Ausgabe 
15.12.1941
 
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.nicht so schwer lösbar, wie man es sich vorgestellt hatte. Steinberg hatte noch einige glte Spieler, der Rest setzte sich aus Jugendlichen zu einer Mannschaft zusammen. Die Gießener spielten die ersten 25 Mi­nuten mit 10 Mann und hatten so ihre Last. Trotzdem konnten sie das Spiel offen gestalten, ja sogar zeit­weise etwas drücken. Die Stürmerreihe war wieder der Versager, da totsichere Chancen von dem Sturm ausgelassen wurden. Der Hauptfehler lag an dem Aufbau, da ztr wenig Bälle in den Sturm kamen. Hier machte sich das Fehlen von Ziegler bemerkbar. Auch Schlitz kam zu spät, so daß sich die Mannschaft im Anfang etwas verausgabte. Hätte noch Heß von der Partie sein können, so wäre mehr System in den Sturm gekommen. Es waren einige Spieler der Reichsbahner, welche ihr Bestes hergaben. Haupt­sächlich fehlte das nötige Verständnis und Zusam­menspiel in der Mannschaft. Die Steinberger haben durch den nötigen Eifer und die Erfahrung der älteren Spieler verdient gewonnen.

Punkten. Kurhessens Schwerathleten verloren in Bad Hersfeld sowohl im Ringen als auch im

Hierdurch die traurige Mitteilung, daß mein lieber Mann, unser lieber Vater, Schwieger vater und Großvater

Heinrich Siebert, Spark.- Insp. i.R.

am 12. Dezember 1941 plötzlich gestorben ist.

Emma Siebert, geb. Weidig Hauptmann Dr. Wilh. Siebert, z.Z.im Hans Siebert, Wilhelmshaven [Osten Lina Siebert, DRK.-Schwester Elli Siebert, geb. Ewald Luise Siebert, geb. Bruckner und 8 Enkelkinder.

Die Trauerfeier findet statt: Dienstag, den 16. Dezember, 14.30 Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofs.

Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen.

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Steinberg hat einen verdienten 2:1-Sieg mit nach Hause genommen. Das Spiel wurde ohne Härte durchgeführt. Schiedsrichter Kalesch (Wetzlar) war I dem Spiel ein gerechter Leiter.

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Um den Heichsbundpokal.

Von den vier Zwischenrundenspielen um den | Fußball-Reichsbundpokckl wurden am Sonntag die beiden ersten erledigt; der Rest ist dem nächsten Sonntag Vorbehalten. In Düsseldorf feierte die Els des Niederrheins den erwarteten Sieg über Kurhessen, allerdings fiel er mit 6:2 (4:0) zcchlenmäßig klarer als erwartet aus. Die Ueber- raschung des Tages kam in Braunschweig zustande, wo Niedersachsen ttotz einer Bombenabwehr mit 1:2 (1:0) gegen die Vertretung von Berlin- Brandenburg den Kürzeren zog. Niederrhein und Berlin-Brandenburg haben damit bereits die Vorschlußrunde erreicht. Hinzu kommen noch dre Sieger der Spiele Mitte-Ostmark und Nordmark- Köln-Aachen.

Fußball-Meisterschastsspiele. z

LSV. Gießen TSV. Ehringshausen 2:0; VfB.-R. Gießen Watzenborn-Steinberg 1:2; BC. Sinn Spvg. 1900 Gießen 6:2.

Das Oberkommando der Wehrmacht ließ durch die NS.-GemeinschastKraft durch Freude" wieder eme Reihe von Veranstaltungen sür die Verwundeten und Kranken in den hiesigen Lazaretten durch­führen. Darüber ist folgendes zu berichten:

