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Aus -er Stadt Gießen

Bireinigt

jnmige

Biele Wunden

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SCHAUMPON

Sitzungen zu suchen fyatfe, von ihrem Mann bo<tl

36 Fortsetzung

(Nachdruck verboten )

Sie verstand ihn, antwortete aber nichts darauf.

SgrWARZKOPFQ

Im Namen Im Namen Im Namen

Trunf", auch wird man dann, nach fchwäbiscksm Glauben, nicht von Schnaken genlagt werden. Die Schalen der am Karfreitag gegessenen Eier krruz- weis auf den Acker gelegt. helfen gegen Gewitter­schaden. Hängt man am Karfreitag die Kleider an die Sonre. so kommen keine Motten hinein, macht man zwischen elf und aroölf Uhr vormittags drei Kreuze unter die Türschwelle, so kommen keine Ratten ins flau«. Wer am Karfreitag in der ft ruhe

Mich I impft. Eijiben inner ff

Ich muß heute noch eine Stunde schwimmen, wenn ich nicht zerfließen soll. Blöde Hitze!"

Er schüttelte beiden die Hand. Sein Gesicht war staubarau. und ein paar Schweißrinnfale hatten Streifen über die linke Wange gezogen.

Er setztö sich in den Schatten.Am besten ist es,"

..Nanu", wunderte sick Peter,einfach durchge- fahren? Ohne Aufenthalt?"

Einmal getankt, aber bloß den Wagen, nicht mich."

Hm", machte Peter gedehnt und schien nun auch

* V erbe in in

Weise her: Man schneidet sie am Moraen des Kar­freitag vor Sonnenaufgang mit den Worten:

Gott grüß dich, edles Reischen!

mitgenommen wurde, und kein Mensch hat bagegtH Einsvruch erhoben!"

..Bitte weiter, Gert! " drängte Charlotte.

Läuse. Ein in der Karfreitaqsnocht geschmißener Das Karfreiiagsei, das sich schon als gutes Mittel Kreuzdorn in die vier Ecken des Stalls geschlagen gegen Krankheit erwiesen hat, ist auch sonst ein heilt krankes Dich. Pferde, die am Karfreitag in | aanz besonder Ding: es halt bis zum nächsten die Sckw'mme aeritten werden, bleiben von Brem- Osterfest, manche behaupten sogar, daß es niemals fen und Gelbsucht verschont. I faule? Wirft man es in ein brennendes Haus, so

Ungemein wichtig ist das am Karfreitag Herr- greift das Feuer nicht weiter um sich.

Ez i|t hiute der tarfritac, des al diu werlt sich freun mac.

Blondes Haar be­darf wegen seiner Empfindlichkeit besonderer Pfle­ge. Man wäscht es daher nur mit

Mitteln, die kein Alkali und keine Kalkseife im Haar zurücklassen und dafür sorgen, daß es nicht nachdunkelt, also mit SchwarzkopfExtra-Blond*

Gottes des Vaters sucht' ich dich, Gottes des Sohnes fand ich dich, Gottes des Heiligen Geistes schneid' ich dich!" und mancherlei Schäden kann man

,Wer ist dagegen gewesen?' Mein Dater!"

verdunkelungszeU

10. April von 20.11 bis 6.37 Uhr.

Ortszeit für den 11. April.

Sonnenaufgang 6.39 Uhr, Sonnenuntergang 20.1$ Uhr. Monduntergang 6.34 Uhr, Mondaufganz 19.44 Uhr. Vollmond 23.15 Uhr.

Eine Mahnuna zu -en Feiertaa-n.

, , bergest« ich durchaus nicht! Also ich wurde aus" oll geladen. Gut! Nun hab' ich mich hinter Pistoriuu

" (9 ige hie inerolc Ähipkai

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tiiiw Jiilitui gorttf-

K*

Brichst du Blumen, sei bescheiden, nimm nicht gar so viele fort, nimm ein paar und laß die andern in dem Grase, an dem Strauch; andere, die oorüberwandern, freu'n sich an den Blumen auch!

