Einzelbild herunterladen

er mit dreister Stirn die portugiesischen Inseln einen ftrategischen Außenposten der USA." nannte, Der inbefreundeten" Händen bleiben müsse. Auch hier greift die LJöA.-Politik anmaßend über die westliche Hemisphäre hinaus in das Hoheitsgebiet eines europäischen Landes, dessen rechtmäßiger Besitz einfach zu einem strategischen Außenposten Nordamerikas erklärt wird. Die An­spielung auf die befreundeten Hände lassen den Ver­such eines unverschämten Erpressungsmanövers er­kennen, bei dem offensichtlich der Gedanke zugrunde liegt: Und bist du nicht willig, so brauch' ich Ge­walt! Man muß die Sprache der demokratischen Di­plomatie verstehen, um sofort zu wissen, was mit der heuchlerisch verklausulierten Anspielung Sumner Welles gemeint ist. Sie ist die Ankündigung eines neuen Gewaltaktes des Präsidenten Roosevelt, eines neuen Ueberfalls seiner vielgepriese­nen Geldsackdemokratie auf. ben Besitz und die Sou- weränität eines anderen Landes und eines euro­päischen Volkes. Mit Island hat Roosevelt den Krieg, den er will, noch nicht gefunden. Nun will er nach den portugiesischen Atlantikinseln greifen.

Die Mitteilung des stellvertretenden Außenmini­sters in Washington enthüllt im übrigen einen neuen gemeinen Wortbruch des Präsidenten der Vereinig­ten Staaten. Das Versprechen, das er, vermutlich nur zur Ablenkung von seinen wahren Absichten kürzlich an Portugal gab, läßt er jetzt nicht mehr gelten. Für den Kenner der Politik Roosevelts ist dieser neue Wortbruch keine Ueberraschung. Wer in so großem Stile betrügt, daß er sogar sein eigenes Volk belügt, indem er ihm Frieden verspricht, es aber planmäßig in den Krieg führt, kann seine Ver­sprechen im zwischenstaatlichen Leben ebenfalls nicht ernst nehmen.

Es scheint überhaupt das Kennzeichen der Knegs- verbrecher unserer Zeit zu sein, daß sie friedliche

Absichten vortäuschen, in Wirklichkeit aber den Krieg organisieren. War es nicht Neville Chamberlain, der in München ein Schriftstück friedlicher Zusam­menarbeit mit Deutschland unterzeichnete, am 3. September 1939 aber sein Wort brach und Deutschland den Krieg erklärte? Stalin handelte genau so betrügerisch. Er ging das Abkommen mit Deutschland im August 1939 nur ein, um Zeit zu gewinnen für den Riesenaufmarsch der bolschewisti­schen Armeen. Als Dritter im Bunde der Betrüger ist auch hier Franklin D. Roosevelt zu finden. Als er um seine Wiederwahl kämpfte, versprach er dem Volke in Nordamerika hoch und feierlich, es un­ter allen Umständen aus dem Krieg in Europa her­auszuhalten. Damals aber bestand bereits ein ge­heimes Abkommen Roosevelts mit der englischen Regierung, im Falle eines Krieges die LI8A.-Flotte mit der britischen Flotte zusammen operieren zu lassen. Die New York Times hat jetzt darüber die Mitteilung veröffentlicht, daß der Abgeordnete Tink- han dem Präsidenten Roosevelt eine Erklärung Churchills vom- 7. März 1938 vorgehalten habe, in der dieser in seiner eitlen Schwätzerei auf eine ver­einbarte Zusammenarbeit der LJdA.-Flotte mit der britischen Flotte im Kriegsfälle anspielte. Also schon damals hat Roosevelt seine heutige Kriegspolitik vorbereitet, und obwohl er mit London vor Aus­bruch des Krieges ein Geheimabkommen abgeschlos­sen hatte, führte er während der Wahlkampagne das amerikanische Volk in* hinterlistigster Weise an der Nase herum und tat so, als ob er der Vater des Friedens sei. Heute, da er die Macht hat, küm­mert er sich nidjt mehr um sein Versprechen, son­dern führt die Vereinigten Staaten mit einem bei­spiellosen Fanatismus Schritt um Schritt näher an den Abgrund des Krieges heran. Auch der Griff nach den Atlantikinfeln Portugals ist ein solcher Schritt.

