Ausgabe 
13.3.1941
 
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Festliche Erstaufführung im Gießener Gloria-Palast

Die Kommandantur des Fliegerhorstes Gießen

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Amerika und der Imperialismus

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zösisch und englisch sprechenden Kanadiern, der den Engländern höchst unangenehm wurde. Selbst ame­rikanische Historiker haben zugegeben, daß diese Auf­ruhrbewegung unter völliger Mißachtung aller Neutralitätsb'egriste ins Leben gerufen warben feit England mußte schließlich nachgeben und Oregon an die Vereinigten Staaten abtreten. Der Krim­krieg (1853/54) bot dann den Amerikanern wieder einmal Gelegenheit, die Engländer aus Grey- town in Nicaragua hinauszudrängen Um diese Zeit batte sich auch Amerika den Zugang zu den japanischen f>ä*en erzwungen, um seinem ftan* del neue Absatzgebiete zu erschließen. Ferner gelang es ihm durch Krieasdrohungen an Frankreich und Nmvland das Protektorat über die Sandwich-

Inseln zu erlangen.

(Schluß folgt!)

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Knochen enthalten auch nach Der Haushalts- Verwertung noch Ausgangspunkte für 80 wichtige Jnvuftriepunkte. Datum: nicht verbrennen ober verfüttern, fanvern Dem nächsten Schulkind mitgebenl

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Krieg Die Amerikaner rückten in Kanada ein, bas 1763 im Frieden von Pans an England gefal­len war wurden aber von den Engländern zuruck­gedrängt, die togar bis Washington vorstießen und das dortige Kapitol zerstörten Erst als die Eng­länder bei der Landung in New-Orleans (1815> ge­schlagen wurden, kam es zum Frieden, in dem die eroberten Gebiete gegenseitig zurückgegeben wurden.

Der Staat Louisiana wurde in diesem Frie­den an Spanien abgetreten Da sich dieses aber von den Vereinigten Staaten durch Grenzstreitigkelten bedrängt fühlte, treu es das Gebiet westlich des Mis­sissippi an Frankreich ab, um dadurch einen Puffer­staat zwischen seinen Besitzungen und den Vereinig­ten Staaten zu bilden Der damalige Präsident 0es­se r s o n erblickte in dem Uebergang Louisianas an Frankreich eine schwere Schädigung seines Landes, was in dem Folgenden, charakteristischen Schreiben an den nordamerikanischen Gesandten in Paris zum Ausdruck kommt. Das Schreiben lautete:Auf der ganzen Erde gibt es nur einen einzigen Ort, dessen Besitzer unser natürlicher und ständiger Feind ist. Das ist New-Orleans durch das die Produkte von drei Achtel unseres Gebietes zu Markte gehen müssen, und infolge ihrer Fruchtbarkeit werden diele Gebietsteile binnen kurzem mehr als die ftälrte unserer Einwohner enthalten Wenn Frankreich sich m jene Tür stellt, nimmt es uns gegenüber eine herausfordernde Haltung em. An dem Tage, an welchem Frankreich von New-Orleans Besitz er­greift, wird aber auch der Zusammenschluß zweier Nationen besiegelt, die zusammenhaltend, den alle anderen ausschließenden Besitz des Ozeans behaup­ten können Von jenem Moment an müssen wir uns der britischen Flotte und Nation vermählen."

Der hierin liegenden Drohung mußte Napoleon L, der in Europa stark in Anspruch genommen war und einen Zusammenschluß Amerikas mit England fürchten mußte, nachgeben. Er verkaufte Louisi­ana für 16 Millionen Dollar an die Vereinigten Staaten (1803).

schützt und pflegt dieHauT

Was den FilmKampfgeschwader Lutzow mit hm eben hier gelaufenen Heeresdokumentarlilm .Lieg im Westen" verbindet, ist einmal das Doku­mentarische, seine Funktion als Bildbericht der jung- sLN, schon Geschichte gewordenen Ereignisse dieses .'irieges; ferner der Umstand, daß hier wie dort ler Geist und die inneren Voraussetzungen zum (irlebnis werden. Mit denen die deutsche Wehr r acht an allen Fronten zum entscheidenden Einsatz naetreten ist. Der Unterschied beruht einmal dar- iuf daß, wie dort beim Heer. der Nachdruck hier cif bem Kampf der Luftwaffe liegt: ferner darauf, toß sich das Dokumentarische mit den Handlungs- k.ementen des Spielfilms - übrigens auf eine sehr r^lkstümliche, zeitnahe und einleuchtende Weife tsrbinbet

kulturellen Höhe entspricht.