Am Montag fanden in einem Lazarett fröhliche Kaffeestunden statt. Singgruppen des BDM. er­freuten mit schönen Gesängen, wahrend die Be­treuerinnen der NS.-Frauenschaft mit den Schwe­stern für das leibliche Wohl sorgten. Für Rauch­bares hatte die NSKÜD. gesorgt. 2lm Diens­tag veranstaltete Frau Schlesier-Altmann mit ihrem Schülerkreis ein ansprechendes Konzert in einem Lazarett. Das reichhaltige Programm ge= fiel sehr gut. Die NS.-Gemeinschast ,Kraft durch Freude" führte durch den ©e freiten Alarm Ru f f e r, Henny Schmitt (Sopran) und das Wiesbadener Streichquartett (Konzertmeister Nocke, Kammer­musiker M a y e r, F i n k und H o i g t) eme besnnn- liche Feierstunde durch. In einer geschlossenen Fier- folge sprach Alwin Rüffer Worte von Limpach, Rilke usw., die mit der Singstimme und dem Quartett er­gänzt und untermalt die Verwundeten sehr erfreuten. Die Veranstaltung fand in drei Lazaretten statt. Unter dem MottoFroh und heiter brachte die NS-^GemeinschaftKdF." eine Vorttagsfolge m drei Lazaretten. In abwechslungsreicher Folge er­stellten Margo als Tänzerin, Hildegard Gonda (Soubrette) mit schönen Wiener Liedern. Der vom Rundfunk bekannte Meister auf dem Akkordeon Paul Rudolf brachte musikalische Feinheiten, Mensino und Sohn zauberten, die musikalische Note hatte der Pianist Barth übernommen. Her­mann P o l l m a n n erfreute als Humorist und Sprecher der verbindenden Worte. Eine gut ge­lungene, freudig auf genommene Unterhaltung. In zwei Lazaretten führte der BDM. unter Lei­tung der BDM.-Führerin Henny Groß eine Feier durch. Die Vorttagsfolge brachte Lesungen des Dich­ters Unteroffizier Franz S ch a u b , der z. Z. m einer hiesigen Einheit ist.Das Wichtelmännchen ,

Mein Kamerad" undDas goldene Herz waren sehr ansprechend. Nach den Liedern und Lesungen

bestens bekannt geworden. Auch wir bringen dem Jubilar unseren herzlichen Glückwunsch dar.

** Eine Siebzigjährige. Am morgigen Dienstag, 16. Dezember, kann Frau Wttwe Mar­garethe F r i e d r i ch in Klein-Linden, Bergstraße 13 wohnhaft, ihren 70. Geburtstag begehen. Der Ju­bilarin bringen auch wir unseren herzlichen Glück­wunsch dar.

** Zeugen in einer Mordsache gesucht. Die Kriminalpolizei Gießen teilt uns mitt Am 1.11. 41 wurde im Grünewald, Berlin, die Leiche eines 10 bis 14 Monate alten unbekannten Mädchens aufgefunden. Die Leiche war mit weißem, unten zuknöpfbarem Barchenthemd, zwei weißen Windeln und rötlichem Gummischlüpfer bekleidet und mit einer 94X74 cm großen Wolldecke zugedeckt. Der Grundton der Decke ist rosa und weist auf beiden Seiten weiße Karomuster auf, die mit hellblauen Länasstreifen versehen sind. Für die Ermittlungen ist von besonderer Wichtigkeit, zu erfahren, wo seit Ende Oktober d. I. ein Mädchen im vorgenannten Alter verschwunden ist. Wurden Kinder in dem an­gegebenen Alter verschicht oder in Pflege gegeben, bei denen eine Ueberprüfung, ob sie tatsächlich an dem vereinbarten Orte eingetroffen sind, bis letzt nicht möglich war? Sachdienliche Mitteilungen wer­den von jeder Kriminal-, Polizei- und Gendarmerie­dienststelle entgegengenommen. Für die Ermittlung der Kindesmutter bzw. des Taters sind 2000 RM. Belohnung ausgesetzt.

Kammermusikabend in Hungen.

* Hungen, 15. Dez. Die K u n st g e m e i n d e Hungen bietet am morgigen Dienstag, 16. De­zember, ihren Mitgliedern und Freunden einen Kammermusikabend für Harfe, Siolme, Flöte und Violincello. Die Vorttagsfolge bringt Komposittonen von Rosenmüller, Krumpholtz, Ema­nuel Bach, Mozart, Ludwig Spohr, Händel usw. Mit ihrer meist unkomplizierten heiteren Mifiik wttd sie allen Hörern einen besonderen musikalischen Genuß bereiten. Ausführende sind: Luise Schm i d t- Frank (Soloharfenistin des Städtischen Orchesters Gießen), Konzertmeister Franz K e r z i s n i k (Vio­line), Ernst Schneider (Violincello) und Paul K i r ch m a n n (Flöte) vom Orchester des Theaters der Universitätsstadt Gießen.

Tödliche Verbrühung eines Kindes.

