Ausgabe 
10.11.1941
 
Einzelbild herunterladen

*0Nd4

Roosevelt kann uns nicht emschüchtern

das au f e i g sche Schiff Torpedos

wird sich wehren und unsere

lächerlichen Fälschungen abzugeben, z. B. daß ich ^urd) deutsche Experten eine Landkarte fabriziert hätte.

e fabriziert hatte, sagen: Ich habe

Da kann ich Herrn Roosevelt nur

Eine gewaltige Ausgabe

und einkasfiert

ton wird nie Welkhauptstadt werden! (Brausender

halbes I derar-1

wn>

da wir auch des Großen

Beifall.) In Europa würde, so glaube ich, ein Hundert sogar von Mittelstädten gegen eine

alle außerhalb der Lufts-chutzräume. Mit dem Ableben einiger Schwerverletzter muß noch gerechnet werden.

Und zwar einen Kastenkuchen, den wir auch inS Feld schicken können. - Wir brauchen dazu: ZO g Fett, 150 g Jucker, 300 g Mehl, 1/2 Päckchen Mondamin-Backpulver, 1 Päckchen Mondamin-Vanillinzucker, etwa 1/8 Liter Milch, 30 g Haferslocken, 10 g Zucker. Haferflocken mit 10 g Zucker karamelisieren, erkalten lassen und durch die Mandelmühle geben. Fett mit dem Zucker schaumig rühren, SaS mit Mondamin-Backpulver gesiebte Mehl und die Milch dazugeben. Die zerkleinerten, gerösteten Haferflocken unter den Teig rüh­ren, der dann in einer gefetteten Kastenkuchenform etwa 30 Minuten gebacken wird. Den Kuchen nach dem Erkalten mit Puderzucker bestreuen oder mit einer Zuckerglasur überziehen. Obenauf mit Zucker karamelisierte Haferflocken streuen.

MQhlDAMihl-RACKPULVEft wach» ho Uifcl öilflia Ah

jetzt wieder in Rechnung gestellt werden. (Brausender Beifall.)

Es wird die Stunde kommen, vor die Gräber der Gefallenen

Krieges hintreten und sagen werden können: Kameraden, auch ihr seid nicht um- s 0 nst gefallen!

Das, was wir einst vor der Feldherrnhalle aussprachen, das werden wir noch mit einem tausendmal größer» Recht vor den Gräbern un­serer Weltkriegssoldaten verkünden können: Kameraden, ihrhabtdoch gesiegt!" Mit tiefer Ergriffenheit und immer größerer Be­geisterung waren die alten Parteigenossen den Schlußworten des Führes gefolgt. Jetzt löste sich die gewaltige Spannung in einer ungeheuren Ova­tion für den Führer, aus der die unerschütterliche Siegesgewißheit jubelnd sprach, die ganz Deutsch­land auf das tiefste erfüllt. Das Sieg-Heil, das sie ausbrachten, kam aus übervollem Herzen, aus dem Bewußtsein, daß mit ihnen ein ganzes Volk seinem Führer dankt.

ist, was unsere Gegner nur nicht begriffen haben, einer Bewegung, die bis in jedes Haus hineinreicht, die eifersüchtig darüber wacht, daß sich ein Novem­ber 1918 niemals mehr wiederholt. Ich bin so oft Prophet gewesen in meinem Leben. Man hat mich immer ausgelacht, aber ich habe doch recht bekom­men. Ich möchte es wieder fein:

Niemals wird sich in Deutschland ein Novem­ber 1918 wiederholen; er kann sich gar nicht wiederholen. Alles ist denkbar, nur eines nicht: daß Deutschland jemals kapituliert.

