Ausgabe 
17.4.1941
 
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Gießener Anzeiger

Donnerstag, 17. April Ml

bube dem südlich Servla zurückgehenden Feinde

Luflkämpfen wurden drei l Absturz gebracht, auf gtie-1

Der Kampf unter -em Olymp

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Sobald unsere Truppen von den jähen Abhängen Uferstreifen ist unmittelbar bedroht,

denn deutsche

Fruchtlandschaft Thessalien. Rechter Hand, linker

Aesandi-n in Iuooslawien.

Servia (in den Karten auch alsSelfridje" ver-

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dann durch einen See gedeckt ist und sich an Fluß­läufen über den Ostrowo-See nach Florina, weiter­hin zum Prespa-See und dann zum Ochrida-See

stivere Verluste zu. 3n biilische Flugzeuge zum

Die Kämpfe finden im Nordwesten und Westen des Olymp statt. Hier werden im Wehrmachtbericht vom 15. April genannt: P t o l e m a i s oder Kailar südlich des eben erwähnten Ostrowo-Sees und der Eisenbahn Saloniki-Monaitir, ferner noch weiter südlich K o z a n i. Und endlich haben nördlich von

Hand sind öde Gebirge. Der Olymp selbst macht keine Ausnahme. Der eigentliche Berggipfel, auf den die griechische Sage die Götter thronen läßt, ist ein

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Truppen haben auch den unteren Aliakmon nach Süden überschritten.

Das karstartige Kalkgebirge, das im Norden zwi­schen Laibach und Triest beginnt, setzt sich durch dis ganze westliche Balkanhalbinsel bis nach Griechen­land fort. Nur 25 d. H. des bisherigen Griechen­lands sind anbaufähiges Land. Drei Viertel des

chischen Flugplätzen 17 feindliche Flugzeuge in Drand geschossen. 3m Hafen von Piräus wur­den weitere neun große Schiffe durch Bombenwurf schwer beschädigt.

3n Nordafrika wurde ein von Kriegsschiffen unterstützter Vorstoß britischer Panzerkräfte auf S o H u tn abgewiesen.

3n der letzten Nacht griffen starke Kampfflieger­bände den britischen Versorgungs- und Werfthafen Belfast in Nordirland an. Schon die ersten Angriffswellen erzielten Bombenvolltreffer im Ha­fengebiet und in 3ndustriewerken der Stadt. Zahl­reiche Spreng- und Brandbomben riefen in den harland- und Wolff-Werften ausgebreitete Brände hervor. Gleichzeitig griffen andere Ver­bände von Kampfflugzeugen kriegswichtige Ziele, vor allem Hafenstädte an der englischen O st - und S ü d k ü st e mit guter Wirkung an.

Bei Einflugversuchen am Tage in die besetzten Gebiete und bei eigenen 3agdvorstößen gegen die britische Südküste verlor der Feind am 15. April im Luftkampf sechs 3a§dflugzeuge und ein Kampfflug­zeug. Eigene Verluste traten hierbei nicht ein.

3n der Nacht zum 16. April unternahm der Feind lediglich Störungsangriffe auf das norddeutsche Kü­stengebiet. Durch Bombenwurf entstand nur geringer Sachschaden. Marineartillerie schoß ein feindliches Flugzeug ab.'

3n der Zeit vom 11. bls 15.April verlor der Feind 135 Flugzeuge und vier Sperrballone, hiervon wurden 24 im Luftkampf, 11 durch Flak­artillerie, 3 durch die Kriegsmarine abgeschosfen und 97 Flugzeuge am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen 32 eigene Flugzeuge verloren.

Der Leutnant S ch u t t e r s eines Gcbirgsjäger- regiments zeichnete sich dadurch besonders aus, daß er mit einem schwachen Spähtrupp tief in die feind­liche Stellung eindrang, einen feindlichen Divisions­kommandeur und mehrere Offiziere gefangennahm und ohne Verluste zurückkehrte.

