Ausgabe 
11.1.1941
 
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Samstag, N- > Sonntag, 12.3anuarl<m

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GietzenerAnzeiger

>1. Jahrgang Ur. 9

.25

General-Anzeiger für Oberheffen

Zchr'fUeltling und Eefchöftsstelle:

jiolfle höherer Gemalt

-ietzen,5chulftratze 7-9

f d) n i t te s geschichte.

-Wetz.

10. Inn. (DNB.) Am 10. Januar wur- lzwischen Litauen und Polen und weiter

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Berlin

Staat in großmütiger Laune den 85 M'llwnen' ftit'Ende^ Oktober vorigen Jahres in Mos- auf der Linie der ehemaligen deutsch.

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die Vorarbeit am deutschen Volk sa^e setzbuch übertragen Im Dienste der R^D si b 'st N« fontit heute, «emeinfam mttbemNSRB^ .

die Parole für dieses machtine w . - . zutorMNL.

geben. Sie ist freudig «ufgegrlffen und nicht bloß ves rrcy,e ä

Deutsch-sowjettnfstslye- llmsieoivnqeablommen.

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D-ütIchI°n^7nd'^r ÜdWR stehenden freund.! den litauifch'en. .-.tischen und estnischen Sowjet. sch-L-n D-»i.hut.A°n, ?m S-.ft. «-««2 ? ÄÄ lnÄ fo»Ä:

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Sek.

Hanna

Harb t, Schi- v.Mtz. 5. ©oft zhäufa (fmann, 50,4; Äfiuln, Schmidt, Reuter,

und der UdSSR, bis zum 1 August 1942. Die Höhe der vorgesehenen beiderseitigen Lieferungen geht über den Rahmen des ersten Vertraqsjahres erheb- lich hinaus. Deutschland liefert an die UdSSR, in­dustrielle Ausrüstungen, die UdSSR, liefert an Deutschland industrielle Rohstoffe. Raphtaprodukte und Nahrungsmittel insbesondere Getreide. Die Verhandlungen wurden entsprechend den zwischen

iicmivredinnifbluti 2251 Lrabmnstbrikt:,,Anzeiger" ionfcfaerf 116Mftrnntf. M.

Druck und Verlag: vrühlsche Univerfltätrdruckerei 8. Lange

werden. _

Es wurde vorgeschlogen, Sätze des Parteivro. gramms wörtlich hierfür zu übertragen. Aber das Parteiprogramm kann nicht in Stücke zerlegt wer- den. noch weniger kann es zweckmäßig fein, seinen Wortlaut als Ganzes im Text des Dolksgesetzbuches

Sombenongriffe aufMnchester, London und Liverpool.

Der Wehrmachtbericht vom Freitag.

Berlin. 10. Ian. (DJIB.) Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:

Die Luftwaffe führte am gestrigen Tage be­waffnete Aufklärung bis nach Nordfcholl- land durch. In der Nacht zum 10.1. griffen ftarka eigene Kampffliegerverbände zahlreiche kriegswich­tige Ziele in Wittel- und Südengland, insbesondere in Wanchester, London und Liverpool erfolgreich mit Bomben an.

Angriffe des Feindes richteten sich in der letzten Nacht vornehmlich gegen verschiedene Orte 1» Westdeu tschland. Außer einigen Wohnhäusern wurde das Kloster Bethlehem bei Köln beschädigt und das Katholische G es eilen - Haus in Düsseldorf zerstört. Wilitärische und wehrmi't chaftlicbe Ziele find nicht getroffen wor- den. Die Verluste der Zivilbevölkerung, die fast "usnahmslos außerhalb von Luftschutzräumen ein* frtrhn. betragen 20 Tote und einige verleite. Ein 'ew^llches Fl'""eug durch Nachtjäger, eiiH weiteres durch ZlakarLllerle abgeichog«^

Annalmro von Anzeige« für die Mittaasnummer bis8'/-Nbr des Vormittags

Anizeigen-Preife:

Anzeigenteil 7 Rps. ie mm bei 22 mm Zeilenbreite, Wertteil 50 Nvf. ie mm bei 70 mm ricilenbreite

Nachlässe:

Wiederholung Malstaffell AbschlüsseNiengenstafselK Plavoorschrift < vorherige Berembarung) 25"/0 mehr

Giornale b^talia" erklärt. Europa, das auf eine melhunderljährige Geschichte und Kultur zurück­blicken könne, benötige keine Ueberord- nung ber USA über Europa. Jedem das Seine, laute der Grundsatz. Europa, und für Europa die Achsenmächte, achteten die Unabhängigkeit her USA. und des westlichen Erdteils. Ihrerseits erwarteten sie ein Gleiches vcm dem anderen Erdteil Chur­chill hingegen rufe USA. nach Europa und möchte ihm im Bündnis mit dem englischen Imperium ein durch Waffen und Dollars gestütztes Mandat der Bevormundung der euro­päischen Kultur übertragen. Welcher Art tue wahren Interessen der USA an einem derartigen Plan sei. wisse man nicht Doch hier wisse man. daß Europa keine angelsächsische Bevormundung und noch weniger jene anderer Festländer hoben wolle. Der gleichen gerechtfertigten Ablehnung werde ein angelsächsischer Anspruch auf Beherrschung in Ibero- Amerika und Asien begegnen. Gewiß aber sei ein angelsächsisches Beoormundungsmandat über Eu­ropa nur gleichbedeutend mit dem Ende der euro­päischen Kultur und dem Beginn einer noch schwe­reren Unordnung in der Wckt, durch die selbst die wahren Jnteresien der USA. bedroht werden

» würden.

lcyastlicyen Vezieyungen im vytaiit

Verständnisses und Vertrauens geführt. Sämtliche wirtschaftlichen Fragen einschließl'ch denenigen, tue durch die Angliederung neuer Territorien an tue UdSSR, entstanden sind, wurden in einer dem beiderseitigen Interesse entsprechenden Weise gelöst.

Ferner'hat in Moskau die Unterzeichnung eines Vertrages zwischen dem Deutschen Reich und der UdSSR, über die deutsch-sowjetische Grenze oöm Fluße Igorka b i s z u r O st - fee stattgefunden. Dieser Vertrag legt fest daß die Staat grenze des Deutschen Reiches und der UdSSR, im oben erwähnten Abschnitt auf der Linie der ehemaligen tatsächlichen Staatsgrenze

Sie «t; rhebtft Schrittr«

erscheinen zu lasset, denn das Parteiprogramm ragt weit über den Rahmen des Volksgesetzbuches hin, aus. Es müssen die Grundregeln vielmehr selb- st ä n d i a gewonnen m-rb^n:

Die Kinder sind das kostbarste Gut der deut- sch'e'n Dolksgem-'inschaft In seiner Jugend erblickt der Staat die Zu'imft des deutschen Volkes."

Die Eltern sind der Volksgemeinschaft gegen­über verpflichtet, ihre Kinder im Geiste der nativ- nalsozialistischen Weltanschauung körperlich und sitt- lich zum Dienste am Volk zu erziehen. Die elterliche Schutzgewalt soll sie in den Stand setzen, diese Auf- oabe' möglichst vollständig zu erfülfen. Partei und Staat überwachen die Erziehung und wirken an ihr durch geeignete Maßnahmen mit." .

Ober- Da, Eigentum wird grundsätzlich an­erkannt und genießt Rechtsschutz Das Eigentum am deutschen Boden als dem Blut, und Kraftquell der deutschen Volksgemeinschaft begründet erhöhte Pflichten zur fachgetreuen Verwaltung und Nut-

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Englands Verrat an Europa

Die römische presse zu Churchills Kriegszielen.

die Pläne Churchills verwirklichen tollten, nämlich die Pllicht. englisch zu sprechen und zu leben oder in Sklaverei zu verfallen. Jeder Mensch unseres Zeitalters wisie nun, um welche n P reis der Kampf geehrt werde und welche Bedeutung in Wahrheit dem notwendigen und befreienden Sieg

Ober:Die Ordnung des Wirtfchafts-! lebens ift ein wesentlicher Bestandt-'il be« Zu­sammenlebens der Volksgenossen Als Mittel sinn­voller Verteilung der Güter wird der Vertrag anerkannt"

Oder: ..Wer eine Verpflichtung udernom- men hat. muß feine Ehre darin sehen, sie auch in schwieriger Lage zu erfüllen. Die V e r t r a g s - . treue ist die Grundlage des R'-ch sverkehrs.