Wenn unsere Gegner sagen:Ja, dann dauert eben der Kampf bis zum Jahre 1942" er kann dauern solange er will das letzte Bataillon aber auf diesem Feld wird ein deutschestem! (Ein neuer Beifallssturm umbraust minutenlang, den Führer.)

interessiert nur den Herrn amerikanischen Präsiden­ten Roosevelt. Im Deutschen Reich und nach unserer Auffassung kann jeder nach seiner Fassonseligwerden! ,

Ich habe gelesen, daß es in den Vereinigten Staaten verboten ist, daß ein Prediger gegen den Staat redet, und daß es Soldaten verboten ist, solche Predigten zu besuchen. Es ist das gleiche wie bei uns, nur mit einem Unterschied, nämlich dem, daß im Deutschen Reich die Konfessionen fast 900 Millionen Mark jährlich von Staats wegen be­kommen, in Amerika aber keinen Pfennig! (Schal­lende Heiterkeit.) Es ist auch im Deutschen Reich kein Priester jemals wegen seiner Glaubensgrundsätze verfolgt worden, sondern nur dann, wenn er von den Glaubensgrundsätzen weg sich in Staatsgrund­sätze einmischte. Das haben aber immer nur sehr wenige getan. Die große Mehrzahl steht in diesem Kampf hinter dem deutschen Staat. Sie weiß ganz genau, daß, wenn dieser Kampf für das Deutsche Reich verloren würde, unter dem Protektorat von Stalin jedenfalls die Religion schlechter fahren würde, als unter unserem Regime.

Alle Versuche, von außen her vielleicht auf das deutsche Volk einzuwirken, sind kindisch und lächer­lich. Das deutsche Volk kennt nun das nationalsozia­listische Regime als Partei seit bald 20 Jahren, als Staatsführung jetzt ebenfalls schon acht Jahre, und ich glaube, daß es keine Zeit der deutschen Geschichte gibt, innerhalb der in acht Jah­ren so Gewaltiges geleistet worden ist, als im Deutschen Reich unter der Führung der na­tionalsozialistischen Bewegung. (Brausender Beifall.)

Die größten Zeugen für das Wirken unserer Be­wegung werden diejenigen sein, die von der Front zurückkommen und ein 2Zjähriges Wirken des Kom­munismus mit dem unsrigen vergleichen formten. Sie können ein Urteil abgeben, was der National­sozialismus geleistet hat und was unserem Europa bevorstünde, wenn diese andere Welt siegreich sein sollte. Sie verstehen unsere große Zielsetzung:

In diesem Kampf nunmehr endlich die Gefahr des Ostens von Europa nehmen und dadurch diesen Osten in feiner unermeßlichen Fruchtbar­keit, mit feinem unermeßlichen Reichtum an Bo­denschätzen und Erzen nicht mehr gegen Europa mobilisieren lassen, sondern ihn in den Dienst Europas stellen. (Brausender Beifall.)

Das ist ein gewaltiges Ziel, das weit über die Grenzen unseres Deutschen Reiches hinausreicht, gewaltig nicht nur als Leistung, sondern auch ge­waltig in den Folgen. Der bisherige Zustand ist doch ein Wahnsinn, dieses Europa, in dem auf manchen Gebieten ich brauche nur an den Westen zu denken bis zu 260 Menschen auf dem Qua- dratkilometer leben!

tige Kulturbelastung der Menschheit protestieren. (Große Heiterkeit.) *

Unser großes Ziel im Osten ist im Grunde genommen nur die letzte Auswertung un­seres Programms, nach dem wir einst angetreten sind, dieses nüchternen Programms, das die mensch­liche Arbeit und damit den Menschen s e l b st in den Mittelpunkt des Handelns, des Strebens und auch des Erfüllens rückt. Wir haben damals gegen die Begriffe von Gold und Kapital den Be­griff Mensch, Volksgenosse und Arbeit gesetzt, und wir setzen heute gegen -diesen Begriff wieder den Menschen und seine Arbeit. Wir umfassen damit auch alle diejenigen, die mit uns heute als Verbündete stehen, in erster Linie den Staat, der unter der gleichen Not, zum Teil unter einer noch viel größeren leidet, als Deutsch­land selbst: Italien. (Großer Beifall.) Der Duce ich weiß es empfindet diesen Kampf nicht anders als wir: auch sein Land ist übervölkert, im­mer benachteiligt, nicht wissend, woher das tägliche Brot genommen werden soll. Er hat sich mit mir verschworen, und diesen Bund wird und kann keine Gewalt der Welt lösen! (Erneuter stürmischer Beifall.) Es sind zwei Revolutionen, die zu verschiedenen Zeiten, in verschiedenen Formen, aber doch mit gleichen Zielen angetreten sind. Sie werden gemeinsam diese Ziele erreichen.

