Ausgabe 
16.1.1941
 
Einzelbild herunterladen

Dänischen Städten der Fall ist. Das erklärt sich

1 siegreich Der kleine Mann greift gern nach diesen z. Fabrikserzeugnissen, weil ihm ihr Schnitt imponiert n' unt) weil er ihre Schäbigkeit noch nicht erkannt

schon aus der Lage Skopljes und feiner wirtschaft-

hat. Dor allem aber, weil sie sehr billig sind. Und

Dunkel arbeiten Handwerker oder sitzen Händler

Der Obersehlshaber der Kriegsmarine

)on ben |

litäriidjj

er sich auf den Feindflug nach England Es ist sein

euer

»n. Sit

Mmger i ütnerben' uice im »

nhingei sich olfl Kriegs!

wegen

himvri, Mord- kl Farn! irut, die

ritfit.

er iiallt-

l folgen-

lichen Bedeutung Während beispielsweise die bos Nische Hauptstadt Sarajevo, die sich in vielem

ersten Male in den Heinkel-Flugzeugwerken, wie ihre braven Rie-senvögel, aus dem Stahlblech ge­boren, bis zur Vollendung emporwachsen. In den hallen dröhnt es. Grell sticht das scharfe Licht der vchweißflammen, schrill tönt die tausendfache Nie» iung. Im grauen und blauen Arbeitsanzug sitzen Männer und Frauen, das Gesicht von der Schutz­brille halb verdeckt, am Bau neuer Kampfmaschi- men. Sie blicken nur kurz auf, und doch liest man in diesem Blick den Stolz auf ihr Werk.

Die Zuverlässigkeit der deutschen Kampfmaschinen isi es, die den Flugzeugbesatzungen Den äußersten Einsatz ermöglicht. Sie alle wissen davon zu berich- ten, die Männer dieser Kampfstaffel, sowohl ihr -unger Staffelkapitän, als auch die Besatzungen und nicht zuletzt der Gruppenkommandeur selbst, ein Oberstleutnant, der mit ihnen erschienen ist. Sie sehen, wie Leitwerk und Holme, Miteistuck und Flä. chen gebaut werden, wie Seitenslöße und Seiten- -über, Höhenflosse und Höhenruder, Querruber unb Landekl^en ferttggestellt werben, wie ber Rumpf

Berlin, 13. Ian. (DNB.) Durch bie riesigen hallen einer deutschen Waffenschmiede der Luftwaffe schreiten deutsche Flieger, die Männer einer Kamps- iliegerstaffel, die in monatelangem Fronteinsatz in ben kampferprobten Heinkelmaschinen ihre Bomben­ast auf England regnen ließen und die englischen Gewässer mit Minen verseuchten. Run sehen sie zum

schine.

Am Abschluß der Besichtigung wurden die Kampf- flieger von Professor H e i n k e l herzlich begrüßt, der ihnen als geistiger Vater ihrer Maschinen kurz umriß, was heutzutage für die Entwicklung einer Type im Gegensatz zu den Anfängen der Fliegerei nötig ist. Professor Heinkel überreichte dem Grup­penkommandeur als Erinnerung an den Besuch ein Modell des im Einsatz geflogenen Kampfflugzeuges.

regungslos mit gekreuzten Beinen inmitten ihrer wahllos aufgestapelten Waren In langen Reihen

«Großadmiral Dr. h. c Raeder besichtigte einen neu zur Flotte getretenen SchwerenKreuzer, um sich von feiner Gefechtsbereitschaft zu überzeugen. (Scherl-Btlderdienst-M.)

mit Skoplje vergleichen läßt, schon einen guten Teil dieser Entwicklung mitgemaebt hat, steht Skoplje erst am Anfang. Das orientalische Element, in Bosniens Hauptstadt schon in die

als will sie bersten. So sind sie dahingejagt: in ber Dunkelheit, in ben Wolken, über Feindeslanb

Wir sehen auf die Uhr Der Chef ist jetzt ein­einhalb Stunben überfällig Ein alter Feldwebel der seinen Staffelkapitän schon lange kennt, sogt ,,Er wirb irgendwo notgelanbet sein Unseren Che' schnappen sie nicht Den nicht!" Die anderen schwei­gen Sehen heimlich nach der Uhr, horchen auf, wenn das Telephon läutet Dom Chef kommt keine Nachricht.

