Wohnungsbaubataittone
ohne
zu Beginn der großen Ferien.
Lange.
»endig, daß sich der Dollzugsrichter den Jugendlichen kümmert. Er muß
iS
im Alter von 59 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen.
Grofien-Linden, den 11. Januar 1941.
Die Beerdigung findet am Montag, dem 13. Januar, um 14% Uhr statt
0130
im 66. Lebensjahre.
im ge> die hat
Die trauernden Hinterbliebenen:
Johann Linsenmann
Hans Linsenmann und Braut.
nach sechs bis sieben Wochen die Herbstferien.
Hinzu kommt noch, daß in Tagen mit großer Sommerhitze eine normale Schultätigkeit oft un- möglich war. Erst mit Beginn des zweiten Halbjahres, also nach den Sommer- und Herbstferien, begann eigentlich die Schultätigkeit intensiver zu werden. Je mehr die Tage abnahmen, die klima- tischeck Einwirkungen ungünstiger wurden, desto schärfer wurden die Anstrengungen für den Der- setzüngstermin, also für Ostern. Wir kennen alle das Bild des in den Wintermonaten hoffnungslos über-
Hauplichc'-sUeuer- Dr Friedrich öd beim i-ange. (gtellberuetei oei öattptWftldtetir Srnst Blumschein. «eranttoortüd) ;flt Polilil unb Biiber Dr itr. W. Lange für das Fenidelon: Dr. Han» Thyriot; ür «Stabt Gießen, Prvvtn', WirNchai. u. Sport: ®m[i Bmmlchem.
Druck uno B er lag Brühljche Uniteriltatebruderei R. Lange S. Bet.andetter Dr.-Inq. Wd) Hamann «n^etgenleiter Haus «eck. 9irr<mtrop^’:rf' 01 den Inkan her!Nn einen: Dbeobar Klimme! Pl.Nr.S.
.................................................................................................................................................
M* <__unierrtd)tcn Sic jid) am heften mit öcn allgemein-
üÜklWlllWl ^ vülllllkiükvk verständlichen Büchern des Hugo Bermühler Berlages, Scrlin ßiG,.c^cIbe. Bitte verlangen Sie noch heute von Ihrem Gießener Buchhändler das ausführliche bebilderte Werbeblatt „Freunde der Natur sind Freunde guter Bücher-. iiiiiiiiiiuiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiuiiiiiiiuiiiiiiuiiiiimiiiiiiiiiuimiiuiiiiiiimifliiiiiiiuiiiiiiiiHiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii»
In tiefer Trauer:
Philipp Faber IV. nebst allen Angehörigen.
in.
Melk Finanz«, flröfctD apieri inden t i PHI. r die Fi lgen vn
Englmj wichtige diese zv lischt lörfe nif
AW japmis- alle WM nfereni
Die Ls ion bti schasts' ipans $!'' worden! >r ÄrifU lief in ng der 8 «en Gep ressen ui» ten sozial'
zu vet en 5O0K y. hick « uif bti . Ob m lelvorkR Äontrob inb mutzt ' e briM i j i Jnterel'
1 Mt,
> 61 öen. j., k J M * uhen, ul ebroljj : n an b w wch t iis ti I Toure 1 eigrve und 01(1 nur oi
°d)e, 0? uchsenbe । unb bj alle
lhurchL ^nfornt ybqrtti1 >uch r«
IflpöiiW iWt iesigenix tuen MU- NieberM ,uch -2 Ws M von 9M der benü1 rschleii'
°nasters° . Unter« !
। aber W i*.
Nach langem schwerem Leiden verschied am Donnerstag meine liebe Frau, meine gute Mutter
Frau Elise Linsenmann, geb Jockel
Gießen, Ulrichstein, Gelsenkirchen, den 10. Januar 1941.
Die Beerdigung findet am Montag, dem 18. Januar, nachmittags 2 Uhr auf dem Neuen Friedhof statt.
Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, nach kurzer, schwerer Krankheit meine innigstgeüebte Frau, unsere gute, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Tochter und Tante
Frau Marie Faber, geb.Volk
(lM leer.
wit*
Ion y. y t । n O'Jf!
