lieber Weise wurde die gut verlaufene Musterung
geschlossen.
*
bet würbe,
hierzu
Materialien unb einige Kisten in Drarch geraten. Die sofort herbeigerufene Feuerwache löschte den
S.Upori
Devtschtand-Kroatien 5:1 (1:1)
(Nachdruck verboten.)
5. Fortsetzung.
Satz reizt Brigitte zum er:
nicht fahren.
(Fortsetzung folgt.)
Mutter würbe sich bestimmt freuen.'
den ihm dankbarer Beifall gegeben würbe. In ub- für ine Beseitigung aller Gefahrenquellen.
In diesen Tagen sind es fünfzig Jahre.seit dem Tage, da von einigen Marine-Vereinen tm Reich der Marinebund gegrünbet wurde. Die Marine- Karyeradschaft Gießen, bie im Jahre 1892 gegrun-
>e gehört dem Marinebund seit dem Jahre An ben Bundesführer, Konteradmiral
Schwanenteich. iri _
** § i n kleiner Branb entstand am L>ams- ta4ir°chmitt°4 in einem offenen überdachten Schup- pen im Hofe des Grundstücks Weichftratze 7 Auf bis jetzt noch unbekannte Weise waren dort Pack-
Nachmittag! Draußen! Irgendwo am Meer!
Nissen reitet neben Brigitte Lind über den weißen Sand. ,
Wundervoll ist so ein Ritt zu zweien. Man mutz
Reiter sein, um das nachfühlen zu können. Vielleicht ist es der Blick aus dem Sattel, von oben
her, der den Dingen eine neue Form gibt und sie dem Kerzen in anderer Form nahebringt, vielleicht ist es der Rhythmus des Tierschrittes, der
in den Rhythmus des Menschenblutes hinuber- schwingt und es bewegter pulsen läßt. Wer kann das ergründen? Aber das eine ist sicher, auf dem hohen Pferderücken ist man ein anderer Mensch als auf der Schuhsohle und der Flachheit des Fußgängers.
Wenigstens scheint es Nisten so.
Und als er Brigitte seine Gedanken mitteilt, da zeigt sie ihre Zähne und lacht ihn so recht von innen heraus an.
Sie reiten dicht nebeneinander. Manchmal klirrt Brigittes Steigbügel gegen den Nistens. Manchmal drängen die Pferbeleiber zusammen, daß die Knie der beiden jungen Menschen gegeneinander» streifen. Dann geht ein unbewußtes Lächeln um Nistens Mund und Brigitte starrt geradeaus.
Sie reden über alles und über nichts. Heber Nachbarn. Heber bie Arbeit, lieber Pläne. Unb wieder über bie Menschen. Es ist ja gleich, wovon man spricht. Hauptsache ist, baß man nebenein» anber herreiten kann unb sich nahe sein bars.
„Wenn mein Vater uns hier sähe!" lacht Brigitte plötzlich auf. „Oder bemerk"
„Was mag schon babei sein?" wehrt sich Nissen gegen ben Gedanken. Aber ihm ist nicht ganz wohl babei.
Brigitte sieht die herbe Falke, die sich dabei um seinen Mund legt, aber sie läßt den Gedanken
Alles, was mit uns stimmt ein Greuel."
Aber gerade dieser
übersah.
„Ich verstehe nicht, was der Mann bei euch ZU suchen hat?" sagt Nissen endlich.
Brigitte lacht wieder.
„Zu suchen? Wahrscheinlich gar nichts. DtelleiM eine Laune von Papa, wie so oft, wenn er sein« Geschäftsfreunde befiehlt."
Nissens Stimme wird erregt.
„Der Betriebsleiter der Dominik-Werst hat keine Geschäftsfreundschaft mit unserem Konkurrenten
ausreiten?" - A
Einen Augenblick stutzt Nisten. Dann kommt auj? in seinen Blick wieder ein bißchen Glanz zuriv urch er sagt: .
„Das ist doch etwas ganz anderes. Wir veu.« — du und ich."
„Was hast du?" fragt sie arrlo?.
Nissen antwortet nicht gleich. Er braucht^ em
Monatsmusterung der Marine-Kameradschast.
