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Haben Sie verstanden, meine Herren?

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,^Ich habe keine. Deranlas- rasch ein paar Zeilen auf diesen Tisch da drinnen -'ütze zu bestellen!" sagte sie. legen, damit niemand mit dem Lunch auf mich

Marianne errötete.

jung, Herrn Droste Grüße zu best

wartet!

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laufen!

Don Francesco schaute chr lächelnd ins Gesicht. Soll ich... Herrn Droste vielleicht einen Gruß von Ihnen bestellen, wenn ich ihn sehe?" fragte er.

U/vLLvll L/Vill W v-iyv u i i v i vi l|fc lw | gewissen Droste, deutscher Nationalität. Die AdreW befindet sich' bei unseren Akten. Droste wird o1'

la tcktheater Gloria-Pali i*. Lich ßiebe".

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14. Juni von 21.45 bis 4.58 Uhr.

15. Juni von 21.46 'bis 4.58 Uhr.

Jversen ging in den Speisesaal. Er trat an den Tisch, an dem er mit Manuela zu sitzen pflegte. Sein Blick fiel auf die Speisekarte neben seinem

Don Ricardo ging die Treppe hinauf, die zu den Amtsräumen des Polizeipräsidenten führte. Natürlich war Herr Calvo auch diesmal telephonisch gemeldet. Der Zuckerkönig von Tucuman hatte kaum das Vorzimmer betreten, als auch schon der Sekretär erschien und meldete, der Herr Präsident ließe bitten.

fraudanten Swann gewesen ist. Im Weigerung falle ist Droste hier vorzuführen. Auch nach Ak*

heutige ch eine i Äuffiih . e, statt. ! Leitung:

statt a. G

Am kommenden Mittwoch, 12. Juni, wird die Be. triebseröffnung der Oberleitung - Omnibusanlage stattfinden. Die Erüffnungsfahrt wird in den Nach- Mittagsstunden des Mittwoch erfolgen. Damit wird dieses neue Verkehrsmittel unserer Stadt in den Derkehrsdienst eingeschaltet werden. ,

Der Betrieb der Obus-Linien wird sich zunächst auf die Linien BahnhofLudwigsplatz

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Aus der Stadt Gießen.

Lebensbejahung.

Es können Augenblicke in unserem Leben kommen, in denen wir an allem öerzweifeln möchten. Da gilt es, sich auf die eigene Lebenskraft zu besinnen, damit wir Sieger Kleiden. Schwach und matt kann jeder einmal werden, aber alles aufzugeben und es laufen zu lassen, wie es kommt, das ist un­männlich, das ist Feigheit. Das will nicht besagen, daß wir das Leben leicht nehmen oder gar leicht­sinnig in den Tag hineinleben sollen. Wir dürfen es uns nur nicht zu schwer machen. Das Leben in uns, das Leben um uns ist ja so unermeßlich reich. Es liegt nur an dem einzelnen, sich dieses Reichtums bewußt zu werden und seinen Teil zu beanspruchen.

Das bedeutet gewiß nicht, alles dem Schicksal zu überlassen. Die Geschichte lehrt uns, daß jeder große Mensch sein Schicksal tapfer in seine Hand nahm und selber formte. Das deutsche Volk hat alles, was es geworden ist, durch Arbeit aus sich selbst schaffen müssen. Darum hat sich wohl der ernste Charakterzug bei vielen so stark ausgeprägt.

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Eröffnung des Obus-Beiriebs

Fahrpreisberechnung nach Teilstrecken.

Da lachte Jversen. Und schrieb die gelassenen Worte unter die Manuelas:

Auch ich habe anderweitig zu tun! Viel Der- 1 gnügen! Kaj."

Dann nahm er Adas Arm und verließ mit ihr das Hotel.

Das Gefühl fröhlicher Zusammengehörigkeit er­füllte beide.

,^Ich war so glücklich, als Madame Hallström mich nach Buenos schickte. Ich habe mir gleich ausge­rechnet, daß ich dabei Gelegenheit hätte, Sie zu sehen, Kaj!"

Er drückte ihre Hände.

Und was war hier Dringendes zu besorgen?" fragte. Jversen.

Ach, dcks alte Lied! Die Liebe! Madame Hallström sehnt sich nach einem Herrn, der -sich hier in Buenos aufhält und bis jetzt keine Eile zeigte, ihr nach San Isidro zu folgen. Er ist üb­rigens ein Deutscher. Vermutlich fehlt es ihm an Geld, und deshalb sollte ich ihm welches bringen. Er hat es aber rundweg abgeschlagen. Er nähme kein Geld von Frauen, hieß er mich ausrichtcn. Ein reizender Mensch. Er ist Ingenieur und he'ßl Heinz Droste..."