Ä Sf
’Ä 'S;
e"l«
persönlich um den Jugendlichen kümmert, irr muß jeden Wochenendkarzer-'Arrestanten einmal ins Gebet nehmen, den Jugendlichen im Dauerarrest öfter. Darüber hinaus wird er mit den Eltern, mit dem HI.-Führer, dem Betriebsführer, dem Lehrmeister und weiteren Personen.sprechen können. Wichtig ist, daß der Jugendliche nach Verbüßung des Jugend- orrests wieher in seiner Lehrstelle ausgenommen
Reichsminister Dr. Goebbels stattete dem Deutschen Ausland-Club bei Eröffnung seiner neuen Räume einen Besuch ab. Er wurde von dem Prä- sidenten des Klubs, Herzog Adolf Friedrich zu Mecklenburg, in Anwesenheit zahlreicher Pressevertreter des Zn- und Auslandes und zahlreicher Vertreter der Ministerien und Dienststellen herzlich willkommen geheißen. Dr. Goebbels übergab die neuhergerichteten Räume der Obhut des Reichs- presfeck^fs und verweilte längere Zeit im Gespräch mit den in- und ausländischen Pressevertretern.
i’JS
1 Olt ft 9’niL euS d-r tifc
en N, :
ltd, .
Neuer Gchuljahrbeginn
Von unserer Berliner Schriftleitung.
ein.
Die Arbeit an der Baustelle soll vom Einsatz der Landarbeit nach Möglichkeit gelöst und mechanisiert werden. Der Reichskommissar ruft.daher die Bau- -wirtschaft aus, sich mit dieser Frage zu befassen. Um den Einsatz des Handwerks planmäßig auf den Wohnungsbau auszurichten, wird in jedem Kreis aus dem Handwerk ein Einsatzleiter bestellt, unter dessen Führung Arbeitsgemeinschaften gebildet werden. Die bei den Arbeitsgemeinschaften beschä'tig- ten Arbeiter werden im Kreis zu einem Woh - aungsbaubataillon zusammengefaßt. Sie dürfen nicht für andere Bauzwecke abgestellt werden.
Vollzug des Lugendarrests.
wird. Kein Gericht wird Jugendarrest als Grund zur Beendigung des Lehrverhältnisses anerkennen. Die Aufnahme in den Betrieb muß ohiie Demütigung erfolgen. Der Dollzugsrichter muß eingreifen, wenn kein geeignetes Unterkommen des Jugendlichen gesichert ist.
Heuer Handwerksberuf: Rundfunkinstandfetzer.
Ein besonders markanter neuer Handwerkszweig ist das Rundfunk-Mechanikerhandwerk mit einer Lehrzeit von drei Jahren. Sein Arbeits- gebiet umfaßt die Instandsetzung von Rundfunkge- röten, die Installation von Antennen und Rundfunkanlagen sowie die Rundfunkentstörung. Auch hier ist eine Spezialisierung der Arbeitsgebiete ein- getreten, der die Derufsordnung Rechnung tragen muß. Reben dem im Dollhandwerk ausgebildeten Rundfunkmechaniker tritt der R u n d f u n k i n - standsetzer, der nur eine Teilausbildung erfährt und dessen Ausbildungszeit zwei Jahre umfaßt. Für das Fachgeschäft im Rundfunkeinzelhandel besteht dieser Beruf seit einiger Zeit bereits. Run ist er mit Zustimmung des Reichswirtschaftsministers auch im Handwerk eingeführt worden.
Eine Leihgabe des Führers im OeuifchenLedernmfeumin Offenbach
RSG. Eine dem Führer von der Harada-Gefell- fchaft in Tokio überreichte altjapanifche Pferderüstung, bestehend aus einem dem 17. Jahrhundert entstammenden japanischen Prunk- sattel mit Schabracken aus vergoldetem Schweinsleder nebst einem Pferdepanzer aus sechseckigen
Mit Genehmigung des Stellvertreters des Führers hat im Auftrage des Reichsorganifationsleitcrs Dr. Ley der Leiter des Fachamtes „Energie — Der- kehr — Verwaltung", Parteigenosse K ö r n e r, mit dem Leiter des Hauptamtes für Beamte, Pg. Reef, eine Vereinbarung getroffen, die eine Zufammen- fafsung aller Kräfte der NSDAP, in den Betrieben und Verwaltungen des öffentlichen Dienstes vorsieht.
amten haben daher dem Antragsteller entsprechend zu belehren und ihm nahezlllegen, einen anderen Vornamen zu wählen.
Die Rechtspflege im Kriege.