Tankausweiskarten

4ttb Mmeralölbezuafche'ne der Serie V ungültig.

Die Reichsstelle für Mineralöle gibt bekannt: Diu Tankausweiskarten und Mineralölbezugscheine Sepie V verlieren mit dem Ablauf des 11. April ihre Gültigkeit. Dom 12. April ab darf daher Kra'> ftoff (mit Ausnahme von Treibgas, für das beson­dere Bezugscheine eingesührt sind) nur noch geffei! Tankausweiskarten und Mineralölbezugscheine btt!

vornottzen.

Tageskalender für Donnerstag.

|irl für Wirz ( kr ßuft| Dchen i llliel be flitynum

alle 3I ig 45, iilU inlerkoh

dir 4 ihl, da!

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heilen mit Karfreitagsbutter. ! zuerst das Dich zur Tränke führt, wirt) das schönste

Auch vom Dieb wendet der Karfreitagszauber, Vieh haben und das meiste Glück: wer am Kar- allerhand Ungemach ab: schneidet man an dem be-. freitag Linsen ißt, dem geht das gan?e Jahr das wußten Tag morgens einen Ast von einem Elsen-1 Geld nicht aus: an dem Tag aeaoffene Kugeln bäum und nagelt ihn kreurweis über den Stall, so . fehlen nie. Der Mecklenburger schickt seine Kinder kann nichts Böies Hinein. Ställe, die karfreitaas in zum ersten Mal am ,.Stillfreitag"-Nachmittag ^ur der Frühe gemistet und aeräuckert werden, sind ge-' Kirche, denn dann werden sie klug. Weh dem aber, feit aeqen Hexen und böse Menschen, putzt man der am Karfreitag geboren ist! Er ist dem Unglück das Dieb an diesem Tag, so bekommt es keine verfallen.

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eiliMchmsusSnMU

Roman von Otto ficnftlöL

von Gert. Es jagte Charlotte einen aehörigen Schreck ein, weil sie fürchtete, in Oschnitz sei Schlimmes ge­schehen. Das Telegramm enthielt jedoch mir eine höchst verworren k.mgende Besuchsanmeldung, und dazu die Mittellung, daß etwas Unerklärliches sich ereignet habe.

Sie saßen alle über dem Telegramm und zerbra­chen sich die Köpfe, was es zu bedeuten haben könne.

Hanne sagte:Nichts Gutes! Das ist klar! Der alte Herr hat etwas gegen Lolott vor!"

Da Peter sah, wie Charlotte erschrak, machte er sofort eine abweisende Handbewegung.Was kann er denn gegen sie Vorhaben? Er ist doch nicht ihr

wenn man an diesem Tag bestimmte Bräuche er-1, Karfreitagsrege bringt dem Bauer Glück und füllt. So bekommt man nach schwäbischem Glauben Sege", oderbringt en gute Wei". Frierts am das ganze Jahr über kein Fieber, wenn man am Karfreitag, so schadetkei Gfrör mehr", donnerts, Karfreitag ein gekochtes Ganseei ißt: wäscht man so gibts einen schlechten Sommer.

sich in fließendem Wasser, so bleibt man von Kopf- ®ar mancherlei gilt es am Karfreitag zu beob- wch, Krätze und Läusen verschont: das böse Zcchn- [ achten! Wäscht man an diesem Tag mit dem Bleuel, weh aber kann keinen an. der sich am Karfreitag so hagelt es, geht man mit genutztem Schuhzeug, die Näael an Hand und Fuß schneidet und sie, in . so wird man von Ottern gebissen: was man an einen Lumpen gehüllt, in einen Kirschbaum steckt, dem Tag naht, das hält nicht, und will man Cbri- Nach derChemnitzer Rockenphilosophie" hebt man fhim mcht im Grab beunruhigen, so darf man nicht sich im selbigen Jahr teilten Leibesschaden, ißt man | in der Erde arbeiten: all das Mahnungen, einen so am Karfreitag nüchtern ein Ei, das am Grün- hochheiligen Tag nicht durch Arbeit zu entweihen, donnerstag gelegt wurde: in Schwaben aber bient Gefährlich ist es aber auch, am Äarfreitag Karten demselben Aw eck das am Karfreitag selbst gelegte! spielen, denn es kann Geschehen, daß sich der Ei. Der Elsässer geht am Karfreitaa während der Xeirfel unter die Svieler mischt.