Rom, 16. April. (DNB.) Stefan! meldet, am Abend des 12. 4. sei in Rumänien ein jugoslawi­sches dreimotoriges Flugzeug brennend abge­stürzt. Aus den Trümmern seien die Leichen von neun Personen, c----- ~

sechs Zivilisten, geborgen worden, die mit wich­tigen Dokumenten nach dem Osten ge­tan gen wollten. Aus den Trümmern des Flug­zeuges war es möglich, auch Bruchstücke von Doku­menten zu bergen, aus denen hervorgeht, daß die jugoslawischen Persönlichkeiten den Auftrag erhal­ten hatten, die Aufnahme der jugoslawischen Regie­rung und des Hofes in einem ausländischen Staat

Besteigung des Olymp zu denken, sie haben ihn aus respektabler Ferne bewundert, aus der auch öde Ge»

weite Halden, die bedeckt sind Mit Kalksteingeröll. Zwischendurch halten sich wohl in schattigeren Lagen einzelne Schneefelder bis Ende Mai. Die alten Griechen haben sich wohl gehütet, jemals an eine

vorzubereiten.

Oer verbleib des italienischen

Berlin, 17.April. (DNB.) Die Auflösung der serbischen Armee, in deren Verlauf die 2. serbische irmee in Sarajevo kapitulierte, schreitet ständig fort, ton Stunde zu Stunde strecken immer wei- s! re serbische Einheiten die Waffen, lne deutsche Division meldet, daß sie durch die Ge- fvgenenansammlungen zeitweilig in ihrem Vor- rarsch stark behindert war.

Oer Wehrmachtbericht.

Luftangriff auf Werften und Rüstungs- betriebe von Belfast.

Berlin, 16. April. (DNB.) Das Oberkommando fci Wehrmacht gibt bekannt:

DieRestedesserbischenheeres gehen ist Auflösung entgegen.

Deutsche motorisierte Truppen stießen bei S a r a - j o o vor und besetzten die Stadt. Tausende ton Serben streckten die Waffen. Ge­flogenen- und Beulezahlen wachsen stündlich. Die liftwaffe bombardierte Bahnanlagen und militä- ,che Stützpunkte der südlichen herzego- iäna sowie einen Flotten st ühpunkt an i*r Adria. Sturzkampfflugzeuge erzielten vor ' bi dalmatinischen Küste Volltreffer auf einem gro- Istn bewaffneten Transporter, der nach bim Angriff mit Schlagseite liegen blieb, (n weiteres großes Handelsschiff wurde bei der jifd Brazza schwer beschädigt, ein Flugboot kirf) MG.-Beschuß zerstört.

3n Griechenland haben Schnelle Truppen fe zurückgehenden britischen und griechischen Ver- fanbe durch scharfes Nachstößen am Olymp und im Bergen westlich davon zum Kampf ge­fiel lt.

An der griechischen Front fügten Sturzkampfver-

Ständig fortschreitende Auflösung der serbischen Truppen.

Sie Griechen an der gesamten albanischen Front in vollem Rückzug.

keine Maßnahmen für die Abreise des jugoslawi­schen Gesandten von Rom getrosten werden.

GchlechterCindruck nNeuyork

Neuyork, 17 April. (DNB. Funkspruch.) Die Neuyorker Presse vom Mittwoch gibt denErnst der Lage" in Griechenland zu.New Port Sun" bringt unter der ganzseitigen UeberschriftJugo­slawischer Zusammenbruch befürchtet Druck auf Griechenland wächst", eine Meldung, daß sich die Entwicklung in Griechenland verschlechtert habe, da Jugoslawien anscheinend zusommenbreche und gleichzeittg die Deutschen im Herzen der britisch­griechischen Verteidigungslinie durchgebrochen seien. Aus London meldetAssociated Preß", daß derdeutsche Druck in Griechenland wachse". Die Lage sei in Jugoslawienschlimm" und man habe den Eindruck, daß dort keineKontrolle" mehr über die Armeen bestehe.

Im Zusammenhang mit den hier verheerend wir­kenden Hiobsnachrichten vom Balkan und aus Nord- afrika erklärte der Washingtoner Rundfunksprecher von Columbia Broadcasting Co., die Regierung habe sichaufdie Ansichten des englischen Nachrichtendien st es verlassen, und der sei offenbar ebenso -falsch informiert gewesen wie vor dem norwegischen Abenteuer. Die USA. könnten die Griechenland und Jugoslawien verspro­chene Hilfe nun nicht mehr bringen. Offenbar hatte Oberst D o n o o a n , Roosevelts Sonderbeauftragter in den Balkanstaaten, seine Ansichten aus der glei­chen englischen Quelle geschöpft.

