ist die Strafe Zuchthaus. Ebenso wird bestraft, wer vorsätzlich ober fahrlässig Mittel ober Geräte, bie öffentlichen Luftschutzzwecken bienen, zerstört, unbrauchbar macht, beschäbigt, preisgibt, beiseite schafft, fehlerhaft herstellt obfcr liefert, ober wer mit Alarmzeichen bes Lufffchutzes ober mit Warnmel­dungen vorsätzlich Mißbrauch treibt.

Die Verordnung bestimmt weiter, daß auch im erweiterten Selbstschutz die Polizei sich für die Aus­bildung des Reichsluftschutzbundes bedient, soweit nicht bereits polizeiliche Ausbildungscinrichtungen bestehen. Die Luftschutzdienstpflichtigen des Lust- schutzwarndienstes unb des Sicherheits- unb Hilfs­dienstes leisten künftig ebenso wie die Soldaten einen Diensteid. Auch in das Gesetz wird jetzt die Bestimmung ausgenommen, daß zur Lustschutz- dienstpflicht auch Wehrpflichtige herangezogen wer­den können, soweit sie nicht kaserniert sind. Die Barvergütung usw., die die Angehörigen des Luft­schutz wamdienstes und des Sicherheits- und Hilfs­dienstes bekommen, wird für unpfändbar erklärt. Desgleichen wird gesetzlich festgelegt, daß die An-

Ihre Vermählung geben bekannt Friedrich Georg Uffz. in einem Inf.-Regt.

Erika Georg, geb. Balser

z. Z. im Felde Heuchelheim, Kreuzgasse 6

16. April 1941

jigteit iinf werben. Fein pulverisierte Hornspäne sowie, mäßig schon ngrwendet, in Wasser gelöster Mischdünger eig­nen sich am besten. Hin und wieder muß auch die

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n9 unb; Weihen der Pflanzen von großer' Bedeutung. Die ng. W^hohkästen sind ihrer Luftdurchläfsigkeitt wegen allen Wien«--*-----

en nicht: es gelangt immer nur ein geringer ... des Niederschlages in die Blumeflkästen, so daß ls vvllkom gchgeholfen werden muß, damit die Pflanzen die h wieder c ölige Menge an Feuchtigkeit bekommen. Ein ibaueden.: lebirmaß an Gießen läßt die Wurzelballen faulen.

ilgt zweimal täglich: am besten morgens und Umfang i beirbs, wenn keine Sonne auf die Kästen scheint. Mexikos i M großer Hitze gieße man auch untertags ein- fekaraphll Die Wurzelballen dürfen nie austrocknen,

* v unterlasse auch an regnerischen Tagen das

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tiilie ein frohes Bild bietet. Ehe man an die Be- flän^ung geht, ist es aber nötig, sich über die lt Läensbedingungen der Blumen, die man hoben .. - ei teil, zu unterrichten. Bei der Auswahl der Pflan- . ..i ।tn spielt die Lage des Balkons oder der Fensters leinest hüt Sonne eine große Rolle. Die Nordseite ist am "Us bei umeeignefften durch ihren Mangel an Sonne. Die Roben Mtseite ist gewöhnlich windig und die Südseite .en in ]; leitet zuweilen unter zu großer Hitze, die Ostseite *e, bet ist an sich die beste, aber da man ja nicht immer ne erst genbe sie zur Verfügung hat, muß man burch ge- & sich |iijrete-utzmaßnahmen seitlicher Glaswanb-

Keine überzähligen Würfe von Jungtieren aufziehen.

Meder kommt die Jahreszeit, in der die Mutter Natur, besorgt um die Erhaltuna der Art, allzu vielen jungen Katzen, Hunden und Kaninchen das Dasein schenkt. Es geht nicht nur häufig über die Kraft des Muttertieres, alle Jungen zu fäugen, sondern auch dem Tierhalter ist es meist unmöglich, alle jungen Geschöpfe, für bie" er nun zu sorgen die Pflicht hat, selbst zu behalten ober gut unter» zubringen, fehlt es doch manchmal schon am nöti­gen Futter. Es ist beshalb bringenb geboten, rasch entschlossen alle die jungen Tiere schonungslos zu töten ober töten zu lassen, für die kein Bedarf ober keine gute Versorgung gesichert ist. Also keine überzähligen Kätzchen aufziehen, weil sie so reizend sind: keine Welpen groß werben lassen in der Hoff­nung, vielleicht später für sie einen guten Platz zu finben; kein Kaninchen jernanbem schenken, ber es nicht richtig zu behandeln versteht! Es ist vorge­kommen, daß ein Kind, das ein überzähliges Ka­ninchen von einem Züchter geschenkt bekommen hatte, dieses in ein Zigarrenkistchen sperrte, wo es natürlich bald einging. Lebewesen find kein Spiel­zeug! Kinder dürfen sich nur unter strenger Auf­sicht und bei eindringlicher Ermahnung Erwachsener mit Tieren ab geben; denn sie sind leicht aus Un- wissenheit grausam gegen ihre vierbeinigen Mit- geschöpfe. Das Aussetzen von Tieren ist gesetzlich verboten. .