Jversen starrte die Wienerin an.

Wie heißt dieser Deutsche? Heinz Droste? Habe ich recht gehört?"

Heinz Droste, ja! Kennen Sie. ihn am Ende auch?" rief Ada.

Und ob ich ihn kenne! Ich muß sofort zu ihm hin! Er war mein Kamerad in den Kupsergruben am Aconquija. Ich habe wichtige Neuigkeiten Für ihn!"

Die Wienerin schien^ traurig.Nun haben Sie wohl gar keine Zeit mehr für mich?"

Jversen griff sogleich nach ihren Händen.Ada!" sagte er.Sie werden natürlich mitkommen zu Herrn Droste. Er wird Sie gewiß ganz anders als zuvor willkommen heißen, wenn ich mit Ihnen komme!" .

Da nickte Ada und schmiegte sich glücklich an ihn.

Von nun an sagten siehu" zueinander.

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des unverhofften Wiedersehens.

,Lch denke, Sie sind in San Isidro? Vielen Dank auch für Ihren freundlichen Brief!"

Ich bin nur für einige Stunden hier!^ ant­wortete sie.Geschäftlich! Zum Abend muß ich zu» 1 rück. Haben Sie ein wenig Zeit?"

..Selbstverständlich!" nickte Kaj.Ich muß nur

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idjung zu galten, oamir u,euna i/coveuo mer von ihm gewarnt werden kann. Die Frau y sofort festgenommen und zum Verhör hier einge4 liefert. Bei der Verhaftung ist Vorsicht geboten Swann könnte zufällig gerade zugegen fein. -.7 iyo diesem Falle zugreifen! Bei Widerstand schieße«' Mfyit

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straße Curtmcnrnstraße Volkschalle Stra- ßenaabelung am Professoreneck Rödgener Straße (Ende). Die Strecke Bahnhof Waldende an der Landstraße nach Steinbach führt Dom Ludwigsplatz aus durch die Licher Straße mit Haltepunkten am Alten Friedhof, Bergkasern^ Graudenzer Straße und dann am Ende der Strecke im Wald.

Für die Berechnung des Fahrpreises gibt öit nebenstehende Skizze klare Anhaltspunkte. Wer z. 2. über zwei Teilstrecken fährt, also vom Bahnhof über Selterstor bis Ludwigsplatz, hat 10 Rpf. 311 zahlen, bis zur Volkshalle über 3 Teilstrecke» 15 Rpf., bis Professoreneck über 4 Teilstrecken Rpf., bis Ende Rödgener Straße über 5 Teil­strecken 25 Rpf. Die analoge Preisberechnung gilt für die Strecke über die Graudenzer Straße bis zmn Wald-Ende an der Straße nach Steinbach, ebensa für die Straßenbahn BahnhofWieseck. Selbstver­ständlich kann man an jedem Haltepunkt in den Obus bzw. die Straßenbahn einsteigen, wobei an­gefangene Teilstrecken voll bezahlt werden müffen.

Mit der neuen Fahrpreisberechnung treten einige weitere Neuerungen in Kraft. Näheres darüber ist in der heutigen Bekanntmachung der Stadtwerk, Abteilung Nahverkehrsbetriebe, gesagt. Die herpost stechendste Neuerung besteht in der Einführung von Fahrscheinheftchen zu je 12 Fahrten, bei denen der Heftcheninhaber an keinen Abnahmetermin ge­bunden ist und die er auf der Grundlage von zehn Teilstreckenbenutzungen bezahlt, dafür aber die Be­rechtigung zu 12 Fahrten erwirbt, b: h. praktisch, der Heftcheninhaber bezahlt mit dem Kauf des Heftchens 10 Fahrten und kann dafür 12 Fahrt«« machen. Gegenüber dem Fahre« mit Einzelfahr­scheinen genießt man also beim FahrscheinhestcheV einen Preisnachlaß und ist außerdem an keine be­stimmte Linie gebunden.__

Sätzen festgehalten.