Alsfeld, 14. Dez. In dem Nachbarorte E u - dorf fiel beim Schweineschlachten das sechs Jahre alte Söhnchen des Bauern Heinrich Rüger in eine auf dem Fußboden stehende Schussel mit heißer Wurstbrühe. Dabei erlitt das bedauernswerte Kind so schwere Verbrühungen, daß es nach mehrtägigem Schmerzenslager in der Klinik in Gießen seinen schweren Wunden erlegen ist.

wichtheben gegen Thüringen.

Deutschlands Fechterinnen gewMM in Wien den Florett-Länderkampf gegen Ungan mit 12:4 Punkten. Beste Einzelfechterin war iie Offenbacherin Silo Allgay er, die sämtliche vier ui- garische Gegnerinnen besiegen konnte.

Ungarns Fechter siegten im Florett-Lm- derkampf gegen Deutschland in Wien mit 15:8 Punkten. Deutschlands bester Fechter war Juliw Eisenecker (Frankfurt a. M.), der drei Gefechte p wann und nur einmal geschlagen wurde.

Die Dänin Ragnhild Hveger schwärm am Samstagabend beim internttionalen Münchril Schwimmfest die 100-m-Kraul m 1:07,3 Minute lieber 400-m-Krauk trat sie einer Münchn! Frauen-Staffel gegenüber und wurde in 5:12,8 M um Handschlag besiegt. Ragnhild Hveger war an Sonntag beim Münchner Schwimmfest noch schnü ler als am Vortag. Diesmal legte sie die 10M Kraul in 1:07,1 Minuten zurück.

Heute vormittag 6 Uhr entschlief sanft nach kurzer Krankheit unser lieber Vater, Schwie­gervater, Großvater,Bruder, Schwager u. Onkel

Heinrich Schättler I.

Rangiermeister i. R.

im 78. Lebensjahre.

In tiefem Schmerz:

Heinrich Schättler II. und Familie Wilhelm Schättler und Familie Ludwig Braun und Familie.

Großen-Linden, Nieder-Erlenbach u. i. Felde, den 14. Dezember 1941.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 16. De­zember, 15 Uhr, vom Sterbehause, Frank­furter Straße 95 aus statt. , 5107 D

NSKOV.

Die Kameraden und Kameraden- fronen der NSKOV. sind . durch den Oberbürgermeister der Stadt Gießen zu dem betriebseigenen Vortrag am Dienstag, 16. Dez., 19.30 Uhr, im großen Hörsaal der Universität,Ludwigstr.,eingeladen. Oberleutn. z. See Pfahl spricht überDeutschland und das Schick-

Hella

Ein gesundes Mädel ist angekommen

In dankbarer Freude

Helga Tröster

geb. Schieferstem

Helmut Tröster

Butzbach

Gießen

BL. Sinn 1900 6:2 (2:2).

Bis zur Pause hatten die Blau-Weißen noch bt, rechtigte Hoffnungen, mit einem einigermaßen gib, fügen Ergebnis abzuschneiden. Bis dahin hatte bi Mannschaft den Platzbesitzern einen gleichwertige. Kampf geliefert. Nach dem Wechsel kamen die Gas, geber jedoch durch drei billige Erfolge zu einn Vorsprung, der den Kampfwillen derart steigech daß die Blau-Weißen vollkommen in die Verte, digung gedrängt wurden und nur noch hier ur) da zur Geltung kamen.

Sinn, das sich durch die noch vorhandenen Sfi. ler von Fleisbach und Merkenbach ergänzt halt, war ein starker Gegner. Mit den sriedensmäßigu Verteidigern Svoboda und Schäfer und dem 2)1 r« telläufer Philipp besitzen die BC. eine Hinterman-- schast, der sehr schwer beizukommen ist. Im Stu^ wird wohl wenig genau kombiniert, aber mit u:? qeheurem Eifer gearbeitet, sodaß es so oder so schr, zu Erfolgen kommt. 1900 mit Stumpf, Wenz, Gas, Carstens, Kraft, Weniger, Monz, Schellhaas, Schuj, Ludolph, Wameis geriet nach dem Wechsel durht die nicht ganz befriedigende Arbeit des Torwäy- ters aus dem Tritt. Wohl gaben sich Schuck, Ca­stens, Kraft und Weniger die erdenklichste 2JHib>, wieder Halt in die Reihen zu schaffen, der alU hinwegfegende, stürmische Eifer der Platzbesiz-rl ließ dies jedoch nicht mehr zu.

