Ausgabe 
16.10.1941
 
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Für die zähverkrustete Arbeitskleidung aber gibt es fettlösende Reinigungsmittel, die viel bessere Dienste leisten. Die Sachen werden darin gut eingeweicht heiß, wo es sich um Schlosser-, Monteur- oder Malerkleidung han­delt, aber immer kalt bei blut- oder eiweißhal­tigen Verschmutzungen, wie sie bei Bäcker- und Metzgersachen vorkommen. Am andern Mor­gen wird gut gespült, dann in einer frischen Lösung von dem gleichen fettlösenden Reini­gungsmittel kurz gekocht. So behandelt, ist nicht nur jedes Waschpulver überflüssig, son­dern auch das harte und anstrengende Reiben und Bürsten.

überhaupt schadet der Wäsche nichts so sehr als die rauhe und aufreibende Behandlung mit Waschbrett und Bürste. Das gilt besonders auch für die gute Weihwäsche. Um hier den Schmutz zu lösen, ist es viel besser, sie gründlich einzuweichen, und zwar mit Bleichsoda, Soda oder einem anderen Einweichmittel. 8n heißer Lösung gerinnen, wie gesagt, eiweißhaltige

Beschmutzungen und verursachen hartnäckige Flecke. Es ist ja schon vom Eierkochen her bekannt, daß Eiweiß beim Erhitzen gerinnt. Gründliches Einweichen schont die Wäsche, spart Waschpulver und Seife.

Man kann im Haushalt aber auch sonst noch viel Seife sparen, wenn man einige Kleinig­keiten beachtet. Zum Beispiel: In den meisten Seifennäpfchen liegt die Seife naß. gedesmal nach dem Waschen bleibt dann Flüssigkeit zu­rück, in der sich fast genau soviel Seife auflöst, wie man vorher zum Waschen brauchte! Wenn man darauf achtet, daß die Seife immer trocken liegt, kann man eine Menge Seife sparen. Für diesen Zweck gibt's praktische Seifensparer au- Holz oder.Werkstoff.

Deutschlands Bedarf an Fetten kann aus eige­ner Produktion nicht voll befriedigt werden. Es ist deshalb Pflicht jedes einzelnen, dafür zu sorgen, daß jeder unnötige Verlust an Seif- und Waschpulver vermieden wird.

Genau sowenig, wie die Vlumenspritze zum Feuerlöschen paßt, ein Obstmesser zum Holz­spalten oder das Taschentuch zum Fenster­putzen genau sowenig paßt Seife zu Teer-, Öl- oder Fetthänden. And auch zum Waschen von teerigen, öligen oder fettigen Arbeits­sachen soll man weder Seife noch Waschpulver nehmen.

Warum? Weil man dazu unheimlich viel Seife oder Waschpulver verbraucht und Hände und Sachen doch nicht richtig sauber bekommt! Zum Lösen von Öl, Teer und Fettschmier von den Händen gibt es ein viel einfacheres Mit­tel: Rehmen Sie ein gutes, fein gemahlenes Scheuerpulver l Der Schmutz verschwindet von selbst, und zum Rachwaschen brauchen Sie Kann nur ßan$ wenig Seife,

mb jedes einzelnen Volksgenossen eingreift. Nicht mr die Wehrmacht führt Krieg, sondern das ge- fmte Volk und jeder einzelne Volksgenosse. Alles r auf ein einziges Ziel ausgerichtet: den Sieg! Aus desem Grunde erfolgt auch eine einheitliche Lenkung ler gesamten Arbeitskraft der Nation, genau so wie ene einheitliche Lenkung der Wehrmacht erfolgt. Sur die Führung auch auf dem zivilen Sektor über» seht klar die Zusammenhänge und kann ermessen, reiche Maßnahmen notwendig sind, um den Sieg x. gewährleisten. Der Kampf Deutschlands ist ein jampf jedes einzelnen Volksgenossen.