Der Staatssekretär im Reichsjustizministerium. Dr. F r e i s l e r , erklärte in der Zeitschrift „Deutsche Justiz", daß dem Frontkämpfer keinerlei Nachteil bei der Rückkehr in bas Zivilleben entstehen darf. Für ihn ist ein Platz frei gehalten, der ihm den Einsatz in der Rechtspflege des Friedens ermöglicht. Zu Kriegsbeginn war für die jungen Rechtswahrer, hie einberufen wurden, die vereinfachte erste und zweite Prüfung eingeführt worden, lieber 900 Referendare haben die vereinfachte große Staatsprüfung abgelegt. Es gibt auch noch andere Ausgleichs- Möglichkeiten, z. B. die spätere Rückpatentierung. Der Fronteinsatz wird im Arbeitseinsatz und in der Personalförderunä gebührend beachtet werden. 3OOO Kameraden der Rechtspflege sind in den besetzten oder eingegliederten Gebieten vor allem im Osten, eingesetzt worden. Etwa ein halbes Tausend Rechts- wahrer sind van jenseits der Reichsgrenzen ins Reich zurückgekehrt. Die Kriegsmahnahmen der Strafrechtspflege und das sachliche Kriegsstrafrecht haben ihre Bewährung dadurch bewiesen, daß von ihnen nichts zurückgenommen zu werden brauchte. Wichtige Folgen aus der willenstrafrechtlichen Grundhaltung sind gezogen morden. So wurde der Zwang, den Versuch (und die Beihilfe) milder zu bestrafen, als die vollendete Tat, ausdrücklich durch die Ermöglichung einer Gleichbestrafung ersetzt. Der „Gewaltverbrecher" wurde in das Strafrecht eingeführt, fein Tun mit der Todesstrafe bedroht. In welchem Umfang das Bestandteil des Friedensstrafrechts bleiben wird, läßt sich noch nicht sagen. Die Bekämpfung des Verbrechertums wurde strafrechtlich dadurch gestärkt, daß der Verbrecher, der auf feine Verfolger schießt oder sonst gegen sie mit Waffen tätig wird, mit Todesstrafe bedroht wird. Das wird dazu beitragen, das Aufkommen eines Gangstertums bei uns unmöglich zu machen. Es dürfte Friedensrecht bleiben.
Kleine politische Nachrichten.
rfolgen. Die Gefahr, daß durch das sogenannte „Büffeln" der Schüler nur flüchtig alles repetiert, was er in den vergangenen Monaten nicht aanz begriff, wird dadurch bedeutend geringer und damit auch die Gefahr einer gewissen Oberflächlichkeit. Und noch eins ist bedeutsam. 2m neuen nationalsozialistischen Staat stehen die Schüler nicht nur unter der Befehlsgewalt der Schule, sondern auch des Staates, der die Schüler politisch schult und in Organisationen zusammengefaßt hat. Für diese Or- ganifationsarbeit und ihre Einwirkung auf die Schüler ist aber- eine lange Sommerferienzeit viel geeigneter als eine andere. Der Schüler wird bann, z.B. in den Lagern der HI. usw. wirklich mit seiner Aufgabe als künftiger Nationalsozialist vertraut gemacht, und die Gefahr ist behoben, daß diese staatliche Erziehungsarbeit sich mit her der Schule überschneidet. Uebrt-gens wird auch die Lehrerschaft jetzt Gelegenheit haben, in der Sommerzeit sich ihrer Erziehung zum Staate verstärkt und intensiver widmen zu können. Alle diese Gründe sind so sprechend, daß die Verlegung des Schulbeginns und der Entlassung aus der Schule aus den Herbst nur begrüßt werden kann. E. S.