Das sind einiae aus dem bisher vorliegenden Entwurf der 32 für die sechs Bücher vorgesthlage- nen ©runbregin. Sclbstverstänblich wird im Rah­men dieser Grundregeln auch bas Thema der Aus­legung und der richterlichen Fortbil­dung des Rechts behandelt. .

Wenn wir die Gesetzgebung des nationalsoziali­stischen Reiches rückwärtsschauend überblicken, so treffen wir auf eine erstaunliche Fruchtbarkeit. Große Gebiete des völkischen Lebens ließen sich nennen, auf denen der junge Nationalsozialismus nicht nur vor sich selbst seinen "Beruf zur Gesetz­gebung" erwiesen, sondern vor dem Antlitz der Welt seine rechtliche Sendung bereits dargetan hat. Nun aber ift die Stunde gekommen, in der an den Ge­danken großer zusammenfassender Mo- numentalwerke herangegangen werden muh, die einen Stoff von größtem Ausmaß umfassen und fre nicht durch allerlei ihm angeheftete Zusätze mit Sondercharakter beeinträchtigt werden dürfen. Solche geschlossene Schöpfung deutscher Einigung erhofft und verlangt das deutsche Volk, erwarten die 85 Millionen deutschen Volksgenossen von der Zukunft.

Möge es gelingen, in zäher, besonnener, vorwärts- gerichteter Arbeit als das dem Volk am nächsten stehende und notwendigste Werk solchen Gepräges das deutsche Dolksgesetzbuch zu vollenden.

ijr ne lonnr neu«, engfter Zusammenarbeit mit dem R°'ch»r«cht»E der NSDAP für da- deutsche Dalk tätig. Dor ihrem fiorum habe ich ihr 'M S p f " Li» Parate für diele- machtla» (9 'M , . 5-

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ebiaes Volk, sondern um unser eigenes, un s er eutsches Volk von 85 Millionen, das endlich mter dem Genie unseres Führers Adolf Hitler ge- nt, sich seiner Eigenart und seines Lebensrhyt- nus bewußt wurde. Er ift der lebendige Strom, er den Körper unseres Volkes von Geschlecht zu Geschlecht, von Jahrhundert zu Jahrhundert ver- inbet. Das deutsche Dolksgesetzbuch wird sich dar. um durchaus nicht scheuen, wahrhaft wert- oll es Recht der Vergangenheit als ölki ches Erbgut zu übernehmen. Letztlich wird es cllein Ausdruck und Symbol unserer natlonalsozia- istischen. der uns vom Führer gezeigten Weltan-

deutsch-sowjetischen Wirtschaftsver- l i t a u i s ch e n G r e n z e, wie sie durch bie Abkom^ - * - men zwischen Deutschland und Litauen vom 29. 1

" und vom 22. 3. 1939 festgelegt ist, verläuft.

tchauung fein. e.

