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Börsengeschäft mit Waterloo.
Oer Ufa-Film »Oie Rothschilds« im Gloria-Palast.
Kßlichen Erfordernissen. .
Für die Berufswahl der Schüler sind acht Grund- sitze aufgestellt, die bei dieser entscheidunqsschweren 'age große Bedeutung haben. In diesen gründ-
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Im Beiprogramm sieht man außer der Wochenschau auf der Bühne eine artistische Darbietung im Kunstradfahren, die viel Anklang findet.
Hans Thyriot.
zubilden.
8. Jeder Beruf ist Dienst am Volksganzen.
4. Die meisten Aussichten bieten die Berufe, die von besonderer staatspolitischer Bedeutung sind. Dazu gehören: Landwirtschaft, Bergbau und Bauberufe für die Jungen, die Berufe der Hauswirtschaft, soweit sie die Bäuerin oder kinderreiche Mutter entlasten, wie die pflegerischen, sozialen und erzieherischen Berufe für die Mädchen. v
5. Wenn in dem einen oder anderen die er Berufe noch manches verbesserungsbedürftig ist, besonders nach der sozialen Seite und der Lohnseite hin, so wird die nationalsozialistische Staatsführung dafür sorgen, daß diese Berufe nach allen Seiten hin so gestaltet werden, daß derjenige, der sich einem dieser Berufe zuwendet, in ihm auch volle innere und äußere Befriedigung finden wird, wenn er etwas leistet.
3. Am meisten leistet man in dem Beruf, für den man am besten geeignet ist.
I. Wer sich einem landwirtschaftlichen Berus zuwenden will, tritt zweckmäßig in den Landdienst der HI. ein. v
?. Zu den Berufen, die immer dauernd von staats-
Gtädtekampf Gießen-Kaffel.
Wie sind die Aussichten?
Die Gießener Mannschaft für den morgigen Leicht- athletik-Städtekampf steht nunmehr fest. Leider mußten die Ausscheidungen am Mittwochabend ausfallen, so daß man gezwungen war, auf die bekannten Kräfte des DfB.-R. und der Luftwaffe zurückzugreifen. Es starten: 100 m Oblt. Wagler (Luftwaffe), Hptwm. Weiler (VfB.-R.), ebenso im 200 m; 400 m Grasmann (DfB.-R.), Moos (Lollar): ROO m Becker (Luftwaffe), Grasmann (DfB.-R.): 1500 m Becker; 5000 m Rother, Ockftedt (bde. Luftwaffe): 4X100 m Möll oder Dietrich, Dr. Luh, Weiler, Wagler; Weitsprung: Weiler. Möll (bde. DfB.-R.); Hoch- sprunq: Decher (DfB.-R.), Lagemann (Luftwaffe); Dreisprung: Decher, Engel (bde. DfB.-R.): Kugel: Dr. Luh (DfB.-R.),. Lagemann (Luftwaffe): Diskus: Dr. Luh, Braun (Luftwaffe); Speer: Dr. Luh, Engel (bde. DfB.-R.).
Im 100-m-Lauf ist We-iler wohl etwas starker als Wagler, während über 200 m Wagler der bes-
sere ist, doch wird es kaum zu einem Siege über die Kasseler Sprinter reichen, die ohne Schäfer und Kölbel laufen müssen, da beide zum Jugendländerkampf gegen Italien aufgestellt sind, doch sind tue übrigen Sprinter auch sehr stark. Der Sieger erhält 5 Punkte, der Zweite 3, der Dritte 2, der Vierte einen Punkt. Wir tippen für beide Strecken 7:4 Punkte für Kassel.
Die 400 m werden wohl eine sichere Beute von Mennikheim (Kassel), doch müßte Grasmann den 2. Platz halten können. 7:4 für Kassel. Die Kasseler würden also nach Beendigung der Kurzstrecken eine 21:12-Punkteführung herausgcholt haben.
lieber 800 m erwarten wir einen rassigen Kampf zwischen dem Olympialäufer Becker und dem Gaumeister Zehnter, dessen Ausgang sehr ungewiß ist, doch hofft man in Gießen, daß Becker stark genug ist, alle Angriffe abzuschlagen, wenn er seine Kräfte klug einteilt. Grasmann kann Dritter werden. Wir tippen 7:4 für Gießen.
lieber 1500 m kommt es wiederum zu einem Treffen Becker-Zehnter, doch ist hier Becker ein-
Claus hat schulfrei, weü sein Lehrer die Lebensmittelkarten ausgeben tfltiß.