Kirche auf den Friedhof und holt Aitich und hat! Benn man am Karfreitag trinkt, nyrb man das damit ein Mittel gegen jegliche Krankheit gewonnen.' q,an3e Jahr über von Dürft oequalt. Dagegen rat

Eine ganz wunderbare Wünschelrute, die alle dieChemnitzer Rockenphilosophie": Der am Kar- Krankheiten heilt und außerdem noch Schätze finden freitag Durst leibt, dem schadts ganz Iar fein hilft, stellt man sich in Mecklenburg auf folgende ~

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Schweißhänden getragene verraten Geschmacklosign feit, auf den Weg geworfene Zerstörungssucht uik Zierlich geordnete, locker zusam»

Gewitterduschen abbekommen. Die Tankstelle waryumi, uu» noaj maju uie u;nnajeiuurrfl iaui,XSa. Das ist rasch enäblt Die Herren vom Aus­gerade nicht besetzt gewesen, so daß er gänzlich über-, moraen oder übermorgen. AberSie sind abge- schüß hatten also ihre Sitzungen und ick dachte es rächend unten auf dem Sitzplatz am Master er- rutscht, Peter. Klipp und klar und endgültig." wenn ich meine Ohccn mal

W«". n» er Charlotte und Peter mit Iockele an- | Peter stand auf. reckte sich und sah eine Weile hinter die Kulissen stecke, um zu horchen, was da

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stricken, bis bte Maschen der Seitemiadeln ousge- braucht sind.

Anschließend das Käppchen stricken: Aus der rech­ten Seite bis 1 M über die Mitte hinausstricken, 2 M r. verschränkt zusammenstricken, 1 M r., wenden, 1 M l. abheben, 3 M. L, 2 M. l. zusammen, 1 M L, wenden, 1 M. r. abheben, 4 M r., 2 M. r. verschränkt zusammen, 1 M. r., wenden. Und nun die Keilbildung gleichmäßig fortsetzen, bis alle Fer­senmaschen aufgebraucht sind. Zum Schluß die aus- gefangenen Sohlenmmchen mit den Käppchenmaschen durch Stopfttich verbinden. Bei Ungleichheit der Maschenzahl am Anfang und Ende des Käppchens entsprechend ab- und zunehmen.

Einstricken einer Sohle mit Ferse und Spitze: Ferse und Käppchen trennen wir auf. Dann durch­schneiden wir die Derbindungsfäden in der Mitte der Sohle bis zum Beainn der Spitze und fasten di« Langsglieder der Maschen zu beiden Seiten der beschädigten Stelle auf eine Nadel. Anschließend an die letzte Rechtsreihe des Käppchens werden die Randmaschen des linken Fersenrandes airfgefaßt und rechts verschränkt anqestrickt und bei der näch­sten zurückgehenden Reihe die Randmaschen des zweiten Fersenrandes aufgefaßt und links abge- strickt. Nun stricken wir den Sohlenteil mit Rechts- maichen obenauf in hin- und hergehenden Reihen, wobei am Ende ieber Nadel 2 M. der Seitennadel mit der letzten Masche der Sohlennadel zusammen- gestrickt werden und nach dem Wenden die erste Masche abgehoben wird. Für die Spannzwickel wer- den ft mal in jeder dritten Reihe die 3. und 4. M. und die viertletzte und dritlletzte Masche zusammen- gestrickt. Sind alle Maschen der Seitennadel auf­gebraucht, so trennen wir die Spitze ab. fassen die Maschen auf weitere 2 Nadeln und stricken auf 4 Nadeln in der Runde die Spitze. Nachdem wir die Socken nach links gewendet haben, werden die in der Sohlenmitte durchschnittenen Födrn nach beiden Seiten bis 2 Maschen vor der Abstricknaht aufgetrennt und jeder einzelne sorgfältig vernäht.

