Vorsicht! Feind lieft mW
Palliativ-*€Tcam
Auch in der Säuglingspflege
Erhältlich in Apotheken und Drogerien zu .411.10, 0LS und 0.30
4676 V
Mehr Freude an der Natur durch Bermühler-Äücher!
leistet Palliativ-Cream gute Dienste
PALLIATIV-CREAM hilft!
Nachlässe »on 301*20 v. m. er halten Sie bei wiederholten Veröffentlichungen einer Anzeige >
THEATER
der Universitätsstadt Gießen
Derdunkelungszeil
14.11. von 17.29 bis 8.39 Uhr.
das bewährte Hausmittel bei: Hautausschlägen, Verbrennungen Ätzwunden, Wundgehen, bei rauher, rissiger Haut und ähnl. Hautschäden
Fotofilm
Stenotypistinnen
für Behörde in die besetzten Ostgebiete gesucht. Bewerberinnen über 21 Jahre, selbständig und sicher arbeitend, melden sich beim Arbeitsamt.
_____________ 4670 D
... nicht irgendein Brot, sondern Studts
Sverial-
Vollkovnbrot nach Felke essen, das ist gesunde Nahrung! 4671d Fachgeschäft fllr vollwertige Nährmittel Kräuterhaus JUNG, Gießen
Auf tlmweaen...
Licht geht auch um drei Ecken herum! Das wird bei der Verdunkelung oft vergessen. Wenn, ein Roll- Vorhang nicht breit genug ist und nicht g c ■ nug anliegt, schleicht sich das Licht an den Seiten herum und bringt ins Freie. Wir wollen unsere Derdunkelungsvorrichtungen daraufhin überprüfen. Rollvorhänge an den Fenstern müssen breiter als das Fen ft er sein und an der Wand gut und lichtdicht anliegen.
Oie Sucht nach Zigaretten führte ins Zuchthaus
Lpd. F r a n k f u r t a. M., 12. Nov. „Wer sich an Feldpoftväckchen vergreift, muß ins Zuchthaus kommen , so hieß es vor dem Sondergericht Frankfurt a. M., als die Verurteilung des 47jährigen Poftfacharbeiters Philipp Stricker er°
t mit f etdfytt cfcf;
,m mal ein guWr Wurf geglückt. Genau so freut sich jedermann, der MAGGI5 SUPPEN kriegen kann!
das KRIEGSWINTERHILFSWERK IST DAS MACHTVOLLE BEKENNTNIS ZUR SOZIALISTISCHEN GEMEINSCHAFT UNSERES VOLKES.
KRIEG SW INTERHILFSWERK
Höchster Wurf beim ,,langen Heinrich^*
Keinem Reifenden ist in den Abteilen der Deutschen Reichsbahn wohl das bekannte Schildchen entgangen, das unwillkürlich bei einer mehr oder weniger langen Eifenbahnfahrt feine Aufmerksamkeit erregt. „Vorsicht bei Gesprächen! Feind hört mit!" Diese Mahnung aus strenger Kriegsnotwendigkeit heraus hat sicherlich ihre Wirkung in den verflossenen beiden Fahren auf die Gesprächigkeit vieler Volksgenossen nicht verfehlt. Aber nicht nur hier ha- den wir dem Feind und seiner Spionage in betonter Stummheit ein Schnippchen geschlagen, sondern ihm auch noch auf einem anderen Gebiet die Quellen aur Befriedigung seiner Wißbegier ein für allemal verstopft. Denn der Feind kann nicht nur mit« hören, sondern auch mit lesen. Und die Zeitung als solche könnte ihm da manchen Fingerzeig geben, wenn wir ihm das nicht schon seit langem versalzen hätten.
