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Das Handwerk.
Die Jagd.
Die Zunkmeisterlausbahn in der Kriegsmarine
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lls ein anderer erscheint und doch eine markante Fersönlichkeit bleibt. Das Programm enthält Werke ion Dvorak, C- Franck, Bach und Beethoven.
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Wiederein!?ünfhunderter in Gießen.
Allein die Erinnerung an Persil oetpfllrhtct uns. die altbewährten Erjeugniffe unseres fjaufes auch weiterhin in bester Qualität herjujtellen. gerade heute haben sie eine besondere Aufgabe ;u erfüllen: sie erleichtern das waschen und die häusliche Reinigung und helfen Seife und Waschpulver sparen! wenn Sie beim Einbauphie guten fjenhel Sachen erhalten wollen, f o bestehen Sie auf
lapstab und die die Jagd verkörpernde Diana mit dem Hund.
Die beiden unteren Bilder zeigen links die Syrn- bolisierung des Handwerks durch den Steinbild» bauer, rechts die die Jagd verkörpernde Diana. — (Aufnahmen |4] Simon.)
Die Brunnenanlage am Gelterstor
Der Entwurf mit dem ersten Preis in DilÖÖarstellungen.
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Haben nur Frauen Kopfschmerzen!
Nein — auch Männer, wenn auch seltener «T» <yrcuetL Bet beiden Geschlechtern kommen 6ti nrcisten Ursachen der Kopfschmerzen gleich hLufi- vor. Sie können sehr mannigfoitia sein unft er« fordern eine genaue Untersuchung. Am wichtigste» ist stet» die Beseitigung ter Grundursache, Vale fließ möglich ist.
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Der zweite Preis, ebenfalls ein Entwurf von dem Bildhauer Dienstdorf, stellt eine ganz ähnliche Lösung dar, nur mit dem Unterschied, daß in den Figuren die vier Elemente (Feuer, Wasser, Erde, Luft) symbolisiert sind.
Der dritte Preis, ein Entwurf des Bildhauers Bierbrauer, Wiesbaden, stellt eine künstlerisch originelle Lösung dar. die jedoch durch die Festlegung einer einseitigen Richtung städtebaulich nicht ganz befriedigte. Die rein künstlerische Durcharbeitung ist vom Preisgericht anerkannt worden.
diese Gefahr durch möglichst kurze Abfassung der Nachricht, um dem Gegner keine Zeit zum' Mithören zu lassen, durch häufigen Wechsel der Wellenlänge und durch Schlüsseln des Textes (früher nannte man das chiffrieren). Diese Vorsichtsmaß. nahmen haben aber nur Erfolg bei gründlicher Ausbildung des damit betrauten Personals. Auch hier fällt kein Meister vom Himmel- nicht jeder eignet sich für diesen Dienst, und Auge. Ohr und Hand des hierzu Berufenen muß gründlich, vor ollen Dingen auch möglichst frühzeitig ausgebildet und zu höchsten Leistungen gebracht werden. Man kann wohl sagen, daß neben der Luftwaffe insbesondere die Operationen der Kriegsmarine durch die Funkenteleoraphie auf eine ganz neue, im Weltkriege noch unbekannte Grundlage gestellt sind. Auf den weiten Flächen des Meeres, die in ihrer Gesamtheit den heutigen Seekriegsschauplatz darstellcn, fährt kein großes oder kleines Schiff, kein Kreuzer oder U-Boot, das des Hilfsmittels der Funkentele- graphie entbehren, das nicht Befehle aus der Heimat empfangen oder Meldungen dorthin abgeben könnte. Die Kriegsmarine hat deshalb auch oas größte Interesse an tüchtigem Funkpersonal für die im Dienst befindlichen Schiffe und für rechtzeitige und ausreichende Bereitstellung von Ersatz für die im Bau befindlichen Einheiten'
Um diesen immer mehr sich steigernden Anforde
am Bcbnhof |
aus 16 Düsen der Wasserstrahl senkrecht in die Höhe steigt. Im Dordergrunde des Bildes sehen wir links die Figur des das Handwerk darstellenden werktätigen Bildhauers, rechts die den Ackerbau verkör- vernde Bäuerin mit der Erntegarbe Auf der anderen Seite der Brunnenanlage, die hier im Schaubild nickt sichtbar ist, stehen die Figuren des die Wissenschaft darstellenden Mediziners mit Aesku-
Feierliche Immatrikulation.
