Einzelbild herunterladen

h

Ur. 85 Zweites Blatt

Donnerstag. ll).ApriN94l

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberheffen)

Aus dem Reiche der $rau

%

t qh y I

nodjid

Pli

H.

Seidenkrepp.

jhl.

jVerfenmafrfje verschränkt zusammen stricken, wenden?

H

Wir schmücken unfern Ostertisch!

die Form auf den vorher beleaten Boden, der in­zwischen schon steif geworden ist. Die Masse muß beim Hineinschütten noch gut beweglich sein, sonst soll man noch einmal im Wasserbad erwärmen.

It.

pM)' in $

Wir bessern Soldatensocken aus.

Soldatensocken befinden sich, wenn sie zum Aus­bessern eingeliefert werden, oft in einem sehr trau­rigen Zustand: RiesSnlöcher in Ferse, Sohle oder Strumpfspitze. Es sind Löcher, die bei langen Mär- scheu oder durch starkes Strapazieren entstanden sind. Viel Zeit und Mühe wird auf das Stopfen dieser Socken verwendet, ohne daß sich die fleißige Hel­ferin darüber im Klaren ist, wie bald eine solche Stopfftelle wieder durchgelaufen ist. Dabei gehört eine große Fertigkeit dazu, diese großen Schäden so zu stopfen, daß sie beim Gehen nicht drücken. Wieviel besser ist doch da das An- und Einstricken von Teilen, durch die die Socken wieder brauchbar werden.

Wir stricken eine neue Ferse em: Als Material nehmen wir in der Farbe vassende, gleichstarke Sockenwolle und Stricknadeln Nr. 9. a) Äustrennen

Das Falten kleid rechts mit dem j ä ck ch e n - artigen Blusenteil hat lange, weite K i - monoärmel mit schmalem Aufschlag und zu einem kräftig blauenRock eine rote Schärpe und ein rotes W e st ch e n. Die Bluse ist weiß und hat kleine G o l d k n ö p f e. Material: stumpfer

viel besser ihre Farbe, als wenn man der Nässe Zeit läßt, sie und das Gewebe anzugreifen.

Schuhe, die naßgeworden sind, wollen aanz be­sonders pfleglich behandelt sein. Ausstopfen mit Papier hat vor dem Spannen auf Leisten noch den Vorzug, daß es die Nässe aufsaugt. Erst wenn sie trocken sind, sollten Schuhe auf Leisten gezogen und mit Creme gereinigt werden. Niemals auf dem Ofen oder in der Ofenröhre trocknen. Die ausgestopften nassen Schuhe werden nicht ausgestellt, sondern seit­lich zum Trocknen hingelegt, damit die Sohle frei- liegt.

Auch an verregneten Pelzen versündigt man sich, wenn man sie in Ofennähe oder gar auf die Heizung bringt. Bei diesem Schnellverfahren brechen die Haare und verfärben sich. Auch das verregnete Pelzstück wird sorgfältig auf einen passenden Bügel

Linke Reihe: 1 M. abheben, die übrige Nadel links. Die letzte Masche mit 2 Maschen der seitlichen Nadel 1 zusammenstrick'n. Rechte Reihe: 1 M. abheben usw. In dieser Weise ist die Ferse zu Ende zu

Ostereier einmal ganz anders.