Sicherlich stellt mancher Zeitungsleser die Frage, warum denn seinem Interesse oder auch seiner Neugier dies oder jenes von der Tagespresse vorenthal- ten wird. Die Antwort ist sehr leicht zu geben und lautet: Weil nicht nur der politisch zuverlässige deut- sche Volksgenosse unsere Zeitungen lieft, sondern weil auch der Gegner in ihnen mit angespanntester Aufmerksamkeit herumschnüffelt, um auf etwas für ihn Wissenswertes zu stoßen. Es ist z. B. begreiflich, daß die Bewohner einer Stadt, die in der vergangenen Nacht einem britischen Luftangriff getrotzt haben, gewissermaßen aus Lokalstolz und, wie um eine Auszeichnung zu erhalten, erwarten, daß der Name ihres Ortes im nächstfolgenden OKW.-Bericht erwähnt wird. Sie hoffen auch noch ferner,
und unruhig Schlaf aind oft Folien von Blähungen oder Verttopfuni. Geben Sie Ihrem Funde ,,Kufehe , et bleibt dann vor Verdauunßaatörunßen bewahrt, iat ruhiß, zufrieden und ach la ft durch.
ADOX
schuhmlttel, regen- und sogar mückenstichsichere Strümpfe wurde nachdrücklich hingewiefen. Em besonderer Anziehungspunkt dieser Modenschau War wieder das Verwandlungskleid, das sich mit Hilfe von einfach auszuwechfelnden Garnituren für sechs verschiedene Gelegenheiten zurechtmachen läßt. Eine Kollektion hübscher Nachmittagskleider und eine ge- schmackvoll zusammengestellte Auswahl vckn Brautkleidern bildeten den Schluß der Modenschau, die sich guten Besuches erfreute und lebhaften Anklang fand.
wenigen Tagen leider eine Persönlichkeit vergessen worden, die unter den ersten genannt zu werden verdient: Max Reger. Als Solist wie als Dirigent seiner Meininger wird der große Tonschöpfer manchem Konzertbesucher noch in bester Erinnerung sein.
Das erste Solistenkonzert im Jubiläumsjahr des Gießener Konzertvereins findet am kommenden Sonntag in der Universitätsaula statt. Wilhelm Backhaus, dessen Entwicklungsgang von der Zeit seines Auftretens als Wunderkind über die Zeit feiner Militärjahre während des Weltkrieges bis zu den Jahren feines ausgereiften Könnens wir in Gießen kennenlernen konnten, veranstaltet einen Klavierabend, an dem der Künstler Werke von Bach, Schubert, Brahms und Chopin zu Gehör bringen wird.
, Für unsere Kinder!
Wißt ihr noch, wie wir uns gefreut haben, wenn Großmutter uns die schönen Märchen pom Rotkäppchen, von Dornröschen, von Hänsel und Gretel, und wie sie alle heißen, erzählt hat? Auch heute noch ist die Liebe zu schönen Märchen gleich groß. Das sehen wir immer wieder, wenn der Groß- deutsche Rundfunk am Sonntagnachmittag feine Märchenfendungen bringt und unsere Kinder an dem Lautsprecher lauschen.
Noch viel schöner aber ist es, wenn zu den Märchen auch dieMchtigen Bilder kommen. Diese große Freude können wir unseren Kindern am kommenden Wochenende machen, wenn die Sammler der Deutschen Arbeitsfront bei der Straßensammlung für das Kriegswinterhilfswerk des deutschen Volkes
als Zeichen des freiwilligen Opfers, das jeder Volksgenosse gibt, zehn alte, deutsche Volksmärchen überreichen. Die schönen Märchenbücher werden sicher sehr gefragt fein, und wer es kann, wird für sie gern eine größere Spende geben.
Wintermodenschau im (5afs Wien.
