Ausgabe 
12.2.1941
 
Einzelbild herunterladen

Mlttwoch.USebruarMI

Gietzener Anzeiger

S.

General-Anzeiger für Oberheffen

HW

nett

Das

Italienische Lustsiege über Griechenland

della

schwerniffen des Krieges zustnnd-e-gekommen ist, zeigt, daß bei verständnisvoller Würdigung der gegen« seidigen Notwendigkeiten etwas «geschaffen werden

Zchriftlettung und Geschäftsstelle: Sietzen. Zchulftratze 7-9

tert.

Die Beschießung von Genua

Keinerlei militärische Ziele getroffen.

ron sich aus beantwortet. Andere wiederum be» ühen sich, ein positives Verhältnis zu dieser Ord-

yegenseitigen Wirtschaftsaustausches diktieren und ihn überhaupt an die Wand drücken würde. Gerade der neue Vertrag, der ja immerhin noch unter den Er-

lischen Versuche, Giarabub zur Uebergabe zu zwin­gen vereitelt Er versucht, den Feind durch täglich schnelle Einsätze aus seinen Verstecken hervorzu- locken, um ihm dadurch Verluste beizubringen. Un­tere Flugzeugbesatzungen, die von Aufklärungs^ flügen oder Bombenaktionen zur Unterstützung der Besatzung von Giarabub zurückkehren, sind sich alle einig über die tadellose Ordnung, die sie jeweils bei ihren dort kämpfenden Kameraden antreffen, ob­wohl der Feind immer von neuem versucht, lieber« raschungsangriffe zu machen, jedoch regelmäßig an dem Widerstand dieser heldenhaften Truppe schei«

Taufende Güterwagen wurden zerstört, nur em Bruchteil konnte repariert werden und jetzt ist selbst die Reparatur fraglich geworden. Auf der Transportseite macht sich ferner der Mangel an Benzin sehr fühlbar; Spanien hat ja kein eige«

Die Defchießung ist von der in Gibraltar stationierten westlichen englischen Mittelmeer« flotte durchgeführt worden. Unter dem Schutz einer dichten NebelbiUiung konnte sich das englische Ge­schwader Genua nähern. Der heftigen Beschießung sind allein Zivilpersonen zum Opfer -qe- fallen. Nach den bisher vorliegenden amtlichen Er­mittlungen sind 72 Tote und 226 Verletzte als Opfer diefes unerhörten englischen Angriffs auf eine offene Stadt zu beklagen. Eine militärische Be­deutung kann dieser Aktion in keiner Werse beige­messen werden.

Auch die Genueser Bevölkerung durch das wahn­sinnige Feuer einzuschüchtern, ist, wie die italieni­schen Zeitungen hervorheben, vollkommen fehlge­schlagen. Die Stadtbewohner gaben ein hervorragen­des Beispiel von Ruhe und Disziplin. Ebenso wie bei früheren Angriffen zeichneten sie sich durch Standhaftigkeit und Opferbereitschaff aus. Nicht ein einziger Soldat oder auch nur ein Arbeiter auf seiner Werkstelle wurde verwundet.

Italien weiß, um was es geht

gen wie der feige Angriff auf die Zivilbevölkerung Genuas verstärkten in den Italienern nur ihren Willen, es den Engländern heimzuzahlen.

Der Geländebesitz komme, wie dieTribuna" zu den Geschehnissen in Nordafrika bemerkt, be« sonders in einem in Ueberfee geführten Krieg nur eine relative Bedeutung zu. Mit tiefstem Schmerz habe man die Aufgabe von Bengasi befoh­len, um die Streitkräfte für den früher ober sväter anzusetzenden Gegenschlag zu erhalten. Wenig bedeute, wo der Endkampf stattfinden werde, sicher sei aber, daß man ihn zu einem Zeitpunkt durch­kämpfen werde, wo der FaktorKriegsmaterial" weniger ungünstig für Italien sein werde. Das Schicksal Libyens im Weltkrieg habe keinerlei Ein­fluß auf den Ausgang des Krieges gehabt. Dies- mal werde sich der Feind noch mit den der lieber« legenheit seiner Panzerwagen entzogenen Streit­kräften zu messen haben. Italien stehe fester denn je auf den Beinen und ziehe aus den heldenhaften Opfern neuen Glauben für die bevorstehenden Schlachten, denen es mit unerschütterlichem Kamp­feswillen entgegensehe.