Zu uns find nun eine ganze Anzahl weiterer

Gebäude- und Sachschäden in Berlin.

Berlin, 8. Nov. (DNB.) Berlin wurde in der Nacht vom 7. zum 8. 11. zweimal von mehre­ren britischen Bombern angegriffen. Durch Bombenabwürfe entstanden in Wohnbezirken Ge­bäude und Sachschäden. Sieben Personen wurden getötet und 32 verletzt. Sie befanden sich

Das Ritterkreuz.

Berlin, 8. Roo. (DNB.) Der Führer und Oberste Befehlshaber der Wehrmacht verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers des Heeres, Gene­ralfeldmarschall von Brauchitsch das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Hauptmann Pick, Batail­lonskommandeur in einem Infanterieregiment; Ober­leutnant Schmelzried, Kompaniechef in einem Infanterieregiment; ^-Obersturmführer Bremer, Kompaniechef in der Leibstandarte Adolf Hitler.

bann darüber hinaus aber auch alle diejenigen, die in gleicher Not leben, wie wir auch. Und dann bin ich-der Ueberzeugung, daß dieser Kontinent nicht de^ zweite der Welt sein wird, sondern daß er nach wie vor der erste bleiben wird. (Erneute stür­mische Zustimmung.) Und wenn Herr W i l l k i e, dieser Ehrenmann, erklärt, es gebe nur zwei Mög­lichkeiten, entweder Berlin wird Welthauptstadt oder Washington dann kann ich nur sagen: Berlin will gar nicht Welthauptstadt fein, und Washing-

Wenn also ein amerikanisches Schiff aufgrund des Befehls seines Präsidenten schießt, bann wird es das auf eigene Gefahr hin tun. Dasdeut -

HauptschrifUeiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bauptichrtftleit»rs: Ernst Blum'cliein. verantwortlich fftr Politit und Bilder: Tr. Fr. W. Lange (erfrantt), «. D. Ernst Blumschein: für sa» Feuilleton: Tr. Hans Tbynot: lür Stadt Giepen. Provinz, Win- choft ii. Sport: Ernst Blumichein.

Truck und Berlaq: Brühlsche Univertitütsdruckerei R. Lange tt.Qf. 'terlagsleiter: Dr.- Fng. Erich Hamann' Anzeigenleiter: Hans Beck.

D erontworilich für den Snbov der Anzeigen' Theodor Kümmel P> Nr.6.