Wie steht es aber nun mit der Gegenfrage: Ist Amerika im Laufe seiner Entwicklungsgeschichte etwa frei von imperialistischen Ideen geblieben? Wenn wir uns den Werdegang dieses Staatengebildes etwas genauer ansehen bann müssen wir feststellen, daß durch seine ganze Geschichte und Politik der Imperialismus, den man uns vorwirst, sich wie ein roter Faden hindurchzieht. Es sind erst 165 Jahre, das muß man sich bei der Betrachtung dieser Frage Vorhalten, daß die Vereinigten Staaten durch ihre Unabhängigkeitserklärung vom 4. Februar 1776, die bamals von 13 englischen Kolonialgebieten auf bem amerikanischen Kontinent erlassen wurde, als selb­ständiges Staatengebilde in die Geschichte eintrat. Bis dahin oab es auf dem amerikanischen Kontinent nur Kolonien der Engländer, Franzosen, ©panier. Holländer und Schweden, aber, das muß hier be­sonders betont werden, keine deutschen Be­sitzungen Deutschland hat während der vergangenen etwa 200 Jahre nur Einwanderer nach Amerika ge­schickt die wie die Geschichte dieses Erdteils beweist, nicht 'den schlechtesten Bestandteil der Bevölkerung abgegeben haben, sind doch allein von 1821 bks 1900 rund 5 Millionen Deutsche nach Nordamerika ausgewandert, eine Zahl, die von keiner anderen europäischen Nation erreicht wird

Die Franzosen hatten hauptsächlich das Gebiet von Kanada im Norden und Louisiana im Su- ben die Engländer den Osten des amerikanischen Kontinents besetzt Der Streit zwischen diesen beiden Nationen um die Oberherrschaft in diesen Gebieten führte zu mehreren kriegerischen Auseinandersetzun­gen, von denen der Krieg von 1754 bis 1763 die größte Bedeutung erlangte.

Zu dieser Zeit tobte auf den Gestlden unseres Vaterlandes der Siebenjährige Krieg (1756 bis 1763). Da der damalige König Georg II. von Eng­land gleichzeitig Kurfürst von Hannover war. hatten die Franzosen die Absicht, den Engländern Hanno­ver zu entreißen, sie dadurch in dem Kolonialkrieg ; in Nordamerika zur Nachgiebigkeit zu zwingen und ihre Machtstellung in Europa zu sichern Da Fried­rich der Große im Bunde mit England dauernd eine starke französische Truppenmacht im Westen Deutsch lanbs fesselte und die französischen Absichten zunichte

Die Ehronik des Feldzuges der 18 Tage in Polen. , tiie sie sich im militärischen Einsatz eines Kampf- x-schwaders und in den persönlichen Crlebmtfen und Kriegsabenteuern etlicher Besatzun- en spiegelt. Nach dem soldatischen Eingangsbilde hr Uebernahme des Geschwaders durch einen neuen Kommodore wechselt die Szene schnell in das stim- riungsvoll-volkstümliche und heitere Idyll einer Flie- csrhöchzeit, bei der der Kommodore als guter Kame- tnb neben der strahlenden Braut mitten unter Den Ingen Soldaten Fitzt. Aber dann wird es ernft, innn kommt der Befehl zum Einsatz, und das Ge­schwader braust gegen Polen Man erlebt wieder einmal die furchtbare, zerschmetternde Angriffs- t acht der auf feindliche Stellungen und marschie- t: nbe Truppen herabstoßenden Bomber Man w'rd <jd) erinnert an den Leidensweg so vieler ungluck- lcher Volksdeutschen, die von der entmenschten pol- nlchen Soldateska verschleppt wurden und die deut­schen Flieger fast ungläubig staunend, als Retter (ins bitterster Not begrüßen. Zwei junge M.uazeug- fibrer, kameradschaftlich und freundschaftlich ena erblinden, knüpfen schnell Bezishungen mit den F lüchtlingen an und verlieben sich dabei beide in ein junge« Mädel Bild daraus muß die Maschine des «inen der beiden Unteroffiziere im polnischen Sumps- aebiet notlanden, schon startet der andere dringt zu hen bedrängten Kameraden vor. und es ist em vom Nublikum mit Begeisterung und Heiterkeit aufge- ? nommenes Husarenstückchen, wie die paar Leute stch ! urrf) den wüsten Wald pirschen, ein polnisches Arückenkommando überrumpeln und schließlich, als Sauern verkleidet, auf einem Panjewagen und ganz dbne polnische Sprachkenntnisse, sich zu ihrem Ge­ichwader durchschlagen.