Eier gehören nun einmal zum Osterfest, zum Fest des Frühlings. Sie sind das alte Fruchtbarkeits­zeichen, das unsere vorchristlichen Ahnen erdachten, heilig hielten. Früher einmal machte man es sich leicht, kochte Eier mit bunten Farben ab und brachte sie auf den Tisch. Heute ist das nicht so einfach. Wir hatten zwar eine erfreuliche Eierzuteilung, aber verschwenderisch können wir damit natürlich nicht umgehen. Doch ein erfinderische Kopf kommt auf Auswege. Als Vorspeise werden wir beim Mittag­essen des Ostersonntags bunte Gelee-Eier auf­tischen. Dazu kochen wir Schweins- oder Kalbsfüße ab, deren Brühe wir zum Aspik nehmen, mit Essig und Gewürzen schmackhaft machen, mit Zwiebel­schalen, Spinatsaft oder roten Rüben gelb, grün oder rot färben. Wir legen in Eierbecher ein wenig von dem Fleisch, das wir den Füßen abpellen, legen dazu eine weiche Mohrrübenscheibe und übergießen es mit der warmen Brühe, die wir bunt gefärbt hatten. Haben wir so sechs Eierbecher gefüllt, dann lassen wir die Sulz erstarren. Kurz vor Gebrauch erwärmen wir die Eierbecher leicht durch Umlegen mit einem heißen, feuchten Tuch, stürzen den Inhalt aus, und schon stehen da halbe Eier in verschiedenen Farben, die gut schmecken werden. Als Nachtisch reichen wir zum Mittagessenfalsche Setzeier", die folgendermaßen hergestellt werden: Wir kochen Milchreis, füllen ihn dann auf die Teller, von denen er gegessen werden soll, legen obenauf eine gekochte Aprikose und umstreuen den Rand mit etwas ge­bräuntem Zucker Nun sieht das Ganze wie ein Setzei aus: der Reis ist das Eiweiß, die Aprikose das Eigelb, und der braune Rand rund herum wirkt wie der knusprig gebratene Rand eines Setzeis. H. Ch. Hansen.

Das eigene Zimmer.

Einmal, liebe Mutter, wird dein Kind zu dir kommen und um sein eigenes Zimmer bitten. Viel­leicht fragt es dich auch nicht direkt, du hörst es nur ganz leise aus feinen Worten heraus. Denn wenn dein Kind dich darum bittet, fo will es bald hinübergleiten aus dem Kindsein zum Erwachsensein, und in diesem Alter ist es oft scheu und zurück­haltend gerade in den Dingen, die es am stärksten liebt oder ersehnt.

Du wirst dich vielleicht wundern, daß deinem Kinde der gemeinsame Arbeits- und Spielplatz im Zimmer der Eltern und Geschwister nicht mehr ge­nügt. Dein Kind will ja' aber der Kindheit ent­wachsen. Es will nicht nur spielen und arbeiten. Manchmal möchte es allein sein und träumen. Möchte nachdenken über das, was in ihm vorgeht, was es selbst nicht versteht und das doch nur dieser Uebergang ist.

Du wirst vielleicht sagen, es koste zu viel oder es sei kein Platz vorhanden. Nun, dein Kind will ja kein großes Zimmer haben. Ein winziger Raum genügt, oder wenn es nicht anders geht, kann man vielleicht durch eine Bretterwand oder einen Vor­hang einen Teil eines Zimmers abtrennen. Und Kosten? liebe Mutter, du bist doch sonst so praktisch! Was braucht's denn viel? Das Bett, ein Tisch, einige Stühle und ein verschließbarer Schrank tun's doch schon zur Not. Vielleicht hast du noch einen bequemen Sessel, auf dem sich dein Kind, das zit dieser Wachstumszeit so leicht müde wird, aus­ruhen kann, einen hübschen, hellen Fenstervorhang, einen kleinen Teppich, ein Bücherbrett, und das Reich deines Kindes ist fertig. Denn all die Dinge, die ein Zimmer traulich machen, Bilder, Bücher. Blumen, wird sich dein Kind nach eigener Wahl zusammentragen. Vor allem aber lache und spotte nicht darüber, du würdest ihm damit sehr weh tun und könntest eine Schranke aufrichten zwischen dei­nem Kinde und dir, die sich nur schwer wieder hin- mbgräumen läßt.