Ernährt eure Kinder richtig!

Dieser Ruf kann nicht eindringlich genug wieder­holt werden. Die Musterungen der Wehrmacht und Neih2nuntersuchungen der Landjugend gaben ein aufschlußreiches Ergebnis: Der Gesundheitszustand unserer Landjugend steht dem der Stadtjugend nach. Ganz erheblich Zahn- und Fuhschäden (letztere bis fast 80 v. H. aller Jugendlicher), Verkrümmungen des Rückgrates und Schädigungen der Muskulatur und Bänder find die hauptsächlichen feftgestellten Mängel. Man glaubt zwar in der Stadt, unsere Ju­gend wächst unter den besten Bedingungen auf: frische Luft, gute Ernährung innerhalb des Land- Volkes dagegen hört man vielfach die Meinung, daß die körperlichen Schäden unserer Landjugend durch zu frühe und einseitige Arbeitsbelastung verursacht würden. Beides stimmt nicht ganz. Nur die gute und reichliche Ernährung allein macht es nicht. Sie nützt dem wachsenden kleinen Menschenkind erst bann, wenn sie in der Zusammensetzung richtig nach den Erkenntnissen unserer Aerzte und Forscher ist. Fol­gen einseitiger und schwerer Arbeitsbelastung können sich erst dann bemerkbar machen, wenn das Knochen­gerüst des kindlichen Körpers nicht widerstands­fähig ist, sondern z. D. durch falsche Ernährung zu weich und biegsam geblieben ist, ganz abgesehen davon, daß eine frühzeitige sportliche Betätigung unserer Landjugend alsAusgleichssport" ebenfalls einer einseitigen Arbeitsbelastung vorbeugt.

Doch davon soll hier nicht die Rede sein, wir wollen einmal den wirklichen Ursachen der fest­gestellten Schäden nachgehen. Sie liegen weit tiefer und beruhen in den meisten Fällen auf Pflege- und Ernährungsschäden bereits in den ersten Lebens­monaten des Kindes, im Säuglings- und Kleinkindesalter. Falsche Ernährung ist fast immer die Ursache der Rachitis (Englische Krankheit): das häufige Auftreten der Rachitis auf dem Lande ist wiederum ein Grund, weshalb trotz sog. guter Ernährung und viel frischer Luft die Säuglingssterblichkeit auf dem Lande über dem Reichsdurchschnitt liegt. Deshalb haben auch die maßgebenden Reichsstellen zum durchgreifenden Komvf gegen die Rachitis aufgerufen. Bis zu den örtl'chenHilfsstellen für Mutter und Kind" der NSV. arbeiten alle mit an der Durchführung der Bekgmpfungsmaßnabmen. Die Gesundheitsämter überwachen kreis- und bezirksweise den Gesundheits­zustand der Säuglinge durch Reichsuntersuchungen, und als Rachitisschutzmittel w>rd das VitaminD" in Form von Vigantol verabfolgt. Das alles sollte uns zu denken geben. Wie können wir L a n d -

IDaß ich durchgeiallen bin?"

|Richtig! Die Mehrzahl ist für Sie geweste Er hielt sich an dies Versprechen Charlotte beeilte , Peter, das will ich Ihnen gleich zum Traft fafitk.

durch das Reichsnaturschutzgesetz das Pflücken fos. gender wild wachsender Pflanzen: Akelei. Diptam gelber Fingerhut, weiße Seerose, gelbe Teichi Seidelbast, Küchenschelle, Lungen-Enzian, gefranste Enzian, Pfingstnelte, Türkenbuno, Federgras Straußfarn, Hirichzunge, Königsfarn: ferner die Orchideen ober Knabenkräuter: Frauenschuh. Wal^. oögelein, Kuckucksblume ober Breitkölbchen, Riemen, zunge. Fliegen-, Bienen- und Hummelblume. Wer. Sen die Blumen mit einer Blumenschere abgeschnil. len, so halten sie sich länger frisch, und die Pslm. zen leiden am roeniaften. Roh 11 es, die Bium:n abzureißen oder wahllos abzuruvfen. An der Ar: des Blumenstraußes kann man die Gesinnung h;. nes Trägers erkennen. Riesensträuße zeugen von Raffgier, dicht zusammengeknäulte, dazu noch mi;i