Ltebergang über die Beresina.

I-.t W i

K w;#:4

WG

MWE X

Auf dem Vormarsch im Osten stoßen unsere Truppen immer wieder auf gesprengte Brucken. Die von den Sowjets angerichteten Zerstörungen können aber den Vormarsch nicht lange aufhalten, in wenigen Minuten geht es mit anderen Behelfsmitteln weiter. Unser Bild zeigt einen Uebergang über die Beresina auf Behelfsbrücke und Floßsäcken. (PK.-Kudicke-Scherl-M.)

Mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet.

Berlin, 15. Juli. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Gene- ralfeldmarfchall von Brauchitsch, das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: General der Infanterie Ruoff, Kommandierender General eines Armee­korps, Generalmajor Hoehne, Kommandeur einer Infanterie-Division, Oberstleutnant Thumm, Kommandeur eines Infanterieregiments, Haupt­mann B a a ck e, Kompaniechef in einem Infanterie­regiment, und Hauptmann 5)aHauer, Kom­paniechef in einem Panzer-Pionier-Bataillon.

Bereits im Westfeldzug hat General Ruoff an der Einnahme von Lütttch maßgebenden Anteil ge­habt, und den Einsturz der Weygand-Stellung, von Noyon durchstoßend, herbei geführt. Im Osten ge­lang es ihm, den Vormarsch gegen einen hart- näcng kämpfenden Gegner mehr als 50 Kilometer vorwärts zu treiben und nach Ueberwindung eines 200 Meter breiten Stromes bereits am ersten Tag einen starken Brückenkopf zu bilden. Den Maß­nahmen des Generalmajors Höhne ist die lieber« rennung der starken Grenzstellungen in seinem Ab­schnitt zu verdanken. Seine Division stieß über die noch unversehrte Njemen-Brücke bei Grodno vor und nahm überraschend die Festung. Oberstleut­nant Thumm hat durch persönliche Tapferkeit und sicheren Entschluß ausschlaggebend dazu beigetragen, daß die sowjetischen Grenzstellungen auf breiter Front durchbrochen und damit die Grundlage für das schnelle Vordringen des Panzerkorps über den Njemen geschaffen wurde. Hauptmann Saade hat sich bereits in den Kämpfen um den Olymp aus­gezeichnet. Beim Kampf um die Thermopylen hat er den starken englischen Gegner noch in der Nacht angegriffen und einen für den weiteren Vormarsch entscheidenden Erfolg errungen. Hauptmann Hallauer hat die Brücke bei Pasvenkis nord­ostwärts Schmalleningken im Handstreich genom­men, wodurch der Vormarsch von deutschen Pan­zerkräften ermöglicht wurde. Bei dieser kühnen Tat wurde Hauptmann Hallauer schwer verwundet.

Oaö Eichenlaub zum Ritterkreuz.

Berlin, 15. Juli. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht hat Oberleut­nant Baumbad) in einem Kampfgeschwader das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm davon in folgendem Telegramm Mitteilung gemacht:In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen a n - läßlich der Versenkung von 200 000 BRT. feindlichen hattdelsfchiffsrau- m e s als 20. Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht hat Oberstleutnant Dinort, Kommodore eines Sturzkampfgefchwaders. das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm davon in folgendem Telegramm Mitteilung ge-

macht:In dankbarer Anerkennung Ihres helden­haften Einsatzes für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 21. Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes".

Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehr­macht hat Major Storp, Kommodore eines Kampfgeschwaders, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen und ihm davon in folgendem Telegramm Mitteilung gemacht:In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen als 22. Offizier der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes.

Das Eichenlaub für General Schmidt.

Oür heldenmütigen Einsatz im Ostfeldzug hat der ührer dem General der Panzertruppen Schmidt das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen.

(Scherl-Bilderdienst- jOKW.-j M.)

Gebietsführer Erich Brandt gefallen.