Am heutigen Samstag vormittag um 11 Uhr begann in Gegenwart des Lehrkörpers der Universität und einiger Ehrengäste in der Großen Aula die feierliche Immatrikulation der neuen Studierenden der Universität Gießen. Seine Magnifizenz der Rektor, Professor Dr. med. H W. Kranz, hielt dabei eine Ansprache an die Studenten, lieber den Verlauf der Feier werden wir in unserer nächsten Ausgabe berichten.
Sendungen an beurlaubte Wehrmachtanaehörige.
lieber die Freimachung von Sendungen an beurlaubte Wehrmochtangehöriac bestehen in der Oeffentlickkeit vielfach Unklarheiten Nach den im Einvernehmen mit dem Oberkommando der Wehrmacht erlassenen Bestimmungen üoer die Gebühren- Vergünstigungen im Feldpostverkehr genießen Sendungen an beurlaubte Wehrmachtangehörige ebenso wie alle übrigen an eine Privatanschrift des Wehrmachtangehörigen gerichteten Sendungen nicht die Gebührenvergünstigung?n der Feldpost. Diese Sendungen müssen zu den Gebührensätzen des gewöhnlichen Postdienstes freigemacht werden. Eine Ausnahme machen nur Sendungen, die ursprünglich an die Feldpostanschrift gerichtet waren und dem in Urlaub befindlichen Empfänger nachgesandt worden sind, und ferner die Sendungen, deren Absender zum Kreise der Feldpostberechtigten gehört, also ein Soldat usw. ist.
(Siebener Wochen Marktpreise.
• Gießen, 10. Mat. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, XA kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Kartoffeln, 5 kg 46, gelbe Rüben, % kg 12 bis 15, rote Rüden 8 bis 10, Spinat 9 bis 13, Grünkohl 9, Zwiebeln 18, Meerrettich 40 bis 60, Rhabarber 15 bis 20, Feldsalat, */io 10, Lauch, % kg 24, Sellerie 21, Salat, das Stück 25 bis 28, Radieschen, das Bund 10 bis 12 Rpf.
Landrat Dr Lotz hat vor einigen Monaten einmal gesagt, in der Geschichte dieses Krieges ver- diene der deutsche Bürgermeister ein besonderes Ruhmesblatt Wer Gelegenheit hatte, die Fülle und Reichweite der Arbeitsaufgaben des allein oder nur mit ganz wenigen Hilfskräften arbeitenden Bürgermeisters kennenzulernen, der wird die Berechtigung jenes Wortes des Landrates unterstreichen. Denn so» wie die hier als typisch skizzierten Pflichten zweier Bürgermeister mit kleinem Amt und großen Aufgaben den vom nationalsozialistischen Geist erfüllten Kämpfen der Heimat kennzeichnen, so ist es in gleicher Weise auch bei den Dorfbürgermeistern der Fall, die ganz allein, nur von einem Rechner unterstützt. ihren Dienst in harter und opferbereiter Ar- Wit versehen. Allen diesen Männern sei darum auch an dieser Stelle der Blick unserer Dolksgemein- schäft zugewandt, damit diese erkennen kann, wie sehr der Bürgermeister auch im kleinsten Dorf und in der kleinen Stadt alles tut, um gemeinsam mit allen Volksgenossen in Treue zum Führer für den deutschen Sieg zu kämpfen.
rungen gerecht zu werden und geeianeie sunae Männer recht frühzeitig für solchen seemännisch- soldatischen Dienst vorzubereiten, ist der freiwillige Wehrfunk (Gruppe Marine) als Ausbildungsorganisation der Kriegsmarine geschaffen. Die Gesamt- fuhrung dieses Äehrfunks liegt bei der Manne- Nachnchteninspektion in Kiel. Territorial ist der Wehrfunk entsprechend der Wehrersatzorganisalion gegliedert, sodaß im Bereich jedes Wehrkreises mehrere Wehrsunkeinheiten vorhanden sind, die von dem beim Wehrkreiskommando kommandierten Marine-Verbindungsoffizier geführt werden. Die Ausbildung erfolgt an neuzeitlichen, den Bedürk- niffen der Front entsprechenden Geräten durch ehrenamtlich tätige Angehörige der Manne-SA. und des Marinevundes. Junge Männer, die sich diesem interessanten und lehrreichen Soldatenberuf in der Kriegsmarine widmen wollen, müsien sich als längerdienende Freiwillige (4'/, bzw 12 Jahre) in der Kriegsmarine verpflichten, für den Flottsn- dienst tauglich fein und die geistige Eignung für diese Laufbahn besitzen Es werden nur Angehörige der HI aufgenommen. normalcrmeife solche m 16 Lebensjahr- bereits Gemusterte werden im allgemeinen nur dann noch angenommen, wenn btt zu ihrer Aushebung mindestens ’/< Jahre Zeit für Die Wehrfunkausblldung bleibt.