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frauen bei dieser Arbeit des Staates mithelfen? Eine der wichtigsten Maßnahmen ist: Baut Ge- müse in eurem Garten! Bereitet es richtig zu und gebt es den Kindern. Irn Nachstehenden einige kurze Ernährungsgrundsätze, die dem kleinen BüchleinFür Mutter und Kind", herausgegeben vom Amt für Dolkswohlfahrt, NSV., entnommen sind:

1. Gebt dem Säugling bei künstlicher Ernährung nicht zuviel Flüssigkeit! Höchstens täglich ein Liter in fünf Mahlzeiten.

2. Mit drei Monaten ist bet künstlicher Ernährung die Zugabe von rohem Obst- und Gemüsesaft not­wendig. (Apfelsinen, Tomaten, Zitronen, Mohr­rüben.) 3 bis 4 Teelöffel täglich.

3. Im Winter außerdem 1 bis 2 Teelöffel Leber­tran, falls nicht vom Arzt bereits ein Mittel zur Rachitisvorbeugung verordnet wurde.

4. Mit vier Monaten wird dem Kind statt einer Flasche bereits täglich ein Milchbrei mit etwas Obst- faft gegeben.

5. Mit fünf Monaten wird bereits die zweite Brei­mahlzeit, und zwar ein Gemüsebrei, gegeben.

6. Spätestens mit ad)t Monaten geht man zu vier Mahlzeiten täglich über, und zwar: Milchbrei, Obst- brei, Gemüsebrei und Milchbrei mif Maizena ober Haferflocken und Obstsaft.

Die Rezepte.

M i l ch b r e i: 200 ccm Milch, 3 bis 4 Teelöffel Weizengrieß ober Maizena, 2 Teelöffel Zucker. Das Ganze 5 bis 10 Minuten unter ständigem Umrühren kochen.

Gemüsebrei: Das gewaschene Gemüse (Spi­nat, Mohrrüben. Blumenkohl, Wirsing oder Salat) wird in wenig Wasier 2 bis 3 Minuten gekocht, das Gemusewasser wird aufgehoben, das Gemüse durch

NSG.Kraft durch Freude": 19 Uhr im Stadl theaterGötter auf Urlaub". Gloria-Palast, Sel. tersweg:Spähtrupp Hallgarten". Lichtspielhau- Bahnhofstraße:Die Sünde der Rogelia Sanchez"'

ein Haarsieb gestrichen. Für eine Menge vom 250 g macht man eine Mehlschwitze von einem Teelöffel Mehl und wenig Butter, gibt das Gemüsewasser hinzu und kocht das Ganze noch einmal kurz auf.

O b ft b r e i: Aepsel ober anderes Obst werden auf einer Glasreibe gerieben, Überbringer Zwieback sowie 1 bis 2 Teelöffel Zucker hinzugefügt. Das Ganze durchrühren, aber nicht kochen!

Obst- und Gemüsesäfte: Tomaten, Apfel- sinen ober Zitronen, auch Erdbeeren kann man roh verwenden, doch heißt es da aufpasien, da manche Menschen, also auch Kinder darauf mit Hautrötun­gen, sog. Ekzemen, reagieren. Aehnlich ist es mit gekochtem Rhabarbersaft, der auch nur in kleineren Mengen gegeben werden darf. Rohen Mohrrüben­saft gewinnt man durch Auspresien (Tuch) der de- riebenen, vorher gut gesäuberten Mohrrüben, des­gleichen Tomatensaft.