Die Gemeinschaftsküche zur Versorgung der Be­triebsangehörigen mit gutem warmen Mittagessen ist die Beteiligung daran bleibt völlig in das freie Ermessen jedes Gefolgschaftsmitglieds gestellt eine Einrichtting, ohne die man sich künftighin einen Betrieb mit einer zahlreichen oder gar gro­ßen Gefolgschaft nicht mehr wird denken können, besonders dann nicht, wenn ein erheblicher Teil' der Schäftenden des Betriebs auf dem Lande feinen Wohnsitz hat und daher vom Morgen bis zum Abend dem Zuhause fernbleiben muß. Das gemein­fame Essenaus einem Topf" dieses Wort ist natürlich nur als symbolische Bezeichnung aufzu­fassen ist nicht als eineMassenabfütterung" an» zusehen, sondern es ist ein Weg, auf dem auch die Ardeitsgemeinschaft und die Kameradschaft gestärkt und vertieft werden, genau wie einst und heute draußen im Felde. Ein tägliches warmes Essen zur Mittagszeit ist aber auch für die Stärkung und Erneuerung der Arbeitskraft des Schaffenden von größtem Wert, indem es ihn zu höheren Leistungen gegenüber einem abgekämpften und durch kälte Kost nur unzulänglich erfrischten Körper befähigt. An dieser Leistungssteigerung, die nicht im Sinne des Aussaugens der Kräfte zu verstehen ist, haben aber nicht nur der einzelne und der Betrieb großes 'Interesse, sondern sie ist auch für die Volksgemein- fchaft von höchstem Wert. Daher ist die Gemein­schaftsverpflegung in mancherlei Hinsicht ein gutes 'Instrument für die Umsetzung des sozialen Gedan­kens in die Tat und damit des guten Dienstes für das Volksganze.

In den beiden besuchten Gemeinschaftsküchen wird gute Arbeit im Dienste dieses hohen Gedan­kens geleistet. Den schaffenden Männern und Frauen Angestellten und Arbeitern, die sich kameradschaftlich in den Weiten Speiseräumen, in Lollar z. B. in einem großen Saale, der in seiner Ausgestaltung und Einrichtung jeder größeren Gaststätte zur Ehre gereichen würde, zusammen­finden wird an beiden Plätzen in großen Koch­kesseln bzw. in modernen Brätern ein gutes und schmackhaftes Mittagessen bereitet, das alltäglich zur festgesetzten Zeit ausgabebereit zur Verfügung steht. Vielseitig erfahrene Küchenkräfte, im Besitze zahlreicher Kochkunstkenntnisse, bereiten unter Be­nutzung der verschiedensten modernen und maschi­nellen Kücheneinrichtungen und Hilfsmittel das Essen. In den Küchen blitzt und blinkt alles in größter Sauberkeit, eine selbstverständliche und doch auch anerkennenswerte Leistung in einem solchen Großbetrieb. Von besonderem Wert bei der Zu-

fie plötzlich wieder stehen. Sie sah durch die Glas­tür hinaus auf bje Straße. Dort war eben ein Auto vorgefahren. Dem Wagen entstieg ein junger Mensch, der rasch auf die Tür zukam und gleich darauf die Schwelle überschritt, ein junger Herr. Perez Castillo.

Welch ein Zufall!" rief er lachend, als er Ma­nuelas ansichtig wurde.Man könnte glauben, wir hätten uns verabredet!"

Manuela lächelte.Sie wünschen, Herr Castillo?" fragte sie obenhin.

Ich kam, Sie abzuholen, Manuela!" erwiderte der junge Mann mit großer Selbstverständlichkeit. Im Fremdenklub pflege ich von zwölf bis ein Uhr Florett zu fechten. Es gibt dort einen ausgezeich­neten italienischen Fechtmeister."

Nimmt dieser Italiener auch Schülerinnen an?" fragte Manuela, sogleich begeistert.

Ohne Frage! Wollen Sie mitkommen?"

Gerne! Ich will nur rasch... einen Zettel auf meinen Tisch da drinnen legen. Damit dieser blonde Junge Bescheid weiß und nicht mit dem Lunch auf mich wartet."

Etwa eine Viertelstunde verstrich. Da kam Kaj Jversen die gleiche Treppe herunter, wie zuvor Manuela. Er war schon am Vormittag bei der Agentur einer griechischen Schiftahrtslinie gewesen, well er gehört hatte, daß man auf einem der dem­nächst Buenos anlaufenden Schüfe einen Maschi­nisten suche.