Jede nähere Auskunft ist beim zuständigen Wehrbezirkskommando zu erhalten. Für Gießen unb Umgebung nimmt auch unmittelbare Meldungen der Wehrfunkführer Heinrich Lich jun. (Anschrift: Gießen, Oonnenftraße 31) entgegen
Den in der Kriegsmarine ausgebildeten Funkspezialisten bieten sich nach Beendigung ihrer Dienstzeit die besten Aussichten für Anstellung im Staatsdienst oder für ihr Fortkommen in freien Berufen.
Bebfnmingen. Dem Bürgermeister macht es dann aber Doch besondere Freude wenn er lieht daß z. B die Steuereingänge regelmäßig und pünktlich „stießen- da Geld bei den Leuten ist und infolge- besten trotz des Krieges für den Pfandmeifter schlechte Zeiten bestehen Auf dieser Grundlage kann der Dorfbürgermeister seine Gemeinde auch in vielerlei Dingen weiter vorwärtsbringen die über das Dorf hinaus von Wichtigkeit finb; man denke nur an die Erneuerung Ergänzung und Pflege der Obstbaumanlagen zur Steigerung unserer Obftoer- soraung an die Maßnahmen zur Förderung der Viehzucht und deren Nutzung für die Volksgemeinschaft. nicht minder wichtig sind alle Dinge, die der Befriedigung und Sicherstellung der berechtigten ma^ tcrieflen und geistigen Bedürfnisse der Dorfgemein- schast dienen, kurzum, eine Fülle von Aufgaben, Arbeiten und Verpflichtungen, die weit über das Maß der Arbeit des Dorfbürgermeisters in Friedenszelten hinausgewachsen finb.
vorbildlicher Dienst in der Heimat.
DDm veltersweg in die Frankfurter Straße und umgekehrt frei bleiben.
Unter Würdigung dieser Gesichtspunkte hat der Bildhauer Peter Dienstdorf in Wiesbaden seinen mit dem ersten Preis ausgezeichneten Entwurf, den wir hier im Bild zeigen, gestaltet. Die Entscheidung des Preisgerichts stellt hinsichtlich dieses Entwurfs fest, daß er eine periphere Anordnung der Plastiken
niedriger Form bringe und die Einzelgestaltung eine reife künstlerische Befähigung erkennen lasse.
Die nebenstehende Zeichnung läßt die Lage der kreisrunden orunnenanlage am Selterstor im Zuge Seltersweg—Frankfurter Straße erkennen. Rund um die Brunnenanlage befindet sich ein 5 Meter breiter Grünstreifen, der Brunnenkreis selbst hat einen Durchmesser von 15 Meter. Die vier kleinen Striche an dem Brunnenkreis kennzeichnen den Standort der Fiauren, die die Wissenschaft, das Handwerk, den Ackerbau und die Jagd symbolisieren. Wie gewünscht ist der Blick vom Seltersweg in die Frankfurter Straße und umgekehrt durch die Anlage in keiner Weise gehemmt.