NSG. Am 30. Juni 1941 gab Erich Brandt, Führer des Gebietes Hessen-Nassau der Hitler-Jugend, bei den Kämpfen im Osten getreu seinem dem Führer geleisteten Eid sein Leben für Deutschland. Seit 1930 der Bewe­gung angehörend, hat er verschiedene Führerstellun­gen bekleidet. Ueber den NS.-Schülerbund kam er 1932 als Bannführer des Bannes Mecklenburg- Lübeck zur Hitler-Jugend. Später wurde er stell­vertretender Stabsleiter im Gebiet Ostland und führte die Oberbanne Viersen-Grenzland und Han­nover. Bis zu seiner Berufung als Inspekteur der Reichsjugendführung war er Stabsleiter im Ge­biet Niedersachsen. Nach seiner Versetzung als Stabsleiter des Gebietes Hessen-Nassau wurde er im Juni 1936 vom Reichsjugendführer als Führet des Gebietes beauftragt Aufrichtia und stolz ist die Trauer der Hitler-Jugend Hessen-Nassaus um

Die spanischen Freiwilligen.

8

' = ' 'X'-'L i.

1 :

Berlin, 15.Juli. (DNB.) Am 16.Juli wird in den Morgenstunden der erste Transport der spani- chen Freiwilligen im Kampf gegen den Bolschewis­mus bei Saarburg eintreffen. Diese ersten Ein­heiten derBlauen Legion" umfassen mehrere tau­end Mann. Weitere Transporte werden noch meh­rere Tage durch das deutsche Reichsgebiet an die Ostfront rollen. Die spanischen Freiwilligen-Eln- heiten setzen sich fast ausnahmslos aus nationalen Kämpfern aus dem spanischen Bürgerkrieg zusam­

men. Es handelt sich um durchweg langjährig aus­gebildete Soldaten, die hervorragend ausgeriytet sind. In Berlin traf der Kommandeur der spanischen Freiwilligen-Division, General Munos Grande, mit einigen Offizieren feines Stabes ein. Er wurde von dem spanischen Botschafter sowie vom Korn- manbanten von Berlin und einem Vertreter des OKW. empfangen. Unser Bild zeigt feldmarsch- mäßig ausgerüstete Falangisten vor der Abreise zur Front. (Atlantik-M.)

30 Jahre Flugzeugkonstrukteur.

Ernst Heinkel über sein Lebenswerk.

Ernst H e i n k e l, der berühmte Flugzeugkonstruk­teur, kann am 19. Juli auf 30 Jahre praktischer Ar­beit zurückblicken. Ein Vertreter des Deutschen Nach­richtenbüros hatte Gelegenheit, sich mit Professor Dr. Heinkel über seine Arbeit und über die Ent­wicklung der Luftfahrttechnik zu unterhalten. Heinkel erzähtte, wie er als junger Hörer an der Stutt­garter Technischen Hochschule das erste Interesse an der Fliegerei fand, wie er in den Kaffeehäusern die französischen Zeitungen nach Artikeln über die da­mals bereits verhältnismäßig weit gediehene fran­zösische Luftschiffahrt durchsah und wie schließlich bte Internationale Luftschiffahrtsausstellung in Frank­furt 1909 ihm ben entscheidenden Anstoß gab.

Ich sah in der Ausstellung, daß die Sache ganz einfach zu sein schien, Schwierigkeiten erkannte ich nicht, und so dachte ich: bau dir selbst eine Maschine! Erfahrungen hatte ich natürlich gar keine. Ich wußte nur, daß man als Holz amerikanische Fichte neh­men mußte und daß den gummierten Stoff die Firma Conti lieferte. An eine Stellung habe ich nicht gedacht, ich stand ja erst im Dritten Semester des Studiums. Aber mit Der Durchführung des Ent­schlusses machte ich sofort Ernsi, und tm Herbst 1909 begann ich neben dem Studium mit dem Bau einer Maschine. Ich habe alles selbst gezeichnet und gebaut; durch mein Schlosserpraktikum hatte ich ja handwerkliche Erfahrung. Nur ein Volontär half mir. Im Frühjahr 1911 war die Maschine fertig."

Heinkel schilderte Dann Den ersten Flug mit der Maschine, der einen verhängnisvollen Ausgang nahm.Man war damals so frech", sagte er,und hatte noch gar keine Erfahrung in der Bedienung der Verwindung." So kam es, daß die Maschine in einer Kurve abschmierte, abstürzte und völlig zertrümmert wurde. Der junge Konstrukteur und Flieger aber mußte mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden.