Eine andere Besatzung berichtet' Bereisung Run. tergefallen von 5000 auf 2000 Meter. Da, als nie­mand mehr außer dem Flugzeugführer der eisern an seinem Knüppel saß als niemand mehr daran dachte, lebend aus ber Maschine zu kommen da kamen die Luftschrauben wieder auf volle Tourenzahl. Da hatte der Oberleutnant feinen l Vogel wieder In der Hand.

den Feuerpausen französische Zivilisten die Brücke passierten. Er schnappte sich mit seinem Begleiter einen alten herrenlosen Lieferwagen auf der Straße, fuhr unbehelligt mit ihm zur zerstörten Brücke unb oerftänbigte seinen Spähtrupp auf dem anderen Ufer über sein Vorhaben. Er befahl Feuerschutz unb brauste mit seinem Wagen zum Marktplatz von Epinal. Sein Spähtrupp riet ab, auf bie Brücke ^u gehen, aber Leutnant Danzer blieb dabei.Unb wenn es mein Leden kostet!"

So fuhr er denn über bie Brückenrampe bis an bie Minenriegel heran, stieg aus, warf sich auf die Erde und begann die Zündleitung zu zerschneiden. Dann warf er in hohem Bogen die Kastenminen in die Mosel.

Jetzt merkten die Franzosen, daß sie einer Kriegs­list zum Opfer gefallen waren und begannen bis auf die Brücke zu folgen Leutnant Danzer erhielt einen Streifschuß am Halse, arbeitete aber ruhig weiter unb beseitigte bie Minensperre auf ber Brücke. Dann sprang er auf, um mit ein paar Sätzen bie schützende Deckung zu erreichen. Dabei ereilte ihn sein Schicksal. Mit einem Ober­schenkel- und Bauchschuß wurde er in Deckung ge­holt. Dort flüsterte er schwer leidend:Die Haupt­sache ist, daß ich die Brücke frei gemacht habe unb daß ber Vormarsch ber Division gesichert ist!" Der Dimsionskommanbeur hat noch in ber gleichen Stunbe bas Ritterkreuz für den tap­feren Kampfpionier beantragt, aber es war zu spät! Leutnant Danzer ftarb am nächsten Tage an ben I Folgen seiner schweren Verwundungen. Nun hat ihm der Führer und Oberste Befehlshaber noch mit dem Ritterkreuz ben Ruhm über das Grab hinaus

I gegeben.

ihm der Entschluß, die M-inenrtegel auszubauen unb bie Zündleitungen zu den Minenkammern zu durch- schneiben, deren Ladungen automatisch in die Luft geflogen wären, wenn bie Minenzünber belastet worben wären. Leutnant Danzer stellte fest, daß in

rad) hol HL M mürben eher, ens bei mzlih | Dorbtnt sik um« fitat

Wofür der Pionierleutnant Danzer nach feinem Heldentod das Ritterkreuz erhielt

le oilligi * »an*

an I«'1

Mazedonische Skizzen

Bon unterem Dr. I. B.» Sonderberichterstatter

.iio.!? M an!* ärrol1

tr«'*L

hocken am Slraßenranbe Männer aller Lebens­alter. Man kann sie ben ganzen Tag auf bem- selben Platz im Schatten sitzen sehen, rauchen unb Kaffee trinken oben_mit Behagen eine Melone ver-

England-Flieger bei Heinkel.

Eine Kampffliegerstaffel besichtigt die Werkstätte ihrer Maschinen.

Mionen

nie- md itnf nai - am N'

Bomben OrtlN1 ligen

(Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) 1.

DastatseNiche" Skoplje.

Skoplje, im Januar 1941

In Skoplje, ber Hauptstadt Sübserbiens, hat bie Entwicklung Aur modernen Stadt . schon mächtiger eingesetzt als es in den anderen maze-

Päteren !' leihung

1 Mer . | ragensv i r Dicht.

der Kampfflugzeuge entsteht, wie die Derplankung Vorstädte zurückgedrängt, überwiegt in Skoplje noch erfolgt und wie schließlich durch die Fertigmontage ganz Die moderne Stadt besteht eigentlich nur aus am lausenden Band die fertige Maschine, ein Wun- der Hauptstraße, Die sich vom Bahnhof bis zur derwerk der Technik und der Präzisionsarbeit, die Brücke über den Vardar hinzieht. Verläßt man sie, Montagehalle verläßt. Das sind die Maschinen, Die Ho steht man mitten im Orient.