Rom, 11. Febr. (DNB.) England gebe sich der Illusion hin, so schreibtGazzetta del Popolo", daß ein plötzlicher militärischer Mißerfolg Italien beugen

zeugen unter Jagdschutz in das besetzte G e - biet an bet kanalküste einzufliegen, brachen unter der starken Abwehr durch Jäger und Flak­artillerie zusammen. Außer einigen Opfern unter der Zivilbevölkerung entstanden nur geringfügige Schaden in Wohnvierteln. Bei diesen Einflügen verlor der Feind sechs Flugzeuge im Luftkampf und drei durch Flakartillerie. In den Abend, und Nachtstunden wi derholte feindliche Angriffsver- suche waren erfolglos.

Oer italienische Bericht.

Rom. 11. Febr. (DRV.) Der italienische Wehr-' machtbericht vom Dienstag hat folgenden Wortlaut:

An der g r i e ch i f ch e n F r o n t Spähtrupp- und Artillerietätigkeit. Zahlreiche Verbände unserer Luft­waffe haben Fahrstraßen, Lagerhäuser. Flotten- unb Luftstützpunkte. Bahnhöfe und Stellungen des Feindes gründlich bombardiert. Auf dem Flugplatz von Janina wurden mehrere Flugzeuge beschädigt und vernichtet. 3m Verlaufe dieser Angriffshand- lungen wurden insgesamt zwölf feindliche Flug­zeuge brennend abgeschossen.

In Nordafrika nichts Neues.

In O st a f r i f a Artillerietätigkeit im Abschnitt von Seren. 3m oberen Sudan haben unsere Truppen am rechten Ufer des Flusses Omo feindliche, von Kampfwagen unterstützte Angriffe abgewiesen. Der- bände unserer Luftwaffe haben feindliche Truppen mit Splitterbomben belegt.

3n der Nacht zum 11. Februar haben feindliche

Die letzte Erfolgsmeldung.

Berlin. 11. Febr. (DNB.) Wie soeben bekannt wird, sind im Lause des Montags und in der Nacht zum 11. Februar noch weitere fünf britische Flugzeuge abgeschossen worden, und zwar vier Kampfflugzeuge und ein Jagdflug­zeug. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der am Montag durch die deutsche Luftwaffe vernichteten britischen Maschinen auf 38.

niemand merM chen-B

Ortschaft Apuliens und in der Gegend von A v e l. l i n o verursachten, wo vier Tote und einige ver­

druck und Verlag: vrühlsche Unioerfltätsbruderei H. tauge

Mittetrneer ewig in Frage gestellt wäre, wenn die Engländer ohne irgendein Recht dazu ihre bisherigen willkürlichen Positionen heibe- halten würden. Italien habe bei feinem Kriegs­eintritt erklärt, sich von jeder britischen Tyrannei im Mittelmeer, seinem eigenen Meer, befreien zu wollen, einer Tyrannei, die durch die heutigen Er­eignisse besser als durch viele Worte illustriert werde. So lange im Mittelmeer Vasallen eines Churchill und eine englische Flotte vorhanden seien, gebe es für Italien keine Unabhängigkeit, für das italienische Volk keine Möglichkeit und für die nach­kommenden Generationen keine Zukunft. Handlun-

St

die 3M gust W zweiter Hl tlar-ÄI , dritter t$| ff der r wurde Kl fdors, M

ahrer firmes H Kämpfen tel Verein A leger. N j KufftW fonlurrG WethP nur y

ias bei eirs ins M ftfahrerd , ft tnüijpm

Oer Wehrmachtbericht vom O enstag.

