Tanz-Abend im Gtadttheater
Oer Dreispitz.
Der Gchwanensee.
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Bereichs Hessen in Kassel, in der die Arbeit des Bezirks 8 Gießen im vergangenen Jahre als jn vieler Beziehung vorbildlich von der Bereichsfüh»
Anschluß an diese Feiern findet ein Aufmarsch der Formationen der Partei und der angeschlossenen Organisationen in der Curtmannstraße statt, wo Kreisleiter Backhaus und Brigadeführer Schwarz Ansprachen halten werden. Gin Vorbeimarsch in der unteren Kaiserallee wird diese Feier abschließen. Voraussichtlich am Samstag, 19. April, dem Vorabend von Führers Geburtstag, wird die feierliche Uebernahme der Zehnjährigen in die HI. und den BDM. erfolgen.
Werbewoche für die deutsche Luftwaffe.
NSG. Im Rahmen der Werbewoche für die deutsche Luftwaffe führt die Gruppe 11 jHesfen-West- mark) des nationalsozialistischen Fliegerkorps im Gau Hessen-Nassau verschiedene Veranstaltungen durch, zu deren Teilnahme die Bevölkerung aufgerufen wird. Jn allen größeren Städten werden zur Schuljugend, zur werktätigen Jugend und zur Bevölkerung Offiziere der Luftwaffe über ihren Em. saß berichten und auf die besondere Bedeutung des Nachwuchses für die Luftwaffe Hinweisen.
Jn Gießen wird am 18. April, 20 Uhr beginnend, Oberleutnant Speck in der Aula der Ludwigs-Universität zur Jugend und zu den erwachsenen Besuchern aus der Gießener Bevölkerung sprechen.
116er vor fast ^Jahrhundert auf den heutigen Schlachtfeldern in Kroatien.
Im OKW.-Bericht wurde bekanntgegeben, daß deutsche Panzertruppen unter dem Jubel der Bevölkerung in Agram, der Hauptstadt Kroatiens, eingerückt seien. Bei manchem alten 116er, d^er diese Namen hört, wird di« Erinnerung an seine Regimentsgeschichte wach werden. Bereits vor fast IVe Jahrhunderten befanden sich hessische Truppen — in Englands Solde — in diesen Gebieten. Die Regimentsgeschichte des Infanterie- Regiments 116 berichtet darüber folgendes:
Ausmarsch nach Triest. 1796 bis 1798.
Nymphe des Brunnens, die Du hier im 1797ten Jahre die blvndlockigten Krteger aus Darmstadt-Hessen in Englands Solde liebreich umschlangst und erquicktest, labe am Krystall Deiner Quelle den nach Ruh und Erquickung lechzenden Landmann und Städter.
verdunkelungszeil
16. April von 20.21 bis 6.23 Uhr.
frn nächsten Sonntag, M. April, werden di« Ber- iflrihingen IN Gießen anläßlich des Geburtstages
Niere und Blase
Schriften durch die Kurverwaltung Bad Wildungen
Unter der Sammelüberschrift „Tanz der Völ» k e r" sah man nach einem Vorspiel aus „L’Arlä- sienne" von Bizet eine Folge von Gruppentänzen, unter denen der von Irmgard T r ö m e l und Andreas V o l p e r t temperamentvoll vorgeführt« Flämische Tanz von Seip mit seiner altertümlichkonventionsfernen Gebärdensprache den stärksten Eindruck machte. Hübsch auch der beliebte holländische Holzschuhtanz von Lortzing (Tanzgruppe), eine schwingende Tarantella (Trömel, Dolpert) und
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„Tanz der Bölter.
rück.
Erinnerungen an di« hessischen Truppen haben sich, in jenen Gegenden erhalten. So heißt ein Brunnen in der Gegend von Neustadt, an dem sich die Soldaten besonders gern versammelten,, noch jetzt der H e s s e n b r u n n « n. Ein« Inschrift, rn der Form der Gedichte jener Zeit verfaßt, überliefert
Erinnerung an jene Tage:
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Aus der Giadi Gießen.
