Montag. 15. September Ml
Gietzener Anzeiger
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Kampfhandlungen des Feindes über dem Reichs- ssbiet fanden weder bei Tage noch bei Rächt statt.
Am 12. September fiel in den Kämpfen
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27 Kilometer Länge. Das Baumaterial mußte kilometerweit herangeholt werden. Die Lastkraftwagen des Bataillons transportierten in der einen Woche 880 Tonnen Sand, Schotter, Steine und Holz. Feiger Lteberfall auf wehrlosen norwegischen Postdampfer.
Oslo, 13. Sept. (DNB.) Am Freitag, 12. September, wurde das norwegische Küstenschiff „L o - f o t e n" plötzlich v ckn einem britischen Kriegsschiff und zwei britischen Bombern an der norwegischen Küste angegriffen und im Laufe von zehn Minuten durch Artilleriefeuer und Bomben versenkt. Nur ein Bruchteil der Passagiere, fast ausschließlich norwegische Zivilisten, darunter viele Frauen und Kinder, sowie die Besatzung, konnten gerettet werden. Die Engländer bekümmerten sich nicht um die mit den Wellen ringenden hilflosen Menschen, sondern dampften eiligst von der Stätte ihrer Untat davon. Der Postdampfer „Lofoten" war nicht bewaffnet und fuhr auch nicht im Geleit, diente auch keinen militärischen Zwecken. Der feige englische Ueberfall ist darum ein neuer Beweis für die unmenschliche Kriegführung, die diese Verbündeten bes Bolschewisten ja schon immer im Seekrieg angewendet haben.
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Berlin, 14. September. (DNB.) Im Kampfraum um Leningrad richteten sich die Angriffe der deutschen Luftwaffe am 14. 9. weiterhin gegen die feindlichen Befestigungsanlagen, Feldstellungen und Erdtruppen. Vor dem Rigaischen Meerbusen wurden zwei kleinere Schiffe in Brand geworfen.
Im mittleren Abschnitt der Ostfront bombardierte die Luftwaffe in starken Angriffen feindliche Kolonnen und Eisenbahnverbindungen. Eine große Zahl von Lastkraftwagen und anderen motorisierten Fahrzeugen wurde vernichtet und marschierenden Kolonnen und Truppenansammlungen wurden schwere blutige Verluste beigebracht. Ein Munitionszug geriet in Brand und flog in die Lust. Ein Panzerzug wurde mehrfach getroffen, die noch befahrbaren Eisenbahnstrecken vielfach unterbrochen.
Am Sonntag haben starke Verbände deuffcher Sturzkampfflugzeuge feindliche Befestigungsanlagen auf der Landbrücke zur Krim erfolgreich angegriffen. Artilleriestellungen und Feldbefestigungen wurden schwer getroffen, wobei die völlige Vernichtung von mehreren Geschützen und 40 Fahrzeugen beobachtet werden konnte. Auf einem Feldflugplatz wurden in den Hallen Brände hervorgerufen und mehrere Flugzeuge am Boden zerstört. Zwei feindliche Flugzeuge wurden aus niedriger Höhe durch den Explosionsdruck der deutschen Bomben zu Boden geschleudert, wo sie zerschellten. Sturzkampfflugzeuge griffen eine feindliche schwere Batterie auf einer Insel an, die d e r D n j e p r - M ü n- dung vorgelagert ist. Die Geschützstellungen wurden zerstört. Das dazugehörige Munitionslager geriet in Brand, wobei eine Reihe starker Explosionen entstand.
Der Wehrmachtbericht vom Gamstag.
einzige deuffche Panzerdivision vernichtete bis zum 31. August 854 sowjetische Panzerkampfwagen und Panzerspähwagen, 40 Geschütze, darunter zahlreiche Panzerabwehr- und Flakabwehrkanonen, 199 Flugzeuge. Die deutschen Panzerkampfwagen stießen oftmals tief in die sowjetischen Linien und bi5 aus Flugplätze vor, die noch in Betrieb waren. Zahlreiche sowjetische Batteriestellungen wurden im Nahkampf vernichtet. Zahlreiche Gefechte, in denen sich deutsche und sowjetische Panzerkampfwagen ""
kürzeste Entfernung gegenüberstanden, endeten dem Siege der Panzerdivision,
Erfolgreicher Einsatz der Lustwaffe.