Unter Mitwirkung namhafter deutscher Firmen aus der Damenmode- und Bekleidungsindustrie veranstaltete I. M. Ewald Langen, Köln-Leverkusen, in den letzten Tagen eine Wintermodenschau im Cafs Wien. Die Ansagerin Erna Manien, von früheren Veranstaltungen hier bereits bekannt, wies in ihren Erläuterungen darauf hin, daß die Vorführungen keine unerfüllbaren Wunschträume wecken, sondern praktische Anregungen zu einer möglichst geschickten und zweckdienlichen Ausnutzung der Kleiderkarte und einer befriedigenden Lösung der jeder Frau am Herzen liegenden Punktfrage geben wolle. Den Anfang machten felbftgenrbeitete Pullover und Handarbeitskleider, wobei auf die vielfältigen Möglichkeiten der Verwendung von alten Stoffen und Resten aufmerksam gemacht wurde, wie überhaupt auf die heute durch technisch vervollkommnete Schnittmuster sehr erleichterte Selbstanfertigung Gewicht gelegt wurde. Man sah — in modernen Farben und Formen — meist sehr geschmackvolle Kleider für die verschiedensten Zwecke, auch für unterschiedliche Altersstufen und Figuren, ferner Kostüme und Mäntel, wie sie die neue Mode bevorzugt. Reizvolle Möglichkeiten ergeben sich gerade heute für die Anfertigung von Kleidern aus zweierlei Stoff. Auch auf wasserabstoßende Regen-
in ihrer Zeitung eine genaue, möglichst bebilderte Schilderung über den Ablauf dieses Angriffes zu lesen, und sind bann oft enttäuscht, wenn weder das eine noch das andere der Fall ist. Sie vergessen aber, daß es geradezu ein Wahnsinn wäre, dem Feind schwarz auf weiß die Route feines Terrorfluges durch Nennung von Ortsnamen anzugeben. Und wenn das britische Luftfahrtministerium viel- leicht in die Welt posaunt, in der und der Stadt wäre dieses ober jenes Werk zerstört worben, was in Wirklichkeit gar nicht der Fall ist, soll da bie Zeitung schreiben: „O nein, ihr Engländer, bas stimmt ja gar nicht, bie Bombenreihe liegt ja brei- hunbert Meter neben dem Ziel in offenem Gelände!" Den Teufel wird sie tun! Denn durch solche Angaben lieferte sie dem Feinde ja nur die Möglichkeiten an die Hand, feine Angriffstaktik zu über, prüfen, feinen Zielanflug zu korrigieren, um im nächsten Falle besser und dann tatsächlich zu treffen!
Im übrigen: wann in Verbindung mit britischen Bombenangriffen Ortsnamen genannt und wann sie nicht genannt werden, muß der deutsche Volksgenosse vertrauensvoll der militärischen Führung überlassen. Diese weiß genau, was sie da zu tun und dort zu unterlassen hat, und sicher ist vielen Städten schon manches dadurch erspart worden, weil sie vor der Öffentlichkeit einmal nicht ober überhaupt nicht namentlich genannt würben.
Aehnlich kann es sich auch in anberen Fällen verhalten, wo aus bestimmten Grünben bestimmte Vorgänge nicht publiziert werden, um der Feindpropaganda die Möglichkeit zum Mitlesen zu nehmen!
Aus der Stadt Gießen.
Nichts darf verderben!
Das kann man oft sagen hören, besonders wenn man jemanden dabei ertappt, wie er gerade im Mülleimer ober sonstwo etwas verschwinben lassen will, bas er an Eßbarem hat Derberben lassen. Aber nicht nur in ber Stabt kann man bas hören, auch auf dem Lande werben manchmal aus Unachtsamkeit Nahrungsmittel bem Verderb ausgesetzt ober für bie menschliche Ernährung bestimmte Erzeugnisse dem Vieh als Futter vorgeworfen. Beibes darf unter keinen Umständen fein. Nicht etwa, weil uns der Mangel an diesen Dingen dazu zwingt, sondern weil es ein Unrecht ist, wenn wir das, was wir mühsam errungen haben, verfüttern, ober gar was mir anberrocitig besser verwerten könnten, aus Leichtsinn oder Unachtsamkeit verderben lassen. Die „Bißchen" geben in ihrer Gesamtheit ein Viel: ja sie sind sogar in ber Lage, sich auf unsere Marktleistung auszuwirken. Je sparsamer gewirtschaftet wird, desto größer ist unsere Marktleistung. Unser Landvolk sollte daher darauf achten, daß auf dem Felde, in den Scheunen und im Stall nichts verdirbt.