Gleich nach seiner Wiederherstellung trat er als Konstrukteur in die Dienste der Luftverkehrs-Gesell­schaft in Johannisthal bei Berlin, und schon als 25jähriger wurde er der Chefkonstrukteur der Alba­troswerke und wenige Monate vor Ausbruch des Weltkrieges technischer Direktor und Chefkonstrukteur der Hansa- und Brandenburgischen Flugzeugwerke in Brandenburg. Er baute die Kampfeinsitzer und -Zweisitzer, mit Denen die deutsche Luftüberlegenheit an der flandrischen Küste gesichert wurde, er baute

damals schon Die ersten Großbomber, und er baute auch drei Viertel aller von Der österreichisch-unga­rischen Armee im Weltkrieg verwendeten Flugzeuge. Anschaulich erzählt Heinkel, wie damals neue Typen entstanden.Im Weltkriege wurde ich ins Reichs­marineamt berufen, wo man mir sagte, was man braucht und haben wollte. Noch während der Be­sprechung machte ich schnell ein paar Skizzen, sagte den Herren: Das denke ich mir so und so, und wenn sie einverstanden wären, ging ich weg und begann mit Konstruktion und Bau, und in acht Wochen war der neue Typ fertig. Heute ist dies natürlich ganz anders als damals. Heute haben die Maschinen schon durch die vielen Apparaturen eine viel kompliziertere Ausrüstung. Die Maschinen sind viel anspruchsvoller geworden, weil sie viel gewaltigere Leistungen vollbringen sollen. So ist auch nicht verwunderlich, wenn heute der Bau eines Flugzeuges bedeutend mehr Arbeits- ftungen als im Weltkriege verlangt. Aehnlich ist heute auch die Entwicklung neuer Typen viel kom- plizierter, umfangreicher und langwieriger gewor­den.

Selbstverständlich", so sagt Ernst Heinkel,wer­den bei uns alle Erfahrungen an der Front sofort verwertet, so daß die Weiterentwick­lung unserer Kampfflugzeuge gerade während des Krieges ununterbrochen fortschreitet. Im übrigen wird die deutsche Luftfahrttechnik durch den jetzigen Krieg eine ebenso gewaltige sprunghafte Entwick­lung nehknen wie durch Den Weltkrieg, als Die Da­malige Entwicklung zu Den großen Erfolgen des Verkehrsflugwesens in der Nachkriegszeit führte. Im Kampfe gegen die Sowjets sieht der alte Flugzeugpraktiker die Grundlage Der Erfolge unserer Luftwaffe vor allem in Drei Punkten: Erstens in Der Ueberraschung, mit Der Das plötzliche Deutsche Zuschlägen für Den FeinD erfolgte, zweitens in Der planmäßigen unD sorgfältigen Be­schränkung unD Auswahl Der deut­schen Flugzeugtypen unD Drittens in Der hervorragendenQualität unserer Deutschen Flieger. Von Der hervorragenden Qualität un- erer Flugzeuge aber spricht Heinkel nicht, aber um ere Flieger wissen es, was Die Konstrukteure un­srer Kriegsflugzeuge und ihre Mitarbeiter in Den Büros unD Werkhallen Gewaltiges geleistet haben.

ihren Gebietsführer. Der Gau Hessen-Nassau ver­liert in ihm einen treuen Gefolgsmann unD her­vorragenDen Führer.

NSKK. im Nachschub-Einsatz.

Berlin, 15.Juli. (DNB.) Die zum Heer ge- hörigen DerbänDe Des NSKK. haben in Den ersten Wochen Des Kampfes gegen Die Sowjetunion beDeutenDe Leistungen im Nachschub für Die kämp- fenDe Truppe vollbracht. In Tag- unD Nachtfahrten haben sie Munition unD Betriebsstoff nach vorn ge­bracht. Im PenDelverkehr zwischen alten unD neuen Dersorgungsbasen murDen gewaltige Mengen Ma­terial für Das vormarschierenDe Deutsche Heer be- förDert. Die NSKK.-Formationen haben sich Damit mürDig in Die Reihen Der Versorgungstruppen Des Heeres eingereiht.

