Ausgabe 
8.4.1941
 
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Der

- gert wird durch die machtvolle Organisation,

iri die sie sich stützen. Diese Westfront bietet für

von bw.

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Mrlch über seine Grenzen mit Sowjetrußland, ' zu berücksichtigen ist, daß die Ausbeutung der

Beirut, den 9. 9.1939.

r «g et, die wirtschaftliche Abdrosselung des Reiches P oirftdrfen. Deutschland verfügte dann nur noch

Frage von Saloniki in Verwirrung bringen. Falls die gegenwärtige politische Stellung gegen­über Italien eine sofortige Festsetzung der alliierten Truppen in Salonike nicht gestattet, so kann man meiner Ansicht nach von Griechenland zu­nächst verlangen, eine sehr weitgehende Vorbe­reitung dieser Besetzung zuzulassen. Insbeson­dere die Entsendung von Spezialisten für die Ein­richtung von Stützpunkten und für die Aufstapelung von Vorräten und vielleicht auch die Ausführung gewisser Arbeiten zum Aus­bau der Straßen oder der Derteidigungswerke durch die Griechen selbst. Dies werde ich bei der ersten Unterhaltung zu erreichen suchen, die ich mit den Griechen in Ankara haben werde.

Balkan für Frankreich viel vorteilhafter als olche in Skandinavien: der Kriegsschauplatz

Riffe eie.

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Landung in Saloniki mit Hilfe Griechenlands.

Mreiben des Oberbefehlshabers der franzöfi- D Cevanteiruppen General Weygand an den ^eehlshaber des französischen Heeres: General Gamelin.

gez. Weygand.

Griechische Wünsche für das Erpeditionskorps.

Oberbefehlshaber der französischen Levante-

utfchland und die Wsstmächts stehen sich auf n Schlachtfeld von begrenzter Ausdehnung jnüber, das auf beiden Seiten mit guten Trup- len dicht besetzt ist, deren Abwehrkraft aufs höchste

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Athen und Belgrad im Banne ter englischen Kriegsausweitungspolitik

Ein neues Weißbuch der Reichsregierung.

Mensch- Mrs ß a ad, H

Negiem iProtri

1 erlin, 7. April. (D71V.) Das Auswärtige ttit veröffentlicht die in der Proklamation des Aüh- w und in den Erklärungen der Reichsregierung mihnten Urkunden und Dokumente über He neutralitälswidrige Politik Jugoslawiens und vachenlands in einem Weißbuch 71 r. 7. Aus kn in Vorbereitung befindlichen Weißbuch werden fers in einer ersten Veröffentlichung neun Do- I m e n t e wiedergegeben.

Die Westmächte

Vollen eine Balkanfront schaffen.

Zeichnung des Oberbefehlshabers der französischen tat nletruppen, General Weygand, vom 9. De- |flt>er 1939 über die Intervention der Alliierten auf dem Balkan.

vchist zur Erreichung der Kriegsziele der Alliierten ilizmich' ir ioller, unstreitiger Sieg nötig.

h die gn Bii dem gegenwärtigen Stande der Dinge kann ct und m n Cjropa nur der Balkankriegsschauplatz die Mög-

smtlüh v>i-üjtk?inen einzigen Ausgang aus dem Blockadering, ~

offH^iT"1 -u uerua|iafuuen i|i, uufj uie ausvcuiuiiy v« durchgt^-Mc>en Rohstoffquellen noch langer Fristen be- a^er f)'-1 bt

Jte, -ll®1 militärischem Gebiet wäre eine Aktion auf nd in b Balkan für Frankreich viel vorteilhafter als hrt - in Skandinavien: der Kriegsschauplatz

die in großem Maßstab erweitert. Jugoslawien,

a wurde ^tonien, Griechenland und die Türkei würden

Son^-s kne Verstärkung von ungefähr 100 " 1^ i h h . « .utüfiviiw ittih lUnrtnortiin

ja, tuenn^ Soldat/' i. 2)iejW bereis rien iuf d!« 7, >d-k ft hol« L

lischen Truppen, sich in Griechenland bestnde. Die britische Luftwaffe, die seit einiger Zeit in Griechenland gegen die Italiener operiere, sei be­deutend verstärkt worden. Der diplomatische Kor- refponber. des Reuterbüros teilt mit, daß General W a Dell als Oberbefehlshaber der britischen Streit­kräfte im Mittleren Osten auch das Kommando über die britische Expeditionsarmee in Griechenland sich- rcn wird. Von dem gleichen Korrespondenten erfährt man, daß Großbritannien die Griechenland zugesagte Hilfeleistung nicht, wie ursprünglich vereinbart, durchgeführt hat. Die Zahl der auf griechischem Bo­den befindlichen britischen Truppen entspreche, so heißt es in der Reuter-Mitteilung, nicht in vol­lem Umfang der geplanten britischen Hilfe, wie sie in einem Abkommen zwischen dem griechischen und britischen Generalstab festgelegt worden sei.

