gf kakorps nach dem Heldentod des Oberleutnants Ebener seinen zweiten Ritterkreuzträger, dem
Kriegsberichter Dr. Emst Beyer.
bleibt.
Nikopol, die Stadt des Mangans
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müsse. Sh: |ji nen, aber keine Tanks. Die Jugend )er Zusam Empires sei unerschöpflich. „Vor einiger Zeit",
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er hat etwas Fieber, es ist nicht ernstlich, Gott sei Dank! Nur den Magen hat er sich verdorben. Rena findet es herrlich, daß ihr großer Bruder heute nicht in die Schule darf, kann sie doch so schön Onkel Doktor mit ihm spielen. Mutti aber verordnet leicht bekömmliche Kost - mittags ein MAIZEN A-Süppchen und abends eine leckere MAI ZE N A-Speise, dann ist der
kleine Patient schnell wieder hergestellt. * MAIZENA ist wegen seiner leichten £ Verdaulichkeit für Kinder so wertvoll, da- her ist es aber für Kranke unentbehrlich
Tankdivisionen, aber keine Tanks. Neue Bettelrede Beaverbrooks.
Ans oder Wett.
Professor Vanher 84 Jahre all.
»io, in dem er sich für weitere Kriegsmaterial- lie rungen der USA. an Großbritannien einsetzte.
verbrook versicherte zunächst, daß England die Lkrohung der Demokratie beseitigen werde, was «Kdings voraussetze, daß die USA. — wie er Mtlich sagte — „soviel wie möglich Tanks, Flugzeuge ij,nb Nahrungsmittel s en - ■bei". England habe genügend Tankdivi-
Der Führer hat dem Maler Prof. Leo Sam- b e r g e r m München aus Anlaß der Vollendung seines 80. Lebensjahres in Würdigung seiner Verdienste auf dem Gebiet der Dildnismalerei die Goethe-Medaille für Kunst und Wissenschaft ver- liehen. Reichsminister Dr. Goebbels hat ihm seine herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen.
Der englische RuiHfunk brachte die Mitteilung, daß ein hervorragender britischer Flieger vermißt werde. Es handelt sich um den Oberstleutnant Douglas Robert Bader, der im Kanalgebiet von einem deutschen Jäger abgeschossen wurde, aus seinem brennenden Jagdflugzeug mit dem Fallschirm absprang und sich in deutscher Gefangenschaft befindet. Bader ist im Besitz mehrerer hoher Auszeichnungen und kann als einer der volkstümlichsten Offiziere der britischen Luftwaffe bezeichnet werden.
zähe Schlamm will jeden Stiefel und jeden Mann mit Gewalt zurückhalten, aber unsere Bataillone sind noch zäher. Die Infanteristen aus fränkischen und schwäbischen Gauen arbeiten sich vor. Die Artillerie leistet Unglaubliches. Aber auch die Bolschewisten haben gemerkt, was hier gespielt wird. Sie schaffen alles heran, was ihnen an Truppen und Artillerie zur Verfügung steht. Ihre Bomber und Ratas haben sie herbeigerufen. Aber nur einen Tag lang können diese mit Tiefangriffen unserefi Vormarsch zu kurzem Aufenthal zwingen. Unsere Stukas greifen ihren Flugplatz an und vernichten fünf Sowjefflugzeuge im Luftkampf und elf am Boden. Aber ihre Batterien belegen mit größter Wendigkeit unseren Dormarschweg mit ihrem Feuer.
Nachmittags und abends haben sich unsere Jn- fanteriebataillone über die von großen Getreidefeldern und Sonnenblumenäckern bestandene Höhe bis drei Kilometer an den Bahndamm vorgearbeitet. Um 2 Uhr nachts sind die Feldküchen mit der warmen Verpflegung herangekommen. Um 4 Uhr morgens steigen wir aus unseren regendurchnäßten Schützenlöchern. Um 6 Uhr beginnt der Angriff. Die Sowjets find zur Verteidigung bis zum äußersten entschlossen. Jede Heckenreihe, jedes Waldstück, jedes Sonnenblumenfeld ist von ihren Schützenketten mit Maschinengewehren besetzt. Oft lassen sie unsere Stoßtrupps durch die erste Linie hindurch, um sie vor der zweiten von vorn und von hinten anzuschießen. Als unsere
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Gefallen vor Tobruk.
lum Heldentod des Ritterkreuzträgers Oberstleutnant Ponath.