Eowjetregiernng kündigt Angriffe auf Lazarettschiffe an.

Berlin, 15. Juli. lDNB.) Die deutsche Regie- rung hat ihre Absicht bekanntgegeben, Lazarettschiffe in Der Oft fee unD im Eismeer einzusetzen. Ihre Aufgabe ist es, Schiffbrüchige, verwundete und kranke Wehrmachtangehörige zu retten, ohne daß dabei ein Unterschied zwischen Freund und Feind gemacht wird. Das Wahrzeichen Des Roten Kreu­zes gibt ihnen einen Anspruch auf Achtung ihrer menschenfreundlichen Tättgkeit Durch den Gegner, sobald Diesem ihre Namen bekanntgegeben finD. Die Sowjetregierung hat die Benennung Der deut­schen Lazarettschiffe mit Der Ankündigung beant­wortet, daß sie ihnen den Schutz, der chnen nach völkerrechtlichen Grundsätzen gebührt, versagen wird. Die Sowjetunion hat sich Damit auch in die­ser Beziehung außerhalb der Völkerge­meinschaft gestellt.

Weitere Truppen

nach -en Azoren eingeschifft.

Lissabon, 15. Juli. (DNB.) Vor der Einschif­fung weiterer Truppenverbände nach den Azoren fand am Dienstagvormittag auf dem historischen Praca De Commercio Die feierliche Uebergabe einer Standarte an einen Truppenverband durch Mini­sterpräsident und Kriegsminister Salazar in An­wesenheit der Generalität statt. Eine nach Tausen­den zählende Menschenmenge wohnte Der Abschieds- paraDe bei, Die von dem Ministerpräsidenten nach der Fahnenübergabe ab genommen wurde. Die Trup­

pen begaben sich im Anschluß daran sofort an Bord des DampfersNiaffa", um bte Reife nach den Jn- feln anzutreten.

Kleine politische Nachrichten.

Deutsche Infanteristen fanden am Peipus-Ses Luxusomnibusse mit dicken Teppichen, Frisiertischen usw. im Troß bolschewistischer Funktionäre.

Nach Meldungen aus Kairo ist in einem großen Militärlager der Briten in der Nähe Kairos, wo 14 000 Offiziere und Mannschaften untergebracht sind, Typhus ausgebrochen.

WieMeffaagero" aus Ankara meldet, ist das Verwaltungsgebäude der Suezkanal-Gesellschaft beim letzten deutschen Luftangriff auf Port Said beschäm digt worden.

Dor 30 000 Schaffenden sprach Reichsorganisa­tionsleiter Dr. Ley in Linz, der Gauhauptstadt von Oberdonau, in einer Kundgebung, zu der auch drei Musterbetriebe des Gaues mit Der GolDenen Fahne aufmarschiert waren.

Der Führer hat auf Vorschlag von ReickZminister Dr. Goebbels Den Ministerialdirigenten im Reichs- minifterium für Volksaufklärung und Propaganda Hans Hinkel, Generalsekretär der Reicyskuttur- kammer, zum Ministerialdirektor ernannt.

Die neuen Postwertzeichen mit dem Kopfbild des Führers, die vom 1. August ab zur Ausgabe kom­men, werden im gesamten großdeutschen Macht­bereich gültig fein, auch im Elsaß, in Lo- thringen und in Luxemburg. Marken mit UeberDrutf können aufgebraucht werden.

Der Reichspostminister spricht allen Postämtern, Amtsstellen und Gefolgschaftsmitgliedern seinen Dank für Den vorbilDlichen Eifer bei Den Sammlungen für das Winterhilfswerk aüs. Durch die an Den Post- schaltern ausgestellten Sammelbüchsen und durch Spendenscheine an die Fahrgäste in den Kraftposten konnten dem WHDL 592 000 RM. zugeführt werden.

Die in deutscher Sprache in Athen erscheinende ZeitungDeutsche Nachrichten für Griechenland", die bisher dreimal wöchentlich erschienen ist, nürd jetzt m eine Tageszeitung umgewandelt.