f Dann ist der Feldzug im Osten zu Ende. Ein paar Ruhetage: ein ländlich-soldatisches Kindtaufe-Fest, iiie beiden Freunde Paulsen und Eckhard lmd wie» her wie im FilmD III 88" Rwalen: dem Mädchen □irb es nicht leicht, sich für einen der beiden zu ent- cheiden. Kaum ist die kleine perjonliche Entscheidung

An Hans Bertrams Inszenierung spürt man, daß der Spielleiter selber vom Bau ist, daß er nicht nur die fliegerische Technik vollkommen beherrscht sondern auch, worauf es hier vor allem ankam. daß er m jeder Szene den soldatisch-fliegerischen Geist zu beschwören vermochte, der das Geschwader vom Kommodore bis zum letzten Flieger beseelt: und dieses Kampfgeschwader Lützow steht hier beispiel­haft für die ganze deutsche Luftwaffe. Es ist der Geist des heroischen Einsatzes und der Kamerad- chast dis zum Tode. *

Die prachtvollste Gestalt der sehr selbstverständ­lich zusammenwirkenden Spielgemeinschaft ist Chri­stian Kayßler als der Kommodore Oberst Mithoff:

anzulegen. Gegen diese rigorosen, aber dem eng­lischen Händlergeist durchaus entsprechenden Maß­nahmen erhoben die aufstrebenden Kolonien schärf­sten Protest. Es kam zu Aufruhr, und als im Jahre 1753 die Amerikaner im Hafen von Boston eine Schiffsladung Tee ins Meer warfen, kam es zum Krieg zwischen England und seinen 13 Kolonien.

Der spätere Präsident George Washington wurde zum Oberbefehlshaber ernannt, der von dem früheren preußischen Major und Flügeladjutanten Friedrichs des Großen von Steuden bei der Aufstellung und Ausbildung eines Milizheeres in vorbildlicher Weise unterstützt wurde. Daß auf eng­lischer Seite etwa 12 000 Mann deutscher Truppen fochten, die von ihren Landesherren (Hessen-Nassau, Hessen-Kassel, Braunschweig, Anhalt und Ansbach) an die Engländerverkauft" wurden, sei nur neben­bei erwähnt. England wurde schließlich dieses an Wechselfällen überreichen und kostspieligen Krieges überdrüssig, und so kam es zum Frieden und schließlich zur Anerkennung der Unabhängigkeit der 13 Kolonien. Die Vereinigten Staaten erhielten tm Frieden von Versailles (1783) neben der Anerken­nung ihrer Selbständigkeit, die Gebiete bis zum Mississippi, die Fischereirechte aufben Jleufunblanbbänfen und in der Lorenz­bai.

Langsam erholten sich die Vereinigten Staaten von den Folgen des Krieges, Handel und Wandel blüh­ten unter dem Präsidenten Washington auf, die Zahl der Unionstaaten stieg auf 17 die Einwohner­zahl .auf 5,3 Millionen. Genau, wie zu unserer Zeit der wirtschaftliche Aufstieg Deutschlands den Neid und Haß der Engländer hervorries, so war es auch damals der aufblühende Handel der Vereinigten Staaten namentlich mit Frankreich der den Eng­ländern unbequem wurde. Wieder kam es zum

Dadurch war aber der Ausdehnungsdrang der Ver­einigten Staaten nicht befriedigt. Wieder waren es Grenzstreitigkeiten", die die USA. veranlaßten, auf Spanien, das sich damals im Freiheitskrieg mit Napoleon befand, einen Druck auszuüben Sie wandten das auch später von ihnen beliebte System der Erregung und Anstiftung von Revoluttonen an, um Spanien mitten im Frieden Florida und Teile von Texas, Mississippi und Ala­bama zu entreißen. Spanien war damals nicht n der Lage, seinem Kolonialbesitz den nötigen Schutz angedeihen zu lassen. Außer den vorgenannten Ge­bieten wurde auch O r e g o n an Amerika abgetreten.