Im Marineheim an der Lahn hielt die Marine- Kameradschaft am Samstag ihre Iuni-Monats- mufterung ab. Der Kameradschaftsführer wies zu Beginn der Musterung auf den siegreichen Kampf des Schlachtschiffes „Bismarck" mit dem größten Schlachtkreuzer der englischen Flotte ,,$oob' hm, der für immer ein Ruhmesblatt in der Geschichte der deutschen Kriegsmarine bleiben wird. Er sprack) weiter vom Heldenhasten Untergang der „Bismarck nach tapferem Kampf gegen feindliche Hebermacht. Den für das Vaterland hierbei gefallenen Käme- roden galt der ehrende Gruß der Versammlung.
Sportlehrer Melcher in Gießen.
Wie auf ollen Sportgebieten, so geht auch im Fußball die Schulung weiter. In der kommenden Woche leitet Melcher Trainingsstunden in Gießen, Watzenborn-Steinberg und in Wetzlar. Hierzu sind alle Aktiven und Jugendlichen zusammengefaßt. Der Ruf Melchers als Sporttehrer ist die beste Gewahr dafür, daß diese Hebungsstunden eine weitere Forderung unserer Spieler bedeuten. Am Dienstag und Mittwoch finden die Trainingsstunden auf dem Waldsportplatz statt.
Oie Fußball-Gebietsmeisterschost Heffen-Tlaffau.
Bann 81 — Bann 116: 3:2 (0:2).
Der Bann 81 Frankfurt a. M. gewann gestern in Bad Hornburg durch einen 3:2- (0:2) Sieg über den Bann 116 (Gießen) die Fußballmeisterschaft des Gebiets Hessen-Nassau.
4.r-Sieg der Gießener Stadt- mannschast in Marburg.
Die Dominiks.
Roman von Hellmuth Nl. Böttcher.
*♦ Freiwillige S p o r td i e n st g r u p p e Rollschuhlaufen. Ab sofort beginnen die Hebungsstunden für Rollschuh laufen jeden Dienstag von 18 bis 20 Uhr auf der Rollschichbahn am
neuten Widerspruch.
„Wie sehr du dich da irrst, kann ich btr sogar beweisen", meint sie.
„So? Wie willst du das tun?"
„Durch Lietzendors/
Nissen glaubte nicht recht zu hören.
„Durch Lietzendors?" fragt er. „Wie kommst du gerade auf unseren Betriebsleiter?"
„Weil er vorige Woche zum Tee bei uns war!"
Sie kitzelt ihrem Pferd mutwillig mit der Gerte das Ohr und amüsiert sich» wie das Tier ärgerlich zuckt.
„Vater sagt, er sei ein bißchen Streber. Ich kann Streber nicht besonders gut leiden."
Dabei dreht sie sich lächelnd im Sattel zu ihrem Begleiter um, der um eine halbe Pferdelänge zu- rückgeblieben ist.
„Nanu, du redest ja kein Wort?" fragt sie bann.
„Wie kommt gerade Lietzendors zu euch?" meint
zukommen."
Nissen brummte etwas vor sich hin. Brigitte kann es als eine Frage verstehen und plaudert weiter.
„Toll, was die Leute jetzt auf der Technischen Hochschule machen. Es hat mich kolossal interessiert. Vor allem das Steckenpferd von Professor Erik. Er ist Spezialist für Brennstofffragen. Weißt du, woran er mit Lietzendors gearbeitet hat? Du weißt es natürlich nicht. Sie wollten versuchen, die bei der Verbrennung entstehende Kohlensäure wieder zum Zerfall zu bringen. Das würde nämlich bedeuten, daß man die Kohle noch ein zweites Mal ober, wenn du fo willst, noch unendlich viele Male verbrennen könnte. Papa sagt, das wäre die wunderbarste Erfindung, die sich denken läßt."
Ihr Begleiter antwortet noch immer nicht. Er hält weiter seinen Braunen so, daß seine Steigbügel gerade unterhalb des Schimmelmaules hän- gen. w . .
„Du bist heute so langweilig", schilt Brigitte schließlich und gibt ihrem Pferd die Sporen, daß es mit einem Satz wieder mit Nissen die gleiche Höhe erreicht und sie fein Gesicht von der Seite her sehen kann. Er ist blaß und zeigt eine seltsam verhaltene Spannung.