Auch bei der Pflege des Viehs kann man nicht sorgsam genug sein. Eine solche Pflege wird sich stets, fei es in der Milchwirtschaft, der Schweine- zücht ober in ber sonstigen Tierhaltung, durch höhere Leistung lohnen. Die Parole „Kampf dem Verderb" hat dem Landvolk nicht unwesentlich in seinem Ringen um die Nahrungs- und Rohstofffreiheit D"utschsanbs geboten. S'e gilt in alei^roßem Maße für den Erzeuger Wie man mit den Futtermitteln richtig und sorgfältig umgeht, damit nichts verdirbt, muß allen damit Beschäftigten zur Selbst- verständlichkett werden.
Die Maschinen und Geräte wdllen ebenfalls pfleglich behandelt fein, weil schwer Ersatz zu haben ist und weil sie so stets einsatzbereit sind und den Geldbeutel des Bauern dann am wenigsten belasten. Bei 'den Instandsetzungsarbeiten an den Maschinen lernt man aber noch, sie vollkommen zu beherrschen und sich daher auch vor Unfällen besser zu schützen.
An der Erhaltung der Arbeits- und Leistungs- traft haben wir alle größtes Interesse. Deshalb muß neben dem Ruf „Kampf dem Verderb" auch überall die Mahnung „Verhütet Unfälle und Schäden" beherzigt werden. Freude an der Verantwortung und Leistung, die der stärkste Auftrieb für neue Leistung ist muß uns alle beseelen, denn je lieber man seine Arbeit tut, desto leichter geht sie von der Hand und um so besser ist die Zusammenarbeit mit allen andern.
Dornotneri.
Tageskalender für Freitag.
Stadttheater: 19 Uhr „Nora". — Gloria-Palast, Seltersweg: 14 Uhr „Schneewittchen"; „Wetterleuchten um Barbara". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Kleine Mädchen — große Sorgen".
Gießener Konzertring.
In ber Zahl namhafter Künstler, die der Gießener Konzertverein im Verlaufe seiner 150jährigen Ge- schichte kennenlernen durfte, ist in der Notiz vor
Freltag.denll.November
19—21.30 Uhr 462iD
11. Freitagmiete u. Halbmiete A Erstaufführung!
NORA
Schauspiel von Henrik Ibsen. Preise von 0.60 bis 8.10 RM.
folgte, der als Volksschädling wegen fortgesetzten Verbrechens nach den Paragraphen 348, 349 u. a. StGB, zu V/2 Jahren Zuchthaus, 100 RM. Geldstrafe und drei Jahren Ehrverlust verurteilt wurde. Der Angeklagte hatte sich wiederholt an Feldpoftfendungen vergriffen, die an Soldaten gerichtet waren. Als man ihn festnahm, hatte er zwei Päckchen Zigaretten in der Tasche, die aus einer der Sendungen stammten. Der Angeklagte, der mit dem Sortieren der Feldpostsendungen beschäftigt war, hatte es auf Zigaretten abgesehen und gab zu, daß bie Sucht nach Rauchen für ihn bie Veranlassung war, sich an .Postgut zu vergreisen.
Ebenso,wi^bieser Angeklagte verging sich als Beamter ber 35sährige Postfacharbeiter Otto Vogel, der auch- der Zigaretten wegen sich einen Feldpostbrief aneignete. Er war gleichfalls nicht nur mit mechanischer Arbeit betraut, sondern hatte auch zu sortieren. Der Angeklagte, ber als Volksschäbling angesehen würbe, erhielt 14 Monate Zuchthaus, 50 RM. Gelbstrafe und drei Jahre Ehr- verlust.
Sprechstunden der Redaktion.
11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr Samstagnach- mittags geschlossen
Araber und Schürfstellen auf Leder besondei-s von glatten Damen- und -verrenschuhen (nuttcb und dunkelfarbig) verschwinden sofort, wenn man solche Schuhe mit Nigrin PaPa m der entsprechenden Farve behandelt. Nrarm PaVa nt besonders sarbstark, weshalb diese Krem nicht nur glänzt und pflegt, sondern auch die Farbe des Leders aussrischt und zugleich alle Kratzer und Schürfstellen deckt. azmV
.......
Nach wie vor aus reinem Orient - Tabak
W6NU5W NEUERBURG
OVER STOLZ
4^6 PF.
jlaulconservierungsmittel/