Bienen am Bach.
s ist eigentlich nur ein wenig tiefer Graben nr| einer kleinen Wasserrinne aber er bietet den az denbüschen an seinem Rande Feuchtigkeit genug, nij, die prächtigen Blütenkätzchen an allen Ruten h-i ugen. Es ist ein überschwengliches Prangen J noch immer sind Knospen da, die ihre braunem Kapuzen noch nicht abgeworfen haben. Viele । kleinen eiförmigen Kätzchen haben über ihrem
^weißen Seidenhaar bereits einen goldgelben mmer, der von den Staubblättern herrührt, gli männliche Blüten verrät. Die grünlichen, ein Wkiig längeren Kätzchen an anderen Hecken sind g.yiiid). Jedes Geschlecht hat demnach, im Gegensatz HA einhäusigen Hasel, einen Strauch für sich. Da der Wind, der die lockeren und leicht pendeln- dsi Haselkätzchen schüttelt, bis sie ihren Goldstaub drehen, ein schlechter Helfer. Es ginge den Wei- b Züschen wie den beiden verliebten Königskindern, g licht zueinanderkommen konnten, weil das Waf-
Gelöst von ihrer ursprünglichen Funktion — Trägerin eines ornamentalen Ausdruckselementes im theatralischen Gesamtbilde zu sein —, zeigte die Tanzgruppe unter Führung von Irmgard Trö- m e l ihre Gestaltungsgaben selbständig in zwei geschlossenen Tanzwerken und einer Reihe von Gruppentänzen. ♦
Den Anfang machte das Ballett -„Der Schwa- n e n s e e" von Tschaikowsky. Ein Märchen- stosf als Tanz-Suite in zwei Bildern, formal aufgebaut auf der traditionell festgelegten Formensprache des klassischen Spitzentanzes: die in einen Schwan verzauberte Prinzessin, gewinnt die Liebe eines Prinzen beim Hoffest und entführt ihn ins Schwanenreich. Neben den repräsentativ gehaltenen Szenen (Polonaise, Harlekinade, Tanz der Schwäne) ergeben sich die tänzerisch individuellsten Möglichkeiten im pas de deux (2. Bild). Irmgard Trömel, für Choreographie und Einstudierung des Abends verantwortlich, fand hier als Schwanenprinzessin mit ihrem geschmeidig mitgehenden Partner Andreas V o l p e r t (Prinz) für die doppelte Funktion als Solistin und als Gruppenführerin dankbare Aufgaben.
Bewegungschor und Kindertanzgruppe verstärkten das Tanz-Ensemble. Kapellmeister S ö l l n e r leitete zuverlässig das Orchester, während die Herren A p e l t und Dietzmann am Flügel wirkten. Die Bühnenbilder hatte Herr Löffler entworfen: für Tschaikowsky einen tiefgehenden Prospekt und Projektionen: für de Falla, zuletzt, eine reich gegliederte, farbige, andalusische Szeneri«.
Ereignisse die Transportschiffe ausblieben, fand das leichte Infanterie-Bataillon in Fiume zum Küstenschutz gegen di« Franzosen Verwendung, während die zwei übrigen Baillone der Brigade in Triest standen.
Als di« Franzosen unter General Bonaparte, dem späteren Kaiser Napoleon, die Oesterreicher unter Erzherzog Karl über den Jsonzo zurückgedrängt hatten, sammelte sich die Brigade in Fiume und marschierte dann nach Kroatien und Krain, wo das leichte Bataillon in N e u st a d t Quartier bezog.
Don dort kehrte die Brigade in siebenwöchigem Marsch am 15. Dezember 1798 nach Darmstadt zu-
kann nicht nur bei großen, sondern schon bei ganz gering» fügig erscheinenden Wunden durch Infektion entstehen und die bekannten schwerwiegenden Folgen nach sich ziehen. Deshalb soll man auch kleine Verletzungen wie sie so häufig im Haushalt, im Beruf oder beim Sport durch Schnitte, Stiche, Riffe, Bisse und dergleichen verursacht werden, nicht unbeachtet lassen, sondern sie sofort mit der bewährten Sepso-Tinktnr desinfizieren« Sepso- Tinktur, die wie Jod-Tinktur desinfiziert und genau so angewandt wird, tötet die in die Wunde eindringenden Bakterien und verhindert Entzündungen. Sie erhalten das Präparat in allen Apotheken und Drogerien zu x\ub» rigen Preisen in Flaschen verschiedener Größe sowie in Tupfröhrchen zu RM. —.49, die bequem mitzuführem und besonders auch für die Hausapotheke zu empfehlen.
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der bunte ungarische Csardas (Kätel K r ö ck, Andreas V o l p e r t und die Gruppe). Die Kindertanzgruppe stellte sich mit einer sehr frisch und akkurat getanzten Polka von Sttauß vor.