Berlin, 11. Febr. (DNB. Funkspruch.) Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Keßen) e Lied. & eichhllltP hule, Ep rren, Net wechstli« ' r Hebung ; ;s auf iri as Im irigenB 1 erturntiü I

für biek'; eg-heil<

H.

Annahme von Anzeige« für die Mittaasnummer bi§8'/,UbT des Vormittags

Anzeig en-Preiie:

Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. te mm bei 70 mm Zeilenbreite

Nack läste:

Wiederholung Malftaffell AbschlutfeAtengenftaffelB Plavvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25J o mehr

e m;

derech

Mio#

38 britische Maschinen abgeschossen

Oberstleutnant Mölders errang seinen 56. Lustsieg.

sys. Jahrgang Nr. 3b prickeln: la gl ick. außer Donniags und feiertags Beilagen: Die.Illustrierte (Siebener ftamilienblätter Heimat imBild DieSckolle nronats-BezugsvreiS: 5lit 4 Beilagen AM. 1.95 ^hne Illustrierte 1.80 Zustellgebühr. - .25 auch bei 'Jiimterfcbeinen Don einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt »ernivreckanschluß 2251 Trahtanschrift:Anzeiger" Vontckeck 116s« Tranks. M

wL erH

m-.

- - norwegischen Westküste ein feindliches nes Erdöl.

tärische Anlagen auf der Insel Malta und gegen - 3Um ^bftun Die Gesanilverlusle des i Alle diese großen Schwierigkeiten, die sich m me- «« 6«h» hör (Tnrortifn Cnff- .93 ö 3 3 - ~ k len Zweigen der Wirtschaft mehr oder weniger fühl­

bar auswirken, könnten bis zu einem erträglichen Maß überwunden werden, wenn England nicht die spanischen wirtschaftlichen Nöte als po­litisches Druckmittel gebrauchen würde. Hier enthüllt sich wieder einmal die ganze schein­heilige Brutalität des frommen Albion einem neu­tralen Land gegenüber. Zufuhren aus Jberoamerika stünden ohne weiteres zur Verfügung; aber Eng-

nnen fc mürbe «x ifiturniDtt:' M v 15 Äniü nnier i nicht c eilten llr>

lenfaHs i- reine

einen Hafen an der Küste der Ly r ena i ka. £uft-, ^ejn^eg betrugen demnach gestern und in der ver- aufflä-ung stellte im 5 u e ; -fi a n a Ijroei gefun- gangenen 7iad)| 33 3lug,euge. Zwei eigene Flng- kcne handclsfchstfe als Ergebnis des Einfehes non * werden oermifjf. Oberftleutnant Mölders Kampfflugzeugen feft Ierrang feinen 56. Cuftfieg.

versuche des Feindes, am Tage mit fiampfflug-

-r MLI tlicher W1 i in II(U1

an 1931 reuenbgl 2Inna.f.l bis M

©unfevj den ®urDt<|

n

ein Wl

l r

wjm

mundete zu beklagen find. Ein englisches Flugzeug ist von der Flak in Battipaglia abgeschossen worden. Die mit Fallschirm abgesprungene Besatzung wurde gefangengenommen.

Oie Verteidigung von Giarabub.

beiseite steht.

Da Spanien infolge seiner wirtschaftlichen Struk­tur weitgehend von Zufuhren abhängig ist, so hat der Krieg seine Lage über die an sich be­stehenden Schwierigkeiten hinaus noch verschärft. Dazu kommt, daß seine im modernen Sinn noch unentwickelte landwirtschaftliche Erzeugung infolge der Jahre des Bürgerkrieges besonders notgeMcn hat, und zu allem Unglück ist die Getreideernte 1940 schlecht ausgefallen. Sogar ländliche Bezirke sind heute auf Brotgetreideversorgung aus Ueberfee an­gewiesen. Diele Bauern haben bereits kurzsichtiger- weise das Saatgut für die kommende Ernte als Brotgetreide verwendet. Die Versorgung der Be- völkeruna mit Brot und Brot .ist in den süd­lichen Landern ein noch wichtigeres Lebensmittel als bei uns mußte neuerdings stark eingeschränkt werden, und zwar nach einem ausgesprochen sozial bestimmten System; je höher das Einkommen, um