Hierüber jedenfalls gibt es keine Verwirrung der Segriffe, aber eine Verwirrung der Begriffe machte

Es ist verständlich, wenn sich in anormalen Zeit- duften die Begriffe manchmal etwas verwirren. Das

frjert, einen steigenden Umfang und ein größeres lksmaß annehmen. Der Preiskommissar muß die Hnvinnspannen immer weiter beschränken, je mehr b- gesamte Gütererzeugung auf den reinen Kriegs- bdarf umgestellt wird.

Denn es sich aber um Gelder handelt, die in einem kr wandfreien Wirtschaftsvorgang, aus dem Der- d.iuch der Lager und der Zurückstellung neuer vrratsbildung freigesetzt worden sind, dann sollte rn erst recht Achtung vor diesem Gelde haben. Titin es dient ja zum Wiederaufbau des Geschäftes uch Wiederkehr der Friedensgüterproduktion. Mit k* Anlage dieser Gelder kann man nicht vorsichtig jtiug umgehen, um seinen Wert zu erhalten, und je!<r einzelne, der solche Gelder anzulegen hat, ist krön interessiert, daß der Wert erhalten bleibt. !br ein gesundes und normales Kursniveau für Uien, das von dem verbrecherischen WortGeld |pelt keine Rolle" nicht beeinflußt wird, bedeutet ibe Sicherung der Funktion des Marktes als Ka- ^ialausgleichsstelle. Nur zu solchen Kursen erscheint k Anlage der Gelder in Aktien berechtigt.. Aber ir der Hauptsache gehören diese Gelder in die An- Ictpapiere, die der Staat zur Verfügung stellt und rc deren Hilfe er die notwendigen Kriegsausgaben finanziert. Hier ist jeder, der sein Geld mit Achtung [irö Respekt behandelt, vor Verlusten geschützt, denn ein Staatsführung hat nicht nur den Willen, son- |im auch die Macht und die Mittel, den Wert des

Es ist, sehr zeitgemäß, die Welt, in der man sich langweilt: ein junges Ehepaar, das seine Tage damit ausfüllt, sich fürchterlich zu zanken. Drei Akte lang Krach. Die übrigen Mitwirkenden haben die Auf­gabe, dabeizustehen und, hüben und drüben, gute Ratschläge zu erteilen, das heißt, das Feuer zu schii- ren. Abgesehen davon, daß die hierbei zutage geför­derten Grundsätze und Ansichten über das Verhält­nis von Mann und Frau im allgemeinen und die Ehe im besondern gerade heute wenig aktuell sind, ist die Geschichte selbst für einen Lustspielabend ziemlich mager. Es geht damit los, daß die junge Frau ihren Mann nicht allein auf einen Ball gehen lassen will und ihn, als er trotzdem geht, aussperrt. Die Tante hat ihr bei diesen erfrischenden Ausein­andersetzungen eine auf der Jtalienreise selbst er­probte Waffe in die Hand gedrückt: nämlich die Drohung, sich vor Verzweiflung aus dem Fenster zu stürzen. Das kann sie, obwohl das Fenster nicht im Erdgeschoß ist, gern tun, weil sie dafür ge­sorgt hat, daß unter dem Fenster ein dicker Heu­haufen liegt. Als die Gegenpartei diesen Trick her- ausbekommen hat, ist der Mann natürlich obenauf, kann mit Jmperatorengebärde Geschirr zerschmeißen, bis die Frau wieder ganz klein und sogar die Tante zu dem peinlichen Geständnis gezwungen ist, daß man den famosen Heuhaufen-Trick ihrer Erfahrung zu verdanken habe. Die eheliche Versöhnung wird

ring (Kulturelle Vereinigung, Goethe-Bund, Volks- bildungsstätte Gießen in der NS.-Gemeinschaft Kraft durch Freude") am Montag, 20. Oktober, fein Dortragsprogramm 1941/42 beginnen. Der Vor­tragende wird auf Anregung des Leiters des Gieße­ner Goethe-Bundes zürn erstenmal über dieses Thema sprechen und seine interessanten Ausfüh­rungen durch zahlreiche Lichtbilder ergänzen.