Im Jahre 1812 beabsichtigte Präsident Jefferson, auch Kanada zu erobern und auf diese Weise auch England vom amerikanischen Kontinent zu vertrei­ben. Er sprach damals davon, daß die Erwerbung von Kanada nur eineMarschierausgabe" sei So einfach war aber die Ausführung doch nicht. Die Amerikaner mußten sich geschlagen aus Kanada zurückziehen. Wenn man auf diesem Wege und nach dieser Stoßrichtung nicht zum Ziele kommen konnte, mußte man es auf andere Weise versuchen. Man benutzte dazu das Mittel der Einwanderung. Sobald diese in dem Interessengebiet eine gewisse Höhe er­reicht hatte, entstand eineRevolution", die den Vereinigten Staaten Veranlassung zum Einschreiten gab. So verlief die Sache mit Texas. Der ameri« konische Offizier H o u st o n schlug 1819 seiner Re­gierung vor, ihm in Texas Ansiedlungen zu gestat­ten, sobald diese zahlreich genug seien, könne man bahn durch eine Revolution die amerikanische Regie­rung veranlassen einzuschreiten und Texas zu er­obern. Im Jahre 1836 war die Sache reif. DieEin­verleibung führte zum KriegmitMexiko, das, innerlich geschwächt, nach kurzem Kampf besiegt wurde. Neu-Mexiko und Neu-Kalifor­nien und andere Gebiete mit rund 1,6 Millionen Quadratkilometer fielen an die Vereinigten Staaten, die dann noch im Jahre 1854 für 10 Millionen Dol­lar den südlichen Teil des Territoriums Arizona von Mexiko kauften. Damals versuchte schon Ame­rika, eine Klausel in den Friedensvertrag hineinzu­bringen, die ihm das Recht zugestehen sollte, auf dem Isthmus von Tehuantepec eine Bahnlinie ober einen Kanal zu bauen. Mexiko ging aber barauf nicht ein, unb bie USA. schloß darauf mit Kolum­bien einen Vertrag zum Bau der Panama-Bahn.

Man kann also schon hieraus erkennen, daß das Bestreben der Vereinigten Staaten schon frühzeitig darauf gerichtet war, alle an das Karibische Meer grenzenden Staaten an sich zu reißen. Während die Vereinigten Staaten mit der Texasfrage beschästigt waren, versuchten die Engländer sich an der Pazifik- küste festzusetzen. Außerdem wollten sie die O r e gonfrage gelöst haben, welcher Staat sich feit 1827 unter englischer und amerikanischer Verwaltung befand, was oft zu Zwistigkeiten führte. Um Eng- i land in Schach zu halten organisierten die Amerika- j ner inKanada einen Aufruhr zwischen den fran-

gefallen. beginnt der Einsatz gegen England: dra­matischer Höhepunkt unb heroischer Ausklang ber von allerlei fröhlichen Bildern unb heiteren Episo­den aufgelockerten. Ereignisse. Angriff auf einen Gc- lettzug im Kanal: wahrend einer wilden Kurbele, mit englischen Jägern wird Paulsen schwer oer» wundet Ein Mann ber Besatzung fliegt die Ma­schine, mit einem Motor, nach Hause, kann sie aber nicht aufsetzen. Mu letzter Kraft unb Willensanstren­gung bringt ber Schwerverwundete, noch einmal am ©teuer, die Maschine glücklich zu Boden: bann sinkt er tot zusammen, bie Besatzung ist gerettet.

I.