kann, was beiden Partnern den größtmöglichen Dor- teil sichert. Ein solches auf Gegenseitigkeit beruhen- des Zusammenarbeiten wird aber im kommenden Europa mehr denn je die Parole sein, wo auf alle so ungeheure Aufgaben warten, daß sie kein einzel­ner Partner für sich allein wird pachten können.

Dabei sind die wirtschaftlichen Dinge, wie wichtig sie auch sein mögen, doch keineswegs das letzthin Entscheidende. Aber bis zur Erkenntnis dieser Tat­sache scheint es in Schweden noch gute Weile zu haben. Vorläufig resigniert man und meint, wie das vor einiger Zeit einmal ein sozialdemokratischer Minister aussprach, zur Gestaltung des künftigen Europas könne man ohnehin nichts beitragen, man habe diese Dinge einfach zu akzeptieren. Das wäre aber der Standpunkt eines geschichtslos gewordenen Volkes, das sich nicht für 'stark genug hält, noch einen Beitrag zur Dölkergeschichte zu leisten. Schon werden jedoch auch andere Stimmen laut, die dar­auf Hinweisen, daß Schweden mit dabei fein müsse, wenn die Zukunft Europas gestaltet werde. Schließ­lich gehört es ja zu Europa und wird, wenn es eine 'Zukunft haben will, sich nicht von dessen Schick­sal ausschließen können.

ländlich ist. Man ipürt dort schließlich auch, daß es j sich hier nicht nur um eine gewisse Umstellung, um , tineAnpassung" an die neue Lage, handeln kann, vndern daß eine völlige Umkehr des bis- irrigen Denkens notwendig sein wird, ein Heber» iiorbmerfen von Werten, die man bisher für lebens­wichtig und unerschütterlich gehalten hat.

Es ist weiter kein Wunder, daß man am weite­sten von einem solchen Umdenken in Schweden entfernt ist, dem Lande, das noch am wenigsten von )en Ereignissen des letzten Jahres berührt wurde. Diese Tatsache wurde am besten durch eine Rede releuchtet, die der sozialdemokratische Reichstagsab- zeordnete und gegenwärtige Universitätskanzler 1 n b 6 n vor kurzem über die schwedische Neutrali- ätspolitik wie er sie sieht hielt, und noch mehr durch ihr Echo in der sogenanntengroßen presse" des Landes. Es waren die alten Töne, >ie wir viele Jahre lang von diesen und ähnlichen Politikern aus dem Genfer Rede-Salon zu hören gewohnt waren. Das Wesentliche daran war der Iedanke, daß für Schweden die von den Achsen­mächten' geplante Neuordnung der Weltnatürlich nicht weiter verlockend sein" könne, daß Schweden i diedeutsche Hegemonie" in Zukunft zu fürchten gäbe, während es von der behaupteten bisherigen englischen Hegemonie nie etwas gemerkt, habe.

Diese Meinung, die auch in nichtmarxistischen chwedischen Zeitungen weitgehend Widerhall ge­linden hat, ist gar nicht einmal so unverständlich, wie sie uns angesichts der ganzen schwedischen Hal- rung während der letzten Jahre im ersten Augen- ilief erscheint. Denn die führenden Politiker des Worbens, an ihrer Spitze der damalige Außenmini- ler Sandler, dem man den bezeichnenden Bei­namenLaufbursche der Westmächte" aegeben hatte, waren so eng mit dem Geist und der Weltauf- | i assung der Westmächte verwachsen, daß sie die bri- isch-französische Politik schon von sich aus machten, vhne daß es erst großer Eingriffe des britischen ; Imperialismus bedurft hätte. Wenn sie also> m j einer wohl kaum noch zu dem BegriffNeutralität paffenden Ausdauer dem Genfer Verein treu blie= Den, auch als dessen Aufgabe als Organ der britisch- f 'ranzösischen Politik für jeden politischen Menschen n der Welt offenbar geworden war, so mag. Dies durchaus auf Grundeigener Ueberzeugung" ge­schehen sein. Ebenso wird nicht nur ihre Folgsam' \ feit gegenüber London und Paris, schon