Wind unb Wetter ebenso aushalten können wie Diel bunter unb mannigfaltiger als in der De- starke feinbliche Einwirkung, Maschinen, die mit kannten Carsija von Sarajevo entfaltet sich das hundert und mehr Einschüssen ihre Besatzung heil Leben in den Geschäftsmerteln von Skoplje nach Hause bringen Ein Flugzeugführer erzählte, Krumme, unebene, mit großen, unregelmäßigen wie die englische Flaksperre bei London durchflogen Steinen notdürftig gepflasterte Gassen und Gäß- wurde, wie die Geisterfinger ber englischen Schein- chen. Altersschwache, wackelige Häuschen mit vor- werser sie in grelles Licht tauchten, wie schließlich prmgenbem Obergeschoß und vergitterten, stets ein großer Flakspliter die Latte (Propeller) traf, die hermetisch verschlossenen Fenstern Läden, zur Kanzel durchschlug und durch bie Aufschläge ab- Straße geöffnet, bie Höhlen gleichen. In ihrem gebremst wirkungslos an ber Kombination Des ä*Ua**'***

Piloten herabrutschte, unb wie trotz all bieser Hin­dernisse der brave Vogel glücklich wieder im Feld­flughafen landete. Das ist nur ein Eindruck von der unerhörten Zuverlässigkeit ber kampferprobten Ma-

-Sich

ltilil! I

I

'n 161

. seiner I Ah Q> E 1 $on W S Der. E nil.l Nieinrn ' l9. wir E 'r auch || halten, y? an | te bie onschen J f über .

»eins, ' ! A zu. i vr.hch. Sobonn Bort zu lbstvilh, 1

V\

Fliegertod für Deutschland

Don Kriegsdertchfer Fritz peiers.

ewafsnclt aze eintf Verlustc» £uffn>C'f*t egen wil Jeinbli^ anb W achl.

i|AU.'

lerE ® I' n rorw^

speisen. Ihr Beruf? Wer kann es wissen! Jeden­falls haben sie sehr viel Zeit. Wie jedermann im meditierenden Orient, ber Wiege ber Religionen

Hier unb da finbet man im türkischen Geschäfts-

viertel auch Läden christlicher Kaufleute, häufiger aber jüdische Läden Sie sind meist ebenso primitiv und vernachlässigt Aber hier werden nicht die schö- nen, von einem durch Jahrhunderte veredelten Ge­schmack zeugenden Produkte des heimischen Gewerb- sleißes seilgehalten, sondern Fabrikware mindester Sorte Grellfarbige Seidenfetzen, buntbedruckter Kat­tun, Herrenkvnsektionsartikel billigster und ge­schmacklosester Art Und leider bleibt auch hier diese traurige Vorhut ber abenbländischen Zivilisation

Geld ist rar in Mazedonien

Ein schönes Land, das vermöge feiner Natur­schätze zu den reichsten Landstrichen Europas ge­hören müßte. Aber in diesem alten Durchgangsland, Dem Tummel- und Kampfplatz vieler Rassen, Reli­gionen unb staatlicher Konzeptionen, hielten noch Jahre nach dem Weltkrieg politische Händel die serbische Verwaltung in Atem. Kaum hat Europa je Kunde erholten von dem Kleinkrieg, der jahrelang zwischen bem serbischen Militär unb den serbischen Gendarmen einerseits, mazedonischen, bul­garischen und arnautischen Komitadschis (Freischär­lern) andererseits mit einer Erbitterung ohneglei­chen geführt wurde. Jahrelang dauerte es auch, bis bem Räuberunwefen ein Ende gemacht werden konnte. In den Augen des Volkes fällt auf ben Straßenräuber noch ein Strahl des Glanzes, ber einst unter der alten Türkenherrfchaft die Männer umwob, Die auf eigene Faust mit ben Paschas, Begs unb Agas Krieg führten unb ihnen durch Morb, Brand und Raub Abbruch taten, wo sie nur konnten. Noch heute sitzen neben jedem gefangenen Räuber Dutzende von Bauern, die ihm Vorschub geleistet, auf der Anklagebank. Endlich nahm auch Der Kampf zwischen ben serbischen Parteien in Mazedonien oft blutrünstige Formen an.