Keine Landfrau kann sagen, daß sie nicht Mohr­rüben. Tomaten ober Spinat in ihrem Garten ziehen kann. Meistens hört man diesen Einwand, wenn es sich um die Gemüse- ober Obstnahrung für Kinber dreht:Ja, Zitronen und Apfelsinen, die gibt es auf dem Lande nicht? Das ist nur etwas für die Stadt." Gewiß, häufig mag das stimmen. Aber weder Zitronen- noch Apfelsinensaft muß es unbe­dingt fein, Mohrrüben- ober Tomaten- saft tut es genau so gut und kann auch aus den lagernden Wintervorräten entnommen werden. Es heißt nur, rechtzeitig planen und überlegen, damit er dann, wenn er gebraucht wird, auch zur Hand ist. Deshalb die Mahnung an alle: Wer jetzt feine Samenbestellung macht, der denke daran, wieviel er besonders von diesen Kindergemüsen nötig haben wird.

nehmen zu lasten, und er mußte wohl enb verstehen. Die Sitzungen seien vertraulich, sagte er.. . . ' Lüge! Denn ich weiß zum Beispiel genau, daß bin

-Haben riesig gefallen! Selbstverständlich! Wie ich Frau des Stadtbaurats, die genau so wmig in dm es Ihnen vorausgesagt habe, aber bann..." C" .....

lott Mir klebt die Zunge fest. Seit Oschnitz habe ich keinen Tropfen mehr über die Lippen gebracht und keinen Bissen."

nickt mehr aanx o fest davon übeneuat baft Gert Z . , a aa^- tonn ogneyin niaju m.yr Der nachhilft, wird er redse

gute Nachrichten mitbrachte.Wo brennts denn?" , »Imanhn' h Iid)T'x''

. | Limonabe ober was bu qerabe haft, und bis du zu-Daß ich durchaefallen b::

"Mächte eine Handbewegung, die seiner gan-(f bist, lutsche ich am Finger und rede keinen Don! zen Ratlosigkeit und seinem ganzen Ueberdruß Aus- r - - - - - -

hm/* ytdfJn 1 men |ia) an Vies xietipremen. vvijauuue oeeme , tpeier, vus roiu III) oynen gieia) zum xroii nw-«

6-hnrtn^ hi, n*,®n fÄr,? M W. und als sie mit drei Selters uni einer anscheinend [ogar lehr leiden,chastlich für Sie. MN

nut vr nnh Karaffe Orangeade wied-rkam, hatte er wirklich der Direktor der Gewerbeschule nicht, dieses

m,f ,,nh Bericht begonnen. Er trank zwei der Schramm, weißt du, Golatt? Die blaue Beus«

, I/ihLcicuiuiiuvl, erklärte, daß er sich wie auf seinem Kops wächst übria-ens immer noch.

Iziemlich neugeboren" vorkomme, steckte sich eine will sie sich jetzt endlich mal absäarn lasten. Ja. al!« Mitgefühl. Charlotte atmete so Zigarette an und fragte:Was sagen Sie nun, der war geren Sie! Aber bei ihm weiß man pfj kvle ein Seufzen anhorie. .P^ter?" j ist er aus Ueberzeugung dagegen, oder nur,

@?rt wagte nicht, zu ihr crufzublicken. ,,9d) werde erst etwas sagen, wenn ich ganz ge» mein alter Herr dagegen war. Die anderen allem

_ ... . ., . - , ^^er erkundigte sich gelassen: ,Lst es schon-offt- nau erfahren habe, was bei Ihnen in Oschnitz los sogar Pistorius, der dock auch kein Wort aeam

Tag war ungewöhnlich heiß, unterwegs, hatte er ziell ? ! war." I seinen Chef lagt, sind für Sie eingetrtten. Unb wi<ü

"N^n. das noch nicht. Die Entscheidung fällt,fta. das ist rasch enählt. Die Herren vom Aus- Aber mein Vater ehern wie ein Fels.. * ----a» -------- «re- _______.j ,^a, zum Donnerwetter, was hatte er beim

! könnte nichts schaden, wenn ich meine Ohren mal gegen meine Pläne?" ,,

' . - ~ ------- ----- - I puiw uui. uuic ftuj unu |uy ciiiv weite i;uiici uic jvuii||cii jicuc, um flu yulu/tii, iuii3 uU . Genau kann ich Ihnen das nickt lagen. V® .