Die Frage seines Vaters von neulich fällt ihm ein. „Traust du Lietzendors?" Unb die eigene Antwort. „Ich möchte mich für ihn verbürgen."
Sollte sein Vater doch richtiger gesehen habens Was hatte der Betriebsleiter der Dominik-Werit in der Familie Lind zu suchen? Die geschäftliche Gegnerschaft der beiden Wersten war ebenso stadt- befannt wie die persönliche Feindschaft ihrer Leiter Es gehörte schon eine ganze Portion Taktlosigkeit — wenn nicht Schlimmeres — dazu, daß Lietzen- dorf die durch seine Stellung gezogenen Grenzen
Minifter > Der Natts ?
1805 i S Echlai «ft bec y« täi hbe "-jenen Wen ni Lworbi ’Nen C eil m $uf°i •Soweit
Hausfrauen, seid sparsam im Verbrauch von Papier! Sammelt Altpapier! Schulkinder, holt die Altstoffe aus allen Haushaltungen ab!
gezeichnet zu Gehör gebracht. Der starke Beifall machte einige Zugaben der Sänger notwendig. Bei dem Konzert wirkte auch der älteste Sanger, Herr Arnold mit. Den verwundeten Soldaten wurde mit dieser Darbietung eine besondere Freude bereitet. In einem anderen Lazarett gab der Musikzug der SA.-Standarte 116 unter Leitung des Musikzug- sührers, Obersturmführer ermann, em Konzert, bei dem der Musikzug, wie immer, mit ausgezeichneten musikalischen Darbietungen aufwartete. Starker Beifall der Hörer bekundete den SA.-Kameraden den herzlichen Dank' der Soldaten für die schone unb frohe Stunde der Musik.
©er Tag der Städtewappen.
Untere Jugend hat am Samstag und Sonntag wieder eine große Sammelschlacht geschlagen. Diesmal galt es, die zwanzig schönen Städtewappen aus den wieder zum Reich gekommenen Gebieten zugunsten des Vereins für das Deutschtum im Auslande (VDA.) zu verkaufen, und man muh sagen, daß die Jungen und Madel keinen- des Weges ziehen ließen, der nicht am Knopfloch ein oder mehrere Wappen hatte. „Krakau hawwe Se schon, Straßburg misse Se noch mitnemme ...! Was wollte man da schon machen? Man nahm Straßburg, Graz, St. Vith, Metz, Luxemburg und viele andere, so daß ein schöner Ertrag für die Ausländsdeutschen zu erwarten sein durfte. Viele Jungen und Mädel gingen auch in die Hauser, und mancher Groschen rollte dabei in die klappernden Büchsen.
unterhalten." . _ .
Brigitte hängt sich die Zügel über ben Arm uiu> hält sich lachend beide Ohren zu. .
„Huh!" macht sie. „Wie bas klingt! Schließt ist Papa doch in eurem Aufsichtsrat."
Aber Nissens Gesicht wird noch finsterer. erinnerst da an eine Tatsache, bie- mir 2)ominif’ nicht als angenehm empfinden, Brigitte. Aber selbst, wenn dein Vater unseren Betriebsleiter mir als Aufsichtsrat eingelaben hätte, bann wäre o®* genau so wenig taktvoll wie fein Verhalten, dem er uns überhaupt zu dieser meinem 33ater leöj . unerwünschten Zusammenarbeit gezwungen hm- , Brigitte schürzt die Lippe —.
„Wenn du die Dinge so ansiehft, bann ist & wohl auch eine Sünde, wenn wir beide zusammen
Dubac vermochte nur durch ein Vergehen den sicher cheinenden Treffer abzuwehren. Den Freistoß von der Strafraumgrenze hob jedoch Lehner geschickt über die „Mauer" in das linke Toreck, wodurch der verdiente Ausgleich erzielt war. Gleich darauf bekam der gewandte kroatische Schlußmann Glaser eine neue Gelegenheit, sich auszuzeichnen, als er bei einem Schuß von Lehner ben Ball noch ab« schlagen unb im gleichen Augenblick eine Bombe von Mock unschädlich machen konnte. Knapp vor dem Pausenpftsf war Willimowski dicht vor dem ersehnten Ziel, aber erneut paradierte Glaser in meisterlicher Art.