3ur Unterzeichnung des russisch- jugoslawischen Aichtangriffpaktes.

Moskau, 7. April. (DNB.) Wie schon gemel­det, wurde ein Nichtangrisss- und Freundfchasts- patt zwischen Jugoslawien und der Sowjetunion abgeschlossen. Danach haben sich beide Staaten ver­pflichtet, gegenseitig die nationale Unabhängigkeit und den territorialen Bestand zu achten. Im Falle einer der beiden Staaten angegriffen wird, sollen die freundschaftlichen Beziehungen zwischen den beiden Staaten gewahrt bleiben.

ylifi o n e n zuführen. Schweden und Norwegen uns nur die schwache Unterstützung von un-

* 0 Divisionen verschaffen. Die Stärke der -"-H-pn, die die Deutschen von ihrer Westfront pichen müßten, um gegen unsere neuen Unter« Mmßen vorzugehen, würden sich zweifellos in iMcseichen Verhältnis bewegen.

W" re skandinavischen Pläne müssen also ent- jytri weiterverfolgt werden, um Finnland zu oder doch mindestens, um die Hand auf '?i'chwedische Erz und die norwegi- c)»n Häfen zu legen. Lassen wir uns aber ge- Q Hn, daß vom Standpunkt der Kriegführung chb r Balkan und der Kaukasus, durch 4 Mn Deutschland auch vom Petroleum ^Ihrneiden kann, von viel größerem Nutzen ,rlMen Schlüssel zum Balkan hält jedoch Italien ni Hand.

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i von der Drau her ein jugoslawisches Bombenflugzeug in ungarisches Gebiet ein- flogen und nahm seine Richtung auf Buda- pi st. Die Flakartillerie zwang die Maschine, die die Kmarkung von Budapest nicht erreicht hat, zum Um kehr en. Der Luftalarm dauerte 35 Minuten."

Den ganzen Sonntag über sammelte sich die Adapester Bevölkerung um die hier durchs ah- rinbe n deutschen Truppen, denen sie leb- te Kundgebungen bereitete. Ebenso wie in Buda- txH wurden auch in der Provinz die deutschen fcjppen mit großer Begeisterung be« qiüßt.

Oie englischen Truppen in Griechenland.

Nicht in der vorgesehenen Starke."

Stockholm, 7. April. (Europapreß.) Die bri- ii'ie Regierung hat an die jugoslawische Regierung ei'- Botschaft gerichtet, in der sie Jugoslawien als innen Bundesgenossen willkommen Letzt. In der Nacht zum Montag gab die britische ftjierung eine amtliche Mitteilung heraus, in der sikLie Anwesenheit eines starken Kon- ii gen ts britischer Truppen a u f grie- chjschem Boden bestätigt. In dieser Mitteilung hrit es, daß eine britische Empire-Armee, beishend aus australischen, neuseeländischen und eng-

14.30 Uh kf allein, wenn sie nicht durch irgendein ander- FlWi!:i o-.ges Unternehmen erweitert wird, wenig Aus­var. 1 auf entscheidende Manöver oder Aktionen. Und

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»reibt'V;

in>iWeA|fl ____, ---

ennen die Gründe der Verzögerung meiner laaE/W iach Ankara. Ein Telegramm von Masstgli les heute auf eine rasche Beseitigung der noch

MtöW1 hobenen Schwierigkeiten hoffen. Er teilt nur Wh r t, daß der griechische Generalstab noch nicht n Lage ist, meinen Besuch zu wünschen, daß n- -Ifoi) einen Offizier entsenden wird. Mit dem.Ich . Besprechung haben werde. Alle diese

rungen und Vorsichtsmaßnahmen, die ich 'Ä äprsilw mir äußerst unangenehm, weil sie die

Itait günstiger Ereignisse bieten, sei es durch die .»Mürbung, die die Eröffnung einer neuen Front ilHlen Gegner bedeuten würde, sei es durch einen Ä^reichen Umgehungsangriff auf feine lebens« gen Punkte.

«Slechische und serbische Hilfstruppen.

Wszckchnung des Oberfehlshabers des französischen

; Heeres General Gamelin vom 10. 3. 1940.

iitWrg geheim! Nr. 104. Aufzeichnung betreffend !ie Teilnahme französisch-britischer Streitkräfte an den Operationen in Finnland.

2 Eröffnung eines nordischen Kriegsschauplatzes cic!k vom Standpunkt der Kriegführung aus ge» ! hu ein hervorragendes Interesse. Abgesehen von uir iioralischen Vorteilen wird die Blockade um« Wider, vor allem aber ist es die Sperrung des (hiansportes nach Deutschland, auf die es an« Mit.

diesem Zusammenhang wäre ein Vor- )1 eb n auf dem Balkan, wenn es mit der |! 'n iaoischen Unternehmung kombiniert würde,

truppen General Weygand an den Oberbefehls­haber des französischen Heeres General Gamelin.