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Den Schluß bildete „Der Dreispitz", spani- sches Ballett'in zwei Bildern von ®. M. Sierra nach dem Roman von P. A. de Alarcon, Musik von Manuel de Falla: unter den Stücken dieses Abends das ergiebigste und interessanteste, well hier di« Verbindung von Bewegung und Pantomime dem sprachlichen Ausdruck des Theaters , am nächsten kommt, und weil die Handlungsvorgänge der Fabel sich fast ohne Rest in tänzerisch-sinnfällige Bewegungsformen umsetzen lassen. Der Träger des Dreispitzes ist der Corregidor (Bürgermeister) eines andalusischen Ortes, welcher vergeblich der schönen Müllerin nachstellt. Die Hauptmotive — Werbung, Abweisung, Eifersucht, Verhaftung, Verkleidung, Serenade, Volksfest — ergeben auch choreographisch brauchbare Anregungen. De Falla, im Gegensatz zu Tschaikowskys Märchenromantik kräfttg realistisch, volkstümlich, deutlich und nicht ohne Komik, beginnt mit Pauken, Trompeten und Gesang hinter der Szene und verbindet in der Folge der stets tänzerisch gelösten, rhythmisch scharf betonten Bilder sehr geschickt nationalspanische Elemente (Kastagnetten, Torero-Mottv) mit der Formensprache der Rokoko-Musik (Serenade), während das bunte Bild andalusischen Äolkslebens durch bewegt« Gruppen und eine Prozession mit Fahnen und Lampions malerisch bereichert wird.
Irmgard T r o m e l und Andreas Dolpert standen als Müllerpaar auch hier wiederum mit rassig geführten, technisch sauberen Figuren im Mittelpunkt nicht nur des dramatischen, sondern auch des tänzerischen Spiels, während Alois Alt- mayer vom Hessischen Landestheater in Darmstadt a. G. die burleske Partie des Corregidors tanzte, der zuletzt mit einem fröhlichen Fuchsprellen unter allgemeiner Volksbelustigung bestraft wird. Nadine Galla sang die Sttmme hinter der Szene.
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Das gut besuchte Haus zeigt« sich sehr beisalls- freudig. Hans Thynot.
finnischen ihnen zu tief war, sie müßten lieblos öeriimmern, hätte die Natur den Kätzchen nicht frer lieblichen Duft und süße Nektarkammern ver- licün. Diese Lockmittel sind stark genug nach allen tzj-melsrichtungen hin sich den überaus feinen Siinenorganen der Insekten mitzuteilen und sie rohen Flugs herbeizugängeln.
(s summt in vielen Tonarten durch die Stille, uif es ist ein Gewimmel von kleinen Fliegern um Gerten. Die goldbrüsttgen Bienen sind in der H^rzahl. Ihr Hunger nach Blütenhonig ist ver- »Dlich. wo es mit Blumen noch schlecht steht. Ilnl ihre Ueberraschung ist groß, da sitz hier nicht sr,- einzelnen kleinen Blüten bewillkommnet werter sondern von vielstöckigen Blütenhäusern, wo irr von einer Nektarschenke zur andern kaum die Klipl zu breiten braucht und man zechen kann Herzenslust. Manche brummen schon satt und drmscht von soviel freigebig gespendeter Süßigkeit lat Hause, und andere schwirren heran. Es geht tri aller Gier der einzelnen sehr friedlich zu.
such ein paar Erd- und Steinhummeln haben sich rirrtunhen. Sie sind noch gutmütiger als di« Bie- je? Ein wenig behäbig wie wohlbeleibt« Herrn be- lrÄen sie die duftenden Gaststätten und laben sich nii Muße. Zwischen ihnen und den Dienen flitzen E-c zierliche Goldwespen wie Rubin- und Srna- «d Splitter funkelnd her und hin. Sie sind phan- toji'ch bunt gefärbt. Der Kopf grün, die Brust rot, Hinterleib golden oder auch umgekehrt. Diese il unkleinen Honigsucher besitzen keinen Wehr- ji^el wie die große Wespe, die die friedliche Ge- jfillliaft bald zerstreut haben würde. Sogar einige üirrointernbe Falter haben sich eingestellt und Len an den süßen Bornen: Zitronenfalter und Me, zuweilen findet vom Waldrand her auch m Trauermantel die gastlichen Sträucher, die mit fi -rschwennderischer Freigebigkeit Hochzeit feiern.
Tageskalender für Mittwoch.
» ttadttheater: 15.15 bis 17.30 Uhr „Der Frosch- kl^ oder Der eiserne Heinrich": 19 bis 21 Uhr Mviqo" — Gloria-Palast, Seltersweg: „Haupt- glücklich". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:
Üi> Sünde der Rogelia Sanchez".
