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großen Waschkessel bei hartem Wasser verlorengeht. Wenn man hier nichts tut, verliert man einen großen Teil seiner Seifen- < bestände, ohne von der Seife eine Wirkung zu haben. Man muh deshalb das Wasser vor dem Waschen weichmachen, damit die Schaumund Waschkraft der Seife entwickelt werden kann. Das geschieht mit Dleichsoda. Am Abend vor dem Waschtag verrührt man einige Handvoll davon im Waschkessel. Über Nacht wird das Wasser wundervoll weich. Morgens merkt man dann, wieviel besser die Lauge schäumt und um wieviel kräftiger sie reinigt.
Durch Weichmachen des Wassers kann man in einem mittelgroßen Haushalt im Jahre mehr als 10 Pfund Seife sparen!
Es gibt noch einen weiteren Schmarotzer an der Seife: das ist Teer, Öl, Schmier und ähnliches an den Händen. Sie haben's sicher schon mal ausprobiert, wie lange man reiben
boote zu Wasser und setzen fünf Minuten nach I befohlenen Angriffszeit ihren Fuß auf das and», W*
Ult Uli yti uuiiuytnucu OUJQIjf.i Artillerie und Fliegern auf weit» fllH seindftellunaen ansetzt. Kaum br
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Unwetter in Argentinien.
rend dieser Teil des Landes unter der furchtbare- Kälte leidet, hat in den Nordprovinz n
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mutz, wenn man Teer und Öl von den Fingern kriegen will. Immer wieder entwickelt man ein warmes Schaumbad — unb der Teer bleibt doch dran! Auch das ist unnötiger Seifenverbrauch. Ein Griff nach
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Flußufer. Schon arbeiten die Funkgeräte und vn ständigen die höhere Führung von dem erzielte Geländegewinn, die im hervorragenden Züsow
Buenos Aires, 14. Aug. (DNB. ^Funkfpr Weite Teile Argentiniens wurden von schwere Unwettern heimgesucht, die dem einen Teil be; Landes eine a b orme Kälte und dem andere Gluthitze brachten. Das Cordilleren-G^- biet im Westen Argentiniens wird seit Woch--- von W i n t e r st ü r m e n heimgesucht, die hier bü* Temperatur auf 40 Grad unter Null absinke-' ließen. Infolge dieses Unwetters stürzte am Grenz- punkt der Trans-Andenbahn ‘ eine Schnee-- lawine auf das Bahnhofsgebäude der Stativ--.. Caracoles, auf der chilenischen Seite des Grenz- Punktes, und begrub elf Bahn- und Zollbeamte unter sich. Nur vier konnten gerettet werden. Wirb
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zurückliegende Feindstellungen ansetzt. Kaum ter sich der Rauch, da vollzieht sich der letzte Akt be Dramas in der ersten feindlichen Linie.
Der Gegner hat Minen im hohen Gras am Ufe:. rand versteckt, aber Pioniere sind bereits zur St<> und fühlen mit ihren Minensuchgeräten den Bobei ab. Trampelpfade der Feinde weisen uns den Tiefflieger ebnen ihn, indem sie erkannte Feindzi^. sofort wirksam bekämpfen. Durch verabredete M chen werden sie in der Luft von Gefahren versto», digt, die der immer vorrückenden Truppe drohe-.
Inzwischen ist über Schlauchboote ein Sauf, sieg gelegt. Pioniere schlagen sofort eine Brück- eine Fähre bringt die ersten Pak^Geschütze uni leichten Infanterie-Waffen über den Fluß. Ungb stört von der nied ergehalten en feindlichen Artiller-- entsteht in einer Rekordzeit von nur wenigen Stu.-i den eine st a b i l e Brücke, über die am Mitin schon die Sturmgeschütze rollen,! die sich nun nq den ersten Reihen der Infanterie gegen den we- chenden Feind werfen. Es dauert nicht lange, h sind wir auch Herren des Erdreichs, das noch tac; zuvor von feindlichen Gräben durchzogen war urj über die im Dämmerlicht, wie einst in der Magim ■ Linie, die Essenträger nach hinten schleichen.
innerhalb einer Stunde bis auf 40 Grad Hihi an. Ausläufer dieser seltenen Naturerscheinurr machen sich sogar bis zur Bundeshauptstadt, als in einer Entfernung von über 1000 Kilometer, bemerkbar. Während der Nacht vom Dienstag zm Mittwoch fiel hier ein rötlicher Staubregen, derb! Straßen mit einer ziegelfarbigen Staubschicht arr- füllte. .