| ihre eigene Abneigung gegen das autoritäre System I fie bewogen Haden, an den berüchtigten Sanktionen l gegen Italien teilzunehmen und damit in ganz un- I neutraler Weise ausschließlich britische Interessen ! iu unterstützen. Das Gleiche gilt, um noch em Bei-

piel herauszugreifen, von ihrer Unterstützung des I roten Spanien auch noch zu einer Zelt, als es r ganz klar geworden war, daß eine weitere 3Ncht- I Anerkennung Francos nur noch im Sinne Cna« I lands und Frankreichs liegen konnte. Um diese | Politiker zu solchen und ähnlichen Handlungen zu l beroegen, war also nicht einmal eine äußere bn- I nsche Hegemonie mehr nötig, da sie der geistigen ( Hegemonie des Westens bereits völlig erlegen

Schweden am Scheidewege

Bon unterem O'g.-Benchlerstatter.

waren. . ...

Denn Herr Undön weiterhin die tn der letzten Zeit zu Tage getretenen Bestrebungen verdammte, Sie aus der neuen Lage die notwendigen Folgerun­gen ziehen und Schweden in ein anderes nicht tur äußerlich-wirtschaftliches Verhältnis zu den leuen Ordnungsmächten Europas, insbesondere sei- tem südlichen Nachbarn, bringen wollen, und wenn -lbst die rechtsstehende Zeitung ,.Nya Dagligt Allehanda" die von ihmpräzisier e Auffassung der chwedischen Neutralitätspolitik als em©ort 3U rechter Zeit" bezeichnete, so ersieht man schon h aus, wie weit Schweden innerlich von emer ' Kchen neuen Einstellung gegenüber den entWeioen. )«en Problemen Europas noch entfernt ist, Schuetz nch ist ja auch Herr Undön nicht.irgendwer, fordern mmerhin ehemaliger Außenminister, Reichst g - Seordneter, Vorsitzender im^Außenpolitifchen Aus chuß des Reichstages und Kanzler der schwedischen 3niVr6taatsfüf>runs felbft Me ja - »Ich- uroetantaortWr 'Pohhter unt> 3-^ns-n i- Verantwortung jur das Wahl und Wehe des Sandes zu tragen frat. bemüht sich, die Dinge Dermaßen ms recht- Gleis zu bnngen Dafür zwgt im besten der Abschluß des neuen d e ut| ch-l 4®«. bischen chand-lso-rtrag-s. der ta! auB»r -rd-ntlich gestiegene Bedeutung des

Wischen beiden Landern w'd«rsp^^^-^n 70 v o m Hundert des g-I°mt-n 1»®^'^^ Außenhandels sind damit ° u t D e utschlan°° gestellt, und man erwartet, daß der chj, im deutsch-schwedischen Clearing, der im mr tgmyenen Ia^e schon ^twa 1'/- Milliarden Kromn ausmachte. im Jahre 1941 den Betrag non 2 W «arten Kronen erreichen wird. Dabei ist ch ,ur di- Unterstützung wichtig, die D-ustchlond du ch ülbnahme oon cholz und cholzerzeugn ssen der Ichwe !nschen Holzverarbeltungsrndustrie leistet, wnoer V da? angesichts des schwedischen Mangels an lerfilrobftof^n b?deuffam? Kontingent an wolle, das Deutschland in diesem Vertrage fernem