Wenn auch die Verwirklichung d«s Punktes 19 es Programms der Rationalfozialistifchen Deutfchen Arbeiterpartei, fo ist bas Volksgefetzduch doch nicht ie Vollendung, sondern der Anfang einer reuen Epoche unseres Volkes. Gerade darin wird ler hohe Wert dieses Gesetzbuches liegen, bah es >n seiner Art bie gewonnene Einheit des ganzen Jolkes hervortreten läht. Denn hier wirb Recht geboten, an bem jeher u n m 111 e I b a r 4 et 1 nimmt, bas Recht, bas ben heranwachsenben Volksgenossen über alle Altersstufen bis an sein Lebensende begleitet, bas ihn stützt, allerbmas auch verpflichtet, wenn er kauft, mietet ober sonstige Geschälte abschließt, bas Recht, das ihm m Gösta t »es Eigentums die Früchte seines Fleißes und fei­ner Sparsamkeit sicherstellt und bas bie fernen im Erbrecht begleitet, bas Recht, das schließlich 4n der

Roosevelts Englandhilssgesetz

N^'uyork, 10. Ian. (DNB.) Roosevelts Eng- landhilfsgesetz wurde heute im Kongreß eingebracht« Das Gesetz sieht folgende Vollmachten fpr den Präsidenten vor:

1. Jedes Rüstungsmaterial Herstellen zu Ulfen, das der Präsident wichtig für die Verteidigung der Vereinigten Staaten halte;

2. an Regierungen, die für die Ver- teidiguna der USA. wichtig sind, irgend­welches Rüstungsmaterialzu verkaufen, zu übertragen, auszutaufchen, zu verleihen, zu ver­pachten oder i r ge n bro i e abzutreten:

3. jegliches Rüstungsmaterial für solche Regierun­gen auszuprobieren, zu reparieren ober instandzu-

^4. Vber derartigen Regierung Rüstu n g s i n - formationen zu geben, die mit dem Rüstungs» material im Zusammenhang stehen, das dieser Re­gierung gegeben wurde;

5. jegliches Nüstungsmaterial für solche Regie­rungen zum Export freizugeben.

Das Gesetz untersagt jeder fremden Regierung, Rüstungsmaterial und JnUrmationen, die von dett Vereinigten Staaten stammen, ohne Zustimmung des Präsidenten an eine andere Regierung weiter- lugeben. Die USA.-Regierung wird bevollmächtigt, Kriegsmaterial in Kanada oder sonstigen Ländern zu kaufen, falls derartiges Mate­rial in Amerika nicht erhältlich ist. Die Vorlage wird gleichzeitig vom Repräsentantenhaus und Senat be­raten werden, um die Inkraftsetzung zu beschleu­nigen.

hing, von litauischen Staatsangehörigen sowie Per­sonen litauischer, russischer und belorussischer Volks­zugehörigkeit aus Deutschland, und zwar aus dem ehemaligen Memel- und Suwalkigebiete nach der UdSSR zu der Unterzeichnung von Abkommen geführt. Die obenbezeichneten Personen, soweit sie den Wunsch ausgedrückt haben, umzusiedeln, kön­nen im Laufe von 2'/r Monaten in der durch die Abkommen festgelegten Weise umqesiedelt werden. Die Regelung ber mit dieser Umsiedlung verbun­denen gegenseitigen Vermögensansprüche hat gleich-

UeberaU handelt es sich hier um urtümliche Dor- qänge, bie mit bem Lebenslang lebes einzelnen Volksgenosien schicksalsmäßig- verbunden sinb. Auch hier kömmt vieles in gesunder und brauchbarer Tra- bition aus dem vorangegangenen deutschen Volks- f?ben, aber es m*rb übcrleuchtet burd) bie n e u e Wertung unb Anschauung. Das Dolksgesetz- buch ifl alfo nicht al, -in G-sch-?' gedacht d"- d-r

Das deutsche Volksgefetzduch

Von Reichsleiter Reichsminister Dr. Franl.

erweitertes Mischafisabkommen mit Rußland

Grenzreglungs- und llmsiedlungsverträge.

in schönen Ideologien weitergetragen, sondern tat­kräftig mit technischem Mühen und Können in An­griff genommen worden.

Das Ergebnis ber bisher geleisteten Arbeit laßt ich nun schon überblicken. Plastisch gliebert sich ber Gesamtstofs des bisherigen Entwurfs in sechs Bücher: des Volksgenossen, ber Familie, bes Er­bes, der Vertrags- und Haftungs-Ordnung, der Eigentumsordnung und schließlich der Vereinigung und Verbände.