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Still, sprechen, Lippen, in die tinbere egt sie I eitigen ie bas
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Catamarca, San Luis, und San Juan em hei- . ■ B e r Staub st urm, von den dortigen Indianer- „roter Wind" genannt, große Schäden verursache. *" Mit einer Stundengeschwindigkeit bis zu 250 Kilo Metern brauste der Orkan über das Land hinwez zerstörte Licht-, Telegraphen- und Telephonleitur ge, deckte Hausdächer ab, riß die Flügel der Wind mühlen ab und überzog weite Gebiete mit eine dicken roten Sanddecke. Dabei stieg die Temperas
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einem guten Scheuerpulver — und schon lös! ro sich auch der zäheste Öl- und Teerschmutz wie von selber. Da, wo schmutzige Hande gewaschen werden, soll stets ein bewährtes« Scheuerpulver zur Hand fein.
Für das Scheuern von Fußböden, Fliesen, und Fensterrahmen darf man hellte aus' keinen Fall Seife nehmen! Mit gebrauchter- Waschlauge geht es genau so gut. Bei hartnäckigen Flecken nimmt man etwas Scheuer- pulver auf den Lappen. Die kostbare Seife hebt man für Gesicht und Körper auf!
Heilte tm Kriege heißt es für alle: mithelfen,, um durch richtiges und sinnvolles Arbeiten« tm Haushalt sich selber und unsere Wirtschaft: vor Verlusten zu bewahren.
ein zauberhaftes Spiel treiben, braut sich das menschliche Gewitter eines Angriffes großen Stils zusammen, liegt schon zum Sprung geduckt in den verschiedenen Wäldern und Büschen am Fluß. Nur wenn eine Gasmaske ober ein MG. der Infanteristen, die sich in der Böschung am Ufer verbergen, allzu hart durch das nächtliche Schweigen klappert, ertönt aus einem der Erdlöcher ein kaum vernehmbares Pst. Aeußerlich vor Kälte zitternd, innerlich vor Spannung fiebernd, so lugen wir hinüber zu den feindlichen Linien, froh, daß der Wettergott einen kurzen Bund mit dem Feind fo schnell wieder aufaegeben hat.
Später schon als in den vergangenen Wochen,
heute ungeduldig erwartet, zieht der Morgen herauf. Eine lange Wolke steht im Osten, dort, wo die ersten Feldbefestigungen des Feindes den Flußübergang sperren. Es ist Sekunden vor 4 Uhr, als im nördlichen Abschnitt die erste deutsche Batterie die Stille bricht. Wir richten uns in unserem Erdloch zur besseren Sicht ein. Da kracht es auch schon hinter uns los, wir sehen deutlich das Mündungsfeuer einiger Geschütze. Immer mehr werden es. Von fern zieht ein gleichmäßiges Motorengeräusch am Himmel herauf. „Unsere Bomber kommen!" so jubeln unsere Infanteristen, die für eine halbe Stunde nichts anderes sind als Zuschauer eines Feuerwerks, das ihnen den Weg ebnen soll. Die ersten Rauchfahnen, Einschläge unserer Artillerie verkündend, stehen im Osten. Deutlich hört man im Lärm der Geschütze die Dielzahl der Abschüsse und die Schwere der verschiedensten Kaliber, die jetzt eingegriffen haben, um den Gegner dort auszuräuchern, wo wir ihm Zeit lassen mußten, weil wir selbst unseren Männern, Tieren und Wagen erst mal eine Pause der Ruhe und des neuen Kräftesammelns gegeben hatten.