In der „Deutschen Justiz" veröffentlicht Staats» etretär Freister Richtlinien zur Handhabung )es Jugendarrests. Danach wird erstrebt, daß jedes Amtsgerichtsgebäude seinen Wochenendkarzerraum hat. In der Zelle soll sich nichts finden, was das Ehrgefühl des Jugendlichen verletzt, auch nichts Unhygienisches. An 'Licht soll es nicht fehlen, und ebenso soll die Jugendarrestanstalt eine Brauseem- richtung, einen Arbeits- und Turnhof haben. Sie darf aber nicht in einem Gebäude eingerichtet werden, in dem auch Freiheitsstrafe vollzogen wird. Während des Wochenendkarzers sind Besuche unerwünscht. Die gleichmäßige Gerechtigkeit, mit der der Jugendliche behandelt werden muß, schloßt ein, daß fein Ehrgefühl nicht verletzt werden darf. Es ’ oll im Gegenteil angerufen werden. Deshalb fall auch zunächst der Jugendarrest in einer Zelle mit unoergittertem Fenster vollstreckt werden. Arbeit darf dem Jugendlichen nie als Strafe zudiktiert werden. Sie enthält auch dann nichts Entehrendes, wenn sie schmutzig ist. Ueberroiegenb sott es sich um Außenarbeit handeln, nicht etwa um eine Be- schästigung nach Art von Derufsschularbeiten. Neben der Arbeit ist im Dauerarrest Schulung nicht ausgeschlossen. Insbesondere erscheint die Bespre- chung wichtiaer Tagesereignisie zur Pflege des nationalsozialistischen Gemeinschaftssinns durch den Aufsichtsrichter geeignet. Zur Selbstbeschäftigung der Jugendlichen soll eine Bücherei vorhanden fein. Dor altem ist notwendi' k t
Panzerplättchen aus gehärteter Haifischhaut des 15. Jahrhunderts wurde dem Deutschen Leder» museum in Offenbach als Leihgabe des Führers überwiesen. Das wertvolle Ausstellungsstück bietet der deutschen Lederwirtschaft nach mancherlei Richtung hin ganz besondere Anregung, so durch die technisch und künstlerisch außerordentlich interessante Behandlung des Leders, und vor allem durch die Verwendung von Fischhaut. Die Fischhaut, und vor allem die Haut des Haifisches, spielt neuerdings in der deutschen Gerberei eiste bedeutsame Rolle. Die Haut des Haifisches, von dem man ungefähr 650 Abarten kennt, zeigt die verschiedenartigste Oberflächenstruktur. Haifischleder übertrifft an Zähigkeit selbst bestes Rindleder. Die schwierige Gerbung der Haut des Haifisches wird seit einigen Jahren in Offenbach als Spezialität betrieben. Eine Offenbacher Großgerberei hat zur Beschaffung des Werkstoffes eine eigene Fangflotte ausgerüstet, die bis zum Krieg im Karibischen Meer dem Fang des Haifisches nachging. Eine vorläufige Konservierung der Haut an Ort und Stelle wird auf dem als Fabrik eingerichteten Dampfer vorgenommen, wo auch gleichzeitig die Gewinnung von Fischmehl, Tran und der 'im Osten als Delikatesse geschätzten, vor allem auch Devisen einbringenden, Haifisch- flossen erfolgt.
Oie Wahl von Vornamen.
Wie der Reichsminister des Innern mitteilt, ist in einzelnen Fällen die standesamtliche Eintragung von Familiennamen von Gefallenen der Bewegung als Vornamen beantragt worden. Eine solche Namengebung ist, so stellt der Minister fest, unerwünscht. Die Standesbe-
Reichsminister Dr. Goebbels empfing die Mitglieder des Werberats der deutschen Wirtschaft. Der deutschen Wirtschaft sei dafür zu danken, daß sie auch bei verringerten Absatzmöglichkeiten die Werbung fortgesetzt habe. Sie habe private Interessen den nationalen Notwendigkeiten untergeordnet upd die wirtschaftslenkenden Maßnahmen des Staates durch eine beratende und auf- klärende Gemeinschaftswerbung unterstützt.
6ibit8clne6ihlanfistiK für. 6ir nitbiithofttl?
Natürlich Gelde-Dreps! Her. yfteOt aus Pflanrn-Eriraf,«« find Ke unschädlich unk wirken vorzüglich Gutachten über 10, 12 und 27 Pid. Abnahme«. Nehm Sie getrost GelbeDropS!
Kurv. 2,75, Großp. 10.- RM.