Ich sehe alle diese Dinge von einer ich darf wohl sagen höheren Warte. Ich unterscheide zwi- >che» den Franzosen und ihren Juden, zwischen den Belgiern und ihren Juden, zwischen den Hollän­dern und ihren Juden. Ich weiß, daß dort zahllose Menschen leben, die auch die Opfer dieser wahn­witzigen europäischen Konstruktion sind, nach der tatsächlich der reich st e Teil Europas gegen Europa fortgesetzt mobilisiert wird, ohne daß dabei die eigenen Menschen dort auch nur den primitivsten Lebensstandard besitzen. Das haben ja auch unsere Soldaten gesehen: In einem Land, in dem die Fruchtbarkeit nur so aus dem Boden quillt, in einem Land, in dem man mit einem Bruchteil der Arbeit ein Vielfältiges an Gewinn erzielen würde, wie bei uns, da haben die Menschen kaum so viel, daß sie auch nur einen Kochtopf ihr eigen nennen; in elenden Katen hausen sie, verkom­men, verlaust und verdreckt. Vor wenigen Tagen pabe ich gelesen, daß man bei einem deutschen Kriegsgefangenen im Osten Läuse gefunden haben oll. Das läßt Herr Stalin verbreiten. Ich nehme an, daß er doch nicht glauben machen will, dieser Kriegsgefangene habe die Läuse etwa von München »der von Berlin nach Rußland mitgebracht. 'Im Sowjetparadies existiert wirklich das Miserabelste, was es an Sklaventum überhaupt auf dieser Welt je gegeben hat. Millionen verängstigter, unterdrück­ter, verkommener Menschen, halbverhungert! Dar- Iber allerdings steht ein Regime von Kom­missaren, zu 90 Prozent jüdischer fyer- ' unft, das diesen ganzen Sklavenstab dirigiert.

Es wird für Europa eine wahre Erlösung sein, wenn nicht nur diese Gefahr verschwindet, sondern wenn die Fruchtbarkeit dieser Erde ganz Europa zugute kommt.

_ Das ist eine gewaltige Aufgae, die uns gestellt ft, und ich bin nun allerdings so viel Materialist, i ich sie als viel wichtiger ansehe, als mich etwa kirum zu kümmern, welche Religionen in den ver- jchiedenLN Ländern herrschen. (Große Heiterkeit.)

Wir haben ein Ziel, cs umfaßt diesen Kontinent, primär unser Vaterland,

Von unserer berliner Schriftleitung.

Das Fanal, das der Trauer um alle, die dem deutschen Daterlande ihr Leben gegeben haben, und der düsteren November-Symphonie den Bei­klang historischer Größe und die Melodie vom ewi­gen Deutschland die Schwingen verleiht, ist stolze Botschaft: Und ihr habt dennoch gesiegt! Sie haben gesiegt, jene Helden von 1914, die Blutzeugen von 1923 und die Kämpfer des jetzigen Krieges; sie haben damals gesiegt, diejenigen, die ihr Leben in den Kreidefelsen der Champagne ober an den Dar­danellen oder in den Steppen und Urwäldern des Ostens oder bei den Falklands-Inseln ihr Leben opferten; sie haben gesiegt, die auf dem Pflaster Münchens, zum Marsche für ein ewiges Deutsch­land angetreten, mit ihrem Blute die Straßen der bayrischen Hauptstadt färbten; sie haben gesiegt, die im jetzigen Kriege in Polen, Norwegen, Belchen, Holland, Frankreich und auf den Schlachtfeldern der Sowjetunion, in den Lüften und auf den Mee­ren Zeugnis ablegten für ihren Willen, ein freies, sicheres und großes Deutschland zu erkämpfen. Sie haben gesiegt, ob sie in den braunen Uniformen der Partei, in dem grauen Ehrenkleide des Sol­daten, blauem Gewände der Matrosen oder in dem blaugrauen Rock des Fliegers dem Feinde zum Kampf sich stellten. Wenn der Führer in der Rede, die er diesmal zum 9. November im Münchener Löwenbräu hielt, die Ehrung all der Toten wieder mit dem stolzen Worte:Und ihr habt doch gesiegt!" beschloß, so hat er damit all derer gedacht, die im Laufe des letzten Vierteljahrhunderts für Große und Sicherheit, Freiheit und Leben Deutschlands fielen.