Mutter: Claus, du bist 6 Jahre alt und groß, hilf mir und geh mit Rena zumAffik um die Karten zu holen.
Claus: Ja, Mutter, gern, ich weiß wo, das ist ja in unserer Turnhalle.
Rena: Mutti, kann man da so viele Karten holen, wie man haben möchte?Dann will ich ganz viel MAIZENA-Karten.
Mutter: Nein, Rena, jetzt gibt es nicht so viel MAIZENA» wie man haben will» weil Krieg ist, da muß sich jede Mutter einrichten mit dem» was sie be» kommt, aber MAIZENA ist noch genau so gutwie früher und das ist ja die Hauptsache, denn MAIZENA ist sehr ergiebig.
politischer Bedeutung bleiben, gehören die Berufe des deutschen Handwerks. Gerade in den - handwerklichen Berufen kann es ein junger
Mann zu etwas bringen, wenn er fleißig ist und etwas Tüchtiges gelernt hat. Und im deutschen Handwerk kann er etwas Tüchtiges lernen.
Wie reichhaltig Irak der planmäßigen Lenkung des Einsatzes die Berufsauswahl immer noch ist, beweist die Tatsache, daß für den Arbeitsamtsbezirk Gießen viele Berufe außerhalb der „Modeberufe"
1 ßrage große Bedeutung haben. In t ligenden Richtlinien wird festgestellt:
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Im übrigen seien unseren Knaben und Mädchen zwei Schriften empfohlen, die ihnen eine Fülle von Berufsmöglichkeiten offenbaren: 1. Die Schrift „Landwirtschaftliche Berufe für Jungen" und 2. die Schrift „Landwirtschaftlfiche Berufe für Mädel, beide von Dr. Hans H a j e k, im Verlag der „Reichs-
Heinrich Beenken, Berlin C 2, er»
unseren schulentlassenen Knaben und Mädchen offenstehen. Die Knaben werden z. B. auf folgende Berufe hingewiesen: Alle landwirtschaftlichen Berufe (einschließlich Landarbeitslehre und Landdienst der HI.), Melker, Schäfer, Gärtner, Waldarbeiterlehre, Bergjungmann, Bergmaschinenjungmann, Former,Schmied, Gerber, Färber, Gummifachwerker, Maurer, Zimmerer, Dachdecker, Glaser, Steinmetz, Pflasterer, Betonbauer, Fliesen- und Plattenleger, Buchdrucker, Schriftsetzer, Kellner, Einzelhandelskaufmann „Verkäufer", Drogist, Zahntechniker, Dentist, Volksschullehrer, Gewerbelehrer. Für die Mädchen bieten sich reiche Betätigungsmöglichkeiten beispielsweise in folgenden Berufen: Alle landwirtschaftlichen Berufe (einschließlich Landdienst der HI.), Geprüfte Hausgehilfin, Ländliche Wirtschaftsgehilfin, Städtische Haushaltspflegerin, Ländliche Haushaltspflegerin, Putzmacherin, Wäsche- rin, Büglerin, Blumenbinderin, Volkspflegerin, RS.- Elternwarte Schwester, Krankenschwester, Säuglingsschwester, | erschienen.
Richtige Berufswahl unserer Lugend
Oie Berufsberatung des Arbeitsamtes als guter Helfer.
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Kindergärtnerin, Kinderpflegerin, Volksschullehrerin, Gewerbelehrerin, Technische Lehrerin, Lehrerin der landwirtschaftlichen Haushaltungskunde.
