Der deutsche Sieg in -er Schlacht von Smolensk.
(fVr Züge, Tausende von Kraftfahrzeugen und 3m Kampf gegen die britische Verforgung^schiff-
IllUUfl VCl lU^U 15 Brücken wurden blerbei vernichtet. Auch am fahrt versenkten Kampfflugzeuge in der Tracht zum
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Sie Oberbefehlshaber der drei Seeresaruppen im Osten
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arine und der Waffen-f auf die stark verteilte Stalin-Linie geflohen, die — hinter dem
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wurden aber an vielen Stellen von den deutschen und verbündeten Truppen nbgefangen uvd
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Kampf gegen die feindlichen Bunker- und Geschützstellungen sowie gegen die Panzerkampfwagen des Gegners wirkte die Luftwaffe unter großen Erfolgen mit.
Am Verlauf dieser gewaltigen Schlacht waren die Armeen des Generalfeldmarschalls von Kluge und der Generalobersten S t r a u h und Freiherr von Weichs, die Panzergruppen der Generalobersten Guderian und ho 1 h sowie die Luftwaffenverbände der Generale der Flieger L o e r z e r und Freiherr von Richt- Hofen ruhmreich beteiligt.
Stärkere Kampffliegerverbände griffen in der letzten Rächt wieder Moskau an. Zahlreiche Bombenvolltreffer wurden in einer Flugzeugfabrik erzielt. 3m Moskwa-Bogen und ostwärts davon entstanden mehrere Großbrände.
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fahrt versenkten Kampfflugzeuge in der Rächt zum 7. August an der britischen Ostküste ein Handelsschiff von 10 000 BRT. 3n Ost- und Mittelengland wurden mehrere Flugplätze mit guter Wirkung bombardiert. Vorpostenboote schossen im Kanal einen britischen Bomber ab.
3n Rordafrika erzielten deutsche Kampfflug-
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und 40 Geschütze, 45 Pak, 69 Granatwerfer 370 Lastkraftwagen und Zugmaschinen erbeutet vernichtet.
Kleinere versprengte Sowjet-Gruppen, die
Llebergang weiterer Verbände über den Dnjestr.
Schwere Verluste der Bolschewisten.
Verli n, 7. August. (DRB.) Beim weiteren Hebergang deutscher heeresverbände über den Dnjestr durchbrachen diese die Befestigungslinie an der alten rumänisch-sowjetischen Grenze von 1940. Von diesen Truppen wurden in der Woche vom 27.7. bis 2. S. 1941 101 Sowie t b u n k e r im Kampf genommen. Außerdem räumten die Bolschewisten 12 Bunker kampflos. Heber 8000 Gefangene wurden gemacht
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Unser Bild zeigt den Oberbefehlshaber des Heeres,, Generalfeldmarschall von Brauchitsch (links^ im Gespräch mit dem in der Sondermeldung genannten Generaloberst von K l e i st und Generale seldmarschall von Reichenau (rechts).
(PK.-Schneider-Scherl-M.) (Scherl-Bilderdienst-M^
Besprechung des Führers im Hauptquartier des Oberkommandos des Heeres dem Oberbefehlshaber des Heeres Generalfeldmarschall von Brauchitsch und dem Chef
Generalstabes des Heeres Generaloberst Halder über die Lage. — (PK.-Reichelt-Scherl-M.)
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vernichtet. Die schweren blutigen Ver- luste der Bolschewisten steigern sich von Tag zu Tag an der gesamten Ostfront. Am TNittwoch. dem 6. August» wurden allein vor dem Kampfabschnitt einer deutschen Division 3000, vor dem Gefechtsstand einer Flakbatterie 600 gefallene Sowjets festgestellt.
Stuka-Angriff auf Panzerzüge.
Berlin, 7. Aug. (DRB.) Ein Verband deutscher Sturzkampfflugzeuge führte am Dienstag, 5. August, einen Angriff mit vernichtender Wirkung auf Panzerzüge der Sowjets durch. Zwei Züge, die in die Flanke vorgeschobener deutscher Truppenteile herangeführt werden sollten, wurden durch Volltreffer schwerer Bomben zerstört. Oie meisten wagen wurden umgeworfen, einer der Lokomotiven wurde durch Bombensplitter der Kessel aufgerifsen. Die Gleise wurden mehrfach unterbrochen. Ein auf einem Rebengleis stehender Güterzug erhielt ebenfalls mehrere Bombentreffer und brannte vollständig aus. An einer anderen Stelle wurde ein dritter Panzerzug durch Volltreffer auf das Gleis unweit vor dem Zuge
zeuge Bombentreffer schweren Kalibers in Lagerhäusern und waterialspeichern bei Tobruk und warsa watruk. Lin weiterer erfolgreicher Luftangriff, der von einem stärkeren deutschen Kampffliegerverband durchgeführt wurde, richtete sich gegen die Hafenanlagen von S u e z.