traf Hann« war unterwegs, um einen liegenge- über das Waster hinweg. Iwei schöne weiße Segler vor sich geht, unb wie sich bie Leu*e entscheiden.", Ich war ia nicht bnbei, und als Pistorius es mm bhebenen Herrensahrer abzuschlrppen. | ^oqen in der Nähe des Ufers vorüber Aus einem lSehr nett von Ihnen! Unb was ging hinter den erzählte, hatte er schon eine Andeutung von AE

Die beiden sprangen auf, als sie ihn die Treppe , spielte ein Grammophon einen Schlager. Ohne es Kulissen vor?" 1 a en Wag. Was Sie entworfen haben war mein

fjerabfommen sahen.Da bin ich wieder!" rief er zu wissen, pfiff Peter bie Melodie mit. Er drehte |Das hab' ich eben nicht erfahren? Das ist es ja! Vater zu pupvenhast, zu spiel-ieugmäßia. er mou« in einem verdächtig munter klingenden Ton, unb sich wieder um und steckte die Hände tief in bie Ich habe dem alten Herrn gegenüber sehr interessiert eine streng gegliederte, ordenttichs, übersichtliche^. - Charlotte mußte sofort an seinen ersten nichtssagen-, Taschen.Erzählen Sie mal! Wie ist das zuge- getan und dachte, er würde mich zu den Sitzungen |Dann soll er sich feinen Kram aus einem 2» den Brief denken, der ihr gleichfalls so verdächtig gangen? Wer wird den Auftrag bekommen?" j mal mitnehmen. Er war taub! Tat so, als verstünde renbaus kaufen!" rief Peter, unb seine helle ClU" vorgekommen war.Gott sei Dank, daß ich wieder,Das weiß ick natürlich nicht Ich habe die Ent- er überbauet nicht! Ich leate mich noch mehr ins täuschung brach endlich durch, hier bin. Am liebsten ginge ich gar nicht mehr weg! - würfe zwar gesehen, die preisgekrönt werden sollen,!Zeug, bat ihn geradezu, mich doch einmal CinbUckl (Fortsetzung folgt)

weil sie mit keiner Phamasie sich den täglichen Ab- sagte Charlotte,du ruhst dich erst mal aus, kühlst lauf der Dinge so vorstellen konnte wie er. | dich ab, und dann bekommst bu etwas Kaltes zu

Es kam auch ganz anders. Eingeleitet wurde die,^uken!"

Entscheidung durch ein überraschendes Telegramm. bafür^bafe bu es jnir niet«) ßioft, ßo*

Zauberglaube Irrglaube. Aber yt nicht th Glaube des Kartags, der niemals uns irret? Sing! nicht imParzival" Wolfram von Eschenbach: tv-. hntln hnt* fnrfritnr

hVuk ivcuci, vysii: ui

®2ri rief zornig:Ia aha! Was wollen Sie vergißt, worauf es ankommt!

damit sagen, Menschenskind? Er weiß doch nichts IDi ......

von Ihnen! Kennt Ihren Namen nicht! Was soll gelad..^ x er mit dem Kennwort ansangen?" tgesteckt..."

Trotzdem ist es nur so zu erklären..." |Damit Sie wissen, wer bas ist, Peter, muß ck

Gar nichts ist zu erklären! Setzen Sie sich erst Jh^n sagen, daß der Vorsteher unserer Sauahlei- mal, Peter! Unb du, Lolott, bu mußt mir etwas lung in den Mathesius-Werken Pistorius heißt',, zu trinken holen, sonst leg' ich mich wahrhaftig der bemerkte Charlotte.