Die Geheimsitzung des ägyptischen Parlaments.

Rom, 16. April. (DNB.)Messaggero" meldet aus Kairo, der ägyptische Ministerpräsident Sirry Pascha habe in der Geheimsitzung des ägyptischen Parlaments, in der die schweren britischen Nieder­lagen im Zusammenhang mit dem Ueberschrei- ten der ägyptischen Grenze durch die deutsch-italienischen Truppen behandelt wurden, nach ausführlicher Klarstellung des Ernstes der Lage den Standpunkt vertreten, daß Aegypten Deutschland gegenüber dieselbe Hal­tung einnehmen müsse wie im vergangenen Jahre unter den gleichen Umständen Italien gegenüber. Messaggero" fügt hinzu, daß Aegypten demnach entschlossen sei, zwar den englisch-ägyptischen Ver­trag einzuhalten, aber darüber hinaus kei­nen Schritt zu tun, der das Land in einen Krieg verwickeln könne.

Nach einer Meldung desGiornale d'Jtalia" ist in Alexandria ein Sunderland-Flugzeug eingetroffen, in dem sich in 16 eisernen Kästen der griechische K r o n s ch a tz befand.

Annahme von Anzeigen für die MittagSnummer biS8/,Ubr des vormittags

Än-elgen-Preile:

Anzeigenteil 7 Rvf. le mm bei 22 mm Zeilenbrette, Wertteil 50 Rot. le mm bei 70 mm Zeilenbreite

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffel I Abschlüsse Mengenilaffel B Platzvorschrift < vorherige Vereinbarung) 25% mehr

Flugzeuge sind nicht zu ihren Stützpunkten zurück- gekehrt.

Im östlichen Mittelmeer haben unsere Luftstreitkräfte Schiffe eines feindlichen Geleitzuges angegriffen. Ein großer Dampfer von 1 5000 BRT. wurde durch Torpedo getroffen und versenkt. Weitere Schiffe wurden mit Bomben getrosten und schwer beschädigt.

Einer unserer Jägeroerbände hat im Tiefflug den Flugplatz von Jraklion (Kreta) ange­griffen, wobei zwei feindliche Bomber am Boden in Brand gerieten. Eines unserer Flugzeuge wurde abgeschossen. Der Flugzeugführer hat sich mit dem Fallschirm gerettet.

In Ostafrika haben unsere Luftverbände im Abschnitt von D e s s i e Kraftwagenkolonnen mit MG.-Feuer und Splitterbomben belegt.

Bomben auf britische Transporter im Piräus.

Berlin, 16. April. (DNB.) Tie im Piräus ver- sammelte britische Transportflotte griff am 14.4. ein starker deutscher Kampfocrband überraschend an, versenkte durch zahlreiche Volltreffer vier große i Transportdampfer mit zusammen 3240 000 BRT. I und beschädigte acht andere größere Dampfer schwer. Am Tage daraus erfolgte ein zweiter Angriff. Nach Durchbrechen des heftigen Flakfeuers kamen die Deutschen zu wirkungsvollstem Bombenabwurf. Dolltrester und Einschläge hart neben der Bord­wand riefen beträchliche Zerstörungen hervor. Mehrere Schiffe standen in hellen Flammen, andere trieben mit schwerer Schlagseite ab. Auf den bren­nenden Dampfern fanden mehrfach heftige Erplo- fionen statt, so daß hier zweifellos verladene Mu­nition zur Entzündung gebracht wurde. Es wurden neun Transportdampfer mit zusammen 6070 000 BRT. schwer beschädigt.

Auf der gluckt abqestürzt.

der Balkan- und Rhodopeberge in das weite Becken des Vardar und nach Saloniki hinuntergesttegen waren, sahen sie südlich den berühmten Olymp, den Berg, auf dem die griechischen Götter und Göttinnen ihr lockeres, sehr menschliches und nur allzu menschliches Spiel trieben. Er ist 2918 m hoch, gehört also fast zu den Dreitausendern. Jenseits eines tiefeingeschnittenen Tals ragt ein zweiter Berg hoch auf: der Oss a, den die heutigen Griechen Kissavos nennen.