Der Feind warf in der letzten Rächt an verschiedenen Orten West- und Südwestdeutschlands Vrand- und Sprengbomben. Die Zivilbevölkerung hatte einige Verluste an Toten und Verwundeten. Racht- jäger und Flakartillerie schossen fünf britische Bomber ab.
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Schwache feindliche Kräfte nach Deutschland eingeflogen.
Berlin, 8. Aug. (DRV. Funkspruch.) 3 n b er Rächt zum 8.8. flogen feindliche Flugzeuge mit schwachen Kräften nach Deutschland ein. Rur einzelnen Maschinen gelang es, bis zur Reichs- Hauptstadt vorzudringen und einige Sprengbomben abzuwerfen. Ls entstand geringer Gebäudeschaden. Einige Personen wurden verletzt.
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Anschluß an ihre zurückweichenden Verbände loren halten, versuchten sich durch die vorderen Linien der deutschen Truppen hindurchzuschlagen,
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seit wiederzugewinnen, während neu herangeführle !ruppen in den Kampf geworfen wurden, um ihnen kiiösah zu bringen. Alle diese Versuche scheiterten an iet Wendigkeit und Zähigkeit unserer Truppen. Das 5<i»icksal der im Raum zwischen dem Dnjepr, dlna und Smolensk eingeschlossenen Verbände ki Sowjetwehrmacht war besiegelt. Der Uebetlegen- W der deutschen Führung, der 3niliative der Hn- Iklführer sowie der Tapferkeit und Ausdauer der huppe ist es zu verdanken, daß hier trotz schwie- ticpfer Rachschubverhältnisse ein Lrfolg errungen Dtrben konnte, der für die Fortführung unserer ' ßjerationen von ausschlaggebender Bedeutung ist.
Oie Luftwaffe hat an diesem Siege hervor- 'isenden Anteil. 3n unermüdlichem Einsatz schufen heeresfliegerverbände die Aufklä- tuigsgrunblagen für die Kampfführung auf der häe. 3agb -, Sturzkampf- unb Kampf- Itiegeroerbänbe, burch Fernaufklärer lnierstüht, führten unter schwierigsten Verhältnissen $ H Kampf gegen die operativen Reserven des F^n- unb seiner eingeschlossenen Teile. Sie griffen -nlchlossen ein, wo es galt, den widerstand des uindes zu brechen, feine Gegenangriffe zu zer- !h>agen und im Verein mit der Flakartiller e Hie Einwirkung aus der Luft auszufchalten.
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ORB. Aus dem Führerhauptquartier, 7. Aug. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt:
Vie bereits durch Sondermeldung bekannl- (j(;eben, hat die Heeresgruppe des Generalfeldmar- felalls von Bock im Zusammenwirken mit der Luftflotte des Generalfeldmarschalls Kesselring bi große Schlacht von Smolensk siegreich zl Ende geschlagen. Bei mäßigen eigenen Verlusten sich die blutigen Verluste des Gegners ungewöhn- l>c, hoch. Rund 310 000 Gefangene fielen in utfere Hand. 3205 Panzerkampfwagen, 31?0 Geschütze und unübersehbares sonstiges illiegsmaterial wurden erbeutet Die Sowjetluft- tttffe verlor 1098 Flugzeuge.
Heber den Verlauf der Schlacht kann nunmehr fügendes berichtet werden: Roch vor dem Ab- säluß der Doppelschlacht bei Bialystok und jjinff waren schnelle Verbände des Heeres, der
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Die Sondermeldungen des OKW. aus dem Führerhauptquartier ermahnten zum erstenmal die Befehlshaber der im Osten eingesetzten Heeresgruppen, und zwar Generalfeldmarschall von Rundstedt (links) der den Oberbefehl auf dem Südflügel hat, Generalfeldmarschall Ritter von Lee b (Mitte) der Führer der Heeresgruppe in den Ostseeländern, und Generalfeldmarschall von Bock (rechts), der die große Schlacht in der Mitte der Ostfront schlug.
(Scherl-Bilderd ienst-OKW.-M.)
LühelliMDMjepr und bet oberen Düna verlaufend — in den ZarbenhM z | festigten Orten* 2R ohilew, Orscha, Witebfk tKasienfm! k P o l o z k über gewaltig ausgebaute Stüh- Mlkle verfügte.