Sofort mit dem Wiederonstoß befand sich der deutsche Angriff in der Hälfte der Kroaten, und schon in der fünften Minute muhte Dubac ben vorstürmenden Walter glatt umlegen, um ein sonst kaum vermeidbares Tor zu verhindern. Wieder war es Lehner, der den Strafstoß zum 2:1 verwandelte. Gutgemeinte Gegenstöße der Gäste fanden unsere Abwehr auf dem Posten. Allmählich entwickelte sich eine klare deutsche Heberlegenheit, die in der 19. Minute zum dritten und schönsten Tor des Tages führte. Fiederer war nach gutem Zuspiel mit dem Leder davongezogen, und feinen Flankenball beförderte Walter mit Kopfstoß unter die Latte des kroatischen Tores. Nur sechs Minuten später war der vierte Treffer fällig. Diesmal brannte Hanr eiter durch und kämpfte sich bis in die erste Linie vor. Den rechtzeitig und geschickt abgegebenen Ball erwischte Willi- mowfki, der unhaltbar einschoß. Nur riesiges Schußpech Hahnemanns, der Glaser einfach nicht überwinden konnte und einmal hart neben dem Pfosten das Seitennetz traf, verhinderte neue Derlusttreffer der Gäste. Auf der anderen Seite war Wölfl nicht glücklicher, als nach seinem Schuß aus günstiger Stellung der Ball hart am Pfosten vorbeistrich. In der 34. Minute gab Schmaus einen Freistoß mit weitem Abschlag vor das Tor des Gegners. Willi-
Besuch einfällt. Dann kommt er herübergestürzt, trinkt stehend eine Tasse Tee, spricht ein paar Worte, die meistens nicht zur allgemeinen Unter« Haltung passen unb höchstens Verwirrung anrichten — unb schon ist er wieder weg."
Wieder lacht sie ihr Glockenspiel. Nissen ist um ein paar Schritte vorausgeritten, so daß sie sein Gesicht nicht sehen kann. Darum plaudert sie lustig weiter drauflos.
„Hebrigens ist es neulich noch sehr nett gewesen. Professor Erik war da, du weißt, der berühmie Chemiker. Er kannte Lietzendors von früher her. Sie haben jahrelang zusammen gearbeitet. Uebri«
gens behauptet Professor Erik steif unb fest, Liet- zendorfs Hauptbefähigung liege weniger im Maschinenbau als auf dem Gebiet der technischen Chemie. Er machte ihm in aller Form das Angebot, doch zu ihm -auf die Technische Hochschule zurück-
Wieder bot das inmitten des Pratergrüns der Stadt Wien gelegene Stadion den gewohnten Anblick eines großen sportlichen Ereignisses. Von den Rängen grüßten unter den zahlreichen mächtigen Hakenkreuzbannern erstmals die rotweißblauen Fahnen des jungen Königreichs Kroatien. Schon während des Vorspiels, das eine Wiener Soldatenelf nach anregendem Verlauf mit 7:3 (3:0) gegen eine slowakische Heeresauswahlmannschaft gewann, hatte sich die Kampfbahn mit etwa 40 000 Zuschauern gefüllt. Da der Schweizer Schiedsrichter Wüthrich nicht rechtzeittg erschienen war, betrat der Wiener Wettspielleiter Adolf Mieß zusammen mit den Mannschaften das Spielfeld. Mit dem kroatischen Anstoß nahmen folgende Mannschaften den Kamps ^Deutschland: Jahn; Sesta, Schmaus; Hr° bauet, Mock, Hanreiter; Lehner, Hahnemann, Walter, Willimowski, Fiederer.
Kroatien: Glaser; Brozovic, Dubac; Koko- tovic, Iazbinsek, Ljanic; Cimemumcik, Wölfl, Ka- cijan, Pogacnik, Plese.