Stodllhealer Gießen.
jhm heutigen Mittwoch wird nachmittags das Wzmde Ostermärchen „Der Froschkönig oder Der ejrne Heinrich" wiederholt. Es ist nach dem be- kmten Grimmschen Märchen von Robert Burkner tatet und von Karl Volck, der auch die Spiel- kl ng hat, mit einem Nachspiel beim Osterhasen D-^en. Musikalische Leitung: Fritz Dietzmann. Wnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Irmgard Ir nel Außer Miete? — Am Abend wird Goethes Tn,erspiel „Clavigo" wiederholt. Spielleitung: UM. Mund a. G. Bühnenbild: Karl Löffler. N. Nittwoch-Miete.
Ortszeit für den 17. April.
I' konnenaufqang 6.25 Uhr, Sonnenuntergang 20.25 Et - Mondaufgang 1.48 Uhr, Monduntergang V[3 Uhr.
Hießen am Geburtstag des Führers
oder 60 Mahlzeiten.
In der Frühe des heutigen Tages ist unsere hebe Mutter, Großmutter und Urgroßmutter
FrauAlwineBuderus,geb.Zeuner
im 87. Lebensjahre sanft entschlafen.
Irmgard Schaefer, geb. Buderus
Carola Buderus
Gertrud Buderus, geb. Heubach 6 Enkel und 4 Urenkel.
Gießen, Frankfurt a. M., den 15. April 1941.
Die Beerdigung findet Donnerstag, den 17. April, um U Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt.
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15. Worein .W( hat, j|| w
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Oer NSRk -Bezirk im Gommer 1941-
In einer Arbtzitstaguyg der Bezirksfachwarte und Mitarbeiter, die in Gießen stattfand, wurden die Veranstaltungen des NS.'Reichsbundes für Leibesübungen, Bezirk 8 Gießen, für den Sommer 1941 zeitlich festaelegt und ihre Durchführung besprochen. Zu Beginn berichtet« Bezirksführ«r Stein über die Arbeitstagung des NSRL.-
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Schon im Juli 1796 marschierte das leicht« Infanterie-Bataillon zusammen mit den beiden in den Niederlanden mitgewesenen Infanterie-Bataillonen vom jetzigen 117. und 118. Regiment wieder von Darmstadt ab, und zwar dieses Mal, in entgegengesetzter Richtung wie 1793, nach dem Adriattschen Meer«. Die Brigade erhielt hierdurch im Munde des Volkes den Namen „Wasser-Brigade". Offiziere und Mannschaften, di« sich nicht fteiwillig anschlie- ßen wollten, hatten zurückbleiben können. Das Bataillon sollte in englischem Sold« zur Besatzung von ------ _ . „ ,
Gibraltar dienen. Da jedoch infolge der kriegerischen । rung anerkannt wurde. Mlt dem Dank an seine
Zu einem Zusammenstoß mit dem Feinde das Bataillon in Italien nicht gekommen. Als be- sorcheres Ereignis kann nur die glückliche Führung eines Seettansportes durch den Lieutenant und späteren General v. Karls« n erwähnt werden. Dieser war früher Seemann, dann Chevaulegersoffizier nun im leichten Infanterie-Bataillon. Seiner Entschlossenheit und Umsicht gelang es, sein Schiff, trotz einer Meuterei der Schiftsmannschäft, Sturm und Verfolgung durch tunesische Seeräuber, glücklich in den Hafen von Zengg in Kroatien zu führen.
Mtarbeiter verband er die Erwartung, datz kn diesem Jahr« trotz erschwerender Verhältnisse die Ergebnisse weiter gesteigert werden.
Der Deranstaltungsplan wurde dann festgelegt. Ein Wandertag an Himmelfahrt (22. Mai) nach dem Finsterloh bei Wetzlar soll hauptsächlich den Vereinen der Kreise Dill, Wetzlar und Gießen Gelegenheit zu einem Treffen geben. Am 25. Mai führen die Radfahrer in Gießen die Dereichs- meisterschaften im Saalfahren durch. Außerdem wird von den Radfahrern noch ein reichsoffenes Straßenrennen „Rund um die Anlagen in Gießen" veranstaltet, für das der Zeitpunkt noch nicht fest» gelegt werden konnte. Auch in diesem Jahr werden bie ' Pfingsttage wieder im Zeichen der Leibesübungen stehen. Allen Vereinen und Gemeinschaften des NSRL. wird die Durchführung von Wettkämpfen zur Pflicht gemacht. Am 15. Juni tragen die Leichtatlethen ihre Bezirksmelsterschaften in Gießen aus, am gleichen Tage veranstalten di« Ruderer eine reichsoffene Regatta. Im Juni werden die Orts-Turn- und Sporttag« den Vereinen weiter« Gelegenheit zu Wettkämpfen für die gesamte Bevölkerung geben. Die Sportkreise folgen mit den Kreisturn- und Sporttagen, und der Bezirk schließt mit einer Massenveranstaltung, dem Bezirksturn- und Sporttag am 3. und 10. August in Gießen diese für alle Fachämter verbindlichen Veranstaltungen. Der scheidende Sommer wird die Sportler noch eimal zu einem friedlichen Wettkampf bei dem Bezirksbergfest auf dem Greifenstein am 14. September zusammenführen, bei dem auch die Radfahrer die Bergmeisterschaften im Radfahren austragen.