Und dann noch eins: laß das Reich deines Kin­des wirklichsein" Reich sein. Dein Kind muß das sichere Gefühl haben, daß keiner in seinen kleinen Geheimnissen herumkramt, und keiner ihm dreinredet. Und es muß seine Freunde oder Freun­dinnen dort ungestört empfangen dürfen, ohne daß du dabeisitzt und ihnen zuhörst. Behandle dein Kind ein wenig so, als sei es schon erwachsen, frage nicht nach allem, sondern vertraue ihm. Glaub mir, es wird dein Vertrauen lohnen und selbst zu dir kommen, wenn es wirklich etwas auf dem Herzen hat: eher, als wenn du es drängst und ausfragst oder heimlich in seinen Sachen herumsuchst. Und es wird dir immer danken, daß du ihm sein eigenes Reich gabst und ihm damit zeigtest, daß du es ver­stehst. Edith Cochoy.

SB

sitz,1 M be

Rezepte.

Königinsuppe. 30 g Fett, 40 g Mehl, 1 Ei, 70 bis 100 g Fleischwürfelchen, Salz, Brühe zum Auffüllen. Aus Fett und Mehl bereitet man eine Helle Mehlschwitze, füllt mit Brühe auf und zieht die Suppe mit dem Ei ab. Man schmeckt sie mit Salz und etwas Zitronensaft ab und gibt zum Schluß die kleinen Fleischwürfelchen hinein.

Bunte Osterplatte. Man gibt auf eine Platte eine dünne Schicht Karamelpudding und läßt diesen erkalten. Darauf richtet man die ganzen und halben Eier nett an. Rote Eier stellt man aus Io- hannisbeer- oder Himbeersaft, mit Kartoffelmehl oder Mondamin gedickt, her. Zu gelben Eiern nimmt man am besten gelbes Puddingpulver, zu dunkten Schokoladenflammeri. Die Flammerimasse gießt man am besten in eiähnliche Gefäße, z. B. Eierbecher, ober man spritzt sie mittels eines guten Spritzbeutels in ausgeblasene und mit Wasser gut ausgespülte Eier, läßt diese erkalten und pellt dann die Schale vor­sichtig ab.

Obstspeise mit Schlagcreme. 1 Liter Apfelsaft ober anberer Obftsaft (möglichst farbig), Zucker nach Geschmack, 80 g Stärkemehl, 125 g Marmelade, 125 g Biskuit, Keks ober Zwieback. Zu bem Obftsaft gibt man bas angerührte Stärke­mehl unb läßt aufkochen, schmeckt mit Zucker ab unb füllt bamit gut ausgefpülte Förmchen zur Hälfte. Man läßt biefes erstarren. Dann gibt man etwas Marmelabe unb Keks barauf unb gießt roieberum etwas von bem Fruchtbrei darüber. So fährt man fort, bis bie Förmchen gefüllt finb.

Schlagcreme. % Liter Milch, 5 Eßlöffel Zucker, 2 Vanillezucker, 25 g Stärkemehl. Die Milch mit bem Zucker wirb mit bem Stärkemehl ange­dickt und gekocht und dann fo lange an kühlem Ort geschlagen, dis die Masie die Festigkeit von Schlag­sahne erhält. Nun werden die Förmchen mit bem Obstgelee auf eine Glasplatte gestürzt, mit bem Schlagcreme garniert und mit Marmelabentupfen verziert.

Schaumtunke. Va Liter Apfelsaft, 1 bis 2 Eier, 20 g Monbamin, etwas Zucker. Der Apfelsaft wirb mit bem Eiaeld. bem Mondamin und evtl, wenig Zucker im Wasserbad geschlagen, bis er steigt

(die Masse darf nicht zum Kochen kommen). Das Ei­weiß wird zu steifem Schnee geschlagen mit etwas Zucker und sodann unter die abgeschlagene Tunke gemengt. Diese Schaumtunke muh sofort zu Tisch gegeben werden.

Grießzitronenschaum. % Liter Wasser, 90 g Grieß, 50 g Zucker, Salz, Zitronensaft und Schale. In das kochende Wasser läßt man unter Rühren den Grieß einlaufen unb aarkochen, gibt Zucker unb Salz bazu unb läßt ihn ausquellen. Dann schlägt man ihn schaumig unb gibt babei langsam Zitronensaft unb Schale hinein.