Rasch hatte die deutsche Mannschaft sich im Angriff gefunden, aber auch die Abwehr tarn bald ins Gefecht. Schon in der fünften Minute ergab sich eine Gelegenheit für uns,«als Hahnemann nach einem Paß von Walter mit dem Ball davonpreschte, den Schuß von Willimowski wehrte jedoch Glaser ab, und den zurückkommenden Ball köpfte Hahnemann über die Latte. Der deutsche Sturm entwickelte nacheinander glänzende Aktionen. Ein prächtiges Zusammenspiel zwischen Fiederer und Willimowski endete mit einem Ausschuß, und auch Hahnemann konnte nach trickreichem Hackenspiel von Walter Glaser nicht überwinden. Aus der ersten Ecke gegen Deutschland fiel in der 16. Minute das kroatische Führungstor. Walter leitete m der 30. Minute wieder mit herrlichem Hackentrick eine Aktion ein. Willimowski erhielt freie Bahn und
ist In der ersten Halbzett hatten die Marburger Feldvorteile, da sie besser zusammenspielten. In der zweitdn Hälfte änderte sich das Bild immer mehr zugunsten der Gäste, und so gelang es diesen, nicht nur die 2:1-Halbzeitführung der Marburger aufzuholen, sondern sogar durch zwei weitere Tore den Sieg sicherzustellen. Die Gießener waren m der zweiten Hälfte eine geschlossene Einheit, an ber Die Marburger scheitern mußten. Hervorragend schlug sich die Verteidigung, in der Fett eine eindrucksvolle Leistung zeigte. Marg spielte Mtttelläufer, und seine weiten Vorlagen gaben dem Sturm Gelegenheit, mit steilem Spiel immer wieder gefährlich zu werden. Die übrigen Spieler standen in der Leistung ihren Kameraden kaum nach. Die Schiedsrichter- (eiftung war auffallend schwach.
Spielverlauf: Die Marburger find sofort im Bilde unb drängen leicht. Trotzdem gehen die Gießener durch einen von Ehmann verwandelten Elfmeter in Führung. Schon kurze Zeit später gleicht Marburg aus und kann bis zur Halbzeit ein weiteres Tor erzielen. Auf eine Flanke von links gleicht Ehmann aus. Als wegen unsauberen Spiels für Gießen ein Strafstoß gegeben wird, jagt Fett den Ball in die Maschen. Kurz vor Schluß ist es wieder Ehmann, der durch ein weiteres Tor den Sieg sicherstellt. Alle Versuche der Marburger, daran eine
Er lächelt gegen seinen Willen.
„Deine Mutter vielleicht. Aber dein Vater wurde mich wahrscheinlich rausschmeißen."
„Rausschmeißen?" Brigitte ist ehrlich verwundert. „Da schätzt du Papa ganz falsch em. Papa ist der bestrickendste Gesellschafter, den es gibt. Alle Menschen sind von ihm entzückt."
„Alle Menschen?" Nissen würde lieber von anderen Dingen sprechen. Was geht ihn schließlich der Vater an, wenn er mit der Tochter ausreitet? Er versucht das Thema abzuschließen. „Mit uns Do- minits macht dein Vater jedenfalls eine Ausnahme, zusammenhängt, ist ihm be-
mowski täuschte einen Verteidiger, und fo konnte Walter in idealer Weife zum Schuß kommen» gegen den selbst ein Tormann wie Glaser machtlos war. Zum Schluß setzten die Kroaten noch ’i heftigen Vorstößen an, aber sie trafen auf ben c wappneten Zahn, unb nach einem pfunbigen .Lattenschuß von Kacijan endete ber große Kampf mit 5:1 für unsere Elf. __________
Aus der engeren Heimat.
125 Jahre Kreis Wetzlar.
(D Der Kreis Wetzlar besteht nunmehr 125 Jahre Er würbe tm Jahre 1816 aus foLgenben Landesteilen gebilbet: 1. bem vormaligen nassau- weilburgischen Justizamt Atzbach, das zuvor ben Namen „Amt Gleiberg" führte und besten Amtssitz 1732 von Gleiberg nach Atzbach verlegt würbe. Durch Vertrag vom 31. Mai 1815 war es an Preußen gefallen; 2. ber ehemaligen Freien Reichsstabt Wetzlar, die 1815 burch bie Wiener Schlußakten ber Krone Preußen zukam; 3. aus ben Fürstlichen Gebieten Solms-Braunsfels und 4. ber Grafschaft Solms-Hohensolms. Der Kreis fieberte sich nach ber Derwaltungsform ber rheinischen ßanbgerneinben in bie beiden Stadt- bügermeistereien Wetzlar und Braunfels unb- m acht Landbürgermeistereien. Bis zum Jahre 1932 gehörte er zum Regierungsbezirk Koblenz m ber Rheinprovinz. Dann würbe er, seiner geographischen Lage entsprechend, dem Regierungsbezirk Wiesbaden in der Provinz Hessen-Nassau zugeteitt.