Länge nach auf den Bauch und trinke euch die Ha-1 .Zawohl", fuhr Gert fortDer alte Herr nahm oel leer, daß bie Boote auf Grund stehen. Ich falle nämlich Vistorius als Sachoerständi-gcn unb Berit,n um 'zu ben Sitzungen mit. Pistorius ist ein netter Ken»

"Aber ich will Horen, was du zu erzählen hast!" und wenn man ihm mal ein bißchen mit Bur^u^ Sollst bu ja auch! Ich kann ohnehin nicht mehr der nachhilft, wird er redselig. Unb von ihm hat

schm-ack, Sorgfalt und Schönheitssinn. Mit berartigzr. fc"3 Sträußchen kann man auch sein Heim schmücken, f < Den meisten Genuß an Blumen wirb berjenigi 1 haben, der sie sinnig zu betrachten versteht, sich am ihrem wundervollen Bau, ihrer Farbenpracht, iyrein süßen Duft, ihren Beziehungen zur InsektenwelL unb ihrer Eingliederung in Die Landschaft zu er­freuen vermag. Er wird die Mahnung des Dichters Johannes Trojan begrüßen:

Zuchtmeister! Ich erkläre mir bas Telegramm gans /TT";

anders: Die Entscheidung üb.er bie Preisverteilunq uuf Peter und fagh? halblaut:Durchgefallen!

ist hinter verschlossenen Türen schon gefällt, unb' runzelte bie Brauen, blieb aber sonst völlig ^äser hintereinander Gert kommt, um mir zu gratulieren! Paßt auf! ruhig. ,^sch? Durchgefallen? 1 -

Ich habe recht!" Gert nickte voller Mitgefühl. Charlotte atmete so

Er hatte unrecht. Gert traf am übernächsten Tage schwer aus, baß es R4* **** *l"

ehi und schien eine noch wildere Fahrt hinter sich zu haben als da« fehtemal Er ro.ir erschövft. Der

SsrsrpiiasÄrauber Ischende Wetter.Wenns am Karfreitag rejnet, so

~ fian3 gaf)r fei Reje nix", cheißt's im Elsaß

Karfreitagszauber Wagnersche Weiheklänge und in Schwaben:Wenn'r am Karfreitag regnet, scheinen durch den Raum zu schweben! Ader nicht sollt ma d Tropfe mit be Sihle rusbohre", ober von ihnen wollen wir uns bezaubern lassen, be-1 .Karfreitagsrege bringt kei Früchte zwege". In lauschen wollen wir den Zauberglauben, der innig Mecklenburg heißt's:Regnet's am Karfreitag, so verbund-en ist mit dem Karfreitag, wie chn das geht die dritte Pflanze vom Acker". Auch anher* Volk von Mund zu Mund raunt. Denn gar hohe roeitig ist der Glaube verbreitet, daß Karfreitags- Kraft ist es, die dem Karfreitag zugeschrieben wird, regen ein trockenes, unfruchtbares Jahr bringe, im Bösen wie im Guten. Ganz einig sind sich die Wetterpropheten jedoch _ . ., . __

Dor mancherlei Schaden kann man sich schützen, nicht, denn in Schwaben heißt's andererseits auch:; Oberflächlichkeit. Zierlich geordnete, locker zusam" r - - - - ~ ---- h mengestellte Sträußchen, die auch eine ftimmunqi«

' volle Farbenverteilung zeigen, bekunden guten Ge­schmack, Sorgfalt und Schönheitssinn. Mit derartiarn T

Es war eine Fahrt wie durch einen Backofen. Ha-1 aber den Namen nicht erfahren. Die sind dock ge«! nehmen zu lasten, unb er mußte wohl endlich^ ben Sie einen Badeanzug für mich übrig, Peter? heim!" ' '' ....... -

.Richtig! Unb meine Entwürfe?

Der Osterspaziergang wird für viele bie erste Wanderung in die erwachende Natur sein. Da ist«. verständlich, daß irgend etwas Blühendes, das späte: zu Hause in der Vase steht, das Erinnern an diej, Frühlingswanderung wachhaltenOU. Ab?r kommt darauf an, wo und wie Blumen geprüft werden. Regel soll es fein, nur solche Blumen

pflücken, die vom Wege aus Au erreichen find, ofjni fii< Wiesen unb Felder zu beschädigen. Verboten ifc I ym (f) w 'UWfn