Die Amerikaner werfen uns in Wort und Schrift vor, baß wir Imperialismus trieben, Weltherrschafts­pläne verfolgten, uns bte Welt untertan machen wollten, Behauptungen, die, wie jeder Deutsche weih, jeglicher Begründung entbehren. Wir haben auf viele Jahrzehnte genug Arbeit, um, zusammen mit den uns nahestehenden und befreundeten Nationen, unseren eigenen Erdteil Europa so auszubauen, in­nerlich zu festigen und nach außen zu sichern, daß wir den utopischen Plänen einer Weltherrschaft gar nicht nachjagen können. Wir haben aber auch gar nicht die Absicht, uns Europa untertan zu machen, wir wollen nur unserem Volk in Europa unb in ben uns gegen jedes Völkerrecht geraubten Kolonien den Lebensraum schaffen, ber seiner Menschenzahl, feiner Arbeitskraft, feiner Leistungsfähigkeit und seiner

boten.

Der Krieg in Nordamerika hatte die Verdrängung Frankreichs nach Kanada zur Folge. Welche Ur- achen führten nun zur Unabhängigkeits- erflärung ber 13 englischen Kolonien vom Mut­terlande? Das englische Parlament, in dem die vor­genannten Kolonien keine Vertretung hatten, be- chloß 1760 und 1765 entgegen früher gemachten Zu­ngen, bie Einführung gewisser Zölle und einer Stempelabgabe. Aus Grund der berühmten Naoi- gationsakte von 1650 war der gesamte Ein- und Ausfuhrhandel nur englischen Schiffen vorbehalten, es durften also die Produkte der englischen Kolonien nur auf englischen Schiffen nach dem Mutterland gebracht werden. Außerdem war es den englischen Kolonien verboten, Fabrikanlagen irgendwelcher Art

Angriff des Kampfgeschwaders Lützow auf die polnische Stabt Wyßkow, in der sich der Feind fest­gesetzt hat. Krachend sitzen die Bomben aus ben He 111 mitten zwischen den Polen die von Panik a 9 getrieben davonstieben. (Aufnahme: TobisKampfgeschwader Lutzow.)

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_____ , schneidig oorgetragenen ii mit lebhaftem Beifall aufgenommenen Weisen t(i. Darauf betrat ber Kommandant des Flieger- erstes Gießen, Major Henrich, die Bühne zu Hier einführenden Ansprache, in der er etwa Fol- rndes jagte:

Als Kommandant des Fliegerhorstes Gießen habe den Befehl erhalten, bie Erstaufführung des Ims .Kampfgeschwaber Lützow" in besonders fest- ger Form vor sich gehen zu lassen Unter Mit- irtung des Slanbortfommanbos unb ber Leitung Glona-Palastes wie durch das Entgegenkommen yc Tobis sei bas verwirklicht worden. Den beteilig» (i Stellen sei für ihre Mitwirkuna Dank zu sagen. \e Vorgänge in diesem Film, so führte Major önrich weiter aus, zeigen ben heldenhaften hist, ber unsere Flieger beseelt. Der Film sei am Sige der Luftwaffe zum ersten Male vorgeführt Herben unb habe baburch als Film der beutschen £ itroaife seine Weihe erhalten: er bilde die Fort- i(iung des bekannten FilmsD III 88, in welchem b:rgefteUt sei, wie alte Kriegsflieger trotz Versailles Ai fliegerischen Gedanken festgehalten und die Randlage geschaffen haben, auf der der Oberbe- i uldbaber der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, elbauen konnte. ImKampfgeschwader Lützow' t eben wir die Entwicklung jenes Geistes zu der u geijeuren Kampfkraft, welche in diesem Kriege in Ausschlag gebe. Daraus dürfen wir stolz sein.