Beirut, 15.9.1939. (Telegramm-Auszug

... 3. Die von Oberst Donas, dem Leiter des 3. griechischen Büros, überreichte Note fordert aus Gründen gleicher Art die sofortige Verstärkung durch vollständige französische oder englische Luft­waffenformationen und erklärt, die Vorhut eines französischen Expeditionskorps in Saloniki müsse aus vollständigen Luftwaffeneinheiten befiel)en.

Serbien

läßt Kriegsmaterial für Polen durch.

Der französische WililärattachL In Belgrad an das französische kriegsministerium.

Nr. 0116.

Belgrad, 5.9.1939, 21.16 Uhr.

5. Jugoslawien hat Genehmigung aller Transporte für Polen bestimmten Kriegsmaterials durch fein Gebiet erteilt.

6. Sperrt aber Durchfuhr für Deutsch­land und Ungarn.

Der französische Mililärallachs In Belgrad an das französische kriegsminlslerium.

Belgrad, 9.9.1939, 21.35 Uhr. Telegramm. Auszug. Nr. 127.

Deutsches Material für Bulgarien weiterhin ge­sperrt. Versuch, zwei als Obsttransporte getarnte Züge durchfahren zu lassen, ist gescheitert. Ungarn hat 65 Tonnen Antimon in Jugoslawien bestellt. 30 Tonnen sind geliefert. Es ist uns gelungen, den Rest zurückzuhalten. Wir haben den Versand des Kupfers aus den Bergwerken von Bor nach Ungarn untersagt. 300 Tonnen wurden auf Ragusa umgeleitet. Sie werden für den Bestimmungshafen Antwerpen verladen werden. Sollten Sie Mit dem Verbot nicht einverstanden sein, so teilen Sie mir dies bitte mit.

Griechenland stellt Unterstützung des Saloniki-Unternehmens in Aussicht.

Der französische Warlncattache in Athen an den Oberbefehlshaber der französischen ZHarineffreitfräftc.

Athen, 5.10.1939. Geheim und persönlich.

Nr. 22. Betrifft: Ansicht der griechischen Regie­rung über die etwaige Landung alliierter Truppen in Saloniki.

In meinem Schreiben Nr. 11 vom 22. Septem­ber wies ich darauf hin, daß trotz des Wohlwollens der griechischen Regierung uns gegenüber das gegenwärtige Stadium der diplomatischen und mili­tärischen Lage nicht gestattet, auf ihre Zustim­mung zu der offenen Vorbereitung einer Ex- pedition nach Saloniki zu rechnen. Diese Ansicht wird bestätigt durch die völlig zufällige Unterhal­tung, welche der Unterftaatsfettetär im Außenmini- sterium Herr Maoroudis und unser Gesandter in Athen über diese Frage gehabt haben. Im Ver­lauf dieser weder systematischen noch amtlichen Um terhaltung erklärte Herr Mavroudis, daß, wenn mir zu gegebener Zeit eine Armee in Saloniki landen wollten, Griechenland dem nicht nur kei­nen Widerstand entgegensetzen, sondern sogar seine Streitkräfte den unseren bei­ge f e H e n würde unter der Voraussetzung, daß durch eine diplomatische und militärische Vorberei­tung der Erfolg der Operation sichergestellt ist.Zu dieser Voraussetzung, präzisierte Herr Mavroudis, gehört die Mitwirkung Jugoslawiens, dessen Armee die Vorhut der Expedition bilden müßte." Herr Maugras hat in einem Telegramm vom 25. September seiner Behörde über die Aeuße- rung des Herrn Mavroudis berichtet, die, obwohl als persönliche Ansicht dargestellt und im Verlauf eines Privatgesprächs vorgedracht, voraussehen taf­fen, welchen Standpunkt die griechische Regierung einnehmen würde, wenn sie amtlich befragt würde.

Lahalle.

auch Jbnifnmdi ist ein kleines Meisterstück der Mischkunst >

Wie der Zwieback aus zweierlei Mehl, aus

Roggen« und Weizenmehl, und wie die Orangenmarmelade aus dreierlei Früchten,

bitteren, süßen und sauren, aus 12 Pome­ranzen, aus 9 Apfel­sinen und 2 Zitronen gemischt ist so ist

auch der Jfornfrancfi eine gute Mischung mehrerer verschiedener Produkte.

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Nadi solchen guten Mischungen verlan­gen die Menschen. Es mag ihnen oft nicht recht bewußt sein, aber es ist so: das Ge­mischte regt sie an, mundgerecht Gemischtes erfreut und befriedigt sie, das richtig Ge­mischte schmeckt, auch auf die Dauer.

Weil er richtig gemischt ist, schmeckt der Jfornfrancfi so gut. Und weil er, das darf man wohl sagen, so etwas wie ein kleines Meisterstück der Mischkunst ist, bleibt man bei ihm, wenn man ihn kennengelernt hat.