JC yuytl Viiuunun.ii,

Britische Kriegsschiffe, die in der Nacht die f l a n- so weniger Brotmarken. Dafür hat man Feisch und drischt Küste beschossen, wurden oon Küsten- Eier frei-gegeben, deren Preise so hoch sind, daß sie datlerien des Heeres zum Llnstcllcn des Jcucrs und °hn--M nicht oon der ärmeren B°o°lkerung gelaust ' J M werden können. Die Kartoffelem-te war zwar reich-

I lief), aber ihre Verwertung stoßt wieder auf andere Schwierigkeiten. Damit kommen wir zur wichjchaft- lichen Lage Spaniens in seinem industriellen und verkehrstechnischen Sektor. Heute rächt sich der man­gelhafte Ausbau des spanischen Eisenbahn- n e tz es und die sehr weitgreifenden Zerstörungen des rollenden Materials im Bürgerkrieg. Diele

Machdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) Stockholm, Februar 1941.

Angesichts der großen politischen Umwälzungen >es vergangenen Jahres sind die Völker Europas ior die Frage ihres Verhältnisses zu der oon den >lchsenmächten in Angriff genommenen Neuordnung >ieses Raumes gestellt worden. Einige von ihnen, jiahejonbere im Südosten, haben diese Frage schon

Erpreffungsversuche.

Spanien hat in den letzten Jahrzehnten aus vie­len Gründen nicht Schritt halten können mit der modernen agrarwirtschaftlichen. und industriellen Entwicklung. Die Unterlassungen einer zurückliegen­den Zeit, die übrigens nicht zuletzt zu dem Drama des spanischen Bürgerkrieges geführt haben, rächen sich heute in besonders krasser Weise. Die ersten An­fänge des Aufbaues der Regierung Franco wurden durch den Ausbruch des englischen Krieges gestört und teilweise jäh unterbunden; Spanien ist mit in das europäische Schicksal verstrickt, auch wenn es am Krieg selbst nicht teilnimmt und nur wachsam

Handelspartner zugestanden hat. Wesentlich ist darin auch die Festlegung der Preise im Austausch der wichtigsten Güter, die zwar nicht ganz der liberalen Auffassung der schwedischen Handelskreise enffpricht, aber dafür eine ruhige und stetige Entwicklung für das kommende Jahr gewährleistet. Dieser Handels­vertrag ist gleichzeitig die beste Widerlegung der­jenigen, die sich aus der überkommenen liberalisti- schen Ausfassung heraus gegen die Einfügung Schwedens in ein Großraum System auszufprechen

Rom 12 Febr. (Europapreh.) Am Montag- In SüdN-U-n überflogen, wobei fie einige mittag haben italienische Bombenflugzeuge einen Bomben abwarsen. die geringen Schaden in einer Aufklärungsflug in das zwischen Margariti und * ' «- x

Ionnina gelegene Gebiet unternommen. Don fünf Flugzeugen sind Truppenlager und Lagerhäuser längs der von Sanni na nach dem Süden führenden Straße wirksam bombardiert worden. Nach dem Bombardement haben Iagdfluazeuge aus geringer Höhe die Truppenlager unter Maschinengewehrfeusr

genommen.

Eine andere Gruppe ist am Nachmittag auf eine starke Formation feindlicher Flugzeuge gestoßen. Während die Bombenflugzeuge ihren Marsch zum Ziel fortsetzten, griffen die Jagdflugzeuge den zah- lenmäßig überlegenen Feind an. Es kam zu einem sehr heftigen L u f t k a m p f, bei dem von fünfzehn feindlichen Flugzeugen drei Gloster und zwei PZL. (ein neuer Typ) abgefchossen wurden Auf der Flucht wurde die feindliche Formation wieder em» geholt. Zwei weitere Flugzeuge wurden abge- schossen und ein drittes so fchwer getroffen, daß e- |5)on leiT'einem Monat kämpft, zu unterbinden. binUrterbei^^ ÖX^Sa^f?aUm bem 9n«V D-r Kommandant Major Caffagna. hat °U- -ng- schen Kriegsschauplatz versuchte eine 20 Flugzeuge vorn Gloster-Typ starke Formation zehn italienische S. 79 3U überfallen. Die Begleitflugzeuge der S. 79 gin­gen sofort zum Angriff vor. V i e r G l o st e r wur­den a b g e s ch o s s e n , fünf weitere so schwer ge­troffen. daß sie kaum mehr ihren Stützpunkt er­reicht haben dürsten.