wWi j Unter schweren Kämpfen gelang es, beiderseits kyalo zk Brückenköpfe zu bilden. Am 11. 3uti wurde Viteb s k genommen und der zäh verteidigte Kjepr-Abschnitt südlich Mahilew und Orscha in planmäßigem, durch örtliche Heberraschungen i Merstühten Angriff über den Fluß durchbrochen, den folgenden Tagen stießen dann die schnellen Krbände beiderseits der Straße Orscha — Smolin ff in breiter Front nach Osten vor. Am 16. 3uli tmrbe das vom Feind außerordentlich zäh vertei lte Smolensk von einer motorisierten 3nfan-
3 Feindes gehalten.
während der Durchbruch südostwärts, ostwärts nordostwärts von Smolensk durch Panzerverbände und motorisierte 3nfanteriedivisionen trotz erster Gegenangriffe erweitert wurde, deckten die ivkschließenden 3nfanteriedivisionen unter unge- vchnlichen Marsch- und Kampfleistungen die vom Zcind immer wieder angegriffenen Flanken des Stofefeits und übernahmen die Einkreisung des von schnellen Verbänden durchbrochenen und in einzelne, noch kampfkräftige Gruppen zerschlagenen Zcindes. 3n einem Raum von 250 Kilometer Breite mb 150 Kilometer Tiefe entstand somit eine geistige Schlacht, als deren hauptsächlichste Brenn- pintte neben Smolensk die Orte Witebsk, hlojf, Rewel und Mohilew zu nennen
^reundfchü^ pertsburc, Rupperts zmolensk von einer motorisierten Jnfan-
1 Iugeck triiedivision im Kampf mit der blanken Waffe ge-
Die Beruhigungspille.
Der Eintritt der Sowjetunion in den Krieg hat auf das englische Publikum phantastisch gewirkt. Der Durchschnittsengländer, der seit zwei Jahren 1 eine Hiobsbotschaft nach der anderen hinunter- chlucken mußte, ging seelisch hoch wie ein Hefekuchen. Das psychologische Bild Englands wandelt ich verblüffend. Die englischen Ferien beginnen pät, etwa in den letzten Julitagen. Die Züge in die Badeorte sind überfüllt, öbwohl die Reisenden durch die Zeitungen erfahren, daß die Hotels und Pensionen von der Wehrmacht belegt sind und daß die früheren Badeorte auch keine Sonderzuteilung an Lebensmitteln erhalten. Ganz elementar bricht nach all den schweren seelischen Bedrückungen ein Erlösungsgefühl des englischen Volkes durch.
Die englische Regierung hat Ende Juni den Ostfeldzug — wie sich versteht — sehr gern zu einer Aufpulverung' der Stimmung in England benutzt. Aber dieser Ueberschwang, der aus der Tiefe der Volksseele losgebrochen ist, war für sie doch eine Ueberraschung, deren Gefährlichkeit sie sofort erkannte. Denn was geschieht, wenn dieser lieber* chwang ein jähes Ende findet? Wenn eine neue, größere Enttäuschung bevorsteht? Darum hat Churchill in seiner letzten Rede das Schreckgespenst einer deutschen Invasion für den September aufgerichtet. Es hat alles nichts genutzt. Die Engländern feiern die Sowjetunion als die Erlöserin aus ihrer Rot. Umgekehrt setzt Stalin die englische Regierung unter schärfsten Druck, jetzt doch mit allen Mitteln, also mit dem Einsatz des englischen Heeres und der englischen Flotte, eine Entlastungsoffensive irgendwo an den weiten Küsten vom Eismeer bis zum Mittelmeer gefälligst zu beginnen.
In diesem Wirrwarr widerstreitender Tendenzen muß die englische Regierung lavieren. Sie sieht sich einem seelischen Aufstand des eigenen Volkes gegenüber; sie wird zugleich von den neuen Sowjetfreunden unter Druck gesetzt. Die Englandfreunde in USA. erheben dazu ihre Stimme unb verlangen nun auch, daß etwas geschieht. Es ist sehr instruktiv, wie die englische Presse und der englische Rundfunk aus diesem Wirrwarr einen Weg ins Freie zu gewinnen suchten. Die Hoffnung auf die Sowjetunion darf ja nicht erschüttert werden. Sie soll nur eingedämmt werden.
Darum ist die deutsche Sonderyieldung über den siegreichen Abschluß der Schlacht von Smolensk katastrophal empfunden worden. Diese katastrophale Schockwirkung soll beseitigt ober wenigstens gemildert werden. Die Engländer erklären also, daß bei den deütschen Sondermeldungen vom 6. August alle genauen Angaben fehlen. Jeder Deutsche konnte die bei Smolensk abgeschlossenen sowie die auf dem Nord- und Südflügel noch in Gang befindlichen Operationen mit dem Zeigefinger auf der Landkarte nachziehen. Die Engländer sind genau so wie die Franzosen verzweifelt schlechte Erdkundler. Darauf verläßt sich das Londoner Jn- formationsministerium. Brandon Bracken, der gelehrige Schüler Churchills, erklärt einfach, daß alle genauen Angaben bei den deutschen Meldungen fehlen und verläßt sich auf die einschläfernde Wirkung der ewigen Wiederholung. Ja, er läßt Mitteilen, daß sich die Sowjetverbände gegen alle deutschen Angriffe unerschüttert in Smolensk halten, wobei es jedem Neutralen unbenommen ist, sich durch Augenschein davon zu überzeugen, wer in Smolensk fitzt.
Aber nun kommt die andere Aufgabe der Zwickmühle, in der das JnformationsministeriuM steckk.
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