Neue englische Forderungen an Thailand.
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Dicht geballt kommen die Bolschewisten über das freiliegende Stoppelfeld. Da jagen auch schon die Granaten vor ihnen in die Erde. „Zu kurz — hundert zulegenl" schreit es vom Strohhaufen. Die nächste Salve fitzt, man sieht, wie sich die Sowjets zu Boden werfen. Salve um Salve rast in ihre Reihen. Einzelne springen auf und laufen zurück. Es gibt einen allgemeinen Rückzug. Noch dreimai greifen an diesem Nachmittag die bolschewistischen Jäger und Bomber zur Unterstützung ihrer Infanterie an, aber nie länger als drei Minuten, dann ergreifen sie die Flucht vor unserem Flakfeuer. Beim viertenmal fliehen 14 feindliche Flugzeuge vor zwei deutschen Jägern. Im Notwurf lassen sie ihre Bomben in ihre eigenen Linien fallen. Noch ' Gegenangriffe brechen an diesem Tage in deutschen Maschinengewehrfeuer zusammen. Bahnlinie liegt fest in unserer Hand.
Washington, 15. Aug. (Europapreß.) br Zusammentreffen Roosevelts mit Churchill gab 8cD Beaverbrook in Washington ein Jnter-
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Senior der hessischen Maler, Professor Dr. Karl B a n tz e r, vollendete sein 84. Lebensjahr. Trotz seines hohen Alters ist er unermüdlich tätig.
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Lrffanieriekamps am Bahndamm
Von Kriegsberichter A. Haas.
Hauptschriflleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter be8 HauptschrifUeiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für daS Feuilleton: Dr. Hans Thyriot. (beurl.), i. V.: Dr. Fr. W. Lange; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport' Ernst Blumschein.
Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerei R. Lange K. G. Verlagsletter: Dr.-Jug. Erich Hamann; Anzetgenleiter: Hans Beck. Verantwortlich für den Inhalt der Anzeigen: Theodor Kümmel. Pl.Nr.6.
Japanischer Lustangriff
। auf die Burma-Mnnan-Straße.
j I otio, 16. Aug. <DNB. Funkspruch.) tzsiakwan, de strategisch wichtige Stadt an der Straße
Ltotn Burma nach Pünnan, 300 Kilometer Mich von Kunming, erlebte seit Ausbruch des Minisch-chinesischen Krieges zum ersten Male einen Mweren Angriff japanischer Flugzeuge. Die feen Flugzeuge flogen von einem japanischen M tzpunkt in Französisch-Jndochina aus weit in me Mroinz Yünnan ein und warfen mele Tonnen Bcitben auf militärische Ziele in Hstakwan. Alle Mgzeuge kehrten zu ihren Stützpunkten zuruck. »iurist-Büro von der Anti-Komintern übernommen.
■ S erien, 13. Aug. <DNB.) Soeben mürbe die Jurist-Filiale, das „Reisebüro der Sow. hrunion in Berlin, Unter den Lenden, von der IlnMomintern übernommen und en eene 21 n t e- ^Mintern-Buchhandlung umgewandelt. Somit fällt die letzte Agitationszentrale des Bolsche- kenus, die unter dem Deckmantel des Freund- 'Wspaktes in der harmlosen Form einf* Uw, nach bis zuletzt ihre Tätigkeit «ueubte S e Avurist-Büros wirkten nach aufien als harmwfe , ^elkehrsbüros, während sie in Wirklichkeit g__
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Nach der Befreiung vom bolschewistischem Terror erscheint in Riga als östlichste deutsche Tageszeitung die „Deutsche Zeitung im Ost- l a n ir. Aus altem deutschen Kulturboden gegründet, verbindet sie östliches und westliches Leben und schlägt zugleich eine Brücke zum skandinavischen Raum.