Da wirbelte plötzlich eine Mädchengestalt in die Halle.Guten Tag, Herr Jversen!" lachte eine Stimme. Es war Ada, die Zofe vom Donaustrand, die schon manches Jahr hier lebte. Jversen sand, daß Ada hübscher denn je aussähe in dieser Minute

Der Gedanke der Gemeinschaftsverpflegung am Mittagstisch in den Betrieben hat in den letzten Jahren auch im Gießener Wirtschafts­bezirk starke Förderung erfahren. Die Deutsche Arbeitsfront läßt sich in guter Zusammen­arbeit mit den Betriebsführunaen diese Seite der Betreuung der schaffenden Menschen ganz besonders angelegen fein. Ihre An­regungen und Ratschläge zur Einrichtung von Gemeinschaftsküchen und zum weiteren Ausbau bereits bestehender Anlagen dieser Art finden bei den BetriebsführunHen immer mehr Anklang. So sind denn auch zu den Betrieben im Gießener Wirtschaftsbezirk, die bereits feit zwei Jahrzehnten und noch langer diesen Teil der Sozialarbeit für ihre Betriebs- gemeinfchaft pflegen, im Laufe der letzten Jahre eine Anzahl weitere hinzugekommen, und im­mer noch mehr werden diesen Weg zum Besten des schaffenden Menschen beschreiten. Wir haben die Gemeinschaftsküchen zweier Be­triebe, die schon aus der Zeit des vorigen Krieges bzw. unmittelbar danach der täg­lichen Beköstigung der Betriebsangehörigen mit gutem Mittagessen dienen nämlich bei den Firmen Bänninger in Gießen und Buderus in Lollar und damit ein vor­bildliches Stück praktischer Sozialarbeit leisten, besucht. Unsere vielseitigen Eindrücke und Erkenntnisse sind in den nachstehenden

Des Lebens Ernst" drückt vielen den Stempel auf. " Aber eine gesunde Lebensbejahuna sollte doch die eigentliche seelische Verfassung fein; Denn nur dann sind vernünftige Ziele erreichbar, nur bann wird das Dasein wirklich bereichert. Es gibt viele Men­schen, die wohl fleißig und ehrenwert sind, die je- doch den ganzen Inhalt ihres Lebens darin sehen, nur ihre Pflicht zu erfüllen. Mehr nicht. Daß es daneben noch das Wörtchen Glück gibt, wissen sie nicht.

Wer aber überzeugt ist, daß es der Sinn des Lebens ist, zu einer tieferen inneren Sefriebiaung zu kommen, der wird an die ihm gestellten Auf­gaben mit ganz anderer geistiger Verfassung Heran­gehen, als der andere, der weder an einen Sinn noch an einen Gehalt des Daseins glaubt.

Lebensbejahung ist nichts anderes als das Be­kenntnis des Telles zum Ganzen. Heber der Alltags­arbeit sollten immer die drei Worte stehen:Glaube, Liebe, Hoffnung". Kein Mensch steht außerhalb des Lebens, jeder steht mitten darin, er ist ein leben­diger Teil von ihm und nur, wenn er es bejaht, wenn er sich ihm dienend hingibt, wird es ihn tragen und mit Kraft und Zuversicht erfüllen, mit Glauben und Hoffnung. _

Freilich dürfen wir nicht vergessen, daß mir auch gelegentlich Anfällen von Kleinmut und Verzagtheit anheimfallen. Auch der gesündeste Mensch kann sich manchmal nicht der Trauer über die Vergänglichkeit und die Unvollkommenheit des Lebens erwehren. Gegen diese Stimmung gibt es keinen besseren Trost als das Bewußtsein, daß der Mensch nicht eine im Zeitenstrom versinkende Welle ist, sondern das Glied einer langen, unzerstörbaren Kette. In diesem Sinne sollen wir das Leben bejahen und unsere Kraft und unseren Arbeitswillen dem Vaterlande geben.

Nach den Jahren des Umschwungs, nach den stolzen Taten unserer Wehrmacht ist die Lebens- bejahung wie ein Springbrunnen auf gebrochen, und nun gilt es, den starken schöpferischen Mut auch in der Zukunft zu erhalten und zu festigen.h.

Son her Universität Gießen.

Ernannt wurde der Dozent Dr. med. habil. S^ans Schaefer in Gießen zum außerplanmäßigen Professor. Pros. vr. Schaefer gehört feit 1. April 1940 zur medizinischen Fakultät der Univerptät Gießen und wirkt an dem mit unserer Universität verbundenen Kerckhoff-Institut in Bad Nauheim.