Die untenstehende Aufnahme ermöglicht eine klare Vorstellung von der Gestaltung der neuen Brunnenanlage, die etwa 2 Meter Gesamthöhe erhalten soll, vom Bordrand her die Wasserstrahlen nach innen wirft während gleichzeitig im Innern des Beckens
Daß zur telegraphischen Nachrichtenübermittlung mit und ohne Draht Morsezeichen — Punkte und Striche — benutzt werden, ist wohl jedem bekannt. Nicht viele sind sich aber klar darüber, welche hohen Anforderungen an die Leistungsfähigkeit des Fach- Personals gestellt werden müssen, um eine sichere und schnelle Abwicklung des Verkehrs zu gewährleisten. Gilt dies schon im Frieden, so in noch höherem Maße im Kriege, wo von einem zuverlässigen Nachrichtendienst der Verlauf und Ausgang militärischer Operationen entscheidend beeinflußt wird. Alle Wehrmachtsteile wenden deshalb der Entwicklung des militärischen Nachrichtendienstes, der sorgfältigen Auswahl und gründlichen Ausbildung der damit betrauten Soldaten ihre größte Aufmerksamkeit zu. Die Entwicklung der Funktelegraphie hat die früher im drahtlichen Dienst zu stellenden Anforderungen noch wesentlich erhöht. Auf der einen Seite bietet sie durch ihre leichte Beweglichkeit, ihre Unabhängigkeit vorn Gelände. ihre jederzeitige Einsatzbereitschaft und ihre heute fast unbegrenzte Reichweite ungeheure Vorteile für die Kriegführung, auf der anderen Seite unterliegt die drahtlose Üebermittlung von Nachrichten der Gefahr, daß sie vom Feind mitgehört werden und ihm den Standort des Senders zu erkennen geben; dies trifft insbesondere für die in See befindlichen Schiffe zu. Man schützt sich gegen
• * Goldene Hochzeit. Am morgigen Sonntag, 11. Mai, begehen die Eheleute Valentin Dietz und Frau Dorothea, geb. Lemp, Seltersweg 38 (Ein-
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3n dem Wettbewerbsausschreiben des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen zur Erlangung eines Entwurfs für eine Brunnenanlage am Selterstor war u. a. betont worden, daß nicht die ganze Größe der Insel am Selterstor für die Brunnenanlage mit Wasserkunst in Anspruch genommen werben, sondern ein mindestens vier bis fünf breiter Grünstreifen bleiben soll. Nach der Auffassung an zuständiger Stelle in Gießen komme nur eine geringe Höhenentwicklung der Brunnen- anlagcjn Betracht Auf jeden Fall solle der Blick vom veltersweg in bie Frankfurter Straße und umgekehrt frei bleiben.
Am gestrigen Freitagvormittag wurde in einer Gaststätte der Bahnhofstraße beim Glücksmann Ttr 193 ein Gewinn von RM 500 der Reichs- btterie der NSDAP gezogen. Der glückliche Gewinner ist ein Student Bereits in den ersten Ta- (?n wurden einige 50-RM-Gewinne ausgezahlt
Sornetiien.
Tageskalender für Samstag.
Stadttheater: 19 bis 22 Uhr „Hans Helling" (Dienstag-Miete). — Gloria-Palast, Seltersweg: .Die schwedische Nachtigall". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße": „Hinter Haremsgittern".
Tageskalender für Sonntag.
Stadttheater: 15.15 bis 18 Uhr „Paganini" (geflossene Vorstellung), 19 bis 22 Uhr „Das Land 5e8 Lächelns". — Gloria-Palast, Seltersweg: „Die chwedische Nachtigall"; 11 Uhr Wochenschau-Sander- Vorstellung: „Die letzten Kämpfe in Griechenland". — Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: „Hinter Haremsgittern".
Stadlthealrr Gießen.
Am heutigen Samstag wird die am Dienstag, 5. Mai, wegen Erkrankung ausgefallene Vorstellung i>er Oper „Hans Hellings nachgeholt. Die musikalische Leitung hat Otto Söllner, die Spielleitung Hans Albert Schewe. Bühnenbild: Karl Löffler. I LHöre: Erich Richter. Die Vorstellung findet als
)0. Vorstellung der Dienstag-Miete statt.
Am morgigen Sonntag findet nachmittags eine geschlossene Vorstellung von Lehars Operette .Paganini" statt. Arn Abend wirb der große Operettenerfolg „Das Land des Lächelns" von Zranz Lehar wiederholt. Die musikalische Leitung lat Arthur Apelt, die Spielleitung Harry Grüneke. Sühnenbild: Karl Löffler. Tanzleitung: Irmgard Trömel. Außer Miete.
Gießener Konzertring.
Vasa P r i h o d a veranstaltet am kommendei Donnerstag einen Geigenabend. Bereits vor einigen wahren legte der Künstler in Gießen Proben feines ungewöhnlichen Könnens ab. Man staunt immer nieder über Prihodas einzigartige technische Beherr- chung, welche ihm gestattet, alles von feinem Jn- irrüment zu fordern, was geigentechnisch möglich ist, nd über feine Fähigkeit, die Tonbildung dem Stile ler einzelnen Meister so anzupassen, daß er immer
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