Drogerie Blees el ersw.GSa V kloria-Dr 0. Marktstr. 6
Löwen-Dronerle,Seltersw.69
Drog.Win erhofl. Krenxpl.9-10
_______________________5043 V
Rentables
MehksamüienhM
günstig ui verkaufen
Neinslbmidt
Levvermühle über Gießen, imd
Auf Anordnung des Führers wird für ganz i arbeiteten Schulers der nachholen mußte was Deutschland ein einheitlicher Schuljahr- Sommer verbummelt worden warMan hat beginn festgelegt, und zwar wird tünftighm das lagt ,daß hinter dem ^^chnachtsbaum jch n Schuljahr erst mit Beginn der g r.o ß e n Furcht vor der Versetzung stehe, und tatfachlich Sommerferien Wietzen, das neue mit ihrer ! üiefe Furcht nur Scyuler fondern °uch Eltern Beendigung beginnen Die Dauer der Schulpflicht in gratzern Matze beeindruckt. Nicht unerwähnt wird dadurch nicht geändert, denn alle Kinder, die bleibe .daß gerade die Zeit der vermehrten Schul >m April in die Schule eingetreten find, werden ! arbeit mit den Erkältungskrankheiten des Winters nach Ablauf der achtjährigen Dvlksjchulzeit nach 30 ■ jufammenfiel. Die zu Ostern aus der Schule Enb- Ostern aus der Schule entlasten, aber die nächsten [offenen tarnen nervös, überanstrengt und körperlich Versetzungen finden nicht zu Ostern statt, sondern nicht sehr gefestigt in die zu erlernenden Berufe, zu Beginn der großen Ferien. Demgegenüber bietet der Schulanfang nach den
Diese Neuordnung ist nach reiflichem Erwägen langen Sommerferien außerordentliche Vorteile. Die über Dor- und Nachteile erfolgt, die sich aus der ! pädagogische Einwirkung auf die Schüler kann bisherigen Regelung ergaben. Bis zum Jahre 1922 > o h n e Unterbrechung durch längere Ferien hatte Süddeutschland die jetzt eingefüt)rte j erf Regelung, in Norddeutschland war dagegen der Ostertermin traditionell. Durch das Hinzutreten neuer Gebiete zum Altreich hatte die im Jahre 1922 eingeführte einheitliche Regelung ihre Bedeutung verloren, denn diese Gebiete hatten ebenfalls wie Süddeutschland den Schulanfang und die Schulentlassung auf den Herbst verlegt. Der Ostertermin aber führte zur Zerreißung des Schuljahres. Wenn ein Kino in die Schule kam oder zu Ostern versetzt wurde, dann war das erste Halbjahr des Schulbeginns eigentlich zerstückelt. Nach sechs Wochen kamen die Pfingstferien, nach weiteren drei oder vier Wochen die großen Ferien, bann
Der Mitarbeiter des Reichsorganisationsleiters Dr. Ley als Reichskommissar für den sozialen Üohnungsbau, Oberbefehlsleiter Simon, schreibt m „Angriff". Der Reichskommiffar werde es als Kernpunkt seiner künftigen Tätigkeit ansehen, den Ansatz an öffentlichen Mitteln so niedrig wie mög- ich zu hatten, um eines Tages den Jdealzustand u erreichen, daß sich der Wohnungsbau ede Subvention wieder aus sich selbst her- us trägt Es sei des Führers ausdrücklicher Sunsch, daß die Privatinitiative stärkstens n diesem großen sozialen Bauwerk beteiligt werde. )as gelte insbesondere für den Werkwoh - u n g s b a u. Der Reichskommissar richte an alle Zehörden der Reichsbahn, Reichspost und des Vier- tchresplanes, der Wehrmacht und der Verwaltung ien dringenden Appell, ihren Wohnungsbedarf be- annt zu geben. Der Reichskommissar werde ferner en Gauleitern in Kürze aufgeben, ein Muster« । a u 9 mit einer bestimmten Zahl von Wohnungen ur Ausschreibung zu bringen. Auf diese Weise ollen die tatsächlichen Baukosten klar er- rüttelt werden. Das Instrument der praktischen Durchführung des Wohnungsbaues werde im we- entlichen neben den Gemeinden die Apparatur es gemeinnützigen Wohnungswesens
Gießen-Wieseck, Hagenau, Bischweiler, Straßburg, 10. Januar 1941.
173 D
Gleiberg, den 11. Januar 1941.
172 D
0113
Die Trauerfeier findet Montag, den 18. Januar, um 14’/« Uhr in der Kapelle des Neuen Friedhofes in Gießen statt.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 12. Januar, nachmittags 81/» Uhr vom Trauerhause aus statt.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:
Ernst Drescher Albin Drescher Albert Laucht
Irmgard Laucht (Enkel)
Gestern nacht entschlief nach langem, schwerem Leiden meine innigst- geliebte Frau, meine liebe, treusorgende Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwester, Schwägerin und Tante
Marie Drescher, geb. Laucht
im 53. Lebensjahre.
Nach langem, schwerem Leiden starb unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Schwägerin und Tante
Frau Luise Gross
geb. Eisele
im Alter von 80 Jahren.
Im Namen der trauernden Hinterbliebenen t
Rose KuhnWwe., geb. Gross.