Neue Vortragsreihe der DAF.

Die betriebliche Leistungsfähigkeit ist nicht in erster Linie das Produkt eines reibungslosen Ein­satzes der Sachwelt, d. h. der Maschinen . und mechanischen Einrichtungen, sie hat vielmehr ihren Ursprung in der richtigen Menschenführung. Der Mensch ist Willensträger, auf feinen persönlichen Leistungswillen und den Einsatz seiner Leistungs­kräfte kommt es in erster Linie an. Diesen Willen und diese Kräfte zu wecken ist das Geheimnis einer echten Leistungssteigerung.

Die Probleme der Betriebs- und Menschenfüh­rung, des richtigen Einsatzes der betrieblichen Unter­führer, der Leistungsauslese im Betrieb und der Arbeitsforschung innerhalb der täglichen Arbeit werden in einer Vortragsreihe eingehend behandelt. Als Referenten wurden nur erstklassige Fachleute aus den einschlägigen Gebieten gewonnen, die ihre Erfahrungen aus dem täglichen Betriebsleben ge­wonnen haben. So werden u. a. innerhalb der Vor­tragsreihe Dipl.-Jng. Blotenberg (Berlin), Reichswirtschaftsministerium, Oberingenieur Kel­ler (Frankfurt a. M.), Direktor Dr. Horsten, Institut für Arbeitspolitik, Köln, und der Leiter der Reichsschule für Arbeitsführung der DAF., Stuttgart, Pg. Muth, sprechen.

Die Betriebsführer sollten an dieser für sie wert­vollen Vortragsreihe restlos teilnehmen und vor allem ihren Unterführern und leitenden Mikarbei- tern den Besuch der Vortragsreihe dringend emp­fehlen. Die aus dem Besuch der Vortragsreihe ge­wonnenen Erkenntnisse werden sich bei richtigem Ansatz im Betrieb nur zu dessen Nutzen auswirken. Die Kreiswaltung Wetterau der DAF. Gießen er­teilt nähere Auskunft. Die Vorträge werden in Abständen von etwa 3 bis 4 Wochen in Gießen durchgeführt.

durch die traditionelle Lustspiel-Verlobung zu einem Familienfest von besonderer Feierlichkeit gesteigert.

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Herr Zeppenfeld hatte die Regie; er sorgte für ein geläufiges Zusammenspiel und einen monu­mentalen Familienkrach mit wechselseitiger Hilfe­stellung, was schallende Heiterkeit und Beifall bei offener Szene heroorrief; es war ein ausgesproche­ner Publikumserfolg. Herr Löffler hatte eine ge­schmackvoll neuzeitliche, zweigeschossige Dekoration entworfen. Editha T h o m a e war die springende Eva, ein Naturkind mit entwaffnenden Tempera­mentsausbrüchen und wild entfeffelten Iränenftrö» men. Herr Köchling war der Ehemann, dem man beistehen möchte, anfangs bedauernswert hilflos, später mit napoleonischer Diktatorenpose mächtig obenauf, jeder Zoll ein Sieger. Herr Ludwig war der gut aussehende, durch nichts zu erschütternde junge Mann, der ihm mit Rat und Tat auf die Sprünge hilft. Anja R a u : Frau Hella, ein elegant aufgemachter Stein des Anstoßes, von berürfenber Unbekümmertheit. Hella Henzky spielte die er­finderische Tante, erst majestätisch, später empfind­lich gedämpft. Elli Bamberger und Herr Seitz vertraten das Hauspersvnal.

Spielleiter und Darsteller konnten reichen Applaus und Blumenspenden entgegennehmen.