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In den rückgegliederten südungarischen Gebieten tritt an Stelle der bisherigen Militärverwaltung die Zivilverwaltung in Kraft.
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In Montevideo, der Hauptstadt von Uruguay, stellte die nationalistische Zeitung ,L i b e r - t ad" unter dem Druck einer gegen sie entfalteten Hetze ihr Erscheinen ein.
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In der Nacht zum Freitag griffen englische Flug- zeuge Catania und Augusta an. In Catania gab es drei Tote und 20 Verwundete. Das heftige Feuer der Bodenabwehr zwang den Feind, den grüßten Teil seiner Bomben ins Meer abzuwerfen. Ein Flugzeug wurde in Brand geschossen und stürzte ins Meer ab.
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In N ordasri ka meldet der italienische Bericht Spähtrupp- und Artillerietätigkeit im Abschnitt von Tobruk. Die Luftwaffe der Achse setzte ihre erfolgreichen 'Aktionen fort. Es wurden Verteidi- gungs- und Hafenanlagen in Tobruk und Marsa Matruk sowie ein 3000-BRT.-Dampfer in den Ge- wässern von Marsa Matruk und ein Zerstörer nördlich von Sidi Barani getroffen. Englische Flugzeuge führten einen Einflug auf Tripolis durch.
DNB.... 15. August. (PK.) Vor uns liegt eine wichtige Eisenbahnlinie der Ukraine. Eine Vorausabteilung hot beobachtet, daß fast jede Stunde noch ein großer Transportzug auf ihr fährt. Nach Norden wirst die Sowjefführung noch Truppen heran, um ihre hart bedrängten Einheiten zu unterstützen: nach Süden versucht sie schon Material und Vorräte aus den von unserer Umklam- merung bedrohten Gebieten wegzuziehen. In keilförmigem Vorstoß dieses Verkehrsband zu zerreißen, ist unsere Aufgabe. .
Die Vorausabteilung stieß vor. Schützenlinien am Bahndamm werden niedergekämpft. Ein großer Transportzug braust heran. In Sekundenschnelle ist ein Panzerabwehrgeschütz in Stellung gebracht und mit einem wohlgezielten Schuß jagt es der Lokomotive eine Granate in den Bauch. Ein dicker Strahl Wasser und Dampf springt heraus. Die Zugbesatzung wird gefangengenommen. Pioniere sprengen das Bahngleis. In der Nacht machen die Sowjets heftige Gegenstöße. Don drei Seiten angegriffen muß' die schwache Vorausabteilung ihre Linie zurücknehmen. Die ganze Nacht über dauert das ^Wie^'am Tage vorher, haben auch heute wolkenbruchartige Gewitterregen den Boden völlig auf- geweicht. Infanterie muß im Eilmarsch der Vorausabteilung folgen, das gewonnene Gelände in festen Besitz nehmen und verbreitern. Unsäglich mühsam ist der Vormarsch. Es ist Eile geboten. Der
ibif« hohe Auszeichnung am 13. April, also kurz »en seinem Heldentod, verliehen worden war. Nach schweren Kämpfen auf dem Vorstoß durch die rote nach Michili zu führte er eine Vorausabtei- lun unter schwierigsten militärischen und klima- tj.en Verhältnissen in einem Nachtmarsch i n d e n ^iiim von Derna in den Rücken des Feindes. fyr fperrt er, volle 48 Stunden allein auf sich und sei'? Soldaten gestellt, die einzige für den weichen- Gegner benutzbare Rückzugsstraße. Nicht so sehr bie dabei erzielten Gefangenen- und Beutezahlen [hi bemerkenswert, als vielmehr die große Füh- ihqslöistung des Oberstleutnants Ponath unter M g neuen und unbekannten Bedingungen im Mtenraum und das Beispiel höchster persönlicher ro ferkeit, das seine ihm unterstellten Männer zu girier soldatischer Leistung anspornte. Dor Tobruk, pl)em hin Oberstleutnant Ponath den Weg bahnen hir. ist er gefallen, als einer jener großen Weg- btrrter des Sieges, ohne deren Opfergang das he!>entum einer Nation immer nur Wort ohne In-
Nur 90 Kilometer östlich von dem jetzt so viel genannten Erzgebiet Kriwoj Rog liegt an der Bahn, die dieses Erzrevier mit der Industriestadt Saporoshje am Dnjepr verbindet, ein anderes großes Wirtschaftszentrum der Westukraine. Es ist die Stadt Nikopol. Der Name bedeutet eigentlich „Siegesstadt", wahrscheinlich von irgendeiner der kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Moskowitern und Tataren, denn in der Umgebung der Stadt befinden sich große Reste alttatarischer Befestigungen. Aber darum kümmern sich heute nur einige Fachgelehrte. Nikopol ist die Hauptstadt des Manganreoiers.