Mein lieber Calvo, ich kann Ihnen zu mein Freude mitteilen, daß mir auf dem besten Weg sind, diesen Everett Swann festzunehmen. Er wir keine vierundzwanzig Stunden mehr auf freien Fuße sein. Unser Geheimdienst hat ganz vorzüglii, gearbeitet. Wenn nicht alle Zeichen trügen, si« mir auf der rechten Spur."

Ricardo lächelte etwas skeptisch.Es ist erfreulich, daß S'' diese Spur haben, meine Herren! Abel ich nehme an, daß die Informationen, die ich Ihnei geben kann, förderlicher fein werden als die Aus« lagen Ihres Gärtners. Ich werde Ihnen eines Mann nennen, der Ihnen den Aufenthalt jene* Celina Novello verraten kann, die mit Eveim Swann ünd meinem Gelde gefluchtet ist. Dieser Mann heißt Heinz Droste, dessen Adresse IHM bekannt ist. Wenn nicht, können Sie sie bei deutschen Konsulat erfragen. Nur so werden N schnell zu einem Resultat kommen?"

Der Polizeichef ging zu seinem Schreibtisch ur» drückte auf eine Anzahl Klingelknöpfe. Dienstb^ flissene, höfliche Herren erschienen.

Ende Rödgener Straße bzw. Bahn­hof Ludwigsplatz Wald-Ende an der Landstraße nach Steinbach erstrecken. Die Linie Bahnhof Ende Rödgener Straße führt über folgende Haltepunkte: Ab Bahnhof Liebigstraße (Polizeirevier) Selterstor-Goethe- straße Stadttheater Ludwigsplatz Wolf-

Die Gemeinschaftsküche in der Gozialarbeii

Guie Erfahrungen ermutigen zum weiteren Ausbau.

bereitung des Essens ist die Tatsache, daß die gro­ßen Kochkessel vom Augenblick ihrer Beschickung mit dem Kochgut bis zum Zeitpunkt der Essenaus­gabe nicht geöffnet werden, so daß alle wertvollen Ergebnisse des Kochvorgangs in dem Essen erhalten bleiben mkd dieses dadurch an Gehalt gewinnt. Schon bei der Zubereitung des Rohmaterials für die Speisen, z. B. Kartoffeln, Gemüse usw., kommt die in den Großküchen unentbehrliche moderne Hel­ferin Ma chine weitgehend zur Anwendung, denn ohne sie wäre die tägliche große Arbeitsleistung des Kochens nie pünktlich zp vollbringen. Und wenn dann der Zeitpunkt der Essenausgabe gekommen ist, teht eine Unmenge an Material und Sefcbirr in der Küche bereit. Das von der Deutschen Arbeits- ront empfohlene normierte Geschirr, das zweck­mäßiger als das bisher gebräuchliche Emalllege- schirr ist, ermöglicht es, den Speisenden die Suppe in schönen Tellern und die Hauptspeise Fleisch. Gemüse und Kartoffeln auf praktischen dreiteiligen Geschirrplatten vorzusetzen, oder den Emtops m einem Gefäß zu verabreichen, das in feinem Um­fang ein Mittelding zwischen tiefen Teller und Sup­penterrine darstellt. Dazu kommt das ebenfalls von der DAF. empfohlene schöne Besteck. Mit diesem gutenSchanzzeug" bewaffnet wird in dem gro­ßen Gemeinschafts-Speiseraum allmittaglich em tüchtigerSchlag" verdrückt und damit der Koch- kunst der Köchinnen bzw. des Küchenchefs alle Ehre erwiesen.

Schüsse in Tucuman. ;

Roman von Heinrich Lang.

Wir setzen hier die Veröffentlichung des Romans aus der Illustrierten des Gießener Anzeigers fort, deren Erscheinen, wie bereits mitgeteUt, aus kriegswirtschaftlichen Grün­den eingestellt werden mußte.

21. Fortsetzung.

Der Mann, den ich bei Celina Novello sah, hat nichts mit Herrn Calvos Geld zu tun, Herr Gal- vez!" sagte Marianne. Quälen Sie mich nicht län­ger, bitte!"

Don Francesco lächelte.Sie scheinen nicht zu missen, daß Sie mir durch Ihre hartnäckige Wei- gerung den Namen bereits unfreiwillig gesagt ha­ben! Es ist Ihr Landsmann Droste. Wollen Sie es abftreiten?"

Und was wäre, wenn Sie richtig geraten hätten?"fragte Marianne.