Ob ft pubbing. 200 g Zwieback, 30 g Mar­garine, 250 g Obst, am besten Kirschen, 1 bis 2 Eier, % Liter Milch, 100 g Zucker, Vanillezucker ober ab- geriebene Zitronenschale. Der Zwieback wirb ab» wechseln!) mit bem Obst in eine gefettete Pudding- form gelegt Dazwischen gibt man bie Margarine in Flöckchen verteilt D'e Eier werben mit ber Milch unb bem Zucker tüchtig verschlagen unb nach unb nach über Zwieback unb Obst gegossen. Nachdem alles gut durchgezogen ist, wirb ber Pubbing eine Stunbe im Wasserbab gekocht.

Sülze aus Ka'lbskopf. Für die Sülze muß man nach dem Abkochen des Kopfes etwa 1 Tasse voll Brühe beiseite stellen. Die für die Sülze be­stimmten Stücke werden, wenn sie auch inzwischen kalt und steif geworden sind, was ja sehr bald der Fall ist, durch eine Fleischmaschine gemahlen. Der Boden des Gefäßes, in dem man die Sülze bereiten will, am besten eine Kastenform, wird mit Möhren,

gehängt und leicht mit einem weichen Tuch abge­wischt. Nach dem Trocknen werden kurzhaarige Pelze erst gegen, dann nach dem Strich gebürstet. Langhaarige werden mit weitzinkigem Kamm ge­kämmt.

Die weitverbreitete Methode, nasse Regen- schirme halboffen hinzustellen, ist falsch ber jeibene ober kunstseibene Stoff zieht sich währenb des Trocknens zusammen unb gerät so in Gefahr, bei völligem Aufspannen bes Schirmes zu reißen. Am besten unb schnellsten wirb ber Schirm ge­trocknet, wenn er ganz aufgespannt an einem Seil über ber Babewanne aufgehängt wirb. Scharniere unb Verschluß werben hin unb roieber mit einer Spur Fett eingerieben etwas, gefettete Fingerspitzen genügen, um biefc Teile gegen Rost zu schützen.

M

M leih J nmj > aui J q

>lM tiltü^ t llni'l # qie

eher b

M

......

irbill dck das Verzieren d " BkMbol der Fruchtbarkeit

Zwei Frühjahrskleider 1941 für junge Mädchen schlagen wir heute vor.

Das Modell links ist aus hellblauem Seidenkrepp gearbeitet, der weit eingelesene Rock unb bie kurzen, angeschnittenen Aer - m e l finb mit einer bunfelblauen Schrägblenbe belegt, ber breite, im Rücken zur Schleife ge­bundene Gürtel und das Halsbündchen sind ebenfalls dunkelblau.

sikgenkleidung gut behandeln.

2as wetterwendische Frühjahr beschert uns oft unangenehme Ueberraschung, daß wir bei schö- N'M Wetter ausgehen und unterwegs von einem hörigen Platzregen heirngefucht werden, dem wir We Regenschirm hilflos ausgeliefert sind. Vor oihm nimmt unsere Kleidung solche Zwischenfälle meL Sie zieht sich gern in sich zusammen und sich. Da wir heute besonders auf lange Le- GMauer unserer Kleidung, vom Hut bis zum Gidjub, bedacht fein müssen, gilt es, die mit Recht t" mimten Garderobestücke nach dem unerwünsch- tühi Euß gut zu behandeln.