Hans Thyriot.

Was bedeutet der Schornsteinfeger? Wenn er uns unterwegs begegnet, bedeutet er nach alter Ueberlieferung Glück. Wenn er in den Svalten der Tageszeitung erscheint, wirbt er für die Nigrin-Werke Carl Gentner in Göppingen, die ibn seit Jahrzehnten als Schutzmarke und Firmenzeichen führen. Bon ieber war mit Nigrin und den Nigrin-Erzeugnissen der Qualitätsgedanke untrennbar verknüpft. Daran bat sich auch im Kriege nichts geändert.

Genügt hier die

Blumenspritze?

Verdunkelungszeil

16. Oktober von 18.24 bis 7.47 Uhr.

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As für ein verbrecherisches Wort:Geld spielt f' ne Rolle!" Eine Diffamierung der Währung und cie Sobotierung der Maßnahmen der Staatsfüh- ring, die sich täglich bemüht, die Währung zu fyern und den Wert des Geldes stabil zu erhalten. San frage jeden in diesem Existenzkampf Deutsch­tods schwer arbeitenden Volksgenossen, welche Rolle ts Geld in seinem Dasein spielt. Die übergroße

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Aus der Stadt Gießen

Achtung vor dem Ge.de!

Hersbrucker Schweiz, dessen schönt, alte, im frän­kisch-bayerischen Stil gehaltenen Häuser nebst gut erhaltenen Stadttoren den Wanderer ebenso fesseln wie das weitbekannte Zinnsoldatenmuseum.

Im zweiten Teile der Veranstaltung schilderte Frau Luise H e f f t aus Heidelberg einen anderen Teil dieses Landschaftsgebietes, seine Hochflächen, die tiefeingeschnittenen Täler und vor allem seine merkwürdigen Tropfsteingebilde. Besonders lenkte Frau H e s f t die Aufmerksamkeit der gefesselt fol­genden Hörer auf das alte Städtchen Forchheim, das Wiesenttal, Gößweinstein mit Schloß und Wall­fahrtskirche als einen Mittelpunkt der Fränkischen Schweiz, weiterhin das Aufseßtal mit dem Schlosse der Reichsfreiherrn von Aufseß, Schloß Rabenstein, Püttlachtal, Weiherbachtal mit Teufelshöhle u. a. m.

Beide Vorträge fanden mit Recht den ungeteilten, herzlichen Beifall aller Anwesenden. Zum Schluß der Darbietungen, die Auge, Ohr und Herz er­freuten, übermittelte der Vorsitzende, Direktor W r e b e, den Vortragenden den Dank der Hörer und gab der Hoffnung Ausdruck, daß die Redner mit dem reichen Schatze ihrer herrlichen Ausnahmen deutscher Landschaftsbilder den Mitgliedern der Sektion Gießen auch in Zukunft noch manche ge­nußreiche Stunde bereiten werden.

itstropfeiui einmal ft'o »erzogen V. ff gen Sp«! d, wie ixte Dejpffl . Jeder Eil s Gefühl A rgänzen löii er milmeni:-| jen, die clI n sind, W

BiEbes zu sichern.

^icht diejenigen werden triumphieren, bei denen ßiEb keine Rolle spielt, sondern sie werden vielmehr tau beizutragen haben, daß diejenigen, die sich je te abrarfern, um ein paar Groschen auf die p.te zu bringen, in den vollen Genuß ihrer Er- bimiffe kommen, wenn ihnen die Wiederkehr des Redens die Gelegenheit dazu bietet. Dafür haben |ei>cs Führers Wort. V. A.

Tageskalender für Donnerstag.

1 2SG.Kraft durch Freude": 19.30 Uhr im Stadt- finterGau-Varietözug". Gloria-Palast, Sel- piiroeg:Elarifsa". Lichtspielhaus, Bahnhof- k:ßeGasparone". Oberhessischer Kunstverein: 17 dir 18 Uhr Ausstellung im Foyer des Stadt- sciters.