Wenn vielleicht auch mancher Junge auf einen sogenannten „Modeberufe" verzichten muß, weil ihm darin keine guten Fortkommensmöglichkeiten vorausgesagt werden können, so bieten sich ihm doch noch viele Berufe an, in denen er es bei Eignung, gutem Willen und Arbeitssreudigkeit zu etwas bringen kann, so daß ihm hier eine befriedigende Lebensgrundlage gegeben wird. Die gleichen Gesichtspunkte gelten für unsere Mädchen, denen man im übrigen nur wünschen kann, daß es ihnen vergönnt sein möge, nach befriedigender Berufsarbeit ihr Leben mit der Erfüllung ihrer natürlichen Aufgabe gekrönt zu sehen. Beiden ist dringend anzuraten, sich die aus reicher Erfahrung und umfangreichem Wissen um die wirtschaftlichen Möglichkeiten beruhenden Ratschläge des Berufsberaters zunutze zu machen, da sie in ihm einen guten Förderer in der Frage der Berufswahl an ihrer Seite haben. B.
Die Stoßrichtung dieses Films wird in einem einer letzten Bilder in einem Symbol von unübertrefflicher Sinnfälligkeit bezeichnet, wenn der Londoner Rothschild über der Landkarte die Verbindungslinien zwischen den Häusern der jüdischen Bankierfamilie in Frankfurt, London, Paris, Wien und Neapel und der „Zentrale" in Jerusalem zieht: die Linien vereinigen sich zu einem riesigen, schimmernden Davidstern, yinter dem die Umrisse der britischen Insel auftauchen. Es sollte hier ,Hie Der- ilzung der führenden Schichten Großbritanniens mit dem Judentum bis zur Quelle zurückverfolgt werden"; es werden also die Ursprünge der skrupellosen Vermischung von Politik und Geschäft aufgedeckt und dargetan, wie das aus obskuren Quellen zur internationalen Großmacht emporgewachsene Finanzjudentum seine Fäden gleich einem Spinnennetz über die Weltkarte legt. Eine dieser Quellen ist die gleiche wie im „Jud Süß", die Frankfurter Judengasse, wo der alte Mayer Amschel Rothschild mit dem hessischen Landgrafen ein gutes Geschäft macht und über dieses Geschäft den Weg nach London findet, wo Nathan Rothschild langsam, schlau, zäh und unwiderstehlich an der Börse, in der Gesellschaft und in der Politik Boden gewinnt und Fuß faßt. Die Krönung dieses unheimlichen Aufstieges ist der tolle Börsencoup hinter den Kulissen der Schlacht bei Waterloo, aus der der raffinierte Hebräer mit Hilfe eines glänzend organisierten Nachrichtendienstes und 'einer nicht minder geschickt entfesselten Panik in den Londoner Finanzkreisen das größte Geschäft seines Lebens macht.
Es kann hier nicht darauf ankommen, den Inhalt des Films Szene für Szene zu verfolgen, sondern darauf, das Grundsätzliche an dieser Geschichte der Rothschilds aufzuweisen. Der Spielleiter Erich Waschneck gab dem Film von Anfang an eine unüberhörbare politische Aktualität und ag-gressive Stoßkraft, in dem er die geschichtlichen Voraussetzungen einer Entwicklung aufzeigte, mit deren Liquidierung wir heute beschäftiat sind; es werden dabei ebenso die Methoden des Judentums wie die Methoden des britischen Imperiums aufgezeigt und getroffen; als Resultat ergab sich: „Die Juden und die Vertreter der englischen Plutokratie sind einander wert." Das drückt sich in dem eingangs beschriebenen symbolischen Schlußbilde nicht minder
eindringlich aus als in den Londoner Szenen zwischen Nathan Rothschild und den Vertretern der englischen Börse und der englischen Regierung. Eine der charakteristischsten Szenenfolgen vor der Katastrophe nach Waterloo schildert die Finanzierungsaktion für Wellington, deren dunkler Weg über die Landkarte Europas auf eine bildhaft einleuchtende Weise verfolgt wird.