,Lch habe richtig geraten!" lachte Francesco. Das Nächste wird fein, daß wir ganz einfach zu Herrn Droste hingehen und ihn in strengstem Ver­trauen bitten, uns den Aufenthaltsort dieser Celina anzugeben!"

Sie wissen demnach, wo... Herr Droste sich aufhält?"

Einige unserer Freunde vom Präsidium wissen es!" lächelte Francesco.Herr Droste war mehr­fach in eigener Sache bei der Polizei vorstellig!"

Marianne starrte Don Francesco an.

War das denn möglich? Man konnte einfach... zu ihm hingehen?

Freilich. Francesco Galvez zum Beispiel konnte das. Oder jemand vom Polizeipräsidium. Aber... ein Mädchen durfte niemals einem Manne nach-

Es war ungefähr um die Stunde, zu der man den Lunch zu nehmen pflegte, als Manuela Calvo ihr Hotelzimmer verließ. Ihr Ziel war der Speise-. .

saal. Kaj Jversen war noch nicht da. Unpünktlich' Teller. Mit Bleistift waren über den Rand em schien er auch zu werden! Das hatte gerade noch paar Satze gemalt. .

acfeblt»Bin mit Perez Castillo zum Florettfechten!

Aber noch ehe Manuela den Saal erreichte, blieb 1 Habe leider keine Zeit! Diel Vergnügen! Manuela."

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Der Speiseplan in den beiden Großküchen, die wir als die größten ihrer Art im Gießener Wirt- schaftsbezirk kennen, ist auf reiche Abwechslung der Kost und selbstverständlich auf größte Gute und Nahrhaftigkeit der Lebensrnittel bedacht. Eintopf gibts natürlich auch, wie in jedem Privathaushalt, und an Schmackhaftigkeit läßt er gar nichts zu wünschen übrig. Wir hatten z. B. in einer Gemein­schaftsküche, in die wir ganz überraschend als Be­sucher hineinkamen, Gelegenheit, die als Eintopf gegebene Erbsensuppe zu probieren, und mir fan­den, daß diese Suppe auch vor der strengsten Prü­fung durch die kritischste Hausfrau hatte bestehen können; an dieser Speise, der als Nachtisch noch ein delikater Reispudding mit Himbeersaft folgte, mar wie der Soldat sagt, wenn er zufrieden ist alles dran". Fleischmahlzeiten der verschieden­sten Art, Gemüseaerichte, fleischlose Mahlzeiten, Nährmittelspeisen usw. lösen in beiden Küchen ein­ander in abwechslungsreicher Folge ab, dazwischen gibt es Eintopf mancher Art, kurzum: es ist gute, schmackhafte und kräftige Hausmannskost, die den Arbeitskameraden und -kameradinnen aus den Werkstätten, vom Versandlager, vom Büro usw. geboten wird und allen täglich in bester Wesse schmeckt. Es ist nicht zu viel gesagt, wenn wir be haupten, daß in vielen Haushaltsküchen nicht so gut, kräftig und reichhaltig, aber auch so ab- wechslungsreich gekocht werden kann wie in dielen Gemeinschaftsküchen. Dies ermöglicht nicht nur die Menge des Materials, sondern auch die mannig-

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wartete dieser kühl.--

Vierzig Minuten später langten zwei Geheiß , Polizisten im Hause der geschäftstüchtigen Dante tj 3 .. die am La Plata einBoarding-Haus" betn«

Aber als die Herren nach dem Senor Droste freß W 1° siny ten, wurde Ihnen der Bescheid, daß dieser w anwesend sei. Sie konnten nur erfahren, daß ^tej Droste vor etwa einer Stunde den Besuch elvs Dame und eines Herrn empfangen habe, mit denkt er fortgegangen fei. (Fortsetzung folgt)

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Die Männer verschwanden.

Sind Sie zufrieden, lieber Calvo?" fragte M .

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Ich will erst das Ergebnis abwarten! <®J 11

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Halblaut" gab er feine Befehle. , J ntS

Zwei Herren vom Geheimdienst sofort zu einJ»n, auj/l- gewissen Droste, deutscher Nationalität. Die AdE befindet sich' bei unseren Akten. Droste wird ai' geben, wo sich eine gewisse Celina Novello asp g hält, die erwiesenermaßen die Begleiterin des fef "W b fraudanten Swann gewesen ist. Im Weigerung , falle ist Droste hier vorzuführen. Auch nach 8t* I fr fanntgabe des Aufenthaltes der Frau ist er untj cI lei

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