Gießener Dochenmarkkpreise.

Nachstehende Preise sind Händlerpreise unb verstehen sich für A-Ware Für 8-Ware ober flbfaüenbe Ware sowie für Selbsterzeuger liegen bie Preise niebriger

* Gießen , 17. April. Auf bem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, bas Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 45, Weißkraut, % kg 10, Rotkraut 13, gelbe Rüben 12, rote Rüben 11, Spinat 25, Unterkohlrabi 6, Grünkohl 8, Zwiebeln 14, Meerrettich 12 bis 13, Schwarzwurzeln 24, Felbsalat, 1/i» 10, Aepfel, V» kg 30 bis 40, Lauch 24, Sellerie 21, Salat 35 bis 40 Rpf., Salatgurken, bas Stück 1,05 RM., Radies- chen, das Bündel 15 Rpf.

Mücke, 16. April. Lehrer i. R. Jüngst unb Bahnbeamter Karl Rohm, alte 116er, feiern am 18. April ihren 7 5. Geburtstag. Beibe finb noch sehr rüstig unb erfreuen sich bester Gesunbheit. Den Jubilaren unseren herzlichen Glückwunsch.

BeimAufspringcnaufdieStraßenbahn tödlich verunglückt.

LPD. D a r m st a b t, 16. April. In ber Nacht zum Dienstag verunglückte im Stadtteil Eberstabt ein junger Mann toblich. Beim Aufspringen auf bie in voller Fahrt besinbliche elektrische Stra­ßenbahn stürzte ber junge Mann unb geriet unter bie Räber bes Anhängewagens, wobei ihm Bein unb Arm abgefahren würbe. Der Tob trat kurze Zeit banach ein.

barauf hingewiesen, daß nach ber getroffenen Rege­lung eine Beschäftigung von Gefolgschaftsmitgliebern nach 19 Uhr nicht zulässig ist. Filialleiter gelten nicht als Gefolgschaftsmitglieber.

Das neue Personal- und Vorlesungs­verzeichnis der Universität.

Die Lubwigs-Universität hat jetzt ihr Personal- unb Vorlesungsverzeichnis für bas vom 24. April bis 30. Juli laufenbe Sommersemester erscheinen lassen. In gewohnter Vielseitigkeit bringt bas 80 Sei­ten starke Heft alle Mitteilungen unb Hinweise, bie für die Angehörigen ber Universität unb für bie neu zu ihr fommenben Stubierenben von Wichtigkeit finb. An ber Spitze stehen bie Mitteilungen für bie Stubierenben, bann folgt bas Zeitverzeichnis, dem sich bie Angaben über bie Verwaltung unb Ein­richtungen ber Hochschule anschließen. Das Verzeich­nis ber Angehörigen des Lehrkörpers, aufgegliebert nach Fakultäten, ferner die Aufzählung der akade­mischen Unterrichtsinstitute und Sammlungen nimmt naturgemäß den breitesten Raum des Büchleins ein. Daran anschließend folgt das Verzeichnis der Prü­fungsausschüsse. Dann findet der Leser die Mittei­lungen über den NSD.-Dozentenbund, über die Or­ganisation der Studentenführung und über das ©tu« dentenwerk. Zahlreiche Seiten sind dem Verzeichnis der Vorlesungen im Sommersemester 1941 gewid­met, deren Reihenfolge wiederum nach Fakultäten geordnet ist. Die Mitteilungen über das Studium der Leibesübungen und körperlichen Erziehung, fo» roi,e über allgemeine körperliche Hebungen, fchließ- lich das alphabetische Namensverzeichnis der An­gehörigen des Lehrkörpers bilden den Schluß dieses interessanten Wegweisers unserer Universität.

Oie Werbewoche für die Luffwaffe.

Die von ber Gruppe 11 (Hessen-Westmark) bes NS.-Fliegerkorps im Gau Hessen-Nassau veranstal­tete Werbewoche, die wir gestern bereits anFünbig» ten, wirb in Gießen am heutigen Donnerstag um 16 Uhr mit einem Platzkonzert eines Musikkorps der Luftwaffe auf bem Kreuzplatz eingeleitet werben. Das Musilkorps wirb ben Besuchern burch ausge­zeichnete musikalische Darbietungen eine schone Stunbe bereiten.