lieber uns ziehen, Bomber-Staffeln hinweg. An dem silbernen Band des Flusses und an unseren Gefechtsvorposten erkennen wir den Verlauf der Front. Da steigen die ersten Fontänen von Rauch und Erde explodierender Bomben, keine 500 Meter weit, in die Höhe. Der Lärm der berstenden Geschosse und platzenden Bomben, der Abschüsse unserer Artillerie- und Infanteriegeschütze ist ungeheuerlich. Eine Wand von undurchdringlichen Rauchsäulen und Flammen steht über den feindlichen Linien, verfinstert die dahinter ausgehende Sonne. Da, wo eben noch vorsichtig im Kampffeld gelispelt wurde, werden jetzt laute Befehle durchgeführt, weil die entfesselte Schlacht jedes Wort verschlingt. Den Ketten der Bomber folgen jetzt Stukas am Himmel, lieber ihnen stoßen Zerstörer ins feindliche Hinterland, um dort Befestigungen unmöglich zu machen. Während Einschlag auf Einschlag von uns erfolgt, ist von der feindlichen Artillerie, die uns in den letzten Tagen das Leben sauer gemacht hatte, nichts zu vernehmen. Treffer unserer Bomber haben die ausgemachten Batteriestellungen der Bolschewisten zu Beginn der Auseinandersetzung an diesem Morgen zerschlagen. Was ihnen entging, das erreicht jetzt unsere Artillerie, während die Bombenflieger schon oben zwischen Stukas, Zerstörern und Jägern mit scharfen Augen über der feindlichen Erde kreisen.
Hundert Meter vor unserer Infanterie stürzen die Stukas in die Tiefe, laden über den feindlichen Feldstellungen und Feuernestern ihre Eier ab, heulen auf und steigen wieder zur Höhe. Nicht zu zählen sind sie, immer erneut folgen unsere Augen ihrem Sturz und ihrer Feuerwirkung. Oben aber in den Lüften herrscht ein Kommen und Gehen. Flögen sie nicht in verschiedenen Höhen, die ankommenden und zurückfliegenden Verbände, so meint man, sie würden Zusammenstößen, viererlei Flugzeugtypen, Einsätze jeder Art machen uns zum unbestrittenen Herrn der Lüfte.
Es ist 4.30 Uhr. Da schlägt die Stunde der Infanterie. Aus den Kornfeldern und dem Ufergebüsch erheben sich, ungesehen von den in Deckung liegenden oder schon vernichteten feindlichen Kompanien unsere Bataillone, lassen ihre Schlauch-
PK. ...» 14. Aug. (DNB. Funkspruch.) Fröstelnd und schläfrig liegen wir in feuchten Erdlöchern, lieber uns bläst rasselnd in den Halmen des Weizenfeldes ein kühler Nachtwind. Nur wenige weiße Wölkchen treibt er vor der silbernen Mondscheibe einher, deren metallisches Licht Buschwerk und Zelt überflutet. Klar und funkelnd stehen in dieser abgekühlten Nacht Sternbilder am Firmament. Nun droht kein Aufschub der Schlacht mehr, die der Himmel selbst einleitete, indem er Donner und Blitz, Sturzbäche tiefhängender Wolken und herbstliche Frische über die Linien von Freund und Feind schickte. In der unheimlichen Stille der mitternächtlichen Stunde, in der nur Wolken, Mond und Wind
Berlin, 13. Aug. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an: Oberstleutnant LrisolN, Oberstleutnant von Ludwiger, major Lehrend, Major Ritter Edler von Peter, Hauptmann Stern, Oberleutnant Krieg und Oberwachtmeister Alex.
jnfanterieangnff im Morgenrot eines Augusttages
Von Kriegsberichter Günter Kaufmann
Durchbruch mehrerer schwerster Sowjetpanzerkampfwagen nordostwärts Rossienie vereitelt unb die schweren Sowjetpanzer vernichtet oder zum Rückzug gezwungen. — Oberleutnant Krieg führte am 22. Juni die Spitzenkompanie über die Jeziorupa, stieß durch die stark besetzten feindlichen Feldstellungen auf Tauroagen vor, bildete gegen starke liebermacht einen Brückenkopf an der Iura und hielt ihn, obgleich er selbst dabei verwundet wurde, gegen heftige feindliche Gegenangriffe. — Ober- wachtmeifter Alex vernichtete mit seinem Sturmgeschütz am 26. Juni in der Panzerschlacht von Ia- worow und beim nächtlichen Angriff durch den Wald von Iaworow, oft im Feuerduell auf nahe und nächste Entfernung, zehn feindliche Kampfwagen. Auf dem weiteren Vormarsch streß er bei dem Bahnhof Kopysnac auf einen sowjetischen Panzer- wg. Er nahm diesen aus nächster Entfernung unter Feuer, so daß das schwere 15-cm-Geschütz des Zuges vernichtet wurde. Dicht am Feind bleibend, erzwang er bei Brazlaf den Bugübergang, wobei er schwer verwundet wurde.