In diesem Worte aber ist schon eingeschlossen das Bekenntnis zu einem kompromißlosen Kampfe gegen d ie Feinde Europas. Der Führer hat dieses Bekenntnis im Verlaufe feiner Rede auch kräftig unterstrichen und eindeutig her- ausgestellt, daß der kompromißlose Sieg allein die­ses Ringen beenden könne. Im Gegensatz zu der feigen Luge Churchills, jenes Exponenten der pluto- kratischen und jüdischen Kriegshetzer, daß er alles getan habe, um England aus dem Kriege heraus­zuhalten, während er doch selbst in Wirklichkeit alle Minen springen ließ, um seinen Krieg, den er denreizenden" nannte, au bekommen, konnte der Führer auf feine mehrfachen Bemühungen um einen Ausgleich mit den Mächten, die den Unter­gang des Reiches wollten, Hinweisen. Dieser Hin­weis hat um so größere Schlagkraft, als -ja die Tatsache unwiderleglich feststeht, daß die Kriegs­treiber Englands, aufgepeitscht von ihren Hinter­männern und vor allem den ewigen Juden, auch formell Deutschland den Krieg erklärten. Wenn der Führer von einem kompromißlosen Kampfe sprach, so war das nur der Ausdruck der Entschlossenheit, die das ganze deutsche Volk b eseelt, das weiß, daß hinter den Kriegstreibern der internatio­nale Jude steht, der sich im Bolschewisnzys ein furchtbar drohendes Instrument geschaffen hatte und von einem teuflischen Haß gegen die Mächte der Ordnung erfüllt ist, von einem Haß, mit dem es eben keinen Ausgleich gibt.

Diese Erkenntnis erfüllt aber nicht nur das deutsche Volk, der Führer konnte in seiner Münchner Rede mit stolzem Bewußtsein darauf Hinweisen, daß es ihm gelungen ist, gegen die Hunnen der Neuzeit eine gemeinsame Front der europäischen Volker auf­zurichten.

Die Entschlossenheit, den aufgezwungenen Kampf mit einem kompromißlosen Siege zu beendigen, äußert sich auch in dem unbeugsamen Willen des Führers, die Wehrkraft nicht nur des Reiches, son­dern von ganz. Europa zu entwickeln. Mit Recht konnte der Führer die nüchterne Feststellung machen, daß er mit seiner Rüstung nicht erst in diesen Mo­naten zu beginnen brauchte, sondern daß er das gewaltige Rüstungspotential des Reiches feit Beginn des Krieges bereits um ein Vielfaches habe steigern können. In diese Entschlossenheit des Führers, die die Entschlossenheit des ganzen deutschen Volkes und all feiner Verbündeten ist, fügte sich auch die Fest­stellung ein, daß jedes deutsche Schiff das Recht habe, sich zu verteidigen, wo auch immer es angegriffen werde.

Daß der Führer neben den Toten auch den Hel­den, die heute an den Fronten stehen und die Fahne des Sieges weitertragen, ein stolzes Gedenken weihte, ist bei dem Soldaten des Weltkrieges, der heute auch wieder mit feinen Soldaten lebt und opfert, eine Selbstverständlichkeit. Seine Anerken­nung galt all denen, die eingesetzt sind, damit das Vaterland lebe. Alle Waffengattungen kamen zu ihrem Recht. Daneben vergaß der Führer aber auch nicht, die Leistungen der deutschen Infanterie, die auch heute nochdie Königin der Waffen" ist, heroorzuheben.

Und ihr habt dennoch gesiegt! Das Vermächtnis der Toten ist die Pflicht der Leben- den, dem Opfer der Toten seinen Sinn zu geben und dafür zu sorgen, daß es in einem kompromiß­losen Siege seine letzte Erfüllung findet. Der Führer hat in feiner Münchener Rede dadurch, daß er die Heldenehrung zum Ausgang nahm, das Opfer der Toten mit dem Gelöbnis der Le­benden vereint. Das deutsche Volk hat dieses Gelöbnis verstanden. Es wird sein Letztes her­geben, daß auch nach der Beendigung des giganti­schen Ringens das Wort erst recht gilt: Und ihr habt dennoch gesiegt!

auf gewissen Gebieten überhaupt keine Experten. Bei mir genügt immer mein Kopf ganz allein. Ich habe keinen Gehirntrust zu meiner Unterstützung notwendig. (Brausender Beifall und große Heiterkeit.) Wenn also wirklich eine Ver­änderung irgendwo stattfinden soll, dann entsteht Das zunächst in meinem Gehirn und nicht im Ge­hirn anderer, auch Nicht in den von Experten. Ich bin auch kein Gymnasiast, der in einem Schulatlas Karten einzeichnet. Südamerika liegt so weit weg wie meinetwegen der Mond. Es sind das dümmste Behauptungen.