Manches, was die Entwürfe vorsehen, gleicht viel- leicht früheren Gesetzesbüchern, deutschen wie art­verwandten, wenn nicht ber Befehl der national­sozialistischen Weltanschauung, ihm ein neues Ge- icht prägen mürbe. Es erfaßt zunächst ben Volks- genossen als ben Kern des Gesamtvolkes. Nicht wie bisher mitMinderjährigkeit" oderEnt­mündigung" o. ä., mit juristisch abgestempelten Begriffen wird begonnen, ben vollverantwortlichen unb vollwertigen Volksgenossen wirb bas Volksge- setzbuch an bie Spitze stellen, seine Eingliederung in bie Rechtsordnung des gesamten Volkes bildet ben Auftakt. So soll ber erste Satz lauten:

Die Volksgemeinschaft erwartet von jedem Volks- genossen, daß er seine besten Kräfte zum Wohl ber Gesamtheit einsetzt."

Der Verpflichtung folgt das Recht:

Dafür sichert sie ihm feine volksgenöfsifche Rechtsstellung als Ausbruck feiner Persönlichkeit unb seiner Verantwortung. Sie bietet ihm Schutz gegen Beeinträchtigung seines Wirkens, insbeson­dere feiner Ehre unb feiner Arbeitskraft."

Daran reihen sich bann bie einzelnen Bestimmun­gen über ben Ehrenschutz, ben Schutz ber Arbeit, ben Schutz bes Namens ufw. Zugleich bilbet bieses erste Stück bie Verknüpfung mit ben als Einleitung zum Volksgefetzduch biencnben © r u n b r e g e l n. Auch dieses wird eine vollständige Neuerung bedeu­ten und über das nur Technisch-Methodische weit hinausragen. Es ist dabei nicht nur einVor- fpruch", auch nicht etwa nur eine Einleitung alten Stils, wie sie schon frühere Gesetzbücher kannten. In diesen Grundregeln soll vielmehr eine Art von Glaubensbekenntnis zur nationalsozialisti- schen Kultur unb Rechtswelt auf ber Ebene bes volksgenöfsifchen Zusammenlebens ausgesprochen

Nack Bardia.

Der Fall von B a r b i a gab, wie nicht anders zu erwarten roar. der britischen Propaganbamafch.ne bas langersehnte Stichwort, den taktischen Erfolg einer gewaltigen britischen Ueberrnacht aus cintm für bie Gefamlentjcheibung bieses Krieges nicht we­sentlichen Kriegsschauplatz mit einem Triumphge­heul ohnegleichen als großen britischen Sieg m die Welt zu posaunen, um einmal der unter den stän­digen unb "nn"rmin^"rt heftigen D>'rgeltungsan- griffen ber beutschen Luftwaffe erheblich in Mit- leid"nschaft gezogenen ^riegsbegeisterimg des eigenen Volkes roieber neuen Auftrieb zu gcben, zum am bem um bie in letzter Zeit recht flau geworbene Stimmung ber britischen Verbündeten im östlichen Mittelmeer aufzupulvern unb ben schon recht be-> benklich geworbenen Freunben in USA roieber Mut zu machen, ihr Gelb in bas britische Geschäft zu i stecken unb schließlich um zu sehen, ob man nicht bi( Italiener in ihrem Glauben an ihre gerechte Sache, für bie sie kämpfen, irre machen könne Das letztere hat sich sehr schnell als eine Fehlspekulation ber Herren Churchill unb Duff Cooper erwiesen. Als Antwort auf bie öligen Ermahnungen bes britischen Premierministers, boch von Mussolini abzulassen, dem einzigen Manne, dem Italien es zuzuschreiben habe, wenn os in biesem Kriege mit seinem alten