^hii, Ä

MI i

5* öS!

Rom, 11. Febr. (DNB.) DerCorriere.." .ein piu^liaiei lllUUUll|U|Ci ^HDCifuiy -Üiuucn Sera" bringt Einzelheiten über die Verteidigung könne. Als ob das italienische Volk nicht wüßte, wo­von Giarabub, einer Oase in der südöstlichen Cyre-1 rum e5 m einem Kampf um fein Dasein gehe! naika, die seit Beginn der Kämpfe das Ziel der. Die heutigen Ereignisse überzeugten die Italiener englischen Panzerwagen und insbesondere der feind- mehr denn je, daß Italiens Existenz im lichen Luftwaffe gewesen ist, die versuchte, alle Zu- - -

fuhrrnöglichkeiten für die Besatzung, die hier nun

zum Abdrehen gezwungen.

| Der Feind warf in der Mchl zum 11. Februar _ rr . ... ~ 'an neun Stellen Norddeulfchlands, darunter auch

Rewastnele Aujklarungsslugz-ug- -rzlclkn Dom- 9annooet vorwiegend Brandbomben. En!-

benfteffet in den 5afenanlagCn einer S aht a n flani)enE Bränöe konnten schnell gelöscht werden, der englischen 0 st k ü st e. Sampssiugzeuge ^Ehrwirtjchaftiicher Schaden entstand nicht, ver griffen in der letzten Bach, bri'ische Alugxlahe an, M jf| focbetfe iebod) eine Anzahl Tote und Der- zerstörten elf uni beschadiglen weitere seindluhe unler ber Zwilbeuolkerung. Die Bachlabwehr Flugzeuge am Roden. Das verminen englischer errojes a\5 befonöers wirksam. Bachljäger schal- häsen wurde sortgeseht. sen acht und Flakartillerie vier der angreifenden

Im Mittelmeerrau m richteten sich erfolg- Aingzeuge ab. Marineartillerie brachte an der reiche Angriffe der deutschen Luftwaffe gegen milt- ------

Rom, 11. Febr. (Europapreß.) Zu der Beschie­ßung Genuas durch englische Kriegsschiffe macht Popolo di Roma" folgende Fesfftellungen: Ge­troffen worden feien die Straßen20. Septem­ber", Galata und Piazzza Colombo, ferner Häuser an der Grazie und an der Mole, schließlich Wohn­häuser von Sampierdarena und El Campasio. Beschossen wurde auch d e r S t. - L o r e n z - Dom, in dem noch ein Blindgänger steckt. Ein­schüsse wurden ferner in dem Pavillon eines W ö ch - nerinnenheims, in einer Elementar- schule und in einem Schwesterninternat bekannt.Das sind nach englischer Redeweise die ,militärischen Ziele", so schreibt dazuPo- Flugzeuge einige Ortschastm auf Sizilien und' polo di Roma".

. ,. . , « . ' pflegen. Sie haben immer wieder die Befürchtung

ning zu finden, selbst wo solche Bemühungen durch ausgesprochen, daß bei einer solchen Zusammenarbeit inbersartige Ueberheferungen der letzten Zeit ; ber stärkere Partner, wie ihn das Großdeutsche Reich Üblich erschwert werden. Diese. inneren Hemmun- ^rstelk, dem Schwächeren die D:dingungen des yn sind besonders stark bei einigen Volkern des '_____x.-.u

stovdens.vorhanden, ein Umstand, der bei der gan­zen inneren und äußeren Entwicklung dieser Volker

den letzten Jahren und Jahrzehnten nur zu ver-