Major Edler Ritter von Peter ein geborener Friedberger.
Major Wilhelm Ritter Edler von Peter wurde am 27. 1.1899 zu Friedberg als Sohn eines Landwirtschaftsrates geboren, der von 1898 bis 1908 Direktor bet Landwirtschaftlichen Winterschule in Friedberg (Hessen) war. Der Sohn besuchte die Kadettenanstalten in Wahlstatt und Groh-Lichterselde. Am 15. Dezember 1915 trat er als Fahnenjunker in das Grenadier-Regiment 11 ein. 3m folgenden Jahre fiel er in französische Gefangenschaft, aus der er 1920 zurückkehrte. Am 15.6. 1934 trat er wieder in das Heer ein. Am 21. Oktober 1939 wurde er zum Major befördert und zum Abteilungskommandeur in einem Panzerregiment er-
jeder ein Oberhesse Ritterkreuzträger
Oberstleutnant Crisolli hat durch seinen kühnen Vorstoß auf Wilkomierz die vom Feind stark belegte wichtige Rückzugsstraße Kowno—Dünaburg durchschritten unb das Entkommen weiterer Feinb- teile aus dem Raum Kowno nach Nordost verhindert. Durch fein nächtliches Vordringen auf Düna- burg hat er der Division den Weg geöffnet und am' 25. Juni mit feiner Kampfgruppe Dünaburg besetzt, in schwerem Ortskampf gesichert und die Ausgangsstellung für den weiteren Vorstoß der Division gewonnen. — Oberstleutnant do n Lubwi - ger ist in schnellem Vorstoß durch die stark aus- gebaute Bunkerstellung bei Sopockinie hindurchgestoßen. Ein Teil dieses feftungsartig ausgebauten Bunkersystems wurde aber durch den Gegner von neuem besetzt. Oberstleutnant von Ludwiger traf die für die Abriegelung notwendigen Anordnungen, griff bas Festungswerk an und nahm in zweitägigen harten Kämpfen die gesamte feindliche Stellung. _ Major Behrend nutzte am 22. Juni den Frühnebel und den Rauch des Artilleriefeuers unb stieß tief in die Befestigungslinie ostwärts Tauroggen durch, womit er der Kampfgruppe den Durchbruch nach Tauroggen und die Besetzung der Stadt ermöglichte. — Major Ritter Edler von Peter hat am 24. Juni als Abteilungskommandeur in einem Panzerregiment in hartem Kampf eine zäh verteidigte Sowjetstellung bei Alexcmdrowska durchbrochen und dabei zahlreiche Panzerkampfwagen, Pak und Artilleriegeschütze vernichtet. — Haupt-
mann Stern hat einen fast schon gelungenen nannt.
Schmarotzer an der Seife?
Meistens kennen Sie diese Schmarotzer gar nicht, unb doch fressen sie laufend an Ihren Seifenbeständen, einerlei, ob es sich um Stück- feise handelt oder um die Seife, die im Waschpulver enthalten ist. Sie selber sind daran schuld, daß die Seife immer sofchnell zu Ende geht, ohne daß Sie es sicherklären können. Da ist zunächst der Schmarotzer Kalk. Sie wissen: erst wenn die Seife gut schäumt, kann sie auch gut reinigen! In vielen Städten Deutschlands, zum Veispiel in Berlin, Hannover, Braunschweig, Leipzig, Köln, Stuttgart usw., hemmt das kalkhaltige Wasser die Schaumkraft. Ein großer Teil der Seifenwirkung wird vernichtet. Man hat ausgerechnet, daß bis zu % Pfund Seife in einem mittel-
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