LchkdlldervortragDas Bauen im neuen Reich".

Wit einem bedeutsamen LichtbilderoortragDas taen im neuen Reich" wird der Gießener Dortrags-

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Theater der Universitätsstadt Gießen

Gerhard Metzner:Eva springt durchs Fenster-.

Der W. R. in St. hatte sich wegen Urkunden­fälschung zu verantworten. Er war beschuldigt, am 19. Februar d. I. als Beamter eine ihm anvertraute Urkunde verfälscht zu haben.

R. hatte auf Anstiften des H. aus O., der des Schwarzschlachtens in sehr großem Umfang be­schuldigt war und sich am Tage vor der Verhand­lung vor dem Sondergericht das Leben nahm, zu dessen Gunsten und dessen Vorteils wegen in dem von ihm geführten Wiegebuch der Gemeinde St. Radierungen und falsche Eintragungen vorgenom­men. Bei den Namen des wirklichen Erwerbers des Schlachtviehes hatte er in dem Wiegebuch an allen Stellen für das Jahr 1940 den Namen H. ausra- diert und hierfür den Namen der Genossenschaft oder einen Strich eingesetzt. Die Einträge aus dem Jahr 1939 sollten ebenfalls geändert werden, es kam aber nicht dazu.

Der Angeklagte gab an, er fei der Meinuna ge­wesen, H. habe die Viehkäufe für die Genossenschaft getätigt. Jur die dem H. erwiesene Gefälligkeit habe er von diesem nichts erhalten. Es sei niemand von den schweren Verfehlungen des H. etwas bekannt gewesen. Das Wiegebuch sei nur zur Kontrolle der Wiegegebühren, die in die Gemeindekasse fließen, geführt worden. Aus dem Wiegebuch habe er halb­jährlich Auszüge zwecks Erhebung der Wiegegebüh- ren gemacht. Das Buch fei sonst niemand in Hand gekommen. Ein als Zeuge vernommener Be­amter der Zollfahndungsstelle bezeichnete den durch Selbstmord aus dem Leben geschiedenen H. als einen der größten Schwarzfchlächter Deutschlands.

Der Anklagevertreter führte aus, die Verhandlung habe ein ganz anderes Bild ergeben. Der Ange­klagte sei zwar als Beamter anzusehen, doch habe er Zweifel an der subjektiven Schuld des Angeklag­ten. Der Anklagevertreter stellte daher die Entschei­dung in das Ermessen des Gerichts.

Der Angeklagte wurde wegen amtlicher Falsch- beurkundung an Stelle einer an sich verwirkten Gefängnisstrafe von einem Monat zu einer Geld­buße von 120 R M. verurteilt. In der Urteils­begründung wurde ausgeführt, der Angeklagte fei das Opfer des H. geworden und sich zweifellos nicht in vollem Maße feiner Tat bewußt gewesen.

Grünberger Gallusmarkt.

+ (Brünberg, 15. Okt. Der Mittwochmorgen brachte den D i e h m a r k t mit einem größeren Auftrieb von Ferkeln als im Vorjage (vgl. den gestrigen Bericht). Gleichzeitig mit dem Abzug der Viehmarktbesucher begann zu Fuß, zu Wagen, zu Rad und mit der Bahn der Aufmarsch der G a l l u 5 m a r f t g ä ft e , die es auf den Krämer­markt und die Volksbelustigung abgesehen hatten. Daß das jugendliche Element dabei den weitaus größeren Teil stellte, ist leicht begreiflich. Nachdem die Mittagszüge noch eine größere Besuchermenge herangebracht hatten, erfüllte bald das bekannte Leben und Treiben den Markt und die Straßen der Stadt. Der Betrieb stand manchem schwächeren Friedensgallusmarkt kaum nach. Der Krämer- markt, der zwar nur etwa die Hälfte der frie­densmäßigen Beschickung aufwies, hatte starken Zu­spruch, und fast alle Stände hatten flotten Umsatz. Auch die Geschäfte in der Stadt hatten starken Be­such. Auf dem Juxplatz übten Karussell, Schießbude usw. die allbekannte Anziehungskraft auf die Ju­gend aus.