Durch bie Menge der Käufer und Bummler aller Art, die ben ganzen Tag über diecarsija" benot-

fechsundsiebzigster

Stunden vergehen. Die erste Maschine sie ist kurz vor dem Chef gestartet kommt vom Einsatz zurück Die Besatzung bestätigt alles was der Wet­terdoktor prophezeit hatte Auf diesem Flug war die Hölle los. Eis an den Kabinenfenstern, Eis an den Tragflächen, Eis an ben Luftschrauben Der Höhen­messer zeigt in ©efunbenabftänben Schwankungen non 200, 300, 400 Meter Die Maschine schüttelt.

Zweihunbert Juden, die sich an Bord des japanischen PafsagierbampfersMontevideo Maru" befanden, wurde von den brasilianischen Behörden verboten, an Land zu gehen. Es handelt sich meist um emigrierte Juden aus Polen unb Deutschlanb, bie ohne Visum waren.

Keine Beflaggung oml8.u. 30. Januar

Der Reichsminister bes Innern unb der Reichs- Minister für Volksaufkläruna unb Propaganba geben bekannt: Die am Reichsgründungs- tag (18.Ianuar) unb am lag ber nationa­len Erhebung (30. Januar) übliche allgemeine Beflaggung unterbleibt in diesem Jahr.

Der Chef ist jetzt drei Stunden überfällig Der alte Feldwebel sagt noch einmal:Ich glaub nicht, daß ihm was passiert ist. Er ist irgendwo notge­landet und bis so ein Telephonat durch ist, das kann ja seine Zeit dauern."

, Wir gehen schlafen. Unsere erste Frage am an­deren Morgen lautet:Nachricht vom Ches?" Nein, es liegt keine vor. Zwei Stunden später aber wissen wir es. Nicht weit von der Küste entfernt hat man ein deutsches Flugzeug aufgefunden. Ein Stück Strumpf mit einer Namensmarke war alles, was man von der Besatzung fand. Er gehörte dem Bombenschützen unseres Chefs.

Unser Stastelkapitän kommt nicht wieder. Vier tapfere deutsche Kampfflieger sind gefallen. Sie hatten zusammen über dreihundert Feindflüge unb trugen alle das EK 1. Sie waren, seitdem ber Krieg im Westen begann, ständig im Einsatz. Sie waren in Frankreich dabei und flogen bann gegen England Sie haben feine Pause gekannt und-kaum ein Ausruhen Sie sind an die hundert Mal durch die grauen Wolken ber schweren Flak geflogen, sie haben sich mit Jägern herumgeschlagen. Sie kann­ten bie Gefahren bes Wetters, bie Tücken ber Nacht- lanbung unb bes Nachtstarts. Sie haben ihren schweren, opferreichen Dienst getan wie beutsche Soldaten es eben tun: stolz, mutig unb ohne viel Worte, ohne viel Aushebens

Unser Chef und seine drei Feldwebel haben für Deutschland ihr Leben hingegeben. Sie sind gefal­len in einem Einsatz, der von ber gesamten Be­satzung alles verlangt an Opferbereitschaft unb Mut, Klugheit und Erfahrung, Vertrautsein mit Wind unb Wetter, Kurs unb Funk Vier Mann sinb ge­blieben von vielen, bie täglich unb stünblich gegen Enqlanb fliegen, bie keine Pause unb keine Ruhe kennen, bie nur eines kennen: Den Befehl, bem sie gehorchen Unb über bem Leben unb Sterben un­teres Staffelkapitäns stanb bas stolze Losungswort seines Gejchwabets: Ich will, baß sie oorfechten..«

Nischen Oefsentlichkeit mit großer Spannung ver­folgt wird, während die Ueberfallenen selbst sicher­lich verzweifelt auf Hilfe warten Ihr letzter Funk- iprud) jedenfalls endete mit den WortenFür alle Fälle: noch einmal herzliche Grüße an alle." Kleine politische Nachrichten.

Wie Associated Preß meldet, wurde der in eng­lischem Dienst stehende norwegische Motortanker I e D D g" (6748 BRT.) am 8. November von Rutschen Seestreitkräften versenkt. Die Mann- Ichast wurde auf ben gekaperten norwegischen Ian» I terDie Jacob" (8306 BRT.) übernommen, ber sie an Land brachte.