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Vielseitiger Einsatz der Flak.
Berlin, 14. Sept (DNB), Die deutsche Flak- ortillerie, in deren Reihen zaylreiche Trager Ritterkreuzes stehen, hat, sich m den Kameeni gegen die Boischemisten an allenFrontabschnitten aus- gezeichnel. Flakartilleristen haben nicht nur dazu bsigetragen, den Lustraum von sowjetischen Hlie-
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Falle würden die Vereinigten Staaten um das Schicksal der englischen Flotte weniger besorgt sein, als im zweiten, denn sie würden Zeit haben, Maßnahmen zu treffen, die der Verwirklichung der englischen Verpflichtungen dienen würden. Außerdem wäre die englische Flotte weit verstteut. Im zweiten Falle dagegen würde England — wenn es in dieser Hinsicht überhaupt noch freie Hand hat — eine Flottenkonzentration vornehmen und in Kampfhandlungen Verluste wagen, die es jetzt scheut, und die es fraglich erscheinen lassen, ob den Vereinigten Staaten ein Raub der englischen Flotte gelingen könnte.
In den Vereinigten Staaten stellt man solche Erwägungen durchaus ohne Sentimentalität an und beweist damit, daß das Schicksal des englischen Jn- selreiches den maßgebenden Männern in Washington erheblich gleichgültiger ist, als das Schicksal der englischen Flotte. Der Zynismus macht aber hier noch nicht Halt. Könnte man sicher sein» daß die englische Flotte nicht nach Kanada oder Afrika fliehen würde. Würden die Mannschaften nicht bittere Gefühle gegen die Vereinigten Staaten hegen, weil deren Hilfe so gering war?... Ein vielbeachteter nordamerikanischer Marinesachverständiger, Hanson W. Baldwin, sagt offen, daß die Vereinigten Staaten in einem solchen Falle sich nicht von Sentimentalitäten leiten lassen würden, sondern sich unter allen Umständen genötigt sehen, England gegenüber genau so zu handeln, wie England gegenüber Frankreich in Dran und Dakar aufgetreten ist.
Im übrigen würde die Zerstreuung der eng-, lischen Flotte über die sieben Meere Zwangsmaß. nahmen der Vereinigten Staaten erleichtern. Einige Einheiten würden ferner dadurch in nordamerikanische Hand fallen, daß sie sich in n o r d am e r i- kanischen Häfen befänden. 3m Frühsommer dieses Jahres wurden z. B. drei englische Schlacht- schiffe «in USA.-Werften ausgebessert. In Nordamerika rechnet man damit, daß sich ihre Zahl erhöht. Man besäße also stets eine nicht unbeträchtliche Zahl von „Geisel n" in USA.-Häfen. Nach Baldwin würde jedes erreichbare englische Kriegsschiff gewaltsam der USA.-Flotte einoerleibt werden.
So würde das Reinergebnis einer unter Umständen für möglich gehaltenen Entwicklung, die über England hereinbrechen könnte, wie Baldwin schreibt, das Aussteigen der Vereinigten Staaten zur größten Seemacht unserer Zeit fein. Hierin offenbart sich ebenso eine neue Seite der vielfach schillernden Weltherrschaststtäume nordamerikanischer Politiker, wie eine Betrachtungsweise des Krieges, die sich von der englischen abgrundtief unterscheidet. Wie tief ist das wogenbeherrschende Britannien unter dem Halbamerikaner Churchill gesunken, wenn die einzige Macht, die es zu einer Fort- setzung des Krieges überhaupt befähigt, so nüchterne Rechenexempel anstellt.
Roosevelt und die englische Flotte
Von unserem Str.-Korrespondenten.