Eine hervorragende Bereicherung erfuhr das dies­jährige Gallusmarktprogramm durch einen großen Bunten Abend in der Turnhalle, der ausge­führt wurde von Künstlern des Frankfurter Opern­hauses. U. a. wirkten mit Maria Madlen Madsen (Sopran), Lya Justus (Operetten-Soubrette), Mo­nika Wöhr (Vortragskünstlerin), Theo Herr­mann (Tenor), Emil Staudemeyer (Baß), Emil Franz (Xylophon), Karl Kramer (Klavier), eine Tanzgruppe und ein Orchester der Wehrmacht, lieber 600 Besucher füllten die große Turnhalle, und die Künstler ernteten für ihre Darbietungen reichen Beifall.

wöhnlichen Volksgenossen unerschwinglichen Höhe isgeben kann, etwa in der Kriegswirtschaft? - Kiienn er es dort verdient hat, dann wird es ihm voun wirt' bleiben, dann wird feine Freude nur von kur- njonotaj y- Dauer fein, dann wird ihm der Respekt vor dem ien, I|d)in:| Llde schon wieder beigebracht werden. Denn die ärifdje ?: ^winnabschöpfung wird, je länger der Krieg

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Die Schönheit -er Fränkischen Schweiz

Lichtbildervorträge im Deutschen Atpenverein.

Mehrzahl der Werktätigen der Stirn und der Faust toB mit jedem Pfennig rechnen. Und dann geht Iter her und sagt ihnen vor: Geld spielt keine Me! Wie verdient er denn das Geld, daß es bei irr keine Rolle spielt und er es in einer für den

Am letzten Sonntagnachmittag versammelte sich die Sektion Gießen des Deutschen Alpenvereins zu einer seiner allgemein be­liebten Dortragsveranstaltungen. (Gäste sind hier immer willkommen.) Es war ein Erlebnis, das in den Schlußworten des Vorsitzenden gekennzeichnet wurde als eine Weihestunde deutscher Art, deutscher Landschaft, deutschen Gemütes, alles zusammen­klingend zu einem Erlebnis deutscher Volksgemein­schaft.

Der Vorsitzende des Deutschen Alpenvereins, Zweig Gießen, Direktor Wrede, hieß die Vor­tragenden, Herrn Gräf und Frau Luise H e f f t aus Heidelberg, im Namen der zahlreich Erschiene­nen herzlich willkommen. Nach einem von Frau Hefft gesprochenen Prolog nahm Herr Gräf als erster Redner das Wort, um die Hörer in die vielfältigen landschaftlichen Schönheiten der Frän­kischen Schweiz einzuführen und sie zum Besuche dieses gesegneten Erdenfleckchens anzuregen. Wun­dervolle Bilder, die das gesprochene Wort begleite­ten und vertieften, und die schlichte, männlich-gemüt­volle Schilderung des Vortragenden schlugen alle Hörer in ihren Bann. Die Beschreibung der frän­kischen Landschaft lehnte sich an eine Wanderung durch das Pegnitztal nach Hersbruck in der sog.

egenübfi e n. Botai inb mililii. ichuMp Pazifik e irantmorhm

5 kg 40, Wirsing, Vi kg 6 bis 9, Weißkraut 5 bis 8, Rotkraut 8 bis 10, gelbe Rüben 7 bis 9, rote Rüben 6 bis 10, Spinat 12 bis 15, Unterkohlrabi 7, Zwiebeln 10 bis 12, Lauch 17, Sellerie 15, Feld­salat, 1/io 10, Blumenkohl, das Stück 20 bis 50, Salat 12, Endivien 10 bis 15, Rettich 6 bis 10 Rpf.