I englischenFreunbe" bie Waffen kreuzen müsse, ber > seit ben Einigungskriegen immer voll Derstänbnis unb Sympathie Italiens Aufstieg zur Großmacht verfolgt hab", als gebührenbe Antwort auf diese verlogenen Geschichtsklitterungen Churchills hat bas italienische Volk in ergreifenden Kundgebungen seine Treue zum Duce und seinen Glauben an den Sieg erneuert. Auch Duff Cooper Hot mit feinen ebenso törichten wie niederträchtigen Verdächtigun­gen des italienischen Soldaten, dem erpolitische Gründe" dafür unterfteüt, daß er sich bei Harbin angeblich nicht so geschlagen habe, wie er es hatte tun können, auch ber britische Propaganbamimster hat für diesen lächerlichen Versuch, Zwietracht zu säen zwischen Volk, Wehrmacht unb Führung Ita­liens die verdiente Abfuhr erhalten. Niemals ftanp ber italienische Soldat dem Herzen des Volkes näher als in dieser ernsten Stunde der Prüfung unb Be­währung, urh niemals hat das italienische -3ol" ein feineres Ohr für die falschen Töne in den locken- ben Sirenengesängen der britischen Agitatoren. Ita­lien kennt feine Geschichte, es weiß, daß es auf fei- , nem Weg zum Imperium immer unb überall, im

Mittelmeer, in Norb- unb Ostafrika auf England als seinen stärksten Gegner gestoßen ist, es erinnert sich heute roieber besonders lebhaft, daß es im Melid j kriege mit Wüsten abgespeist werden sollte, ähnlich derjenigen, die die Kämpfe um Bardia fal), und es weiß, daß es in diesem Krieg für das italienische Volk ums Ganze geht, um die Sprengung des Mit- telmeergefänaniffes, zu bem England bie Schlussel verwahrt hielt, unb um bie Voraussetzungen für bie nationale unb soziale Wohlfahrt eines freien, ehr-

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Ferner haben in Riga unb Kowno bie zwischen beutschen unb sowjetischen Delegationen Jtattgejun» denen Verhandlungen über die Umsiedlung von Reichs- unb Volksdeutsche^! aus

Diaar in ylvn'""' N" / t u .( hi« Deutschen von sich aus stiftet. Vie^im^eyr ii» es fQU geführten btunuriuiu^uiuyxiK ®runbauffaffung derer, die an diesem Gesetzbu^ h^ungen durch Unterzeichnung eines erweiterten arbeiten, twfe das deutsche Volk ei ne n A n f P ru cy Wj^icha^sgbfommens abgeschlossen. Das Abkom- auf ein solches ihm dienendes Gesetzwerk yat. | men reqe(t i>en Warenverkehr zwischen Deutschland

In der Schaffung dieses Volksgesetzbuches lieg . . ------ ' -

somit zugleich bas Bekenntnis z u R e cy r als solchen Aui ben mannigfaltigen* Gebieten des völkischen Lebens kann nicht bloße Derwal- tungsroutine, nur Befehl, reiner Zufall herrlchen- sondern das Recht, das sehr ernst zu »vhmsnve, aus dem Volksleben selbst auffteigenbe Recht, muß mal i »en von volksverbundenen Richtern betreut und g - währleistet Dafür wird geborgt fern daß bieies S?echt bann dem Leben dient daß es nicht idjon im Entstehen erstarrt unb nicht einer weit Ifremben Konstruktion ausgeliefert wird.

Damit ist schon der t e d> n i f cb e Xe jl der Ar beit am Dolksgesetzbuch berührt. Solche Gesetze al len nicht vom Himmel, auch sie müssen, wie olles andere, mühsam erarbeitet werden. D eft Ar beiten sind in vollem Gange Auf Grund unmittel baren Führerbefehls ist die Derwirklichung der im Programm Punkt 19 der NSDAP georderten Rechtserneuerung dem Reichsleiter des Reichsrechts amtes der Reichsleitung^er Das Reichsrechtsamt, dessen sich.der Reichsleiter bei der Durchführung der ihm gestellten Aufgaben be- Äient, ist somit nicht nur das Rechtsgew'sien der NSDAP., sondern des gesamten deu^e"m^?^es zur Sicherung der nationalsozialistischen Weltan Ichauung auf dem Gebiete des deutschen Rechts