Aber nehmen wir die zweite Fälschung, w i r wollten alle Religionen der Welt aus» löschen. Ich bin jetzt 52 Jahre alt und habe etwas anderes zu tun, als mich mit Kindereien ober Dummheiten zll beschäftigen. (Stärkster Beifall.) Außerdem interessiert es mich gar nicht, ' welche Arten von Religionen in der Welt sind und wie die Völker zu diesen Religionen stehen. Das

werden treffen.

Ich habe auch gar keine Lust, micfjjnit diesen

Es ist auch ganz zwecklos, mich irgendwie ein» schüchtern zu wollen. Sie wissen, daß ich oft mo­natelang, oft jahrelang über eine Sache schweige. Das heißt nicht, daß ich sie nicht berücksichtige oder, daß ich sie nicht erkenne. Wenn heute, besonders von Amerika aus, immer neue Drohungen ge­gen Deutschland ausgestoßen werden, so habe ich auch das beizeiten ins Auge gefaßt. Ich habe schon vor über einem Jahr erklärt: Was für ein Schiff auch immer Kriegsmaterial bringt, also Material, um Mannschaften zu töten, es wird torpediert wer­den! (Ungeheurer Beifall.) Wenn nun der ameri­kanische Präsident Roosevelt, der einst schon verantworllich war für den Eintritt Polens in den Kampf, der, was wir ihm heute genau belegen können, Frankreich bestimmte, in diesen Krieg ein­zutreten, glaubt, durch einen Schießbefehl uns viel­leicht mürbe machen zu können, so kann ich diesem Herrn nur eines zur Antwort geben:

Herr Präsident Roosevelt hat feinen Schiffen befohlen z u schießen, fobald sie deutsche Schisse sehen. Und ich habe den deutschen Schissen besohlen, wenn sie amerikanische sehen n ich t darauf zu schießen, aber sich zu wehren, sobald f te angegriffen werden. Einen deutschen Offizier, der sich nicht wehrt, stelle ich vor ein

Kriegsgericht. (Unerhörter tosender Beifall.)

europäischer Staaten gestoßen. Wir können sagen, daß fast ganz Südosteuropa in unserem Lager steht und daß große Teile des übrigen sich, wenn auch nicht staatlich, dann wenigstens gesinnungsmäßig in unserer Front befinden.

So kämpfen wir als Nationalsozialisten heute nicht mehr allein, sondern in einer gewaltigen europäischen Front. Und wir können am Ende dieses Jahres wohl sagen, daß durch diese europäische Front die grotzte Gefahr b e - r_e i t 5 abgemenbet worden ist.

Als ich neulich in Berlin sprach, da standen wir gerade vor dem Ablauf zu einem letzten gigantischen Hieb. Er ist über alle Maßen gelungen. Rund 75 Divisionen wurden mit einem Schlag ausgelöscht und vernichtet.

Und die Führung dieses Kampfes sowohl als die Ausführung wird nicht ermüden und nicht ermatten.

Das der Heldenmut an der Front geleistet hat, ist unsterblich, und für eine so unsterbliche Tat wird auch das können wir als Rlenfchen, die an eine Vorsehung glauben, annehmen ein unvergänglicher Lohn kom­men! Dir dürfen keinen Zweifel darüber haben, daß in dieser Zeit jetzt das Schicksal Eu­ropas für die nächsten 1 0 0 0 3ahre entschieden wird.