Die Wirkung beruht insgesamt ebensosehr auf der Komposition der Fabel wie auf der (von Robert Bab erste geschaffenen) Photographie und auf der Darstellung der wichtigsten Gestalten im äußerst figurenreichen Ensemble. Neben dem Dresdener Erich P o n t o , der den Mayer Amfchel mit einer hintergründigen Schlauheit und einem kühl rechnenden Weitblick ausftattet, ist im jüdischen Finanzblock vor allem Carl Kuhlmann zu nennen, der in dem Londoner Nathan mit einer penetranten Schärfe und nonchalanten Selbstverständlichkeit die elementaren Rasseneigenschaften des wurzellos und skrupellos zur Macht strebenden Judentums entwickelt; in der feisten Gestalt und der brutalen Maske prägen sich bedenkenlose Raffgier, kaltblütiges Spekulantentum, schäbige Angst und rachgieriger Triumph über die „Gois" vollendet aus. Auch Ludwig L i n t m a n n , den Gießenern gut bekannt, und Hans S t i e b n e r zeigen jüdische Typen von fataler Echtheit. Dem Oberkommissar des britischen Schatzamtes und Napoleons Polizeiminister Fouchö geben Walter Franck und Bernhard Minetti jeweils ein scharf umrissenes Profil. Herbert Hübner gibt schroff und kalt den Londoner Bankier Turner. Sonst seien vom großen Aufgebot noch Gisela Uhlen (Phyllis), Albert Lippert (James Rothschild), Herbert Wilk (Crayton), Michael Bohnen (Landgraf von Hessen), Hilde Meißner (Sylvia) und Waldemar L e i t g e b in der nicht sehr ergiebigen Rolle des Lord Wellington genannt. — Das Drehbuch schrieben C. M. Köhn und Gerhard T. Buchholz nach einer Idee von Mirko I e l u s i ch.
heutig der Bessere, und sein Luftwaffenkamerav kann den 3. Platz halten. 7:4 für Gießen.
Der 5000-m-Lauf ist vollkommen offen, doch sollte Rother in der Lage sein, den Sieger zu stellen, während Ockftedt über den letzten Platz wohl nicht hinauskommen wird. Eine Ueberraschung ist aber nicht ausgeschlossen. 6:5 für Gießen. Somit wurde nach Abschluß der Laufwettbewerbe Kassel knapp mit 34:32 Punkten vor Gießen führen.
In den Sprungwettbewerben ist Kassel etwas stärker als Gießen. Im Weitfprung muß allerdings mit einem Siege von Weiler gerechnet werden, während Möll den 3. Platz sicher halten wird. 7:4 für Gießen.
Im Hochfprung ist Gonnermann (Kassel) ein hervorragender Springer, der 1,70 m sicher hat. Hier werden Decher und Lagemann den kürzeren ziehen. 7:4 für Kassel.
Im Dreisprung ist Gonnermann wiederum kaum zu schlagen, so daß Decher und Engel schwer um den 2. und 3. Platz kämpfen müssen. 7:4 für Kassel. Kassel führt nunmehr mit 52:47 Punkten.
In den Wurfübungen ist Gießen etwas überlegen. Dr. Luh gewinnt sicher Kugel und Diskus, während Lagemann im Kugelstoß den 3. Platz erreichen kann, Braun könnte beim Diskuswurf ebenfalls den 3. Platz halten. Wir tippen jeweils 7:4 für Gießen.
Nach Abschluß der Wurfübungen steht der Städtekampf auf dem Papier unentschieden 66:66. Uebcr Sieg oder Niederlage entscheidet die abschließende 4X100 m-Staffel. Die Gießener Vertretung ist jedoch sehr stark und wohl in der Lage, die Kasseler zu schlagen. Ein Gießener Sieg ist also nicht ausgeschlossen, jedoch wird der harte Kampf auf dem grünen Rasen entscheiden. .
Wie schon erwähnt, starten die beiden besten deuffchen Kugelstoßer Trippe und Bongen gegen unseren Dr. Luh. Nach den letzten Trainihgsergeb- nissen scheint Dr. Luh etwas schwächer zu sein als in den vergangenen Wochen, doch auch hier entscheidet erst der Kampf.