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Recht glücklich konnte Gießen gewinnen. Ein 11 J entschieden hätte dem Spielverlauf eher entspi:> chen. Die Gäste, die mit dem Wind spielten, Md in der ersten Hälfte leichte FeDvorteile. Zwei M. nuten vor Schluß schoß Gießen durch den Rechte außen das siegbringende Tor.

Handball-Meisterschastsspiele.

Hessen-Nassau.

LSV. Gießen TG. Dietzenbach 8:10; U Friedberg TG. Rüsselsheim 6:8.

Kurze Sportnotizen.

Der Jugend-Fußballkampf zwischen den Gebieten Hessen-Nassau und Elsaß endete ji Frankfurt a. M. mit einem sicheren 5:2- (2:2) Stig von Hessen-Nassau.

Deutschlands Boxstaffel, il a. ohie Nürnberg, Pepper und Schmidt kämpfend, verlor in Stockholm den 6. Länderkampf gegen Schweden ml 6:10 Punkten. Einzelsiege für Deutschland errangst nur die Hamburger Götzke und Räschke sowie Etr Berliner Kleinholdermann, der gleichzeitig den eii« zigen k.-o.-Sieg des Abends feierte.

Deutschlands Eishockeymannschot verlor am Sonntag in Zürich vor 15 000 Besuchen den Länder kämpf gegen die Schweiz mit 1:3 (0:1,

PIZ PALU

Ein gigantisches Kunstweik spannend und überwältiget ist der Kampf mit dem weiße1 Tod. Ein unvergeßl. Erlebnis

Spielleitung: Dr. Fauk.

Neueste Wochenschau

Heule Montag Wiederaufführung

Lichtspielhaus

Täglich 2.30, 4.45, 7L0 LM bis Mittwoch, 17. 12. einsehl <

Jugend hat Zutritt! .

Nach Gottes Willen fiel im Osten am 25. Oktober in treuester Pflichterfüllug, bei selbstlosem Einsatz für seine ver­wundeten Kameraden in vorderster Linie, mein herzensguter, lebensfroher und über alles geliebter Mann, mein lieber, treuer Sohn, mein guter Bruder und Schwager, unser Schwiegersohn, Onkel und Vetter

Ass.-Arzt der Res.

Dr. med. Friedel Fresenius

Bataillonsarzt in einem Inf.-Regiment Inhaber des E. K. II

im fast vollendeten 83. Lebensjahr.

Dr. med. Hanna Fresenius, geb. de Jonge Emilie Fresenius, geb. Tönges

Dr. med. Wilhelm Fresenius u. Frau Marianne, geb. Drude

Wolfgang und Harald Fresenius

Johann de Jonge und Frau Grete, geb. Hilders und Anverwandte.

Steinau (Kr. Schlüchtern), Gießen, Aliendorf a. d. Lumda. Münster Westf., Frankfurt a.M., Darmstadt, am 7. Dezember 1941.

04180

Zuchthaus wegen Abhörens feindlicher Sender.

Das Sondergericht Darmstadt verhandelte dieser Tage in Darmstadt gegen den 49 Jahre alten Paul Kaufmann aus Gießen, der sich wegen Ver­brechens gegen § 1 der Verordnung über außer­ordentliche Rundfunkmaßnahmen (Abhörens feind­licher Sender) zu verantworten hatte. Der Ange­klagte machte den Versuch, sich vor Gericht mit offensichtlich erlogenen Ausreden reinzuwaschen. Das Sondergericht schenkte aber, gestützt auf die Aus­sagen einwandfreier Zeugen, dem Angeklagten kei­nen Glauben und stellte fest, daß hier em absicht­liches Abhören des feindlichen Senders vorlag. Dem Änttag des Staatsanwaltes entsprechend wurde der Angeklagte zu eineinhalb Jahren Zu ch t - Haus verurteilt. Das zu der Sttaftat benutzte Rundfunkempfangsgerät wurde eingezogen.

*

-** Die Spange zum Eisernen Kreuz II Klasse wurde dem Hauptmann Otto Bon- Hard, Fröbelstraße 14 wohnhaft, der als Kame­radschaftsführer der NSKOV. Gießen m wetten Kreisen bekannt ist, verliehen.