Öanf undGelöbnis denToten.

zSßir alle können glücklich sein, daß wir diese Zeit anbahnten, und Sie, meine Freunde aus alter Zeit, Sie können stolz darauf sein, daß Sie mir, den die Vorsehung bestimmt hat, diesen Weg zu beschreiten, schon damals in einer Zeit und unter Umständen folgten, in denen ich in dieser Stadt noch als ein unbekannter Mann meinen Weg begann.

Wir dürfen gerade in diesem Jahr mit noch mehr Stolz vor die Gräber unserer alten Kameraden hintreten. Im vergangenen Jahr konnte uns viel­leicht vor ihnen etwas belasten, wir haben nicht rneyr gegen Rotfront gekämpft, das Schicksal hatte uns gezwungen, mit ihm einen Waffenstill­stand zu schließen. Ich habe diesen Waffenstillstand ehrlich gehalten. Von der andren Seite ist die Ent­bindung von dieser Verpflichtung erfolgt. Ich blicke jetzt fast wie e r {ö ft in diesem Jahr zu den Grä­bern unserer Parteigenossen hin, denn ich weiß, daß diese Parteigenossen ja einst alle das gleiche Ziel hatten: Der Kampf gegen diesen marxlsti - schen Weltfeind und seine Verbünde­ten. Sie sind damals unter den Kugeln dieser Front, die sich von einer dummen Reaktion bis zum fanatisierten Wahnwitz des Bolschewismus hin er­streckte, gefallen.

Wir erinnern uns gerade in diesem Jahr dieser Gefallenen mit besonderer Rührung und mit be­sonderer Ergriffenheit. Meine eigenen Empfindungen werden Sie verstehen. Ich bin nur wenige Stunden wieder hier in dieser Stadt, von der ich einst aus­zog, aber ich bin so glücklich, Sie wieder hier zu sehen, meine alten Gefährten, meine alten Kampf­genossen. Und Sie dürfen mir schon glauben, daß mir in diesem Jahr eine ungeheure Last vom Her­zen genommen worden ist. Ich empfinde so recht die ganzen Opfer, die wir bringen mußten: alle unsere vielen jungen und alten Freunde, die jetzt wieder mit ihrem Blut Deutschlands Rettung be­zahlen mußten und vielleicht noch bezahlen müssen.

Allein es ist der alte, ewige Streit und der alte, ewige Kampf. Er fand eben im Jahre 1918 kein Ende. Damals hat man uns um den Sieg betrogen. Damals haben wir zwei Millionen Tote geopfert, über 7% Millionen Verwundete gehabt und find trotzdem durch den Wahnwitz einer inneren Revolu­tion um den Sieg gebracht worden.

Es war aber nur der Anfang, das erste Stück dieses Dramas, das zweite und der Schluß werden jetzt geschrieben, und wir werden diesmal das ein­holen, um was man uns damals betrogen hat, Punkt um Punkt und Position um Position wird

sind gar nicht mehr ba. Die sind nämlich schon lange in England, in Amerika und in Kanada usw. Die haben wir also nicht mehr. Die Leute aber, die viel­leicht eine Devolution machen wollten, sind so we­nige und so belanglose, daß es geradezu ein Witz ist, auf ihre Hilfe zu hoffen. Sollte aber irgend­einer ernfttich bei uns hoffen, unsere Front stören zu können, ganz gleitb, woher er stammt, aus welchem Lager er kommt, so Sie kennen meine Methode sehe ich dem immer eine gewisse Zeitlang zu. Das ist die Bewährungsfrist; aber dann kommt der Augenblick, an dem ich blitzartig zuschlage und das sehr schnell beseitige. (Stürmischer Beifall.) Und dann hilft alle Tarnung nicht, auch nicht die Tar­nung mit der Religion. (Tosender, minutenlanger Beifall.) Aber, wie gesagt, das wird ja bei uns gar nicht notwendig fein, weil ja vor allem dieses ganze deutsche Volk heute in einer Bewegung organisiert