Gießen Stadt—Gießen Land.
Im Rahmen des leichtathletischen Städtewett- kampfes Gießen — Kassel kommt dieses Spiel zum Austrag. Beide Mannschaften sind als sehr stark zu bezeichnen. Die Landmannschaft stützt sich auf die Mehrzahl der Spieler von Grüningen und Holzheim. Kommt diese Einheit schnell ins Spiel, so muß sich die Vertretung der Sadt sehr anstrengen, um ein günstiges Resultat zu erzielen. Die Stadtmann- schäft, gebildet von der Luftwaffe und Mtv., wird jedoch zeigen, daß ein Spiel erst mit dem Schlußpfiff gewonnen ist. , , ,
Die Aufstellung der Landmannschaft lautet: Mohn (Grüningen); Plitsch (Grüningen), Mehl (Holz- heim); Ulm (Heuchelheim), Schwind! (Grüningen), Wissig (Lang-Göns); Laux (Holzheim), Sann (Holtheim), Becker (Grüningen), Fey (Grüningen), Semmler (Holzheim), -r Schiedsrichter: Schmidt (Hörnsheim). x
Die Aufstellung der Stadtmannschaft: Becker (Mtv.); Bracker (LSV.), Trautwein (LSD.): Joost (LSV.), Kümmel (Mtv.), Pfann (Mtv.); Brenner (Mtv.), Bentljeim (Mtv.), Wagler (LSV.), Schlüter (LSV., Sonnabend (LSV.) Ersatz: Rebischke (LSV.).
VfB. Reichsbahn Gießen.
Die 1. Jugend von DfB.-R., die durch Jugendspieler von 1900 verstärkt ist, bestreitet am kommenden Sonntag ihr erstes Derbandsspiel gegen die 1. Jugend von Heuchelheim. Da Heuchelheim als sehr spielstark gilt und DfB.-R. mit Ersatz antreten muß, wird DfB.-R. sich sehr anstrengen müssen, um einen Sieg zu erringen.
Die 2. Jugend spielt als Gast in Muschenhelw. Die Spielstärke der dortigen Jugend ist hier wenig bekannt.
Die 3. Jugend muß ihr erstes Spiel in Allendorf (Lda.) bestreiten. Da es das erste Spiel der 3. Jugend ist, ist eine Vorhersage nicht möglich.
Sportgemeinde Steinbach.
Die Sportgemeinde Steinbach bestreitet die kommenden Rundenspiele mit zwei Jugendmannfchaf- ten. Die 1. Jugend trifft in Garbenteich wohl auf ihren stärksten Rivalen. Auf eigenem Platz ist Garbenteich nur schwer zu schlagen. Die Gäste, die mit Ersatz antreten müssen, werden alles daransetzen, um ein günstiges Resultat zu erzielen. — Die 2. Jugend bestreitet in Heuchelheim gegen die dortige 2. Jugend ihr erstes Rundenspiel. Den Gästen fehlt jedoch noch die nötige Spielerfahrung.
Spielvereinigung 1926 Leihgestern.
Am kommenden Sonntag beginnen die Verbands- spiele der Gruppe Gießen. Leihgestern hat gleich zu Anfang einen starken Gegner zu Gast. VfR. Lich ; stellt zur Zeit eine recht kampfkräftige Elf ins Feld. , Da Leihgestern gezwungen ist, für das erste 23er- ■ bandsspiel mit Ersatz anzutreten, muß es auf der , Hut fein, um keine bittere Ueberraschung zu erleben.
Die zweite Jugend spiell in Garbenteich, um i ebenfalls das erste Derbandsspiel auszutragen. Rack . Abgabe ihrer besten Spieler an die erste Jugend ' rrtuß sie sich anstrengen, um in Garbenteich ehren- ! voll bestehen zu können.