: Gehr durchnäßte Hüte stopft man am besten mit MMtern Seidenpapier aus, damit die Kopfform erWon bleibt. Band- und Federgarnituren trockne irnn mit weichem Läppchen ab. Flache Hutränder frohere man, indem man denHut an einen ruhigen stellt, ringsum; gebogene Ränder werden fetnb des Trocknens mehrmals in die gewünschte gezogen. . . 4

Mantel, auch Regenmäntel, hange man sofort ams Lügel; Taschen, die sehr lange die Nasse halten, Mit man am besten nach außen. Gummimäntel

Delhaut werden, wenn sie schmutzig sind, einfach °kg-iraschen. Flecken dürfen nie mit Benzin Terpen­tin ober Salmiak behandelt werden, da diese Mittel däu Gummi zerstören. Nur ein allerdings feuer» Sittiches Mittel aber das sind Benzin und jutin ja auch, Tetrachlorkohlenstoff darf bei hfen Mänteln als Fleckentferner mit ber noti- 2 erficht angeroanbt werben. '

Kleiber aus Woll - unb Mifch stoffen Wri>r ebenfalls nur auf Bügel gehängt werben, bdmit sie trocknen. Spritzer und schmutzige Stellen bMl nicht in nassem Zustand gebürstet werden bet ticn dadurch den Schmutz nur ms Gewebe reibt. 6tft nenn die Kleider ganz trocken sind, darf durch Mutiges Bürsten die Reinigung erfolgen. W a s ch- flleit er ober bunte Blumen st offe wer- be*n cm besten gewaschen, ba vor allem bei ben lehtir-n die Gefahr besteht, daß die Farben ver- Itrhifin Sind dann anderntags die Kleider trocken, ihnen durch Bügeln bzw. Aufdämpfen wieder Wr alten Frische, Schönheit und Form verhalfen. «M Strümpfe und Handschuhe, besonders wasch- leben?, bie regennaß und schmutzig geroorben finb, wW man am besten gleich aus; sie behalten so

as sollen wir tragen?

PRAKTISCHE VORSCHLÄGE UNSERES MODEZEICHNERS

' Ein Körbchen ober Nest für unsere bunten Eier

|(||M eilen wir aus bunter Pappe ober Papier her, z Iwn wir einen Kreis ausschneiben, ben Rand in

> !ei<hmäßigem Abstand gleich tief einschneiben in LG ' adei müssen nach außen gleichmäßige Stroischen lr.M 'stwsallen die Streifen hochstellen und den so er- ?.1O Ifei laürnen Rand bunt durchflechten. In ein weiches von Papierwolle unb Grünem, durchsetzt lufyfflj einigen Frühlingsblümchen, betten wir bann or fr: miete gefärbten Eier. Dieses Ostemestchen bildet i halli E ^Mittelpunkt des Festtisches, der sonst noch mit morofä viel frischem Grün geschmückt wird. Aus Eiern, bunh 1- k e leim Backen aufgeschlagen wurden, stelley wir eutft!* sir jeden Tischplatz ein Väschen her. Wir verzieren icnite' 15 koie bie Ostereier. Aus einem Stück Pappe tcnr: fiijne.bet man einen Kreis mit einem Durchmesser eine Iön etwa 4 cm, in ben man einen zweiten Kreis tewr intimem Durchmesser von etwa 2 cm zieht. Diesen afsbcV inneren Kreis teilt man speichenförmig in sechs ein. Die Speichen werben eingeschnitten, die fibr I entstehenden Zacken hochgeklappt. Es bildet einen chB Versatz, auf dem die Eierschalvasen, gefüllt mit nffien* tWngsblumen, auf ben Tisch gestellt werben □ui- hinnen. Wenn auch Schokolabe und Zuckerzeug «00* Mal fehlen und statt dessen allerlei luftiges nrhen Jhingebärf auf bem Teller liegt, fo soll uns boch «gpjcfl i dieser bunten festlichen Gesellschaft bas Oster-

Wn recht gut schmecken.