Gewaltig ist die Aenderung, bie unser reales Mein durch ben Weltkrieg unb schließlich durch tn Nationalsozialismus ersahren hat. Das Leben n Bismarckschen Reich liegt weit hinter uns. Jeder ^nzelne Dolksgenosse spürt ben ungeheuren Rhyth- irtis der neuen Zeit, erkennt, daß fein Leben, bas liner Familie unb das feiner Freunde jetzt anders »rläuft wie in ber Zeit, als nach 23jähriger Ar- rit dasDGB." von 1 896 fertiggestellt war war ber Abschluß eines Zeitalters, ben es doku- entierte. Das Dolksgesetzbuch aber steht a n «r Schwelle eines neuen Abfchn11tes nferer völkischen Entwicklung, ja Weltgeschichte. üt.Ä Schon der Name enthält bie Zielsetzung. Das Dlülitr dolksgesetzbuch wird nicht eine von oben kommende, (m-' us ber Welt beamtenmähiger Fürsorglichkeit stam- üenbe Rechtsgestaltung bringen, sondern eine Sammlung, Sichtung unb Prägung bes im gan. en Dolk tagtäglich umgehen d en rechts. Dabei handelt es sich nicht -um ein be.

Rom, 10. Ian. (Europapreß.) Die von Chur- chill in einer Tischrede vor demDerem der Pil­ger" entwickelten Kriegsziele Englands nennt die römische Presse einen Verrat an Euro p a. Nach den Erklärungen Churchills wolle England, >w Ver­ein mit USA., zu einer Organisation der Volker englischer Sprache gelangen, die aUen übrigenJßol* fern die Gesetze vorschreiben mürben. Diese anderen Völker würden also zu minderwertigen Formen der Menschheit herabgebrückt, über bie London unb Neuyork herrschen würben, Dante unb Petrarca, Michelangelo unb ßeonarbo, Goethe unb Nietzsche, Beethoven unb Wagner würben also, um einige geistige Heroen zu nennen, diesem Kulturkreis nicht angehören, somit als Gegner besahen gelten Die arische Kultur, die gerabe in den deutschen und ita­lienischen geistigen Kundgebungen ihren Höchststand erreicht haben, solle also unterdrückt werden. Alle Völker wüßten nun, roas ihnen blühe, wenn sich

(debemt t a n 11 di, außer < onntnfls unb feiertags Beilagen: Die.Illustrierte 1 icüenerivamilienblntter t x>jmai imBild DieSdwlle kjionats-Bezngsvrcis: Wil i Be.iatzen RM.1.98 j tme Illustrierte 1.80 u'ieltgelmbr........

I ick bei 'Jiiditerfcbemen tion einzelnen Nummern

^r Ärets, ber sich mit ber ©eftaltuna bee beut. Säten Dolksgesetzbuch.'^ zu befassen hat. kann leboiy ßchon aus arbeitstechnischen Gründen weder von amteträgern ber NSDAP. °ber dem 4-genuber ber aufßubenflrö6e. kleinen Mitarbeiterstab bes Reichsrechlsamte,. selbst unter weitester Enschal tung ber im NS-Rechtewabrerbunb, al« bem ber NSDAP, angeschlossenen Fachverband gegebenen Kraftreservoir, erledigt werden. Die Mitwirkung dieser Stellen an der großen Aufgabe wird tmrner nur Betreuung.Förderung u n d U e w a ch u n g sein können, wenn das deutscheVolks Gesetzbuch zu dem werden soll, w" sein Rawe be zeichnet. Unter ausdrücklicher Billigung und kennung des Führers habe ich daher als Reich »eiter für bie Mmgaben. bie b-iderRecht°gestaltung »ie Mitwirkung be« ganten deustchen Dolke« er forbern, bie Akabemie für D e u t l ch e - Recht in« Leben gerufen unb thr 'br Prast- bent unter Heranziehung der gesamten Mann au« Partei unb Staat. Wisten'chaft unb ®ir^af