Bis zum 1. Oktober 1941 müssen von allen Betrieben und Lehrherren, die zu Ostern 1942 Lehrlinge oder Anlernlinge einfteUen wollen, die entsprechenden Anträge auf einem vorgeschriebenen Formular beim Arbeitsamt gestellt werden. Näheres hierüber haben wir im „Gießener Anzeiger" vom Mittwoch, 10. September, berichtet, lieber die Berufswahl und die Berufsaussichten haben wir uns mit dem Arbeitsamt Gießen unterhalten, das uns zahlreiche beherzigenswerte Ratschläge für die Eltern und ihre in das Berufsleben eintretenden Kinder gegeben hat.
Bei der gegenwärtigen Lage unseres Wirtschafts- frbens ist das Verlangen nach Nachwuchskräften in Alen Berufszweigen sehr groß. Daher eröffnen frh unseren Jungens und Mädels vielfältige Aus- phten für ihr berufliches Fortkommen. Nach dem L greifen Ende des Krieges ist für die deutsche Wirtschaft ein bedeutender Aufschwung zu erwarten, fr den heute schon bei der Berufswahl des Nach- ßuchfes die erforderlichen Kräfte bereitgestellt wer- fen müssen. Dabei steht die st a a t s p o l i t i s ch e Dichtigkeit der Berufe naturgemäß im lorbergrunb, weil nur unter diesem Gesichtspunkt infere Wirtschaft den gewaltigen Aufgaben der jutunft gewachsen fein kann. Soweit es in diesem -ahmen möglich ist, die persönlichen Wünsche der tzltern und ihres berufswählenden Kindes zu berück- shtigen, wird die Berufsberatung des Arbeits- üntes hierzu gern bereit fein. Jedoch müssen diese persönlichen Wünsche in ein gesundes, tragbares Verhältnis zu dem tatsächlichen Nachwuchsbedarf fcr staatspolitisch wichtigen Berufe gebracht werfen, und hierzu bedarf es der planvollen Nach- vuchslenkung, da leider immer noch viele Jugendliche sehr stark auf sog. Modeberufe, in denen der ßkotor eine große Rolle spielt, scharf sind.
Im Bezirk des Arbeitsamts Gießen stehen jetzt lieber mehrere taufenb Knaben unb Mädels vor ?r Berufswahl. Da bie Mäbchen, bie Ostern 1942 e Schule verlassen werben, zunächst ihr Pflicht- ihr abzuleisten haben, kommt für sie bie Berufs- kahl im Augenblick noch nicht so stark in Betracht, Sie für bie Knaben. Die zu Ostern 1941 schulent- Lssenen Mäbchen werben inzwischen über ihre Be- kffswünsche wohl schon schlüssig geworben sein, lie Eltern und ihre Jungen müssen sich bei der Berufswahl von vornherein darüber klar sein, daß d-r Gesichtspunkt des Gemeinschaftsinter- ef f e 5 den persönlichen Wünschen voranzustellen ist. fie Eignung des Jungen zu einem Beruf wird natürlich mit ausschlaggebend sein für seinen Ein- ctz. Dabei ist immer noch ein weiter Spielraum fir die Berufswünsche gegeben. Das Arbeitsamt sieht durch seine Berufsberatung den Jungen und liren Eltern verständnisvoll und mit aller Bereitest zu weitgehendem Entgegenkommen zur Seite. Gegenwärtig ist der Berufsberater dabei, die Ostern 1942 zur Entlassung kommenden Schüler zu beraten. In den Landorten findet, diese Beratung entweder für die Schule eines größeren Ortes an Crt und Stelle, oder für mehrere kleinere Orte in einem zentral gelegenen Mittelpunkt statt. Diese kinzelberatung der Schüler in Stadt und Land be- zveckt, bie persönlichen Berufswünsche der Jungen nach bester Möglichkeit in Einklang zu bringen mit bm vom Standpunkt der Allgemeinheit aus uner-
L Niemand, vor allem aber kein Jugendlicher, hat im heutigen Deutschland ein Recht, untätig ober halbbeschäftigt zu Hause zu bleiben.
8. Wer das Zeug dazu hat, tritt in eine Lehre, um später Facharbeiter oder Spezialarbeiter zu werden; die ungelernte Arbeit ist nicht dazu angetan, die in einem jungen Menschen liegenden Begabungen zu entwickeln und aus-
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