Siter dem Hinweis auf ein Wort von Generalseld- rirschall Milch (in ber Zeitschrift Der Ad er ) , bas bie Lustwaffe als bie Spitze des deutschen f-eres bezeichnet schloß Major Henrich, wir ben gewiß, erst in der Vorbereitung großer Un- trnebmungen zu stehen, die Schlag auf Schlag zum cibqültigen Siege führen werden. Die Kraft dazu f öme uns aus den Quellen, die der Führer dem initschen Volke erschlossen hat; ihm gelte daher un-

in vielen Feldzügen erprobter, vorbildlicher Offizier, an bem seine Leute hängen, soldatisch straff, knapp unb trocken, aber auch menschlich kamerabschaftlich- oäterlich unb mit gutem Humor jeberzeit bei ben Seinen. Die frische, draufgängerische, offene und herzhafte Art des fugendlichen deutschen Soldaten­tums unserer Zett verkörpern Hermann Braun (Eckhard) und Heinz Welzel (Paulsen) auf ge­winnende Weise Eine urwüchsig-bayerische, allen Situationen gewachsene Landsergestalt ist der Un­teroffizier ©uggemos von Hannes Keppler. Die beiden Mäbchenrollen Carsta Löck und Mane- theres Angerpointner sind in Tempera­ment und Haltung glücklich gegeneinander abgesetzt Ernst Stimme! (Lehrer), Adolf Fischer (Bord- roart Zeisler) und Peter Voß (Major Hagen) seien vom Ensemble noch genannt.

Die neue deutsche Wochenfchau, die das Programm vervollständigt, bringt wieder eine Reihe interessan­ter Bildberichte, z B.: Führerrede am Parteigrün­dungstage; der Führer in Wien; Beitritt Bulgariens zum Dreimächtepakt; Botschafter Oshima auf dem Berghof; Heeresdlensthunde; Uebung des Regiments List; Wintersportwoche in Garmisch, Flugmeldedienst und Flakabwehr. Lebhaftem Interesse begegnet naturgemäß auch der Sonderbildbericht vom Ein­marsch unserer Truppen in Bulgarien.

Hans Thyriot.

machte, ermöglichte es Preußen den Engländern, sich draußen in der Wett ihren Kolonialbesitz zu sichern und auszudehnen. Die Hauptlast des Kampfes im Westen Deutschlands lag damals auf den Schultern der deutschen Truppen Friedrichs des Großen unter Führung des Herzogs Ferdinand von Braunschweig- Lüneburg, denn die Engländer haben den großen König nur mit Geld und erst später mit einigen eng­lischen und schottischen Truppen unterstützt, die aber keine nennenswerte Hilfe bei der Kriegsentscheidung

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V Oer Tobis-FilmKampfgeschwader Lützow

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Gruß: Heil Hitler! *

Rach der mit lebhaftem Beifall aufgenommenen ^spräche begann die Vorführung des von der 2nbis geschaffenen Films, der mit den $rabifaten Staatspolitisch befonbers wertvoll",Künstlerisch biionbers wertvoll" unbVolkstümlich wertvoll aus- I «.zeichnet wurde. Die Spielleitung hatte Hans B e r, t a m, ber sich als Australien-Flieger, als fesselnder Cnäbler, als flugtechnischer Berater vonD III 88 ir d als Schöpfer des dokumentarischen FilmsFeuer- | taufe" (Einsatz ber Luftwaffe im Polenfelbzuge) be- fnits einen ausgezeichneten Namew gemacht hat; er 1. jüirieb auch mit Wolf Neumeister zusammen das frebbud). Als Komponist wirkte wiederum Norbert Schultze mit, der schon die Musik zurFeuertaufe imrieb und den wir hier in Gießen letzt auch als Cihöpfer der MärchenoperSchwarzer Peter kennen- < lernt haben. An ber Kamera stauben brei hervor- r genb tüchtige und wendige Photographen: Georg ! ra u f e, Heinz Jaworski) und Walter R o ß- In p s. Die Träger der Hauptrollen, von denen noch jii sprechen sein wird, waren ebenfalls schon m ,D III 88" mit dabei.

hbOr bitte für gestern nachmittag zur festlichen Erst- nben " 'au fführung des Hans-Bertram-Films ber )ja) h? T1 bisKampfgeschwader Lützow" im r Aro?. Cona-Palast etngelaben. Die Bühne war mit Ctu2 Wen. mit ben Bildern des Führers und des ' N ichsmarfchalls. sowie mit Blumen geschmückt.

- Ahireiche Ehrengäste der Partei, ber Wehrmacht i'tig, ber Behörden wohnten der Vorstellung bei, ?9 e v weite Raum des Theaters war satt bis auf ben

Qten Platz besetzt Ein Musikkorps ber Luftwasse

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