Mangan wird wohl fast niemals rein verwendet. Es ist aber unendlich wichtig als ein Legierungsmetall. In Verbindung mit anderen Metallen entwickelt es besondere, sehr begehrte Eigenschaften dieser Hauptmetalle. Kupfer mit einem Zusatz von 3 oder 5 o. H. Mangan ist hart und klingend und findet etwa als Stehbolzenmaterial bei Lokomotiven Verwendung. Ein Zusatz von 12 bis 15 v. H. Mangan zu Kupfer macht die Legierung zwar besonders hart, aber auch brüchig. Manganbronze, also eine Verbindung von Kupfer, Zinn und Mangan, ist stahlhart und nimmt die Feile nicht mehr an. Am berühmtesten sind aber die Verbindungen von Mangan und Eisen. Ein Zusatz von 7 bis 20 v. H. Mangan macht den Stahl sehr zähe und widerstandsfähiger. Ganz anders als beim Kupfer, das bei hohem Mangangehalt brüchig wird, wird Stahl bei einem Zusatz von weniger als 7 v. H. ebenfalls brüchig.
!NB. ..15. Aug. (PK.) Als am 25. 4.1941 die -traten des Deuffchen Afrikakorps in erbittertem fliijgen lit den in Tobruk einaeschlossenen englischen Q^änben lagen, die den eisernen deutsch-italieni- ton Ring zu sprengen versuchten, kämpfte unter ifcnn an der Spitze seines Maschinen» - e» e h r - B a t a i l l o n s der Oberstleutnant P o - xa:f). Wie vom ersten Tage der schweren Kämpfe in ^ordafrika an, stand auch in diesen Stunden, die eil Schicksal werden sollten, Oberstleutnant Ponath ils leuchtendes Vorbild persönlicher Tapferkeit und lelftlofet Einsatzbereitschaft vor seinen Männern, gti siegten, doch ihr Kommandeur wurde v e r - rißt Erst jetzt wird durch eine Meldung des In- ter-ationalen Noten Kreuzes zur Gewißheit, daß Dbirftleutnant Ponath imKampf vor Tobruk -ef llen ist.
M Oberstleutnant Ponath vertiert das deuffche
Die Sowjetunion erzeugt mehr als die Hälfte der W e l t p r o d u k t i o n an Mangan. Mindestens ebenso groß wie das Vorkommen bei Nikopol ist das Manganrevier von Tschiatury im westlichen Kaukasus. Beide Man- ganvorkommen haben den großen Vorteil, küstennah zu sein. Nikopol selbst ist ein Flußhafen am Dnjepr unterhalb der Stromschnellen und hat die Gunst dieser Lage auch durch Errichtung von Fluß- Schiffswerften ausgenutzt, yn den ersten Jahren in der Sowjetunion waren die reichen und küstennahen Manganvorkommen ein großer Trumpf bei allen Handelsvertraasverhandlungen. Damals hat auch der amerikanische Multimillionär Harry- mo n eine Konzession" für die Ausbeutung des Mangans in Tschiatury erworben. Es wurde für ihn zu einem schweren Verlustgeschäft. In letzter Zeit war die Ausfuhr von Mangan aus der Sowjetunion stark zurückgegangen. Ihre kolossale Aufrüstung im Zuge der drei Fünfjahrespläne hatte ihren Eigenverbrauch gesteigert.