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1941 i adtldrdx i' 03001/
KW
51. Jahrgang Nr. 219
Lrschemi täglich, außer Sonntags und ^Feiertags
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Oer Provokateur am Pranger
Der Provokateur Roosevelt hat sich nunmehr selbst an den Pranger stellen müssen, um seinen „Schießbefehl", der inzwischen aus dem Dunkel des Geheim-Vertraulichen in das Scheinwerferlicht der öffentlichen Diskussion gezogen worden ist, zu verteidigen und außerdem seine Anstrengungen, Anschluß an den Krieg zu finden, vor dem USA.- Volk zu rechtfertigen. Er wählte dazu den Weg einer Rundfunkansprache an „seine amerikanischen Landsleute" und geriet dabei etwa in die Rolle, die der kleine Fritz spielt, wenn er etwas ausgefressen hat, sich vor seinem Lehrer verteidigen soll und mit starker innerer Unsicherheit und desto größerer Frechheit im Auftreten keine Lüge scheut, um sich reinzuwaschen und für seine Lausbüberei womöglich noch eine Anerkennung zu ergattern.
Die Mittel, deren sich der Kriegshetzer Roosevelt bei diesen Bemühungen bediente, bestanden in einem Rattenkönig von Lügen und Verdrehungen, mit deren Hilfe er versuchte, fünf klar und einfach gelagerte Fälle, die auch der penibelsten völkerrechtlichen Prüfung standzuhalten vermögen, aus einem Unrecht der USA.-Verantwortlichen im Sinne jenes Wortes vom Ermordeten, der schuldig sei, in eine schwere Anschuldigung der sich im vollsten Recht befindlichen deutschen Kriegführung zu verwandeln, und weiterhin aus einem Wirbel von Begriffsverwirrungen, die mit jüdischer Rabulistik Fundamen- talgrundsätze, die an sich keinen Zweifel lassen, plötzlich in ihr Gegenteil verkehren.
Die fünf Fälle, mit denen Herr Roosevelt seinen „Schießbefehl" dem U8A.-Volk schmackhaft machen wollte, stellen sich, wenn man den wirklichen Sachverhalt zugrundelegt, als ganz raffinierte Pro - Dotation dar, die dazu dienen sollten, äpn von Roosevelt und seiner jüdischen Clique so heiß ersehnten „Zwischenfall" zu schaffen und damit Anschluß an den Krieg zu finden. Im Falle „G r e e r" hat das amerikanische Schiff grundlos ein deutsches U-Boot zuerst angegriffen. Die USA.- Handelsschiffe „Robert Moore" und „Steel Seefahrer" waren mit Kriegsmaterial für England vollauf beladen und wurden, wie es das Völkerrecht erlaubt und billigt, deshalb versenkt. Das Schiff „S e s s a" schließlich geht Herrn Roosevelt überhaupt nichts an, weil es der Republik Panama gehört, und jenes Schlachtschiff, dessen Besatzung ein U-Boot-Periskop gesehen haben will, ohne fest behaupten zu können, daß es sich um das Periskop eines deutschen U-Bootes gehandelt habe, gehört in die Kategorie jener Gerüchtemacher, deren Erzählungen mit kräftigem Mißtrauen aufzunehmen sind.
Zum Zweiten versuchte sich der Präsident Roosevelt durch Vergewaltigungen von Fundamentalgrundsätzen für seine Provokationen ein Alibi zu verschaffen und für feine Kriegshetze Verständnis im
Berlin, 14. September. (DNB.) Wie der Be- kcht des Oberkommandos der Wehrmacht meldet, kt in den Kämpfen an der Ostfront am 12. September- Generaloberst Ritter von Schobert, Lberbefehlshaber einer Armee, gefallen. Er wurde B81 als Sohn eines Offizier- in Würzburg geboten. 1902 trat er in das 1. Bayerische Insantene- Segiment ein. Als Bataillonsadjutant zog er 1914 ins Feld und nahm in feinen Reihen an allen Gefechten teil. Seine besondere Tapferkeit wurde neben 0?r Verleihung der beiden Eisernen Kreuze und des preußischen Hausordens von Hohenzollern durch b e Auszeichnung mit dem Ritterkreuz des Bayesschen Militär-Max-Josef-Orbens mit Schwertern gymürbigt, mit dem er auch den persönlichen Adel ermarb. Im Hunderttaufendmannheer wurde er 1924 Major. 1929 Kommandeur des II. Infanterie-Regiments Nr. 19, 1932 Oberst, 1933 Inspekteur der Infanterie, in welcher Stellung er fid) um bie moderne Gliederung und Ausbildung der deutschen Jn- ■ finterie besondere Verdienste erworben hat. Nach Der Machtübernahme übernahm er die 17. Brrnfton in Nürnberg. Nach der Rheinlandbesetzung stellte er d e 33. Division in Heidelberg auf. 1938 wurde er kommandierender General des VIL Armeekorps Mit ihm nahm er am Einmarsch in Oesterreich und an der Befreiung des Sudetenlandes teil. 3m West- 1-ldzug griff seist Korps am rechten Puget der Id. Krrnee Carignan an, am 12.3uni die Magma linie bei Montmedy und durchstieß dann die Nord- front von Verdun. 3m September 1940 wurde G - reraloberft von Schobert an die Spitze einer Armee gestellt, die heute im Feldzug gegen die Sowjetunion unter feiner Führung bereits grofeie Erfolge errungen und sich höchsten Waffenruhm
DNB. AusdemFührerhauplquartler.