Landkreis Gießen.
Trocknung (in ganz dünner Schicht) sieht die Droge lilarot aus.
Die genannten Pflanzen sind zur Zett für bie Schulen am sammelwichtigsten im Kreise Gießen Alles anbere, was nach bem Kreiskonttngent noch zu sammeln ist, kann zunächst zurückgestellt werben. Das Einbringen von Taubnesselblüten muß eingestellt werben, da der Bedarf an dieser Droge für dieses Jahr in unserem Kreise bereits gedeckt ist. Dagegen kann Taub nesis elkrau t (Kraut mit Blüten) noch gesammelt unb getrocknet werben.
Auch für HI. unb BDM. ist setzt die Zett des vollen Einsatzes gekommen. Der W e i fe 11 e e (1 n- folium repens) blüht; für Spitzwegerich ist jetzt eine günstige Sammelzeit, unb auch nut bem Einbringen des Zinnkrautes (Ackerschachtelhalm) kann begonnen werden. Dazu kommen bald die Lindenblüten, die wie die drei vorgenannten Drogen ausschließlich von den Einheiten der HI. zu ernten sind, die für ihren Einsatz besonders geschult worden sind.
Jetzt darf kein Tag mehr für die Sammelarbeit verloren gehen, denn viele der sammelwichtigsten Blütendrogen haben im heurigen Frühling nur eine kurze Blütezeit, die in verdoppeltem Einsatz ausgenutzt werden muß.
Für unsere Verwundeten.
Im Auftrage des Oberkommandos ber Wehrmacht vermittelte bie NSG. „Kraft burch Freude ben Verwunbeten in unseren Gießener Lazaretten mieberum einige unterhaltsame Veranstaltungen. In einem Lazarett fanb ein Gesangskonzert bes Gesangvereins „Heiterkeit" Gießen unter Leitung seines Chormeisters Schüttler statt. Eine Reihe prächtiger Volkslieber würbe von ben Sängern aus-
1898 an. An ben Bunbesführer, Konteradmiral Hintz mann, wurde zum Jubiläum eine Gluck- wunschadreste geschickt. Im weiteren Verlaufe ber Musterung wurden Fragen ber Zusammenarbeit mit der Marine-HI. besprochen. Eine Neugestaltung des Bootsbauplatzes unb Anregungen hi' " ' behandelte ber Platzwart Kamerab Bi er au. Mit internen Angelegenheiten war ber letzte Teil ber
er nach einer Weile.
Brigitte scheint aber noch immer nichts Beson- beres bei ber Angelegenheit zu finben.
„Er hat eben Besuch gemacht, was bu leib er bisher verschmäht hast. Unb bann hat Papa ihn zum Tee befohlen. Oder uns. Was auf das gleiche herauskommt. Papa behauptet, zu irgend etwas seien wir Frauen auch da!" Sie lacht plötzlich. Eine ganze Tonleiter von Silberglocken ist das.
„Zu komisch ist bas, wenn Papa seine Geschäftsfreunde zum Tee befiehlt. Er hält bas für persönliche Annäherung. Dabei sitzt er selber während
Eum machst du nicht mal Besuch bei uns? der ganzen Z-it in I-inem Arb-.t-zimm-r ad« er ist paar Sekunden, um besten, was ihn bedrängt, ......gar brühen auf der Werft, bis ihm plötzlich sein Herr zu werden.