In Deutschland ist die Verwendung von Mangan trotz Erzeugung hochwertigster Stähle zurückgegangen. Unsere hervorragende theoretische und praktische Hüttenkunde hat mit anderen Mitteln die kostspieligen Manganerze zu ersetzen gewußt, ganz abgesehen davon, daß auch Deutschland im eigenen Bereich über nicht unerhebliche Manaanvorkommen verfügt. Diese Verselbständigung Deutschlands gegenüber dem sowjetischen, indischen, südafrikanischen oder brasilianischen Mangan ist eine Tat, über die erst nach Abschluß des Krieges einiges zu sagen sein wird.
tions- und Reklamefilialen der Komintern, der Aus- lands-GPU. und der als Verschwörer- und Mordzentrale entlarvten bolschewistischen Botschaften waren. Auf einer raffiniert zusammengestellten Reiseroute wurden von harmlos aussehenden GPU.- Agenten bespitzelten Besuchern der Sowjetunion Ausschnitte des Landes gezeigt, wie sie ein Weltreisender nicht besser und schöner an der Rivera oder in Paris zu sehen bekam. Dem Reisenden aber, dem ein „Schritt vom Wege" glückte, dem es gelang, einen Blick in die Seitenstraßen zu tun, bot sich ein Bild tiefften Elends und größter Armut der Bevölkerung.
Kleine politische Nachrichten.
Eine Abordnung von BDM.-Führerinnen ist nach Italien abgereift, um die Sommer- und Ferienlager der italienischen Jugend mitzuerleben. Im September wird eine Gruppe italienischer Führe- rinnen nach Deutschland kommen, um die Führerinnenschulen des BDM. kennenzulernen.
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Reichsminister Rust stattete in Preßburg dem Minister für Schulwesen Sivak und dem Ministerpräsidenten Dr. Tuka einen Besuch ab. Staatspräsident Dr. Tiso gab zu Ehren des Gastes einen Empfang. Reichsminister Rust begab sich dann nach Turz Str. Martin, wo er Einrichtungen des slowakischen Kulturvereins „Slovenska Matica" und das Slowakische Nationalmuseum besichtigte.
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Anläßlich der Salzburger Festspiele fand eine Arbeitstagung der Kulturreferenten der Reichs- propagandaämter statt. Ministerialdirektor Hinkel vom Reichsministerium für Volksausklärung und Propaganda gab Richtlinien für die kulturpolitische Arbeit.
“fZJl Utto, 16. August. (Europapreß.) Unter An- £nVl Mlrung von Gewaltmaßnahmen habe England an ib!k Regierung von Thailand eine neue Forderung > m2;HMsllt, berichtet „Yomiuri Shimbun" aus Hanoi. H 2 ÄMeral Popham, der Oberbefehlshaber der eng- m ÄS Wen Streitkräfte im Fernen Osten, habe die Re- T*.i ifllrung in Bangkok zwingen wollen, den Englan- )as ftpanP 6et1 die Kontrolle über bu Eisenb ahn- ß auf Wirkungen
Spitze den Bahndamm an der Stelle erreicht hat, an der der angeschossene Transportzug steht, kommt es zu einem Handgranatenkampf um die einzelneni Güterwagen. Die feindliche Artilleri-e legt Sperre euer. Um 9 Uhr vormittags wird der Bahndamm n 300 Meter Breite überschritten. Don -links und rechts und von den Bäumen herunter schießen die Bolschewisten mit Maschinengewehren. Durch ihren helleren Mang sind sie deutlich von den deutschen zu unterscheiden.
Das hügelige und unübersichtliche Gelände mit mannshohen Sonnenblumenfeldern und Bufchreihen bietet den Bolschewisten beste Derteidigungsmöglich» keiten. Sie schießen aus ihren Stellungen^ heraus, die nicht zü erkennen sind. Wenn sie zurückgehen, legt ihre Artillerie uns Granaten vor die Nase. Einzelne Widerstandsnester bleiben zurück. Mit un* erhörtem Schneid werden sie im Nahkampf von unseren Stoßtrupps angegriffen und vernichtet.