1L September. Das Oberkommando der Wehrmacht bt bekannt:
3m Often bahnen sich durch den günstigen ‘Bet- iuf der Operationen neue Schtachterfotge i. Nachdem starke deutsche Kräfte in die B e- estigungsfront von Leningrad ein* -brachen sind, wird die enge Einschließung der ladt trotz erbitterter Gegenwehr unaufhaltsam ortgeseht. Südlich der Far-Oer-3nseln wurde m gestrigen Tage ein feindlicher Frachter jrd) Bombenwurf schwer beschädigt.
Bei dem im gestrigen Wehrmachtbericht gemel- beten erfolgreichen Angriff der Luftwaffe a u f inen Geleitzug ostwärts Great 5 a r - tauft) erhielt auch ein britischer Zerstörer einen Bombentreffer schweren Kalibers.
gern zu säubern, sondern haben auch im Ervkarnps in todesmutigem Einsatz ihren Kameraden der In- anterie den Weg gebahnt. Ein im Süd abschnitt der Ostfront eingesetztes Flakkorps hat bis zum 8. September 215 sowjetische Flugzeuge abgeschossen. 51 owjetische Bunker, darunter mehrere schwerste Banzerwerke, sind außer Gefecht gesetzt worden. 345 Panzerkampswagen wurden vernichtet, 57 Batterien zum Schweigen gebracht, 6944 Gefangene gemacht. Dabei hat die Flak dem sowjetischen Nach- chub schwere Verluste beigebracht. Am Dnjepr ver- enkten die Kanoniere fünf sowjetische Kanonenboote und zerstörten eine Pontonbrücke.
Trotz Verminung Gowjet- widerstand gebrochen.
Berlin, 14. September (DNB.) Die Spitze einer deutschen Jnfanteriebivision stieß im Nordüb- chnitt der Ostfront nach dem Überschreiten eines Hlußlaufes auf gut ausgebaute sowjetische Feldstellungen. Die Bolschewisten leisteten hartnäckigen Widerstand. Die Division brach jedoch nach hartem Kampf tief in die sowjetische Widerstandslinie ein. An einem einzigen Tage wurden 150 Feldstellungen, Bunker und Widerstandsnester der Sowjets niedergekämpft und 1800 Gefangene gemacht. Das weitere Vordringen versuchten die Sowjets durch eilige Verminung des Geländes aufzuhalten. Pioniere entminten jedoch das Gelände und ermöglichten der Division den Nachstoß. 3n kühnem Vordringen brachten Panzereinheiten im Raume eines Divisionsabschnittes bei erfogreidjen Kämpfen 1500 Gefangene ein, erbeuteten 70 Geschütze, 20 Zugkraftwagen, 600 Lastkraftwagen und 400 bespannte Fahrzeuge. Außerdem wurden drei Flugzeuge vernichtet.
Die Panzerwaffe hat im Osten ihre Überlegenheit über die sowjetische Panzerwaffe bewiesen. Eine
n der Ostfront bet Oberbefehlshaber einer itmej, Generaloberst Ritter von Schobert.