Salzgurken usw. recht zierlich belegt. Dann gießt ber Ferse: Derbinbungsfäden in ber Mitte ber Ferse man von der lauwarmen Brühe, die nvt einem- und bes Käppchens burchschneiben, von ber Mitte löffel sehr scharfem Essig unb einem Teelöffel Zucker nach außen auftrennen. Anfangsmaschen ber Ferse gewürzt ist, ein ganz klein wenig barüber unb läßt auf eine Nabel nehmen, ebenso die Maschen vom es ste'f werben. Irgendwelche Zugabe zum Sülzen Spannzwickel, seitlich ber Ferse und die restlichen ist nicht nötig, die Brühe füld ganz allein, wenn sie Maschen am Ende bes Käppchens, b) Einstricken nicht zu wässrig ist ober durch zuviel schwachen Essig ber neuen Ferse: Ferse von unten anstricken: Rechte nerbünnt wirb An bas durchgemahlene Kopffleisch Reihe Ranbm. 2 M. I., bie übrige Nabel rechts, schneibet man Fleischreste. Gurkenstückchen, mischt es Am Enbe ber Reihe 2 M (., von der seitlichen mit ber lauwarmen Brühe unb gibt nachdem man Nadel 2 Maschen übernehmen und mit der letzten die Masse auf Salz unb Essig abgeschmeckt hat, in Fersenmasche verschränkt zusammen stricken, wenden!

a ist vor allem die größte und beliebteste Ar- .... m *jer Ejer. Das Ei als

----- Fruchtbarkeit und des Lebens darf keinem Ostertisch fehlen. Wenn uns auch jetzt im Krieg nur wenige zur Verfügung stehen, so .35 |i- do-en wir uns doch mit dem wenigen begnügen jnl es besonders hübsch Herrichten. Dazu sammeln 1 bil Eierschalen. Statt die Eier aufzuschlagen, be» m J loirmen sie oben und unten ein kleines Loch, durch | lai ber Inhalt ausgeblasen wird. Diese unversehr- Schalen können wir bemalen, färben ober be- kn. Am wenigsten Zeit beansprucht das Färben. 1 Zwiebelschalen abgekocht erzielen wir gelbe )t«'» UM braune, in Spinatwasser grüne und mit dem Q( j|:" . Vaser von abgekochten roten Rüben rote Eier, er Die übrigen Farben stellen wir mit Wasserfarben einr] Wer mehr Geschick und Zeit hat, bemalt die n Lo 9 sie. am besten mit Ornamenten ober geometrischen juflr-1 ^icm. Lustig sind auch Sprüche, die sich auf bas u btii-J VA oder den Empfänger beziehen. Hübsche weiße oiirdk- Mimente auf bunten Eiern lassen sich erzielen, inkÄn111 roir mit einem warmen, weichgeworbenen MMv-hsstümpschen die entsprechenden Kguren auf- ) danach bas Ei in bie bunte Flüssigkeit

banöiWen- Die bewachsten Stellen behalten bann ihre >i chrüngliche Farbe. Eine ebenfalls hübsche Art doh ^Wk^erzierens ist bas Bekleben mit buntem Papier. MnJ Bij schneiben uns kleine bunte Sternchen ober iU e[J Hißen aus unb kleben sie auf. Auch bunte Eier LnßJ lit Kamevalsschnee bestreut aus dem Loch- PPC rat des Schreibtisches sehen luftig aus. Mit ielesM Watte ober Buntpapier können wir unsere inWlü ir61n Köpfe, Tiere ober anbere Figuren ver- SRmm fWlbeln.

fs ist Kriegszeit. Trotzbem wollen wir über all luteren Sorgen unb Noten unsere Vorbereitungen ijjn Osterfest treffen. Das Haus ist von oben bi* uirn gesäubert unb bie Wohnstuben mit frischem Knn geschmückt. Der festliche Auftakt unb zugleich sHepunkt ist für bie Kinber sowohl wie für die i 5 erwachsenen der festliche F r ü h st ü ck s t i s ch mit q oil seinen UÜberraschungen. Schon immer war das Itetinfame Mahl in der Familie ein Ruhepunkt im häuslichen Leben, den festlich auszugestalten eini dankbare und schöne Aufgabe für die Hausfrau stellt. An Festtagen hat sie immer einige kleine üeterraschungen. Sie schmückt den Familientisch an die-'M Tag mit besonderer Liebe und Sorgfalt Edjn einen Tag vor Ostern ist sie geheimnisvoll M Werk. Es gilt einiges für ihren Frühstückstisch por.ubereiten.