Mt tzpunkt zuLÜckaekehrt.

U n her Nähe vonKorfu haben unsere Flugz^lge «o i Zoon-BNT.-Dankvfei- mit MG -Feuer beschos- in von denen einer in Brand geriet. ..

<n der Nacht zum 15. April haben Formationen h deutschen Fliegerkorps die Muanlatze von Ml - <15 b a, La Venezia und die Werften von La lcletta angegriffen und dabei Anlagen, Flug binfHrtbahnen und Artilleriestellungen getroffen

5-n der gleichen Nacht haben andere deutsche Fl e- rformotionen den Flugplatz von Eleusis in Grie te land sowie in der gleichnamigen Bucht vor Anker hr.enbe Schiffe angegriffen, wodurch an ven

Rom, 17. April. (Luropapreß.) Die römische ilenbpresse vom Mittwoch berichtet, daß sich das gi echische Heer auf der gesamten albanischen Front ii vottem Rückzug befindet. Unhaltbar schreite di Verfolgung der zurückweichenden griechischen hippen durch die 9. und 11. italienische Armee fort. !5e Straßen, die zur griechischen Grenze führen, sksn von zurückströmenden griechischen Truppen be- sktzl. An der albanischen Nordfront, im Raum wn Skutari. sei nach den von den Serben in in letzten Tagen geführten heftigen Angriffen o i tilge Ruhe eingetreten.

Oer italienische Bericht.

'.Hom 16. April (DNB.) Der italienische Wehr- külkchtbericht vom Mittwoch hat folgenden Wortlaut: ! $n Jugoslawien haben motorisierte Kolon­ie, der 2. Armee nach Ueberwindung des feind- l'd' en Widerstandes Spalato 400 km von ihren Vlisgangsstellungen an der Grenze besetzt. Abtei- liutgen der italienischen Kriegsmarine haben in fclcbinbung mit Abteilungen des Heeres und der 'öci'warzhemden die Besetzung des Dalmati- nfdjen Archipels nördlich der Zara vorge- liierten Inseln fortgesetzt. .., .

I Än der griechischen Front rucken unsere Kuppen vom Gebiet der Seen bis zur ® 0 1u ' J a jo Nach heftigen Kämpfen wurde Erseke be- sift und überholt.

I Die Luftwaffe hat Offensivaktionen gegen Stra- "fe-, Kraftwagenkolonnen und auf dem Marsch be­gliche Truppen durchgeführt. Die Flugplätze von Vodgoriza, Janina, Paramitbia und t-rfu wurden wiederholt im Diestlua am begriffen. Zehn Flugzeuge wurden am Boden m Knmb gesteckt und zahlreiche andere schwer be- ferbigt Im Verlauf von Luftkämpfen wurden vier Rir büfbe Flugzeuge brennend zum Absturz gebracht, ptir er unserer Sturzkampfbomber ist nicht zu seinem

ganzen Staatsgebietes sind verkarstetes, gebirgiges Oedland. Das Vardarbecken nördlich von Saloniki ! ist der fruchtbarste Teil dieser Landschaft, die seit i Engländer und Griechen haben für den Fall,1 dem Altertum Mazedonien heißt. Das Becken von bYDÖnrnbrei'mCflU=rof'n3k«' Srt's der Serteibigungslinu S a r i f f a, unmittelbar Mich vom Olymp, ist bi-

ö - - - geträumt, die an der Vardarmündung beginnt, F>-"ch^-'n^s-^nst TWinfton s^om»y Rnnh hntor

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General-Anzeiger für Gberhessen ^«i-tz-n?Sch»I»r°bt 7-»

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9>om 17 April. (Europapreß.) Dom italienischen zeichnet) deustche Truppen den Uebergang über den birge im gleißenden Licht der südlichen Sonne noch Gesandten in Jugoslawien sind noch immer Aliakmon, auch Vistriza genannt, erzwungen. Da- beinahe schön aussehen. Für uns, die wir anKorn- 1 . direkten Nachrichten in Rom ein» mit ist eine ausgesprochene West-Position zum fort" gewöhnt sind, scheint der Olymp zum Götter.. ..... *" ~ . her, wie so viele griechische, berg herzlich ungeeignet, besonders wenn auf die-

i fern Götterberg Götter und Götinnen ein leicbtez I und fast frivoles Spiel treiben. Dr. Ho<

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erftre'ctt. Diese Linie existiert nicht mehr. Sie ist schmaler, zerrissener Grat, wie man ihn auch in den von den deuttchen Truppen längst überschritten.1 südlichen Kalkalpen, also etwa bei Klagenfurt, vor­findet. Unmittelbar unter dem Gipfelgrat liegen

Belgrads wirischastliche Unvernunft.