Wien, 15. Ian. (DNB.) Aus einer Arbeitsta­gung für industrielle Wirtschaftsführung sprach der ständige Vertreter des Beauftragten für den -Bier, jahresplan, Staatssekretär Körner. über das ThemaDer zweite Vierjahrespian .Wir stehen . jo sagte der Staatssekretär,wirtschaftlich noch vor gewaltigen Anstrengungen. Die Produktion an Waffen, Kriegsgerät unb Mu n 11 i o n vller Art wird immer größer. Wir mästen unsere Produktionsmethoden unb unsere Fabrikate dauernd weiter entwickeln, um unseren technischen Vorsprung vor dem Feinbe zu wahren. Das erforbert immer neue Konstruktionsarbeiten, Aenberung ber Berfal)- ren,"Umbau ober Neueinführung von Maschinen unb Umstellung der Arbeiter. Bisher hat sich die deutsche Wirtschaft allen diesen Anforderungen ge­wachsen gezeigt. Es kann nicht bezweifelt werden Laß es auch in Zukunft so bleiben mirb. JReben ber Rüstungsindustrie steht die weitere Forderung der deutschen R o h st o f f p r o d u k t. o n. Im Bau be- jindliche Fabriken werden vollendet, neue sind tm

1 Kriege in Angriff genommen worben

In biefem Zusammenhang entwickelte ber Staat jekretär bie Grundlagen des Arbeitseinsatzes.Die- |er Arbeitseinsatz", jo Jagte tondcntriert jsich heute auf bie kriegswichtigen Aufgaben Jr genbeine Zersplitterung bebeutet hier Schwächung. 5ebe Kraft muß ganz eingewannt werden Kem «Betrieb darf Arbeitskräfte festhalten, die nicht voll beschäftigt sindHamstern" ist auch hier verboten Ich weiß, daß einzelne Betriebe mitunter ver ucht ljaben, an sich entbehrliche Arbeitskräfte sestzuhal- rten in ber Erwartung, sie vielleicht nach bem Kriege, roieber gut beschäfttgen SU tonnen. Eine Derartige Maßnahme bes '«jM

«gegen bie Disziplin, bie wir auch m ber Wirtschaft 8m Kriege halten müssen. Die Schw.erigketten im Arbeitseinsatz werben auch im ft r 'eben i) alten Gewaltige ftriebensaufgaben zeichnen sich heute bereits ab, beren Durchführung ^h Arbeitskraft erforbern wird. Ich weise d'esem Zusammenhang auf ben weiteren Aufbau ber Ost. imark unb tuf bie Besiedlung 0te£

neu ins Reich emgeglieberten Gebiete im Df e und Westen hin Dazu treten Die großen sozialen 'Pläne bes Führers, namentlich Wohnungsbau^ :Im Frieden werben wir also mit ber Arbettskraf ebenfalls besonders rationell verfahren muffen. Da di' İh' ber jur B.Mgung s eh'nden Ärb'tt-

Berlin, 15 Jan. (DNB.) Wie wir meldeten, i hat ber Führer unb Oberste Befehlshaber ber Wehr- i macht bem Pionierleutnant Danzer, ber Zug- s führet in einem Panzer-Pionier-Bataillon war, nachträglich bas Ritterkreuz b,es Eisernen i Kreuzes verliehen. Am Kanal von La! B a f f e e war von ihm eine wichtige Brücke, bie de- ; reite zur Sprengung von ben Ftaizosen vorbereitet . gewesen war, im feinblichen Abwehrfeuer genom­men worben. Von seinem Unternehmen brachte er sogar ben feinblichen Sprengtrupp mit nach Hause.

Das andere Mal war es in Epinal! Die Panzerbivision war in Eilmärschen zur Mosel ge­kommen, um In schnellem Zugriff den Uebergang I zu erzwingen unb bie Festung Epinal vom Westen Izu nehmen. Die Franzosen erwarteten ben Feinb I von Osten, sie mußten in letzter Minute bie sechs I Brücken über bie Mosel fprengen. Sie flogen in I bie Luft bis auf eine, Die sie für Den Rückzug I brauchten. Bei ber Nachbarbrücke war es ihnen I nicht ganz gelungen.Die Brücke mußte ungefprengt I in ben Besitz ber Division kommen, Denn nur über Diese Brücke konnte Der Vormarsch ungehindert wer- I tergehen.