Gießener Schlachtviehmarkt.
Aus dem Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Viehversteigerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 41 bis 45,5 Rpf., Bullen 20 bis 43,5, Kühe 14 bis 43,5, Färsen 32 bis 49,5, Kälber 30 bis 57 Rpf. je kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebendgewicht folgende Preise bezahlt: Klasse a (150 kg und mehr) 1,13 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,13, b2 (120 bis 134,5 kg) 1,11, c (90 bis 119,5 kg) 1,07, d (80 bis 89,5 kg) 1,01, e—f (unter 80 kg) 0,97, gl (fette Speckfauen) 1,13, i (Altfchneider) 1,11, g2 (andere Sauen) 1,01, h (Eber) 1,01 RM. — Marktverlauf: regelmäßig, alles zugeteilt.
Schweinemarkt in Laubach.
* Laub ach, 15. April. Der heutige Schweinemarkt war mit 97 Ferkeln beschickt. Es kosteten 8 bis 10 Wochen alte Ferkel 35 bis 40 RM., 10 bis 12 Wochen alte 50 bis 55 RM. das Stück. Bei flottem Geschäft wurde der Markt geräumt.
Schweinemarkt n Gedern.
♦ Gedern, 15. April. Auf dem heutigen Schweinemarkt waren 570 Ferkel aufgetrieben. Es kosteten 6 bis 8 Wochen alte Ferkel 25 bis 28 RM., 8 bis 10 Wochen alte 30 bis 35 RM., 10 bis 12 Wochen alte 35 RM. und mehr das Stück. Das Geschäft verlief flott, es verblieb geringer Ueberstand.
Kreis Dehlar.
* Bieber, 15. April. Bei Ausbesferungearbei- ten an einer zwei Meter hohen Stützmauer an einem Bachlauf verunglückte unser Mitbürger H. R e h so schwer, daß der Tod auf der Stelle eintrat. Die ÄHauer stürzte, als der Mann bei der Arbeit war, unvermutet, zusammen und begrub den Bedauernswerten unter sich. Als man ihn nach eifriger Freimachungsarbeit auffand, war der Tod leider schon eingetteten.
Kreis Alsfeld.
—Homberg, 15. April. Der hiesige Wanderverein unternahm am Ostermontag bei starker ^Beteiligung eine Wanderung durch das schöne Ohmtal nach Amöneburg, die allen Teilnehmern zu einer besonderen Festtagsfreude wurde. Das reizvolle Städtchen und die gute Fernsicht auf die angrenzenden Gebirgszüge nahmen das Interesse der Wanderer stark in Anspruch. — Am Mittwoch, 16. April, vollendet Frau Elisabeth Sauer, Witwe des Schneidermeisters K. Sauer, ihr 7 5. Lebensjahr. Der Jubilarin unseren herzlichen Glückwunsch.
Blutvergiftung
, Etoug 'der SA.-Standart-116, vom Spi-lmanvs.
«rd Fanfarenzug des Jungvolks und von der Po- nld|“ fe auSrt »1*. cinäeI’Ten
feien jeweils innerhalb eines Ortsgruppenbereichs, N Polizei in den beiden Ortsgruppen Ost und »u. Um 10 Uhr schließt sich eine Morgenfeier bit Gießener Ortsgruppen in der Aula der Um- irftäi an, in deren Verlauf der Kreisletter spre» wird. Die SA. wird sich gltzichzettlg zu Ferer- fetten in ihren Sturmlokalen versammeln, ^m
r übn j 'Um Eine cj *,abtrs 11 ist in ba lach imStrr: neu rheber ft
•ätna^ band?; i 3 in |, DQ-U n Sonn-.- nmitiflin lägt rn; \ n der fe chnbch on, (ont r der hL t, der 6e
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