Strafkammer Gießen.

Der K. G. in G. war beschuldigt, im Juni in der Gemarkung G. durch unzüchtige Handlungen öffent­liches Aergernis erregt zu haben. Der Angeklagte bestritt jegliche Schuld. Er wurde der Beleidigung im Sinne des § 185 StrGB. schuldig erkannt und zu einer Geldstrafe von 150 R M. verurteilt.

fr M f ll'vor allem "heute, wo der Krieg in viel größerem d lUr imfange in das tägliche Leben der gesamten Nation 'S " -f-~n

Vergessen Sie nicht Ihr Los zur

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VHC -Zweigverein Gießen.

Die Oktoberwanderung des DHE. am vergangenen Sonntag führte die Wanderschar mit der Bahn zu­nächst nach Lang-Göns und dann zu Fuß über Holzheim nach Gröningen. Don der auf historischer Stätte errichteten Grüninger Warte aus bot sich ein herrlicher Ausblick auf die heimatlichen und fernliegenden Berge und Dörfer. Die Taunusberge, besonders der Feldberg, der Vogelsberg, die Berge des hessischen Hinterlandes und in der weiteren Ferne auch das Spessartgebirge hoben sich so deutlich ab, daß der Wanderschar das Scheiden von dieser Stelle schwer fiel. Nach der Mittagsraft in Grü- ningen, zu der für eine schmackhafte Suppe gesorgt war, gelangte man kreuz und quer auf ausgesuchten Pfaden und durch Wiesengründe zum Endziel Schif­fenberg. Vor dem Eintritt in den Wald wurde noch kurzer Aufenthalt gemacht mit dem Blick auf Watzen­born-Steinberg und die Grüninger Höhe. Auf dem Schiffenberg bot sich wieder die weite Sicht, aber auch das von hier so anmutige Bild unserer Stadt mit ihrer reizvollen Umgebung. Auf Schiffenbergs Altan wurde Kaffee getrunken und nach einer ge­mütlichen Schlußraft der Heimweg angetreten.

Oktober-Wanderung des Oberheisischen Gebirgsvereins. Dem Alten Schiffenberger Weg folgend, hatte die Wanderschar am vorigen Sonntag bald den Berg umgangen und den Waldrand oberhalb Hausen er­reicht. Am Berghang hielt man kurze Rast. Der Stoppelberg und der Feldberg waren zu sehen. Hinter Garbenteich überschritt man die Autobahn und kam auf Waldpfaden zu den reizvollen Men- gelshäuser Teichen. Aus der reichen Tierwelt dieser Gegend kam ein Flug Wildenten und später am BerghangMeister Reineke" zu Gesicht. Weiter ging der Weg durch den Wald zum Kolnhäuser Hof und zur Mittagsrast nach Kloster Arnsburg. Dann wan­derte man durch das schöne Gottesackertal nach Lich, dem Endziel der Wanderung.

Gießener Dochenmarktpreife.

* Gießen, 16. Okt. Auf dem heutigen Wochen­markt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln,

ch in der Auffassung vom Gelde bemerkbar. Reichs- rtrtschaftsminifter Funk ist dieser Tage auf die .niJelbfeite seiner Maßnahmen in einer Rede in MtoWtioiiil jresben eingegangen, um herauszustellen, daß der- ' forc'ügjnige, der die Stellung des Geldes unterhöhlt, ein W-" <:iiWaatsverbrecher ist. Wer mit Bezug auf das Geld b;jj|h-Lb damit auf die Währung feine eigene Meinung Hen Sin jf und danach handelt, der sabotiert die Maß- die M^men der Staatsführung im Lebenskampf des '"Hang putschen Volkes.

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