Als nächste Veranstaltung ber Werbewoche folgt am morgigen Freitag, 18. April, um 20 Uhr, in ber Aula ber Universität ein Vortrag bes Ober­leutnants der Luftwaffe Speck. Dieser Vortrags­abend, bei dem ein Musikkorps der Luftwaffe mit- wirken wirb, wendet sich nicht nur an unseren jun­gen männlichen Nachwuchs, ber für die Fliegerei interessiert ist, sondern die gesamte Bevölkerung von Gießen ist dazu eingeladen. Neben den Jungen, die nach Erreichung des erforderlichen Alters bei ber Luftwaffe dienen wollen, werden insbesondere auch deren Eltern bei dem Vortragsabend erwartet, ber in vielfältiger Weise Aufklärung über unsere Luftwaffe und die großen Erlebnisse ber beutschen Fliegerei bringen wird.

Anrechnung pflichtwidrig versäumter Arbeitszeit auf den Urlaub.

Der Reichstreuhänder der Arbeit für das Wirt­schaftsgebiet Hessen hat angeordnet, daß bei den üiU 1« Habre ulten Gefolgschaftsmitgliedern, bie Arbeit

Derdunkelungszett

17. April von 20.23 bis 6.21 Uhr. t- -frir omiirriir ummiiii

. -ren vorzuziehen. Das schlechte Wärmeleitungs- 109 Sprir wögen bes Holzes 'verhindert sowohl zu starke Landete jrrärmung ber Erbe, auch zu schnelles Auskühlen. >cht vnltz »lchkästen erhitzen sich unter ber Sonnenbestrah- >ld der? :ung zu stark unb kühlen nachts sehr ab. Den einen H ;leichen Nachteil haben bie Tonkästen. Welche Art als Äam; inan aber auch wählt, alle müssen eine ausreichende mständen M von Abzugslochem für bas überschüssige Was- St sich die! er haben. Damit bas Wasser wirklich aufließen r FallsA »am, müssen bie Kästen auf kleine Holzklötzchen sirmschiih, cest-llt werden. Der Hohlraum, ber so unter bem itetiusbiC. M* 1 * * * Olt er | «(, rynt bat,। Hie Blumenerbe muß von bester Beschaffenheit e Fällst ün, wenn bie Pflanzen gebeihen sollen. Die durch z in die i as Wachstum der Pflanzen verbrauchten Stoffe liefe W nüfien durch Zufuhr neuer immer wieder ergänzt

Für bie einmalige Bepflanzung, bie bis in ben in einem t hinein reicht, eignen sich Geranien unb Pe-

ffachl roorl ngonien, Petunien, Nelken, Begonien, Lobelien; ber auch einjährige Pflanzen wie Astern, Kressen, kl|amincn, Löwenmaul u. a. Fud>sien verlangen inen etwas schattigen Standort. Zum Beranken - Norlin er Balkoneinfassung eignen sich wilder Wein, Lv1» euerbohnen, Prachtwicken, Trichterwinden und lematis. Farbe und Duft der Blüten locken auch ^reL, J idtnetterlinge an, so daß ein gut gepflegter Balkon $5 3Ut Desitzer^eine Aug^enwetee und Herzensfreude unterhalb

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Jitften. 2ynen muß oer oairon ober gar der Blu-

Wkasten vor bem Fenster die ersehnte ©arten- Är fitibe bringen. Jetzt ist die Zeit, in der die Blu- JW iiKifäften wieder neu bepflanzt werden müssen, Un9 ti: bxiit bis zum Herbst der Miniaturgarten dem

Durch eine Verordnung des Reichsluftfahrtmini-1 gehörigen der einberufenen Luftschutzdienstpflichtt- x :rx Familienunterhalt bekommen.

Nach bem geltenben Recht sind Luftschutzbienst-

Heim folgenben Stanb:

Verein

Spiele

Gew. Unentsch.

Verl.

Pkte.

Wetzlar 05

14

10

1

3

21:7

W.-Steinberg

15

10

1

4

21:9

Naunheim

13

7

1

5

15:11

1900

15

6

3

6

15:15

VfB-Reichsbahn

16

7

1

8

15:17

Marburg

12

5

2

5

12:12

Burgsolms

14

5

2

7

12:16

Luftwaffe

12

3

1

8

7:17

Sportfreunde

13

2

0

11

4:22

Helnx Peter Statt Karten 1

Kräftiger Junge angekommen!

Ellentrud Rademacher, geb. Krevert Dr. med. P. Rademacher

Gießen (Plockstraße 7), den 16. April 1941

01346 Z

ßcrufekkiöung kann noch fo verschmiert, verölt oder verkrustet fein - ! iMi löst alles und reinigt gründlich, ini macht beim Reinigen der Serufs- kleidung die Verwendung von Waschpulver und Seife überflöffig.

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