Vor einer breiten Senke jenseits des Bahn< damms muß unsere Spitze halten, um das Nach» kommen der Nachbarbataillone abzuwarten: wäh» rend wir vor den feindlichen Mafchinengewehr- garben gedeckt in Sonnenblumen- und Kornfeldern liegen, bereiten die Sowjets einen Gege n a n « griff vor. Erft Artillerie, bann Flieger. Sieben Bomber und drei Jäger kreisen über uns, werfen Bomben und fetzen bann zum Tiefangriff an. In immer engeren Kurven gehen sie bis auf 50 Meter herunter. Kurz unb scharf rattern ihre Maschinen» gewehre. Ganz nahe können wir bie kleinen, bicken, häßlichen Ratas sich drehen und wenden sehen. Sieben Minuten dauert der Angriff. Den Bolschewisten liegt also alles daran, uns wieder vom Bahndamm wegzubringen. Aber glücklicherweise war der Erfolg am Aufwand gemessen verschwindend gering. „Dort drüben über das Kornfeld kommen sie heran" 1, riefen unsere Beobachter, die, im Sonnenblumenfeld gedeckt, ihre Nase in den Dreck gesteckt hatten, und schon hören wir von einem haushohen Strohhaufen das prächtige Bayerisch unseres Beobachtungsoffiziers vom Infanterie» fchützenzug: „Denen werden wir das Leben schwer
Eine Feier für Maria kahle.
Zu Ehren der wesffälischen Dichterin Maria Kahle, die vor einigen Tagen ihren 50. Geburtstag feiern kannte, sand m der sauerländischen Haupt- stadt Arnsberg eine Feierstunde statt. Rektor Gathmann würdigte Leben und Werk der Dichterin unb Kämpferin für das deuffche Volkstum, zu der sich Westfalen bereits 1937 durch die Verleihung des westfävischen Dichterpreises auf dem Wesffccken- tag in Paderborn begeistert bekannt hat.
Hermann-Löns-Feier in Münster.
Der Gau Westfalen-Nord hat sich mit dem Dichter Hermann Löns, der einem alten wesffälischen Geschlecht enfftammt, immer verbunden gefühlt. Am 29. August, dem 75. Geburtstag des Dichters, wird im Schloßgarten in Münster und am Al. August eine Morgenfeier im Alten Rathaussaal statffinden. Bei der Morgenfeier wird Gauleiter und Oberpräsident Dr. Alfred Meyer sprechen; ferner Regierungsrat D e i ma nn, der die beste Lönsbiographie verfaßt hat, und Intendant Dr. Friedrich Ca« stelle, der dem Dichter in enger Freundschaft verbunden war.
Line Anzengruber-Gesellschaft in Wien.
Die Aufgabe einer neugegründeten Anzengruber- Gesellschaft in Wien ist, die deuffche Mundartdichtung zu pflegen und Ludwig Anzengrubers Werken auf der deutschen Bühne ihre Geltung zu erhalten. Die Anzengruber-Gesellschaft ist in das Reichswerk Buch und Volk der Reichsschrifttumskammer eingegliedert worden.
Feuersbrunst In Madrid.
Eine schwere Feuersbrunst, die sich auf ein Gebiet von zehn Quadratkilometer ausdehnte, brach in dem Madrider Vorort Casa del Campo aus, ein mit vielen Bäumen und Gebüsch bestandenes Gebiet, das dem Feuer reiche Nahrung gab. Riesige Rauchschwaden lagen über der spanischen Hauptstadt. Zahlreiche Feuerwehrkolonnen versuchten des Feuers Herr zu werden.
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SS 7-, Ä,
[rjf)r Beaverbrook bann fort, „brauchten wir Pili» en, nun haben wir sie. Jetzt brauchen wir aktiven firiK Z^gzeuge. Die Englanb-Hilfe funktionierte vmdervoll. Sie gab uns Rohstoffe, Oel, Stahl unb pkrrungsmittel." Dann pries Boaverbrook die Sow- jkt! als eine „vorzügliche Kriegsrasse" unb erwähnte, Mi Großbritannien bereits eine materielle Unter* siiisRMg an die Sowjetunion geleistet habe. Abschlie- Msd gab er erneut zu, daß England in bedrängter K|e sei und daher um alles bitte.