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Der Wehrmachtbericht vom Sonntag hebt sich erklich von seinen unmittelbaren Vorgängern ab. usdriicklich wird angekündigt, daß sich durch den triftigen Verlauf der Operationen im Osten „neue tchlaststerfolge" anbahnen. Das gibt uns die Ge- ißheit, daß das deuffche Volk in nicht all zu langer rist etwas Horen wird, was sich bisher hinter den planmäßigen" ober „erfolgreichen" ober „stetigen" perationen verbarg. Dieser Meinung — daß näm- kchlich bald neue Schlachterfolge im buchstäblichen Sinne „spruchreif" fein werden, war offenbar auch tr militärische Sprecher im Rundfunk bei seinen Läuterungen zum Wehrmachtbericht am 13. Sep- ffcmber. Er gab einen imponierenden Uederblick über die Fortschritte an der Gesamffront vom j August bis Anfang September und sprach die Hoffnung aus, daß bald neue ähnliche entscheidende Stitteilungen auch über die laufenden Operationen Inb die Erfolge in den nächsten vier Wochen ge= pben werden können.
Der Wehrmachtbericht verzeichnet schließlich, daß jitt 12. September in den Kämpfen an der Ostfront ' Oberbefehlshaber einer Armee, Generaloberst ■ Jitter von Schobert, gefallen ist. Einer breite- *n deutschen Öffentlichkeit tburbe der General- Li erst durch die Sondermeldungen vom 6. August bekannt. 3n der Sondermeldung 11 wurde der turchbruch zur Umfassungsschlacht in der (West-) Ukraine geschildert. Es wurde berichtet, daß die trmeen von Stülpnagel, von Reichenau, und von Kleist zunächst bis vor die Tore von Kiew vordran- t?n und in breiter Front zwischen Dnjestr und injepr nach Süden eindrehten. Und dann hieß es: .Danach wurde die aus deutschen und rumänischen Lorps bestehende Armee des Generaloberst Ritter ; ion Schobert über den mittleren Dnjestr rach Nordosten eingesetzt, um die Verbindung rit den von Norden kommenden Kräften herzustel- lm." Wenn auch der Kommanbostand, wie er in den Eonbermeibungen vom 6. August aeschildert wurde, hrute nicht mehr maßgeblich ist, so darf doch an- i?nommen werden, daß Generaloberst Ritter von rchobert an der Spitze seiner Truppen gefallen ist, die an der Südfront oorstürmten.
Generaloberst
Liier von Gchoberi.
Kampfflugzeuge In bet Nacht zum 12. September Port Tervsik sowie Oellager im Hafen von Suez. Line Reihe großer Brände ließ den Erfolg dieses Angriffes erkennen.
Britische Flugzeuge griffen in der letzten Ns?cht den Raum Frankfurt a. 2TL—2U annheim an. Bombenwürfe auf Wohnviertel forderten einige Verluste unter der Zivilbevölkerung. Flakartillerie choß zwei feindliche Bomber ab.
Straßenbaubataillone am Werk.
Berlin, 14. September. (DNB.) Die Sowjet- ührung hat den schlechten Zustand des Straßennetzes in der Sowjetunion in den Kreis ihrer Berechnungen eingezogen in der Hoffnung, daß hierdurch der deuffche Vormarsch gehemmt und daß für den Nachschub unüberwindliche Schwierigkeiten entstehen würden. Die Bolschewisten haben sich darin erheblich getäuscht. Die deutschen Straßenbaubataillone und die Frontarbeiter der Organisation Todt haben ausgefahrene Straßen ausgebessert und neue Straßen gebaut. Ein deutsches Straßenbaubataillon hat in der ersten Septemberwoche eine 35 Kilometer lange Straße ausgebessert, ohne daß der starke Kolonnenverkehr unterbrochen wurde. Auf einer Strecke von 12 Kilometern war die Straße infolge des moorigen und sumpfigen Untergrundes völlig unpassierbar für schwere Fahrzeuge geworden. 3n insgesamt 5000 Tagewerken stellten die Pioniere die Straße wieder her und bauten einen Umleitungsweg von
Stockholm, 13. September 1941.