** Siebzig Jahre alt. Am heutigen Mon­tag, 15. Dezember, kann der Kaufmann Josef Ampt, Teilhaber der Firma Karl Ampt, Bahn­hofstraße 41, in bester körperlicher und geistiger Frische seinen 70. Geburtstag begehen. Der Jubi­lar erfreut sich in weiten Bevölkeruügskreisen gro­ßer Wertschätzung, insbesondere ist er durch seine Arbeiten auf dem Gebiete der Sippen- und Ahnen­forschung in den Kreisen der Geschichtsfreunde

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Oie Kriegswinterhilse-Lottene.

Am 15. Dezember reihen sich die grauen Glücks­männer wieder in die Front des Kriegswinterhilfs­werkes 1941/42 ein. Der Führer hat bei der Er­öffnung des Kriegswinterhilfswerkes die Heimat aufgerufen, sich durch Tat des Heldenmutes ihrer Söhne würdig zu erweisen. Die grauen Glücks­männer werden diesem Ausruf wieder Folge leisten und alles daran setzen, ihren Erfolg und ihre Lei­stung, die schon in den letzten Jahren jede Erwar­tung übertroffen hat, weiter zu steigern.

Das deutsche Volk hat bei den durchgeführten zwei Kriegswinterhilfslotterien durch ungeheure Be­teiligung bewiesen, daß es für das große soziale Hilfswerk zu jedem Opfer bereit ist. Gerade bei der diesjährigen Kriegswinterhilfe-Lotterie wird wie­der jeder erneut beweisen, daß Heimat und Front eine unerschütterliche und unüberwindbare Einheit bilden. ,

Die Kriegswinterhilfe-Lotterie 1941/42 hat wieder sofortigen Gewinnentscheid. Jede Serie ist eine m sich abgeschlossene Lotterie, in der 1 Million Reichs­mark Gewinne und Prämien ausgespielt werden. Für 50 Rpf. schon kann man 1000 RM. gewinnen, abgesehen von den vielen Gewinnen zu 500 RM., 100 RM., der großen Anzahl kleinerer Gewinne, und noch dazu die Prämienscheine. Am 20. Marz 1942 werden in jeder Serie eine Sonderpranue von 5000 RM. und Prämien zu 500 RM. und 100 RM. verlost. Das Prämienlos hat auch m diesem Jahre wieder den Kontrollstempel, der den Gewinn oder dasNicht" des Loses wiederholt, so daß die Gewinnauszahlung unter doppelter Kontrolle er­folgt.

Für unsere Verwundeten.

1:2, 0:0) Toren.

Badens HI. - B 0 xer gewannen in Kaf-l Ve^gleichskampf gegen Kurhessen mit 11:9 ten. Kurhessens Schwerathleten verloren in

wurden die Kameraden noch mit Geschenken erfreut. Durch Vermittlung der Kreisfrauenschaftsleiterin Meirich in Lauterbach wurden bei den Orts- frauenfchaften Eifa, Elbenrod und Eudorf eine große Zahl Kuchen für die hiesigen Lazarette ab­geholt und von den Verwundeten dankbar ange­nommen.

Mozartfeier der Zustus-von-Liebigschule

Aus Anlaß des Todestages von W. A. Hozart veranstaltete die Justus-von-Liebigschule eine Ge­denkfeier. In einer einleitenden Ansprache gab Stu­dienrat Krauß ein Bild von der ewigen Lebens­kraft des frühvollendeten Meisters. Anschließend trug der Chor der Schule unter Leitung von Musik­lehrer Dietrich die MotetteAve verum corpus vor. Weitere Chöre, Darbietungen des Schul­orchesters, sowie kammermusikalische Werke schlossen sich an. Auch aus Mozartschen Opern brachte Mu­siklehrer Dietrich unter Begleitung von Studien- rat Krauß einige Arien zu Gehör. So gab diese Feierstunde einen Einblick in den ganzen Reichtum und die Fülle von Mozarts Schaffen.

VfB.'Relchsbahn Wahenborn-Sleinberg 1:2

Wenn auch die Reichsbahner das Spiel verloren .... . - , ,

haben, so war, rein spielerisch gesehen, die Aufgabe I dem Spiel em gerechter Leiter.

Auf LDiebcrfehcn ruft Regina aus. bald bring ich wieder 6lanz ins Haus!"