Leutnant Danzer zog mit zwei Spähtrupps I zur Mosel. Der eine sollte Die ZünDleitung auf I Diesem Ufer DurchschneiDen, während Leutnant Dan­zer mit seinen Pionieren über bie schlecht gesprengte I Brücke in ben von ben Franzosen besetzten Teil von Epinal Vorbringen wollte. Sie tarnen gut hin- I über. Die Schützen verteilten sich tm Häuserkampf, I währenb bie Pioniere an ben Straßen der Mosel vorsichtig entlang tasteten. Sie mußten Die Häuser f * r W an Der Brücke erreichen, aus Deren Kellern heftiges

MrWastsproblemedesMeilenVieriahresplansMzZ?WDss gleich geschaffen worben. Darum sehe ich in der Bis zum Eckhaus an der Brückenrampe waren die > weiteren Rationalisierung und Tech- Pion-iere gekommen. Von hier aus peilte Leutnant, nifierung Der Deutschen Wirtschaft eine deson- Danzer bie Lage an, unD sekunDenschnell entstand inl ders wichtige Aufgabe. Die Rationalisierung unD1 Die Technisierung roieDerum setzen Pflege der wis­senschaftlichen Forschung und intensive Schulung voraus. Gleichzeitig muß Durch eine großzügige neue Sozialpolitik und namentlich durch Den Aus­bau Der GesunDheitsfürsorge alles getan werden, um Die Arbeitskraft jeDes einzelnen Deutschen du erhalten unb au steigern. PK. In ben Abenbstunben sinb sie gestartet. Un-

Nach Der Betrachtung ber Rohstoff bewirt- ser Staffelkapitän unb seine brei Felbwebel Schwer fchaftuna im zweiten Vierjahrespian, nament- hob sich bie belabene Maschine vom Boben unb war lich bes Kohlenoerbrauchs, ber Energieversorgung balb in ben tiefliegenben Wolken, in ber Damme- unb bes Metallbebarfs ging ber Staatssekretär auf rung oerschwunben Unser Ches ist von biefem Flug Die Lohn- und Preispolitik ein. Der GrunDsatz der nicht Suruckgekehrt. / ..

ftabilcn Löhne müsse auch in Zukunft beide- Der WetterDoktor hatte keine sehr günstige Be­halten werden Solange das Produktionsvolumen ratung gegeben. Wind, Wolken, Vereijungs- der VerbrauchsgüterinDustrien aus zwingenden gefahr Der Chef hörte sich den Spruch an und Gründen nicht gesteigert werden könne, sei eine Er- nickte. Er kennt das alles Er kennt alle jene Ge- höhuna Des Nominaleinkommens zwecklos unD fahren, Die Dem Kampfflieger Drohen. Er ist ihnen oolkswirtschaftlich gefährlich. SelbstverstänDlich müsse hunDertmal begegnet Es wirD schon werben Unb Dieter stabilen Lohnpolitik auch eine st a b i l e wie bie Kameroben vor ihm unb nach ihm, so macht Preispolitik entsprechen In Zukunft roür - «* ?töinhfr,m fFnnfnnh iff Mn

ben auf Dem Preisgebiet noch strengere Maßstäbe als bisher angelegt. Das gelte insbefonDere bei Den Preisen für BeDarfsartikel Des täglichen Lebens.

Wir haben immer wieDer betont. Daß Die natio­nalsozialistische Wirtschaftspolitik feine Ausschal­tung, fonbern eine Aktivierung bes Deut*| (dien Unternehmertums anstrebt. Die freie schöpferische Persönlichkeit kann auf keinem Gebiet bes Volkslebens entbehrt werben, namentlich nicht in ber Wirtschaft. Sie braucht kraftvolle Persönlich­keiten, bie etwas wagen, Die sich einsetzen und inten­sive Arbeit um ber Sache willen leisten Keine Zeit braucht ben Wirtschaftsführer mehr als unsere Allerbings haben wir bafür gesorgt, baß Die Wirt- schäft nicht mehr Selbstzweck werben kann. Nicht nach Dem Gewinn bes einzelnen, sondern nach Dem Wohle des Ganzen sind alle unsere wirtschafts­politischen Maßnahmen ansgerichtet. Heute steht Der Unternehmer im Wehrbienst. Wer Diesen Wehrbienst mit Der ganzen Kraft seiner Persönlichkeit leistet, wer etwas im nationalen Interesse wagt, erfüllt Die Pflicht, Die ihm unsere Zeit als Wirtschastsführer stellt In Dem Zusammenhalt zwischen Betriebs­führer unb Arbeiter liegt bie gewaltige, nie ver- flegenbe Kraft unserer Nation. Dank Dieser Gemein- ---- _ 'H' ijbung schäft im einzelnen Betriebe können wir alle frtegs- £» 8 .fßu n ft I »6 Hte« dnZu^lLttttoWn Aujg-b-n

Vs

Vfl U .(ü I "in >«S

*5*