Rosoevelt hat in seiner letzten Rede einen Satz gebraucht, der die tiefe Doppeldeutigkeit feiner Politik enthält, ohne sie erkennen zu lassen. Er hat gesagt, die Flotte der USA. sei unüberwindlich nur so lange, als die englische Flotte am Leben sei. Man liest über diese harmlose Phrase hinweg. 3st aber das Schicksal der englischen Flotte gewiß? Offenbar nicht, denn sonst hätte Roosevelt nicht die düstere Warnung ausgesprochen, daß die U8A.-Flotte aufhöre, unüberwindlich zu sein, wenn die englische Flotte zu bestehen aufhöre. Die Frage, was die Vereinigten Staaten zur Abwendung einer Entwicklung tun würden, die der englischen Flotte das Leben kosten könnte, wirft verwickelte Probleme im schattenreichen englisch-nordamerikanischen Verhältnis auf.
Man weiß, daß die Vereinigten Staaten dabei sind, eine Zwei-Ozean-Flotte zu bauen. Sie wird nicht vor 1946 fertig sein — augenblicklich befinden sich 15 Großkampfschiffe und zwölf Flugzeugträger im Bau. Roosevelts Wort gilt f ü r die Zwischenzeit. Niemand kann voraussagen, was in vier bis fünf Jahren geschehen kann. In den Vereinigten Staaten hat man sich daran gewöhnt, einen Unterschied in der Teilnahme am Schicksal der britischen Inseln und am Schicksal der britischen Flotte zu machen. Wie weit die USA. gehen würden, um die britischen Inseln zu retten, ist Gegenstand vieler Spekulationen und vielleicht noch nicht endgültig enffchieden. Die englische Presse hat sich damit abgefunden, wie sich besonders deutlich in den Kommentaren zu der Rede des kanadischen Ministerpräsidenten Mackenzie King kürzlich zeigte, daß England nur ein norbameri- kanischer Brückenkopf sei.
Für die Rettung der britischen Flotte aber würden die USA.-Machthaber beinahe alles unternehmen. Nach nordamerikanischer Ansicht bedeu- let „Rettung der englischen Flotte" nicht, daß sie in englischer Hand bleiben müsse. Der Ausdruck umschreibt vielmehr das Bestreben, Die Flotte unter allen Umständen für b i e nordamerikanische Politik zu sichern. Zwar besteht der Austausch der Erklärungen zwischen dem britischen Botschafter in Washington und dem USA.-Staats- sekretär des Auswärtigen, der England verpflichtet, seine Flotte nicht in Feindeshand fallen zu lassen, lieber die Durchführung dieser Verpflichtung, die sich die Vereinigten Staaten in einem verhältnismäßig frühen Stadium dieses Krieges haben geben lassen, macht man sich aber in Washington seine Gedanken. Im Mittelmeer würde, wie man hofft, genügend Zeit sein, notfalls bei Nacht und Nebel und mit einigen Verlusten ins Rote Meer und in den Atlantik auszuweichen. Bei einer Gefährdung der britischen Insel selbst macht man einen Unterschied zwischen einem langsamen Prozeß und einer plötzlichen Bedrohung. 2m ersten
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DNB. AusdernFührerhauptquarlier, 13. Sept. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
An der Ostfront verlaufen die Angnffsopera- tionen planmäßig und erfolgreich.
Unterseeboote versenkten in erneuten Angriffen gegen den im gestrigen Wehrmachtbericht gemeldeten feindlichen Geleitzug vier weitere Handelsschiffe mit zusammen 19 000 BRT. sowie drei Bewachungssahrzeuge. Damit Hal der Feind aus diesem Geleit 28 Handelsschiffe mit zusammen 164 000 BRT. verloren.
3m Kampf gegen Großbritannien erzielte die Luftwaffe in der letzten Nacht Bombentreffer auf drei großen Handelsschiffen eines feindlichen Geteitzuges ostwärts Great Yarmouth. Weitere wirksame Luftangriffe richteten sich gegen Flugplätze in den Widlands sowie gegen Rüstungsbetriebe und ein Tanklager im Züdoslen der Insel. Bei einem Tagesangriff auf Scarborough erzielten Kampfflugzeuge Bombentreffer schweren Kalibers in einer Fabrikanlage.
3n Nordafrika bombardierten deutsche
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