Lich, 15. Juni. Am heutigen Sonntaavormtttag and die Einweihung des neuen Lufts chutz- Hebungshauses statt. Nachdem bie Block- unb Luftschutzwarte, bie Blockhelferinnen sowie bie auswärtigen Untergruppenführer ber Oemetnbegruppe Lich im Hofe bes Luftschutz-Hebungshauses angetre- ten waren, erfolgte bie Flaggenhistung. Sobann be- tonte Kreisgruppenführer Klotzin einer Ansprache, daß die gewaltige Organisation des Reichslustschutzes innerhalb weniger Jahre sozusagen aus dem Nichts heraus geschaffen worden fei. Der Luftfchutzgedanke habe sich im ganzen deutschen Volke burchgesetzt, und die Arbeit fei reich belohnt worden. Erne Krönung dieser Arbeit sei die Erstellung eigener Lust- chutz-Hebungshäuser, von denen das mit Hufe der Landesgruppe Hesten-Rheinland-Süd des RLB. in Lich erbaute das erste dieser Art im Bezirk sei. Mit dem Dank an die Stadtverwaltung, die den Platz entgegenkommenderweise zur Verfügung ge> stellt habe, übergab er das Luftschutz-Hebungshaus einer Bestimmung. Nachdem Beigeordneter D. Wahl, der für den zur Zeit in Urlaub weilenden Bürgermeister unb für ben verhinberten Ortsgrup* penleiter sprach, bas Luftschutz-Uedungshaus m bie Obhut ber Stadt Lich genommen hatte, wies Gemeindegruppenführer H i l d kurz noch einmal auf die Bedeutung des Luftschutz-Hebungshauses für bie Ausbildung ber Selbstschutzkräfte hin. Nach einer praktischen Vorführung burch zwei Uebungstrupps fanb die Feier mit einer kurzen Ansprache des Ortsgruppenausbildungsleiters Schmalz, der an Stelle des verhinderten Bezirksgruppenführers erschienen war, ihren Abschluß.
* Sau bad), 15. Juni. Bei ber Fahrt zum Holz- holen im Walde brach der 73 Jahre alte Landwitt Hermann Kreuder aus Grünberg Plotzuch auf bem Holz fuhrwerk zusammen. Im nahagÄege- nen Krankenhaus konnte man nur noch ben Tod des Mannes feftfteilen, ber von einem Herzschlag betroffen worben war.
Zchweinemarkk in Alsfeld.
* Alsfelb, 16. Juni. Der heutige Schweine» markt war mit 128 Ferkeln beschickt. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 20 bis 30 RM., 8 bis 10 Wochen alte 30 bis 40 RM. das Stück. Der Handel verlief flott; der Markt wurde geräumt
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
Frankfurt a. M., 14. Juni. Es notierten je 50 kg Lebendgewicht in RM.: Ochsen a) 48,5 bis 50,5, b) 44 bis 46,5; Bullen a) 47 bis 48,5, b) 42,5- bis 44,5 c) 38 bis 39,5; Kühe a) 47,5 bis 48,5, b) 42,5 bis 44,5, c) 34,5 bis 38,5, d) 22 bis 29; Färsen a) 48 bis 49,5, b) 44 bis 45,5; Kälber (Son- . dcrklasse) 65 bis 74; andere Kälber a) 59, b) 55- bis 59, c) 45 bis 50, d) 30 bis 40; Hammel blb Stallmafthämmcl 48 bis 50; Schafe a) 44, b) .3fr bis 40, c) 15 bis 32; Schweine a) 61, bl) 61- : b2) 60, c) 58, d) 55, e) 53, gl) Sauen 61. Marktverlauf: alles zugeteilt. ■
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„Findest du? Vielleicht denkt Herr LietzendoN I, - genau fo — bloß von seinem Standpunkt au- I, f
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W. aus bem fi Wendel zi -hen wollte t'N Erwaä Diens, bie aus be: Bnbern r .das Gespr k das t I'? ließ u Kammer Gespräch immer feii Admir ’JH Di mten, eh etenber J «taatsche ^fterium t Mion tu ? lein Dl
Obwohl die Gießener Stadtmannschaft mit Ersatz
das^Spiel^'mtt^' einer^ Härte ^ausgetragem die bei! Aenderung herbeizuführen, scheitern meist schon an einem Freundschaftsspiel vollkommen fehl am Platze | der Gießener Läuferreihe.