In unbegreiflicher Verblendung hat die serbische Verschwörercligue in Belgrad Jugoslawien in den Krieg gestürzt, gerade in dem Augenblick, als der Beitritt zum Dreimächtepakt diesem Staate nicht nur seine volle Souveränität und den so sehnlich erstrebten Zugang zum Aegäischen Meer, sondern vor allem auch den Frieden sicherte. Gerade in diesem Vielvölkerstaat mußte eine verantwortungs­bewußte Regierung in erster Linie die Erhaltung des Friedens anstreben. Der serbische Chauvinis­mus hat wider alle Vernunft diese große Chance ausgeschlagen und das Abenteuer des Krieges vor­gezogen. Es mag sein, daß den verblendeten Gei­stern in Belgrad der Krieg als ein erregendes und großen Gewinn versprechendes Abenteuer erscheint. Die Geschichte wird indessen sehr bald zeigen, daß der Krieg für Jugoslawien den politischen Selbst­mord bedeutet.

Dies um so mehr, als auch wirtschaftlich dasselbe gilt. Auch hier beruhten alle Hostnungen Jugoslawiens für die Zukunft auf engster Zusam­menarbeit mit den Achsenmächten. Don 1929 bis 1938 stieg der Anteil Deutschlands (Alt- reich) bei der Einfuhr Jugoslawiens von 15,6 auf 32,5 v. H., bei der Ausfuhr von 8,5 auf 35,9 v. H. Aus Großdeutschland einschließlich der Ostmark und des Protektorats Böhmen-Mähren entfielen 1938 50 v. H. der Einfuhr und der Ausfuhr. Nach der Statistik von 1938 waren die Clearing­länder an der jugoslawischen Ausfuhr mit 67 v. H. und an der Einfuhr mit 69,5 v. H. beteiligt. Diese Ziffern zeigen, wie stark Jugoslawien wirtschaftlich auf Europa, insbesondere auf die Achsen- länder angewiesen ist, und zwar gilt dies sowohl für die Landwirtschaft als auch für Bergbau un£) Industrie.

Die jugoslawische Landwirtschaft leidet wie bei allen Völkern des Südostraumes unter der agrarischen Ueberoölferung, die zur Folge eine weit­gehende Zersplitterung in Kleinbesitz hatte. Auf nicht genügend großen Höfen mußte eine Menschen­zahl ernährt werden, deren Arbeitskraft durch die Bewirtschaftung des Hofes nicht ausgenutzte werden konnte. Keine oder ungenügende Marktleistung der Betriebe war die Folge, was prakttsch bedeutete, daß der jugoslawische Bauer kein Geld hatte und infolgedessen auch nicht an eine intensivere Bewirt­schaftung seines Landes denken konnte. Dazu kamen die völlig ungenügenden Weltmarktpreise für Agrarprodukte, die eine Besserung der Lage so gut wie aussichtslos machten.

Wenn in den letzten Jahren hier eine Besserung eingetreten ist, so nur durch die Ausrichtung auf

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l^.enbe Schiffe angegriffen, roobunb an ue, Ituagen schwere Schöben verursacht, em 6000- lannfer voll getroffen unb zwei weitere gleich fc^e Dampfer beschäbigt würben.

Norbasrika gehen bte Operationen bei :i Hum unb bie Einschließung her Festung To r j k weiter, wo sich her Feind, von Seestrettkras- m unterstützt, hartnäckig nertehigt.

2 ei.ssche unb italienische Luftformattonen setzten > ....._ _____

k' ununterbrochenen Angriffe g s | iro«en g5 siegt nur eine Mitteilung von britter Olymp gewonnen. , . ,

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